Kategorie: Windpilot

SV Noam – Sophie + Nico Chancelon CH

RTW PLANS WITH CHILDREN – ADVICE ABOUT WIND VANE STEERING
Dear Peter, I was looking for informations about the Windpilot Atlantik model and I was very happy to find your website which is full of usefull pictures and informations!

I’m a 28 year old Swiss fellow and with my wife, we just purchased a 1982 Dufour 31 in south of France. We have 12 months to prepare the boat before leaving France for a 2 years circumnavigation :-)))))))))


My philosophy is « Less is More » and I want to prepare the boat as simple as possible (as less electricity dependence as possible : use of sextant and wind pilot as main tools etc.). We will be more than happy if you could give us a little help !

Here are some pictures of our little Noam so that you see who we are and how is the back of the boat. As you can see, she has a stern skirt below that is very usefull.

We were lucky to find an Atlantik on south of France and I would like to know if you have some technical drawings of it so that I can make some drawings myself and see how can I adapt it to the boat (need to drill the stern skirt for the rudder axis passage).

My Idea is to build an aluminium structure to hold the solar panels and the dingy engine. The problem is that the huge windfane of the Atlantik will need to be extended so that it will be above the alu structure (rollbar arch). Here is a little drawing that shows the idea.

Do you think that I can increase the length of the inox tube to allow the windvane to be above the future rollbar arch (needed to be 1m longer than actually) ? Will it loose some power because of the extansion of the distance between windvane and rudder ?
Thanks a lot for your precious help.
Best regards,
Nico and Sophie

My immidiately answer:

Good morning to you,
got any points, here my straight answers:

If you intend to go offshore with one of my earlier Atlantik units, which originally has been advised for vessels up to about 30 ft … you should consider that the unit is almost beyond of what this kind of unit will be able to perform in serious circumstances, as the vessel will be loaded / heavier that for normal cruising .. and might come to the end of her answers … with the need of hand steering at the end.

Not a perfect idea to fit the gear in the way your drawing shows, as sugar scoop through will be a challenge to get strongly fitted … and extending the vane mast will be the next challenge. Not mentioning the additonal weight of this measure … the Atlantik might end with about 35 – 38 kg easily.

Not to forget the proxinity of the main rudder, causing lots of turbulent water right behind for the poor auxiliary rudder …

All in all: not my advice – not at all!

And please understand that this advice has not been give to acellerate my balnace for sales … its just straight in advice.

In all the todays PACIFIC b-y f-a-r will be the better solution, performance- wise, weight-wise and realiably overall in any circumstances … Many ways to fit, just compare some picts:

Word of Mouth

Please let me know the berth of the vessel and I will provide a quote for a suitable unit. for further queries you will realize that I am almost always just a mouseclick away from you
best from Hamburg
Peter Foerthmann

SV Sunrise – Karin + Peter Graetz CH

HONIG FÜR PETER´S SEELE
Guten Morgen Herr Foerthmann, besten Dank für ihr freundliches Feedback und ihre stetige Hilfe bei all meinen Fragestellungen. Ich freue mich sehr über die neue Anlage und werde Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt gerne meine Erfahrungen schildern. Eines vorweg. Ich habe noch nie ein Produkt montiert (und glauben Sie mir, in 45 Jahren Berufsleben waren dies einige Anwendungen) welches so ausgereift und technisch vorbildlich gefertigt wurde. Ich riesiges Kompliment zu ihrem Produkt und was Sie für uns Segler geleistet haben.
Gerne werde ich, mit ihrem verlaub, auf unserer Seite per Link auf Sie verweisen dürfen?! In der Zwischenzeit wünsche ich Ihnen nur das Beste und bleiben Sie gesund.
Freundliche Grüsse
Peter Graetz

SV Magic Carpet – Maya + Aladino CA-CH-ITA

DIE AUFERSTEHUNG EINER VINDÖ 32 – FROM THE JUNK YARD

Ich habe bereits viele hoffnungslose Projekte mitansehen müssen, deren erwartetes Ende ich lieber fuer mich behalten habe, um nicht als Unkenrufer ins Feuer der Kritik zu geraten. Das Projekt von Maya und Aladino allerdings, hat mich vom ersten Tag an fasziniert, weil über Nacht erkennbar wurde, mit wieviel Liebe und Professionalität hier zwei Menschen daran gegangen sind, eine Schiffsleiche wieder zum Leben zu erwecken.

Mit Maya´s Worten:

Magic Carpet is a 28ft Vindo 32, a Swedish boat that, four years ago, fell 20ft from a crane onto concrete. She was an insurance right off, destined for the junk yard. But, Aladino bought her and spent four years giving her a new life. Now she’s our home. Together we document our journey.

Eine Reise, die bereits 76.000 Herzen erobert hat, überaus professionell gemacht und mit Liebe dokumentiert.

Hanseat 35 – for sale – € 39.900,–

EIN SABBATJAHR UND WIE DAS LEBEN WEITER GEGANGEN IST

Lieber Markus, Dein Video LA MER hat mich hingerissen, Stimmung, Unschärfe, und Musik … für mich ein Kunstwerk, das von vorne bis hinten stimmt.


Menschen, die einen Hanseaten segeln, verliere ich selten aus dem Fokus, was keinesfalls nur daran liegt, dass ich diesen wundervollen Schiffen drei Mal verfallen gewesen bin. Es sind stets Menschen, die ein wenig anders ticken, die auch ein besonderes Schiff zu schätzen wissen, was leicht daran zu erkennen ist, dass ihre Eigner sie meist lange in ihre familiäre Obhut nehmen.

Es konnte nicht ausbleiben, dass ich von Katrin und Markus´ Plänen erfahren habe, immerhin war ein Windpilot vom Tage Eins bei HERR NILSSON am Heck montiert. Das Sabbatjahr war als Atlantik Runde geplant, wurde allerdings alsbald angelegentlich zu Gunsten besseren Kennenlernens wundervoller Küstenstriche in Europa, optimiert, das Schiff in der Bretagne hinterlassen, und erst kürzlich nach Stavoren überführt. Hier die Reiserouten der Herrn Nilsson

Der Verkauf der Heckverzierung war ein Statement, dass bei mir die Glocke zum Klingen brachte, die Windpilot wird derzeit für eine weitere grosse Reise an einer HR 36 montiert. Es folgte ein schneller Blick auf eine schöne Lebenswende für Katrin und Markus … die Familie ist kürzlich mit geplanter Wonne größer geworden … seitdem schwingt der kleine Luis den Takt und hält seine Regierung voll auf Trab.

Die grosse Schicksalsfrage steht im Raum: Wie passt Herr Nilsson da noch rein?

Zwei Optionen stehen zur Wahl: Schiff verkaufen … oder gemeinsam mit dem Schiff in Würde altern … Luis fortan vorsichtig an wankende Planken zu gewöhnen, ihm sodann in Holland mit Käse anzufüttern … die Reling mit Maschendraht zu verdichten … damit Babylein nicht unversehends über die Kante rutscht … derweil es nichtsahnend auf dem Daumen lutscht … ihm bereits im frühen Kindesalter eine kehlige Sprache beizubringen … ohne die man in Holland als Deutscher stets ein Alien verbleibt … egal ob Hosenscheisser oder wohlbeleibt … später dann mit dem Viz oder Bromviz seine Hafenrunden dreht … und nederlandsen Meisje´s als ganzer Luis alsbald den Kopf verdreht … Kurzum: Schicksalsfragen überall, die jeden Tag quer im Raume stehen, die sich ohne tatkräftige Entscheidungen nicht von alleine in Luft auflösen. Männerfragen, von femininen Vorlieben garniert, fast umbemerkt, elegant flankiert.

Ich kopiere an dieser Stelle einen Brief von Markus, der vor drei Jahren die Gemengelage auf den Punkt gebracht, auch heute hier keine Fragen mehr offenlässt, abgesehen davon, dass nur der Liegeplatz nun eben weiter nördlich gelegen ist.

Guten Morgen Peter,
Vielen Dank für deine Worte, die mich sehr berührt haben. Das ist das schönste Lob, das mir bezüglich Fotos und Videos bisher über den Rücken gelaufen ist. Auch wenn ich das alles in erster Linie hobbymässig für mich selbst mache, so freut es mich natürlich riesig, wenn andere daran gefallen finden.

Das Schiff liegt jetzt an der franz. Atlantikküste an der Gironde und steht bis ca. Mitte Oktober an Land. Wir wollten ja eigentlich jetzt wieder zurück am IJsselmeer sein, es gab aber einfach zu viele schöne Orten, von denen wir uns nicht losreißen wollten. Daher gab es einmal mehr eine Planänderung, so dass wir jetzt die Ferienzeiten nutzen möchten, um in Etappen wieder in Richtung „Heimat“ zu segeln.

Perspektivisch scheint es sinnvoll, sich vom Schiff wieder zu trennen, da die Zeit / Kosten / Nutzen Rechnung nicht aufgeht und uns das Gesamtpaket zu teuer ist. Wir wohnen im Rhein-Main-Gebiet und können nicht mal eben das Wochenende gemütlich auf dem Schiff verbringen. Leider.

Wir sind beide Lehrer, ich an einer Schule für Geistigbehinderte – Katrin an einer Grundschule. Von daher dürfen wir uns zumindest über Mangel an Ferien, in denen wir segeln können, nicht beklagen.

Die Karibikpläne haben wir unter anderem über den Haufen geworfen, da wir unterwegs festgestellt haben, wie knapp die Zeit für eine Atlantikrunde ist. Wir mussten ja erstmal rausfinden, was für „Reisetypen“ wir sind. Wir hatten bisher keinerlei Langfahrterfahrung. Anfangs haben wir uns etwas „gehetzt“ gefühlt, um die erste große Hürde Biskaya bis Ende August hinter uns zu haben. Ab Nordspanien hat sich das Urlaubsgefühl eingestellt und damit auch das Bedürfnis sich auf Land und Leute einzulassen. Wir waren viel zu sehr an den Orten und Gegenden interessiert, als gleich wieder weiter fahren zu können.
Lange Rede, kurzer Sinn… wir wollten auf jeden Fall bis zu den Kanaren und dann entscheiden wie es weitergeht. Wir waren überrascht, dass die Kanaren sich nicht als das Rentnereldorado herausstellten, welches wir erwarteten. Wir waren sehr angetan von der Vielfalt, der Landschaft und der Lebensqualität dort.

Das Leben auf dem Schiff war aber ein absoluter Traum. Wir haben es beide geliebt und würden gerne ewgig so weitermachen… allerdings ist dies finanziell leider nicht möglich.

Katrin hatte zwei Nähmaschinen an Bord und zaubert in Stoffen und Farben, die sie selbst designed. Ich konnte mich in Sachen Musik und Fotografie und natürlich Segelei voll ausleben. Wir waren ein echtes schwimmendes Kreativlabor mit T-Shirt Presse, Nähmaschinen, Musikinstrumenten, Aufnahmestudio, Fotoequipement, haufenweise Stoffe und einen Plotter, um T-Shirt-Folien auszudrucken ?

Ein entscheidender Grund für die ganze Auszeit war die Krebserkrankung meines Vaters, der vor 5 Jahren verstorben ist. Er hat mich immer zum Segeln mitgenommen und mir diese Leidenschaft weitergegeben. Im Krankenhaus hat er dann Charter-Kataloge durchgewältzt, um noch einen letzten Törn mit der Familie zu unternehmen. Da mir die „höheren“ Scheine und das Know-How auf dem Meer fehlten, habe ich kurzerhand SBF-SEE und SKS plus ein paar Erfahrungstörns gemacht, um den Wunsch meines Vaters nochmal verwirklcihen zu können. Ich war vorher „nur“ Jollensegler.
Jetzt liegt die Asche meines Vaters in der Lübecker Bucht und daher steht auch LÜBECK als Heimathafen auf dem Schiff. Bei dem Nachnahmen ein MUSS ?

Nachdem mein Vater mit 69 Jahren starb, wurde mir klar, dass ich selbst meine Wünsche und Träume verwirklichen möchte, so lange es geht. Keine Aufschieberei. Das Leben ist JETZT. Glücklicherweise ermöglichte uns der Job eine Auszeit in Form eines Sabbatical einzulegen.

So weit so gut… jetzt hast du einen kleinen Eindruck von uns und unserem Seglerleben.

ZUM ZUSTAND DES SCHIFFES
Der Zustand des Schiffes ist sehr gut. Natürlich hat ein Schiff mit Bj. 1984 die ein oder andere „Falte“ im Gesicht. Aber das ist zu vernachlässigen. Ich denke, ein Interessent weiß, dass 34 Jahre nicht spurlos vorüberziehen. Z.B. würd ich mal die Sprayhood erneuern in den nächsten Jahren. Das sind aber eher Details. Das Schiff war 28 Jahre in Erstbesitz von einem Paar an der Lübecker Bucht. Es wurde liebevoll und mit Sachverstand gewartet, schlief im Winterlager stets in der Halle. Der Vorbesitzer hat 2013 nochmal 10.000 € (in erster Linie wg. Bugstrahlruder) investiert. Wir haben weitere 10.000 € reingesteckt ( Wanten, Elektrik, Gaseinbau usw.).

Der Motor hat aktuell 1000 Betriebsstunden (Volvo Penta MD2030) – läuft wie eine Nähmaschine. Die Windpilot Anlage wurde uns kürzlich vom Heck weg abgekauft.

Den Kaufpreis halten wir für ein faires Angebot, das sich, wie ein Wunder, mit Deinen Vorstellungen, lieber Peter, für dieses wundervolle Schiff deckt, weshalb Du nun also dieses Inserat ausgeheckt.

Wir sind mit Dir d´accord: dieser Preis ist nicht mehr zu verhandeln.

Spezifikation

Kontakt:
Katrin + Markus Lübeck, ggf. auch Luis, falls er gerade das Telefon in die Finger bekommen sollte…

[email protected]
0176 219 567 14

oder auch gern über Peter Foerthmann, [email protected]