Archiv der Kategorie: Windpilot

SV Lop to – Kerstin Neermann + Helmut Siebrecht GER

ZUCKER FÜR LOTHAR

Lieber Peter,
Vielen lieben Dank fuer deine Email zum Landfall. Und den Link auf deiner Homepage. Ist schon wieder vier Wochen her und du hast nix von uns gehoert. Asche auf unser Haupt.

Ja….gute 9000 sm sind schon ganz schoen lang…aber alles in allem hatten wir sowohl auf der Strecke von Mar del Plata nach St. Helena, als auch von St. Helena auf die Azoren sehr gute Bedingungen. Etwas flau am Ende, mit zwei Starkwindfronten ganz am Ende. Aber irgendwas ist ja immer 😉
LOP TO hat wie immer super durchgehalten. Der einzige ernsthafte Schaden bei Ankunft in Horta war unsere kaputte Pfeffermuehle ;-). Da kann man nicht wirklich meckern.

Den groessten Anteil am guten Toern hatte wie immer Lothar Foerthmann am Heck. Unsere alte Windpilot Pacific Plus duerfte inzwischen wohl eine der Dienstaeltesten sein, die hier rumschippern. Lothar ist ueber 20…..aber fit wie am ersten Tag.
Und wir haben mal grob ueberschlagen, er hat tatsaechlich an die 100 000 sm auf dem Buckel. Der Wahnsinn oder? Man vergisst unterwegs gerne mal, was Lothar da hinten am Heck uns so abnimmt. Ein bisschen Spueli zum schmieren ab und an und gut ist. Sonst hatten wir von einem nach 9 Jahren abgebrochenen Pendelruder (ersetzt in vier Minuten) keinen Aerger mit der Steuerung von LOP TO.

Sag mal wovon lebst du eigentlich? Von Ersatzteilen auf jeden Fall nicht 😉

In Horta stand sogar 2 Stunden nach unserer Ankunft dein Kollege Harry Schank von GOOD WOOD vorm Schiff und fragte uns, ob wir irgendetwas fuer unsere Windpilot brauchen, er arbeite fuer dich. Super. Aber wie gesagt, wir brauchten nix.

Also, an dieser Stelle einfach ein dickes Dankeschoen. An dich und deine Pacific Plus. Wer ohne losfaehrt ist selber Schuld 😉

Wir wollen am Samstag weiter in Richtung Falmouth und dann schlagen wir langsam die Richtung zum Heimathafen ein. Nach 18 Jahren…..wir sind sehr gespannt was sich auf der Ostsee alles veraendert hat. Schaun wir mal.

Wenn du Lust hast, mit uns zu feiern: kleine Stegparty zur Ankunft am 16.09., 14.00 am ASC Steg in Kappeln. Wir wuerden uns riesig freuen wenn ihr kommt.
Lothar auch 🙂

Herzliche Gruesse von den LOP TO’s,
Helmut und Kerstin WEITERLESEN

SV Shalom – Christoph Vougessis GER

ANGEKOMMEN UND AUSGESCHLAFEN

Moin Herr Foerthmann!
Ich bin unendlich glücklich über ihren Windpiloten. Inzwischen habe ich Ihn heilig gesprochen und kann Ihnen garnicht genug dafür danken! Ohne Sie wäre diese Reise in diesem Ausmaß garnicht möglich gewesen. Die ersten Fotos habe ich heute schon ausgesucht und sitze auch schon am Text. Momentan geht es aber noch langsam voran, da etliche Arbeiten noch anstehen. Dafür hat Tiego, ein Local, bereits einen schönen Bericht mit Fotos auf seinen bekannten Blog gestellt WEITERLESEN

SV Mizar – Hiromi + Wouter Bod FR

TWO BOREAL 47 IN HAMILTON AT THE SAME TIME

SV Mizar in the Bermuda Islands with Wouter & Hiromi Bod watching another day of training of the America’s Cup boats.

SV Lunacy – Charles Doane US

BOREAL 47 BEIM AC IN HAMILTON BERMUDAS

Die Liste der BOREAL Yachten, die bereits bei der Werftauslieferung mit Windpilot Systemen ausgestattet sind, wird immer länger. Vielfach erfahre ist erst danach, welch prominente Segler sich für mein Produkt entschieden haben.

Hello Peter:
I have arrived in Bermuda from Madeira on the new Boreal and wanted to let you know the Windpilot did a great job. Particularly on the Boreal, with the twin daggerboards aft to fine-tune helm pressure, I found it the easiest windvane to use of all those I have worked with, which includes Monitor, Aries, and Ratliffe (old US trim-tan vane, not a servo-pendulum unit, built in Massachusetts, I believe).
very best
charlie
Charles J. Doane
SAIL Magazine WEITERLESEN

SV Shalom – Christoph Vougessis GER

DER TAPFERE HERO IST IN HORTA ANGEKOMMEN

Moin,Tag 34 auf see und das ende ist in sicht. Pico und faial liegen in 40sm abstand vorm bug. Für die letzten 100sm habe ich 2 Tage gebraucht. Schwache,umlaufende wind haben viel gedult gekostet. Auch jetzt komme ich nur langsam vorran,hoffe aber dass ich es bis morgen nach horta schaffe. Die letzten tage hatte ich ruhige winde aus sw,6 bft aus ne und natürlich flauten. Die ganze last der letzten 5 Wochen ist mir nun von den schultern genommen und ich bin sehr stolz auf meine alte shalom und zugegeben auch ein klein wenig auf mich. Wir haben jede situation gemeistert und ich freue mich auf eine fettige pizza und ein kühles bier!Eine dusche wäre auch mal wieder fällig. Die nächsten grüsse kommen dann von land! Gruss Christoph

SV Larifari – Neues aus der Niemeyer Werft

NOCH SPRACHLOS ABER SCHON ERSCHRECKT

Oooohhpps, Schuldigung, aber ich kann Steuerbord von Backenbord noch nicht unterscheiden, habe doch gerade nur ein wenig gedöst, und meine Chefin samt Erzeuger hat an diese Schaluppe noch keinen windigen Piloten ans Heck geschraubt. Wie soll ich denn wissen, woher der Wind gerade weht? Jedenfalls habe ich mich ungemein erschreckt, als ich plötzlich diesen Foto Blitz gesehen habe – bin ich etwa doch zu schnell gefahren? Ist mir eigentlich ganz egal, weil ich noch unterhalb der Verhaftungswelle lebe und man mich darum ohnehin nicht am Arsch kriegen kann, zumal ich zumeist drauf sitze, weich gepolstert, Pampers sei´s gedankt.
Babylein nach Stapellauf … alias Peter Foerthmann

SV Taitonga – Dagmar + Christian Sahr GER

SEIT VIELEN JAHREN UNTERWEGS, ABER IMMER NOCH NICHT FERTIG

Bericht aus Panama Mai 2017:
Wir wollten zwar jetzt in Französisch Polynesien sein, doch Panama hatte leider eine böse Überraschung auf uns warten, als wir zurückkehrten:
Taitonga war zwar nur ein bißchen angerottet und die Toilette funktionierte mal wieder nicht mehr, aber das waren nur viele Kleinigkeiten. Unsere Steuerung war kaputt und es war ein aufwendiges, sehr langes, kleine Drama herauszufinden, wo wir das passende! Ersatzteil bekommen konnten. Unser Wetterfenster für die Fahrt nach Französisch Polynesien haben wir dadurch mal wieder verpaßt…
Die Stimmung an Bord ist, den Umständen entsprechend, gut. Dagmar ist etwas Bootmüde und würde gerne wieder eine Zeit in Deutschland verbringen und ggf. noch mal nach Peru fahren. Es könnte also sein, dass wir bald wieder Panama und der Regenzeit entfliehen (wohin auch immer …). WEITERLESEN

J-Class yacht revival

AUGENSCHMAUS IN BESONDERER LÄNGE

Trans-Ocean e.V. – Scham und Schmach

WAS VON EINEM VEREIN NOCH ÜBRIG BLEIBT

Die Meinung eines langjährigen Mitglieds wurde mir vom Winde zugetragen, eine Meinung, die im TO-Forum unverblümt die Dinge beim Namen nennt:
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SV Mucha – Jadwiga + Miroslaw Mucha PL

MUCHA DIE FLIEGE – DER HASE UND DER IGEL

Kreisverkehr der besonderen Art: Vorgestern erreicht uns ein Anruf der besonderen Art:

Hallo Herr Peter, wir stehen hier vor Ihrer Tür in der Bandwirkerstr und wollen einen Windpilot kaufen. Wie können wir das machen?

Dumm gelaufen, war ich doch gerade mit meiner Frau in Polen ganz in der Nähe der Heimatstadt meiner Anrufer, derweil Jadwiga + Miroslaw mit ihrer SV Mucha, einer Fellowship 28, die lange Reise nach Hamburg gesegelt sind, um uns zu besuchen und eine Windpilot zu installieren für ihre grosse Reise.

Wir haben das enorm elegant gelöst. Während wir nach Hamburg gesaust sind, ohne dass man uns hätte knipsen können, hat die SV Mucha vom City Sportboothafen nach Wedel verholt. Dort haben wir dann gemeinsam die magischen Löcher ins Heck gebohrt, ohne dass Eigner oder seine Frau sich in die Hose haben machen müssen. Hat garnicht weh´ getan, wie man uns versicherte, der Job war in 60 Minuten erledigt, die Mucha ist hernach elbabwärts Richtung Cuxhaven ausgelaufen ….

Ach ja: ein Name für alle Gelegenheiten: Mucha heisst polnisch Fliege, keiner kann ahnen, dass Schiff und Eigner auf den gleichen Namen gehorchen.
Peter Foerthmann

SV Lua – Ana + Dino Silva PT

LOST AND FOUND

Die Zeit flitzt, auch wenn man sitzt, vor wenigen Tagen erreicht mich diese Mail:

Dear Mr. Peter,
I would like to buy a windpilot for my lovely Lua (attatched photo). I have some good friends – Hans from SV Snowball (Lübeck) and Burkhard from SV UseAkshen (Bremerhaven) that told me the best about Windpilot. Others good sailors told me the same. I asked Bruno from French SV MagicStars, if he was happy with the Windpilot and he answered: No! I’m not happy – I’m Very happy is it´s the best equipment on my boat.
I would like to know if you could sell a unit for me here in Terceira Açores.
And let me know required bank references and final price.
Thanks in advance,
Dino Silva

Das Geschäftliche hatten wir schnell abgewickelt, das System erreichte Terceira auf den Azoren 24 Std später. Auf meine neugierigen Fragen zum ungewöhnlichen Schiff, erzählte mir Dino seine ganz besondere Geschichte.

Die Lua 35 wurde im Jahr 2005 als One Off in Aluminium Knickspant Bauweise von einem Franzosen selbst gebaut, jedoch nicht vollendet, weil wirtschaftliche Schwierigkeiten der Fertigstellung torpedierten. Dino hat dies Schiff als part complete preiswert erworben und in Frankreich selbst fertiggestellt. Das Heck sowie Ruder und Kockpit wurden modifiziert. Nach dem Launch in 2006 machte Dino mit seiner Frau Ana von den Azoren ausgedehnte Reisen zu den Kanaren, nach Spanien und Irland. In 2013 stand Island auf dem Plan, eine Reise, die in einer Katastrophe endete. In schwerem Wetter verlor das Schiff sein Ruder und konnte auch mit einem Notruder nicht gerettet werden. Schweren Herzens entschlossen sich Ana und Dino, zur Aufgabe des Schiffes und wurden in schwerer See vom Deutschen Frachter MV Julius, 500 sm westlich von Irland abgeborgen.

In den Folge Wochen sind die Beiden nach Schottland geflogen, um nach ihrem Schiff zu suchen. 4 Wochen später, die Suche hatte sich an der Küste herumgesprochen, kam der erlösende Anruf von Michael McVeigh von Rosguil Charter in Donegal im Nordwesten Irlands. Michael hatte die Lua auf See treibend gefunden, sie geborgen und in Schlepp genommen. Überglücklich nahmen die beiden wenig später Michael in die Arme, er hatte ihr Schiff unbeschädigt in den Hafen gebracht und verlangte keinerlei Lohn für seine Hilfe. Freunde für´s Leben! Die Lua wurde in Valentia Island repariert und wieder nach Terceira gesegelt.

Und nun habe ich eine Einladung nach Terceira erhalten, mal sehen, wie ich das in meinen übervollen Jahres Fahrplan unterbringe.

Das Leben ist voller Überraschungen der angenehmen Art. Es sollte nie zu Ende gehen.

Peter Foerthmann

SV El Toro – Christian Schiester AT

ODE AN EINE RATTE

Boote sind wegen Ratten an Bord abgebrannt oder gesunken. Deshalb mussten wir eine Lösung finden. Nach 12 Tagen und Nächten Jagd nach dir, inmitten des Indischen Ozeans, haben wir uns geeinigt: DU segelst ab sofort mit Deinem eigenen Schifflein um die Welt. Wir wünschen Dir vor allem faire Winde und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Für jede Minute meiner schlaflosen Nächte, für jeden Zentimeter Kabel den Du abgebissen hast, für jedes stinkende Lackerl das Du an Bord gemacht hast, für jedes Buch das Du angenagt hast und für jeden übel riechenden Haufen den Du unter Deck platziert hast, möge Dich dafür jeweils ein kleiner Blitz treffen! So segelst Du nun in Richtung Norden und wir weiter in Richtung Süden zu den Seychellen …

Und wir haben es jetzt geschafft – 5.277 Seemeilen = 9.773 Kilometer
Zakynthos/Griechenland – Suez Kanal – Rotes Meer – Golf von Aden – Oman – Indischer Ozean und jetzt endlich auf den Seychellen
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