SV Esmeralda – Hans Gliem GER
DICK ZAAL 41 – EIN GRUSS VON DEN GAMBIER ISLANDS
Mit Hans verbindet mich eine jahrelange Geschichte, die in 2016 ihren Anfang nahm, als wir uns verschiedentlich ausgetauscht haben über Segler´s Lieblingsthema: DAS IDEALE SCHIFF. Es ist vermutlich allseits bekannt, dass ich hier ein wenig abseits vom Mainstream eine dezidierte Meinung vertrete. Ich habe mit Hans im Verlauf der vielen Jahre ca 100 Mails gewechselt. Dann haben wir das ideale Schiff gefunden, Hans hat zugeschlagen … und ist sodann zur grossen Reise aufgebrochen … samt meiner Heckverzierung.

Hallo Peter! Nach längerer Zeit möchte ich mich mal wieder melden. Hoffentlich geht es dir gut und die Veränderungen in Deutschland nehmen dich nicht zu sehr mit?
Die gute Windpilot hat uns jetzt über Brasilien, Argentinien und Chile bestens um Südamerika herumgeführt (in den patagonischen Kanälen hatte sie meist Pause) und brachte uns nun über Juan Fernández, Rapa Nui und Pitcairn nach Französisch Polynesien (Gambiers). Wir sind immer noch hochzufrieden und mussten lediglich ein paar Leinen austauschen. Eine Frage hätte ich aber doch: Ein wenig störendes Klappern im Hauptgelenk (das mit den 300er Nummern in der Beschreibung, zwischen roter Kappe und Halterung) insbesondere bei Motorfahrt gab es ja immer. Jetzt scheint das Spiel in diesem Gelenk etwas größer geworden zu sein. Bei achterlicher Welle und mäßiger Fahrt unter Segeln hört man neuerdings ein rhythmisches (im Rhythmus der Welle) Schlagen, also einen regelmäßigen Rumms am Heck! Bei unserem Alu-Boot klingt das ja meist heftiger, der Rumpf wirkt wie ein Resonanzkörper. Die Frage wäre, ob wir uns Sorgen machen müssen, ob wir was ändern können oder ob man damit einfach lebt! Bewegt man das Gelenk von Hand, hat man nicht den Eindruck, dass da sehr viel Spiel ist. Vielen Dank wie immer schon jetzt! Herzliche Grüße von den dankbaren Kunden Katrin und Hans Gliem
SY Esmeralda
P.S. Falls Interesse besteht, könnten wir auch ein paar hübsche WP-Bilder schicken, allerdings bräuchten wir da besseres Internet. Ist hier eine Katastrophe, so dass es besser wäre, wenn auch du keine Bilder möglichst anhängst.
Moin Hans, das sind gute News … schoen weit weg von einer völlig verdrehten Welt in der bald nix mehr passt, weil Mernschen überall stets zum Streiten neigen, sodann die Waffen zücken, um uns mit ihrer Grösse zu erdrücken, dabei gar nicht merken, dass sie sich zum Zwerg gemacht der niemals das Universum wird beherrschen können.
Ein wenig Spiel in den Kardanteilen tut nicht weh, kann nix kaputt machen … wenn allerdings das Pendelruder in seinen Einzelteilen wacklig geworden ist, oder gar durch Treibgut oder unartige Fische seinen Zusammenhatl verloren hat … ist ACHTUNG angesagt: untersuche die Einzelteile der aluminium Ruderblattres: alles fest? Oder hängt das Profil nur noch an dem Scherbolzen ? Das wäre dann der seidene Faden … und Du musst HANDELN … SOFORT: Ruder demontieren, auseinandernehmen, trocknen, und mit Epoxy wieder zusammenbauen, den Scherstift einsetzen … sodann weitersegeln … ins Paradies, wo Ihr ja bereits angekommen seid.
Herzlich aus der Heimat in weiter Ferne
Peter

Vielen Dank, Peter! Dann denke ich, dass wir da kein Problem haben. Das Spiel im Gelenk ist etwas mehr geworden. Alles andere ist noch in bester Ordnung! Sei tapfer, herzliche Grüße von Hans





Hallo Herr Foerthmann,
Und ja, natürlich können Sie als Referenz auf
Meine Antwort, relativ flott: Bin verwirrt … hatte im Kopf, dass die Grünen nun gerade mit Rot und Dunkelrot in die Koje steigen werden oder müssen, demzufolge fortan vermutlich dicke Autos verboten, Yachten der Sonderbesteuerung zum Frasse vorgeworfen, oder gleich komplett konfisziert, alternativ der Sondernutzung für gediente Politkader zugeführt werden … aber – halt – nee – ich korrigiere mich, denn immerhin ist der Steuersklave am Heck klimatechnisch sauber, weil seine Halbwertzeit gegen unendlich geht .… und wäscht den ganzen Kahn davor somit klimatechnich konstant irrelevant. Daraus wäre dann zu schliessen: Windpilot rettet Grünen Politiker vor dem Mob.


Servus Peter! Ich hoffe es geht dir richtig gut und du genießt das Leben.
Beste Grüße und ein kräftiges AHOI
getrennt, weit ab von der Heimat Austria, derweil Ihr dort nun Material gesammelt und auf Paletten verpackt, um es per Seefracht zur El Toro zu verschiffen … eine Menge Arbeit, nicht wahr, so ein Schiff reisebereit zu halten und upzugraden …
15 Jahre ist es her, als dieses Foto abgeschossen wurde: Martin Iut aus Barcelona war nach Hamburg gekommen, um für seine ACERO 42, einen stebigen Neubau aus Stahl, den Kofferraum zu füllen und zeitgleich die Ausrüster an der hamburger Wasserkante zu beglücken.
Die SV Gran Azul, von den beiden Brüdern selbst gebaut, ist anschliessend zur Weltreise aufgebrochen.
Zwischenzeitlich habe ich mir angewöhnt, mein Konterfei als Mailantwortersatz zu verwenden: verstanden – alles klar- keine
Lebensgeschichten zu sammeln, zu verdauen und zu kleinen Geschichten zu formen, darüber zu berichten, sind das Salz in meiner Lebenssuppe, da hier Einblicke möglich werden, die nur wenige Menschen erlauben. In einer Zeit berstend lauter Charaktere, deren Mitteilungsbedürfnis im Quadrat zur Anzahl von Followern zu steigen scheint, sind offene Eingeständnisse von Menschen selten, die sich getrauen eigene Fehleinschätzungen zu teilen.
30 mm, 350 Seiten, das ganze mal drei, also nahezu 10 cm / 1000 Seiten Pensum zum Lesen befanden sich in meiner Lebenswarteschleife seit dem Tage, an dem Detlef mir drei Romane in die Hand gedrückt, mich angelegentlich um meine Meinung gebeten hat. Das Pensum erschien mir erdrückend, erzeugte Druck in der Magengegend, zumal mein Leben keine Langeweile kennt. 

Une vie dans le lit du vent est un titre approprié pour un livre racontant une vie passée à utiliser le vent, qui décrit de manière humoristique et divertissante la façon dont l’auteur navigateur a organisé sa vie, lui a donné un sens, a dû faire face à d’innombrables combats et n’a pourtant jamais dévié de sa trace de vie. Une trace qui se confond avec l’horizon et au-delà, là où les rêves de navigation deviennent réalité, du moins pour ceux qui ont le bon ornement de poupe qui fonctionne pendant le sommeil.
