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Müll

Mi.,28. Jul.2021, Franz.Polynesien/Tuamotu/Fakarava/Rotoava, Tag 2614, 21.949 sm von HH

Nur unser Müll von knapp fünf Wochen

 

Diese Menge Müll haben wir in knapp fünf Wochen erzeugt. Und dass, obwohl vielfach die Umverpackungen direkt nach dem Einkauf entsorgt worden sind. Reis und andere Schüttgüter bewahren wir in Plastikflaschen auf. Wir vermeiden Müll, wo es geht, aber viele Lebensmittel bekommt man ohne dreifach Verpackung ja gar nicht gekauft. Viel von unserem Müll-Volumen stammt von Konservendosen, halbwegs guter Müll, aber es ist erschreckend viel.
Es blutet das Herz den Müll auf einer Insel wie Fakarava zu entsorgen. Möchte man doch lieber täglich den Strand vom Müll befreien. Aber das Sammeln ist frustrierend. Nach jedem Sturm liegt wieder alles voll.

Auf den kleinen Inseln gibt es keine vernünftige Müllentsorgung. Etwas abgelegen vom Ort, in einer Sackgasse oder im Wald findet man sie unweigerlich, wenn man über die Inseln wandert. Der Müll wird auf einen Haufen gekippt und lieblos angezündet. Der Plastikmüll brennt nicht heiß genug ab. Schwelbrände sorgen für maximalen Ausstoß von schädlichen Gasen. Über die angekohlten Reste wird Schotter oder Erde gekippt. Aber besser als alles ins Meer zu kippen.

Schwelbrand auf der Kippe auf Fakarava

hier Hao

Müllkippe auf Gambier

Große Müllkippe auf Bora Bora mit viel mehr Menschen – Folien sollen das Einsickern von Giften verhindern

So weit wir gesehen haben, gibt es auf fast allen Inseln Behälter zum Sammeln von Uhren- und Taschenlampen-Batterien. Die Boxen sind meistens randvoll. Autobatterien dienen häufig als Gewicht für Planen oder Pavillons. Oder sie stehen irgendwo dutzendweise hinter einem Schuppen einer kleinen Werkstatt. Das Anliefern von Neuware klappt reibungslos, die Rückführung ist ausbaufähig.
Es werden auch Dosen und Glas gesammelt – auf Tahiti, Gambier, Hao und Fakarava. Das Prinzip der Mülltrennung hat sich aber noch nicht komplett herum gesprochen. Zwischen Dosen liegen Glasflaschen und Plastik oder die Sammelbehälter stehen leer. Da in Deutschland auch nach vierzig Jahren Mülltrennung Container noch immer falsch befüllt werden, ist es sicher auch in Französisch Polynesien noch ein langer steiniger Weg. Dabei sind die Polynesier sehr ordentlich. Überall wird geharkt und gefegt. Auch außerhalb des eigenen Grundstückes wird für Ordnung gesorgt. Überall stehen Mülltonnen, die benutzt werden.

Auf Gambier wurde der Bevölkerung letztes Jahr eine Schredder-Maschine für Glas und Metall präsentiert. Eine groß aufgebautsche Aktion anlässlich der Feierlichkeiten zum französischen National-Feiertag. Hoffentlich hält die Maschine länger als der Vorgänger. Die alte Pressmaschine für Metall scheint nach einiger Zeit kaputt gegangen zu sein, wie anklagende Haufen von Metalldosen beweisen. Ob die gepressten Ballen jemals mit dem Versorgungsschiff zum Recycling gebracht werden? Bsld dürften sie komplett eingewachsen sein.

Mühsam gesammelte Dosen und Flaschen warten auf ihre Pressung – vergeblich – die Maschine ist schon lange kaputt

Gepresse Dosen – stehen jetzt im Wald und sind kurz davor überwuchert zu werden – daneben eine Schrott-Bagger

Präsentation von einer neuen Dosenquetsche und Glas-Schredder-Maschine auf Gambier

Kaputte Autos, Bagger und Baummaschinen bleiben stehen, wo sie kaputt gehen und gammeln am Straßenrand oder im Wald vor sich hin. Hier scheint kein Abtransport durch ein Schiff zu erfolgen. Schrottkarren stehen überall verteilt, auf allen Inseln. Uns erscheinen es noch zu wenig Autos zu sein. Gut möglich, dass die ein oder andere Karre auch am Außenriff landet. Aber das ist Spekulation. Auf Hao wurden allerdings nach Abbau der miltärischen Anlagen für die Atombombenversuche, Schrott und kontaminiertes Material am Riff versenkt.

Baumaschinen-Friedhof auf Moorea direkt an der Hauptstraße

Schrottautos in der Insel-Idylle von Tahaa

Müll – die Geißel der ganzen Welt. Wie sollen wir dem nur Herr werden? Man mag nicht darüber nachdenken und jedes Auffischen einer treibenden Wasserflasche kommt mir zunehmend albern und überflüssig vor. Aber Aufgeben ist auch keine Option. Also weiter sammeln und vermeiden.

Plastik-Müll am Außenriff – Hao

Das traurige Außenriff. Jeder Kringel ist auf dem Foto offensichtlicher Plastikmüll in der Hochauflösung. Dazwischen liegt Makro und Mikromüll. Wir werden alle an unserem Plastik ersticken.


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SV Aelana – Stuart Harrison UK

PACIFIC LIGHT ON ELIZABETHAN 29

Hi Peter, 18 months ago now I purchased a Windpilot Pacific Light from you for my 50+ year old Elizabethan 29 that I was renovating. Put simply, it works brilliantly – it has revolutionised my solo sailing. It worked ‘out of the box’ first time out with no tweaking, and has proven itself now in winds from 7 – 20 kts.  Thank you for all your valuable advice when making the order. I promised you some photo’s – please find these attached.  I hope these are of use to you in promoting the windpilot to others.
Regards Stuart

SV Dariya – Stefan Heuer Canada

NEIN, KEINE REINKE!
Hallo Peter, möchte Dir einfach mal ein Lob und ein Dankeschön aussprechen! Nach langer Corona Zwangspause sind jetzt endlich wieder unterwegs und absolut begeistert von unserer Windsteueranlage. Ich könnte ihr stundenlang zuschauen und  wunder mich, dass sie nie außer Atem gerät. Es ist unglaublich, wie sie bei achterlicher See die Wellen meistert. Selbst bei böigen und wechselhaften Winden ist es kein Problem, lässt man sie einfach in Ruhe ihren Job machen. Ein Schiff ist ja schließlich keine Straßenbahn.
Grüße aus Rostock, sind auf dem Weg nach Schweden.
Stefan und Mary   
SV Dariya

SV Alka – John Levell UK

SELFBUILT GARTSIDE 22 DESIGN – A LOVELY GAFFCUTTER
Beim Anblick dieser Schönheit beginnt mein Herz zu hüpfen, und ich fühle mich an die Zeiten erinnert, als ich vor vielen Jahrzehnten als Repräsentant von Peter Keeling in Truro UK dutzende von Booten der Marke Cornish Crabberin Deutschland verkaufen konnte, und ein COBLE Jahrzehnte meinem schwimmenden Fuhrpark angehörte.

Der Verkauf einer Heckverzierung für die SV Alka war in wenigen Minuten abgewickelt, genau 4 Tage später hat John das System bereits an´s Heck seiner Yacht verschraubt.

SV Octopot – Jürgen Christ GER

UNTER WINDPILOT IN DEN HAFEN DER EHE
Hallo Peter, ich startete mit SY Octopot meine solo Baltic Segeltour 2012 und schon bei der ersten 26 Std Überfahrt von Polen nach Klaipeda machte Gustav schlapp. Später auf dem Weg nach Tallin waren es die hohen Wellen raumschots, die Gustav’s Grenzen aufzeigten. Von Dir in Hamburg und telefonisch in Klaipeda gut beraten, war der Anbau deiner Pacific Light dann schnell erledigt. Einige Testfahrten waren allerdings nötig, um die Feinheiten der Windfahnensteuerung herauszufinden. Ein Studium Deines Begleitheftes war dabei dringend notwendig.

Helsinki, Aland, Stockholm Nord- und Südscheren, Öland und Gotland habe ich in den Folgejahren erkundet. Nun, 2021 gerade 75 geworden, bin ich in 13 Tagen von Kiel nach Klaipeda gesegelt, um mit meiner litauischen Frau in Juodkrante, im Kreise ihrer Verwandten, Hochzeit zu feiern. Ein Beispiel also dafür, wohin das mit WP führen kann. Dir noch einen schönen Sommer an Elbe und Alster.
LG Jürgen Christ

Transpac Wing Project – Chris Bertish US

TRANSPACIFIC UNTER FLÜGELN – EIN UNGEWÖHNLICHES ABENTEUER

Chris Bertish

SV Max – Pertti Pesonen FIN

BENETEAU FIRST 25 – AND HER TRANSOM ORNAMENTATION
Hello Peter, this is my first season with the Windpilot Pacific Light and we have already become inseparable friends.

I do not have to tell you that it works very well. For anybody who is contemplating mounting a WP Light on First 25 I can convey the good news that it is very easy. The swimming ladders happen to be just a centimetre away and do not disturb the mounting.
All the best
Pertti Pesonen

SV Pickled Herring – Samuel Holmes US

SINGLEHAND LOS ANGELES – HAWAII – 4 Mio HITS IN 2 YEARS

SAILING LEGEND SVEN YRVIND SE – 72.000 HITS IN 2 DAYS

SV Moby 2 – Frauke Woermann GER

ALBIN BALLAD UNTERWEGS NACH SÜDEN
Lieber Peter Foerthmann, endlich finde ich Zeit, Ihnen zu schreiben. Bis zu meinem Aufbruch von Borgwedel gab es bis zur letzten Minute unglaublich viel zu klären, zu reparieren, zu organisieren. Mein ehemaliger Plan gemütlich rund Skagen zu starten wurde verworfen in Anbetracht des späten Aufbruchs am 6. Juni. Daher gab es leider keinen Zwischenstopp in Kappeln. Gerne hätte ich Ihnen mal meinen alten Windpiloten an meinem dazu passenden alten Bötchen vorgeführt!

 
Stattdessen dann NOK und immer weiter. Ich habe Ihre Worte noch gut in Erinnerung. Und ja, Sie hatten Recht. Die Nordsee hatte ich völlig unterschätzt. Zum Glück hatte ich die ersten 3 Wochen einen Segelfreund dabei (zwei Anfänger schon besser als einer alleine!) und dann doch alles gemeistert. Und unglaublich viel gelernt. Und eine unserer größten Freuden war der Windpilot! Wir waren restlos begeistert. An der Pinne ist er eigentlich auch besser als ich!
 
Vielen Dank noch einmal für Ihre Hilfe. Ohne die hätte ich das gute Stück nie hinbekommen. Hätte ja gar nicht gewusst wo beherzt hinlangen und auseinanderbauen. Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre großzügige Unterstützung, Ihre Zeit, die Sie sich genommen haben, Ihren freundlichen Rat. Und hoffe, dass wir uns irgendwann mal wieder sehen.
Jetzt sende ich Ihnen Grüße aus der regenreichen Bretagne. In Saint-Cast-le-Guildo habe ich den letzten Sturm abgewartet, bevor es morgen dann weitergeht gen Westen. Nächstes Etappenziel: Brest. Aber bin ja nicht alleine. Habe ja die tapfere „Wendy“ am Heck bei mir.
 
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer in Hamburg und an der Schlei!
 Herzliche Grüße aus Frankreich
Frauke Woerman
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SV Maselle – Gabrielle Heggli Guerra und Thomas Guerra CH

SV GATORALI – FORTSETZUNGSGESCHICHTE – TEIL 6 /strong>

SV Maselle

Da fliegt dir doch das Blech weg

Mi.,21. Jul.2021, Franz.Polynesien/Tuamotu/Fakarava/Rotoava, Tag 2607, 21.949 sm von HH

Waagerechte Palmenwedel

 

Spontan fällt mir diese alte Liedzeile von Spliff ein als wir um halb drei Uhr morgens im Cockpit sitzen. Der Wind heult in den Wanten. Grundwind dreißig Knoten, in Böen fegt es in Sturmstärke über uns hinweg. Windstärke neun. 42 Knoten Wind. Schnell kramen wir die Regenjacken her, falls der Anker nicht halten sollte. Aber alles ist gut. Atanga schwoit zwar an der Kette wild hin und her, mehr passiert nicht. Wir liegen ausnahmsweise in der ersten Reihe, ganz ufernah. Sonst sind wir gerne auch mal das Pestschiff und liegen abseits vom Ankerpulk. Als wir in Hirifa angekommen sind, war dieser Platz zufällig frei. Das ist jetzt unser Glück. Der Wind hat hinter den Palmen noch keine Zeit eine Welle aufzubauen. Die Lagune vor uns bleibt unbewegt, Atanga nickt noch nicht einmal. Der perfekte Ankerplatz bei viel Wind aus Ost.

Atanga in der ersten Reihe – grade noch im Wellenschatten

Keine Windwelle in Hirifa

Trotzdem heult es in den Wanten, ein Fall klappert. Da fällt mir die Dachkonstruktion ein, zum Regenwasser, direkt vor unserer Nase vor ein paar Tagen gebaut wurde. Und dann kommt mir das fliegende Blech aus dem alten Spliff-Song in den Sinn. Sechs Regenrohre wurden mit Beton gefüllt und in der Erde verbuddelt, eine Konstruktion aus Dachlatten  und Wellblech oben drauf genagelt. Da fliegt doch wohl kein Blech weg? Das wird doch halten? Nach zwei Stunden lassen die heftigsten Böen nach. Auch der Grundwind fällt auf erträgliche 25 Knoten. Wir krabbeln ins Bett zurück.

Neu gebaute Wellblech-Dach-Konstruktion zum Wasser fangen – dahinter die alte Konstruktion – ein geschlossenes Betonhaus – Jahrgang 1957

Drei Tage hält der Starkwind an. Erst begleitet von Regenschauern, dann folgt Sonnenschein. Wir gehen ans Außenriff zum Wellen gucken. Aus der lieblichen Südsee ist eine Art Nordsee geworden – nur ohne Gummistiefel und Mütze. Eine heftige Brandung rollt heran, obwohl das schlimmste Wetter schon vorbei ist.

Die Palmen stemmen sich dem Wind entgegen

Heftige Brandung am Außenriff

Wilde Wasser

Unsere für Sonntag geplante Rückreise zum Dorf im Norden von Fakarava verschieben wir. In Hirifa liegen wir tausend Mal ruhiger. Der Anker hat sich tief in den feinen kalkschlickigen Grund gegraben.
Es locken zwar die Läden mit frischen Lebensmitteln, aber drei Tage kann ich uns noch vor dem Hungertod bewahren. Eine gute Gelegenheit drei alte Konserven – noch aus Ecuador – zu öffnen. Und das allerletzte Glas aus Deutschland wird geöffnet. Wildpreiselbeeren. Abgelaufen 2017, aber tippi-toppi. Lecker zu Meerrettich-Sauce mit Hack und zum Frühstück aufs Brot. So hat alles seine Zeiten.

Jetzt sind wir zurück in Rotoava. Heute Morgen gestartet. Es war eine schnelle Fahrt mit knapp sechs Knoten am Tonnenstrich entlang. Wir hätten auch noch gerne mal am Südpass bei den Haien geankert, aber bei viel Wind ist es dort zu ruppig. Macht nichts. Hirifa war spannend genug.

 


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Die Tage im Nirgendwo

Fr.,16. Jul. 2021, Franz.Polynesien/Tuamotu/Fakarava/Hirifa, Tag 2602, 21.949 sm von HH

Was wir den ganzen Tag machen? Genau wie in der Großstadt-Marina ist es auch am traumigen Südsee-Ankerplatz wichtig, die Work-Live-Balance zu beachten.
Schön ist, dass bei ‚work‘ das Schwitzen nachgelassen hat. Die Tageshöchst-Temperatur kommt kaum noch über 26 Grad hinaus. Wir haben Hoch-Winter. Das Meer hat ebenfalls 26 Grad, Tendenz sinkend. Soo viel Arbeit fällt nicht an. Wäsche mit der Hand waschen, ist etwas lästig, aber machbar. Abwasch, putzen, kochen. Fertig. Und hin und wieder eine kleine Reparatur. Da hat es doch glatt den Steg vom Gitarrenkörper gerissen. Schuld ist wohl die Sonne gewesen, die durch die Luke geschienen hat.

Reparaturen fallen immer an

Das gibt uns Zeit für unsere neuen Hobbies. Achim übt auf seiner Ukulele. Er hat sich eine achtsaitige tahitianische Ukulele ausgesucht. Der Unterschied zur normalen Ukule ist die Akkord-Reihenfolge: statt GCEA wird GC’E’A gestimmt, dadurch klinkt die Tahiti Ukulele etwas höher. Achim ist richtig gut geworden. Die Schilder ’stop the Geklimper now‘ konnten abgehängt werden.
Somit habe ich häufig Musikbegleitung – Gitarre oder Ukulele – während ich nähe. Bevor wir nach Fakarava gesegelt sind, habe ich mich noch ordentlich mit Stoff eingedeckt. Die Blusen in den Schnittmustern, die ich in Papeete gefunden haben, hatten noch Schulterpolster. :mrgreen: Somit muss ich mich mit einer zerschnittenen Bluse als Schnittmuster beschränken. Der Salontisch ist nicht optimal. Mitten im Tisch steht ein Baumstamm und die geteilte Tischplatte ist auch nicht hilfreich. Aber es läuft.

Der Mann an der Ukulele

Schneiderwerkstatt auf Atanga

Stoffe zum Trocknen mit typischen polynesischen Mustern

Einkaufsbeutel – als erster Patchwork-Versuch

Wäsche waschen im selbst genähten Top im Fenua-Stil

Wenn wir nicht an Bord sind, ströpern wir über die Insel. Viel zu entdecken gibt es nicht, trotzdem ist immer was los. Mal kommt der Hund vom Restaurant (noch immer ungeöffnet) mit uns mit oder wir lassen die Drohne fliegen.
Viele Kontakte zu anderen Booten haben wir nicht. Fran und Jeff von der Salpare mussten leider weiter. Sie machen sich demnächst klar für ihren Heimweg nach Hawaii. Überhaupt haben wir die letzten Monate etwas Pech. Immer, wenn wir eine neue nette Crew kennen lernen, reist die kurz darauf weiter: Deutschland, Italien oder in die USA. Schade.

Neue Freunde finden wir hinter der Insel in der Lagune

Hirifa - der Ankerplatz hat sich deutlich geleert

Hirifa – der Ankerplatz hat sich deutlich geleert

Im linken Naturbecken parkt unser Dinghy – hier wird wohl bald ein Durchbruch zum Außenriff entstehen

Bleibt noch das Essen. Über vier Wochen haben wir jetzt keinen Laden gesehen. Noch nie haben wir so lange nicht einkaufen können. Die letzten Möhren gingen gestern Abend weg. Die haben zwar schon ein paar Seitenwurzeln geschlagen, sind aber knackig und hart geblieben (in Küchenpapier eingerollt und dicht in eine Plastiktüte gepackt – so lautet mein Tipp). Knoblauch und Zwiebeln, mehr frische Sachen haben wir nicht. Wir sind bei Dosengemüse und den Hülsenfrüchten angekommen: Linsensuppe mit Würstchen, Kichererbsen-Humus, schwarze Bohnen, Kürbissuppe mit Linsen Dal, Chili con Carne, Linsensalat mit Thunfisch, irgendwas mit Mais. Und hatte ich die Linsen schon erwähnt? Als Nachtisch Pfirsich oder Birnen aus der Dose mit Joghurt. Eier sind alle und die Schokolade auch. Die Zeit ist gekommen, das Paradies zu verlassen.

Die letzten ihrer Art – über vier Wochen alt, aber tippitoppi


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