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Drei wirklich gute Konoben in Kroatien? Gibts nicht mehr?!

 

Über Restaurants kann man mindestens so gut streiten wie über Erziehung oder Politik. Dabei liegt das Geheimnis eines guten Restaurants doch auf der Hand: „Kunden-Erwartungen übertreffen!“, lautet eine alter Marketing-Spruch. Ein Produkt, eine Leistung ist dann optimal, wenn sie meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern in jeder Hinsicht übertrifft. Wenn der Service passt. Wenn ich mich als Gast ge-wertschätzt fühle. Wenn mich das Essen in Geschmack, Frische und Menge nicht nur zu einem müden „Passt scho’“, sondern einem „Wow!“ hinreißt.

Zugegeben: Auf meinen letzten Kroatien-Törns und den Recherchen für den BUCHTENFINDER entfuhr mir das „Wow!“ nicht unbedingt täglich. Aber das heisst nicht, dass es keine „Wow“-Konoben und Restaurants mehr gibt. Vielleicht war ich nur am falschen Ort. Hier also – als steile Hypothese des Tages – meine persönliche Liste mit drei wirklich guten Konoben:

Das beste Restaurant in der Telascica-Bucht?
Die besten Lokale kannten früher immer die Vertriebler. Sie kamen herum auf ihren Touren und hatten eine einfache Daumenregel: „Gut isses, wo viele Autos parken.“ Dieselbe Daumenregel auf Kornaten oder Telascica-Bucht angewandt, ist – gelinde gesagt – wenig zielführend. Das „Hier ist es es schön, hier sind alle!“ hält in Marinaorten häufig nicht, was es dem Fahrensmann verspricht. 

Doch es gibt beim Segeln eine andere Daumenregel, die funktioniert, jedenfalls meist: Konoben und Restaurants, die abseits liegen, müssen besser sein als andere in 1A-Lauflage mit Meerblick. Beispiel Telascica Bucht: Das meines Erachtens nach beste Restaurant ist die Konoba Skeba – in der Buchtenfinder-Seite oben in der Ecke links in der Uvala Magrovica ganz im Norden. Die Konoba Skleba ist deshalb besser als vieles im  Umkreis, weil die Leute in diesen äußersten Zipfel der Telascica nur fahren, weil sie wissen, dass sich die beiden jungen Besitzer alle Mühe geben.

Sind Marina-Restaurants immer guter Durchschnitt? Oder gibts auch solche, die richtig gut sind?
Wo viele Menschen sind und auch noch Meerblick dazu wie in Marinas, muss ein Restaurant nicht unbedingt Sterneköche an den Herd stellen, um den Saal zu füllen. Dass man trotzdem Erwartungen übertreffen kann, beweist das relativ junge Restoran Katarina in der Marina Polesana vor Pula. Im letzten Jahr gestartet, bleibts hoffentlich ambitioniert und hilft der im Grünen liegenden Marina.

Und wohin in den Kornaten?
Über 20 Konoben gibt es in den Kornaten, aber nicht alle Sterne strahlen hell. Konoba Koromacna hat sich über die Jahre einen hervorragenden Ruf aufgebaut – und hat es verstanden, ihn zu halten. Für mich eine der drei richtig guten Konoben in den Kornaten. Nicht nur mit Essen, sondern auch mit Atmosphäre.

Noch mehr gute Restaurants? Jede der Buchtenfinder-Seiten in beiden Büchern enthält die empfehlenswertesten Restaurants vor Ort:

REVIER KOMPASS KROATIEN NORD 2024  und  BUCHTENFINDER KROATIEN NORD 2024
164 Seiten geballte Revier-Info                                    56 Seiten
• mit allen Sightseeing-Highlights                                • mit allen Buchtenfinder-Doppelseiten
• mit den besten Restaurants                                         20,00 €
• mit allen Buchtenfinder-Doppelseiten
29,95 €


   

Gibts ab 6. Juni auch für Kroatien SÜD:

REVIER KOMPASS KROATIEN SÜD und BUCHTENFINDER SÜD?
Beide Bücher erscheinen Anfang Juni 2024 und sind bereits jetzt vorbestellbar. Bei millemari. sowie AMAZON und überall, wo es gute Bücher gibt. In Österreich bei FREYTAG & BERNDT.

Windpilot Cartoons

2011 – AUF LOS GEHT´S LOS – Guenter Hamacher – Contador

Auf los geht´s los

SV Anixi – Nora + Hacko Timm GER

FATU HIVA – SPAZIERGANG IM PARADIES

SV Bingo – Johannes Wagener DE

HALLBERG RASSY MONSUN 31 VS ORCA – HARDLY ANY DAMAGES
Tiller broken at the top. Rudder is fine. Some of the prop blades were bent, but not 100% sure if that’s from the orca incident or happened before. All in all we’re pretty happy that we had no significant damages. johannes wagener

SV Cambria – Rob Cormack CA

GREETINGS FROM NORTH MINERVA REEF!
Hi Peter, Just wanted to let you you know that we had the auxiliary rudder rebuilt as per your suggestions. It’s working great! It got us from New Zealand to North Minerva Reef perfectly. We’re carrying on to Fiji today. Just wanted to let you know and say thanks for your help in figuring this out and thanks for making such a great windvane.
Best regards,
Rob Cormack
Cormacks On Cambria

SV Arvik – Colin Chaballier FR

DREAM HOTSPOT – ARRIVING AT THE MARQUESAS
Dear Peter, We’ve finally arrived 10 days ago in the Marquesas after 34 days of light winds. Our Pacific unit worked flowlessly until the end. Only a few friction issues at the pulleys. 
Well. 
Definitely I love this product. I admit I had many chats at night with it.
Hope you the best for the future of Windpilot.
From Fatu Hiva,
Colin Chaballier SV Arvik

Fantasi 37 – Fantasi 44

SCHIFFE ZUM TRÄUMEN – NUR WENIGE MALE GEBAUT

Fantasi 37

SV Taya – Alan Cresswell US

RUDERVERLUST IM PACIFIC – UNTERGANG DER SV TAYA

Loss of SV Taya

Atanga macht Urlaub

01.05.24, Australien/WA/Broome, Tag 152 Roadtrip, 13.686 km total, 380 Tages-km

Wir fliegen heute nach Deutschland (Broome=>Perth=>Dubai=>Hamburg==> 36 Stunden, wenn alles glatt läuft) und sagen für einen Monat ‚Tschüss‘ auf diesem Kanal.

Wo lassen wir einbruchsicher das Auto mit unserem gesamten Hauststand? Diese wichtige Frage schien sich bereits im Feburar zu klären.
Eine verrückte Geschichte.
Wir stehen in Norseman in der Camp-Küche zusammen mit einem Mann in unserem Alter und einer jungen Frau. Achim schnappt das Wort ‚Broome‘ in ihrer Unterhaltung auf und spricht die beiden an.
Russel und seine Tochter sind auf dem Weg von Broome nach Wagga Wagga. Das ist eine Strecke von 5000 Kilometern. Die junge Dame möchte dort studieren, aber auf ihr Pferd nicht verzichten. Das steht am hinteren Ende vom Zeltplatz (pet friendly camp ;-) ), grast friedlich vor sich hin und wird im Pferdeanhänger einmal quer über den Kontinent gezogen. Klar, macht man ja auch so. Für die Aussies ist das keine echte Entfernung.

Die beiden kennen Wagga Wagga nicht. Sind dort noch nie gewesen. Aber wir. Haben genau auf dem Showground übernachtet, wo das Pferd zunächst untergestellt werden soll. Wir können also mit vernünftigem Wissen über die Örtlichkeiten zum Gespräch beitragen.
Wir erzählen dann unsere Geschichte und Achim fragt Russel, ob er wüsste, wo man in Broome ein Auto für einen Monat unterstellen könnte. „Bei mir! Gar kein Problem!“, kommt wie aus der Pistole geschossen. Na, das wäre ja ein Ding. Wir tauschen unsere Handynummern und trennen uns in entgegen gesetzte Richtungen.

Einen Monat vor Broome rufen wir Russel an, ob er sich noch erinnert. „Klar! Alles läuft wie besprochen, meldet Euch eine Woche vorher noch einmal.“
Das machen wir. „Ich bin im Augenblick in Queensland. Aber meine Frau Kerri ist zu Hause. Sie weiß Bescheid. Kommt vorbei und besprecht mit ihr alle Details. Ach ja, und vergeßt nicht, einen Karton ‚Coopers Mild Beer‘ mitzubringen. Das ist Tradition in Australien.“
Ja, weiß Russel denn nicht, dass auch in Deutschland Bier echte harte Währung ist? :lol:

Es läuft dann alles wie geschnitten Brot. Wir treffen auf eine hilfsbereite Kerri, die sich sehr über das Bier freut. Und unser Bundy steht sicher auf Privatgrund mit Hund und Zaun. Zum Überfluss werden wir noch am Flughafen abgesetzt.
Wir sagen ein fettes Dankeschön an Kerri und Russel. Was für eine Hilfsbereitschaft ohne Not. Toll. Die Welt ist voll mit außergewöhnlichen Menschen.

Beruhigt können wir nun in den Flieger steigen.
Wie es weiter geht, wenn wir wieder kommen, ist noch nicht endgültig entschieden. Wir haben jetzt etwas Zeit, die fünf Monate Roadtrip sacken  zu lassen.
Tschüss, Ihr Lieben – bis Juni.

Broome Campground – Dieser Platz hat den bisher besten Swimming Pool. Viele Zeltplätze haben einen, aber meistens sind das rechteckige Löcher. Wenig einladend. Dieser ist deutlich anders mit Palmen, Inseln und ein kleiner Wasserfall.
Wenn wir aus Deutschland zurück kommen, haben wir hier für uns ein Platz reserviert.

SV Ruffian of Amble – Fiona + Iain Lewis UK

WESTERLY 41 HEADING TAHITI – WITH PETER THE PILOT HELMING
Peter, I just wanted to send you a big thank you for all the advice you gave us a number of months ago before we bought a WindPilot from World Dancer.
We installed it in Panama and have now arrived in the Marquises.
The install proved to be pretty easy once we found the solution to avoiding all our internal bulkheads and the rungs on our ladder.

We’ve written about the installation

Thanks again
Regards

Iain + Fiona
SV Ruffian Of Amble / Marquesas

Sturm und Regen? Welches Kleidungsstück ist das nützlichste?

Was ist denn nun bei Sturm und Regen nützlicher? Jacke? Oder richtige Kopfbedeckung?

Auf unsere jüngste Podcast-Folge SEGELN IM REGEN? MACHT KEINEN SPASS. IST GEFÄHRLICH? empfahl ich für Regen als Lieblingskleidungsstück einen Südwester. Meiner stammt noch von AWN, ich trage ihn stolz. Dazu schrieb uns Hörer Klaus aus Innsbruck: 

„Danke für die kurzweilige Folge! Den Südwester behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf, auch wenn es nur mal aus Gag sein sollte… Wo mir der Regen aber so richtig den Spaß verdorben hat, war bei der Atlantiküberquerung. Wenn du nachts müde auf Wache gehst und dann kommt so ein nerviger Squall und dann sitzt du stundenlang am nassen Deck…“

Tatsächlich stellt sich die Frage, was denn nun bei Schlechtwetter das wichtigste Kleidungsstück ist: Atmungsaktive Seestiefel einer Edelmarke?
Die noch atmungsaktivere Segelhose, die verhindert, dass du stundenlang nass in der Pfütze sitzt? 
Oder die Jacke (unbedingt atmungsaktiv, mit verschiedenen Layern drunter)? 
Oder der echte Südwester?

Was Ihr denkt, weiß ich nicht. Doch im Herbststurm Anfang November in Kroatien waren tatsächlich die nützlichsten Kleidungsstücke

• der AWN-Südwester
• meine 29,95 €-Jacke aus dem Bekleidungsladen im irischen Fischereihafen Castletownbere im Südwesten Irlands – garantiert nicht atmungsaktiv und trotzdem warm und trocken auch nach Stunden.

Wer’s nicht glaubt: Im Online Seminar am Dienstag, 30, April berichte ich über das Thema „Starkwind- und Sturmtaktik in Kroatien“. Und neben den Erfahrungen mit hohen Wellen in einem flachen Meer auch ein wenig darüber: Mit welchen Klamotten man bei bis zu 43 Knoten Wind richtig gewandet ist.
;-))

Jetzt neu:

   

REVIER KOMPASS KROATIEN SÜD und BUCHTENFINDER SÜD?
Beide Bücher erscheinen Ende Mai 2024 und sind bereits jetzt vorbestellbar. Bei millemari. sowie AMAZON und überall, wo es gute Bücher gibt. In Österreich bei FREYTAG & BERNDT.
 

Schlechte Plätze – gute Plätze

22.-24.04.24, Australien/WA/Port Hedland+80 Mile Beach, Tag 144-146 Roadtrip, 13.308 km total, 336+252 Tages-km

Der Weg raus aus Karijini führt uns an den Great Northern Highway (GNH). Kann man sonst auf den Straßen Australiens getrost einen langsamen Walzer tanzen, so herrscht auf dem GNH fast schon Staugefahr. Bedingt durch Massen von Road Trains. Jeweils vier Anhänger plus Zugmaschine. 53 Meter lang. 120 Tonnen. Zum Vergleich nochmal – deutsche LKW sind maximal 19 Meter lang und wiegen 40 Tonnen.
Diese Monster-Züge schaffen Erz für kleine Mienen, die sich eine eigene Schiene nicht leisten können zu den Verladehäfen. Dass diese Methode noch rentabel gegen die Züge ist, verblüfft uns.
Jedenfalls werden wir kräftig in die Mangel genommen. Ein Überholmanöver dauert gefühlt endlose Minuten. Unser Bundy ist kein Beschleunigungswunder. Bevor der mal schneller als der Road Train ist, kommt schon wieder Gegenverkehr. Leere Trucks, nicht weniger riesig, auf ihrem Weg zur Miene zurück.

Die Verkehrsdichte der Brummis ist enorm – jeder Truck 53 Meter lang.

Bei nochmal sieben Metern länger gibt es erstmals eine Warnung.

Alles im Grunde Schwertransporte …

Im Erz-Verladehafen Port Hedlend übernachten wir. Der Campingplatz ‚Black Rock South Hedland‘ gewinnt die Schrottplatz-Medaille am rostigen Band. Fünfzig Dollar für schmuddelige Duschen mit abgebrochenen Haken und kaputten Türschlössern. Zusätzlich kaltes Wasser aus der Dusche. Das Schild „Vorüber gehende Probleme mit der Heißwasseraufbereitung“ ist durch den Staub der letzten Jahre kaum noch lesbar. Mir fällt der Drehknopf an der Duscharmatur entgegen. Die Ekel-Krönung ist die ‚provisorische‘ Camp-Küche. In einem alten Bad stehen ein Kühlschrank, Toaster und Wasserkocher. Die Arbeitsfläche gegenüber wurde dirket über die alte Kloschüssel gestellt. Mein bestes Beschwerde-Englisch führt nur zu Schulterzucken beim Rezeptions-Kasper. Pfui.

Wer die Kloschüssel in einer provisorischen Küche nicht demontiert, der kann auch den Papierhalter hängen lassen. Konsequent.

Wir bleiben nur eine Nacht. Bis zur vorläufigen Endstation in Broome (unser Abflughafen für den Deutschlandbesuch) sind es noch über siebenhundert Kilometer. Ein Zwischenstopp am Eighty Mile Beach entschädigt für die vorherige Nacht. Ein wundervoller Campingplatz. Er liegt zehn Kilometer abseits auf einer Rinderfarm (keine Fliegen – das verstehe wer will), direkt hinter den Dünen. Schatten und gepflegte Rasenflächen, die abends von Wallabies kurz gehalten werden. 220 Kilometer ununterbrochener Sandstrand liegen hinter den Dünen. Muschelsammel-Freunde kommen auf ihre Kosten. Einfach herrlich.

Schöner Campingplatz. In der Mitte von Nirgendwo. Schattige Plätze mit viel Gras.

Ein großer Mob Wallabies grast am unbewohnten Ende vom Campingplatz.

Strandbeute

Viele Schmetterlinge im Camp. Besonders Nachtfalter. Aber keine Fliegen.

Nur baden kann man nicht. Es ist noch Seewespen-Saison. Diese Quallen tragen eins der stärksten Gifte in der Tierwelt in ihren drei Meter langen Tentakeln mit sich herum. Ein Gift, das einen Menschen innerhalb weniger Minuten töten könnte und kann, zumindest aber höllische Schmerzen bereitet. Hautverätzungen, Übelkeit und Muskellähmungen sind weitere Begleiterscheinungen.
An belebteren Stränden in Touristenorten gibt es Netze gegen die Quallen, so dass man ganzjährig baden kann. Am 80 Mile Beach ist Schwimmen erst ab Juni wieder gefahrlos möglich. Ja, wären da nicht die Salzwasserkrokodile, die hier schon gesichtet wurden.
Wir sind nun da angekommen, wofür der Kontinent berühmt-berüchtigt ist: „Herzlich begrüßt Sie der Norden Australiens. Hier möchte Sie alles töten“. :mrgreen:

Schilder, die es nur in Australien gibt.

Eighty Mile Beach bei Flut. Was für eine „Verschwendung“. Perfekte Wassertemperatur, perfekter Strand.

Eighty Mile Beach bei Ebbe. Der Tidenhub beträgt enorme acht Meter. Das Wasser zieht sich hunderte Meter zurück. Noch mehr Strand als sowieso schon zur Verfügung steht.


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