Archiv der Kategorie: Luvgier

Sommertour Tag 2 – Von Damp nach Eckernförde




Der Törn von Damp nach Eckernförde fing gar nicht gut an. Nach langem Frühstück beim Bäcker und heißer Dusche (beides Dinge, die ich an Damp mag) zog ich mich wasserdicht an. Denn es schüttete und stürmte recht fürchterlich. Da mein Kurs aber mehr oder weniger vor dem Wind bis Eckernförde liegt (bei NO 5-6Bft.), machte ich mir da nicht viel Gedanken. Doch kurz vor Ausfahrt aus dem Hafen passierte es dann. Eine sehr kräftige und langanhaltende Bö drückt mein Boot immer weiter nach Steuerbord. Ich gebe mehr Gas und lege Gegenruder. Ohne spürbares Resultat. Ich kann machen was ich will, aber das Boot nimmt weder mehr Fahrt auf noch lässt es sich nach Steuerbord lenken. Was nun? Viel Platz habe ich nicht. Ich weiß, gar nicht wie viele Gedanken man gleichzeitig haben kann, aber auf jeden Fall nicht genug. Fock raus? Wird nix, zu sehr gegenan um rechtzeitig in Fahrt zu kommen. Außenborder? Dauert zu lange. Rückwärts einkuppeln, Leerlauf, vorwärts einkuppeln? Gemacht, jedoch ohne Erfolg. Und da sind es dann auch schon nur noch 3 Meter bis die Kaimauer des Rettungskreuzers (zum Glück in anderer Mission unterwegs) bedacht werden muss. Ich schmeiße noch alle drei Fender über die Reling (zum Glück nicht verstaut!) und mich zwischen Boot und Kai. Knirscht trotzdem, und die Fender hängen zu tief. Aber wenigstens erst einmal angekommen. An den Anker habe ich nicht gedacht…zu wenig Gehirnkapazität.


 Das Video zum Reisebericht
 
Und jetzt? Der Wind drückt mich satt gegen die Mauer. Erst Mal gut abfendern und vertäuen, damit ich mir das Boot nicht kaputt mache. Dann, fiese Entscheidung in strömendem Regen und Wind, ab ins Wasser. Mit Neopren ich Memme, aber naja. Ich tauche zum Propeller. Etwas Seegras zu sehen, aber ansonsten alles gut. Habe ich ja auch gerade erst gereinigt. Wieder raus und ein Blick in den Motorraum zur Welle. Dreht! Ich gebe Gas und das Boot drückt in die Achterleine. Sehr, sehr merkwürdig. Entweder Seegras in der Schraube und nun weg, oder die Bö war wirklich so stark das meine 10 PS nicht reichten? Ich will weiter, am liebsten direkt in Neopren. Aber ich ziehe mich um. Im Regen. Nasse Socken, nasses T-Shirt, nasse Unterhose. Egal. Weg hier. Eindampfen Vorspring wäre das geeignete Manöver. Macht einhand wenig Freude. Also einkuppeln und kräftig abdrücken. Passt. Der Motor schiebt wieder. Ich rolle direkt etwas Fock aus, und komme sicher durch die Ausfahrt. Mich empfängt zwar eine stramme Welle, aber als Groß und Fock erstmal stehen, kehrt langsam Ruhe ein. Alles unter Deck ist nass und ich etwas daneben. 

 Safe and sound in Eckernförde

Der Rest des Weges ist Routine. Sperrgebiet umfahren und ab bis ans Ende der Bucht. Dieses Mal checke ich den Motor etwas früher als üblich. Läuft. Im Hafen sind bei dem Wetter alle Plätze belegt. Aber kreatives Anlegen kenne ich noch auch Schweden, und so findet sich schnell noch ein Platz. Sieben Stempel in meiner Marina Karte lassen mich diese Nacht umsonst hier liegen. Schön. Der Ort ist wie immer nett, mein Plakat hängt am „Spieker“. Dem Auftritt dort steht nichts im Wege.


25.07.2017
Damp – Eckernförde
9sm
8sm unter Segeln
Gesamtstrecke: 44sm 

Ahoi sagt euer Sailing Bassman!

Sommertour Tag 2 – Von Damp nach Eckernförde




Der Törn von Damp nach Eckernförde fing gar nicht gut an. Nach langem Frühstück beim Bäcker und heißer Dusche (beides Dinge, die ich an Damp mag) zog ich mich wasserdicht an. Denn es schüttete und stürmte recht fürchterlich. Da mein Kurs aber mehr oder weniger vor dem Wind bis Eckernförde liegt (bei NO 5-6Bft.), machte ich mir da nicht viel Gedanken. Doch kurz vor Ausfahrt aus dem Hafen passierte es dann. Eine sehr kräftige und langanhaltende Bö drückt mein Boot immer weiter nach Steuerbord. Ich gebe mehr Gas und lege Gegenruder. Ohne spürbares Resultat. Ich kann machen was ich will, aber das Boot nimmt weder mehr Fahrt auf noch lässt es sich nach Steuerbord lenken. Was nun? Viel Platz habe ich nicht. Ich weiß, gar nicht wie viele Gedanken man gleichzeitig haben kann, aber auf jeden Fall nicht genug. Fock raus? Wird nix, zu sehr gegenan um rechtzeitig in Fahrt zu kommen. Außenborder? Dauert zu lange. Rückwärts einkuppeln, Leerlauf, vorwärts einkuppeln? Gemacht, jedoch ohne Erfolg. Und da sind es dann auch schon nur noch 3 Meter bis die Kaimauer des Rettungskreuzers (zum Glück in anderer Mission unterwegs) bedacht werden muss. Ich schmeiße noch alle drei Fender über die Reling (zum Glück nicht verstaut!) und mich zwischen Boot und Kai. Knirscht trotzdem, und die Fender hängen zu tief. Aber wenigstens erst einmal angekommen. An den Anker habe ich nicht gedacht…zu wenig Gehirnkapazität.


 Das Video zum Reisebericht
 
Und jetzt? Der Wind drückt mich satt gegen die Mauer. Erst Mal gut abfendern und vertäuen, damit ich mir das Boot nicht kaputt mache. Dann, fiese Entscheidung in strömendem Regen und Wind, ab ins Wasser. Mit Neopren ich Memme, aber naja. Ich tauche zum Propeller. Etwas Seegras zu sehen, aber ansonsten alles gut. Habe ich ja auch gerade erst gereinigt. Wieder raus und ein Blick in den Motorraum zur Welle. Dreht! Ich gebe Gas und das Boot drückt in die Achterleine. Sehr, sehr merkwürdig. Entweder Seegras in der Schraube und nun weg, oder die Bö war wirklich so stark das meine 10 PS nicht reichten? Ich will weiter, am liebsten direkt in Neopren. Aber ich ziehe mich um. Im Regen. Nasse Socken, nasses T-Shirt, nasse Unterhose. Egal. Weg hier. Eindampfen Vorspring wäre das geeignete Manöver. Macht einhand wenig Freude. Also einkuppeln und kräftig abdrücken. Passt. Der Motor schiebt wieder. Ich rolle direkt etwas Fock aus, und komme sicher durch die Ausfahrt. Mich empfängt zwar eine stramme Welle, aber als Groß und Fock erstmal stehen, kehrt langsam Ruhe ein. Alles unter Deck ist nass und ich etwas daneben. 

 Safe and sound in Eckernförde

Der Rest des Weges ist Routine. Sperrgebiet umfahren und ab bis ans Ende der Bucht. Dieses Mal checke ich den Motor etwas früher als üblich. Läuft. Im Hafen sind bei dem Wetter alle Plätze belegt. Aber kreatives Anlegen kenne ich noch auch Schweden, und so findet sich schnell noch ein Platz. Sieben Stempel in meiner Marina Karte lassen mich diese Nacht umsonst hier liegen. Schön. Der Ort ist wie immer nett, mein Plakat hängt am „Spieker“. Dem Auftritt dort steht nichts im Wege.


25.07.2017
Damp – Eckernförde
9sm
8sm unter Segeln
Gesamtstrecke: 44sm 

Ahoi sagt euer Sailing Bassman!

Sommertour Tag 1 – Von Minde nach Damp


Der erste Tag auf meiner Sommersegelkonzerttour geht langsam zu Ende. Es ist großartig endlich wieder länger unterwegs zu sein. Trotz Kopfschmerzen und Müdigkeit in den Knochen, den Tagen vor der Abreise gedankt. Aber nun freue ich mich auf eine weitere lange Nacht und dann 2 Tage samt Auftritt in Eckernförde.

 Das Video von Auftritten und durchgemachten Nächten vor dem Aufbruch

Das Video zum Reisebericht Minde – Eckernförde

Ich bin um 0800h in Minde in der Flensburger Förde aufgebrochen. Angesagt waren zunächst schwache Winde, dann auffrischende aus Nordost 5-6Bft. Da ich nicht gegenan wollte, bin ich früh aufgebrochen um zunächst einmal meinen Diesel wieder mal etwas länger laufen zu lassen und dann meinen Außenborder zu testen. Der zickte auch gleich rum, sprang nicht an und verlor Benzin. Die Ursache konnte ich nicht finden, aber nach überall dran drehen und drücken lief alles wieder. Ich vermute die Verbindung zum Tank ist irgendwie lose. Mal im Auge behalten. Ich passierte die Schwiegermutter, wie die rote Tonne vor Holnis genannt wird und dann die zwei grünen Tonnen vor Brunsnaes. Wie immer ein wenig abgekürzt unter Land. Dann ging es weiter unter Motor und mit langsam auffrischendem Wind von vorne bis zur grünen Tonne 1 der Flensburger Förde. Hier konnte ich nun abfallen und Kurs auf Kegnaes nehmen. Kostet zwar ein paar Meilen, aber ich kann endlich SEGELN! 
Der Außenborder schnurrt wieder
 
Endlich Segeln

Vor Kegnaes setze ich die erste Wende und nehme Kurs auf den Leuchtturm Kalkgrund. Zunächst kann ich ihn noch nicht anliegen, aber der Wind kommt immer weiter nördlicher, je weiter weg ich von Kegnaes komme. Küsteneffekt, Führungseffekt oder wie das heißt. Funktioniert aber und am Ende komme ich ohne eine weitere Wende gut frei von Kalkgrund und passiere dann Falshöft und die Schleieinfahrt. Der Wind liegt bei 2-3 Bft. und ich dümple zwischen 2 und 4 Knoten dahin. Zu schnell zum motoren, zu langsam um Strecke zu machen. Aber ich kann mir die Gitarre schnappen und ein paar Songs für Eckernförde durchgehen. Und so dauert es auch gute neun Stunden bis die Einfahrt nach Damp erreicht ist. Der NO Wind ist erst einmal auf die Nacht verschoben. Ich muss sehen, das ich in Damp einen Liegeplatz im Hafen ergattere, denn im Vorhafen kann es bei O 5-6 Bft. sehr unangenehm werden und ich muss immer noch dringend Schlaf nachholen. Aber direkt in der Einfahrt steht der Hafenmeister und weist mir einen freien Platz zu. Perfekter Service. Soweit vom ersten Tourtag!

Schlei Rot-Weiss

24.07.2017
Minde – Damp
35sm
27sm unter Segeln
Gesamt 35sm

Ahoi sagt euer Sailing Bassman!

Sommertour Tag 1 – Von Minde nach Damp


Der erste Tag auf meiner Sommersegelkonzerttour geht langsam zu Ende. Es ist großartig endlich wieder länger unterwegs zu sein. Trotz Kopfschmerzen und Müdigkeit in den Knochen, den Tagen vor der Abreise gedankt. Aber nun freue ich mich auf eine weitere lange Nacht und dann 2 Tage samt Auftritt in Eckernförde.

 Das Video von Auftritten und durchgemachten Nächten vor dem Aufbruch

Das Video zum Reisebericht Minde – Eckernförde

Ich bin um 0800h in Minde in der Flensburger Förde aufgebrochen. Angesagt waren zunächst schwache Winde, dann auffrischende aus Nordost 5-6Bft. Da ich nicht gegenan wollte, bin ich früh aufgebrochen um zunächst einmal meinen Diesel wieder mal etwas länger laufen zu lassen und dann meinen Außenborder zu testen. Der zickte auch gleich rum, sprang nicht an und verlor Benzin. Die Ursache konnte ich nicht finden, aber nach überall dran drehen und drücken lief alles wieder. Ich vermute die Verbindung zum Tank ist irgendwie lose. Mal im Auge behalten. Ich passierte die Schwiegermutter, wie die rote Tonne vor Holnis genannt wird und dann die zwei grünen Tonnen vor Brunsnaes. Wie immer ein wenig abgekürzt unter Land. Dann ging es weiter unter Motor und mit langsam auffrischendem Wind von vorne bis zur grünen Tonne 1 der Flensburger Förde. Hier konnte ich nun abfallen und Kurs auf Kegnaes nehmen. Kostet zwar ein paar Meilen, aber ich kann endlich SEGELN! 
Der Außenborder schnurrt wieder
 
Endlich Segeln

Vor Kegnaes setze ich die erste Wende und nehme Kurs auf den Leuchtturm Kalkgrund. Zunächst kann ich ihn noch nicht anliegen, aber der Wind kommt immer weiter nördlicher, je weiter weg ich von Kegnaes komme. Küsteneffekt, Führungseffekt oder wie das heißt. Funktioniert aber und am Ende komme ich ohne eine weitere Wende gut frei von Kalkgrund und passiere dann Falshöft und die Schleieinfahrt. Der Wind liegt bei 2-3 Bft. und ich dümple zwischen 2 und 4 Knoten dahin. Zu schnell zum motoren, zu langsam um Strecke zu machen. Aber ich kann mir die Gitarre schnappen und ein paar Songs für Eckernförde durchgehen. Und so dauert es auch gute neun Stunden bis die Einfahrt nach Damp erreicht ist. Der NO Wind ist erst einmal auf die Nacht verschoben. Ich muss sehen, das ich in Damp einen Liegeplatz im Hafen ergattere, denn im Vorhafen kann es bei O 5-6 Bft. sehr unangenehm werden und ich muss immer noch dringend Schlaf nachholen. Aber direkt in der Einfahrt steht der Hafenmeister und weist mir einen freien Platz zu. Perfekter Service. Soweit vom ersten Tourtag!

Schlei Rot-Weiss

24.07.2017
Minde – Damp
35sm
27sm unter Segeln
Gesamt 35sm

Ahoi sagt euer Sailing Bassman!

Tour TV – Episode 3 – Die Vorbereitung des Bootes für die Sommerpromotour



Die geplante Route

 Tour TV – Folge 3 – Das Video zum Blogbeitrag

Für den geplanten Törn meiner Sommertour muss mein Boot in Ordnung sein. Flensburg, Usedom und zurück; da kommen schon einige Meilen zusammen und die Ostsee hält auch immer einiges an Überraschungen bereit. Grundsätzlich schiebe ich keine Arbeiten am Boot auf. Wenn ich einen Defekt feststelle, wird dieser sofort behoben. Ich glaube, dass viele Unfälle auf See aus einer Verkettung von Umständen entstehen, und nie nur eine Ursache haben. Je weniger Möglichkeiten ich dem Schicksal also biete, desto sicherer bin ich unterwegs. Daher bin ich nun 10 Tage vor meiner Abfahrt noch einmal zu meinem Boot gefahren um ein paar letzte Dinge auszubessern, und um noch einmal alles zu checken.

Punkt 1: Wassereinbruch. In letzter Zeit war häufiger recht viel Wasser in der Bilge. Zum Glück Süßwasser. Ich hatte daraufhin das ganze Boot abgesucht und festgestellt, dass der Schlauch des Ablaufes einer Sitzbank im Cockpit sich gelöst hatte. Das erklärte natürlich das viele Wasser nach starken Regenfällen. Ich hatte das dann repariert, war aber seitdem nicht mehr auf dem Boot. Und es gab ja gerade in den ersten Julitagen sehr starke Regenfälle an der Ostsee. Ein wenig unruhig geht mein Blick dann auch als erstes in die Bilge, aber die ist bis auf ein wenig Restwasser trocken. Es gibt ein, zwei Stellen an den Fenstern und an der Backskiste, die etwas Wasser durchlassen. Das kenne ich, das ist normal, das kann erst einmal so bleiben. Damit ist meine größte Sorge auch bereits behoben.

Punkt 2: Die oberen Relingsdrähte des Seezauns sind altersschwach. Die Ummantelung des Drahtes löst sich überall und scheuert an meiner Fockschot. Diese sieht daher auch schon etwas angenagt aus. Und wer weiß, ob der Draht überhaupt noch stabil ist, wenn man sich dagegen lehnt oder fällt? Hier geht es auch um meine Sicherheit. Ich habe mir deshalb ein Set zum Austausch der Drähte gekauft. Der Durchmesser des Drahtes ist größer und auch die Ummantelung dicker, aber zu meiner Erleichterung passt er genau durch die Augen der Relingsstützen. Die Montage ist recht einfach. Lediglich das notwendige Kürzen der Drähte mit einer Eisensäge klappt nicht, da das Sägeblatt nach 30 Sekunden aufgibt. Die Flex hat diese Probleme nicht. Der Draht wird auf die richtige Länge gebracht und in den Spannern mit drei Inbusschrauben fixiert. Sieht solide und vor allem schön neu aus. Das sollte erstmal wieder einige Jahre halten.


Punkt 3: Das Holz an den Handläufen an Deck und Pinne zeigt ein paar trockene Stellen. Ich streiche alles mit Le Tonquinois nach. Erledigt.

Punkt 4: Das Unterwasserschiff. Mein Boot ist ja im Winter im Wasser geblieben und ich habe kein neues Antifouling gestrichen. Also zwänge ich mich in meinen Neoprenanzug, die Ostsee ist immer noch sehr kalt, und gehe auf Tauchstation. Und in der Tat ist auch schon jede Menge Bewuchs am Rumpf zu sehen. Der wird erst einmal mit einem Schrubber entfernt. Auch die schon etwas größeren und ausgedehnteren Bewuchsstellen am Kiel. Das bremst alles nur. Anstrengend ohne Flaschen und Schnorchel. Dann muss ich noch Seepocken und anderes Gedöns am Propeller entfernen, der verliert schon wieder seine Form und vor zwei Jahren hatte ich damit einmal große Probleme, als ich bei der stürmischen Ausfahrt aus der Schlei plötzlich keinen Schub mehr hatte. Aber jetzt sollte auch das wieder für ein paar Wochen halten.

Damit wären die letzten Punkte auf meiner Liste erledigt. Lediglich das Kabel zum Horn scheint defekt, aber dafür habe ich ja meine Vuvuzela im Schapp. Nun noch Diesel und Benzin bunkern, den Wassertank füllen, die Akkus aufladen und die Reise kann beginnen. Noch 10 Tage bis zur Abfahrt und das Gefühl eines technisch gesunden Bootes ist dabei sehr wertvoll.   


„Ich geh‘ segeln“

Die Single bei Amazon kaufen:
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Single bei Spotify hören:
 



Tour TV – Episode 3 – Die Vorbereitung des Bootes für die Sommerpromotour



Die geplante Route

 Tour TV – Folge 3 – Das Video zum Blogbeitrag

Für den geplanten Törn meiner Sommertour muss mein Boot in Ordnung sein. Flensburg, Usedom und zurück; da kommen schon einige Meilen zusammen und die Ostsee hält auch immer einiges an Überraschungen bereit. Grundsätzlich schiebe ich keine Arbeiten am Boot auf. Wenn ich einen Defekt feststelle, wird dieser sofort behoben. Ich glaube, dass viele Unfälle auf See aus einer Verkettung von Umständen entstehen, und nie nur eine Ursache haben. Je weniger Möglichkeiten ich dem Schicksal also biete, desto sicherer bin ich unterwegs. Daher bin ich nun 10 Tage vor meiner Abfahrt noch einmal zu meinem Boot gefahren um ein paar letzte Dinge auszubessern, und um noch einmal alles zu checken.

Punkt 1: Wassereinbruch. In letzter Zeit war häufiger recht viel Wasser in der Bilge. Zum Glück Süßwasser. Ich hatte daraufhin das ganze Boot abgesucht und festgestellt, dass der Schlauch des Ablaufes einer Sitzbank im Cockpit sich gelöst hatte. Das erklärte natürlich das viele Wasser nach starken Regenfällen. Ich hatte das dann repariert, war aber seitdem nicht mehr auf dem Boot. Und es gab ja gerade in den ersten Julitagen sehr starke Regenfälle an der Ostsee. Ein wenig unruhig geht mein Blick dann auch als erstes in die Bilge, aber die ist bis auf ein wenig Restwasser trocken. Es gibt ein, zwei Stellen an den Fenstern und an der Backskiste, die etwas Wasser durchlassen. Das kenne ich, das ist normal, das kann erst einmal so bleiben. Damit ist meine größte Sorge auch bereits behoben.

Punkt 2: Die oberen Relingsdrähte des Seezauns sind altersschwach. Die Ummantelung des Drahtes löst sich überall und scheuert an meiner Fockschot. Diese sieht daher auch schon etwas angenagt aus. Und wer weiß, ob der Draht überhaupt noch stabil ist, wenn man sich dagegen lehnt oder fällt? Hier geht es auch um meine Sicherheit. Ich habe mir deshalb ein Set zum Austausch der Drähte gekauft. Der Durchmesser des Drahtes ist größer und auch die Ummantelung dicker, aber zu meiner Erleichterung passt er genau durch die Augen der Relingsstützen. Die Montage ist recht einfach. Lediglich das notwendige Kürzen der Drähte mit einer Eisensäge klappt nicht, da das Sägeblatt nach 30 Sekunden aufgibt. Die Flex hat diese Probleme nicht. Der Draht wird auf die richtige Länge gebracht und in den Spannern mit drei Inbusschrauben fixiert. Sieht solide und vor allem schön neu aus. Das sollte erstmal wieder einige Jahre halten.


Punkt 3: Das Holz an den Handläufen an Deck und Pinne zeigt ein paar trockene Stellen. Ich streiche alles mit Le Tonquinois nach. Erledigt.

Punkt 4: Das Unterwasserschiff. Mein Boot ist ja im Winter im Wasser geblieben und ich habe kein neues Antifouling gestrichen. Also zwänge ich mich in meinen Neoprenanzug, die Ostsee ist immer noch sehr kalt, und gehe auf Tauchstation. Und in der Tat ist auch schon jede Menge Bewuchs am Rumpf zu sehen. Der wird erst einmal mit einem Schrubber entfernt. Auch die schon etwas größeren und ausgedehnteren Bewuchsstellen am Kiel. Das bremst alles nur. Anstrengend ohne Flaschen und Schnorchel. Dann muss ich noch Seepocken und anderes Gedöns am Propeller entfernen, der verliert schon wieder seine Form und vor zwei Jahren hatte ich damit einmal große Probleme, als ich bei der stürmischen Ausfahrt aus der Schlei plötzlich keinen Schub mehr hatte. Aber jetzt sollte auch das wieder für ein paar Wochen halten.

Damit wären die letzten Punkte auf meiner Liste erledigt. Lediglich das Kabel zum Horn scheint defekt, aber dafür habe ich ja meine Vuvuzela im Schapp. Nun noch Diesel und Benzin bunkern, den Wassertank füllen, die Akkus aufladen und die Reise kann beginnen. Noch 10 Tage bis zur Abfahrt und das Gefühl eines technisch gesunden Bootes ist dabei sehr wertvoll.   


„Ich geh‘ segeln“

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Die "Ich geh‘ segeln" Promotour entlang der Ostseeküste



Tour TV – #2



Für die Promotion zum Soundtrack meines (Segel-) Sommers 2017 habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht: Die weltweit erste Promoreise mit (m)einem Schiff!  Von Flensburg bis nach Usedom und zurück. In rund 3 Wochen. Begleitet von meinem Label. Unterwegs warten dann eine Reihe von Auftritten mit meinem Projekt „The Sailing Bassman&Friends“ in unterschiedlichen Häfen und Besetzungen auf mich. Unsere Instrumente sind mit an Bord und wir werden natürlich auch auf den Booten leben. Wenn das Wetter mitspielt und alles so klappt wie geplant, wird es sicher ein einmaliger Sommersegeltörn entlang der schönen Ostseeküste. Im Blog und im Tour TV werde ich natürlich ausführlich über den Törn berichten!


Der Song zur Tour

Einen Hafentag in Travemünde und entspanntes Weiterbummeln durch die Wismarer Bucht könnte ich mir davor gut vorstellen. Auch um etwas Energie und Kraft zu tanken für die weiteren Abschnitte der Tour. Oder, falls das Wetter bisher nicht mitgespielt hat, die Boote hierherzubringen. Denn kein Plan übersteht den ersten Kontakt mit dem Feind, in diesem Falle also Rasmus, und daher gibt es natürlich auch einen Ausweichplan per Transporter und Landstraße. Ich hoffe aber, dass wir diesen zunächst nicht benötigen werden. 
 
Je nach Wetter segele ich dann noch nachts oder auch erst morgens weiter nach Kühlungsborn.
Denn hier steht am
6.8.
der nächste Auftritt der Segeltournee an: Im Restaurant„VielMeer“ wieder direkt am Hafen.
 
Ab hier wird es nun etwas komplizierter, denn die beiden letzten Termine der Tournee sollen am 8.8. in Zingst und am 12.8. in Kröslin stattfinden. Mein Plan wäre daher zunächst das Boot am
7.8.
nach Warnemünde zu verholen und von dort ausnahmsweise über die Straße nach Zingst zu fahren um dort am
8.8.
am Hafen aufzutreten. Dann könnte ich am
9.8.
in Warnemünde aufbrechen um südwestlich Hiddensee in die Boddengewässer einzulaufen und dann durch den Strelasund Rügen südlich zu umfahren. Am
12.8.

werden wir dann in der „Marina Baltic Sea Resortdes „Marinaverbundes Ostsee“ in Kröslin bei Usedom den letzten Auftritt der Tournee spielen.   


Ein recht sportlicher Plan, der aber mit etwas Glück aufgehen könnte. Prinzipiell bräuchte ich nur eine halbwegs stabile Westwindlage bis zum 12.8. Denn dann kann der Wind gerne drehen um den weiten Weg in die Flensburger Förde anzugehen. Man wird ja mal träumen dürfen!

Am
13.8.
geht es jedenfalls zurück. Ich möchte diesen doch recht weiten Weg mit einem Freund gerne an einem Stück angehen um auch einmal im System mit wechselnden Wachen die Nächte durchzusegeln.

Auf meinem YouTube Kanal und imBlog halte ich euch während der Tour natürlich täglich auf dem

Die "Ich geh‘ segeln" Promotour entlang der Ostseeküste



Tour TV – #2



Für die Promotion zum Soundtrack meines (Segel-) Sommers 2017 habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht: Die weltweit erste Promoreise mit (m)einem Schiff!  Von Flensburg bis nach Usedom und zurück. In rund 3 Wochen. Begleitet von meinem Label. Unterwegs warten dann eine Reihe von Auftritten mit meinem Projekt „The Sailing Bassman&Friends“ in unterschiedlichen Häfen und Besetzungen auf mich. Unsere Instrumente sind mit an Bord und wir werden natürlich auch auf den Booten leben. Wenn das Wetter mitspielt und alles so klappt wie geplant, wird es sicher ein einmaliger Sommersegeltörn entlang der schönen Ostseeküste. Im Blog und im Tour TV werde ich natürlich ausführlich über den Törn berichten!


Hier unsere Routenplanung und die fixen Ziele der Sommertour:  

24.7.
Aufbruch in meinem Heimathafen in Minde, dann aus der Flensburger Förde mit einem Zwischenstopp bis in die Eckernförder Bucht. Am
26.7.
findet dann die Tour-Premiere im „Spieker“ direkt am Hafen in Eckernförde statt. Am
27.7.
geht es dann hinaus aus der Eckernförder Bucht und um die Ecke vorbei am Bülker Leuchtturm bis in den Hafen von Strande. Am
28.7.
segeln wir dann nur kurz über die Kieler Förde bis nach Laboe. Denn dort steht dann ein weiter Auftritt im „Skippers Place“ an, ebenfalls wieder direkt am Hafen.
Danach wird es ein wenig sportlich, denn am 30.7. wartet der nächste Auftritt in Travemünde. Ich werde daher wohl abends noch nach dem Auftritt in Laboe die Segel setzen und Kurs Fehmarn aufbrechen. Orth, Burgstaaken oder Großenbrode Fähre. Das sollte mit etwas Glück machbar sein und abends wird es im Sommer auf der Ostsee ja meistens etwas ruhiger. Der
29.7.
könnte uns dann nach Grömitz oder Neustadt bringen, beides ideale Absprunghäfen für die Weiterfahrt nach Travemünde und unseren Auftritt dort am
30.7.

Jetzt wird es etwas entspannter, denn der nächste Auftritt findet erst am
4.8.
in der „Yachtwelt Weiße Wiek“ des „Marinaverbundes Ostsee“ oder mit neuem Namen „Marina Network Association“ in Boltenhagen statt. 


Der Song zur Tour

Einen Hafentag in Travemünde und entspanntes Weiterbummeln durch die Wismarer Bucht könnte ich mir davor gut vorstellen. Auch um etwas Energie und Kraft zu tanken für die weiteren Abschnitte der Tour. Oder, falls das Wetter bisher nicht mitgespielt hat, die Boote hierherzubringen. Denn kein Plan übersteht den ersten Kontakt mit dem Feind, in diesem Falle also Rasmus, und daher gibt es natürlich auch einen Ausweichplan per Transporter und Landstraße. Ich hoffe aber, dass wir diesen zunächst nicht benötigen werden. 
 
Je nach Wetter segele ich dann noch nachts oder auch erst morgens weiter nach Kühlungsborn.
Denn hier steht am
6.8.
der nächste Auftritt der Segeltournee an: Im Restaurant„VielMeer“ wieder direkt am Hafen.
 
Ab hier wird es nun etwas komplizierter, denn die beiden letzten Termine der Tournee sollen am 8.8. in Zingst und am 12.8. in Kröslin stattfinden. Mein Plan wäre daher zunächst das Boot am
7.8.
nach Warnemünde zu verholen und von dort ausnahmsweise über die Straße nach Zingst zu fahren um dort am
8.8.
am Hafen aufzutreten. Dann könnte ich am
9.8.
in Warnemünde aufbrechen um südwestlich Hiddensee in die Boddengewässer einzulaufen und dann durch den Strelasund Rügen südlich zu umfahren. Am
12.8.

werden wir dann in der „Marina Baltic Sea Resortdes „Marinaverbundes Ostsee“ in Kröslin bei Usedom den letzten Auftritt der Tournee spielen.   


Ein recht sportlicher Plan, der aber mit etwas Glück aufgehen könnte. Prinzipiell bräuchte ich nur eine halbwegs stabile Westwindlage bis zum 12.8. Denn dann kann der Wind gerne drehen um den weiten Weg in die Flensburger Förde anzugehen. Man wird ja mal träumen dürfen!

Am
13.8.
geht es jedenfalls zurück. Ich möchte diesen doch recht weiten Weg mit einem Freund gerne an einem Stück angehen um auch einmal im System mit wechselnden Wachen die Nächte durchzusegeln.

Auf meinem YouTube Kanal und imBlog halte ich euch während der Tour natürlich täglich auf dem

Das Benefizkonzert für die Segelrebellen am 19.7. in Hamburg



Ich freue mich bei diesem tollen Event dabeisein zu dürfen!!

Die neue Heimat der Segelrebellen, die Segelyacht „Magic“ wird am Mittwoch, 19. Juli 2017, zur Bühne werden für ein Konzert der Sailing Conductors sowie Dara McNamara & The Sailing Bassman. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Sandtorhafen an den Magellanterrassen in Hamburg zu kommen und die Musik zu genießen. Der Eintritt ist frei — die Segelrebellen freuen sich allerdings über eine freiwillige Spende! Diese Spenden werden zu 100 % in die Finanzierung weiterer Segeltörns und den Kauf und Unterhalt des Schiffes fließen. 

Über die Segelrebellen

Seit zwei Jahren bieten die Segelrebellen für junge Menschen mit Krebs neue Perspektiven und Kommunikation mit gleichaltrigen Betroffenen. Während mehrtägiger Segeltörns lernen junge Krebspatienten unabhängig von ihren Vorkenntnissen die Welt des Segelns kennen und packen selbst mit an, damit alle ans Ziel kommen! Die Erlebnisse und Abenteuer während des Segeln sind es, die den Teilnehmern wieder Selbstvertrauen und Mut schenken, und die Sorgen vergessen lassen.

Junge Menschen, die plötzlich an Krebs erkrankt sind, wollen einfach nur wieder normal sein. Etwas erleben und beweisen, dass sie wieder da sind und jetzt richtig durchstarten können. Die Segelrebellen bieten ihnen die Gelegenheit, an spannenden und herausfordernden Segeltörns teilzunehmen. Luxus und relaxen sind nicht wichtig, gesegelt wird wann immer möglich.

Segelrebellen ist eine gemeinnützige Organisation, die Offshore-Segelreisen speziell für junge Erwachsene mit Krebs anbietet. Traurige und Mitleid erregende Bilder sind nicht ihr Ding. Sie überzeugen mit ihren Aktionen und dem nachhaltigen Nutzen für die Teilnehmer. Wer sie unterstützt, weiß dass seine Hilfe ankommt. 

Wann?Mittwoch, 19. Juli 2017, ab 19.00 Uhr
Wo?Sandtorhafen an den Magellanterrassen/HafenCity
Eintritt:frei, Spenden gern gesehen

Das Benefizkonzert für die Segelrebellen am 19.7. in Hamburg



Ich freue mich bei diesem tollen Event dabeisein zu dürfen!!

Die neue Heimat der Segelrebellen, die Segelyacht „Magic“ wird am Mittwoch, 19. Juli 2017, zur Bühne werden für ein Konzert der Sailing Conductors sowie Dara McNamara & The Sailing Bassman. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Sandtorhafen an den Magellanterrassen in Hamburg zu kommen und die Musik zu genießen. Der Eintritt ist frei — die Segelrebellen freuen sich allerdings über eine freiwillige Spende! Diese Spenden werden zu 100 % in die Finanzierung weiterer Segeltörns und den Kauf und Unterhalt des Schiffes fließen. 

Über die Segelrebellen

Seit zwei Jahren bieten die Segelrebellen für junge Menschen mit Krebs neue Perspektiven und Kommunikation mit gleichaltrigen Betroffenen. Während mehrtägiger Segeltörns lernen junge Krebspatienten unabhängig von ihren Vorkenntnissen die Welt des Segelns kennen und packen selbst mit an, damit alle ans Ziel kommen! Die Erlebnisse und Abenteuer während des Segeln sind es, die den Teilnehmern wieder Selbstvertrauen und Mut schenken, und die Sorgen vergessen lassen.

Junge Menschen, die plötzlich an Krebs erkrankt sind, wollen einfach nur wieder normal sein. Etwas erleben und beweisen, dass sie wieder da sind und jetzt richtig durchstarten können. Die Segelrebellen bieten ihnen die Gelegenheit, an spannenden und herausfordernden Segeltörns teilzunehmen. Luxus und relaxen sind nicht wichtig, gesegelt wird wann immer möglich.

Segelrebellen ist eine gemeinnützige Organisation, die Offshore-Segelreisen speziell für junge Erwachsene mit Krebs anbietet. Traurige und Mitleid erregende Bilder sind nicht ihr Ding. Sie überzeugen mit ihren Aktionen und dem nachhaltigen Nutzen für die Teilnehmer. Wer sie unterstützt, weiß dass seine Hilfe ankommt. 

Wann?Mittwoch, 19. Juli 2017, ab 19.00 Uhr
Wo?Sandtorhafen an den Magellanterrassen/HafenCity
Eintritt:frei, Spenden gern gesehen

Große Pläne – Die Konzerttournee entlang der deutschen Ostseeküste



Tour TV – #2


Mein diesjähriger Segelsommer soll aus Fahrtensegeln und Musikmachen längs der gesamten deutschen Ostseeküste bestehen. Von Flensburg bis nach Usedom und zurück. In rund 3 Wochen. Unterwegs warten dann eine Reihe von Auftritten mit meinem Projekt „The Sailing Bassman&Friends“ in unterschiedlichen Häfen und Besetzungen auf mich. Unterwegs kommt dann noch Andreas mit seinem Segelboot dazu und wir werden somit die offiziell weltweit  erste Segelboottournee veranstalten. Unsere Instrumente sind mit an Bord und wir werden natürlich auch auf den Booten leben. Wenn das Wetter mitspielt und alles so klappt wie geplant, wird es sicher ein einmaliger Sommersegeltörn entlang der schönen Ostseeküste. Im Blog werde ich natürlich ausführlich über die Tour berichten!


Der Song zur Tour

Einen Hafentag in Travemünde und entspanntes Weiterbummeln durch die Wismarer Bucht könnte ich mir davor gut vorstellen. Auch um etwas Energie und Kraft zu tanken für die weiteren Abschnitte der Tour. Oder, falls das Wetter bisher nicht mitgespielt hat, die Boote hierherzubringen. Denn kein Plan übersteht den ersten Kontakt mit dem Feind, in diesem Falle also Rasmus, und daher gibt es natürlich auch einen Ausweichplan per Transporter und Landstraße. Ich hoffe aber, dass wir diesen zunächst nicht benötigen werden. 
 
Je nach Wetter segele ich dann noch nachts oder auch erst morgens weiter nach Kühlungsborn.
Denn hier steht am
6.8.
der nächste Auftritt der Segeltournee an: Im Restaurant„VielMeer“ wieder direkt am Hafen.
 
Ab hier wird es nun etwas komplizierter, denn die beiden letzten Termine der Tournee sollen am 8.8. in Zingst und am 12.8. in Kröslin stattfinden. Mein Plan wäre daher zunächst das Boot am
7.8.
nach Warnemünde zu verholen und von dort ausnahmsweise über die Straße nach Zingst zu fahren um dort am
8.8.
am Hafen aufzutreten. Dann könnte ich am
9.8.
in Warnemünde aufbrechen um südwestlich Hiddensee in die Boddengewässer einzulaufen und dann durch den Strelasund Rügen südlich zu umfahren. Am
12.8.

werden wir dann in der „Marina Baltic Sea Resortdes „Marinaverbundes Ostsee“ in Kröslin bei Usedom den letzten Auftritt der Tournee spielen.   


Ein recht sportlicher Plan, der aber mit etwas Glück aufgehen könnte. Prinzipiell bräuchte ich nur eine halbwegs stabile Westwindlage bis zum 12.8. Denn dann kann der Wind gerne drehen um den weiten Weg in die Flensburger Förde anzugehen. Man wird ja mal träumen dürfen!

Am
13.8.
geht es jedenfalls zurück. Ich möchte diesen doch recht weiten Weg mit einem Freund gerne an einem Stück angehen um auch einmal im System mit wechselnden Wachen die Nächte durchzusegeln.

Auf meinem YouTube Kanal und imBlog halte ich euch während der Tour natürlich täglich auf dem