Kategorie: Atanga

DSGVO …. mit Kanonen auch auf kleine Spatzen

Di., 03.Mai 2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1433, 12.486 sm von HH

Ja, auch wir sind etwas genervt. Ab 25 Mai müssen die Regeln der DSGVO (Datenschutz Grundverordnung) umgesetzt sein. Das gilt nicht nur für die großen Internetversandhäuser, sondern auch für uns kleine Blogger.

Im Rahmen der Umstellung unserer Seite (u.a. von http auf https (ssl)) wird es möglicherweise ein paar kleine Stolpersteine geben, die dazu führen, dass euer Browser euch auf unsicheren Inhalt hinweist. Keine Bange, nichts hat sich geändert, aber die Browser reagieren auf vermeintlich unsicheren Inhalt bei https:// Seiten sehr empfindlich.

Wir hoffen aber, dass wir das Projekt schnell abschließen werden, sofern uns das Hotel, dessen Internet wir vom Schiff anzapfen, nicht den Hahn abdreht.

Gruss,

Euer Admin

Umzug vom Anker an die Mooring

Di., 01.Mai 2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1431, 12.486 sm von HH

An unserem Anker zu hängen von dem wir nicht wissen, wie schnell wir ihn hoch bekommen, ist uns zu heikel. Wenn wieder so ein verrückter Fischer durchs Ankerfeld pflügt, sind wir im schlimmsten Fall an der eigenen Kette gefangen.
Ein paar Hundert Meter weiter sind Moorings ausgelegt. Die werden nur am Wochenende von einigen Motoryachten aus Panama City genutzt. Wie es scheint, gibt es genug davon, sodass wir wohl nicht verscheucht werden. Ein Segler hängt schon seit Wochen an einer Mooring ohne Ärger zu bekommen. Also heißt es ‚Anker auf‘, so eine Mooring soll es für uns sein.

Atanga jetzt an der Mooring vor leeren Stränden

Atanga jetzt an der Mooring vor leeren Stränden

Achim hat Glück, wider Erwarten, braucht er den Anker nicht von Hand noch oben pumpen. Die Lichtmaschine liefert bei 1800 Umdrehungen Strom an die kaputten Batterien. Das reicht grade aus, um den Anker langsam elektrisch zu heben. Cool für den Moment.

Ein Besuch von weiteren Inseln ist unter diesen Umständen ausgeschlossen. Sollten die Batterien noch ihre letzten 20 Prozent Ladekapazität verlieren, funktioniert das Lichtmaschinen-Prinzip nicht mehr. Wir würden ungerne probieren wollen, ob der Regler der Lichtmaschine das überlebt.

Wir sind nicht traurig drum. Wenn wir uns die Strände von Contadora so anschauen, besteht kein Erlebnisdruck unbedingt noch weitere Inseln besuchen zu müssen. Menschenleerer als menschenleer geht nicht.
Und näher am Internet liegen wir jetzt auch noch. ;-)

Unser neuer Vorgarten - auch nicht schlecht

Unser neuer Vorgarten – auch nicht schlecht

Doppeltes Batterie-Sterben

Mo., 30.Apr.2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1430, 12.486 sm von HH

Schon seit einigen Tagen schleicht Achim um die Batterie-Spannungs-Anzeige herum. „Warum laden wir so schlecht?“, brummt er in seinen Bart.
Kurz nach Sonnenuntergang zeigt die Spannung nur 12,5 Volt: „Ja, das kann ja jetzt nicht sein!“
Achim hängt die beiden, parallel geschalteten, Batterien unserer Hauptverbraucherbank ab. Jetzt kann er direkt die Spannung an den Batterien messen. Eine zeigt 11,5 Volt. Klinischer Tod einer Batterie. Batterie zwei lebt, zeigt schnell über 12,5 Volt Spannung an und wird wieder ans Netz genommen. Puh! Glück gehabt.
Unsere Hauptverbraucherbank ist jetzt um die Hälfte ihrer Kapazität beraubt. Nicht so schlimm, wenn wir sparsam mit Strom sind, sollte es reichen. Zusätzlich haben wir noch eine separate Verbraucherbatterie mit 180 Ampere-Stunden, die gut arbeitet.

Beim zu Bett gehen, flackert das Licht im Bad, wenn die Wasserpumpe läuft. Kein gutes Zeichen.
Die Ursache ist schnell gefunden: Exitus! Der plötzliche Batterie-Tod hat jetzt auch Nummer Zwei befallen. Wir vermuten noch eine späte Folgeerscheinung vom Blitzeinschlag.

Kaputt nach 2,5 Jahren - unsere Hauptverbraucherbank mit 280 Ampere-Stunden

Kaputt nach 2,5 Jahren – unsere Hauptverbraucherbank mit 280 Ampere-Stunden

 

Jetzt haben wir ein kleines Problem. Nicht nur, weil wir jetzt noch sparsamer mit dem Stromverbrauch sein müssen, sondern in erster Linie, weil die Ankerwinsch nur über die leblose Verbraucherbank läuft. Eine Restspannung von höchstens 20% zieht den Anker keinen Meter.

Wir ankern auf 10 Meter Wassertiefe – bei Flut. Der Anker wiegt 33 Kilo plus Kette von 200 Kilo. Die elektrische Winsch kann auch manuell betrieben werden mit einem Hebel. Im Handbetrieb schafft die Winsch nur zehn Zentimeter pro Hub. Na, das wird ja ein schöner Spaß. Ich bin froh, dass ich bei den Ankermanövern immer (!) am Ruder stehe. Das bietet keinen Spielraum, das System ganz plötzlich doch noch zu ändern. :mrgreen:
Die letzten Meter werden die schwersten sein, wenn der Anker schon schwebt und noch zehn Meter Kette dran hängen. Kommando ‚Anker auf‘ also schon mal nur bei Ebbe, das spart die ersten vier Meter.

Die Regenzeit ist da

Fr., 27.Apr.2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1426, 12.486 sm von HH

Plötzlich. Ohne Vorankündigung. Es gibt keine Vor-Regenzeit, die mit kleinen Schauern anzeigt, dass die schöne Zeit zu Ende geht. Nein, die Regenzeit kommt mit einem großem ‚Bang‘.
Es regnet mit unglaublicher Gewalt. Brutal und gnadenlos wird seit vier Tagen Hektoliter weise Wasser über uns ausgegossen.

Vom Festland rollen die Walzen bereits am frühen Nachmittag an.
Schon von weitem kann man das Elend erkennen, was auf einen zugedonnert kommt. Innerhalb von fünf Minuten geht die Sicht auf ‚Null‘. Boen peitschen den Regen über das Ankerfeld, ein einheimischer Kahn, kurz vor der Sinkgrenze, pflügt zwischen uns Seglern durch.
Ohne Kettenvorlauf hält der Anker den Dampfer nicht an der Stelle. Gespannt beobachten wir, wie der Anker zügig eingeholt wird. Selber können wir wenig unternehmen, außer die Hand am Zündschlüssel zu halten.

Beeindruckend ist die Regenfront erkennbar

Beeindruckend ist die Regenfront erkennbar

Eine Minute später

Eine Minute später

Zwei Minuten später - das soll für zwei Stunden so anhalten

Zwei Minuten später – das soll für zwei Stunden so anhalten

Jetzt aber hoch mit dem Anker, Männer
Der Kahn pflügt keine fünzig Meter an uns vorbei

 

Nach zwei Stunden ist der Spuk vorbei. Wir haben mit ‚German Engineering‘ 200 Liter Wasser gefangen. Das freut das Seglerherz. Wir sind sicher, so einen Regen haben wir noch nicht erlebt.
Und wir haben eine neue Baustelle: Die Deckenluke im Salon ist undicht. Ist denn niemals Ruhe auf einem Schiff? Ich hoffe noch auf Selbstheilung. Vielleicht hat sich die Dichtung durch drei Monate Dauer-Trockenheit nur zusammengezogen? Achim ist nicht so optimistisch: „Da muss ich ran, wenn wir in Ecuador sind. Bei Regen kann ich nicht viel machen.“
Sehe ich ein, wir behelfen uns mit einer Regenabdeckung.

War was?

War was?

Wir hoffen, dass sich das Wetter noch einmal beruhigt. Wir wollen hier noch nicht weg. Contadora gefällt uns. Seit ein paar Tagen kennen wir auch das Passwort vom Hotel-Internet.
Das schont die teure lokale SIM-Karte.
Das Passwort zu bekommen,war nicht so einfach, denn die sind trickreich auf Contadora. Wenn man einen Kaffee im Hotel-Restaurant trinkt, gibt es keinen Passwort-Zettel, wie üblich, sondern die Bedienung tippt das Passwort selber in das eigene Handy.
Fies, hoffentlich spricht sich das nicht rum. ;-)

Außerdem gilt noch einsame, unbewohnte Inseln zu entdecken. Vier Wochen dürfen wir noch in Panama bleiben. Ja, müssen wir bleiben, sonst geht sich unser geplanter Aufenthalt in Ecuador nicht auf.
Also, lieber Regengott, halte dich bitte etwas zurück. Die Tanks sind voll.

Erste Bekanntschaft mit dem Pazifik

Mo., 23.Apr.2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1422, 12.486 sm von HH

„Ich geh‘ baden“, höre ich Achim von der Badeplattform rufen.
„Warte, ich komm‘ mit.“ Schnell bin ich im Cockpit, die paar Klamotten sind flink vom Leib gerissen. Meine Brille lege ich ordentlich auf den Cockpittisch. Achim steht noch immer auf der Badeplattform und versperrt den Hauptausgang. Was trödelt er denn da rum?
„Wer zuerst im Wasser ist“, denke ich und entscheide mich für einen Sprung vom Seitenschiff.
Ohne Brille sieht das Wasser verlockend wie immer aus.

Noch im Flug, mich der Wasseroberfläche nähernd, sehe ich sie dann auch. Zum Stoppen ist es zu spät, zum Durchstarten fehlen mir die Flügel. Ich lande in einer Armee von Quallen. Die Erkenntnis und der Schmerz kommen gleichzeitig. Schnell rette ich mich zur Badeleiter. Bloß raus aus dem Wasser. Achim ist mein Held: „Du, da sind viele Quallen im Wasser. Ich wollte dich grade warnen, da platscht es auch schon hinter mir. Ich bin mir nicht sicher, ob sie brennen“, kichert er.

„Es brennt wie Feuer, du Stinkfisch“, mache ich ihn schlau.
Mich hat es an beiden Armen und einem Bein erwischt. Dreißig Zentimeter lange Tentakeln kleben mir quer über die Brust. Schnell ziehe ich die Tentakeln ab und weg damit. Es brennt mehr.
Achim ist nun doch noch nett, rennt und holt Rasierschaum. Ich hatte mal gelesen, dass in Australien erste Hilfe Kästen am Strand mit Rasierschaum bestückt sein sollen. Fällt mir grad rechtzeitig ein, während ich in Flammen stehe. Bloß kein Süßwasser, erinnern wir uns beide. Essig soll auch gehen.
Mir hilft der Rasierschaum. Das Brennen lässt schnell nach.
Fassungslos starre ich ins Wasser, alle Quallen sind verschwunden. Ich bin wahrscheinlich in das einzige Nest im Umkreis von 100 Meilen gesprungen. Danke dafür, Gevatter Pazifik, wäre nicht nötig gewesen.

Contadora – der Osten

So., 22.Apr.2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1421, 12.486 sm von HH

Der Osten der kleinen Contadora – grad 3 Kilometer lang – fällt durch eine Anreihung von Fehlinvestitionen auf. An menschenleeren Stränden steht ein verlassener Hotelkomplex neben dem anderen. Große Anlagen sind dem Verfall preisgegeben.
In amerikanischen Urlaubskatalogen war Contadora als Traumurlaubsziel gelistet. Scheinbar war das nicht attraktiv genug. Eine gestrandete Fähre am Strand davor rundet das Bild der ‚Verlorenen Insel‘ ab.

Schöne Strände für uns allein

Schöne Strände für uns allein

 

Alle Hotels und Häuser stehen leer
und verfallen
Noch mehr Ruinen - eine alte Steganlage, deren Zweck nicht ersichtlich ist

Am Strand liegt ein Wrack - komplett aus Aluminium

Am Strand liegt ein Wrack – komplett aus Aluminium

Man kann rauf klettern und hat Wracktauchen ohne Gerödel

Man kann rauf klettern und hat Wracktauchen ohne Gerödel

Die Strände sind aus Puderzucker, die Felsen sind durch gefaltetes Vulkangestein in den verrücktesten Farben ungemein attraktiv. Lange Sandstrände werden durch kleine Buchten abgelöst. Viel besser kann man sich eine Insel nicht ausdenken.

Steinküste in türkis

Steinküste in türkis

Ein gemütlicher Ankerplatz. Die Grillen zirpen so laut, dass wir sie noch auf dem Schiff hören können. Andere Segler kommen und gehen, mehr als fünf Schiffe gleichzeitig sind kaum anwesend.
Nur ein Segler scheint schon mit der Insel verwachsen. An Land hat er sich seinen Thron gebaut.
Tag für Tag bastelt der Eigenbrötler an seinem Werk.

König von Takatuka Land

König von Takatuka Land

Uns Seglern wird das Leben schwer gemacht auf Contadora. Die Ebbe legt einen steilen Sandstrand frei. Ein Dinghy Dock existiert nicht, wer an Land will, muss sein Dinghy schleppen. Viele Meter schleppen. Eine schweißtreibende Angelegenheit. In Zukunft geht es nur noch bei Flut an Land.
Unser neues Dinghy wiegt mit Außenborder und vollem Benzintank über 60 Kilo. Die Räder für den bequemen Landgang fehlen noch. Die Reifen vom alten Dinghy passen bauart bedingt nicht an unser Caribe. Mist. Darüber hat vorher keiner nachgedacht.
Wenn wir wieder in der Zivilisation sind, muss eine Lösung her.

Keine Schildkrötenspur, sondern die Schleifspur unseres Dinghys

Keine Schildkrötenspur, sondern die Schleifspur unseres Dinghys

Blauwasser.de

Do., 19.Apr.2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1418, 12.486 sm von HH

Soenke Roever, Weltumsegler und dreifacher Buchautor, hält regelmäßig Seminare auf Messen und präsentiert erfolgreich seine Bilder-Show ‚1200 Tage Samstag‘ der eigenen Langfahrt.
Vor ein paar Jahren hat Sönke die Internet-Plattform Blauwasser.de ins Leben gerufen.
Verschiedene Autoren und er selber berichten über alles, was den Blauwassersegler interessiert: Technik, Alltag an Bord, Kommunikation und Ausrüstung.

Für mich bot sich jetzt die Möglichkeit einen Gastartikel auf Blauwasser.de zu schreiben.
Tipps für das Arbeiten auf Langfahrt.

Viel Spaß beim Lesen.

Contadora

Mo., 16.Apr.2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1416, 12.486 sm von HH

Contadora – genau meine Insel. Contadora heißt Buchhalterin und die Insel erhielt ihren Namen wegen der zahlreichen Verstecke, die sie für Raubgut von Piraten bot.
Bereits 1513 entdeckten die Spanier die vorgelagerten Inseln im Golf von Panama. Indios tauchten hier erfolgreich nach Perlen. Die Spanier rotteten in kurzen Kämpfen die gesamten Ureinwohner aus und besiedelten die ‚Las Perlas‘ – ‚Die Perlen‘ mit Sklaven, die fortan zum Tauchen nach den Perlen eingesetzt wurden.
Zunehmend diente die Inselgruppe auch Piraten und Freibeutern als Unterschlupf.

Die wohl berühmteste Perle der Welt ‚La Peregrina‘ stammt von hier. Sie war zunächst 15 Hundert Krug in Besitz der spanischen Krone, wurde Königin Maria I von England zur Hochzeit geschenkt und 1969 schließlich von Richard Burton für 37.000 USD ersteigert, der sie Liz Taylor zum Valentinstag schenkte.
Frau Taylor verlor die Perle als sie aus Freude über das Geschenk (wie Gollum am Schicksalsberg) durchs Wohnzimmer tanzte. Während sie noch vorsichtig den Teppich abtastete, kaute bereits einer ihrer Hunde darauf herum. Sie konnte die Perle retten und 2011 für 10,5 Millionen USD verkaufen. Ob der Hund überlebt hat, ist nicht überliefert. Der Sklave, der einst die Perle fand, soll seine Freiheit geschenkt bekommen haben.

Heute ist Contadora das Epizentrum des Tourismus auf den Las Perlas. Hier geht es trotzdem beschaulich zu. Am Wochenende kommen einige Boote aus Panama City. Private große Motoryachten und ein paar Ausflugs-Katamarane.
Sonntags ab 17:00 Uhr kehrt Ruhe ein, zurück bleiben ein paar Hotelgäste und eine Handvoll Segler.

"Überfüllte" Strände am Wochenende, wochentags ist es dann wirklich menschenleer

„Überfüllte“ Strände am Wochenende, wochentags ist es dann wirklich menschenleer

Die gepflegten Apartmenthäuser, Privatvillen und Hotels sehen zum größten Teil unbewohnt aus. Alles ist gut in Schuss, kein Müll liegt herum, nur ein paar Golf Carts knattern um die Insel. Keine 300 Einwohner hat Contadora. Zum Ende der Trockenzeit tragen die Bäume fast kein Laub mehr, eine herbstliche Stimmung herrscht im Inselinneren.
Die zwei Supermärkte haben weniger zu bieten als die kleinen Minimärkte auf den Antillen. Frisches Obst oder Gemüse sind Fehlanzeige. „Am Dienstag gibt es wieder Fleisch“, bekomme ich zu wissen.
Na, noch ist unser Gemüse-Netz halbvoll, der Hungertod noch abgewehrt.

Gediegen Urlaub machen auf Contadora

Gediegen Urlaub machen auf Contadora – nur die Gäste fehlen

Herbststimmung zum Ende der Trockenzeit

Herbststimmung zum Ende der Trockenzeit

Kirche und Schule in einem Gebäude für knapp 300 Einwohner

Kirche und Schule in einem Gebäude für knapp 300 Einwohner

Die Las Perlas unterscheiden sich komplett von den San Blas Inseln auf der karibischen Seite von Panama. Dort sind es nur palmenbewachsene, flache Sandhaufen, hier gibt es Steinküste, die sich mit malerischen Sandbuchten abwechselt. Bis 200 Meter erheben sich die Las Perlas und geben einen schönen Blick auf die nächsten Inseln frei.

Schon der Blick zur nächsten Insel

Schon der Blick zur nächsten Insel

Weiterfahrt auf die Las Perlas

Fr., 13.Apr.2018, Las Perlas/Cortadora, Tag 1413, 12.486 sm von HH

Die drei Meilen zum Ankerplatz ‚La Playita‘ noch am Kanaleingang sind schnell abgearbeitet. Die neuen Instrumente sind gewöhnungsbedürftig. Das Auge muss die richtige Stelle für Wassertiefe und Geschwindigkeit noch suchen. Da fällt mein Blick auf die Anzeige „22,3“. Was ist das denn für ein Wert? Ach du heiliger Strohsack, das kann doch unmöglich sein! Es ist die Wassertemperatur!
Wir können es nicht glauben und schicken den Tauchcomputer mit integriertem Thermometer auf Tauchstation. Er kommt mit dem gleichen Ergebnis an die Oberfläche.
Selbst wenn das Wasser am Ankerplatz sauber wäre, hiermit haben sich dann sämtliche Badefreuden erledigt. In der Shelter Bay und im Gatun See hatten wir noch brave 28 Grad.

Für das Wohnklima ist der große Eisschrank in dem wir schwimmen von Vorteil. Der Holzboden ist kühl, nachts fällt die Temperatur im Schiff auf 22 Grad. Achim braucht tatsächlich eine Decke.
Nach 48 Stunden ist sogar das Wasser in unseren Wassertanks deutlich kühler.

Am Ankerplatz treffen wir die ‚Alrisha‘ (unsere Not-Kühlschrank-Verleiher) wieder, die hier seit zwei Monaten krankheitsbedingt gefangen sind. Kein sehr schöner Platz für so einen langen Aufenthalt. Sie sind so nett und nehmen uns mit an Land. Gemeinsam gehen wir Pizza essen, dann trennen sich schon wieder unsere Wege.

Am Freitag entscheiden wir, nicht länger auf Wind zu warten. Die große Bucht von Panama City gilt als windarmes Loch. Da kann man warten bis man schwarz wird. Wir möchten jetzt endlich schöne Strände und klares Wasser.
Und es kommt, wie erwartet, wir müssen die 37 Meilen bis zu den Las Perlas motoren.

Unterwegs glauben wir schon wieder an eine Fehlfunktion der Instrumente. Nach nur wenigen Meilen Fahrt steigt die Wassertemperatur auf die tropen-normalen 28 Grad.
Wo kommt an der Küste nur dieses kalte Wasser her? Die einzige Erklärung, die wir haben, klingt unglaubwürdig: Ein schmaler Arm, sehr schmal, vom kalten Humboldtstrom muss von Ecuador direkt an der Küste bis nach Panama kriechen. Kalte Quellen wird es wohl kaum geben.

Kurz vor Erreichen der Inseln müssen wir uns im Zick-Zack einen Weg durch eine Flotte an Fischern bahnen. Mehr als fünfzig Boote können wir zählen. Fiese Meeresboden zerstörende Schleppnetzte grasen jeden Millimeter vom Grund ab.
Pelikane, Tölpel und Fregattvögel kämpfen ebenfalls um einen guten Brocken. Sogar eine große Schule Delphine ist dabei. Willkommen im fischreichen Pazifik. Wir hatten natürlich keinen an der Angel.

Fischer-Flotte vor den Las Perlas Islands

Fischer-Flotte vor den Las Perlas Islands

mit brutalen Schleppnetzen

mit brutalen Schleppnetzen

Dann fällt der Anker auf neun Meter. Nach drei Jahren haben wir das erste Mal wieder mit nennenswerter Tide zu tun. Bis zu sechs Meter beträgt der Unterschied, im Mittel sind es drei bis vier. Wer bei Hochwasser auf fünf Meter ankert, der sitzt auf. In La Playitas trafen wir Franzosen beschäftigt mit der Beseitigung des Schadens nach so einem Fehler.

Auf der anderen Seite

Mo., 09.Apr.2018, Panama City/Balboa, Tag 1402, 12.404 sm von HH

Jetzt sind wir auf der anderen Seite und wissen nicht, was wir machen sollen. Der Plan sah eine schnelle Weiterreise auf die Las Perlas Inseln vor. Nur knappe 40 sm entfernt, ein Tagestrip. Aber wir haben keinen Wind. Erst am Donnerstag soll es welchen geben.

Ich bin nicht böse drum. Wir liegen im verschrienen Balboa Yacht Club direkt hinter dem Kanalausgang: „der Platz ist schwellig, das Wasser hat schlechte Qualität.“ Stimmt beides. Und trotzdem gefällt es mir. Den ganzen Tag ziehen die großen Pötte dicht an uns vorbei, die durch die Schleusen kommen oder wollen. Lotsenboote und Schlepper düsen geschäftig hin und her und sorgen für den beklagten Schwell. Ich mag das den ganzen Tag beobachten. Nach drei Monaten Shelter Bay Marina freut sich das Auge über Abwechslung. Ich mochte im Nordostseekanal auch schon immer gerne in Brunsbüttel liegen.

Schlepphilfe vom Tug-Boot, die unglaublich Schwell verbreiten

Schlepphilfe vom Tug-Boot, die unglaublich Schwell verbreiten

Jakobsleitern sind auch nicht mehr das, was sie mal waren

Jakobsleitern sind auch nicht mehr das, was sie mal waren

Mit dem Kanal vor Augen können wir unsere eigene Fahrt stimmungsvoll verdauen. Das braucht einige Zeit. Am Samstag sind die Jungs und ihre Leinen plus Fender vom Wassertaxi abgeholt worden. „Thank you Ma’m, thank you Sir“, artig bedanken sie sich für ein extra Trinkgeld (300 USD beträgt übrigens der vereinbarte Lohn). Nette Jungs.
Wir sind trotzdem froh wieder allein zu sein. So ein Schiff wird zum Hühnerstall mit so vielen Menschen. Platt sinken wir in die Kissen.
Was für ein aufregendes Erlebnis durch dieses Wunderwerk der Technik auf eigenem Kiel zu reisen.
Seit 1914 läuft der Kanal störungsfrei – drei kleine Ausfälle hat es erst in über hundert Jahren Betrieb gegeben.

Wir hängen an der Boje mit Blick auf die ‚Brücke der Amerikas‘, einem Teil der berühmten Panamericana. Das Stück Brücke, das den durchgeschnittenen Kontinent wieder zusammenfügt; Nordamerika und Südamerika wieder zusammenkittet.
Die Panamericana verbindet über 27.000 Kilometer Alaska mit Feuerland. Wenn ich den Verkehr auf der Brücke so betrachte, fahren morgens mehr Leute nach Alaska. Die meisten kommen bereits abends wieder zurück.

Ein Stück Heimat kommt vorbei

Ein Stück Heimat kommt vorbei

 

Brücke der Amerikas - großartig

Brücke der Amerikas – großartig

Ein toller Liegeplatz, der in jeder Hinsicht nach der großen weiten Welt riecht.

Er hat nur einen Haken: er ist schweineteuer. Ankern ist verboten und die Bojen kosten schlappe 35 USD am Tag. Dafür gibt es gutes Internet und ein kostenloses Wassertaxi, was uns 24 Stunden am Tag an Land bringt.

Gleich um die Ecke gibt es zwei Ankerbuchten, die kosten nix. Die haben mehrere Haken: wir müssten das Dinghy zu Wasser lassen (okay, machbar, aber für zwei Tage sind wir nicht motiviert), das Dinghy Dock kostet 55 USD Miete in der Woche und ist nicht für einzelne Tage buchbar. Somit spart nur, wer nicht an Land geht. Ist doch verhext.
Und der Blick auf die Brücke ist weg. Dafür gäbe es allerdings einen Blick auf die sagenhafte Skyline von Panama Stadt. Wir wissen nicht, wozu wir uns durchringen sollen. eiern den ganzen Tag herum und dann fällt die Entscheidung: Morgen geht es um die Ecke zu den kostenlosen Ankerplätzen und falls Wind sein sollte, starten wir einfach zu den Perleninseln durch. :-)

Panama Stadt - Weltstadt

Panama Stadt – Weltstadt

Durch den Panama Kanal

Sa., 07.Apr.2018, Panama Kanal, Tag 1400, 12.444 sm von HH

Das Tor öffnet sich und dann liegt er da. Der Pazifik. Unendliche Weiten, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Ein wow-Moment, Gänsehaut. Das ist nicht einfach nur eine Schleuse, nein, dieser Moment rührt. Ich fühle mich klein, ob der Weiten, die vor uns liegen und doch so groß, da wir es bis hierher geschafft haben.

Der Trip beginnt gemischt. Unsere Line-Handler sind drei schwatte Jungs, noch halbe Kinder, grad erst 17 und 18 Jahre alt. Nur Santiago ist über 20 und spricht etwas Englisch.
Sie interessieren sich mehr für ihr Handy als für ihre Kunden, ein Gespräch kommt erst zu Stande als die Akkus leer gespielt sind. Nette Jungs tauchen plötzlich hinter den Handys auf.
Mein Hähnchen-Curry kommt mäßig gut an. Nicht scharf genug, es wird nach Chili verlangt. Ich nehme es nicht persönlich, wer vor dem ersten Probieren Salz verlangt, ist kein ernstzunehmender Testesser.
Zum Schlafen bringen wir zwei Jungs wir im Salon unter, einer bekommt das Cockpit.

Kurz nach 5:00 Uhr wird der Advisor gebracht. Larry informiert uns, dass es um 7:00 Uhr losgeht und haut sich im Salon erst mal aufs Sofa und nimmt eine Mütze Schlaf. Während Larry sein Nickerchen hält, bereite ich das Frühstück. Eier, Würstchen und Toast. Gefällt den Jungs schon besser. Jetzt wird auch Larry wieder munter.

Und dann geht’s los. Vor der Schleuse werden wir in ein Dreierpäckchen geschnürt. Wir docken an der rechten Seite an. Die Segelboote sind nahezu gleichwertig und das ‚Nesting‘ klappt reibungslos.

Unser erstes Paket wartet auf uns

Unser erstes Paket wartet auf uns

 

Zusammengepackt als Dreier-Nest
Einlauf in die Gatun Schleuse

 

Ein wirklich dicker Frachter steckt schon in der Schleuse. Das nenne ich Millimeter-Arbeit. Schwer beeindruckend, wie die Loks den Frachter von den Schleusenwänden fernhalten. Da passt kaum ein Taschenbuch dazwischen.
Jetzt fängt es an Spaß zu machen, dass wir drei Profi-Line-Handler haben. Ich brauche mich um nichts zu kümmern. Die Jungs fangen die Affenfäuste, bedienen die Leinen, kümmern sich um die Fender. Manchmal passen sie nicht richtig auf und vertrödeln nach Kinder-Art ihren Einsatz, aber alles klappt wunderbar.

Ob das passt?

Ob das passt?

Knappes Höschen

Knappes Höschen

 

Als ‚Morning Courier‘ den Propeller anwirft, wird es spannend. Es sprudelt und wirbelt. Ganz unerwartet zerren unglaubliche Kräfte an unserem Dreier-Paket. Die Leinen dehnen sich, das Paket schwingt hin und her, Tampen knarzen. Noch mehr Dehnung. Für die nächsten zwei Schleusen verdoppeln wir die Verbindung innerhalb des Paketes. Mit so viel Druck hat keiner gerechnet.
Achim schwitzt. Unsere dänischen Nachbarn auch. Den Kanal mit dem eigenen Schiff zu fahren, ist ungleich aufregender als nur als Gast mitzufahren. Puh!

Verlorene Segler in der Gatun Schleuse

Verlorene Segler in der Gatun Schleuse

Drei kleine Segler kämpfen im Schraubenwasser

 

Jetzt schon eine Schleusenkammer höher - ganz links im Bild

Jetzt schon eine Schleusenkammer höher – ganz links im Bild

Die beiden nachfolgenden Schleusen verlaufen ebenfalls fehlerfrei. Wir erreichen den Gatun See.
Die Jungs haben frei und langweilen sich zu Tode. Kann ich von mir nicht behaupten, ich bin schon wieder am Kochen. Zum Mittag gibt es Chili con Carne. Diesmal mache ich es besser. ‚Mui picante‘, werde ich gelobt. Hier würzt heute keiner nach – während mir die Schnauze brennt.

Arbeitspause

Arbeitspause

Der Panama-Kanal ist im wesentlichen durch die Überflutung eines großen Tals entstanden, nur Richtung Pazifik musste gebuddelt werden. Diese Engstelle wird zeitweise zur Einbahnstraße erklärt. Wir müssen eine knappe Stunde warten bis wir weiter fahren können. Die Bojen an denen wir festmachen sind so groß, dass man darauf laufen kann.

Schließlich geht es weiter und wir erreichen die Pedro Miguel Schleuse. Unser dänisches Päckchen-Boot wartet schon. Die Situation ist nicht so entspannt wie morgens, eine starke Strömung treibt beide Boote Richtung Schleuse. Nach einem Fehlversuch sind wir verbunden.
Da erhält Larry über Funk eine Information: Der Däne soll an einen Ausflugsdampfer, das Päckchen ist wieder zu trennen. Etwas Unmut macht sich breit, der Sinn erschließt sich uns nicht. Erst der Stress beim Zusammen binden, jetzt Kommando zurück.

Was mit uns jetzt passiert, ist zunächst unklar. Das Schiff auf der Stelle zu halten, ist nicht ganz einfach, die Schleusen kommen näher und von hinten rücken zwei Pötte gleichzeitig nach. Unsere ‚Morning Curier‘ und ein Maersk-Dampfer.
Wir versuchen Kreise zu drehen ohne den Frachtern vor die Nase zu fahren und den Kanal zum Erliegen zu bringen. Dann erhält Larry neue Info: Atanga in die Mitte, rechts und links kommen zwei kleinere Segelboote. Jetzt ist Atanga die Leitkuh. Damit hat keiner gerechnet. Achim schwitzt. Larry auch. Er übernimmt als Leit-Advisor das Kommando über alle drei Boote, Achim am Ruder. Dann Aufatmen, alles klappt reibungslos. Unsere Line-Handler haben nichts zu tun und die beiden anderen Schiffe machen einen guten Job.
Nur noch zwei Schleusen to go.

Das Päckchen bleibt im Verbund für knapp drei Kilometer zusammen und Atanga zieht die beiden angehängten Boote mit zur vorletzten Schleuse: die Miraflores Schleuse. Hier stehen das Besucherzentrum und die WebCam. Viele Augen, die einen Fehler bezeugen und tausende Eide schwören könnten: „das Boot in der Mitte hat Schuld.“ :mrgreen: Also jetzt bloß kein Patzer.
Nein, wieder klappt alles, wie geübt.

Einlauf in die Miraflores Schleuse - Atanga in der Mitte

Einlauf in die Miraflores Schleuse – Atanga in der Mitte

Der Maersk Damper folgt uns und in der liken Schleuse liegt 'Morning Courier' von morgens

Der Maersk Damper folgt uns und in der liken Schleuse liegt ‚Morning Courier‘ von morgens

 

Maersk rückt auf

Maersk rückt auf

So sieht das mit dem Maersk

So sieht das mit dem Maersk

Dampfer von unten aus

Dampfer von unten aus

Es folgt das letzte Tor. Und dann liegt er da, der Pazifik.

Hamburg hat das Tor zur Welt - wir haben das Tor zum Pazifik

Hamburg hat das Tor zur Welt – wir haben das Tor zum Pazifik

 

Einen ganz großen Dank an alle, die versucht haben, die WebCams zum Laufen zu bekommen und unseren Ritt durch den Kanal verfolgt haben. Ihr seid klasse. Leider gab es einige Meldungen, dass die Kameras nicht laufen.
Thomas, Rolf und Helika hatten Glück, bei ihnen gab es eine Anzeige. Eure Bilder freuen uns sehr.

Quick-Start in den Panama-Kanal

Fr., 06.Apr.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1399, 12.404 sm von HH

Wie konnte ich bei unserer Glücksträhne nur glauben, dass alles planmäßig läuft.
Ich bin noch in Colón beim letzten Einkauf für die Kanal-Passage, als Achim mir eine Nachricht schreibt: „Wir gehen bereits Morgen früh um 5:00 Uhr durch den Kanal. Die Line-Handler kommen um 17:00 Uhr, um 17:30 ist Aufbruch.“

Da bleibt mir ja mal richtig viel Zeit zum Vorkochen. Läuft schon wieder.

Übernachtet wird dann in den Flat, der Wartezone drei Meilen vor den Schleusen bis im Morgengrauen der Adviser anreisen wird.

Unsere Fender und Leinen sind bereits gestern gebracht worden. Jedes Schiff muss vier Leinen von 38 Meter Länge und mindestens 22 mm Durchmesser bei sich führen. Da kein Schiff so etwas an Bord hat, können die Leinen praktischerweise gemietet werden (80 bis 100 USD Mietgebühr).
Wir haben unsere Kanalfahrt mit Hilfe eines Agenten gebucht -inklusive Leinen- , daher gibt es acht Kugelfender oben drauf. Wer bei den ‚Taxifahrern‘ Leinen mietet, bekommt ’nur‘ Autoreifen geliefert. Diese sind sorgfältig in Folie gewickelt, machen also keine schwarzen Streifen auf weißem Rumpf. Manchmal sollen allerdings Kakerlaken oder auch mal eine Ratte in den Reifen mitgeliefert werden (Hörensagen).
Zudem kommen die Reifen ohne Tüttelbänder. Fender sind leichter zu handhaben und natürlich dicker, das gefällt uns noch besser.
Das Vorschiff ist so gut es geht frei geräumt, damit die Line-Handler Platz haben. Auf die Solar-Panele kommt eine Wolldecke, damit sie nicht von den Affenfäusten kaputt geworfen werden.

Ready for the Canal

Ready for the Canal

Befreundete oder auch einfach nur „irgendwelche“ Segler waren als Line-Handler nicht mehr aufzutreiben. Die Saison ist einfach um. Jeder sucht, keiner bietet sich mehr an.
Schon etwas schade. Achim ist einmal gefahren, ich bin zweimal durch den Kanal gegangen und hatte mich mehrfach angeboten: „Findet Ihr keinen, bin ich euer Notnagel.“
Wir haben uns jetzt drei Profis gemietet.
Lieber hätte ich den tollen Tag mit Menschen geteilt, die ich kenne. Aber nun ist es nicht zu ändern.

Falls jemand zufällig am Samstag zwischen 13:00 und 15:00 Uhr (Gatun Schleuse) vor dem Rechner sitzt. Oder, eher etwas für die Nachtschwärmer, von 23:00 bis 01:00 (Miraflores Schleuse mit dem besseren Blick) noch wach ist, für den habe ich zwei Links für webcams, die auf die Schleusen zeigen. Unsere genaue Ankunft kann über AIS zusätzlich kontrolliert werden.

Also falls jemand uns sieht, über ein Foto von uns würden wir uns riesig freuen. Leider funktionieren die WebCams nicht gleichmäßig gut. Häufiger drauf klicken hilft manchmal, dann kommt ein Bild.
Vielleicht hat ja einer von Euch Glück und schießt uns ab.

Wir sehen uns auf der anderen Seite. ;-)

WebCam 2