Griechenland: Wenn Sturm die Charter verhagelt – Hauptsache, ruhig bleiben
Was wird aus dem Chartertörn, wenn es die ganze Woche stürmt? Man versucht, das Beste draus zu machen. Wie auf dieser Kykladen-Reise in der griechischen Ägäis, währt.
Was wird aus dem Chartertörn, wenn es die ganze Woche stürmt? Man versucht, das Beste draus zu machen. Wie auf dieser Kykladen-Reise in der griechischen Ägäis, währt.
Vor 150 Jahren entschließt sich Nathaniel H. Bishop zum 100. Geburtstag der USA zu einer einmaligen Reise: mehr als 4.000 Kilometer – in seiner kaum vier Meter langen Sneak Box.
In der Serie „10 Jahre Malizia“ geht es in Folge 2 um die Förderer der Aufbruchszeit. Und wie Boris Herrmann mit der ersten Imoca vom Gitana-Team loslegte.
Die Five Seasons Yachting Group führt Sailogy und Borrow A Boat zusammen. Die Fusion schaffe eine der größten digitalen Bootscharter-Plattformen Europas.
Mit 86 Jahren baut Sven Yrvind einen neuen Mikrokreuzer: 5,2 Meter lang, drei Masten. Nun steht auch sein nächstes Ziel fest: Beaufort in den USA.
Mit dem neuen Aventura 43 bringt Aventura Catamarans eine schlankere und deutlich günstigere Schwester des Flaggschiffs Aventura 45. Das Konzept bleibt vertraut, bei Layout, Ausbau und Preis setzt der neue Fahrtenkat jedoch eigene Akzente.
Wie ein moderner Einzelbau für die kleine Crew aussieht, den der Konstrukteur der Dehler 30od für sich selbst entwirft. Unterwegs mit einem konsequenten Derivat.
Guirec Soudée am Ziel seiner Träume: Der Franzose hat am 28. März einen neuen Rekord für die schnellste Solo-Weltumseglung von Ost nach West aufgestellt.
Reservieren statt suchen: Wie Apps für Liegeplätze den Segeltag verändern – und warum Planung und Freiheit kein Widerspruch sein müssen.
Der Lagoon 38 bringt das klassische Konzept für Fahrtenkatamarane bis an die unteren Grenzen der Machbarkeit. Erstaunlich, was in der Größe möglich ist.
Musto bringt zwei neue Fleecejacken und einen winddichten Strickpullover auf den Markt. Alle drei Modelle eignen sich als wärmende Schicht unter dem Ölzeug zum Saisonstart.
Fast 12 Jahre zusammen auf 12 Metern. Daran haben wir uns längst gewöhnt. Im Grunde ist es eine 24/7 Dauerbeschallung mit den Marotten des Anderen. „Warum legt er leere Kekspackungen in den Schrank? Warum kann sie das Kabel nicht am Stecker aus der Dose ziehen?“ Gesprächsstoff, Zündstoff.
Die letzten fünf Jahre waren wir besonders eng beieinander. Die Zeit im Dachzelt. Und dann sind wir auch noch zusammen nach Deutschland geflogen. Weniger Freiraum geht nicht.
„Was ist diese moderne „me-time“? Wir wissen es nicht.
Damit ist Schluss. Ich bin recht kurzentschlossen für knapp vier Wochen in Deutschland. Achim hat das Boot ganz für sich und wehrt potentielle Zyklone ab (grade ist einer in gutem Abstand vorbeigezogen).
Ein Rentner auf Freigang sozusagen. Himmlische Ruhe vor weiblicher Organisation. Kein „Was machst du gerade? Mach doch mal etwas. Lies doch mal ein Buch.“ Achim hat jede Ecke nur für sich. Frühstück um halb zehn, Mittagessen um elf – essen, was er will, wann er will. Beziehungsweise, was er kochen kann. ![]()
Werkzeug liegen lassen? Check! Die dazugehörige Späne ebenfalls. Check! Atanga ist nun meckerfreie Zone. Der Himmel auf Erden.
Er wird es genießen. Diese ultimative Freiheit.
Wie ich hörte, ist die Gitarre bereits in den Salon umgezogen, als ich noch in der Abflughalle saß. „Me-Time“ in Vollendung.
Ich mache in Hamburg, was in Hamburg gemacht werden muss. Freunde besuchen, ein neues Baby bestaunen, einen Toddler nicht wieder erkennen und ein paar Pflicht-Geschichten abarbeiten. Mein Rückgepäck von zweimal 23 Kilo soll nicht ungenutzt verfallen. Das Schiff ist wie immer hungrig.
Das wird meine „Ich-Zeit“. Inklusive Blogpause (ja, Freunde der Sonne, das Leben ist hart).
Den Rentner an Bord muss ich warnen: ich komme wieder. Gewöhn‘ Dich gar nicht erst an das Lodderleben. „Und dass mir die Späne verschwunden ist …“

Wie Achim sich freut.
Dass ich fahre oder, dass ich wieder komme.
Es darf spekuliert werden.