America’s Cup: In der Höhle der Löwen – Cup-Auftakt in Cagliari
Der 38. America’s Cup kommt: Der erste Startschuss auf dem Wasser fällt bei der ersten Vorregatta vor Cagliari. Was im Mai geboten wird und zu erwarten ist.
Der 38. America’s Cup kommt: Der erste Startschuss auf dem Wasser fällt bei der ersten Vorregatta vor Cagliari. Was im Mai geboten wird und zu erwarten ist.

Immer noch liegt der 135 Jahre alte Traditionssegler Ethel von Brixham nach einem Unfall vor Cuxhaven auf dem Leitdamm. Sein Schicksal scheint nun endgültig besiegelt. Der britische Besitzer hat ein Ultimatum für die Bergung verstreichen lassen. Was der deutsche Ex-Eigner dazu sagt.

Manuel Macron mag in jüngster Zeit bei seinen französischen Landsleuten nicht hoch im Kurs zu stehen. Aber sein „Tom-Cruise-Auftritt“ in Davos brachte dem Präsidenten Pluspunkte. Immer öfter taucht er nun auch im Segel-Umfeld auf.
Lang anhaltender Ostwind sorgt für historisch niedrige Wasserstände in der Ostsee. Wissenschaftler sehen darin gute Chancen für eine Verbesserung der Wasserqualität.

In einem wichtigen Schritt zum verstärkten Einsatz von segelnden Frachtern hat die International Maritime Organization (IMO) einen Bremsklotz für die bisherige Entwicklung entfernt. Besonders Ben Ainslies America’s-Cup-Spin-off BAR Technologies feiert die „entscheidende Wende“.
Kressbronn hat den Rechtsstreit um die Kurtaxe für Bootsfahrer gewonnen. Das ruft andere Gemeinden am Bodensee auf den Plan, die nun auch abkassieren wollen.

Der seit Januar anhaltender starke Ostwind hinterlässt derzeit sichtbare Spuren an der Ostsee. Er hat viel Wasser aus dem Meer gedrückt und sorgt für einen historisch niedrigen Wasserstand. Warum das für die gesamte Ostsee ein Glücksfall sein kann.
Unser Ranking zeigt die größten Segelyachten, von der 143 Meter langen “Sailing Yacht A” bis zur knapp 50 Meter langen “Thalia”. Wir liefern Daten und Designer, dazu Kurzporträts der Top 100. Zudem verraten wir, welche Yachten zu verkaufen sind – und zu welchem Preis.
Seit 200 Jahren hilft die KNRM in Not – auf den Binnengewässern und vor den Küsten der Niederlande. Ein Porträt der Königlichen Rettungsgesellschaft.
Weltumseglung „falschherum“: Guirec Soudée umsegelt die Erde von Ost nach West gegen den Wind. Der Abenteuer und Ultim-Skipper jagt einen Rekord von 2004.
Der Eigner wollte ein Schiff für ausgedehnte Törns ins Eis zu zweit. So entstand die „Polaris“: akribisch geplant, perfekt gebaut mit durchdachten Lösungen
8. Februar 2026; Neukaledonien/Nouméa; Tag 4.271
Tasmanien gehört vollumfänglich zu Australien. Allerdings wurde die kleine Insel im Südosten früher auf Karten einfach weggelassen. Das ging so weit, dass bei den Commonwealth Games 1982 – den britischen olympischen Spielen – tanzende Kinder bei der Eröffnungszeremonie die Form von Australien bildeten, aber Tasmanien fehlte. Damals waren die Tasmanians sauer. Heute ist es ein Volkssport, Karten zu sammeln, die Tassie „vergessen“ haben.
Tassie wird das Land genannt, Tasmanians sind die Bewohner. Von den Festland-Australiern auch ehrfürchtig Taswegians genannt: wettergegerbte Einsiedler wie die Norweger. Wikinger, die gemacht sind zum Überleben in der kalten Wildnis.
Will der Australier lästern, nennt er die Tasmanier „Two-headers“. Das ist ein fieser Witz vom Festland. Die Insel sei so klein und isoliert, dass dort alle miteinander verwandt wären. Daher hätten die Tasmanier angeblich zwei Köpfe. Oder zumindest eine Narbe am Hals, wo der zweite Kopf entfernt wurde.
Die Ostfriesen in Oz, sozusagen.
Tasmanien hat die Größe von Bayern. Ungefähr 300 mal 300 Kilometer in der maximalen Ausdehnung. Keine 600.000 Einwohner. Es gibt Tasmanische Teufel, diebische Gänse und ein unterirdisches Museum. Es vergeht kein Monat, in dem nicht einer der „Two-Headers“ einen Tasmanischen Tiger gesehen haben will. Somit gibt es vielleicht doch noch eine klitzekleine Chance, dass auch wir auf einen stoßen. ![]()
Da fliegen wir nun hin. Gleich geht es los. Gute drei Stunden Flug nach Sydney und dann ein kleiner Hüpfer nach Hobart. Unseren 4×4-Camper haben wir für 32 Tage gemietet. Zum Ende der Mietzeit wurden die Tage immer günstiger, da konnten wir nicht widerstehen. Ausreichend Zeit, um die Insel zum umrunden. Und auch mal einen Regentag aussitzen zu können.
So in etwa soll unsere Route aussehen. Los geht es in Hobart, im Süden, beim roten Punkt.
Geplant ist im Uhrzeigersinn zu fahren, allerdings sind die Vorhersagen für den Westen für die nächsten Tage „geht so“. Also kann es passieren, dass wir uns kurzfristig umentscheiden.
Atanga haben wir einen Aufpasser besorgt. Pierre wurde uns von der Marina empfohlen. Er hat einen Charterbetrieb und wohnt selber in der Marina. Das Mooring-Getüddel im Falle eines Zyklons ist ihm bestens vertraut. Er würde im Fall der Fälle Atanga nach Vorschrift vertäuen.
Alles, was sich bei viel Wind losjackeln könnte. hat Achim verzurrt. Zusätzlich auch das Bimini abgebaut.
Das Dinghy ist ebenfalls festgezurrt. Die dicken Tampen für eine eventuelle Mooring-Aktion liegen bereit.
Die Vertäung der Boote im Falle eines Zyklons – alle Boote rücken zwei Meter vom Steg ab.
Darum würde Pierre sich kümmern.
Zusätzlich guckt er einmal in der Woche ins Schiff, ob alles in Ordnung ist. Ein Vertrag steht (200 Euro kostet sein Service) und wir sind zuversichtlich, dass er alles zu unserer Zufriedenheit erledigen wird. Kommt kein Zyklon, dann bleibt Pierre arbeitslos – uns wäre das ohnehin am liebsten.
Wir sind dann mal weg, Tasmanische Tiger jagen!