Kategorie: News & Blogs

Banque Populaire baut neuen Ultim: Konkurrenz für „Gitana 18“

Banque Populaire hatte nach dem Rauswurf von Clarisse Crémer viel Renommee als Segelsponsor verloren. Die Bank stoppte die Vendée-Globe-Teilnahme und ließ Gras über den Skandal wachsen. Mit dem Bau des Boris-Herrmann-Schwesterschiffs und nun einem neuen Ultim-Trimaran greift sie wieder an.

Mini Globe Race: Der deutsche Teilnehmer Christian Sauer nach Weltumsegelung im Ziel

Nach 13 Monaten und 24.000 Seemeilen erreicht Christian Sauer das Ziel beim Mini Globe Race. Er verrät, wie die Weltumseglung auf dem 5,80 m Sperrholzboot lief.

Aufblasen statt kranen: Schlauch hebt Katamarane bis 25 Tonnen

„Flotationsbeutel“ ist ein sehr sperriger Begriff für eine brilliante Idee. Vielleicht deshalb gibt es das gleiche Prinzip auch unter dem Namen: „The Blob“. Beide machen das Gleiche: Katamarane können im Wasser durch aufblasbare Säcke angehoben werden, um am Unterwasserschiff zu arbeiten. 

Banque Populaire 15: Neue Konkurrenz für Gitana 18

Banque Populaire gibt den Bau eines neuen Ultim-Trimarans bekannt. Armel Le Cléac’h wird den 32 Meter langen und 23 Meter breiten Maxi-Trimaran segeln.

Sicher arbeiten im Winterlager: 20 Tipps für Arbeiten in der Bootshalle

Im Winterlager passieren jährlich Brände und Unfälle, die teuer werden. Oft wegen vermeidbarer Fehler, wie unsachgemäße Stromversorgung oder brennbare Stoffe. Dieser überarbeitete Ratgeber (März 2026) gibt Ihnen 21 praxisnahe Tipps, Checklisten und Versicherungshinweise, um Risiken zu minimieren und Ihre Yacht zu schützen.

Neues Olympia-Format bei 470er EM: Löffler/Hoerr auf Platz Acht – Diesch/Markwort fehlen

Die erste große Meisterschaft der neuen Saison ist vor Vilamoura mit zwei Medaillenrennen zu Ende gegangen. Die olympischen 470er-Mixed-Duos haben in Portugal ihre Europameister im neuen Testformat gesucht. Als beste deutsche Crew segelten Theresa Löffler und Christopher Hoerr auf Platz acht.

Atlantikabenteuer: Belgier will als Erster kitesurfend über den Ozean

Noch nie hat ein Mensch den Atlantik auf einem Kitesurfboard überquert. Koen Darras will das ändern. Der 37-jährige Belgier plant für November 2026 eine der spektakulärsten Extremsportaktionen der Welt: 2.700 Seemeilen von den Kanarischen Inseln bis in die Karibik, solo, ohne Motor, angetrieben allein vom Wind.

Katamaran Kenterung: Handelsschiff rettet drei Segler aus dem Wasser

Das ist Wasser auf die Mühlen von Fahrten-Katamaran-Kritikern. Ein Excess 11 Multihull von Beneteau ist über Kopf gegangen. Zwei Männer und eine Frau wurden nach einer 14-stündigen Rettungsaktion abgeborgen. Die Rettungsinsel war defekt.

Campen am See

6. März 2026; Australien/Tasmanien/Tungatinah; Tag 26, Tageskilometer 134, gesamt 1.641 km

Wir verlassen Queenstown ostwärts. Die Straße windet sich von jetzt an in engen Kurven die Berge hinauf. Innerhalb weniger Kilometer schrauben wir uns 550 Meter hoch. 99 Kurven sollen es sein. Zunächst sind die Berge noch kahl. Ein Schaden des exzessiven Minenbaus in Queenstown. Zögerlich erobern sich robuste Akazien und Eukalypten den kargen Boden zurück. Es ist mehr struppiges Gebüsch als Wald.

Wilde, kurvige Strecke

Dann erreichen wir „kühlen Regenwald“. Kein Tropen-Dschungel, sondern ein verwunschener Nebelwald. Alles – wirklich alles – ist von einer dicken, weichen Schicht aus smaragdgrünem Moos überzogen. Es dämpft jedes Geräusch, sodass im Wald eine ehrfürchtige Stille herrscht. Mächtige Baumfarne recken ihre Wedel wie grüne Sonnenschirme in die Höhe.

Moos – Tonnen an Moos

Zum Ende der Strecke wird der Wald offener. Der feuchte Regenwald weicht trockenem Eukalyptuswald. Hier dominieren riesige „Gum Trees“ (Eukalyptus auf Australisch). Deren Rinde hängt in langen Streifen herab. Am Boden wächst Knopfgras, das in den sumpfigen Hochebenen riesige Flächen bildet.

Der Wald öffnet sich zu einer wunderschönen Landschaft.

Warum heißt das Knopfgras Knopfgras? ;-)

Eine bezaubernd schöne Strecke. Hier ist Tasmanien nur 250 Kilometer breit und trotzdem fahren wir auf 130 Kilometern durch keinen einzigen Ort. Das muss man auch erst einmal schaffen.

Wir wählen einen Campingplatz an der Tungatinah Lagoon ohne Infrastruktur – außer einem Plumpsklo. Eine ausgezeichnete Entscheidung. Ein Stellplatz direkt am See. Diese „Lagoon“ gehört zu einem komplexen System aus Kanälen, Stauseen und Rohrleitungen. Für ein Wasserkraftwerk, bereits in den 50er Jahren angelegt. Die Natur hat sich die Lagune längst zu Eigen gemacht. Forellen schwimmen im See und Wombats wohnen am Ufer.

Der Blick aus dem Auto. Unser Nachbar hat ein Boot dabei und fährt direkt ans Ufer. Typisch Australien.

Wir stehen auf 650 Metern. Es wird abends schnell kühl. Unser feines Auto hat einen Heizlüfter und eine Gasheizung. Auf Campingplätzen mit Stromanschluss haben wir bisher nur den Heizlüfter benutzt. Der ist schnell in Betrieb genommen und keiner muss morgens aus dem warmen Bett in die Kälte, um das Gas anzudrehen.
In Tungatinah testen wir das erste Mal die Gasheizung. Fein. Fein. Der Thermostat funktioniert tadellos und der kleine Innenraum verwandelt sich schnell in eine warme Höhle.

Mit glänzenden Augen schauen wir trotzdem auf die sicher aufgeschichtete Feuerstelle neben unserem Stellplatz. Darf man oder darf man nicht um diese Jahreszeit kokeln? Geldstrafen starten bei 3.000 Euro und die größte Belohnung sind 12 Monate Gefängnis.
Wir befragen das Internet und unseren angelnden Camping-Nachbarn. Beide geben „Feuer frei“.

Die Umgebung vom Seeufer ist abgegrast. Außer kleinen Stöckern ist hier nicht viel zu finden. Wir machen einen ausgedehnten Spaziergang und kommen mit genug Beute für einen netten Abend zurück. Am meisten Spaß machen die abgefallenen Rindenstreifen der „Gum-Trees“. Helles Schlohfeuer vom Feinsten. Perfekt für kleine Feuerteufel.

Nachmittags gehen wir sammeln. Leider keine Wombats zu sehen und auch keine Schlangen. Dabei sind die Bedingungen perfekt.

Jeder Knüppel zählt!

Unsere Beute, sauber sortiert …

Noch eine Werbefoto für Autorent. Ein so tolles Auto.

Erst wollte Achim nicht. Das Ergebnis sieht man. :-)

 

Internet Talk

In Tungatinah (und bereits einigen anderen Standorten) haben wir keinen Internetempfang. Kein Problem! Wir haben ja unsere Starlink-Mini mit nach Australien genommen. :mrgreen:
Die passt gerade in Achims Handgepäck-Rucksack. Und mit einem guten Kilo ist sie auch noch schlepp-tauglich.

Unseren Vertrag hätten wir für einen Monat sowieso nicht gekündigt, da Starlink in Neukaledonien eigentlich gar nicht zur Verfügung steht. Wir hätten viel zu viel Angst gehabt, dass wir den Vertrag nicht wieder aktiviert bekommen.
Da kam uns die Idee: Wenn wir sowieso schon bezahlen, dann können wir den Starlink auch mitnehmen. Und es spart uns, eine lokale SIM-Karte kaufen zu
müssen. ***
Voilà! Es funktioniert perfekt. Eine ziemlich coole Erfindung, der Starlink.

Der Starlink auf dem Schrank – Empfang durchs Dach der Wohn-Shell kein Problem. Der Monitor auf der Ablage ist ein Fernseher. Er hat keinen Empfang, macht nichts, den brauchen wir absolut gar nicht.

 

*** Dass wir trotzdem eine SIM-Karte kaufen mussten, ist eine andere Geschichte. Es liegt an der australischen Liebe zum Telefonieren. In ländlichen Gebieten nutzen die Aussies und Tasmanier das Handy überdurchschnittlich oft für echte Anrufe. Angeblich fast zu 99 %. Wenn man sich selten sieht, wird am Telefon ausgiebig gequatscht.
Und somit brauchten wir eine australische Telefonnummer zum Reservieren von Campingplätzen und für andere Auskünfte. Online-Buchungssysteme sind häufig schlecht gepflegt und fehlerhaft.

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