Kategorie: News & Blogs

18 Footer WM: Prinz Heinrich von Bayern greift Podium an – Spektakulärer Luvkampf

Prinz Heinrich von Bayern (40) könnte sich mit seiner Crew Thomas und Andy Martin bei der JJ Giltinan Trophy, der inoffiziellen 18-Footer-WM, bei seinem sechsten Auftritt im Sydney Harbour erstmals den Traum einer Top-Drei-Platzierung erfüllen. Bei starkem Wind werden die Deutschen immer besser.

Freenauticalchart.net: Einordnung des BSH schafft Klarheit über die zugrunde liegenden Daten

BSH-Abteilungsleiter Thomas Dehling im YACHT-Interview: Die frei verfügbaren Open-Data-Seekarten des BSH sind nicht für Navigation gedacht. Auch Seezeichen nicht garantiert aktuell.

Globe40: 600 Meilen Vorsprung geschmolzen – erneut Nahkampf, diesmal vor Recife?

Crédit Mutuel schien auf der fünften Etappe nach Recife schon enteilt. Doch vor der brasilianischen Küste ist der riesige Vorsprung fast komplett aufgebraucht. Wieder läuft alles auf einen Globe40-Krimi hinaus.

Sportbootkarten online kaufen: Die neuen DK-Sportbootkarten sind da!

Die neuen Sportbootkarten des Delius Klasing Verlages sind da!

Globe40: Thrillerfinale im Spitzenduell, Burke und Fink vor Comeback

Auch auf Globe40-Etappe fünf spitzt sich das Dauerbrennerduell zwischen „Crédit Mutuel“ und „Nascafé Curium“ zu. Team Germany hat Recife schon erreicht.

Wie man eine IMOCA von Samantha Davies auf Violette Dorange umbaut. Kompliziertes Gebilde.

Violette Dorange hat die „Initiatives-Cœur“ von Samatha Davies für die kommenden IMOCA-Rennen übernommen. Das Boot muss an die unterschiedlichen Größen angepasst werden. Allein die Grinder-Säule ist eine technische Herausforderung und erfordert einen umfassenden Umbau. Was das bedeutet und wie dabei vorgegangen wird.

Der leere Westen

05.-06. März 2026; Australien/Tasmanien/Queenstown; Tag 25-26, Tageskilometer 131, gesamt 1.407 km

Tassie hat die Form eines recht gleichmäßigen Dreiecks. Teil man die Insel in der Mitte, dann wohnen im Westen weniger als fünf Prozent der Tasmanier. Krass.
Wir verlassen unseren wilden Campingplatz und kommen durch Zeehan.

Geteiltes Tasmanien. Stanham und Queenstown erfahren immerhin noch eine Erwähnung auf der Karte. Das sind nicht mal Kleinstädte.Der Rest ist Nationalpark oder Schutzgebiet. Und Holzwirtschaft.

In seiner Blütezeit war Zeehan so reich durch Silber- und Bleifunde, dass es einen fast absurden Luxus bot. Es gab über 20 Hotels und eine prächtige Oper, das Gaiety Theatre. Man erzählte sich, dass die Bergleute so viel Geld hatten, dass sie Champagner aus Eimern tranken und die Schauspielerinnen mit Silbermünzen bewarfen, wenn ihnen der Auftritt gefiel.
Über 20.000 Menschen wohnten hier, jetzt sind es keine tausend. Der Verfall der Stadt ist an jeder Ecke zu sehen. Tourismus auf kleiner Flamme, ein paar Mountain-Bike-Strecken werden beworben.

Ein paar hübsche Details sind noch erhalten in Zeehan – das meiste sieht vergammelt aus.

Fast alle alten Häuser stehen leer.

Unser nächster Stopp liegt wieder am Wasser: Strahan. Keine Minenstadt, sondern das einstige Sägewerk-Zentrum von Tasmanien. Die begehrte Huon Kiefer wurde hier verarbeitet. Sie wächst extrem langsam (oft nur 1 mm pro Jahr) und kann über 3.000 Jahre alt werden. Das Holz enthält so viel Methyl-Eugenol, dass es fäulnisresistent ist. Es riecht herrlich und ist für den Schiffbau perfekt. Die Mühlen in Strahan verarbeiteten dieses Holz im Akkord, um Schiffe für das gesamte Britische Empire zu bauen.

Der Hafen von Stranhan. Witziger Weise haben wir hier die Teilnehmer der ‚Rund Tasmanien Rally‘ wieder getroffen. Einige Boote waren eine Woche in Stanley an der Nut gefangen.

Heute profitiert die Stadt von ihrem idyllischen Hafen und der Tatsache, dass die ‚Coast Wilderness Railway‘ hier ihre Endstation hat. Die Bahn wurde nicht gebaut, um Touristen die schöne Aussicht zu zeigen. Sie war eine reine Kupfer-Autobahn, um das Metall aus Queenstown verschiffbar zu machen. Da es keine Straßen gab und der Fluss zu wild war, blieb nur die Schiene. Die Arbeiter mussten sich mit Äxten und Schaufeln durch einen der dichtesten Dschungel der Welt graben.

Das Foto ist während des Baus entstanden. 1899.
Die Herren im Anzug wollten den Erfolg dokumentieren, und die Arbeiter wurden oft als Zeichen der „Bezwingung der Natur“ mit ins Bild genommen. Dass sie auf einer Brückenkonstruktion stehen, sollte die technische Meisterschaft unterstreichen – man blickte buchstäblich auf die Wildnis herab, die man gerade besiegt hatte. [Abfotografiert im Bahnhof von Queenstown]

Die Strecke zwischen Strahan und Queenstown ist so steil, dass normale Lokomotiven einfach abrutschen würden. Man importierte das Abt-Zahnstangensystem aus der Schweiz. Zwischen den Schienen liegt eine gezackte Stange. Die Lokomotive hat ein drittes Zahnrad unter dem Kessel, das sich dort einhakt. So „klettert“ der Zug den Berg hoch. Es war die erste Bahn dieser Art in Australien und ist heute eine der wenigen weltweit, die noch mit den Original-Dampflokomotiven aus den 1890ern betrieben wird.

Zu sehen bekommen wir die Bahn in Queenstown. Hier quartieren wir uns zwei Nächte ein und unternehmen ein paar Streifzüge durch den Ort. Die Bahn ist die Hauptattraktion. Selbst wenn wir mit ihr fahren wollten: „Ausgebucht bis Ende März.“

Queenstwon – in einem schmalen Tal gelegen.

Mitten im Ort – prominent der Bahnhof für den Zug.

Zu unserer Enttäuschung kommt die Lok rückwärts nach Queenstown eingedampft. Das sieht uncool aus.

Es gibt eine Drehscheibe hinter dem Bahnhof. Die wird aber nicht genutzt.

Vielleicht schaut der Heizer deswegen auch so verzweifelt, weil er weiß, dass er gleich wieder aus dem Bahnhof fährt, die Lok abkoppeln, Weichen stellen und alles wieder zusammenfügen muss.

Hochglanzpolierte Waggons. Drei Stunden mit dem Zug kosten 100,00 Euro.

Werbefoto für die Zugfahrt – schade dass keiner der Fahrgäste das so sieht. [abfotografiert im Bahnhof von Queenstown]

Unsere Nachbarn vom Campingplatz.

Campingplatz: 33,00 Euro

Camp Kitchen Talk

Da unser kleines Wohnmobil kein Raumwunder ist, kochen wir, wenn möglich, in den Camp-Küchen. Das ist meistens sehr brauchbar. Je mehr Dauergäste und Wiederholer ein Platz hat, desto besser die Küchen. Dann gibt es auch oft die Gelegenheit für ein Schwätzchen. Vor ein paar Tagen wurden wir sogar eingeladen, unbedingt in Horbart vor unserem Abflug bei unseren Tischnachbarn vorbeizuschauen. Sehr angenehm.

Kommen viele Touristen, sprich viel Durchgangsverkehr, ändert sich häufig das Bild. Benehmen ist Glücksache. Gäste sitzen mit dem Hintern und barfuß auf dem Esstisch und kochen ein Süppchen auf ihrem eigenen Kocher. Wer das macht, wischt auch mit dem Lappen in der Spüle den Fußboden (selber gesehen!). Augen auf beim Lappengebrauch. :mrgreen:

Und manchmal schämen sich auch die Camp-Betreiber nicht. ein Dreckloch als Küche anzubieten. So in Queenstown. Bäh. Dann kochen wir in unserer Puppenstube.

Bähhh – der Preis für eine Übernachtung sagt nichts aus über die Qualität. Dieser Platz kostet 33,00 Euro.

 

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Roter Diesel: Achtung, Kontrolle!

Freizeitskipper dürfen hierzulande keinen roten Diesel tanken. Wer erwischt wird, wird bestraft. Der Zoll kontrolliert verstärkt auch Yachten. Mit Erfolg.

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CNB 68: Linienpflege mit mehr Kabinen

Die CNB 68 ersetzt die CNB 66. Konstrukteur Philippe Briand streckt das Design, Designer Jean-Marc Piaton gestaltet das Interieur heller und zeitgemäßer.