Monatsarchive: Juli 2018

Offshore-WM: „Immac“ holt zweites deutsches Silber

Die deutsche Flotte kehrt mit zwei Silbermedaillen von der Offshore-WM aus den Niederlanden zurück. Nachdem sich die „Outsider“ (Tilmar Hansen)/Kiel) bereits vor der abschließenden Wettfahrt die Vize-Weltmeisterschaft in der Klasse A gesichert hatte, legte die „Immac Fram“ (Kai Mares/Dänischenhagen) in der Klasse C nach. Mit einem dritten Platz im letzten Rennen rutsche sie vom dritten auf den zweiten Platz vor.

Voraussetzung war allerdings ein dem Segelsport vorbehaltener Schachzug: Die Niederländer um Eigner Gideon Messink segelten als Zweite nicht auf Sieg, sondern nur mit dem Ziel, die Führenden im letzten Rennen nach hinten zu segeln. Mit ihrer „J Lance 12“ (J-112E) mussten die Niederländer dafür sorgen, dass die Führenden aus Schweden mit deren „Pro4u“ nicht besser als auf Platz 17 abschlossen. Mit der schnelleren J wurde der Konkurrent brutal nach hinten gesegelt. Schlag für Schlag, Wende für Wende ging es nur darum, die „Pro4u“ ans Ende des Feldes zu treiben. Und das gelang. 42 Punkte für die „J Lance 12“, die diese Platzierung strich, und 38.5 Punkte für die „Pro4u“, die auch diesen Platz strich, ergaben den Gesamtsieg für die Niederländer vor der „Immac Fram“ und den Schweden, die den 24. Platz aus dem vorletzten Rennen nun in die Wertung nehmen mussten.

„Wir konnten frei segeln und haben mehr erreicht, als wir zu träumen gewagt hatten“, so Kai Mares strahlend. Die Crew um den Dänischenhagener Skipper war mit dem Ziel, einen Top-Ten-Platz zu erreichen, nach Den Haag gereist, Silber kam dabei heraus. „Mehr als Top-Ten kannst Du aber bei diesem Top-Feld nicht anpeilen. Und mit 49 Teilnehmern war die Klasse ja auch gut besetzt“, so Mares. In der Klasse C starteten 49 Yachten aus zehn Nationen.

Für die Schweden blieb Rang drei. Doch die Profis der „pro4u“ nahmen es sportlich. Diese Variante des Segelsports gehört zum Regelwerk. Und sie hatten es schon einmal selbst angewendet, als sie die „Patent“ (Jürgen Klinghardt/Bremen) einst vor Kiel nach hinten gesegelt hatten. Das ist erlaubt und regelkonform und wird von Profis akzeptiert.

Auf Platz acht kämpfte sich die „Onespirit“ (Gordon Nickel/Kiel) vor. Nach der verpatzten, nicht streichbaren Langstrecke und Rang 61 war die WM eigentlich schon gelaufen. Mit den Plätzen 5,6,3,2 und 5.5 zeigte die Nachwuchscrew dann aber, was in ihr steckt. Die Wahl, bei der Langstrecke nicht unter Land, sondern weit hinaus zu segeln, verhinderte ein besseres Abschneiden. Die beiden deutschen Crews, gleichzeitig Trainingspartner, werden im September in Flensburg zur Internationalen Deutschen Seesegel-Meisterschaft wieder aufeinandertreffen.

Den WM-Titel in Klasse A (neun Yachten aus fünf Nationen) sicherte sich die „Beau Geste“ (Karl Kwonk/HKG) vor der „Outsider“ (Tilmar Hansen/Kiel). Schon vor der abschließenden Wettfahrt war diese Entscheidung gefallen. Mit einer lupenreinen Serie von ausschließlich ersten Plätzen (allein im 5. Inshore-Rennen war die „Beau Geste“ punktgleich mit der „Outsider“) ging der Titel nach Hongkong.

„Es war eine spannende Woche, und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, freute sich Eigner Kwok. Für den erfahrenen Offshoresegler, der bereits 1995 beim Admirals’s Cup gestartet war, war dies die erste Weltmeisterschaft. „Die Outsider hat uns gepuscht und großartige Rennen geliefert“, zollte Kwok dem Kieler Konkurrenten Lob, dessen zweiter Platz bereits vor dem abschließenden Rennen feststand. Kwok vertrat einst Asien im Weltverband und ist mit der Idee, die beiden Vermessungsformeln ORC und IRC in einer WM zu vereinen, vertraut. „Es scheint für unser Schiff gut zu laufen“, so Kwok, der zur Abschlussregatta nicht mehr antrat.

„Wir sind froh, wieder im Spiel zu sein“, so Tilmar Hansen. Mit verschiedenen Yachten war der Kieler seit des Admiral’s Cups 1980 im Seesegeln aktiv. „Wir genießen mit unserem Canting-Kielboot die Offshore-Wettfahrten, aber wir haben fast immer für uns allein gesegelt und dementsprechend etwas Rost angesetzt“, so Hansen, der sich über die Konkurrenz mit der „Beau Geste“ freute. „Der Vergleich treibt uns an, schüttelt den Rost ab und hilft uns, von Tag zu Tag besser zu werden“, so der Kieler, der sich auf weitere Regatten mit dieser Konkurrenz freut und mit Silber nach Haus fährt. Auf Platz  sieben landete die „Xenia“ (Ralf Lässig/Wulsdorf)) und auf Platz acht die „Tutima“ (Kirsten Harmstorf-Schönwitz/Hamburg).

In der Klasse B beendete die „Halbtrocken“ (Michael Berghorn/Kiel) als beste deutsche Yacht die WM auf Platz fünf. Die mittlere Klasse entwickelte sich in den Niederlanden zu einer Landmark 43-Meisterschaft, die die „Santa“ von Claus Landmark beherrschte. Sein norwegischer Landsmann Torkjel Valland wurde mit seiner „White Shadow“ Vizeweltmeister vor dem Esten Tiit Vihul (X-41mod).

Die Amateurwertung gewann in der Klasse A Ralf Lässig mit seiner „Xenia“ (XP-44/Wulsdorf), in der Klasse B Frans Rodenburg mit seiner „Elke“ (First 40/NED) und in der Klasse C die „Pro4U” (First 36,7 MOD/SWE).

Zufrieden zeigten sich die Offiziellen des ORC und RORC mit der Zusammenführung der beiden Vermessungsformeln. „Wir arbeiten seit Jahren daran, die beiden Formel ORC und IRC zusammenzuführen. Dies war ein imponierender erster Schritt“,  so Bruno Finzi, ORC-Chairman. „Vor rund zehn Jahren haben wir uns in Hamburg getroffen und darüber diskutiert, wie wir die Regeln und die Yachten zusammenführen können. Es geht voran“, ergänzte Andrew McIrvined (RORC).

Die nächste gemeinsame Offshore Weltmeisterschaft ist vom 1. bis 8. Juni 2019 in Sibenik (Kroatien) geplant.

Alle Ergebnisse unter: www.manage2sail.com/en-US/event/OSW2018#!/results.

 

Neue Malö 49

Lange war es still um die schwedische Malö-Werft, doch nach der Anbindung an die Sweden Yachts Group, die vor Kurzem erfolgte, wird jetzt eine neue Yacht-Generation an den Start geschickt. Erstes Modell ist die Malö 49. Vieles bleibt wie gehabt, darunter die aufwendige Verarbeitung. Auch bezüglich Design und Ausrüstung wird an Altbewährtem festgehalten, schließlich soll sich die Neue in die lange Reihe komfortabler Langfahrt­yachten einreihen, für die Malös bekannt sind. Dank modernerer Rumpflinien und eines recht hohen Ballastanteils von über 35 Prozent wird ihre Segelleistung aber spürbar über der ihrer Vorgänger liegen.Das modernere Design wirkt sich auch positiv auf den Innenraum aus. Weil sowohl Bug als auch Heck voller, sprich voluminöser gestaltet sind, können Kabinen, Pantry und Salon großzügiger ausfallen. Außerdem bleibt Platz für den Einbau eines Technikraums, in dem Extras wie Generator und Wassermacher verschwinden. Der Raum liegt zwischen den beiden Achterkabinen. Für die Aufteilung des übrigen Innenraums stehen diverse Vorschläge zur Disposition. Darüber hinaus kann die Inneneinrichtung komplett nach Eignerwunsch gestaltet werden.

Das Deckslayout ist so konzipiert, dass möglichst wenig Leinen durch das Crew-Cockpit verlaufen. Dafür sorgt unter anderem der Targabügel, der die Großschot aufnimmt. Weil das Cockpit schmal und von breiten Seiten- und Achterdecks umgeben ist, gibt es nur ein Steuerrad. Es ist in einer separierten Plicht aufgestellt. Der Rudergänger hat also sein eigenes Reich und kann das Schiff sogar allein handhaben, sofern die Selbstwendefock gesetzt ist. Wer mag, bestellt die Malö 49 mit Dingi-Garage oder mit integrierter Heck-Gangway.

Technische Daten

Lüa: 16,00 m
Rumpflänge: 15,23 m
LWL: 13,20 m
Breite: 4,47 m
Tiefgang: 2,35 m, alternativ 2,00 m
Verdrängung: 17 t
Ballast: 6 t
Wassertank: 700 l
Treibstofftank: 350 l
Motor: Yanmar 4JH80 mit 80 PS
Groß: 64 m²
Selbstwendefock: 45 m²
Rollgenua: 65 m²
Spinnaker: 137 m²
Gennaker: 142 m²
Preis: circa 745.029 Euro
Werft: www.swedenyachtsgroup.se

Mit neuem Mast an die Spitze

Gesamt-Wettfahrtleiter Andreas Denecke zeigte sich nach diesem ersten Tag sehr entspannt: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben unser volles Programm segeln können – und das auch in einer guten Zeit. Damit hatten die Finns auch noch Gelegenheit für das Trave Race und haben sich vor dem Publikum präsentieren können. Dass es hierbei auch mal etwas chaotisch ist, wissen alle. Die Segler akzeptieren das, denn sie wissen, dass es hier um die Show und die Präsentation vor Publikum geht.“

Zwei Starts, zwei Siege und dazu der Erfolg im Showrennen auf der Trave: Besser hätte es für den Berliner Fabian Lemmel im Finn nicht laufen können. Mit perfekter Punktzahl führt er das Feld vor dem 1996er Olympiateilnehmer im Starboot, Kai Falkenthal (Kiel), an. „Es sind immer schöne Rennen gegen Kai, und heute hatte ich natürlich besonders viel Spaß. Ich habe einen neuen Mast und das Setup des Bootes in den vergangenen Wochen eingestellt. Jetzt passt alles, und ich bin sehr schnell unterwegs. Das erleichtert einiges“, so der 48-Jährige. Sein großes Saisonziel ist die Deutsche Meisterschaft in zwei Wochen auf dem Bodensee, und dafür scheint er gut gerüstet. „Die Bedingungen haben mir gut gelegen, die Winddreher habe ich immer sauber erwischt.“ Dass am Abend auch noch der Sieg beim Trave Race dazu kam, rundete den Tag ab. „Es ist klasse, den Segelsport mal so nah am Publikum präsentieren zu können. Teilweise ist es etwas chaotisch, aber ich komme vom Wannsee, und da ist man das gewohnt. Vorausschauend zu segeln, habe ich gelernt.“ Nach dem ersten Tag ist Lemmel in einer starken Führungsposition vor Kai Falkenthal und dem Polen Marcin Mrowczynski.

Was Lemmel bei den Finns ist, ist der Schweizer Timo van Roomen bei den RS Aero. Er segelte in allen regulären Rennen auf Platz eins – gefolgt von der besten Frau im Feld, von Juliane Barthel vom Dümmer, und Marcus Walther (Langen). Auf Rang sieben folgt ein exotisches Segelzeichen, aber ein doch heimisch klingender Name. Dirk Gramkow lebt im Oman, stammt aber aus Deutschland. „Wir sind vor ein paar Jahren aus beruflichen Gründen in den Oman gegangen.“ Jetzt nutzt er den Urlaub in der Heimat, um zur Travemünder Woche dabei zu sein. „Heute lief es für mich sehr gut. Platz sieben ist besser als erwartet.“
Einen tschechischen Familienstreit gibt es an der Spitze der RS Feva. Lukas Kosata/Jan Richter führen vor Lucie Kosatova/Eliska Richterova. Bei weiterer starker internationaler Konkurrenz mit den Niederländerinnen Hanna Rijk/Bente Zuidema auf Platz drei müssen sich die besten Deutschen, Friederike und Peer Schrödter (Sinstorf) mit Rang zehn begnügen. Im kleinen Feld der RS 500 haben Felix Krause/Kathrin Hoffmann den Bug vorn.

Auf verkürztem Kurs über die Seebahn

So hing zum geplanten Auftakt der Travemünder Woche zunächst der AP-Wimpel als Zeichen der Startverschiebung am Fahnenmast. Gegen Mittag hatte sich aber eine leichte Brise mit neun Knoten in Böen aufgebaut, und die Flotte konnte auf den Kurs geschickt werden. Der gestaltete sich aber mit 15 statt der geplanten 30 Seemeilen als sehr kurz. Die Verkürzung war also eine kluge Entscheidung von Uwe Wenzel, denn als mit der „Akka“ von Steuerfrau Anke Scheuermann die erste Yacht im Ziel war, da ließ der Wind auch schon wieder etwas nach. Bis alle Crew im Ziel waren, dauerte es noch einige Zeit. Die Ergebnisse nach berechneter Zeit wurden bis in die Abendstunden ausgerechnet.

Die Flotte der Seesegler ist in diesem Jahr nicht nur zahlenmäßig stark, sondern auch gespickt mit starken Seglern, die sonst bei nationalen und internationalen Meisterschaften für Top-Platzierungen gut sind. Und die zeigten durchaus ihre Ambitionen, bei der Travemünder Woche eine gute Visitenkarte abzugeben. Mitunter gingen die Crews dabei auch zu ungestüm ans Werk. So hatte Wenzel Mühe, die Klasse der ORC I+II-Yachten zu bändigen und musste nach mehreren Frühstarts die schwarze Flagge für ein verschärftes Startverfahren ziehen. Die Drohgebärde hatte Erfolg. Im Anschluss konnte auch diese Gruppe auf die Bahn geschickt werden.

Schnell unterwegs war die „Akka“, die nach rund drei Stunden die Bahn abgesegelt hatte. „Es waren für uns zwar nicht ganz optimale Bedingungen. Aber bei leichten bis mittleren Winden sind wir schon sehr schnell. Dass wir allerdings als Erste im Ziel sein würden, haben wir nicht erwartet. Mal sehen, was berechnet dabei rauskommt“, sagte Steuerfrau Anke Scheuermann nach der Rückkehr in den Hafen. Die weiblich dominierte Mannschaft gehört zu den engagierten Teams in Deutschland, hatte aber auf die gerade zu Ende gegangene Weltmeisterschaft in den Niederlanden verzichtet und ist stattdessen vor Travemünde am Start. „Im Winter haben wir die Mannschaft auf sechs Positionen verändern müssen, haben also zwei Drittel der Mannschaft getauscht. Da war ich mir nicht sicher, ob wir in der richtigen WM-Form sein würden“, so Scheuermann.

Jetzt zeigt sich, dass sie es gewesen wären. Aber Reue ob der Entscheidung gibt es bei der Steuerfrau nicht: „Marstrand im Mai und jetzt die Travemünder Woche sind für uns tolle Ersatzevents für die WM. Es ist einfach schön, neue nette Menschen kennenzulernen. Sonst sind wir ja nicht zur Travemünder Woche gekommen. Aber wir stellen fest, es macht uns großen Spaß und hier wird stark gesegelt.“ Zudem ist die Regatta ein gutes Training für den weiteren Saisonverlauf. Denn zur Deutschen Meisterschaft im September will die „Akka“-Crew gern auf das Podium segeln.

tatsächlich reichte es am Ende des Tages nicht ganz zu Platz eins der “Akka”. Den nahm der Scheuermann-Crew nach berechneter Zeit in der ORC-Wertung Jan Peters (Heiligenhafen) mit der “Adamas” ab. Bei den Yardstick-Schiffen steht nach dem ersten von zwei Mittelstrecke-Rennen Lutz Pouplier (Geesthacht) mit der “Tsunami” ganz vorn. Am Sonntag um 10 Uhr ist das zweite Rennen geplant.

Jäger und Gejagte. Bei den Sardinenfischern von Peniche. In der Sardinen-Bar in Berlin.

Seit Mitte Mai folge ich nun einhand segelnd für mein neues Buch den Küsten und Inseln West-Europas. Von Sizilien zu den Balearen. 
Über Südspanien durch die Straße von Gibraltar nach Portugal. 
In Peniche treibe ich mich am Hafen bei den Sardinenfischern herum.

Als ich ein Kind war, war ich ein heikler Esser. Es gab wohl eine Phase im Alter von vier oder fünf Jahren, wo ich mich erinnere, dass meine Mutter weinend vor mir saß, weil ich mal wieder nichts essen wollte. Kinder sind so. Ich weiß nicht mehr, was die Ursache war. Doch war mir Essen gleichgültig. Ich weiß noch, wie diese Phase endete. Eines Tages fand sie heraus, dass ich Camembert über alles liebte. Und gebackene Forellen. Und: Sardinen aus der Büchse, auf einem Teller mit etwas Zwiebel und Essig zerdrückt. Ab da: War ich wieder in der Welt.

Vielleicht ist das so. Wozu wir ein Leben lang neigen, entwickeln wir sehr früh. Noch bevor wir beginnen, in der Schule zu lernen, wissen wir schon, was wir wollen. Vergessen es vielleicht kurzzeitig, doch verlernen tun wir es nie mehr. Gegrillte Sardinen jedenfalls begleiteten mich auf meiner Reise quer durch die Ägäis. Und auch jetzt in Portugal fröne ich jeden Abend, den ich nicht auf Levje koche, im Restaurant über einem Teller mit Fisch.

Peniche im Juli. Der Fischereihafen liegt abgesondert vom übrigen Hafen. Doch schon von weitem erkennt man das Gebäude ganz leicht: Ein riesiger Möwenschwarm kreist immer darüber, schreiend, kreischend. Kommt man näher, nimmt das Geschrei zu. Und der Fischgeruch auch. Doch richtig intensiv wird alles, sobald ich im umzäunten Geviert des Fischereihafens an der Pier stehe, dann, wenn die Sardinenfischer ihren Fang anlanden. Einem Schwarm Fliegen gleich, schlagen die Möwen zum Greifen nah über den Männern, die gebeugt über den Bottichen stehen, in denen sie ihren Fang in Eiswasser konservierten. Und während die Männer ihre Beute aus dem Eiswasser in Kisten verteilen und ein Gabelstapler die Kisten in die Auktionshallen bringt, verwandeln sich die Möwen in nackte Gier.

Ein Fischer, der ein Stück wertlosen Beifangs achtlos auf die Pier wirft. Zwei Möwen, die sich mit sieben anderen ekstatisch darauf stürzen. Den Fisch erreichen, ihn packen an beiden

Enden und zerren und zu zerreißen suchen mit aller Kraft und Gier, deren ihre wütenden Organismen fähig sind. Eine jede der anderen erbitterter Feind. Eine jede kennt nur noch den Kampf. Und sich selbst. Bis es der einen gelingt, den Fisch in sich zu würgen, ihn zu schlingen. Und die anderen sich augenblicklich und kreischend neuer Beute zuwenden.

Was die Männer da aus dem Meer holen, ist zu groß für die Büchse. Und als „Ölsardine“ ungeeignet. Anders als in Deutschland werden in Spanien und Portugal Sardinen wie in Griechenland eher frisch auf dem Grill geschätzt, mit grobem Meersalz und etwas Kräutern auf den Holzkohlengrill gelegt. Das passt zu ihrem kräftigen Geschmack am besten.

Sardinenfischerei. Sie ist alt. Und nahm vor allem seit der Industrialisierung enorm zu. Noch 1964, dem Jahr, in dem meine Mutter für mich die erste Sardinendose öfnete,  holten portugiesische Fischer fast 160.000 Tonnen Sardinen aus dem Meer – das war Landesrekord. Dosensardinen ernährten ganz Europa. Heute sind es keine 15.000 Tonnen im Jahr mehr. 200 Kilo Sardinen darf so ein roter Trawler jetzt an einem Tag noch nach Haus bringen zum Schutz der Bestände – nicht mehr als die 10 Körbe voll, erzählt Carlos, der Hafenmeister mit den traurigen Augen. Sie führen jetzt am Tag nur noch wenige Stunden hinaus, die Fischer. Und kämen am Abend bald wieder zurück. Die Sardinen stehen praktisch vor dem Hafen im Wasser. Oder nur wenige Stunden entfernt vor der Küste. Man erkennt die Sardinenfischer an dem mitgeschleppten Beiboot, in dem oft schon auf dem Anmarsch die Männer sitzen, die mit seiner Hilfe den unter der Wasseroberfläche stehenden Schwarm vom Fischkutter aus mit einem Netz einkreisen, das der Fischkutter dann an Bord hievt und sofort wieder in den Hafen zurückkehrt.

Manchmal konnte ich, während ich die Küste an windstillen Tagen hinauf motorte, träge Möwen beobachten, wie sie über dem offenen Meer kreisten. Kurz niedergingen. Und schon mit einer Sardine im Schnabel wieder in die Luft verschwanden. Schlaraffenland, so scheint es.

Doch nicht für die Männer. Die sind allesamt zähe, sehnige Kerle, wie sie in ihren Wat-Hosen vor mir stehen und mit bloßen Händen den Fang mit einem Handnetz aus dem Eis-Bottich heben. Kurz sortieren. Und in die weiße Kiste für den Gabelstapler zur Auktionshalle füllen. Sie haben mehr mit Bergsteigern gemein, und ich wundere mich nicht zum ersten Mal, warum ich eigentlich in den vielen Häfen, in denen ich war, noch nie einen korpulenten Fischer getroffen habe. Selbst die Älteren in Peniche, die, die nicht mehr hinausfahren, selbst die erkennt man, wenn sie durch den Ort schlurfen, an ihren dürren, sehnigen Gestalten. Ob es das Leben auf dem Meer macht? Oder doch eher ihre Ernährung? Ich weiß es nicht. Wie wohl eine Statistik ausfiele, die typische Krankheiten nach Berufsgruppen darstellte? Fischer versus Vertriebsleiter? Was käme dabei heraus? Die einen mehr Rheuma? Die anderen mehr Herzinfarkte?
Ist der Mensch mehr, was er isst? Oder ist er mehr das, was er sein Leben lang tut?

Aber auch die Sardine neigt in ihrem Leben, wenn man sie lässt, ebensowenig wie ihre Jäger zum dick werden. Einzelgängertum ist ihr fremd. Sie lebt im Schwarm. Sie ist gern mit anderen zusammen. Vom ersten Moment an, indem ein Mutterleib seine 50.000 Eier irgendwo in Küstennähe ablegt. Bis zur Büchse. Dabei hat sie die Geringschätzung, mit der wir sie als „Ölsardine“ bezeichnen, einfach nicht verdient. Dafür ist ihr Leben zu komplex, von dem wir viel zu wenig wissen. Nachts im Schwarm auftauchen. Tagsüber eher in mittleren Tiefen leben. Als 50.000 Eier in ein-Millimeter-Größe den Mutterfisch verlassen. Nach wenigen Tagen als vier Millimeter große Larve entschlüpfen. Geschlechtsreif sein nicht irgendwann gleich nach der Fischwerdung, sondern nach satten zwei Jahren. Lebensalter, wenn man sie in Ruhe lässt, wie der Dackel meiner Oma: 15 Jahre.
Geschlechtsreif nicht irgendwann gleich nach der Fischwerdung, sondern nach satten zwei Jahren. Das ist lang. Und es ist der Grund dafür, dass eine EU-nahe Kommission vor einiger Zeit empfahl, den Sardinenfang an der Atlantikküste ganz einzustellen, und zwar für nicht weniger als für 15 Jahre – genau die Zeit, die die Sardinenschwärme bräuchten, um sich wieder richtig zu erholen. Nun waren plötzlich die Jäger zu Gejagten geworden. Ein Sturmlauf der portugiesischen Fischer setzte ein. 15 Jahre Pause? Das überlebt keine Branche. Sie wüssten doch mittlerweile selber sehr gut, wie die ökologische Uhr des Ozeans ticke. Und anders noch als in den wilden 60er Jahren würden sie ja nun nicht mehr ganzjährig rausfahren, sondern im Winter zwei Monate Ruhe geben. Und auch die leidigen Fangquoten einhalten.
Wir sollten also, wenn wir die nächste Dose mit Sardinen öffnen, ein wenig respektvoller mit Bruder und Schwester Sardine umgehen, die darin liegen. Was die Portugiesen übrigens längst tun, indem sie ihre Sardinendosen grafisch zu kleinen Kunstwerken aufpeppen – siehe dazu auch die Fotos meines Posts vor wenigen Tagen: Hier klicken – die man zwischen Portimao und Porto prominent in jedem Supermarkt bekommt. Und die es auch in Berlin in der „Sardinen.Bar“ in die mediale Spitze der Gastronomie gebracht haben. Dort kann man dinieren, aber halt anders: Eben portugiesische Sardinen, die mit hervorragendem Weißwein, doch standesgemäß in der Dose so serviert werden:
Winter 2017 in Berlin: Da bekam ich portugiesische Sardinen vorgesetzt in Berlin. In der Sardinen-Bar. Und nur in der Dose…

Vielleicht. Vielleicht war die Büchse mit Sardinen, mit der meine Mutter mich 1964 köderte, eine, auf der „Product of Portugal“ stand? Die Chancen wären nicht schlecht gewesen, dass sie aus Peniche stammte. Alles hängt schließlich irgendwie mit allem zusammen.

Mit dem Seesegeln starten die TW-Regatten

Dieses Rennen gilt als Ursprung des Segelevents und wird durch das Bürgermeisterrennen am Mittwoch, 25. Juli, aber auch durch die Seeregatten hochgehalten.

Die Regatten der seegehenden Yachten bilden immer noch einen zentralen Punkt der Travemünder Woche. Auf allen Kursen, der Kurz-, Mittel- und Langstrecke, werden die Crews während der neun Regattatage segeln. Den Auftakt bildet traditionell die Mittelstrecke. Und sie eröffnet auch insgesamt den Regattareigen der gesamten Travemünder Woche. Um 10 Uhr sollte am heutigen Samstag, 21. Juni, der erste Startschuss der TW fallen. Wegen der Flaute wird es aber wohl später.

Die Crews werden sich wohl auf einen sonnigen Auftakt, allerdings auch auf schwache Winde einstellen müssen. Daher hat Seebahn-Wettfahrtleiter Uwe Wenzel schon im Plan, die Kurslänge von den ursprünglich geplanten 30 Seemeilen auf 20 Seemeilen (rund 37 Kilometer) zu begrenzen. Und der Kurs in der Lübecker Bucht wird so gestaltet, dass jederzeit ein Verkürzen der Bahn möglich ist. „Wir wollen um ca. 16 Uhr die Yachten im Ziel haben“, sagt Wenzel. Er freut sich über ein starkes Meldeaufkommen von über 50 Yachten. „Das ist ein super Ergebnis, aus allen ORC-Klassen und aus der Yardstick-Wertung sind Yachten dabei. Wir werden sie wohl in drei Starts auf die Bahn schicken.“

Große Zufriedenheit über den Andrang herrscht auch beim Lübecker Yacht-Club und der Orga-Gruppe Seesegeln. „Das Angebot des ORC-Segelns in mehreren Gruppen hat sich bewährt und die Attraktivität für viele Crews erhöht. Man segelt jetzt mehr mit Yachten gleicher Größe zusammen“, erklärt Hinrich Klatt aus der Orga-Gruppe, der selbst mit der „Jacaranda“ am Start sein wird. Mit Workshops im Winter hat die Orga-Gruppe die Hemmschwelle, sich um einen ORC-Messbrief zu bemühen, bei den Mannschaften herabgesetzt. Zudem zahlt sich aus, dass in den vergangenen Jahren das Ambiente rund um die Regatta verschönert wurde. Mit einem Bier zum Empfang der Yachten im Hafen und geselligen Abend wird ein Rundum-Vergnügen für die Teilnehmer geboten.
Dieses Gesamtpaket sollte auch an höherer Stelle Aufmerksamkeit finden. „Wir wollen gern zur Travemünder Woche die Deutsche Meisterschaft im Seesegeln ausrichten. In den vergangenen Jahren waren unsere Bewerbungen nicht erfolgreich. Aber ich denken, über 50 Boote hier am Start sind eine erstklassige Visitenkarte für künftige Bewerbungen“, sagt Jens Kath, der Sportliche Leiter der TW.

Neben den Regatten der Seebahn starten am ersten Samstag der Travemünder Woche auch die Segel-Bundesligen in ihre Wettbewerbe sowie die Finn-Dinghys und die RS-Klassen.

129. Travemünder Woche ist eröffnet

Getrübt wurde die Feierstunde indes durch eine Messerattacke in einem Lübecker Bus, bei der wenige Stunden zuvor in Kücknitz mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Bürgermeister Lindenau hatte sich gemeinsam mit Landesinnenminister Hans-Joachim Grote direkt vor Ort ein Bild der Lage gemacht und konnte berichten, dass die Verletzten inzwischen in ärztlicher Versorgung seien und der Täter gefasst wurde. Nach der Eröffnung machte sich Lindenau direkt wieder auf den Weg nach Kücknitz.

Zur Eröffnung des Events erklärte der Bürgermeister, dass sich die Besucher von solch einer feigen Aktion die Travemünder Woche, die aus den vergangenen Jahren in bester Erinnerung sei, nicht verderben lassen dürften. Man müsse das Leben leben, so der Verwaltungschef.

Aufgrund des Vorfalls in Kücknitz hatte Innenminister Grote seine Teilnahme an der Eröffnung abgesagt. In Person von Tilo von Riegen, Abteilungsleiter im Innenministerium, war das Land aber dennoch vertreten. Und viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport waren zum Empfang im Restaurant Marina gekommen, um sich auf die Travemünder Woche einzustimmen. Natürlich war auch die höchste Repräsentantin des deutschen Segelsports vertreten. DSV-Präsidentin Mona Küppers ist stets ein gern gesehener Gast in Lübeck und zeichnet sich dadurch aus, dass sie das Ohr an der Basis ihres Verbandes hat. Bereits im Winter war sie zum Gold- und Silberdinner des Lübecker YC gekommen, und jetzt wird sie das gesamte erste TW-Wochenende an der Trave verbringen und sich in diversen Gesprächen und Terminen vom Event begeistern lassen. „Es ist wirklich großartig, dass die großen Segelwochen in Deutschland jeweils ihre eigene Ausrichtung haben. Die Travemünder Woche bietet die gesamte Palette des Segelsports und rückt damit auch Sportler in den Mittelpunkt, die sonst nicht so im Fokus stehen. Das gefällt mir sehr gut“, sagte Mona Küppers. Das Angebot des inklusiven Schnuppersegelns am zweiten TW-Wochenende bereitet ihr dabei besondere Freude: „Das ist ein ganz tolles Angebot. Der Segelsport ist ohnehin die inklusivste Sportart überhaupt. Diese Blüte zu pflegen, sollte uns besonders am Herzen liegen.“

Bis zum 29. Juli warten rund 200 Programmpunkte auf den Bühnen und Präsentationsflächen des Festivalareals auf die erwarteten mehrere Hunderttausend Besucher. Zudem werden Segelwettbewerbe in 22 Disziplinen ausgetragen. Rund 700 Boote mit 1400 Seglern aus 24 Nationen sind vertreten. Über 180 Starts sind insgesamt geplant.

Quito ist wunderschön

Mo.,16.Jul.18, Ecuador/Quito, Tag 1507, 13.337 sm von HH

Quito ist die erste Stadt, die 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Nach den etwas sterilen, unbewohnten Eindrücken von Cartagena und Panama City hoffen wir, dass Quito mehr punktet.
Und ja, Quito ist wunderschön. Häuser und Kirchen sind toll renoviert ohne tot zu wirken, Architektur aus fünf Jahrhunderten steht bunt gemixt beieinander und zwischen Touristen aus der ganzen Welt, spielt sich noch das echte Leben ab. Straßenhändler neben kleinen Restaurants, zwischen Shops und den typischen Ramschläden Südamerikas. Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Mestizen (Ein Mix aus Europäern und Indios), Trachten spielen im modernen keine große Rolle,
In den Häusern gibt es keine überteuerten Designer-Läden, sondern Tischlereien und Ferreterias mitten im Kulturerbe.

Kein Schikimiki in der Altstadt

Kein Schikimiki in der Altstadt

Quito ist wunderschön
wirklich wunderschön

Ruhige Zonen und echtes Leben

Ruhige Zonen und echtes Leben

 

Wir lassen uns von Carlos die bei einer Free Walking Tour zeigen. Obwohl er heute nur drei Kunden hat, behält er über drei Stunden seine gute Laune und führt uns kurzweilig durch Quito.

Als die streng gläubigen Spanier 1534 Quito gründeten, war ihre wichtigste Mission, den Katholizismus zu verbreiten. Bereits nach zwei Jahren legten die Franziskaner den Grundstein für die erste Kirche Quitos. Und der Baueifer hielt vierhundert Jahre an. Das weithin sichtbare Prunkstück Quitos, die Basilika, wurde erst vor knapp hundert Jahren erbaut. Über siebzig Kirchen zählt Quito heute.

Iglesia San Francisco - erste Kirche Quitos gegründet 1536

Iglesia San Francisco – erste Kirche Quitos gegründet 1536

 

Um den Inka und anderen Kulturen den Übertritt zum neuen Glauben zu erleichtern, griff man tief in die Trickkiste. Ein Gemälde vom Abendmahl soll in einer Kirche hängen, bei dem Jesus und seine Jünger, gegrilltes Meerschweinchen essen. Dem Leibgericht der Inka.

Wir haben das Gemälde leider nicht gesehen, da die sowieso schon reiche Kirche Eintritt von bis zu fünf USD pro Gotteshaus verlangt. Verbunden mit einem Fotografierverbot. Ins Stadtmuseum kommen wir günstiger und werden sogar ausdrücklich aufgefordert, dass wir gerne Fotos machen dürften.

In der ‚Iglesia La Compañia‘ sollen 54 Kilo Gold, von den Inka gestohlenes Gold, verarbeitet worden sein, berichtet uns Carlos. Auch hier verzichten wir auf eine Innenansicht: „54 Kilo ist nicht viel“, zerstört Achim die Illusion von einer unfassbaren Menge, „das sind ja nicht mal drei Milchtüten“. Es geht doch nichts über einen Naturwissenschaftler.  :mrgreen:

La Ronda, eine der ältesten Straßen Quitos

La Ronda, eine der ältesten Straßen Quitos

Major Plaza - Tummelplatz für Touristen und Einheimische

Viele der alten Bauwerke sind bereits viermal neu aufgebaut worden, da Quito regelmäßig von Erdbeben erschüttert wird. Heute baut man erdbebensicher, eine Metro wird gebaut und 2,3 Millionen Qiuteños wohnen in dieser schönen Stadt.

Abends kommt es tatsächlich erneut zu einem Treffen mit Achims Ex-Kollegen Martin nebst ‚La Familia‘. Zufällig treffen sich unsere Wege in Quito erneut. Wir verbringen einen lustigen Abend in einer netten Pinte. Danke für den netten Abend und liebe Grüße.

 

Das letzte große Solo der Saison

Les Sables-Azoren-Les Sables: <p>
	J&ouml;rg Riechers vor seinem Mini &quot;Lilienthal&quot;</p>

Der Klassiker Les Sables-Azoren-Les Sables startet am Sonntag: Jörg Riechers kämpft mit „Lilienthal“ um einen Podestplatz. Leicht wird es nicht…

Dänemark: Neues aus den Häfen zwischen Belten und Sund

Dänemark 2018 update horsens: <p>
	Horsens. Im alten Stadthafen wurden neue Heckpf&auml;hle gesetzt und neue Stege installiert</p>

Vielerorts wurden die Wintermonate genutzt, um Liegeplätze zu schaffen oder zu modernisieren. Der Hafenreport zeigt Details, jetzt im PDF-Download

Schwarz, Rot, Silber!

Offshore Sailing World Championship 2018: <p>
	Offshore Sailing World Championship 2018: Kai Mares &quot;Immac Fram&quot; segelte zu WM-Silber</p>

Zwei von neun WM-Medaillen haben die GER-Boote bei der Weltmeisterschaft der Seesegler vor Den Haag abgeräumt. „Outsider“ und „Immac Fram“ segelten aufs Podium

Knarrblog: Drei tolle Tage in Tutzing – So lief die Premiere mit dem WVH-Team

Der dritte Liga-Spieltag in Travemünde steht an. Ein gutes Argument, die unvollendete Story vom 2. Event in Tutzing endlich abzuschließen und die kritischen Momente Revue passieren zu lassen. Weiterlesen