Monatsarchive: Oktober 2017

GISATEX

Beschreibung

GISATEX – Schlafkomfort an Bord

Die Matratzenmanufaktur GISATEX aus dem schwäbischen Reutlingen entwickelt seit rund vier Jahrzehnten Produkte für den Einsatz auf Yachten. Sie bietet Seglern mit den Bootsmatratzen der Marke gisamed hochwertigen Schlafkomfort an Bord. Jede Matratze wird nach Schablone individuell hergestellt und kann daher in beliebigen Maßen geliefert werden. Es gibt die Matratzen in zwei Varianten: Komfort- oder Premiumausführung. Beide Systeme haben ein faires Preis/Leistungsverhältnis.

Die Liegepolster bestehen aus hochwertigem Kaltschaum und einem Abstandsgewirk auf der Unterseite, das für Luftzirkulation sorgt – auch ohne Lattenrost. Insbesondere auf Segelyachten ist das ein unverzichtbares Feature. Passende Doppeltuchbezüge mit antiallergischer Klimafaser sind waschbar und in den Farben blau oder weiß erhältlich. Zudem sind die Bezugsstoffe frei von Fungiziden und Microbiziden und dennoch gegen Schimmelpilzbefall geschützt. Bei regelmäßiger Reinigung oder Wäsche bleibt dieser Schutz nachhaltig wirksam.

Zu den Kunden zählen neben den Weltumseglern Sönke und Judith Roever Segler aus aller Welt, die auf gesunden Schlaf nicht verzichten möchten.

Kontakt

GISATEX GmbH & Co. KG
Dieselstrasse 14
72770 Reutlingen
Deutschland

Telefon +49 7121 90 90 390
Telefax +49 7271 90 90 391
info@gisatex.de
www.gisatex.de







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Seenotfall: Polnische Segelyacht vor Baltrum in Seenot

Nördlich der Nordseeinsel Baltrum ist am Freitagabend, 13. Oktober 2017, eine polnische Segelyacht mit drei Männern an Bord in Seenot geraten. Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und Behördenschiffe waren gemeinsam im Einsatz. Ein Marinehubschrauber flog die Geretteten zum Festland.

Gegen 18.45 Uhr empfing die Seenotleitung Bremen der DGzRS (MRCC Bremen) über UKW-Seefunk einen halbautomatisch übermittelten Notruf der Yacht. Auf einen Anruf über Sprechfunk durch die Seenotretter reagierte die Besatzung des 18 Meter langen Bootes mit Heimathafen Danzig zunächst nicht. Wenig später meldete sich die Besatzung aus einer Rettungsinsel. Sie hatte ihr Boot verlassen. Die Yacht drohte zu sinken.

Die polnische Yacht mit Schlagseite in der See – Foto Quelle: DGzRS.

Umgehend liefen der Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN (Station Norderney) und das Seenotrettungsboot SECRETARIUS (Station Langeoog) aus. Die Seenotretter alarmierten außerdem einen Such- und Rettungshubschrauber der Deutschen Marine. Zudem baten sie den Notschlepper NORDIC ebenfalls Kurs auf den Unglücksort zu nehmen. Er befand zu der Zeit nur gut zwei Seemeilen nördlich der angegebenen Unglückposition.

NORDIC – Foto Quelle: Vesseltracker.com

Die NORDIC traf gegen 19.10 Uhr bei der treibenden Rettungsinsel ein und nahm die drei Segler an Bord. Wenig später waren die BERNHARD GRUBEN und die SECRETARIUS am Unglücksort. Die Segelyacht trieb zu diesem Zeitpunkt mit Beschädigungen am Rupf auf der Seite nahe der Zehn-Meter-Tiefenlinie vor der Küste der Nordseeinsel Baltrum. Möglicherweise hielt eine Luftblase im Innern das Boot schwimmend. „Die Positionslaternen brannten noch, sind aber dann verlöscht“, berichtet Peter Henning, Vormann der BERNHARD GRUBEN.

Die BERNHARD GRUBEN der DGzRS – Foto Quelle: MarineTraffic.com

Die Seenotretter entschieden, die Segler aus Sicherheitsgründen zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus an Land zu fliegen. Der Marinehubschrauber nahm die Geretteten gegen 19.25 Uhr mit seiner Winde von Bord der NORDIC auf und brachte sie nach Wilhelmshaven.

Bereits auf der Anfahrt hatte die Freiwilligen-Besatzung der SECRETARIUS in der Accumer Ee einen treibenden Rettungsring der Yacht gefunden. Um für den Fall des Untergangs die Position des Wracks zu markieren, brachte sie einen großen Fender mit einer langen Leine am Havaristen an. „Die Yacht trieb auf der Seite und ragte noch etwa einen halben Meter aus der See heraus“, berichtet Ralph Rüffert, Bootsführer der SECRETARIUS.

Spezialschiff MELLUM – Foto Quelle: Wikipedia

Die Segelyacht driftete über Nacht bis etwa zur Fünf-Meter-Tiefenlinie. Das Mehrzweckschiff MELLUM der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung blieb in der Nähe des Wracks.
Zur Unglückszeit herrschten im Revier nördlich der ostfriesischen Inseln südwestliche Winde um drei Beaufort mit einem halben bis einem Meter Seegang bei bedecktem Himmel und einer Wassertemperatur von zwölf Grad Celsius.

Was genau zum Unfall geführt hat, ist noch ungeklärt.

Quelle der Meldung: DGzRS

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SV Gateway 4 – Peter Paternotte NED

FIFTEEN YEARS OF SAILING WINDPILOT

Dear Peter,
we’ve been in touch quite some time ago, first in 2003 and lately in 2011. At the time I sailed a Vancouver 34 with a Pacific that served me well during several ocean crossings and coastal cruises. Getting older I sold my V34 but not giving up sailing I bought a Vancouver 27 and as it happens I miss my vanegear. The old Hasler that is fitted on my vintage yacht is about the last piece of equipment not replaced by more up-to-date equipment and by now I’m thinking about the next step. By pure coincidence a Pacific Light system is on offer in Holland, bought from you by a Victoire 28 owner who installed it only a few years ago but gave up long distance sailing. Will this unit be appropriate for my V 27?
 
Hopefully you’ll be able to answer my questions in a couple of days, many thanks anyway.
Peter Paternoster WEITERLESEN

SV Nacouda II – Thierry Romain FRA

SOLITAIRE FRANCAIS

Bonjour Peter,
Je suis un ancien client et j’ai acheté en 2011 un windpilot pacific pour mon Feeling 9.20 avec lequel j’ai fait plusieurs traversées en solitaire vers les Açores.
Meilleures salutations
Thierry, Bateau Nacouda II

Umfrage: Bist du Bootsbesitzer oder Chartersegler?

Bist du Bootsbesitzer oder Charterskipper?

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SV Shalom – Christoph Vougessis GER

INTERVIEW EINES COOLEN SKIPPERS IN ENGLAND

SV Shalom – Christoph Vougessis GER

ALS JUNGE LOSGEFAHREN – ALS MANN KEHRT ER HEIM

Moin Herr Foerthmann,
Es ist geschafft! Gegen allen Erwartungen.
Nein, nicht das Erreichen des Heimathafens, aber ein wichtiger Schritt dafür.

Christoph Vougessis

Trendsetter Yachten – OVNI

FRANZÖSISCHE ERFINDUNG – INTEGRALKIEL MIT INNENBALLAST

Als vor 40 Jahren in Frankreich die ersten Schiffe in Seewasser beständiger Legierung AlMg4,5Mn bei ALUBAT in Serie gingen, wurden bei uns allzu schnell Vorurteile vom Stapel gelassen: rottet, reagiert in Seewasser, ist in Punkto elektrischer Verkabelung nicht ganz geheuer.

Ovni

Jemand …

… zu Hause ? Nach dem für dänische Verhältnisse fast schon quirligen Skagen, stehe ich nun auf der Insel Laesoe, ca. 30 Meilen südöstlich des Dänenkaps, und bin allein. Wirklich kein Schwein ist hier mehr unterwegs. Der Steg ist komplett von den Möwen zugedappt und aus lauter Not, tatsächlich der letzte Mensch auf Erden zu sein, bin ich eben mal in den örtlichen Minimarkt marschiert. Dort stand zumindest eine Oma am Brotstand und an der Kasse tat eine Wuchtbrumme Dienst, die mich misstrauisch beäugte. Die Marina ist naturgemäß auch komplett verwaist. Am Nachbarsteg stehen noch drei Boot im Wasser, die hier scheinbar überwintern. Die Toiletten und Duschen sind bis auf jeweils eine Einheit verrammelt und der Hafenmeister wird duch einen Automaten ersetzt. Einen Lichtblick gibt es allerdings, denn um die Ecke gibt es ein Spijselokal, welches sogar geöffnet hat und dem ich nachher mal einen Besuch abstatten werde.

Die Fahrt hierhin begann schon heute morgen um halb fünf. Um drei Uhr (!!) bin ich aus der Koje gekrochen, habe mich soweit fertig gemacht und die Leinen losgeworfen. Grund war der Wind, welcher nur heute ganz früh aus Westsüdwest blies und einen halbwegs vernünftigen Kurs nach Laesoe versprach. So war es dann auch, auch wenn die Brise längst nicht so stark war wie versprochen. Zur Erinnerung .. gestern abend pfiffen noch gute 40 Knoten durch den Skagener Hafen. Mittlerweile steht der Wind genau aus Süd und nimmt wieder zu. Also soweit erst mal alles richtig gemacht.

Was das Wetter im übrigen angeht, so habe ich es mir mit Petrus scheinbar irgendwie verscherzt. Ich traue mich schon fast nicht mehr neue GRIB-Daten zu laden, zu groß ist meine Angst vor neuen Hiobsbotschaften. Denn die Haupttendenz des Windes für die kommende Woche lautet Südwest. Nicht gut, gerade für meinen Generalkurs Richtung Süd. Hinzu kommt, das im Laufe der Woche mal wieder ordentlich was durchziehen soll. Boen von guten 30 bis über 40 Knoten sind gemeldet. Es wird also nichts mit dem gemütlichen absegeln der letzten Meilen, sondern ich muss vielmehr sehen, dass ich die kurzen Fenster nutze, um Strecke zu machen. Also werde ich morgen mal wieder in aller Frühe aufbrechen, um die Insel Samsoe zu erreichen. Das sind von hier gute 100 Meilen, etwaige Kreuzschläge nicht mitgerechnet. Das ist gleichbedeutend mit mindestens 20 Stunden segeln hart am Wind. Sontag steht der Wind dann zunächst genau aus Süd, weshalb ich dann einen Hafentag einplane. Montag dann erneut ein kurzes Fenster mit fast westlichen Winden. Dann will ich erneut versuchen so weit wie möglich nach unten vorzustossen. Ich will nur hoffen, dass es hinhaut. Es wär ja wirklch der Witz des Jahres, wenn ich es bis zum 21. nicht nach Fehrmarn schaffe und nur wenige Meilen entfernt alleine Bier trinken muss. Das darf nicht passieren :-).

Also drückt mir die Daumen, dass es passt. Bekanntlich ist zu dieser Jahreszeit ja immer noch viel Bewegung in den Wetterprognosen. Vieleicht wendet sich ja auch noch was zum Guten. Ahoi !

Bergsegler

Gottfried Wieser, Darja Kous

Vom Hüttenwirt zum Weltumsegler

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Skagerrak und Video-Botschaft

So es ist vollbracht. Ich bin übers Skagerrak rüber und zurück in Dänemark. Draußen hämmern gerade 40 Knoten über Carpe hinweg und sie legt sich selbst am Steg spürbar auf die Seite. Die Überfahrt selbst war gut, wenn auch in der Nacht etwas langatmig. Denn es fehlte zunächst am gemeldeten Wind aus West. Ergo eierten wir recht langsam durch die Dunkelheit und die Segel schepperten jämmerlich im Rigg. Alle Nase lang musste ich zudem meinen Kurs ändern und anderen Schiffen ausweichen. Wirklich geschlafen habe ich also kaum. Am Morgen kam dann endlich der Winddreher auf Süd und auch eine zunehmende Brise auf. Mit Groß und Genau gings also weiter. Im Tagesverlauf erreichte der Wind dann gute 15-20 Knoten, was uns eine gute Fahrt beschert hat. Hinzu kam der an der dänischen Küste endlich mal mitlaufende Strom gen Osten. So war Skagen am Nachmittag querab und man glaubt schon, bald da zu sein. Aber Pustekuchen. Den hinterm Kap dreht der Wind nochmal auf und es beginnt zu regnen. Dazu kommen die vielen Untiefen rund um das nördlichste Ende Dänemarks. Zwei lange Kreuzschläge hat es gebraucht, bis ich endlich vor der Hafeneinfahrt war. Die Sicht tendierte gegen null und der kalte Regen prasselte unablässig. Nicht so schön und gemütlich, gerade weil auch hier viel viel Verkehr unterwegs ist. Am Ende liege ich aber gut und sicher im Hafen, der im Sommer sicher gerammelt voll ist. Jetzt bin ich hier so was wie der letzte Mohikaner, bevor der Winter Einzug hält. Heute Nachmittag war ich dann wie üblich im Ort und natürlich auch am Grenen, dem Scheitelpunkt zwischen Nord- und Ostsee. Sehr schön war es dort, gerade weil der Wind ordentlich blies und die Sonne dazu lachte. Wenn der aktuelle Sturm durch ist, werde ich versuchen morgen früh weiter nach Süden zu kommen.



Außerdem wird es Zeit für die letzte Video-Botschaft in die Heimat. Diese geht an Ralf Wessels. Also lieber Ralf, auch an dich mein großer Dank für deine Unterstützung beim „UM DEN TIGER“ Crowdfunding und hier dein kurzer Clip mit ein paar Eindrücken der Überfahrt ins Königreich Dänemark. Bis demnächst … Ahoi !



Regatta mit 2101 Yachten

Nie war eine Segelregatta größer als die Barcolana 2017.