Monatsarchive: Juni 2017

Peter Burling: Wie gut ist der America’s Cup-Sieg-Steuermann aus Neuseeland?

Nach den Triumpf der Neuseeländer im America’s Cup wundern sich neue Fans über den jungen Star am Cup-Himmel. Dabei ist Peter Burling längst ein Großer. Wie gut er wirklich ist. Weiterlesen

Tallin – Traumstadt?

Hart am Wind. Klar zur Wende.

Die Sonne geht hier um 3:30 auf. Kein Wunder dass ich um vier Uhr dreißig aufgestanden bin. „Micha! Aufstehen!“ Es ist 23:00, ich habe mich für ein Stündchen aufs Ohr gehauen. Zu lang war mein Tag und gleich ist Partytime angesagt. Das geht natürlich nur in halbwegs aufgeladenen Zustand. Wenn Seeleute im Hafen sind… Mal nicht das es morgen einen dicken Kopf gibt.

Das Segeln war echt anstrengend heute. Anstrengend, weil schräg. Aufkreuzen halt. Für die Newbies eine neue Erfahrung, für mich und Jan anstrengend, weil bei so viel Schräglage immer viel kaputt gehen kann. In Tallin angekommen fahren wir in die Stadtmarina. Die hat zwar einen Steg für große Schiffe, der aber belegt ist. Also landen wir bei 25 Knoten Wind an der Hafenmauer. Die Hafencapitänin steht aufgeregt winkend auf der anderen Seite der Pier. „Da könnt ihr nicht anlegen.“ Doch. Können wir. Nachdem sich rausstellt, dass die Marina uns sonst keinen Platz anbieten kann, bleibt die MARLIN genau da liegen. Hab ich mir doch gleich gedacht. Der Vorteil der Marina ist lediglich, dass wir mitten im Stadtzentrum liegen, was für die Crew natürlich toll ist um in den nächsten zwei Tagen die Stadt zu erkunden. Es ist Starkwind angesagt. Regen. Kalt und ungemütlich. Hafentage. Aber nun zu Annett, die auch was zum heutigen Tag geschrieben hat.

Der Donnerstag begann sportlich, Caroline und Reinhold joggten durch den herrlichen Kiefernwald und entdeckten einen herrlichen feinsandigen Ostseestrand. Die 2 Frauen hatten Appetit auf frische Brötchen und fuhren mit dem Fahrrad durch den duftenden Wald zum 4,5 km entfernten Einkaufsladen. Mit frisch gebackenen Croissants schmeckte das Frühstück, welches die Männer in der Zwischenzeit vorbereitet hatten, umso besser. Annett nahm noch einmal ein kurzes erfrischendes Bad in der 13 °C warmen Ostsee. Gut gestärkt hieß es dann für die Crew 29 „Leinen los!“. Das Ablegemanöver klappte schon ganz gut. Durch Jan und Michael und die Crew 29 ging es in Windeseile hinaus aus der schönen Bucht von Lohusalu. Wir segeln gegen den Wind gen Tallin. Nach Anleitung der „Chefs“ steuerten Caroline, Reinhold und Martin das Boot gegen den Wind. Viele Kreuzfahrtschiffe, Fähren und Frachtschiffe kreuzten unseren Weg. Tallin war schon von weitem zu sehen, so dass die Spannung auf eine neue Stadt steigt. Keiner von uns war bisher hier. Nach dem leckeren Abendessen, welches wir wie immer gemeinsam zubereiteten, geht es zum ersten kleinen Stadtrundgang. Eine interessante Altstadt mit vielen Kneipen, schönen Frauen… morgen erleben wir mehr.

Wer mal mitsegeln will, der sollte sich unseren Schlag vom 08.07.2017 – 27.07.2017 Stockholm – Ålandinseln – Bottensee – Stockholm mal anschauen. Unser Expeditionstörn – Abenteuer pur. Mit der MARLIN bis ans Ende der Ostsee. Ein Platz wird verlost, wenn der Törn zustande kommt. Bisher haben wir immer noch nicht genügend Interessierte. Zwei fehlen noch. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Am besten einfach anrufen +49 157 51147894

 


 

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Estland erreicht

Büro, Sauna, Restaurant

“Was hast Du bezahlt?“ „350 Euro. Ne Quatsch. 35 Euro! Alles gut“ An der Pier steht einer, der winkt. Wir dürfen da anlegen, wo Platz für große Schiffe ist. Da ist das Büro. „Daneben ist die Saune. Daneben ist das Restaurant.“ Dann ist ja alles klar denke ich mir. Und jetzt könnte ich ja weiter und weiter schreiben. Aber Caroline drängelt sich an den Rechner. „Micha. Ich will heute Logbuchbericht schreiben.“ „Ok. Hier hast Du die Tastatur.“ Caro schreibt:

Nach unserem 18-stündigen Segeltörn vom Dienstag, lässt uns Micha ausschlafen und weckt uns deshalb erst gegen 09:00 Uhr sanft mit dem brummenden Generatorengeräusch. Nach dem Frühstück beschließen wir, erst einmal die Insel vor unserer Nase zu erkunden. Die Abenteuerlust ist geweckt und so stechen wir mit unserem Dinghy unauffällig in See. Micha ist zaghafter und folgt mit dem Stand-Up-Paddle. Zu unserer Überraschung präsentiert sich die Insel als kleines Paradies mit malerischem Steg, dazugehörigem Fischerboot, kleinem Haus mit einladender Sauna im Fass und mehreren dicken Wollschafen, die vertraut Jan anblicken. Später werde ich in meinem Tagebuch den Namen der Insel ergänzen „Osmussaal“ und vermerke noch nebenbei die vielen Wacholdersträucher. Ob da die Esten wohl ihren eigenen Gin brauen – wir werden es heute nicht mehr erfahren, denn die Sehnsucht nach Segelsetzen und aufs Meer gleiten überwiegt. Viele Handgriffe sind bereits vertraut und so übernimmt Crew 29 langsam das Kommando. Micha darf also entspannt seine Gedanken schweifen lassen und Jan sich eine Stunde aufs Ohr legen. Wir haben gelernt – zufriedene Skipper sind Balsam für die Mannschaftsseele. Glücklich lassen wir uns an Deck von der Sonne kitzeln. Tallinn wir kommen. Doch dann kam Zeus ins Spiel… die gnädigen Winde schlugen um in laue Flauten. Also hieß es Planänderung – wir legen einen lauschigen Zwischenstopp in Lohusalu ein – ein idyllischer Hafen mit Office, Restaurant und Sauna.

Doch erst einmal Kochen. Wieder hat unser Gourmet Micha die faszinierende Idee – Schweinefilet im Speckmantel mit Porree-Gemüse, Kartoffeln und Weißwein-Pilzsauce. Dazu gab es einen leichten Rosewein – Tim Mälzer wäre begeistert – sicher wird er demnächst hier anheuern. Naja noch ist ein Platz für den nächsten Törn frei. Wir sind erst einmal glücklich und zufrieden und werden jetzt den estnischen Sonnenuntergang und dann die Sauna genießen. Bis morgen dann.

Wer mal mitsegeln will, der sollte sich unseren Schlag vom 08.07.2017 – 27.07.2017 Stockholm – Ålandinseln – Bottensee – Stockholm mal anschauen. Unser Expeditionstörn – Abenteuer pur. Mit der MARLIN bis ans Ende der Ostsee. Ein Platz wird verlost, wenn der Törn zustande kommt. Bisher haben wir immer noch nicht genügend Interessierte. Zwei fehlen noch. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Am besten einfach anrufen +49 157 51147894

 


 

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Ein Rohr für die Dehlya

Refit-Blog: <p>
	Test am Objekt: So k&ouml;nnte der Gennakerbaum eingebaut werden</p>

Es sollen – hoffentlich – die letzten größeren Bootsbau-Umbauten an der 25er sein, mal abgesehen vom Innenausbau: Planung des Gennakerbaums

Glitsch-Video: Faszination Mini 6.50 – Mit Vollgas zum Fastnet Rock

Mini fastnet

Oliver Tessloff hat von seinem 600 Meilen langen Mini Fastnet Race ein schönes Glitsch-Video mitgebracht. Es zeigt, warum die Skipper ihre kleinen Kisten so lieben. Weiterlesen

SV Samira – Andrea + Jürgen Michel GER

WILLY, DER NEUE MANN AN BORD

Hallo Herr Foerthmann,
Die ersten Tests waren sehr vielversprechend. „Willy“ kümmert sich fortan um das Ruder, die Crew betreibt Navigation und Ausguck.
Bleibt die Frage, was machen wir eigentlich noch an Bord ?!
Grüße aus Berlin
Jürgen Michel

Moin nach Berlin,
endlich mal ein Windpilot, der tatsächlich funktioniert! Danke für Fotos, nix zu meckern oder zu quaken. Um Ihre Frage zu beantworten, was denn nun Ihr Job an Bord ist: keine Ahnung, vielleicht mit der Puppe spielen? Jedenfalls haben Sie es so gewollt, ich habe Sie zu nix gezwungen! Good Luck für einen schicken Segelsommer!
Peter Foerthmann WEITERLESEN

Berlin Eastside Feeling

Riva Classics 2017

Riva-Treffen 2017 in Brandenburg

SV Lop to – Kerstin Neermann + Helmut Siebrecht GER

ZUCKER FÜR LOTHAR

Lieber Peter,
Vielen lieben Dank fuer deine Email zum Landfall. Und den Link auf deiner Homepage. Ist schon wieder vier Wochen her und du hast nix von uns gehoert. Asche auf unser Haupt.

Ja….gute 9000 sm sind schon ganz schoen lang…aber alles in allem hatten wir sowohl auf der Strecke von Mar del Plata nach St. Helena, als auch von St. Helena auf die Azoren sehr gute Bedingungen. Etwas flau am Ende, mit zwei Starkwindfronten ganz am Ende. Aber irgendwas ist ja immer 😉
LOP TO hat wie immer super durchgehalten. Der einzige ernsthafte Schaden bei Ankunft in Horta war unsere kaputte Pfeffermuehle ;-). Da kann man nicht wirklich meckern.

Den groessten Anteil am guten Toern hatte wie immer Lothar Foerthmann am Heck. Unsere alte Windpilot Pacific Plus duerfte inzwischen wohl eine der Dienstaeltesten sein, die hier rumschippern. Lothar ist ueber 20…..aber fit wie am ersten Tag.
Und wir haben mal grob ueberschlagen, er hat tatsaechlich an die 100 000 sm auf dem Buckel. Der Wahnsinn oder? Man vergisst unterwegs gerne mal, was Lothar da hinten am Heck uns so abnimmt. Ein bisschen Spueli zum schmieren ab und an und gut ist. Sonst hatten wir von einem nach 9 Jahren abgebrochenen Pendelruder (ersetzt in vier Minuten) keinen Aerger mit der Steuerung von LOP TO.

Sag mal wovon lebst du eigentlich? Von Ersatzteilen auf jeden Fall nicht 😉

In Horta stand sogar 2 Stunden nach unserer Ankunft dein Kollege Harry Schank von GOOD WOOD vorm Schiff und fragte uns, ob wir irgendetwas fuer unsere Windpilot brauchen, er arbeite fuer dich. Super. Aber wie gesagt, wir brauchten nix.

Also, an dieser Stelle einfach ein dickes Dankeschoen. An dich und deine Pacific Plus. Wer ohne losfaehrt ist selber Schuld 😉

Wir wollen am Samstag weiter in Richtung Falmouth und dann schlagen wir langsam die Richtung zum Heimathafen ein. Nach 18 Jahren…..wir sind sehr gespannt was sich auf der Ostsee alles veraendert hat. Schaun wir mal.

Wenn du Lust hast, mit uns zu feiern: kleine Stegparty zur Ankunft am 16.09., 14.00 am ASC Steg in Kappeln. Wir wuerden uns riesig freuen wenn ihr kommt.
Lothar auch 🙂

Herzliche Gruesse von den LOP TO’s,
Helmut und Kerstin WEITERLESEN

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