Monatsarchive: März 2017

Vega VG-304

Es ist vollbracht !! Seit heute bin ich (fast) stolzer Besitzer eines russischen Vega VG-304, einem Handfunkgerät speziell für die russischen Binnenfunk-Frequenzen. Am Ende hat dann plötzlich doch alles sehr schnell und unkompliziert geklappt. Schuld daran ist mein Facebook-Kontakt Michael. Seines Zeichens Schweizer und zur Zeit wohnhaft in Moskau. Er hat das mal eben in die Hand genommen und schon heute das Gerät geliefert bekommen. Klasse ! Der nächste Glücksfall ist, dass Michael in der kommenden Woche nach Europa reist und so auch den Transport der Funke übernehmen kann. Man muss eben nur die richtigen Leute kennen. DANKE Michael !!

Heute war übrigens die erste Kontrolle nach der Tumor-OP in Bonn. Alles gut soweit, keine Entzündungen oder sonstige Komplikationen. Wenn`s so bleibt, sollte ich bald wieder fit sein und kann mich dem Tiger widmen. Ahoi !

Neue Perspektiven

Liebe Leser, unsere Inseln der Exumas sind so mit Abstand das Schönste, was wir kennen. Die Sandbänke, das türkise Wasser, die Wracks und Riffe, … Als wir vor etwa einem Jahr aber einmal mit einer Propellermaschine von Staniel Cay nach Nassau…

Mein Winterprojekt: Das neue Teakdeck

Ich gehöre zu den Menschen die auch im Winter ihr Boot nicht lange alleine lassen können. Manchmal habe ich fast das Gefühl ich verbringe fast genau so viel Zeit in der Winterlagerhalle wie im Hafen. Oft sitzt man auch einfach nur auf dem Boot rum, beschäftigt sich mit sinnlosen „Arbeiten“ und träumt dabei vom letzten und vom nächsten Sommer. Trotzdem fließt aber auch jeden Winter richtig viel Arbeit ins Schiff. Mindestens ein großes Projekt nehme ich mir jeden Winter vor, und habe die Nonsuch so in den letzten Jahren zum echten Schmuckstück gemacht. Zumindest finde ich das ;)

Dieses Jahr war dann mal wieder ein richtiger Hammer dran. Das Teakdeck der Nonsuch hat mit den Jahren gelitten. Immer öfter trocknete es nach Regen und Tau unregelmäßig, es blieben kleine Feuchtigkeitsnester an den Rändern einiger Fugen. Ein sicheres Zeichen, dass die Fugenmasse hier ihre Haftung verliert. Wenn das Deck nicht leiden und Feuchtigkeit in den Unterbau sickern soll muss jetzt was passieren. Also stand die Erneuerung des Decks mit neuen Fugen, neuen Schraubenpropfen und allem Pipapo an. Da ich selbst im Internet nur wenige brauchbare Anleitungen gefunden habe möchte ich hier für Nachahmer mal einen kleinen Überblick über den Aufwand, einiges an  benötigtem Spezialwerkzeug und die Arbeitsschritte geben. Ich habe als ambitionierter Hobbyhandwerker etwa 8-10 volle Wochenenden für die Arbeiten ohne Trödeln gebraucht. Eine leere Halle ist von Vorteil, denn dann hört niemand die vereinzelten Flüche und Verwünschungen. ;)

Zuallererst müssen sämtliche Beschläge abgebaut werden und die alte Fugenmasse raus. Es gibt viele Meinungen wie das am Besten funktioniert, doch für mich hat am Ende eine Kombination des elektrischen Fein Multimasters mit dem Fugenmesser und einem Anschlag zur sauberen Führung und einem speziellen Fugenhaken gut funktioniert. An engen Stellen wie den Butten auf dem Vordeck kam zusätzlich noch ein Skalpell zum Auftrennen und ein Dremel zum Einsatz. Am wichtigsten war letztendlich jedoch der Fugenhaken. Dieser hat 3 scharfe Kanten und funktioniert wie eine Mischung aus Unkrauthaken und Hobel. Vor allem für exaktes Arbeiten und ein leichtes tiefer Hobeln der Fugen ist der Fugenhaken fast unverzichtbar für diese Arbeiten. Sollten die Fugen flächendeckend weniger als etwa 4mm Tiefe haben kommt man um den Einsatz einer Oberfräse kaum herum, da die Fugenmasse für eine gute Haftung mindestens diesen Platz an Klebefläche braucht, für partielle Vertiefungen wie bei mir hat die Methode mit dem hobelnden Fugenhaken allerdings gut funktioniert. Für die Vorbereitung habe ich am Ende etwa 5 Wochenenden, also den Großteil der Zeit gebraucht.

Danach kommt die Vorbereitung für die neue Fugenmasse. Zuallererst müssen jetzt die Flanken der Fugen von letzten Rückständen der alten Fugenmasse befreit und geschliffen werden um eine gute Haftung der neuen Masse sicherzustellen. Auch hier hat sich wieder eine Kombination aus Maschinen- und Handarbeit bewährt. Ein Schleifaufsatz für den Multimaster und ein spezieller Schleifklotz zum Anschleifen der Fugen kamen zum Einsatz. Letzterer genau wieder wie der Fugenhaken ein Spezialwerkzeug welches man vermutlich selten sonst brauchen wird, für diese Arbeiten aber fast unverzichtbar ist. Gleichzeitig habe ich es für sinnvoll gehalten das Deck bereits jetzt einmal grob anzuschleifen. Beim Neuverfugen arbeitet man großzügig und mit viel Überstand und die Fugenmasse könnte sich in die durch Abnutzung und Verwitterung entstandenen Riefen im Holz setzen. Das später wieder rauszukriegen wird deutlich anstrengender als das Holz vorher etwas zu glätten. Also erst mal ein schneller Schleifgang. Außerdem kann man dann auch besser abschätzen wieviele Teakpropfen neu zu setzen sein werden, da einige bestimmt jetzt noch wegfliegen werden.



Anschließend werden die Fugen mit Aceton entfettet. Auch hier hilft der Fugenschleifklotz „Seam Sander“ oder alternativ ein Esstäbchen aus Holz weiter, da hiermit recht leicht ein mit Aceton getränkter Lappen durch die Fugen und wirklich bis in die letzte Ecke geführt werden kann. Als letzter Vorbereitungschritt wird nun ein Fugenband in die gesäuberten Fugen eingelegt. Dieses dient dazu zu verhindern, dass die Fugenmasse auch am Boden haftet. Dadurch kann sie sich bei wechselnden Wetterbedinungen nämlich weniger bewegen und leidet deutlich mehr. Auch wenn heute oft vertreten wird bei modernen Fugenmassen sei das nicht mehr zwingend notwendig beeinflußt es die Haltbarkeit der Fugen doch deutlich. Doch hier muss ich euch warnen, dieses Sch**&$s-feine Klebeband ist echt widerspänstig und dröselt sich wie Geschenkband auf. Am besten drückt man es mit einm dünnen Schlitzschraubenzieher auf den Boden der Fuge. Vereinzelte Wutausbrüche sind dennoch fast garantiert ;)

Doch von nun an wird es langsam angenehmer. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben sich die Teakpropfen über einzelnen Decksschrauben gelöst und müssen erneuert werden. Häufig müssen die Schrauben auch noch tiefergelegt werden. Nicht um den Coolnessfaktor zu steigern, sondern weil ein Teakpropfen mindestens 3-4mm Platz haben sollte. Dazu einfach die Schraube ausbohren, mit einem Forstnerbohrer (gibts im Werkzeughandel) das Loch vertiefen, und die Schraube wieder einsetzen. Habe ich vorher auch noch nie gemacht, ist aber wirklich kein Hexenwerk. Die neuen Propfen werden anschließend mit Resorcinharzleim (Ich habe Bindan CIN verwendet, da die dunkle Farbe später wenig auffällt) oder wasserfestem PU Leim wieder eingesetzt. Das abschließende Kürzen der überstehenden Propfen habe ich übrigens nicht wie von Puristen vorgeschlagen mit einem Stecheisen, sondern wegen der geringeren Gefahr etwas kaputtzumachen mit einem feinen Sägeblatt gemacht. Und nun kommt aber der Höhepunkt:

Die neue Vergußmasse kommt in die Fugen. Allein die Auswahl der Vergußmasse ist heillos umstritten. Ich habe mich nach etwas Recherche für TDS 440 entschieden. Erschien mir einfach am hochwertigsten und einfachsten zu verarbeiten, da kein Primer notwendig war und der Kram bereits ab 5 Grad aushärtet.
Die Fugen werden dann großzügig vom Boden aus aufgefült und die Vergußmasse mit einem Spachtel mit leichtem Druck zusätzlich in die Fuge gedruckt. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Fugenmasse während der Aushärtung minimal schrumpft, man sollte den Spachtel also nicht direkt auf das Deck aufsetzen und fest drücken, sondern einen leichten Abstand wahren. Ähnlich wie beim Streichen ist dieser Arbeitsabschnitt übrigens der kürzeste. Für das Deck der 26ft großen Nonsuch habe ich 12 600ml Kartuschen benötigt.

Nachdem das Ganze gut durchgetrocknet ist kommt nun der Höhepunkt. Die überstehenden Fugen werden abgestoßen. Dazu habe ich ein Schneideblatt für den Multimaster verwendet. Für die überstehenden Teakpropfen analog dazu ein feines Sägeblatt. Leider kann es abhängig von Alter und Zustand des Teaks hier leicht passieren, dass man leichte Späne aus den Decksstäben schlägt. Die Späne am besten aufheben und sofort mit dem selben Kleber der für die Teakpropfen zum Einsatz kam wieder einkleben.
Und nun kann man zum ersten Mal erahnen wie schön das Deck nach Abschluss der Arbeiten aussehen wird, denn der nächste Schritt folgt sogleich: Das Abschliefen der letzten Reste. Ich habe zwei Schleifgänge durchgeführt, einen mit K80 und einen mit K100. Glatter sollte das Deck eigentlich gar nicht werden, um seine Rutschfestigkeit nicht einzubüßen.

Nun wird man wahrscheinlich erstmal einige Zeit schmachtend vor dem aufgearbeiteten Deck stehen. In den allermeisten Fällen ist die Arbeit aber noch nicht vorbei, es sei denn ihr seit echte Naturtalente. Es ist seht wahrscheinlich, dass sich einige Luftblasen gebildet haben, oder die Fugen nicht überall perfekt an der Stabflanke haften. Solche Stellen habe ich anschließend mit einem Skalpell so weit wie nötig aufgetrennt, gesäubert, und mit einer Spritze ohne Nadel noch einmal neu verfugt. Wenn man exakt arbeitet lassen sich große Sauereien hierbei allerdings ganz gut vermeiden. Auch einige Propfen könnten eventuell noch nachgearbeitet werden müssen. Ich würde etwa ein Wochenende, also 2 volle Arbeitstage für Heimwerker für solche Nacharbeiten einplanen.

Nun müssen nur noch sämtliche Beschläge wieder montiert und eventuelle Abschlußfugen zum Decksaufbau oder Deck hin gezogen werden. Für diese sollte allerdings nicht die Teakdeckvergußmasse, sondern ein normaler MS Polymer Kleber verwendet werden. Einfach aufgrund der deutlich höheren Haltekraft…

Und nun könnt ihr euch ein Bier aufmachen und dem Frühjahr entgegensehen. Viel Aufwand liegt hinter euch, aber der Anblick des messetauglichen Decks im Wasser ist alle Mühen wert und die nächsten Jahrzehnte Benutzung können kommen! Ich hoffe ich konnte euch mit dieser kleinen Anleitung aus Laienperspektive ein wenig helfen und euch dazu motivieren auch euer Teakdeck aufzumöbeln. Es lohnt sich! Wenn ihr noch weitere Fragen habt, stellt sie gerne in den Kommentaren ;)

Magazin BLAUWASSER #1

Seit der Messe boot 2017 gibt es das Magazin BLAUWASSER #1 als gedruckte Ausgabe. Es ist kostenfrei und wird auf ausgewählten Veranstaltungen verteilt.

Mit der Zeit erreichten uns allerdings mehr und mehr Anfragen nach einer digitalen Version. Daher gibt es BLAUWASSER #1 hier nun als kostenfreien Download.

In dieser ersten Ausgabe berichten unter anderem Irene van Adrichem und Georg Pferdmenges von ihren Erfahrungen auf dem Panamakanal und Mareike Guhr steht im Interview zu ihrer Weltumsegelung Rede und Antwort. Auch haben Informationen zu Rettungsinseln und Tipps zum Ausbaumen ihren Platz gefunden.

Unabhängig davon, welche Themen Dich begeistern, soll Dir das Heft vor allem Mut machen, die Leinen zu lösen und in eine der schönsten Lebensformen einzutauchen.

Viel Spaß beim Lesen!

Sönke Roever
Herausgeber


BLAUWASSER Magazin #1

Der Beitrag Magazin BLAUWASSER #1 erschien zuerst auf Blauwasser.de.

Versicherung bezahlt Segelschaden

Wohlwollende Neuigkeiten von der MARLIN

Jeder von uns weiß wie schwierig es sich gestaltet, wenn die Versicherung denn wirklich mal bezahlen soll, weil ein Haftpflichtschaden passiert ist. Am 17. Dezember letzten Jahres hatte ich darüber ein missmutigen Logbucheintrag geschrieben. Aber das Motto heißt: Am Ball bleiben. Der Schaden ist nun durch die Haftpflichversicherung von Mitsegler Markus beglichen worden. Danke an dieser Stelle für das Durchhaltevermögen von Markus. Natürlich hat die Versicherung erst einmal gefragt, warum die Skipperhaftpflichversicherung den Schaden nicht übernimmt, aber der Nachweis der groben Fahrlässigkeit, die Markus selbst bestätigt hat, war im Endeffekt entscheidend. Ich empfinde diese Schadensregulierung als wichtige Erfahrung beim Mitsegeln. Geht doch. Natürlich ist auch ordentlich Zeit dabei drauf gegangen, Telefonate und e-mails. Aber: Ende gut, alles gut.

Die MARLIN liegt weiter vor Anker am Ostseebad. Ich oder Tobias übernachten auf dem Schiff, tagsüber bin ich mit meinem LUNATRONIC Büro an Bord. Mit der LunaWLANnet habe ich eine gute und freie Internetverbindung zum nächsten Hotspot der Sonvik Marina hergestellt, ca. eine halbe Meile auf der anderen Seite der Förde. Der Fischer Panda schaltet sich automatisch ein, wenn Wind und Sonne nicht zur Energieerzeugung ausreichen. Der Wassermacher versorgt uns mit bestem MARLIN-Quellwasser und die Heizung hält den Kahn nachts warm und ich kann ausgiebig am Morgen heiß duschen. Alles gut.

Mangels Buchungen für den April werden die Törns nicht zustande kommen, wie man auf der MARLIN Buchungsseite sehen kann. Stattdessen bieten wir weitere Schnuppertörns an. Wer also an einem Wochenende schon mal mitsegeln will, der schaut am besten auf die Buchungsseite.

 


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Ein Tumor und ein Funkgerät

Ein Tumor und ein Funkgerät? Klingt komisch .. ist aber so. Also der Reihe nach. Wie schon im letzten Video mitgeteilt, war ich ja vor einiger Zeit wegen einer Routinekontrolle bei meinem Hautarzt. Der hat mir dabei ein kleines Knötchen entfernt und dies zur Sicherheit zur Gewebeuntersuchung eingeschickt. Als ich wenig später an der Ostsee war, um Carpe Diem zurück ins Wasser zu stellen, rappelte mein Telefon. Passenderweise kurz bevor Carpe an den Haken kam und ich für alles nen Kopf hatte, nur dafür nicht :-). Die Dame von der Hautarztpraxis teilte mir dann mit, ich solle sofort in die Praxis kommen, da der Befund nicht gut wäre. Mal eben sofort nach Koblenz fahren ging natürlich nicht. Also hielt ich eine kurze Rücksprache mit dem Doc, und siehe da: Das vermeintlich harmlose Knötchen war ein bösartiger Tumor und das umliegende Gewebe müsse aus Sicherheitsgründen weiträumig entfernt werden. Na prima ….

Seither sind knapp 4 Wochen vergangen und ich sitze mit einer veritablen Narbe am linken Oberschenkel wieder zu Hause am PC. Erst gestern war die OP im Uniklinikum Bonn und bereits heute morgen durfte ich das Krankenhaus wieder verlassen. Das Bein zwickt und zwackt zwar noch etwas, aber im Großen und Ganzen ist die Sache wohl gut über die Bühne gegangen und auch die begleitenden Untersuchungen haben zu keinen besorgniserregenden Ergebnissen geführt. Puh .. da hab ich wohl hoffentlich nochmal Schwein gehabt. So eine Diagnose ist schon echt der Hammer. Nicht nur weil es ein ungewöhnlich seltenes Exemplar war, dass ich da am Bein hatte, sondern auch, weil es ein ganz schöner Unterschied ist, dass vom „hörensagen“ zu kennen oder unmittelbar selbst davon betroffen zu sein. Insoweit vielleicht auch eine lehrreiche Lektion.

Nun gilt es, die nächsten 3-4 Wochen die Füße still zu halten, um die Wundheilung nicht zu gefährend und dann denke ich, dass ich mich wieder meinen Törnplanungen widmen kann. Nur gut, dass ich schon so früh mit allem angefangen habe und die meisten Dinge bereits eingetütet bzw. erledigt sind. Natürlich bleibt nach wie vor ein wenig Restunsicherheit, ob nun wirklich alles glatt läuft. Aber ich bleibe optimistisch und werde alles versuchen, um rechtzeitig fit zu sein. Vor allem, weil ich nun selbst immer mehr Bock auf den Trip habe :-).

Ja und dann die Sache mit dem Funkgerät. Die entwickelt sich hier auch langsam zu einem Running-Gag. Gemeint ist damit übrigens nicht die normale Funke für den üblichen Seefunk, sondern ein spezielles Gerät, das wir für die russischen Binnenfrequenzen benötigen. Seit sage und schreibe 3 Monaten versuchen wir mittlerweile ein solches Gerät zu erstehen. Wer aber schon mal versucht hat etwas in Russland zu bestellen, der weiss ungefähr wovon ich rede. Erst haben wir Ewigkeiten niemanden geufnden, der uns ein solches Gerät nach Deutschland liefern kann oder will. Die meisten Anfragen versickerten gar irgendwo im russischen Nirvana. Nun hatten wir aber tatsächlich einen Händler gefunden, der „alles regeln“ wollte. Bis vorgestern, als er uns plötzlich absagte, da sich das Ganze für ihn nicht wirklich rentieren würde. Oh Mann … nix für schwache Nerven. Wir werden jetzt noch einen letzten Versuch starten. Ansonsten muss uns eben Vladimir – unser Sailrussia Agent in St. Petersburg – ein entsprechendes Gerät besorgen. Damit dürften allerdings „Puffpreise“ wieder garantiert sein :-).

Also dann .. es bleibt – wie üblich – spannend. Abschliessend noch einmal meinen herzlichen Dank für all die vielen Guten Wünsche, Genesungs-Botschaften und Hilfsangebote. Das hat mich wirklich sehr gefreut und in der ein oder anderen etwas dunkleren Stunde geholfen. Ich bleibe am Ball …. logo :). Ahoi & Doswidanja !

SV Domani – Gernot Einögg

EINMAL RUM = 24 JAHRE


Peter, I would like to congratulate you on a fantastic product which gave me perfect service for the last 24 years, I just finished my circumnavigation.
Gernot Einögg SV Domani

SV FreiKerl – Anke+Uwe Müntz GER

FLUCHT IN DIE KARIBIK – DIE ZWEITE

Ein Familienschiff im Familienstress? Mitnichten! Nachdem Ute + Axel bereits in 2015 / 2016 den Kreisverkehr rechts rum um den grossen Teich vollzogen haben, sind nun Anke und Uwe dran. Allerdings steht vorher noch eine OP am offenen Herzen auf dem Plan, besser: das graue Herz wird gegen ein blaues ausgewechselt. Ein Job für die Kapitänöse, wie das Foto klar beweist. WEITERLESEN

Marina Knowhow für Albanien

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) kooperiert mit MPN Marinas, um die nautische Infrastruktur Albaniens nach vorn zu bringen.

Fano, den 21.03.2017 – Die Küste Albaniens, dem bislang wenig beachteten Land zwischen Kroatien und Montenegro erstreckt sich über 362 Kilometer. Aber gut ausgebaute Yachthäfen, die den Ansprüchen der Bootsfahrer genügen gibt es nur einen, das ist die Marina Orikum, südlich von Vlora gelegen. Die Häfen in Shengjin, Durres, Vlora und Saranda werden als Fährhäfen und teilweise auch militärisch genutzt. Das soll sich in Zukunft ändern. Die Nachbarländer Kroatien und Montenegro machen es bereits vor.

Die albanische Regierung hat den Wirtschaftsfaktor Tourismus schon längst und nun auch den Bootstourismus für sich entdeckt. Vor diesem Hintergrund wurde die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) damit beauftragt, die Möglichkeiten des Bootstourismus und den Ausbau von Marinas zu prüfen. Als Experten hat die GIZ das italienische Jachthafen-Netzwerk MPN Marinas hinzugezogen, das über eine langjährige Expertise im Management von Sporthäfen verfügt. In einem Zeitraum von drei Monaten soll in enger Kooperation mit der GIZ ein Strategieplan zum Ausbau des Wassertourismus in Albanien entwickelt werden.

Damit wird eine bereits im Jahr 2014 begonnene Beteiligung an Überlegungen hinsichtlich der Verbesserung des Wassersport-Tourismus zwischen Rom und Tirana fortgeführt, an der MPN Marinas bereits beteiligt war.

Neben der Beratung der albanischen Regierung ist MPN Marinas auch in weitere EU-Projekte in puncto Wassersport und Marina Management involviert:

Zum Einen in das Programm Makro Region Adria und ionisches Meer 2014-2020, in dem es um Innovationsentwicklungen geht und vor dem Hintergrund des Klimawandels in Betracht gezogen werden.

Ferner sind bereits erste Ergebnisse aus dem Programm der Europäischen Union Clean Sea Life sichtbar, in dem es um die Sensibilisierung der Umweltverschmutzung in den Meeren geht und besonders dafür wirbst, dass weniger Plastikmüll in die Meere gelangt. MPN Marinas ist an diesem Projekt maßgeblich beteiligt. Im Laufe der nächsten vier Jahre werden sich alle Marinas des Netzwerkes an diesem Programm beteiligen.

DIE MPN Marinas 

ADAC Stützpunktmarina dei Cesari – Fano: Die Marken mit Urbino und das Montefeltro

Marina Sveva – Montenero di Bisaccia: die Molise mit den Tremiti – Inseln und dem Gargano

Capo d´Orlando Marina – Capo d´Orlando mit den die Äolischen Inseln und Sizilien

Marina di Santa Marinella – Santa Marinella: mit Rom, der ewigen Stadt

Porto di Cecina – Cecina: mit  Florenz und der Toskana

MPN MARINAS: EIN EINZIGARTIGES INNOVATIVES NETZWERK

Das Netzwerk MPN Marinas wurde von MP Network S.r.l. initiiert, die über eine mehr als zehnjährige Erfahrung im Marina Management verfügt. Ziel ist, einen hohen Qualitätsstandard, einen auf internationales Publium ausgerichteten Service und einen hohen Sicherheitsstandard in den Yachthäfen zu erreichen. Darüber hinaus ist in jeder MPN Marina ein Concierge Service eingerichtet, der den Bootsfahrern auch die regionalen Sehenswürdigkeiten des Hinterlandes nahe bringt. Enrico Bertacchi, CEO von MP Network erläutert sein Anliegen: Die Idee ist, die unterschiedlichen Marinas unter einer Dachmarke zu vermarkten, was den Vorteil hat, dass sein einheitlicher Qualitäts- und Servicestandard gewährleistet ist und die Bootsfahrer innerhalb des Netzwerkes zu günstigen Konditionen von einer Marina zur nächsten navigieren und dabei Italien individuell kennen lernen können.”

Wundervoller Ankerplatz

Weinselig nach dem sonntäglichen Tatort

Tatort muss sein, wann sonst kann man die öffentlich rechtlichen denn sonst noch einschalten? Ich darf ihn heute alleine auf der MARLIN schauen. Daran muss ich mich erst einmal wieder gewöhnen – Alleine sein auf der MARLIN. Kopf Kino der vergangenen Monate. Eigentlich brauche ich kein Tatort. Die Flasche Rotwein dazu. Sonntag eben. Keine geschäftlichen Mails. Ich sitze im Pilothaus, der Wein entfaltet langsam und weich seine Wirkung. Der Blick durch die großen Fenster auf die Fahrwassertonnen in die Ferne. Prima kann das Leben sein. Voller kleiner und großer Wunder.

 


 

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SV Animamea – Christine+Heinz Kohnen GER

NACH ROM – NICHT ÜBER DEN BRENNER, SONDERN AUSSEN RUM

Drei Monate Winterschlaf in Hamburg sind genug, nun geht es mit dem Silbervogel wieder nach Rom, um die Sonne im Mare Nostrum zu begrüssen, samt Schiff weitere Länder zu besuchen und die südlichen Gefilde zu geniessen… WEITERLESEN

Abschied vom Gartenzwerg

Lieb Gewonnen

Aus Stegnachbar ist Freundschaft geworden. Man trifft sich irgendwie, man mag sich, trinkt das gleiche Bier und kann stundenlang über Bootsprojekte philosophieren. „Hast Du mal nen Torx, ne Schraube. Kannst Du mal helfen? Mir ist die Leiter ins Wasser gefallen.“ Es sind hunderte von kleinen Dingen die einen verbindet. Nun baut Ragnar sich ein Dach über das Schiff oder ein Gewächshaus. Ich bin schon wieder am lästern. „Na? Das bleibt doch jetzt bestimmt für die nächsten zwei Jahre Bestandteil des Flensburger Hafens.“ In Wirklichkeit will Ragnar sein Teakdeck refitten. Das geht natürlich nicht, wenn es zwischendurch in Eimern schüttet. So weit habe ich das schon verstanden. Egal. Ragnar legt soviel Optimismus an den Tag, er macht das schon. Wir sind schon keine Nachbarn mehr, weil MARLIN’s Winterzeit im Werft Kontor bereits geendet ist. Leider wird man sich jetzt nicht mehr so oft sehen. Schade. Aber so ist das. Aus den Augen aus dem Sinn. Eine Erfahrung die das Segeln so mit sich bringt. Daran muss man sich einfach gewöhnen. Dafür lernt man wieder neue Leute kennen. Ob die auch so tolle Gartenhäuser bauen können? Ich glaube nicht.


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