Monatsarchive: Januar 2016

„Lassen Sie uns durch, wir wollen zum Arzt“

Liebe Leser, irgendwie ist gerade der Wurm drin. Nachdem ich vergangene Woche mit einer Grippe flachgelegen habe, muss ich wohl auch Johannes angesteckt haben, den es noch etwas heftiger erwischt hat. Als er nun wieder einigermaßen auf die Beine kam, haben wir uns…

Seefiebergarantie für Besucher der boot in Düsseldorf

Cover Seefieber Rollo GebhardDas Streben nach mehr. Mehr Erleben. Mehr Segeln. Mehr Leben. Das trieb Rollo Gebhard an. Auf einer 5-Meter-Jolle segelte er 1960 durchs Rote Meer mit dem Ziel, Indien zu erreichen. Segeln als Extremerfahrung. Allein, dem Tod manchmal nah: gekentert, entführt, beschossen, fast ohne Trinkwasser vor dem rettenden Hafen von einem Sturm zurückgeschlagen, Hunderte von Seemeilen noch vor sich… Jetzt erscheinen die Bücher von Rollo Gebhard in komplett überarbeiteter Form neu bei millemari. – entstaubt – aber nicht entzaubert.

Da segelt einer. 1960. In einer Jolle. Von Italien aus Richtung Indien. Im kleinsten Boot. Mit minimalsten technischen Hilfsmitteln und ohne verlässliche Seekarten. In der wildesten Natur. Ohne geringste Möglichkeit zur Kommunikation mit Zuhause. Rollo Gebhard und sein Buch „Seefieber.“ – das ist größtes Draufgängertum. Sein Einsatz: das Leben. Nicht auf der Jagd nach Rekorden, sondern aus der Gier nach Leben.

„Rollo Gebhards Bücher sind anders. Sie sind etwas ganz Besonderes“, beschreibt Marko Rösseler den Lieblingsautor seiner Jugend. Der mit dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnete Journalist und Filmemacher führte das letzte Interview mit Rollo Gebhard. Es erscheint erstmals in gedruckter Form. Rollo Gebhard gab ihm seltene Einblicke in sein Leben, die er sich als einfacher Chronist, der er war, niemals vorher erlaubt hatte.

Rollo Gebhard inspirierte Millionen. Diese anhand von Tagebuchaufzeichnungen und Original-manuskripten komplett überarbeitete Neuausgabe von „Seefieber.“ erlaubt dem Leser das intensive Dabeisein und Miterleben, wie ein Mann ohne alle technischen Hilfsmittel von heute seinem Traum folgt und auf einer 5-Meter-Jolle aus Holz eine Reise voller Entbehrungen wagt. Mit wenig mehr als einem Satz Segel und einigen Büchsen Kompott geht er bis an die Grenzen seiner Kraft.

Mit bisher unveröffentlichten Original-Auszügen aus dem handschriftlichen Tagebuch stellt millemari.-Gründer und -Herausgeber Thomas Käsbohrer auf der diesjährigen BOOT am Stand der SEGELREBELLEN in Halle 14 A06 Rollo Gebhard der Generation RED BULL vor.

In unmittelbarer Nachbarschaft der SEGELREBELLEN präsentieren auch in diesem Jahr die Experten der ADAC Sportschifffahrt ihr Leistungsportfolio rund um den Wassersport. Neben Länder- und Revierinformationen, zahlreichen Sachinformationen und dem ADAC Marina-Portal können Freizeitskipper das Yachtcharter Vergleichs- und Buchungsportal testen oder Angelegenheiten rund um ihre Bootsregistrierung (IBS) erledigen.

ADAC Mitglieder können ermäßigte Eintrittskarten für den  Besuch der Messe erwerben. Im Vorverkauf erhalten sie bei den teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen (Verkaufsstellen-boot-2016) oder im Online-Kartenverkauf die Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 15,- € für Erwachsene und zum Preis von 6,- € für Kinder von 7 bis 12 Jahren einschließlich.

An der Tageskasse sind keine Ermäßigungen für ADAC Mitglieder erhältlich.

Die Online-Kartenbestellung können Sie direkt im Ticketshop der Messe Düsseldorf unter https://eshop.messe-duesseldorf.de/ADAC_2016  vornehmen.

Sehen und gesehen werden – Radarreflektoren im Test

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von Sönke Roever

Wer kennt das nicht? Die Sicht ist schlecht und Anspannung macht sich breit. Gut, wenn dann andere Objekte auf dem Radar zu sehen sind. Aber, andere zu sehen ist nur das eine, selber gesehen zu werden das andere. Daher nun ein paar Zeilen zu einem Ausrüstungsgegenstand, der auf jeder Blauwasseryacht zum Einsatz kommen sollte: Der Radarreflektor

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Dichter Nebel und Frachterverkehr. Sehen und gesehen werden ist unabdingbar

Bei Radarreflektoren gilt ein Stück weit der Spruch: »Viel hilft viel«. In dem Fall: Viel Oberfläche, damit die Radarstrahlung eines anderen Verkehrsteilnehmers gut reflektiert wird. Dass das sinnvoll ist, bestätigt ein Untersuchungsbericht der britischen Behörde MAIB (Marine Accident Investigation Branch). Sie hat im Jahr 2007 einen umfangreichen Test von Radarreflektoren durchführen lassen und ist zu einem eher ernüchternden Ergebnis gekommen. Demnach funktionieren am ehesten die — zugegebenermaßen etwas klobigen — klassischen Winkelreflektoren. Mit ihren im 90-Grad-Winkel zueinander stehenden metallischen Flächen erzeugen sie, wenn sie groß genug gewählt werden, ein brauchbares Echo.

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Während der obere Reflektor nur ein äußerst schlechtes Echo hat, ist der untere keine schlechte Wahl

Testsieger des vorstehenden Berichtes war ein fünf Kilo schwerer Reflektor mit Abmessungen von 40 x 20 Zentimetern. Ganz schlecht abgeschnitten haben die auf vielen Yachten eingesetzten schmalen Röhren. Sie sehen zwar ansprechend aus und lassen sich unauffällig auf einer Yacht platzieren, aber sie wurden auch als »performed very poorly« eingestuft. Kurzum: Wer gesehen werden will, sollte hier nicht am falschen Ende sparen — optisches Erscheinungsbild der eigenen Yacht hin oder her.

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Aktiver Radarreflektor: Empfohlen, wenn genug Strom zur Verfügung steht

Alternativ kann ein aktiver Radarreflektor eingesetzt werden. Das ist ein Gerät, das immer dann, wenn es die Radarstrahlung eines anderen Radargerätes wahrnimmt, ein starkes Radarecho zurücksendet. Damit wird das eigene Schiff auf einem fremden Radargerät sehr gut sichtbar dargestellt. Bei uns an Bord setzen wir einen solchen Reflektor ein und können sagen, dass er durchaus seine Wirkung hat. In der Nähe der Karibikinsel Aruba sprachen wir über Funk mit einem Kreuzfahrtschiff und haben im Laufe des Gespräches den Reflektor zu Testzwecken ein- und ausgeschaltet. Die zugehörige Aussage des wachhabenden Offiziers nach dem Einschalten lautete: »Now you look like an elephant and no longer like an ant!«. Wir waren auf seinem Schirm durch den Verstärker von einer Ameise zu einem Elefanten aufgestiegen. Das deckt sich nebenbei mit dem vorstehend erwähnten Bericht der MAIB, die aktive Radarreflektoren ganz klar empfiehlt, wenn Strom zur Verfügung steht — »recommended product if power is available«.

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Aktiver Radarreflektor: Leuchtet die rote LED wurde Radarstrahlung in der Nähe erkannt

Einige aktive Radarreflektoren bieten zusätzlich die Möglichkeit, einen Alarm zu aktivieren, der darauf hinweist, wenn Radarstrahlung in der Nähe ist. In entlegenen Gebieten kann es sein, dass tagelang kein Schiff angetroffen wird und folglich auch keine Radarstrahlung in der Nähe ist. Bei eingeschaltetem Alarm ertönt ein Signal, wenn Radarstrahlung in der Nähe auftaucht. Das bedeutet nicht automatisch, dass dann auch ein Schiff entdeckt wird. Fahren zwei Boote in 15 Seemeilen Abstand aneinander vorbei, kann es durchaus sein, dass Radarstrahlung wahrgenommen wird, der andere Verkehrsteilnehmer aber nicht zu sehen ist. Umgekehrt gilt das leider auch. Es kann sein, dass der aktive Radar-Responder keine Radarstrahlung empfängt und dennoch ein Frachter dicht vorbeifährt. Viele Kapitäne schalten auf hoher See ihr Radar aus, um Betriebsstunden zu sparen. Sie sind maßgeblich für die Wartungsintervalle der Geräte und da lässt sich auf einer tagelangen Überfahrt durchaus Geld sparen.

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Nebel auf See am Point Europe (Gibraltar). An kaum einem anderen Ort der Erde ist der Schiffsverkehr so dicht.

Schlussendlich geht es darum auf einem fremden Radargerät ein gutes Echo zu erzeugen und in der Folge gesehen zu werden. Insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen. Umso verwunderlicher ist es, dass sehr viele Yachten nur mit diesen simplen Röhren-Reflektoren mit schlechtem Echo ausgerüstet sind. Vermutlich aus Unkenntnis. Zumindest ging es uns bis zum Erscheinen des Berichtes der MAIB auch so. Daher würde es uns freuen, wenn dieser Artikel ein wenig zur Aufklärung beiträgt.

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Der Testbericht über Radarreflektoren der britischen MAIB kann an dieser Stelle heruntergeladen werden.

DOWNLOAD

Der Beitrag Sehen und gesehen werden – Radarreflektoren im Test erschien zuerst auf Blauwasser.de.

Was macht Papas Brille im Kühlschrank?

Beginn von Alzheimer & Co.

Den halben Nachmittag verbringe ich damit meine Lesebrille zu suchen. „Vorhin beim Mittagessenkochen für die hungrigen Mädchen, hatte ich sie doch noch auf der Nase! Verdammter Mist. Ohne Brille am Mac bin ich verloren. Ana hilf mir.“ Doch unser spanisches Au Pair Mädchen kann mir auch nicht helfen. Weg ist weg. Ich sehe keine andere Möglichkeit mir mal wieder eine Lesebrille von Rossmann zu kaufen. „Nathalie, Du gehst doch grade vom Krankenhaus nach Hause, bringst Du mir eine Lesebrille von Rossmann mit?“ „Ne, dafür habe ich keine Zeit, ich muss zum Kieferchirurgen mit Deiner Tochter. Geh doch mal zum Optiker und lass Dir endlich mal ne richtige Brille verpassen.“ Gesagt, Getan. Ich also zum Optiker und eine Stunden später bin ich vermessen und bekomme jetzt meine erste richtige Brille im Leben. Zum Lesen und zum Arbeiten am Rechner, aber auch ein kleines bisschen zum Weitsehen. Dazu bekomme ich einen Rollator und ein Hörgerät angeraten, worauf ich aber dankend verzichte.

Kaum sitze ich bei der Bank, ruft Nathalie an: „Wir haben Deine Brille gefunden. Besser gesagt, Lena hat Deine Brille gefunden. Im Kühlschrank.“ Die Mitarbeiterin der Bank, Marina, lacht herzlich, nimmt mir den Überweisungsträger aus der Hand, den ich grade falsch ausgefüllt habe… „Ich mach das dann mal eben für Sie. Bisschen verwirrt heute. Was? Wie war die Kontonummer?“ Tja. Also im Kühlschrank habe ich die Brille wirklich weder gesucht, noch bewusst abgelegt. So kann man sich seinen Tag auch vertreiben. Zumindest habe ich jetzt endlich mal eine richtige Brille und wenn ich nicht weiß wohin damit, lege ich sie in den Kühlschrank

 


Mitsegeln auf der MARLIN. Buche jetzt Deinen Trip mit der MARLIN. Kuba ab Mitte April. Atlantiküberquerung 2016 von den Bahamas über Bermudas zu den Azoren oder sei bei der Atlantiküberquerung von den kanarischen Inseln nach Union Island in der Karibik im November dabei. www.marlin-expeditions.com

 

MEIN BOOT IST MEIN ZUHAUSE: Eine Diskussion heute Abend im Hörfunk in SWR 2.

MEIN BOOT IST MEIN ZUHAUSE ist der Titel des bei millemari. kürzlich erschienenen Buches darüber, wie man seinen Wohnsitz in Deutschland auf ein Boot verlegt und mit welchen Tricks und Kniffen man sich das Wohnen und Leben auf einem Boot erleichtern kann.

Ganz andere und nicht immer unvoreingenommene Fragen stellte der Journalist Burkhard Müller-Ullrich vom SÜDWESTFUNK seinen drei Gästen, die er zu seiner Sendung KAJÜTE STATT KAMIN. WIE WOHNT MAN AUF DEM WASSER? eingeladen hatte. Jeder der drei Gäste hatte im vergangenen Jahr mindestens neun Monate auf seinem Boot verbracht, hatte – der eine mit mehr, der andere mit weniger Kompromisslosigkeit – seinen Traum vom Leben auf dem Wasser erfüllt. Nicht aus Not, nicht aus Verzweiflung. Denn keiner der drei Gäste ist Aussteiger, sondern alle stehen mitten im Leben, gehen einer geregelten Tätigkeit „an Land“ nach. Das Boot also nicht als Traumvehikel für Aussteiger, die noch nie eingestiegen waren oder nie wieder einsteigen werden, sondern als bewusst gewählte alternative Lebensform.

Und so stand der Moderator einer Phalanx aus Überzeugungstätern gegenüber, die jeden Anflug von „Ist das nicht bloß Camping auf dem Wasser?“ und „Wird das denn nicht eng mit der Zeit auf so einem Boot?“ ein ums andere Mal mit einem „Neeeeiiiiiiin“ aus drei Kehlen abschmetterte.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Talkrunde verlief nicht nur harmonisch – und man hätte aus dem Grundkonflikt, der sich aus den Fragestellungen des Moderators ergab, noch weitaus mehr Feuer legen können. Schwebte doch über dem ganzen einstündigen Frage- und Antwortspiel die unausgesprochene Frage „Muss man denn nicht ein Sonderling sein, um so zu leben?“

Ich jedenfalls bin dem wortgewandten Detlef Jens noch heute dankbar,  dass er Burkhard Müller-Ullrich bei dessen vierter Erwähnung des Wortes „Camping“ entschlossen in die Parade fuhr: „Ich dachte, das mit dem ‚Camping‘ hätten wir geklärt?“

So hoffe ich also, dass in der Ausstrahlung heute Abend um 17.05 in SWR2 etwas erhalten geblieben ist von der Leidenschaftlichkeit, mit der die Diskussion geführt wurde. Und wer nicht glaubt, wie schon das Leben im Winter auf dem Boot sein kann, dem empfehle ich den einen oder anderen Post auf MARE PIU:

Soeben bei millemari. erschienen:
Sehenswerte Bilder und Texte aus diesem Buch haben wir 
auf unserer millemari.-Bestellseite für Sie zusammengestellt. 
Klicken Sie rein.

 

 

Ich geh‘ segeln – Exklusiv CD und Text zum Mitsingen

Yehaaa…endlich trägt die lange Arbeit erste Früchte!! Nach 6 Monaten im Studio habe ich nun eben die ersten CDs aus dem Presswerk geholt. Da Album und Film noch eine kleine Winzigkeit brauchen, habe ich mir für die BOOT etwas ganz Besonderes überlegt. Da ich immer wieder nach dem Song „Ich geh‘ segeln“ gefragt wurde, hier nun die ersten 100 Exemplare der Single. Exklusiv erhältlich bei den „Segelrebellen“ in Halle 14, Stand A06. Es befinden sich 3 Titel plus „Ich geh‘ segeln“ zum Mitsingen (den Text gibt es in meinem Blog) auf der CD. Der Kaufpreis von €5,00.- geht dabei vollständig an die „Segelrebellen“ um ihre Arbeit weiter zu unterstützen. Denn hier auf der BOOT habe ich vor einem Jahr Marc Naumann kennengelernt und war so beeindruckt von seinem Projekt, das ich darüber damals diesen Blogbeitrag verfasste und mein Geld, statt es auf der BOOT auszugeben, dann an die „Segelrebellen“ gespendet habe. Schön zu sehen, was mittlerweile daraus geworden ist.
http://luvgier.blogspot.de/…/mein-augenoffnendes-erlebnis-a…

Am 27. Januar bin ich dann auch auf der Boot und mit Sicherheit auch am Stand von den Segelrebellen zu finden!
 
Vielen Dank an Dara McNamara für den Gesang, an meine Band für die Musik, an Jurik Maretzki für den Mix und an Susanne Guidera und millemari. für das Cover der CD!

Und hier der Text zum Mitsingen:

 

Ich geh‘ segeln

Endlich Sonne in den Strassen

So macht Leben wieder Sinn

Ich soll eigentlich längst da sein

Wo ich jeden Morgen bin

Doch ich geh da heut‘ nicht hin

Ich geh‘ segeln

Raus aufs Wasser, in den Wind

Ich geh segeln

Mir egal, wo ich morgen bin

Ohne Arbeit ohne Eile

Treib ich langsam vor dem Wind

Sonne mich in Langeweile

Ich bin so glücklich wie ein Kind

Das ich abgehauen bin

Ich geh‘ segeln

Ich hab‘ Luvgier, will an Wind

Ich geh‘ segeln

Mir egal wo ich morgen bin

ahhahahahahaha

Don’t you wanna go to work today?
No way!!
SOLO

Ich geh‘ segeln

Raus aufs Wasser, Großstadtkind

Ich geh‘ segeln

Mir egal, wo ich morgen bin

Ich geh‘ segeln

raus auf’s Wasser, in den Wind

Ich geh‘ segeln

Mir egal wo ich morgen bin
Ich geh‘ segeln

Ich geh‘ segeln – Exklusiv CD und Text zum Mitsingen

Yehaaa…endlich trägt die lange Arbeit erste Früchte!! Nach 6 Monaten im Studio habe ich nun eben die ersten CDs aus dem Presswerk geholt. Da Album und Film noch eine kleine Winzigkeit brauchen, habe ich mir für die BOOT etwas ganz Besonderes überlegt. Da ich immer wieder nach dem Song „Ich geh‘ segeln“ gefragt wurde, hier nun die ersten 100 Exemplare der Single. Exklusiv erhältlich bei den „Segelrebellen“ in Halle 14, Stand A06. Es befinden sich 3 Titel plus „Ich geh‘ segeln“ zum Mitsingen (den Text gibt es in meinem Blog) auf der CD. Der Kaufpreis von €5,00.- geht dabei vollständig an die „Segelrebellen“ um ihre Arbeit weiter zu unterstützen. Denn hier auf der BOOT habe ich vor einem Jahr Marc Naumann kennengelernt und war so beeindruckt von seinem Projekt, das ich darüber damals diesen Blogbeitrag verfasste und mein Geld, statt es auf der BOOT auszugeben, dann an die „Segelrebellen“ gespendet habe. Schön zu sehen, was mittlerweile daraus geworden ist.
http://luvgier.blogspot.de/…/mein-augenoffnendes-erlebnis-a…

Am 27. Januar bin ich dann auch auf der Boot und mit Sicherheit auch am Stand von den Segelrebellen zu finden!
 
Vielen Dank an Dara McNamara für den Gesang, an meine Band für die Musik, an Jurik Maretzki für den Mix und an Susanne Guidera und millemari. für das Cover der CD!

Und hier der Text zum Mitsingen:

 

Ich geh‘ segeln

Endlich Sonne in den Strassen

So macht Leben wieder Sinn

Ich soll eigentlich längst da sein

Wo ich jeden Morgen bin

Doch ich geh da heut‘ nicht hin

Ich geh‘ segeln

Raus aufs Wasser, in den Wind

Ich geh segeln

Mir egal, wo ich morgen bin

Ohne Arbeit ohne Eile

Treib ich langsam vor dem Wind

Sonne mich in Langeweile

Ich bin so glücklich wie ein Kind

Das ich abgehauen bin

Ich geh‘ segeln

Ich hab‘ Luvgier, will an Wind

Ich geh‘ segeln

Mir egal wo ich morgen bin

ahhahahahahaha

Don’t you wanna go to work today?
No way!!
SOLO

Ich geh‘ segeln

Raus aufs Wasser, Großstadtkind

Ich geh‘ segeln

Mir egal, wo ich morgen bin

Ich geh‘ segeln

raus auf’s Wasser, in den Wind

Ich geh‘ segeln

Mir egal wo ich morgen bin
Ich geh‘ segeln

Jetzt neu im Verlag von MARE PIU: Rollo Gebhards SEEFIEBER in komplettneuer Überarbeitung.

Zu den herausragenden Texten der deutschsprachigen Meeres-Reiseliteratur gehören zweifellos die Bücher von Rollo Gebhard. Dies hat weniger damit zu tun, dass sich Rollo Gebhard selbst als Schriftsteller begriffen hätte (Hat er nicht, wie uns seine Frau Angelika Gebhard bei einer unserer vielen Begegnungen verriet), sondern weil er Millionen Menschen mit seinen Reisegeschichten erreichte. Und bewegte. Er war ein bescheidener Chronist seiner heute immer noch einzigartigen Reisen, und diese Reisen waren es, die die Menschen bewegten.

SEEFIEBER war nicht Rollo Gebhards erstes Buch. Wohl aber beschreibt er darin die Anfänge seines Segeltraumes und seiner allerersten Segelreisen, die er unternahm, als er schon 40 war. Zuerst auf einer 5-Meter-Holzjolle die nördliche Adria entlang von Chioggia nach Triest und zurück. Nicht aus Rekordsucht, sondern Hunger nach Leben. Als er das drei Mal gemacht hatte, wurde ihm langweilig, wie er im Interview als 91jähriger gestand. Er beschloss, auf eben jenem Boot von Italien aus Richtung Indien zu segeln. Das war 1960, und weder die Welt noch sein 5-Meter-Boot waren geschaffen für solch eine Reise. Rollo Gebhard schaffte es trotzdem quer übers Mittelmeer nach Nordafrika, schlug sich auf seiner offenen Nussschale lenzend durch Stürme, durch ägyptische Revolutionen und somalische Unruhen. Er schaffte es einhand bis in den Jemen auf einem Boot, bei dem die meisten von uns bei Windstärke 4 es bevorzugen, auf dem Ammersee den sicheren Hafen nicht zu verlassen. Mit einer Ausrüstung, die aus wenig mehr als einem einzigen Satz Segel und etlichen Dosen mit Konserven bestand.

Auch ich habe Rollo Gebhards SEEFIEBER gelesen, als ich mit Ende Dreissig zu Segeln anfing. Seine Abenteuer berührten mich damals, und sie berührten mich noch mehr, als ich mich im vergangenen Jahr daran machte, Rollo Gebhards Text anhand des maschinengeschriebenen Original-Manuskriptes zu rekonstruieren und zu entstauben. Eine Freude war es mir, dass Angelika Gebhard immer wieder mit weiteren Materialien im Verlag millemari. erschien und uns bei unserem Vorhaben tatkräftig unterstütze: Mit zwei großen Kisten mit Rollo Gebhards Originalfotos (unser Coverfoto fanden wir bei dieser Gelegenheit). Mit einem Taschenkalender mit Gedanken über seine Zeit in Aden, die für ihn keine leichte war. Und kurz vor Weihnachten noch mit seinem Tagebuch über den ersten Teil der Reise, das uns so faszinierte, dass wir einige besonders dramatische Seiten als handschriftliche Faksimile in unserer Ausgabe drucken.

Nach einiger Arbeit am Text haben uns die Abenteuer dieses Mannes so bewegt, dass wir beschlossen, SEEFIEBER zum Band Eins unserer neueröffneten BIBLIOTHEK DER EXTREME zu machen. Und weil wir mit unserer Begeisterung nicht allein waren, steuerte der Journalist und Filmemacher Marko Rösseler noch ein Interview zum Buch bei – kein gewöhnliches Interview, sondern das letzte Interview, das der 91jährige Rollo Gebhard gab. Und in dem er seltene Einblicke in sein Leben gab, die er sich als einfacher Chronist, der er war, niemals vorher erlaubt hatte.

SEEFIEBER erscheint in den kommenden Tagen bei millemari. als Print und wie gewohnt als eBook. Wer möchte, kann die Print-Ausgabe bestellen, die seit heute Nachmittag bei AMAZON für 24,95 € erhältlich ist.

Alle weiteren 7 Bücher von Rollo Gebhard werden im Lauf des Jahres ebenfalls bei millemari. erscheinen – nach gründlicher Neubearbeitung.

Jetzt neu im Verlag von MARE PIU: Rollo Gebhards SEEFIEBER in komplettneuer Überarbeitung.

Zu den herausragenden Texten der deutschsprachigen Meeres-Reiseliteratur gehören zweifellos die Bücher von Rollo Gebhard. Dies hat weniger damit zu tun, dass sich Rollo Gebhard selbst als Schriftsteller begriffen hätte (Hat er nicht, wie uns seine Frau Angelika Gebhard bei einer unserer vielen Begegnungen verriet), sondern weil er Millionen Menschen mit seinen Reisegeschichten erreichte. Und bewegte. Er war ein bescheidener Chronist seiner heute immer noch einzigartigen Reisen, und diese Reisen waren es, die die Menschen bewegten.

SEEFIEBER war nicht Rollo Gebhards erstes Buch. Wohl aber beschreibt er darin die Anfänge seines Segeltraumes und seiner allerersten Segelreisen, die er unternahm, als er schon 40 war. Zuerst auf einer 5-Meter-Holzjolle die nördliche Adria entlang von Chioggia nach Triest und zurück. Nicht aus Rekordsucht, sondern Hunger nach Leben. Als er das drei Mal gemacht hatte, wurde ihm langweilig, wie er im Interview als 91jähriger gestand. Er beschloss, auf eben jenem Boot von Italien aus Richtung Indien zu segeln. Das war 1960, und weder die Welt noch sein 5-Meter-Boot waren geschaffen für solch eine Reise. Rollo Gebhard schaffte es trotzdem quer übers Mittelmeer nach Nordafrika, schlug sich auf seiner offenen Nussschale lenzend durch Stürme, durch ägyptische Revolutionen und somalische Unruhen. Er schaffte es einhand bis in den Jemen auf einem Boot, bei dem die meisten von uns bei Windstärke 4 es bevorzugen, auf dem Ammersee den sicheren Hafen nicht zu verlassen. Mit einer Ausrüstung, die aus wenig mehr als einem einzigen Satz Segel und etlichen Dosen mit Konserven bestand.

Auch ich habe Rollo Gebhards SEEFIEBER gelesen, als ich mit Ende Dreissig zu Segeln anfing. Seine Abenteuer berührten mich damals, und sie berührten mich noch mehr, als ich mich im vergangenen Jahr daran machte, Rollo Gebhards Text anhand des maschinengeschriebenen Original-Manuskriptes zu rekonstruieren und zu entstauben. Eine Freude war es mir, dass Angelika Gebhard immer wieder mit weiteren Materialien im Verlag millemari. erschien und uns bei unserem Vorhaben tatkräftig unterstütze: Mit zwei großen Kisten mit Rollo Gebhards Originalfotos (unser Coverfoto fanden wir bei dieser Gelegenheit). Mit einem Taschenkalender mit Gedanken über seine Zeit in Aden, die für ihn keine leichte war. Und kurz vor Weihnachten noch mit seinem Tagebuch über den ersten Teil der Reise, das uns so faszinierte, dass wir einige besonders dramatische Seiten als handschriftliche Faksimile in unserer Ausgabe drucken.

Nach einiger Arbeit am Text haben uns die Abenteuer dieses Mannes so bewegt, dass wir beschlossen, SEEFIEBER zum Band Eins unserer neueröffneten BIBLIOTHEK DER EXTREME zu machen. Und weil wir mit unserer Begeisterung nicht allein waren, steuerte der Journalist und Filmemacher Marko Rösseler noch ein Interview zum Buch bei – kein gewöhnliches Interview, sondern das letzte Interview, das der 91jährige Rollo Gebhard gab. Und in dem er seltene Einblicke in sein Leben gab, die er sich als einfacher Chronist, der er war, niemals vorher erlaubt hatte.

SEEFIEBER erscheint in den kommenden Tagen bei millemari. als Print und wie gewohnt als eBook. Wer möchte, kann die Print-Ausgabe bestellen, die seit heute Nachmittag bei AMAZON für 24,95 € erhältlich ist.

Alle weiteren 7 Bücher von Rollo Gebhard werden im Lauf des Jahres ebenfalls bei millemari. erscheinen – nach gründlicher Neubearbeitung.

Bildershow 1200 Tage Samstag

Pläne geschmiedet, Jobs gekündigt, Schiff gepackt und in See gestochen. Judith und Sönke Roever segeln 1200 Tage lang durch über 30 Länder auf einem Schiff mit nur zehn Metern Länge 35.000 Seemeilen um die Welt. Der Live-Vortrag steckt voller unterhaltsamer Geschichten über Land und Leute sowie das Leben an Bord und hat deutschlandweit schon mehr als 20.000 Besucher begeistert. Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend mit einzigartigen Fotografien und ausgewählten Filmsequenzen, der zum Träumen anregt und keineswegs nur etwas für Wasserratten ist.

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Die nächsten Termine:

Mi. 09. März 2016 – 19.30 Uhr
Yacht-Club Bayer Leverkusen
DORMAGEN bei Köln/Düsseldorf/Leverkusen
Hubertussaal Straberg
Linden-Kirch-Platz/Ecke Schützenstraße
41542 Dormagen Straberg

Eintritt 15,- Euro – Kartenvorbestellung unter info@blauwasser.de

Di. 20. Dezember 2016 – 19.30 Uhr
Blankeneser Segel-Club
HAMBURG

Gerne kommen wir auch in deine Stadt, deine Firma, deinen Segelclub. Alles, was wir benötigen ist ein bestuhlter Raum. Den Rest bringen wir mit. Sprich uns an, wenn du eine Idee hast.

Weitere Termine sind in Planung und werden hier bekannt gegeben.

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Stimmen zu den bisherigen Vorführungen von „1200 Tage Samstag“:

„Euer Vortrag war der HAMMER! Hat uns beiden extrem gut gefallen, vielen Dank für die tolle Show.“

„Was für Fotos, was für eine tolle Geschichte, die ganze Art wie ihr die Tour zusammengestellt habt. Man merkte euch im Erzählen und in eurem Dia-Vortrag die Faszination dieser Reise an jeder Stelle an.“

„Unser Anreiseweg betrug 840 Kilometer und meine Frau und ich sind uns einig – es war jeden Kilometer wert.“

„Ein Riesen-Vortrag! Spannend, menschlich, abenteuerlich, faszinierend…“

„Es gab viel Wissenswertes auch für Menschen, die häufig reisen, ihr habt gelungen Persönliches gezeigt, aber auch perfekt auf Missstände (Stichwort Indonesien) hingewiesen.“

„Es war dankenswerter Weise mal nicht so ein komplett durchgestyltes Hochglanz-Event wie man es oft erlebt, sondern nett aufbereitet, ehrlich und mit ganz tollen Impressionen, Bildern, Videos und Berichten eurer Reise gespickt.“

„Vielen, vielen Dank für gestern Abend, Euer Vortrag war super und die 2 Stunden vergingen wie im Fluge. Wir hätten noch 2 weitere Stunden zuhören können!“

„Auch, wenn wir beide eure Reise relativ konsequent im Internet verfolgt haben, war es ein besonderes Erlebnis, die Bilder „in groß“ auf der Leinwand und die passenden Geschichten live im Zeise zu sehen/hören.“

„Mit dieser Veranstaltung braucht Ihr Euch wahrlich nicht zu verstecken! Die Themenwahl, die Rollenverteilung, Eure individuelle Art des Vortrags, das hat uns unheimlich gut gefallen.“

„Fotos: umwerfend. Humor: an den richtigen Stellen. Und immer merkt man, dass Ihr Spaß hattet.“

„Besonders gut gelungen ist Euch die Auswahl der Fotos, so dass man als Zuschauer nicht überfrachtet wurde und trotzdem das Gefühl hatte, mit Euch einmal rund zu segeln.“

„Ihr habt die Zuschauer verzaubert.“

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Der Beitrag Bildershow 1200 Tage Samstag erschien zuerst auf Blauwasser.de.

Neue bootstouristischen Informationen zur boot Düsseldorf

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Neue bootstouristische Informationen

Die neuen ADAC TourSets mit speziellen bootstouristischen Informationen haben Zuwachs bekommen. Den Anfang machte der Titel „Mit dem Bootsanhänger durch Europa“, gefolgt von den Länderinformationen für Italien und Kroatien. Neu hinzugekommen sind Deutschland, Dänemark und die Niederlande. Skipper erfahren darin, welche Nachweise und Dokumente sie mitnehmen müssen, welche Ausrüstung sie benötigen und welche Verkehrsvorschriften für Sportboote gelten.

Verschiedene Revierführer komplettieren die jeweiligen Länderinformationen. Neben den Titeln „Italienische Adria und Golf von Venedig“ sowie die „Kroatische und slowenische Adria“ gibt es nun die Revierführer „Westliche Ostsee“ und „Mecklenburgische Seenplatte“. Sie liefern ausführliche Informationen zu den Marinas, die ADAC-Inspekteure hinsichtlich Qualität bei Technik, Service und Verpflegung beurteilt haben.

Die Revierführer beschreiben nicht nur Häfen, Marinas und Bojenfelder. Sie weisen auch auf Revierbesonderheiten sowie Wind- und Wettereinflüsse hin und heben die ADAC-Stützpunkte hervor, die viele Vorteile für Clubmitglieder bereithalten. Zusätzlich verweisen QR-Codes auf die detaillierten Beschreibungen im ADAC-Marina-Portal.

Alle  gedruckten TourSets liegen am ADAC Stand Halle 14, Stand A 65 für Sie bereit.
Sie sind ebenfalls in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich oder können per E-Mail sportschifffahrt@adac.de angefordert  werden.

ADAC Mitglieder können ermäßigte Eintrittskarten für den  Besuch der Messe erwerben. Im Vorverkauf erhalten sie bei den teilnehmenden ADAC Geschäftsstellen (Verkaufsstellen-boot-2016) oder im Online-Kartenverkauf die Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 15,- € für Erwachsene und zum Preis von 6,- € für Kinder von 7 bis 12 Jahren einschließlich.

An der Tageskasse sind keine Ermäßigungen für ADAC Mitglieder erhältlich.

Die Online-Kartenbestellung können Sie direkt im Ticketshop der Messe Düsseldorf unter https://eshop.messe-duesseldorf.de/ADAC_2016  vornehmen.

Glanz und Vergänglichkeit

Eine Sache, die mir an den Bahamas besonders gut gefällt, sind die Überbleibsel der Vergangenheit. Von Versuchen die Inseln zu Touristenzielen zu machen. Ein Bestreben, das auf fast keiner Insel je Früchte getragen hat. Spuren jener Zeit, in der große Bauprojekte gestartet…