Monatsarchive: Dezember 2014

SV High Flight – Wolfgang Jauss GER

CATAMARAN Bloadblue 435 on her way from CABO VERDE to TRINIDAD

Fährte 2015 aufgenommen

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All unseren Follownern einen superguten Rutsch in das neue Jahr

Echt, meinen lieben Freunden, Bekannten, Familien, Unbekannten…. Ich wünsche euch alles Gute und einen tollen Rutsch ins neue Jahr. Für mich endet das alte Jahr mit einer dicken Grippe und haufenweise Büroarbeit. Aber heute Abend wird im Kreise meiner Familie gefeiert! Den Plan mit der MARLIN auf die Ochseninseln zu fahren haben Maya und Lena vereitelt. „Ne Papa, nicht mit dem Boot!“ Da sind wir jetzt angekommen. Das eigene Zu Hause und Freunde sind jetzt woanders. Macht mich aber jetzt nicht traurig. Kann ich gut mit Leben. Die MARLIN ist ja auch ausgeräumt und ready für neue Abenteuer.

In den letzten Tagen habe ich mich neben der Buchhaltung und neuen Jobs vor allen Dingen mit dem Revierführer für Norwegen beschäftigt. Inzwischen bin ich richtig heiß auf Norwegen. Eine Entscheidung steht: Ich werde im April schon hochsegeln und relativ schnell auf die Lofoten durchstarten. Wenn das Wetter passt geht es rapp zapp nach Spitzbergen im Mai und Juni. Wer mit will melde sich per e-mail.

Biografie 1984 – 1989

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DIE FÜNF SÄULEN
Zweieinhalb Jahre sind verflitzt und es wird höchste Zeit, dass ich mich hier auf die Hose setze, um ein weiteres Kapitel meiner Bio auszuschwitzen, denn, nicht wahr, Bio ist Psychoanalyse at it´s best, für die man nix zu bezahlen hat, weil man auf offene Fragen die Antworten auf der Stelle selbst zu erfinden hat. Zwei Fliegen mit derselben Klappe – besser geht´s nicht – oder habe ich was übersehen, stehe ich hier bereits mit einem Bein in einer veritablen Mausefalle? Oder werde ich hier gejagt von der einzigen Beute, die ihrem Jäger aufzulauern pflegt, um ihn zu erlegen, zu verspeisen und unter den Teppich zu verschieben – der Frau an jeder männlichen Seite? WEITERLESEN

SV Drifter – Coby + Arnold Lelijveld NED

Happy 2015

Carpe`s Weg ins Winterlager

Moin zusammen,
als ich heute seit langer Zeit mal wieder die Kamera in der Hand hielt, habe ich doch tatsächlich noch ein paar Film-Schnipsel vom „Winterlager-Kranen“ gefunden. Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. Glück und Gesundheit inklusive :-). Ahoi !!



VIDEO: Tag 11&12 – Wade in the Water – Tupel

Unterwegs in Richtung Norden. Wir folgen dem Lauf des Mississippi. Und damit der Geschichte des Blues. Sehr viel Regen und endlose Sümpfe begleiten uns. Später weichen die Sümpfe dann Feldern, doch diese stehen alle unter Wasser. Genau wie die darauf gebauten klapprigen Holzhäuser. Lange endlose und öde Meilen auf kaputten Strassen. 

 
Ein staatlich angelegter Blues Trail führt uns zu den Highlights der Entstehungsgeschichte dieser Musik. Während in Natchez noch eine alte Antebellum Villa vom ehemaligen Reichtum des Südens zeugt…

…wird weiter nordwärts die Armut des Staates Mississippi offensichtlich. Schwimmende Casinos (nur diese sind hier erlaubt) sollen Geld in die Staatskasse spülen. Die Atmosphäre auf den Schiffen ist aber deprimierend, so das es uns schnell weiterzieht. Es gibt nirgendwo viel zu sehen, aber auch das ist typisch für Teile der USA. Immer wieder weisen die Blues Trail Marker auf musikalische Begebenheiten hin. Hier entstand also die Musik, die mich mein Leben lang begleitet hat.

Wir besichtigen ein Blues Museum und einen Blues Club von Morgan Freeman. Stehen an der berühmten Kreuzung an der angeblich Robert Johnson seine Seele dem Teufel verkaufte. Für besseres Gitarrenspiel! Thema des Films „Crossroads“. Wir fahren weiter in Richtung Memphis und machen Station in Tupelo, dem Geburtsort von Elvis Presley. Hier verbinden sich Blues Marker und Country Marker Trail vor seinem Geburtshaus und stehen somit auch für die Geburt des Rockabilly.


Kalte Weihnachten

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Liebe Leser,

eigentlich sollte nun hier von Weihnachten unter Palmen zu lesen sein, von 20 Grad Lufttemperatur und T-Shirt-Wetter. Wer den letzten Blogeintrag auf YACHT-Online gelesen hat (hier ist der LINK), hat schon erfahren, dass wir Weihnachten stattdessen in der norddeutschen Kälte verbracht haben. Nachdem wir “Maverick” vergangenen Sonntag in Quinta do Lorde festgemacht haben, ging Dienstagmorgen unsere Maschine nach Hamburg.

Wie es immer so ist, habe ich natürlich schon ein paar Sprüche gehört, “um die Welt will er segeln, aber zur Weihnachtsgans fliegt er nach Hause …” ; )Und es mag wirklich verwirrend sein, dass wir plötzlich wieder in Deutschland sind. Eigentlich haben wir aber schon seid der Abfahrt geplant, dass wir Anfang Dezember von den Kanaren nochmal nach Hause fliegen, um letzte Arztbesuche zu erledigen. Cati braucht wegen einer chronischen Krankheit ein aktuelles Blutbild (das eigentlich schon einen Monat überfällig ist) und ich – mal wieder – einen Zahnarztbesuch. Wie bei der ersten Reise hatte ich während der Portugal-Etappe ständig mit Zahnschmerzen zu kämpfen, die nun beseitigt werden sollen. Außerdem stehen ein paar letzte Impfungen an, die ich vor der Abreise wegen bestimmten Intervallen nicht mehr abholen konnte. Dass wir nun statt von den Kanaren mit Ryanair (100 Euro hin und zurück, ohne Gepäck) stattdessen von Madeira (220 Euro, hin und zurück, mit Gepäck) geflogen sind, liegt an den vielen Verzögerungen während der ersten 2000 Seemeilen. Aber nun scheint das Schiff wirklich eingefahren zu sein. Auf dem Weg nach Madeira hat es sich wirklich wunderbar gemacht und es ist nichts kaputt gegangen.

Am 7. Januar fliegen wir zurück zum Boot und werden trotzdem ein paar weitere Ersatzteile im Freigepäck haben. Dann ist geplant, eine weitere Woche auf Madeira zu verbringen, eine Geschichte zu produzieren und ein wenig Büroarbeit zu machen (ich muss ja regelmäßig Geld verdienen …), bevor wir dann Mitte Januar weitersegeln. Wahrscheinlich stoppen wir auf den Kanaren gar nicht mehr, sondern nehmen gleich Kurs auf die Karibik. Wir werden berichten …

Bis dahin wünschen wir allen Leser – leicht verspätet – noch eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sind sehr gespannt auf 2015 und wohin uns unsere Kurse führen werden. Vielen Dank an euch, die ihr uns im Internet begleitet, unterstützt und ein stückweit mitsegelt. Es macht uns wirklich große Freude, euch an Bord zu haben! ; )

Johannes (und Cati)

Foto 2

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Tag 9&10 – King Creole – New Orleans

Weihnachten in New Orleans.

Hier ist das Roadmovie zu dieser faszinierenden Stadt:

Ohne Familie in der Großstadt fühlten sich die Feiertage schon etwas einsam an, aber es gab hier so viel zu sehen, das wir gut abgelenkt waren….

Auf den Spuren des Rock’n’Roll

Hier in diesem Club in Natchez ist Jerry Lee Lewis mit 13 das erste Mal aufgetreten. Das finde ich schon ziemlich cool. Das ganze Mississippi Delta erzählt die Geschichte des Blues in vielen Clubs und Ausstellungen. Der ärmste Staat der USA wirkt sehr heruntergekommen, viele klapperige Holzhäuser und kaputte Strassen bestimmen das Bild. 200 Meilen Tristesse liegen heute hinter uns. Der Blues ist sehr lebendig. Wir waren im legendären Clarksdale an der bekannten „Crossroads“ Kreuzung. Im Radio läuft überall alter Southern Rock, Blues oder Country. Morgen vereinen sich dann der staatlich angelegte Blues- und der Country Trail zum Rockabilly vor Elvis Geburtshaus in Tupelo. Faszinierend, so dicht dran zu sein!! 

It’s the law – Amerika, das Land der Regeln

Über Armut, fehlende Krankenversicherung, Übergewicht, Rassismus und diverse andere Themen die leider ebenfalls zu Amerika gehören, möchte ich in diesem  Blog eigentlich nicht schreiben, dafür gibt es andere Quellen. Mir geht es hier mehr um den Reiz der USA als Reiseland. Und damit verbunden eine typisch amerikanische Unsitte, die mir anfangs Probleme bereitet hat. Wir in Deutschland beschweren uns ja häufig über den Schilderwald im Strassenverkehr. Doch der ist nichts gegen die Regulierungswut in den USA. ÜBERALL hängen Schilder mit Anweisungen. Wie man sich die Hände waschen soll, Parkregeln, Verhalten am Strand usw. teils mit den abstrusesten Ausschweifungen. Diese alle zu lesen (vor allem beim Vorbefahren) ist schier unmöglich, und dann bleibt aufgrund der recht hohen Polizeipräsenz auf der Strasse dann doch immer ein ungutes Gefühl. Habe ich alle Schilder gesehen, mache ich alles richtig, werde ich gleich angehalten samt 100 Liegstützen und gebrülltem Sir,Yes,Sir Quatsch? Man hat ja schon einen Menge in Filmen gesehen.

Generell probiere ich mich in fremden Ländern erst einmal stoisch an die Vorschriften zu halten, um Ärger zu vermeiden. Das ist hier durch die vielen Anweisungen gerade in den Großstädten einfach nicht möglich. Denn rechts ranfahren um erst einmal die Schilder zu lesen ist natürlich auch verboten. Nach den vielen Kilometern hier bin ich dann aber doch deutlich entspannter geworden; irgendwie mogeln sich auch alle anderen hier durch die Regularien. Ganz so eng wird das dann wohl doch nicht gesehen. 

Und so missverstehe ich vorhin eine Verkehrssituation vollkommen. Was so aussieht wie ein Verkehrsunfall plus zwei Autos der Sheriffs zur Absicherung, ist eigentlich eine Strassensperre zur Kontrolle der Papiere. Ein Uniformierter mit lustigem Hut geht gerade schnell zu seinem Auto, bleibt aber dann in der Strassenmitte stehen. Ich halte an, um ihn hinüberzulassen, aber er bleibt weiterhin stehen und winkt. Na gut, also dann weiter und hier nicht lange den Verkehr aufhalten. Das Winken war aber leider kein Weiterwinken, sondern ein Heranwinken in Erwartung meiner offenen Seitenscheibe. Umso größer natürlich die Freude, als ich mit geschlossener Scheibe Gas gebe und mich vom Acker mache. Das unmittelbar darauf folgende Gebrüll und Gewinke lässt mich dann doch rechts ranfahren und in den Rückspiegel schauen.

Er wedelt weiter mit den Armen; will er vielleicht das ich zurückfahre? Aber mir wird das nun zu bunt. Motor aus, Tür auf. aussteigen und am Auto warten erscheint mir nun angebracht. Nun offensichtlich richtig sauer, das er nun auch noch zu mir laufen muss, baut er sich dampfend vor mir auf und… erklärt mir überraschend ruhig, wie man sich in Mississippi  in so einer Situation zu verhalten hätte. Blaulicht am Strassenrand…anhalten…Punkt! Ich kläre kurz meinen Touristenstatus und statt  der erwarteten 100.000V aus dem Taser gibt es nach hilflosem Blick auf meinen deutschen Führerschein, nur noch einen freundlichen Hinweis auf die Verkehrsregeln und die Wünsche eines angenehmen Aufenthaltes in seinem Staat. 

Alles halb so schlimm hier…oder bin ich nur an den Richtigen geraten? Das Durchbrechen einer Strassensperre sieht ja vielleicht nicht jeder so entspannt, wie dieser Kollege? Oder hatte ich nur die richtige Hautfarbe…

Was vom Sommer übrig bleibt. Oder: Was ist Segeln, Teil II.

Zu leicht. Viel zu leicht vergesse ich: was vom Sommer, vom Segeln in diesem Jahr übrig blieb. Das Leben hier. Freunde. Familie. Das Weihnachtsfest. Es ist schön. Draussen liegt Schnee. Drinnen ist es warm. Das Zusammensein ist schön. Trotzdem.

Was vom Sommer übrig bleibt.

Da sind zunächst einmal Bilder.
Bilder von Orten, die ich besuchte, Gegenden, die zum ersten Mal sah.
Was bleibt: sind Begegnungen mit anderen Menschen. Kurze Momente im Hafen. Kleine Gespräche auf der Pier unterm Abendhimmel der südlichen Türkei. Oder irgendwo in der Stadt. Gesichter, die sich eingebrannt haben.
Was bleibt ist: die Erinnerung an Spektakuläres, was ich in mehr als 5 Monaten erlebte.
Was bleibt ist: Bilder, wie es ist, auf dem Meer zu sein.
Was bleibt ist: die Erinnerung an das Einfache. An das „nicht-alles-haben-können, aber-wohlig-zufrieden-mit-dem-sein, was-da-ist.“

Was ist Segeln? Hier ein zweiter Versuch darüber. Und viele Vorschläge, wohin Ihre Segelreise in 2015 gehen könnte:

                                                                Weiterlesen bei: Was ist Segeln, Teil I. Hier.

1. Orte
Orte. Das sind bewohnte, besiedelte Orte. Dazu gehören legendäre Orte wie Venedig. Und fast ist es müßig, das zu sagen:

Oder der Dom von Trani in Süditalien, an den ich mich seit Jahren erinnere und den ich immer wieder aufsuchen werde ob seiner Schönheit, direkt am Meer.

Aber auch Landschaften und Gegenden, die unbewohnt sind, gehören dazu. Die Lagunen von Venedig.

Die Einsamkeit und Gottverlassenheit des südöstlichen Peloponnes.

Die Schönheit des Klosters von Chozoviotissa auf Amorgos, in dem noch drei Mönche leben. Der Abt mit den zwinkernden Augen. Darüber werde ich im Januar berichten werde.

Der Berg Tahtali Dag in der südlichen Türkei. Der Berg der Götter oberhalb der antiken Stadt Phaselis. Der fast direkt am Meer von 0 auf 2.365 Meter ansteigt. Auf den ich Nachschauen ging und nichts anderes entdeckte als schneeige, schneidende Einsamkeit. Und eine überwältigende Aussicht.

Auf dem Tahtali Dag: Oben Schnee, unten Strand. Nämlich der von Kemer, zwischen den Drahtseilen der Seilbahn.

                                    Weiterlesen bei: Alle Artikel über Venedig. Wie man nach Venedig segelt. Wo  
                                                                       man in Venedig anlegt. Wen man in Venedig trifft. Hier.
                                    Weiterlesen bei: Mit der Segelyacht durch die Lagunen von Venedig. Hier. 
                                                                                                                                                Und hier.
                                    Weiterlesen bei: Auf Amorgos: Kloster Chozoviotissa. Hier. Ende Januar 2015.

                                    Weiterlesen bei: Der Dom von Trani. Hier.                                     
                                    Weiterlesen bei: Ankern vor dem Tahtali Dag. Der Berg der Götter. Hier.
                                    Weiterlesen bei: Auf dem Tahtali Dag. Hier. Ab Ende Januar 2015 




2. Begegnungen
Segeln ist Reisen durch Landschaften. Aber auch durch Menschen. Und so sehr ich oft geneigt war, zu denken: „Eigentlich komme ich ganz gut ohne Menschen aus“, so richtig ist genau das Gegenteil: „Ich brauche die Menschen“. Gerade, wenn ich auf dem Meer unterwegs bin.

Es sind oft die älteren Menschen, die es mir mit ihren Geschichten angetan haben. Die, die fast hinter sich haben, was die meisten von uns vor sich haben. Die, die irgendwo am Meer ein kleines Geschäft betreiben, auch jetzt im Alter noch einer Tätigkeit nachgehen, obwohl sie eigentlich zu alt dafür sind. Die, die es im Alter geschafft haben, im Leben zu stehen, etwas zu wissen über die Menschen, weil sie immer mit Ihnen kommunizierten, im Laden, im Beruf, ein Leben lang.

So wie Slobo, der mir gezeigt hat, dass Sprache überwertet ist.

Wie Cirillo Marocco in seiner Ferramenta in Grado.

Wie die beiden Fischer aus Trani, die beiden schlauen Burschen.

Wie der freundliche Herr Dimitris in Korfu, der mit mir wortlos seine Seeigel teilte.

Wie Medine, die Wäscherin aus Finike, über die ich Mitte Januar berichten werden.

                                                                       
                                         Weiterlesen bei: Slobo. Oder: Sprache ist überbewertet. Hier.
                                         Weiterlesen bei: Die Ferramenta des Cirrillo Marocco in Grado. Hier.
                                         Weiterlesen bei: Saverio Pastor, der Meister der Fòrcola aus Venedig. Hier.
                                         Weiterlesen bei: Dimitris. Oder: Wie schmecken eigentlich Seeigel? Hier.
                                         Weiterlesen bei: Wie wäscht man eigentlich auf Langfahrt? Oder: Medine          
                                                                    bügelt einen blauen Schlafanzug. Hier ab 15.1.2015
                                         Weiterlesen bei: Alle Artikel lesen über „Menschen am Meer.“ Hier.




3. Das Vergangene.
Was bleibt: ist auch die Erinnerung an Vergangenes. An die Menschen, die vor uns gelebt haben und auf deren Spuren ich fast überall auf meiner Route an den Küsten stoße. Es ist wie ein kostbares Buch, das sich manchmal vor mir öffnet und in dem ich nachlese: wie es früher, vor Jahrzehnten, vor Jahrhunderten, vor Jahrtausenden an diesem Ort war.

    Kopf eines römischen Händlers im Museum von Antalya.

Es ist: als würden uns die Menschen über Jahrtausende ansehen, uns direkt. Zu uns sprechen. Mahnend. Wissend. Unendlich geduldig. Gütig. Und streng zugleich.

    Spätrömische Mosaiken in den Ruinen von Nikopolis, der Stadt des Augustus bei Preveza.

Und oft ist das, was von Ihnen blieb, nicht mehr als ein leises Mahnen. So wie in Patara. Wo die Gegenwart auf drei Epochen trifft: Das lykische Grab aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. Das römische Stadttor aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Und die Ruinen aus der frühen Epoche der Islamisierung im 8. Jahrhundert.



4. Das Spektakuläre
Gelegentlich schleicht sich auch die Erinnerung an Spektakuläres ins Bild.

Die Erinnerung an MICOPERA TRENTA, das Kranschiff, das half, die COSTA CONCORDIA vor Giglio wieder richtig rum zu drehen. Und der mich in Ortona jeden Morgen weckte, als er mit dem Geräusch eines überdimensionalen Druckluftschraubers angeworfen wurde.

An die Gewitter, die ich unterwegs erlebte, vor Korfu. Vor Vieste.

An das langsame Gewitter, den Blitz über mir in der Gemiler Reede.

An die Wolkentürme über dem Meer. Aber damit sind wir dann schon bei m wichtigsten Punkt. Bei:

                                                       Weiterlesen bei: Der Kran, der die COSTA CONCORDIA wieder        
                                                                                                                      richtig rum drehte.Hier
                                                       Weiterlesen bei: Von schnellen Gwittern. Und von langsamen. Hier


5. Auf dem Meer.
Und dies sind die stärksten Bilder. Wie es war. Wie es ist auf dem Meer.

Wie es war mit Levje in den Lagunen von Grado. Und mit LEVJE auf der Fahrt durch die Lagunen von Venedig.

Die Erfahrung, einhand im Starkwind durch die Straße von Otranto zu Segeln, hinauszuschauen zu den Wellenkämmen und keine Angst zu spüren, sondern Freude.

Die Einfahrt in die große Bucht von Milos.

Die goldene Straße, die der Mond in der Bucht von Milos übers Wasser zeichnet. Genau auf LEVJE zu.

Die Ansteuerung von Antalya in der Abenddämmerung, hindurch zwischen anderen Frachtern.

Es sind einfache, ziemlich einfache Freuden, die das Leben lebenswert machen.

                                             Weiterlesen bei: In den Lagunen von Grado. Hier.
                                             Weiterlesen und Video schauen bei: Einhand durch die Straße 
                                                                                                                           von Otranto. Hier.
                                           

6. Simple Things.
Überhaupt ist es das Einfache, was die Schönheit des Segelns ausmacht. Das Einfache, was einen intensiven Eindruck hinterlässt. Zwei Festmacher, die nach zwei, drei einfachen Windungen jeder Belastung durch Wind und Welle standhalten.

    … wie heißt doch der Knoten gleich wieder?

Die Einfachheit, mit der ich meine zwei, drei Dinge an Bord von LEVJE staue.

Die Einfachheit des äußeren Lebens. Zum Beispiel auf dem großen Markt jeden Samstag tagsüber in Finike.

                   
                                                     Weiterlesen bei: Was für einer ist das denn? Mit Knoten ist es wie
                                                                                                                                  mit Menschen. Hier.
                                                     Weiterlesen bei: Ein Schiff, um fünf Monate damit zu Segeln. Hier.
                                                     Weiterlesen bei: Was kosten fünf Monate Segeln im Mittelmeer. Hier.




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We got the Flensburg Grog Törn kettle II. Text des Liedes

We got the Flensburg Grog Törn kettle II. Text des Liedes

Zum Mitsingen und Schunkeln. Melody dürfte klar sein.