Monatsarchive: Januar 2014

Melges 24 Worlds – Day 2


Results

luscious friday

Paradise

Schnorcheln und Leben

Alltag. Ismael kommt und sieht sich Pactor an. „Will ich haben!“ Sach ich doch. Ob es ihm das Geld es wert ist. Wissen wir in ein paar Tagen. Direkt nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Die Capitana erlaubt mir den Anker alleine hochzuholen. Richtig nett. Was? Ich verlege ans Außenriff. Mit der Trillerpfeife jagt die Capitana die Kinder ins Wasser und los. Jetzt wird aber geschnorchelt. Andere Kinder müssen um den Bolzplatz rennen. Unsere Kinder müssen zum Riff schnorcheln. „Wie Du hast keine Lust auf bunte Fische.“ Verstehen Sie Spaß?

Später kommen uns neue Freunde besuchen. Frank und Friederike von der Magnifica. Haben uns auf dem AIS gesehen. Ja, so geht das heute. „Guck mal, da liegt doch ein deutsches Boot. Heißt MARLIN.“ Schwupps, kennt man sich, ist befreundet und trinkt zusammen Kaffee. Noch nicht im Club? Kaufst Du bei Lunatronic.net unter AIS. Jeff’s Watchmate. Must have! Geiles Teil.

Aber Pascal sacht immer ich soll nicht immer so viel Schleichwerbung machen. Hätte ich gar nicht nötig, ich mit meiner Lunatronic Firma wäre doch eh bekannt wie nen bunter Hund. Bunt ist es hier auch. Vor allen Dingen unter Wasser. Es ist wirklich ein ausgezeichnetes Schnorchelriff für Anfänger. Sogar was für Oma Brigitte, die kann dann in einem Monat und nen bisschen mit ihren Enkeln Papageifische in Schweinegröße schauen. Ungelogen, ohne das der Skipper mit der Harpune kommt. Fischen ist hier verboten. Harpunieren sowieso.

Im Kühlschrank liegt noch ein halbes Kilo Bait. Bait=Fischköder. Bevor die schlecht werden nehme ich mir Papa Auszeit. Mit Dinghy, Hochseeangel, Gaff und einer Flasche Wasser fahre ich aufs offene Meer hinaus. Erst beißt nix an, dann ein Barakuda nach dem anderen. Frank und Friederike fahren mit ihrer Catana nach Osten und streifen meinen Kurs. Ich frage kurz dann versuche ich einen der Barakudas aufs Deck zu werfen. Geschafft, aber Frank glitscht das Ding aus der Hand. Vielleicht doch mal anhalten. Aber so ist das mit Segelbooten. Einmal die Segel ob ist es vorbei mit Bremsen. Für die Capitana ist Barakuda B-Ware, also will ich noch einen Thuna fangen. Ein Biß, der Mann und das Meer, also ich… Das Untier zieht und unterm Dinghy reißt die 40 Pfund Schnur. O.K. War zu groß. Oh das gibt einen bösen Blick. Nur zwei Barakudas. Ich hatte Spaß und bin endlich mal wieder fischglücklich.

Wir danken Frank für sein Autorengehalt (Spende)

blokart

via: www.blur.se

Trans-Ocean e.V – live ticker

INITIATIVE ZUR RETTUNG DES TO
Aus gegebener Veranlassung – erheblicher Zensur im TO Forum – berichten wir über aktuelle Gegebenheiten des Vereins, weil eine freie Meinungsäusserung bei TO offenbar unerwünscht und zunehmend nicht mehr möglich ist.

Ohne Netiquette verlassen wir uns auf die unter Seglern üblichen Umgangsformen. In Fällen krass missbräuchlicher Nutzung werden wir die Beiträge als Ausrutscher kennzeichnen, gleichwohl nicht zensieren.

Aktuelle Inhalte werden zeitnah ergänzt und ausgeführt,
versprechen

Peter Foerthmann, Detlev Schmandt

TO – GELÖSCHT

PRESSE
YACHT Online hat erstmals einen kritischen Bericht zu den Vorgängen in Cuxhaven abgeliefert. Das ist zu begrüßen. Weniger lobenswert allerdings, dass dem Verfasser Johannes Erdmann in seinem Bericht ein Widerspruch nicht aufgefallen ist. So schreibt er in Übereinstimmung mit den Feststellungen des Kassenprüfers richtig:

…. dass ausländische Mitglieder das Geld zunächst auf das Transfer-Konto auf den Namen des Trans-Ocean überwiesen hätten.

Um dann fortzusetzen:

… Der Trans-Ocean selbst hatte offenbar keine Einsicht auf das Konto, sondern lediglich die vermittelnde Agentur.

Diese Aussage kann so natürlich nicht richtig sein. Wenn der TO Inhaber des Kontos war, muss er auch Zugriff die Kontoauszüge gehabt haben. Man darf gespannt sein, wie es in Cuxhaven weitergehen wird. Weitere Termine sind bereits anberaumt: 12. und 26. Februar (jeweils 9.15 Uhr) im Amtsgericht Cuxhaven.

AUS DEN GERICHTSFLUREN
Verfahren gegen B. Luetgebrune wg. des Verdachts auf Untreue.
CN 3.Termin  08.11.2013
CN 4. Termin 04.01.2014
CN 5. Termin 18.01.2014

NACHLESE
Zusammenfassung der Mv 2013

MÄNGEL
Ungewöhnlich in der Geschichte des TO, wurde in der TO – Zeitung #142 lediglich Ort und Termin der Mv bekanntgegeben, die Bekanntgabe aller Anträge wurde nicht publiziert, hingegen per INFO POST einer großen Anzahl von Mitgliedern wahrscheinlich nicht fristgerecht zugestellt. Dies ist wahrscheinlich ein erheblicher Mangel, der nach der Rechtsauffassung fachkundiger Mitglieder, eigentlich die Ungültigkeit aller Beschlüsse zur Folge hätte haben müssen. Auf Nachfrage mit Fristsetzung scheint es, dass der Vorstand sich nicht genügend erklärt hat, weshalb aus Mitgliederkreisen nun Klage eingereicht worden ist.

PROTOKOLL
Bereits 2012 hat eine um nahezu sechs Wochen verzögert publizierte Protokoll Erstellung wahrscheinlich den Erfolg einer Satzungsklage verhindert. Eine rechtsanwaltliche Nachfrage zum Datum der Protokoll Veröffentlichung für die Mv 2013, wurde dies für die TO-Zeitung #144 angekündigt, also ca 5 Monate verspätet.

VORSTAND – WEBMASTER
Neue Satzung
Kommentare Reymann / Schmandt ( folgen )

GEMEINNÜTZIGKEIT
Die verbotene Diskussion

SEGLER, DIE DEN VEREIN VERLASSEN HABEN

INITIATIVEN
Facebook
Googlegroups Anfragen an: hochseesegeln@googlegroups.com

Melges 24 Worlds


Results

Zurück in die Freiheit

Ankerfall

Um den Behördenkram zu machen ist es ja o.k. für einen Tag am Pier zu sein. Dann reicht es aber auch wieder. Nathalie dampft rückwärts in die Achterspring ein um die Schnauze der MARLIN wieder aus der hintersten Ecke der Marina herauszubekommen. 10 Knoten Wind drücken uns an die Pier. Das Manöver klappt gut und ohne große Worte. Früher hatten große Boote ja auch keinen Bugstrahlruder. Geht auch ohne. (Insgeheim wäre ich aber froh, wenn ich eins hätte!)

Eine Meile vor der Marina ist es flach. Seegras. Auf 3,5 Meter ankern wir am Playa Sirena. Keine Fliegen, fast keine Mücken. Marinas sind nicht unser Leben. Keiner klopft mehr mit dem Mittelfinger am Rumpf oder guckt Nathalie in den Kochtopf. Wir machen Wasser und Strom, räumen auf und die Fender wieder weg. Der Alltag zieht wieder ein. Schule für die Kinder. E-mails für mich. Ein ganz normaler Arbeitstag. Internet via Hotspot gibt es in Cuba nur ganz selten. Und so muss ich meine Firma LUNATRONIC per e-mail führen. Das fängt mit dem Finanzamt an. Die sind zwar der Meinung, dass ich meine Einkommen in Deutschland mit Arbeit aus dem Ausland in Deutschland versteuern soll, aber die uneingeschränkte Steuerpflicht wollen sie mir nicht zugestehen, weil ich ja nicht in Deutschland gemeldet bin. Die Folge ist, dass ich keinen Einkommenssteuerfreibetrag bekomme und geschätzte Vorauszahlungen für 2013 und 2014 eingefordert werden. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mir da jemand mal zeigen will. Hmm. Ist das jetzt gerecht oder ungerecht? Es geht soweit, dass der Herr vom Finanzamt behauptet, daß wir ohne Anmeldung in Deutschland keine deutsche Flagge führen dürften. Ist jemand unter den Lesern, der sich damit auskennt, Erfahrung hat und bereit wäre meine Interessen gegenüber dem Finanzamt professionell zu vertreten, der melde sich doch bitte.

Wie geht das mit dem e-mail? Immer wieder bekomme ich fragende e-mails zu dem Thema. Dass e-mail und GRIB-Wettervorhersage bei Sailmail für 250 $US im Jahr möglich sind und das im Ausland ohne Funk-Lizenz, hat sich ja weitestgehend schon rumgesprochen. Aber es geht noch viel mehr. Airmail, dass Programm mit dem man Sailmail bedient, kann auch fremde POP3 Server abrufen. Also Gmail, Yahoo oder Deine eigene Domain. Hierbei werden aber nicht alle Mails geladen, sondern nur eine Liste mit den Absendern und dem Betreff. Die interessanten Mails kann man sich dann auf weiterleiten lassen, man kann Mails auf dem Fremdserver löschen oder an dritte weiterleiten. Via PACTOR und Kurzwelle aus dem Nirendwo, wiegesagt. Was nicht geht: Man kann keine Attachments empfangen. Zumindest nicht über Sailmail. Wenn man dann noch eine Amateurfunk-Lizenz hat, dem bleibt sogar dieses Türechen nicht verschlossen. Denn über Winlink kann man sogar kleine e-mail Anhänge empfangen. Sonst sieht man die eben erst in der nächsten Marina. Reicht ja meistens. Kleine Attachments senden, geht schon. Auch über Sailmail. Mit PACTOR IV sogar bis zu 100kb. Das reicht auch schon mal für ein Angebot. Meine Kunden, die nicht grade heute diese Internetseite lesen und ein e-mail von mir vom Ankerplatz in Cuba bekommen, bemerken das meist noch nicht einmal, weil ich mein e-mail mit dem den Firmenabsender von LUNATRONIC auch über Sailmail schicken kann. Ich kann sogar meine ganz normale Outlook oder Mail Programm auf dem MAC benutzen. Wie das geht? Verrate ich meinen Kunden, nicht aber meiner Konkurrenz die zu meinen treuesten Lesen gehört.

Leidtragender bin ich selbst, denn über interessierte und nette Kunden kann ich mich nicht beklagen. Egal wo ich mich grade auf diesem Globus herumtreibe. So auch wieder mit Izmael. Izmael sitzt mit Olga in dem schönen Catamaran den man da oben sieht. 45 Fuß und doch recht schmale Kufen für eine waschechte CATANA. Wusstet ihr dass CATANA „One Off’s“ baut? Schickes Teil was? Könnte mir auch gefallen. Schnelles Teil vor allen Dingen, da segeln wir mit der MARLIN deutlich hinterher. Der segelt sogar mit dem Profilmast, den er mit in den Wind dreht. Und mit der sportlichen Haube da. Na so was. Für meine Größe allerdings etwas zu klein. Haben wir heute mal angeklopft. Bootssprache Spanisch. Können wir ja. Schafft ja immer schnell nen gemeinsamen Draht. Und was hängt da von der Decke? Nen Sailor SSB Radio. „Wie Du hast kein PACTOR? Das trifft sich ja gut. Ich habe noch eins dabei. Kommste morgen rüber und ich zeige Dir was das kann.“ Wetten, dass Izmael demnächst seine e-mails über Sailmail abruft und nicht über seine Inmarsat Anlage? Verrate ich demnächst hier. Also brav morgen wieder einschalten und live dabei sein. ;-)

cruise ship extension

Girls Team Training

Billabong Girls Team Training, episode 3 Play from Billabong on Vimeo.

DesTopNews 2014-05

Trans-Ocean e.V. – gelöscht

DAS DOPPELTE LOTTCHEN
Der TO webmaster Navigator teilte vor einigen Wochen mit, dass er zum 31.12.2013 gekündigt habe, ist aber weiter im Amt.
Mit folgendem Post hat sich nun der “Neue” Webmaster geoutet::

Hallo Wolfram,
es wurde oft darüber geredet über die Gemeinnützigkeit des Vereins. Weitere Nachfragen zu diesem Thema sind z. zt. unangebracht und überflüssig ausserdem wurden im Beitrag Unwahrheiten verbreitet.
Daher verstiess der Beitrag von Beate Schmandt gegen unsere neuen Regeln.
Giovanni Scarlata – Admin ab 01.Febr. 2014

Nun wissen wir es also, kennen seinen Namen, es ist Giovanni Scarlata.

Aber wer ist Giovanni Scarlata? Ach so, zunächst ist zu bemerken, das dieser post im Threat von Wolfram mit dem Titel” Auf der Suche nach dem Wesen des TO” ebenfalls inzwischen gelöscht worden ist. Aber gut, er hat ja mal da gestanden und im TO ist es so, dass Gelöschtes meistens das Richtige ist. Also, wer ist Scarlata?
Auf diese Spur führen uns zwei weitere post, einer davon wiederum sofort gelöscht, hier ist er:

*Heimkehr* Posted:24 Jan 2014 16:29:18 *Subject:* RE: MEINUNGSFREIHEIT im TO
Ich finde es bedauerlich, dass hier nicht besser durchgegriffen wird…….
Giovanni Scarlata

Ja, dieser Post wurde auch wieder gelöscht, warum, weil der ganze Threat Meinungsfreiheit gelöscht wurde oder gab es noch einen anderen Grund?

Bitte beachten sie den Absender und vergleichen sie diesen mit dem folgenden Post, der übrigens nicht gelöscht wurde:

*Heimkehr* Posted:28 Nov 2013 13:54:24 *Subject:* RE: Eindrücke von der MV
Zur Ergänzung der Nachricht von……..Sollte der ehemalige Vorsitzende den strittigen Betrag an das Amtsgericht übergeben, wird TO Anspruch auf das Geld erheben.
Bert Frisch

Zweimal Heimkehr – Zwei verschiedene Menschen oder doch nur einer?

Bert Frisch als Beiratsvorsitzender und als webmaster, aber wissen sollte das wohl keiner. Und dass die Klarnamenregelung im internen TO Forum nun von Vorstandsmitgliedern unterlaufen wird, muss als bewiesen angesehen werden.

Wir freuen uns über Kommentare und Beiträge und hoffen eines schönen Tages, zusammen nach Cuxhaven zu fahren.
Detlev Schmandt

Marina Marlin

und der internationale Müll

Ich weiß nicht, wie lange wir nicht mehr mit unserem Schiff in einer Marina mit Laufsteg gelegen haben, längsseits des Steges mit zahlreichen Tagesausflüglern und anderen Touristen, die sich die vertäuten Boote anschauen. Wenn überhaupt, lagen wir mit dem Heck zum Steg oder wie in Santiago de Cuba, so allein, dass eh keiner vorbeikam. Das ist hier in Cayo Largo anders und gewöhnungsbedürftig. Die Menschen schauen uns ungerührt neugierig durch die Luken auf den Schultisch, immer wieder wird zur Materialinspektion an den Rumpf geklopft und als ich gerade das Wasser für meinen zweiten Kaffee aufsetzen will, grinst mich der Señor von der Gesundheitsbehörde durchs Fenster an.

20 CUC stehen noch aus, für die Inspektion unserer Gemüse-, Fleisch- und Käsevorräte. Zur Quittung gibt es gratis eine weitere Einweisung zum Thema Müll und regulierte Lebensmittel dazu. Die Mülltrennung erfolgt hier nämlich nicht nach Material und Wiederverwertbarkeit, sondern nach Nationalität. Es gibt nationalen und internationalen Müll. Noch produzieren wir reinen internationalen Müll, holländische Tetrapaks und Konservenbüchsen aus Curacao, Schalen von amerikanischen Kartoffeln und Äpfeln aus dem Supermarkt der Cayman Inseln. International, ganz klar. Organischer Abfall sollte an einem „exclusive place“ auf dem „upper deck“ gesammelt werden, in Plastiktüten natürlich, und unter keinen Umständen über Bord geworfen werden. Internationaler Müll muss so lange gesammelt werden, bis er fachgerecht in den internationalen Marinas entsorgt werden kann.

Die fachgerechte Entsorgung in Cayo Largo sieht derzeit so aus, dass alle ihre Müllbeutel am Ende des Steges parken. Die Charterboote mit dem nationalen, genauso wie wir mit dem internationalen Müll. Im Hinterkopf höre ich die Stimme meiner Oma: „Den Quatsch mit dem gelben Punkt mach ich nicht mit, nur Arbeit und hinterher landet eh alles im selben Topf!“

Den Kindern ist die Müllgeschichte herzlich egal, die freuen sich über den Swimmingpool, vor allem, da die Hotelgäste lieber an selbigem liegen, als in ihm zu schwimmen. Am Abend hat der Wind so weit nachgelassen, dass wir aus unserem Marinamauseloch wieder rauskommen, den Kanal zurück und den Anker auf 3,50 Meter Tiefe in den Sand gegraben. Keine Lichter mehr, kein Klopfen, kein Schwell, keine Musik, es ist so ruhig, dass der Skipper vor Schreck nachmittags um 6 in Tiefschlaf fällt und die Kinder vergessen, dass sie sich ja eigentlich wahlweise um ein Micky Maus Heft, die bessere Hälfte vom Apfel oder die Toilettenbenutzung streiten könnten. Ruhe und Frieden auf der MARLIN. Ich glaube ich setze mich mit einem Buch ins Cockpit.