Monatsarchive: Juli 2013

SV Maus – Manfred Marktel ITA

Impressionen vom Segeln auf 40 und 50 S.

Mast zu lang – macht nix!

Darsena Bellandi: Fest unter Sternen

Der neue ADAC Stützpunkt Darsena Bellandi an der Südwest-Spitze des Gardasees lädt am kommenden Samstag, den 27. Juli, zur Darsena Sotto Le Stelle ein. Der Name des Festes, das mittlerweile Tradition hat, bedeutet Darsena unter den Sternen und ist Programm:

Die Marina am Gardasee feiert: Darsena Sotto Le Stelle

Die Marina am Gardasee feiert: Darsena Sotto Le Stelle

Um 19.30 Uhr beginnt der Abend mit einer Happy Hour und Live-Musik unter freiem Himmel und wird bis zum Morgengrauen von den DJs Luca & Paolo begleitet. Skipper sind herzlich eingeladen, mitzufeiern oder sich vom Darsena-Team mit Strandliegen versorgen zu lassen, um am Seeufer die Sterne über Desenzano del Garda zu beobachten.

 

 

Darsena Bellandi – Die Marina

Der Himmel über dem Gardasee

So lässt sich der Himmel über Darsena Bellandi genießen.

Der kleine Hafen verfügt über 15 Wasser- und 150 Landliegeplätze und bietet als Vertragshändler namhafter Motorenhersteller auch Reparatur- und GFK-Arbeiten an. Landlieger werden bis 21 Uhr geslippt. In der Nähe von Darsena Bellandi finden sich Cafés und die wichtigsten Geschäfte des täglichen Bedarfs. Urlauber sollten sich einen Abstecher ins nahegelegene Desenzano mit seiner malerischen Piazza Malvezzi am Alten Hafen, den edlen Palazzi im Zentrum und dem Dom San Maria Maddalena nicht entgehen lassen.

ADAC Mitglieder erhalten jeweils 8% Rabatt auf Tages- und Dauerliegeplätze sowie auf Servicearbeiten, Zubehör und Ersatzteile.

Weitere Informationen zum neuen ADAC Stützpunkt Darsena Bellandi.

Segelregatta und großes Gala-Dinner an der Adria

So stellt man sich den Traumurlaub am Mittelmeer vor: Große Holzyachten kreuzen vor der Küste, in Weiß und Silber gedeckte Tische schmücken die Uferpromenade und zum krönenden Abschluss setzt ein Feuerwerk den Himmel über dem Meer in goldene Flammen.

Marina dei Cesari_Jubiläum

Open-Air-Dinner an der Marina dei Cesari

Mit diesem rauschenden Fest hat Marina dei Cesari, der neueste Vorteilspartner des ADAC Marinaführers in Fano, sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Rund 500 Gäste aus allen Winkeln Europas statteten dem Geburtstagskind einen Besuch ab. Sie angelten und segelten um die Wette und ließen den Tag beim Open-Air-Dinner ausklingen. Die Marina dei Cesari feierte aber nicht nur sich selbst, sondern auch den guten Zweck: Itaca, eine Einrichtung in Fano, die sich auf die Hippotherapie von Menschen mit Behinderung spezialisiert hat, erhielt einen großen Teil der Einnahmen des Tages.

Marina dei Cesari

Schicke Segler, wie diese Holzyacht von 1951, kreuzen bei der Segelregatta

Die Marina dei Cesari, zwischen Rimini und Ancona gelegen, ist ein „echter Stadthafen”. Nur wenige Schritte vom historischen Stadtkern von Fano entfernt finden  Skipper & Crew vielfältige, kulturelle Aktivitäten und perfekt erhaltene, historische Denkmäler. Auch nur einen Steinwurf von der Marina entfernt liegt der alte Handels- und Fischereihafen, ein farbenfroher, lebendiger Stadtteil mit den für die Region typischen Fischerhäusern, zwei langen Stränden, Restaurants, Geschäften und Boutiquen. Gästen der Marina stehen zur Erkundung kostenlose Fahrräder zur Verfügung. Die Marina selbst bietet nahezu alle Versorgungseinrichtungen für Schiff & Crew. Einem erholsamen, sorgenfreien Aufenthalt steht also nichts im Wege.

Zur Marinabeschreibung von  Marina dei Cesari

Weitere Informationen auf der Webseite von Marina dei Cesari*

Vorteile für ADAC Clubmitglieder

Clubmitglieder des ADAC profitieren in Marina dei Cesari von attraktiven Vorteilen & Rabatten: Skipper erhalten jeweils 10 % Rabatt auf Tagesliegeplätze und 5 % Rabatt auf Dauerliegeplätze.

Mehr Informationen zu den Vorteilspartnern der ADAC Sportschifffahrt.

 

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Thales Branche

Eines Abends kommen wir zu spät zu einer Vorstellung ins Goethe Institut in Salvador. Mist. Doch umsonst sollten wir nicht erschienen sein, denn eine Freundin von Gastgeber Frank aus der Casa Matria stellt uns Thales vor. Beide machen gerade ihren Doktor in “Performing Arts” an der örtlichen Universität. Thales druckst etwas herum, er könne nur ein wenig Englisch sprechen (stimmt aber gar nicht, sein Englisch ist super) und hat seine Gitarre dabei, da er noch auf eine kleine Party geht und dort spielen will. Wir dürfen einfach mitkommen und fühlen uns in der Runde von ein paar Freunden auf Anhieb wohl. Es wird gesungen, getanzt, Wein getrunken, getrommelt und gelacht…

Ein paar Tage später dann treffe ich mich mit Tahles in seiner neuen Wohnung. Wir nehmen zwei Songs von ihm auf und er versucht “Twilight” von Lindiwe Suttle neu zu interpretieren. Wir sind gespannt, was dabei heraus kommen wird! Hier schon mal sein Song:

thales branche in his appartement in salvador, bahia, brazil

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SV Sheik Yerbouti, Carole+Gerrit Paetow GER

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EIN JAHR – EIN SCHIFF – ZWEI ELTERN – DREI KINDER UND DER RUNDE ATLANTIK

Moin Peter,

wir stechen nun endlich in See. Geplant ist eine einjährige Atlantikrunde zweier etwas entrückter Eltern mit ihren zwei Mädchen im Alter von 9 und 12 Jahren und Sohn Matheo mit 14 Monaten. Was kann da noch schief gehen?

Liebe Grüße aus Empuriabrava
Gerrit und Carole WEITERLESEN

Veronica Veromm & Freunde

Normalerweise fragen wir uns immer durch, um Musiker zu finden oder kennen jemanden, der jemanden kennt. Dieses Mal jedoch durften wir in der Casa Matria mit Unterstützung von Frank Händeler unser Projekt vorstellen und haben eingeladen, wer Lust hatte zu kommen: Musiker, Organisatoren, DJs, Performer und noch einen Frank – den Wurst Frank, der seine deutschen, selbstgeräucherten Würste mitbrachte. Lecker!
Später wurde dann natürlich noch gejammt. Da erst entdeckte ich Veronica, die mit einer ganz besonderen Stimme einen Song nach dem anderen schmetterte. Auf die Frage, ob sie denn auch eigene Lieder hätte, spielte sie dann „Do Mineral Ao Vegetal”.

Wir hatten gerade kein Aufnahme-Equipment dabei und deshalb mussten wir uns für späterverabreden. Ein paar Tage später, gegen ein Uhr wollten wir uns dann in der Casa Matria zum Aufnehmen treffen, unsere Mikrofone waren schon aufgebaut, doch von Veronica keine Spur. Gegen 16 Uhr, kurz vor Sonnenuntergang, kam sie dann – aber nicht alleine! Nein, Veronica wurde noch von Marie, Seraina, Peu, Lahiri und Marlon begleitet. Riesige Trommeln wurden durch die engen Gänge geschleppt und auf dem Balkon positioniert.
Danach schmetterte die witzige Truppe einen Song nach dem anderen und wir mussten irgendwie zusehen, wie wir das am besten, mit unseren wenigen Mikrofonen aufnehmen. Die armen Dinger sind echt heiß geworden, ich denke aber, das Ergebnis kann sich hören lassen und die Photos sind auch echt schön geworden!

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Livingston Jerimanana

Für den Punkrock auf unserem Album sorgt Livingston. Mit Legace wandern wir in die hinterletzte Ecke eines kleinen Dorfes auf Nosy Be, Madagaskar und fragen uns durch, wo denn dieser Einsiedler wohne, den wir immer wieder vor Restaurant gesehen haben. Man führt uns zu einem kleinen Hang mit vielen Palmen und das kleine Häuschen mit dem strohgedeckten Dach, solle das von Livingston sein. Leider ist er gerade nicht da, aber wir machen es uns auf dem Boden gemütlich und vertreiben uns rauchend die Zeit.
Nach einer Weile erscheint dann dieser alte Mann mit seiner roten Mütze und der durchgeschrammelten Gitarre auf dem Rücken. Kurz fragen wir, ob er Lust hätte mitzumachen, und schon beginnt der Punk. Eine Rasseldose auf dem großen Zeh des rechten Fußes schüttelt sich im Puls der heraustretenden Halsschlagader. Die Saitenanordnung ist für uns verkopfte Europäer komplett unverständlich; die sich daraus ergebende Stimmung klingt wie ein im Pogo mitgröhlender Mob aus hundert verschwitzten Männern mit Bierbäuchen. Und dann dazu diese Stimme – in Ekstase schreit Livingston „Mam Piraf“ heraus, immer wieder unterbrochen von Lauten, zwischen Röcheln und Stöhnen. Für eine feste Liedstruktur hat er keine Zeit, sein innerer Drang lässt Strophen unvollendet bleiben, um gleich wieder in dem Teil zu zerfließen, der wohl der Refrain sein soll. Ein echter Punkrocker, der so Punk ist, dass er sogar auf Punkrock scheißt.

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Patrick Tsimarofy

Auf Nosy Bé gibt es eigentlich nur eine Bar, wo man so richtig zu Live.Musik tanzen kann. Und das ist das Taxi Bé. Jeden Abend spielt eine Band von unseren drei Mädels, zwei Gitarristen, Schlagzeuger, Keyboarder und eben Patrick am Bass stundenlang die Hits der 80er, 90er und das Beste von heute.
Obwohl Patrick’s Englisch und unser Französisch sehr limitiert waren, haben wir ihn irgendwie überredet bekommen, sich seinen Bass zu schnappen und mit uns an den Strand zu kommen. Dort spielte er dann vor Palmen für zwei Lieder von uns den Bass ein, Say Goodbye (to the other Guy) und den Thai Blues.

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Lindiwe Suttle

Da Lincoln Familie in Südafrika hat, war es für uns relativ leicht, an Musiker zu kommen. Lincolns Cousin Damien zum Beispiel organisierte uns die Lindiwe in Kapstadt und empfing uns mit offenen Armen in einem after-work Etablissement, in dem sich wohl jeder Deutsche ein Stück zu Hause gefühlt hätte. Es gab sogar großartiges Bier in wohlgeformten 0,5 Liter Flaschen, das extra aus Deutschland importiert wurde! Auf der Speisekarte stand neben Weiss- und Currywurst auch Käesewurst. Etwas übertrieben war nicht nur die Phonetik, sondern auch die Preise, sodass wir dort leider nicht all zu oft einkehrten.
Aber zurück zu Lindiwe! Eine aufstrebende, junge Frau, die in Kapstadt von Marius Müller-Westernhagen entdeckt wurde und in Berlin sogar ihr erstes Album aufnahm. Sie hatte uns zu sich nach Hause eingeladen, war die erste Person, die ihre eigene Stylistin für die Session hatte, ihr alter Freund Bobby Green (DOP von Free Willy) hielt für uns sein T-Shirt als Reflektor und Lindiwe positionierte sich mit einem umwerfenden Kleid im seichteb Wasser der Bucht vor ihrem Haus.
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Als Sahnehäubchen durften wir dann doch tatsächlich noch mit ihr, dem Marius und seiner Frau eine Führung durch das größte Township von Kapstadt machen, durften bei ihr übernachten und zu guter Letzt versuchte sie noch alles, weitere Musiker für uns zu organisieren und fand Andrew James, der das Cover für ihre erste EP designed hatte.
Eine beeindruckende Frau, von der man sicherlich bald noch mehr hören wird!
Hier ihre Website: lindiwesuttle.com

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Andrew James

In Südafrika hangelten wir uns von Kontakt zu Kontakt und irgendwie sind wir dann eines Tages, bei Andrew gelandet. Also Lincoln und Ben haben sich in Berlin getroffen, Lincolns Cousin Damien lebt in Kapstadt, der hat uns Lindiwe Suttle vermacht und die hat uns dann den Andrew empfohlen, weil er das Cover für ihre erste CD designed hatte. Ja, so einfach kann es manchmal sein, bis man an die richtigen Leute gerät!

Dafür, dass Andrew eigentlich seine professionelle Musiker-Karriere an den Nagel gehängt hat und jetzt nur noch zum Spaß musiziert, hat er noch verdammt tolle Sachen drauf! Für unsere erste CD – AAA – steuerte er den Intro-Track bei, den wir unter einer Mole in Kalk Bay aufgenommen haben. Im Hintergrund von diesem Tack gibt es deshalb wunderschönes Möwen-Gekreische. Gerettet hat diese Aufnahme übrigens Andrews Beanie, dass als Windschutz fungierte.

Außerdem hat er bei dem erst ziemlich trägen Song von Ujjayinee – “Kalighata (Rain Clouds)” – mal so eben, nebenbei sozusagen, ein wenig auf der Gitarre rumgeklimpert und dadurch die komplette Struktur und Harmonie dieses Songs verändert! So waren wir wieder inspiriert und das großartige Ergebnis ist auf unserer ersten Platte gelandet.

Was Andrew sonst noch so macht, sollte man sich auf seiner Seite unbedingt anhören.

Hier sein Song, zusammen mit Vicky Lucato aus Brasilien:

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Reinhard Liebers

Ben und Reini kennen sich schon aus der Schule und im November 2011 wollte Reini dann einfach mal vorbei kommen. Segeln, Reisen und Urlaub. Bei uns heißt das Motto aber “Hand gegen Koje” und so musste Reini ordentlich mit anpacken, die Marianne in Schuss zu halten. Hat er auch gut gemacht!

Und als wir “Being Slow” aufgenommen haben, fehlte uns irgendwie noch ein Schlagzeug. Das hat er gespielt, auch dann noch ein paar andere Sachen und hat sich somit zu einem wertvollen Crew Mitglied hochgearbeitet. Sogar jetzt unterstützt er uns aus dem fernen Heidelberg, wenn wir auf See sind mit aktuellen Wetterinformationen. Außerdem hat er großartige Reiseberichte verfasst, die man alle hier findet UND übersetzt das deutsche Kuddelmuddel von Hannes ins Englische. Ein echter Pfundskerl!

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