Archiv der Kategorie: News & Blogs

Finn EM: Finn Dinghies vor Cadiz am Limit – Das harte Los von Kronprinz Wright

Finn Dinghy

Finnsegler sind die Härtesten. In Cadiz erhielten sie bei der EM das Spielfeld, auf dem sie sich wohlfühlen: 30 Knoten Wind und eine heftige See. Achtung: Das Video könnte seekrank machen! Weiterlesen

Nicht genutzte Tage verfallen nun doch!

Gajeta Kornaten Reise Kroatien 2015 AFr_IMG_8991

Die kroatische Tourismus-Zentrale versprach im YACHT-Interview eine eignerfreundliche Lösung – doch nun ruderte sie klammheimlich zurück

Der Southern Ocean wirft seine Schatten voraus

Volvo Ocean Race 2017/2018

Das Tempo der Flotte auf Kurs Südpolarmeer zieht an. Bislang verläuft das Comeback von Spitzenreiter Vestas 11th Hour Racing vielversprechend

Auswintern nicht vergessen: Heute ist Frühlingsbeginn

Krantermin Hafen Kiel 2014 RRi_IMG_9876

Es geht auf- und vorwärts, die Segelsaison startet. Allerhöchste Zeit, das Boot vorzubereiten und fit für neue Erlebnisse zu machen. Tipps zum Auswintern

Zwei Systeme kombiniert: Epirb und AIS

McMurdo SmartFind G8 AIS

McMurdo hat einen neuen Notfallsender, der nicht nur die Rettungskräfte alarmiert, sondern auch im Nahbereich die Suche erleichtern soll

Hitech-Furler von UBI-Maior mit deutschem Vertrieb

Test Furler 2017 NKr_Test Furler 2017 NKr_0517_Ubi_Maior_039

Rollanlagen von UBI-Maior waren in Deutschland bisher kaum zu sehen. Nun hat Lindemann die Marke im Programm und beliefert alle Segelmacher mit den edlen Teilen

Scalare zum Anfassen

Scalar 34 classic: <p>
	Scalar 34 classic</p>

Die Yachtwerft Henningsen & Steckmest in Kappeln an der Schlei lädt am Sonntag, dem 25. März, von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Werft

Fein geschliffener Daysailer

 

Die Werftchefs Dean und Dennis Hennevanger von Saffier Yachts aus den Niederlanden haben bei ihrem aktuell größten Boot Neues gewagt. Sie haben bei der Saffier SE 37 Lounge die beiden Steuerstände konsequent auf Schiffsmitte gesetzt und damit richtig Platz auf der 12 m langen Yacht geschaffen. Mehr Raum zum Segeln oder Entspannen, allein, mit Freunden oder Familie.

Die auf Daysailer spezialisierte Werft hat sich mit ihren durchdachten Designs schon früher einen Namen gemacht. 2009 waren sie die Ersten, die eine große Ruderanlage auf einem Daysailer installiert haben. Bei der bisher größten Saffier sind sie noch ein Stück weiter gegangen: Sie haben die Doppelruderanlage direkt hinter dem Kajütaufbau positioniert. Damit schaffen sie viel Platz fürs barrierefreie Segeln. Alle Schoten und Fallen für sämtliche Segel laufen verdeckt bis ins Cockpit. Sie können, ohne die Position am Ruder zu verlassen, an der Winschkonsole bedient werden.

Zugleich macht ihre technische Ausstattung die Saffier SE 37 Lounge zu einer leicht bedienbaren, schnellen und zudem seegängigen Yacht: Ein leistungsfähiges Rigg, der flache Rumpf in Kombination mit einem modernen Kiel, eine Gewicht sparende Fertigungstechnik und der fest verbaute Bugspriet, der einfaches Handling von Code-Zero-Segel oder Gennaker ermöglicht, machen das 37-Fuß-Schiff zu einer leichten und schnellen Yacht, die auch Einhand komfortabel und einfach zu segeln ist. Auf nur einem halben Meter ist für Einhandsegler alles perfekt zu erreichen.

Saffier SE 37 Lounge

Eine Fussstütze gibt Halt© Saffier
Saffier SE 37 Lounge

© Saffier

Durch eine große Luke gelangt man problemlos und bequem vom Cockpit zum Salon unter Deck. Ideal: Der Höhenunterschied zwischen den beiden Ebenen beträgt nur einen Meter, die Stehhöhe ist mit 1,65 m passabel hoch. Dank viel natürlichem Licht ist die Atmosphäre unter Deck angenehm. Hier finden, wenn nötig, vier Personen Platz zum Übernachten. Für den Kaffee am Morgen gibt es eine Küchenzeile mit optionalen Kühlschrank – und ausreichend Stauraum.

Saffier SE 37 Lounge

Unter Deck macht die weiße Eiche den Raum hell© Saffier

Die Windschutzscheibe, die dem Daysailer ein schnittiges Aussehen verleiht, schützt ausreichend bei Gischt und kann mit einer Persenning erweitert werden. An Deck, bei Saffier grundsätzlich anstelle von Teakholz mit Esthec belegt, ist der Durchgang zur Achterplattform sehr frei und offen gestaltet. Hier ergibt sich ein mit Sitz- und Liegeplätzen ausgestatteter Lounge-Bereich. Auf sofaähnlichen Duchten sollen bis zu zehn Personen Platz finden.

Auf Knopfdruck lässt sich der im Boden integrierte Cockpittisch ausfahren. Wer es noch entspannter haben möchte, kann die Sonnenliege ausklappen. Über das halb offene Heck kommt man zum Baden ganz leicht ins Wasser und vom Steg sehr einfach an Bord. So wird das Boot an der Mole zur schwimmenden Lounge – zum Sonnen oder Chillen am Abend.

    • Saffier SE 37 Lounge

 

    • Saffier SE 37 Lounge

 

    • Saffier SE 37 Lounge

 

Länge über Alles: 12,00 m
Breite: 3,45 m
Tiefgang: 1,70 m/ 2,40 m
Verdrängung: 4.800 kg
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=clhPazKAbQ4?rel=0&showinfo=0]

Wer zum Basispreis von 209.000 Euro netto eine Saffier SE 37 Lounge kaufen möchte, muss sich gedulden: Die Werft ist bis 2019 ausgebucht.

Saffier Yachts

Die Geschichte der Werft ist eng verknüpft mit der Geschichte der Familie Hennevanger. Vater Richard gründete 1980 die Werft in IJmuiden, nachdem er acht Jahre mit Frau und Söhnen auf einer selbst konstruierten 60-Fuß-Yacht um die Welt gesegelt war. Die Söhne Dean und Dennis Hennevanger haben die Werft inzwischen übernommen. Sie haben die Saffier-Daysailer entwickelt. Die Saffier-Werft achtet auf hohe Fertigungsqualität. Handwerk und Liebe zum Segeln prägen die Unternehmensphilosophie.

Der Beitrag Fein geschliffener Daysailer erschien zuerst auf Float Magazin.

CREW 42 an Bord genommen

Skipper im Reparatur Mode

>Das Leben ist grausam. Denn es ist unglaublich, wie schnell das Leben weitergeht, wenn einer unserer Freunde tödlich verunglückt. Im normalen Alltag noch viel mehr, aber auch hier auf der MARLIN. Wir sind wieder unterwegs. CREW 42 hat eine knappe und doch gründliche Sicherheitseinweisung bekommen. Ich versuche mir mal was von meinem Kollegenskipper Jan abzuschauen. „Wird schon werden.“ Vieles kann man auch unterwegs noch mitteilen. Katrin, Harald, Leon und Henry sind dabei. Familie, mit zwei Söhnen, die eigentlich schon nicht mehr zu Hause wohnen und doch mit ihren Eltern ein Urlaub zusammen machen. Katrin, strahlt. Ist ja auch nicht so oft, in dem Alter der Kinder (18 und 20). Sehe ich auch so. Leon und Henry bringen viel Dynamik in die Gruppe. Sie lassen mich meine Söhne Julian & Lukas vermissen. Dabei sind auch Pia und Carsten, die sich schon lange auf die Reise mit der MARLIN freuen und auch ein eigenes Schiff haben. So ist es für mich eine entspannte Crew. Die Sonne scheint. Der Himmel ist blau. Nun. Kurs Leuchtturm liegt an. Ich vermute mal, dass aufgrund der Vorkommnisse ein Besuch der oberen Stockwerke des Leuchtturms nicht möglich sein wird. William in Ehren, muss das ja auch nicht unbedingt sein.

Der faule Zahn von Erika ist gezogen. Man sieht den Ladewandler für Erikas Starterbatterie. Zwei Löcher zeugen von der Vergänglichkeit. Ist gar nicht so schnell aufgefallen, denn die Starterbatterie des Generators wird auch geladen wenn die Hauptmaschine Johann läuft. Nun ist aber die Starterbatterie in die Jahre gekommen und musste getauscht werden. Komisch. Ich hatte noch eine Blei Säure Notfall Batterie, trocken, die dazugehörige Säure in Flaschen an Bord. Nach der Installation messe ich den Ladestrom. Kein Ladestrom, sondern Entnahme. Hmm. Da war der Zahn doch schnell gefunden und komisch: Im Kartentisch liegt Ersatz. War schon mal kaputt und ich habe natürlich direkt zwei gekauft. Auch die Frage warum kaputt habe ich mir gestellt und nun: Es ist mal wieder eine Johnson Umwältzpumpe, die anscheinend nur gebaut werden, damit sie ersetzt werden müssen. Die in Erika habe ich mit Jan schon irgendwann auf dem Weg nach Bonaire ausgetauscht mit der der fast baugleic hen von der Webasto-Ersatzheizung. Lagerwellenstift ausgeschliffen, unrund und hing fest. Quasi ein Kurzschluss. Mann, Mann oh Manno…

Eine weitere neue Johnson Dauerläuferpumpe hat Katrin im Koffer nach Cuba mitgebracht. Diese kühlt die Kühlungskompressoeren. Oder eben auch nicht mehr. Vier Jahre hat die letzte gehalten. Fast neu also. Florian, meint, dass die viel zu heiß wird. 50° zeigt das Infrarotthermometer. Anzufassen ist sie nicht mehr. Gut 30 Watt. Im Schrank finde ich eine Motorendrehzahlsteuerung. Zugeschaut und mitgebaut… ist das Ding runtergeregelt auf 7 Watt und kühlt die Kompressoren immer noch ausreichend. Nun mal ausprobieren was der Freezer dazu sagt. Die mittlere Lebenserwartung der Pumpe sollte auf jeden Fall potenziert sein, wenn das klappt.

“Spring doch ins Wasser“, wir sind angekommen am Leuchtturm. Kein William, keine Rafa, kein Frank da. Viel Zeit bleibt uns auch nicht. Morgen schon soll Südwind kommen, mein 30 Tage Cuba Visum läuft übermorgen ab. Mist. Das kann man hier in Cuba nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich muss morgen dringend nach Cayo Largo um meine Visa zu verlängern. CREW 42 musste zwei Tage alle Vorräte an Riesengarnelen essen, wie Katrin es so sagte. Ich geh mal in die Küche. Heute gibt es Hühnchen in Weißweinsauce an Kartoffeln. Hab ich noch nie gemacht. Na ja. Wird mir schon was einfallen.

 

Sailing Conductors – Ben Schaschek GER

WILLKOMMEN IN PETER´S RUDEL

Sailing Conductors

Aira 22 – Die Jollenwanderin

Der Baum ist extra hoch angeschlagen, damit man unter dem Zelt, das passgenau zugeschnitten wird, aufrecht sitzen kann. Als weiteres Zubehör gibt es ein maßgeschneidertes Lattenrost. Über das gesamte Cockpit gelegt und mit den Sitz- und Rückenlehnenpolstern bestückt, entsteht eine komfortable Liegefläche für zwei. In Kombination mit der kleinen Schlupfkajüte, in der Segel, Taschen und Utensilien wie Campingkocher, -geschirr und Verpflegung verschwinden können, wird mit wenig Zeitaufwand eine geräumige Wanderjolle. Ideal ist das sechs­einhalb Meter lange Kielboot für Reviere, wie die Mecklenburgische Seenplatte oder Friesland. Kein Wunder, denn das Konzept kommt aus den Niederlanden, entworfen im Hause Simonis / Voogd. Die Aira 22 soll nicht nur Fahrtensegler begeistern, sondern auch als strapazierfähiges, einfach zu handhabendes Clubschiff dienen oder mit einem Minimum an Zusatzausrüstung Regattasegler bei der Stange halten.

In der Match-Race-Variante erhält die Aira 22 anstelle des L-Kiels einen tiefer reichenden Hubkiel mit schmaler Finne und Torpedobombe und eine Gennaker-Ausrüstung. In der CS (Club Sailer)-Variante wird sie mit stabiler Gumminase und umlaufender Gummi-Scheuerleiste ausgestattet, als Daysailer (DS) kann sie wahlweise mit Cockpittisch und E-Motor bestellt werden.

Konstruktion: Simonis / Voogd
Lüa: 6,50 m
Hubkiel: 1,15 m
Gewicht: 700 kg
Ballast: 250 kg
Groß: 14 m²
Fock: 8 m²
Gennaker: 25 m²
Preis: ab 14.500 Euro
Händler: www.airaboats.nl

Um den Eimer um die Insel

St. Barth Bucket 2018 J/Class Borlenghi

Zum Auftakt der karibischen Regattasaison stahlen drei J-Class-Yachten auf der St.-Barths-Bucket- Regatta allen anderen Teilnehmern die Show