Archiv der Kategorie: News & Blogs

Versorgungsengpässe

http://oppettider.net/photos/014/172/lidl-3d-listing.jpg?1380891166

Mein Wassertank ist leer, an Vorräten gibt es noch Käse aus der Tube, 2 Zitronen, Scheibletten, Reis und Knäckebrot. Es gibt keinen Strom mehr, also ist die Kühlbox aus. Ich habe nur noch 2 Flaschen Trinkwasser und will morgen das Halbfinale sehen. Ich habe daher heute in 3 Häfen festgemacht, aber überall das Gleiche…kein Wasser, kein Strom, keine Einkaufsmöglichkeiten und der Fernseher ist kaputt…
Interessanterweise habe ich heute gleich die Crews von 3 Booten kennengelernt, die mit den gleichen Problemen kämpfen. Erinnert irgendwie an “Waterworld”…”Weißt du wo es Wasser gibt? Nein…aber ich kann Zitronen gegen einen Fernseher tauschen….” 
Bisher war das alles nie ein Problem, ich hätte ja in Stockholm versorgen können, aber der Weg war extrem weit. In den kommenden Häfen soll es ähnlich aussehen, als bleibt nur der recht weite Weg nach Nörrtalje. Hier soll es laut Google schon mal eine Sportsbar geben und laut Törnführer Live-Konzerte im Stadtpark, der direkt an den Anleger grenzt. Und wie ich eben grade gesehen habe, gibt es einen Lidl….das alleine rechnet sich (im Vergleich zu den Apothekenpreisen der üblichen Krämerläden) und rechtfertigt die 10 Meilen lange Anfahrt durch einen Sund. Irgendwie gehts doch immer weiter, man darf eben nur keine Pläne machen…

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Einmal im Leben

Gerade schaue ich auf das Wasser und den immer noch taghellen Himmel hier oben im Norden. Dabei kommt mir der Gedanke, das ich das was ich gerade mache, in diesem Leben wohl nicht wieder machen werde. Das ist kein neues und auch kein trauriges Gefühl, einfach nur eine Gewissheit und eine Aufforderung jedes Detail aufzunehmen und auszukosten. Ich habe ja schon einige ungewöhnliche Urlaube gemacht und jedesmal war mir danach klar, so das wars! Mir kommt das Leben sonst ja recht lange vor, in diesen Momenten wird mir aber die Kürze und die Endlichkeit extrem bewusst. Natürlich könnte man alle diese Reisen wiederholen, aber zum Einen locken noch so viele andere Ziele und Ideen, zum Anderen habe ich das einige Male probiert, und es ist einfach nicht mehr dasselbe, wie beim ersten Mal. Wenn ich hier wieder segeln sollte, weiß ich schon wo es am Besten ist, was ich eher auslasse, wie lange alles dauert, wo der beste Supermarkt ist etc., und das hat dann irgendwie keinen Reiz mehr, obwohl es vieles einfacher machen würde. Nach 2 schlechten Erfahrungen in dieser Richtung, wiederhole ich nicht mehr. Und das führt dann eben dazu, das ich wie eben gerade denke: Das machst du jetzt und nie wieder!! Ein Gedanke der mich gleichzeitig sehr glücklich macht, aber mich irgendwie auch sehr klein und vergänglich fühlen lässt.
Also weg vom Rechner und ab in die Natur und die Seele baumeln lassen….

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ORC EM: Christian Plump mit “Elena Nova” gewinnt Silber

ORC EM 2014

Der Hamburger Christian Plump hat bei seiner zweiten Regattasaison im Mittelmeer mit der Swan 45 “Elena Nova” die Silbermedaille bei der ORC Europameisterschaft gewonnen. Weiterlesen

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Am 10. und 11. Juli heißt es: Leinen los für die ElbeKids!

Hamburg: Zum Start der Sommerferien in Hamburg bekommen wieder bis zu 40 Mädchen und Jungen die Möglichkeit zum sammeln erster Segelerfahrungen.

ElbeKidsDSC_0399Kinder für den Segelsport zu begeistern ist auch in diesem Jahr das Ziel der Aktion ElbeKids. Bereits zum sechsten Mal lädt die hanseboot am 10. und 11. Juli 2014 zusammen mit dem Hamburger Abendblatt und dem Mühlenberger Segel-Club (MSC) 40 Mädchen und Jungen zum kostenlosen Schnuppersegeln in Optimistenjollen ein. Mit der Aktion möchten die drei Partner Kindern einen Einblick in den Wassersport ermöglichen, die durch ihre Familie keinen Zugang zum Segeln haben und aus finanziellen Gründen bisher keine Segelerfahrung sammeln konnten.

Bei den ElbeKids dreht sich an zwei Tagen alles um den Wassersport – Segel setzen, An- und Ablegen und Kurse halten. Rund zehn Segellehrer und Helfer vom MSC gestalten ein abwechslungsreiches Programm mit praktischen Übungen und spannenden Spielen mit und auf den Optimistenjollen. Nach einem Tag Theorie und Praxis an Land und im Wasser machen die kleinen Kapitäne am zweiten Tag einen Ausflug zum Mühlenberger Loch oder zur Elbinsel Schweinesand. Die Aktion ist Kindern vorbehalten, die zwischen acht und zwölf Jahren alt sind und noch nicht über Segelerfahrung verfügen.

Jetzt anmelden und am 10. und 11. Juli 2014 spielerisch erste Segelerfahrungen sammeln:

Die Teilnahme bei den „ElbeKids“ ist kostenlos. Es fallen lediglich 20 Euro pro Kind für die Verpflegung an den zwei Veranstaltungstagen an. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze (Freischwimmerzeugnis), bitte Kopie mitbringen. Die Registrierung ist ab sofort per E-Mail an elbekids2014@abendblatt.de möglich, bis Dienstag, 8. Juli 2014, 15 Uhr. Da sich erfahrungsgemäß mehr Kinder zur Teilnahme anmelden als Plätze vorhanden sind, entscheidet das Los. Folgende Angaben sind für die Anmeldung erforderlich: Name und Geburtsdatum sowie Größe des Kindes, Name des Erziehungsberechtigten, Anschrift, Telefon, E-Mail.

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Video Fundstück: Laser Extreme Reaching

Hardcore Laser Reaching bei 40 Knoten Wind.

Auf der Jagd nach dem seglerischen Adrenalinrausch braucht man keine Foils oder andere abgehobene Technik. Eine einfache Kühlschranktür genügt und jede Menge Wind. Weiterlesen

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DesTopNews 2014-27

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Traumboot: Gunboat G4 Foiler – Der erster Cruiser auf Tragflächen

Gunboat G4

Das musste ja kommen. Der neue G4 Kat von Gunboat soll als erster Cruiser auf Tragflächen segeln. Die Revolution im Segelsport geht weiter. Weiterlesen

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Ganz starke Segel-Aufnahmen

XVI Trofeo SM la Reina - Campenato de Europa de ORC: XVI Trofeo SM la Reina - Campenato de Europa de ORC

Die Küstenwettfahrt bei der Europameisterschaft der Seesegler vor Valencia forderte bei Starkwind alles – und lieferte sehenswerte Fotos

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Kleinkreuzerprojekt: Partner gesucht – Wer hilft beim Bauen der Bente 24?

Bente 24 Design, Kleinkreuzer

Die Semesterrunde für unsere Bente 24 an der Uni Hannover ist beendet. Starke Ideen sind entstanden. Nun geht es an die Realisation. Und dafür brauchen wir Partner. Weiterlesen

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Bente 24: Designstudien Exterior

Ich werde in der nächsten Zeit nach und nach ein paar Designstudien vorstellen, die wir im Rahmen der Semesterarbeit der Hochschule Hannover bekommen haben. Heute: Exterior Ich lasse das ganze mal im Detail unkommentiert. Viel von dem, was man aussen sieht, basiert auch auf Designideen im Inneren oder auf anderen Details, die ich hier noch […]

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What does it need to be so Swede

I usually write this Blog in German. I thought about doing it bilangual, but opted against it for different reasons. But today as one exception to this rule, this one is going out to David and maybe some other Swedish readers…
I am now in Sweden for over 7 weeks and these are my results so far of watching the character of the inhabitants of this wonderful country. Some of the points listed, I am sure you are aware of, others might be only visible to strangers.

First of all, if you are not sure if somebody is from Sweden, let him open a door  (even better a toilette door). If he uses both hands in an awkward way, he is!

This my “Do and Don’t” list for Swedish inhabitants based on my thorough research:

- If some complete unknown stranger sits all alone, talk to him for a long time and invite him for a drink (non-alcoholic) or even to watch TV on your boat or house, while you are not even around. Nice!

- Do not forget to mention the high alcohol prices in Sweden, cause after some repetitions the stranger will surely produce a bottle with high spirit alcohol contents of some sort.

- Paint every piece of wood related to a house red, every stone yellow.

- As a girl from 8-17 years old, be blonde and wear the shortest white hot pant you can get, no matter of the size of your legs . The bigger the diameter, the shorter the pants, as a guideline: half of the pockets must be hanging out at least! Be sure your legs are as brown as possible, if not use self tanning.

- As a girl over 18 years old be blonde and always carry a baby-buggy with content and at least two more children  to your left and to your right. (I was already wondering about a governement ruled reproduction program, to fill the vast empty spaces north of the country? Even in Turkey, I have not seen such a high ratio.)

- As a boy, do not drink, order or expose any non-alcoholic drinks in public no matter what time of the day it is. Exception: a take-away coffee for a young dad, herding the 3 children, while Mommy is having her beers.

- Make it as hard as possible to watch the football world championship 2014 on TV outside your own four walls. Foreigners should suffer the same as you, not taking part in this event. If you are a big hotel in a big city, simply claim you have no TV. If you are a restaurant just turn it off. Say it is broken or mention obscure channels you cannot receive, when being pushed. As a big Swedish broadcaster always and only show the uninteresting games like Portugal-Ghana instead of USA-Germany!

- In supermarkets always buy at least two wagons full of various stuff and take your  time for a nice chat with the girl at the checkout, including your children. Everybody else has 6 weeks official holidays too, and nobody will mind waiting 30 minutes to buy 3 tomatoes.

- When someone might come close to a street crossing, brake as hard as you can, even 1 km away.

- Always stay 10km/h under the speed limit except on a boat in the water. Here fits the full throttle rule.

- Switch to accent free american english in an instant, even if you are only three years old to impress foreigners and show them how useless their 12 years of school English had been.

- If you buy a boat make sure it has at least 2 outboards with not less then 250hp each, and always drive as fast as possible to produce maximum waves.

- When buying a car, it has to be an old American V-8 or a Volvo. Period.

- If working in a restaurant be absolute overwhelming the first 4 sentences, then switch to non eye contact standby mode. Allright this is a copy and paste from the US, but the time and intensity of the change is much more improved.

- Make sure the names of your towns are only understandable and sayable in Swedish, no matter how hard one tourist tries.

- Eat your lunch at Midday, and your Middag in the evening.

- Greet everybody you ever meet with a nice Hey-Hey. If in official position use the international Hey-san instead, to not exclude Japanese people from your friendlyness.

- As male between 30 and 50 in summer always wear short sleaved checked shirts in light colours, steel rim glasses and shorts, so noone can remember if he ever saw you before.

- If you sell clothes, make sure some 80s style hard rock or metal CD is running.

- In a restaurant Swedish specialities should only be fish, steak, sausages, hamburger served with anything potato based.

- If you meet other Swedish people in a non urban environment produce a complete barbecue out of nowhere and sit and talk for hours. Do not let strangers see how you do the trick. Wait until they turn around and when they turn back have a nice barbecue already burning. Pass this knowledge to your kids as your father surely did with you. Do not use this talent, when in an urban situation…this is reserved to the Turkish people after all.

- Anything else…yes, make everything as expensive as even tolerable (except lunch buffets and kebabs) and always be the friendliest person on earth.

To be continued!

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Landfall in Horta

20140706

MARLIN @ Anchor

Ich bin’s der Micha. So. Nach der ersten Nacht kann ich auch die Tasten mal wieder bedienen. Gestern kurz vor Schluss sind wir hier eingelaufen. Der Hafenmeister war unfreundlich. Das kann ich auch. So kennt man mich ;-) Einklarieren in der Heimat. Das ist ja was. „Wie, ihr wollt vor Anker liegen. Das geht nur, wenn die Marina voll ist. Solange Platz ist müsst ihr an die Pier oder in die Box.“ „Für 40 Euro?“ „Klar.“ Der Beginn einer großen Freundschaft. Also verbringen wir die Nacht an der Kaimauer. Mit dem salatschüsselförmigen Kasko der Marlin ist das immer Mist. Die Fender rutschen gerne hoch und der Skipper bekommt schnell richtig viel schlechte Laune. Für solche Spielchen brauchen wir mal zwei dicke, fette, runde, orange, Fischerfender. Haben wir aber noch nicht.

Nathalie socialt mit unseren spanischen Freunden und abends landen wir auf dem Horta Dorfplatz. Hauptsache die Kinder sind glücklich und spielen mit den spanischen Freunden. Ein lokaler Kinderchor trällert auf eine Bühne, an Ständen gibt es die Reste von der Party, die anscheinend schon ein paar Stunden im Gange ist. Jetzt platzt mir der Kragen: „Nathalie, ich gehe jetzt mit Julian ins Peters Sport Cafe. Gin Tonic trinken bis ich tot umfalle!“ Julian hält sich aus dem sich anbahnenden Streit raus. Er will es sich weder mit mir, noch mit Nathalie verscherzen. Armer Kerl. Nathalie gibt nach. Guter Zug.

Heute am frühen Morgen wache ich im Pilothaus auf. Der Kopf ist schwer, ein Fender liegt auf der Kaimauer, es regnet. Ansonsten keine Schäden. Neuer Tag, neues Glück. Nach einen grandiosen Frühstück mit frischen Eiern und echt billigem Croissants packe ich meine Töchter unter den Arm und enter das Toilettenhaus am anderen Ende der Marina. Auf dem Rückweg wieder ins Hafenbüro. Jose oder Jorge ist wieder da. „Wir wollen dann in die Box verlegen!“ „Die ist jetzt anderswertig vergeben.“ „Na, dann können wir ja vor Anker gehen.“ Ich versuche es mal mit „Bitte!“ Wahrscheinlich schauen Maya und Lena so lieb, dass er „Ja!“ sagen muss. Der Hafenmeister hat einen besseren Tag, ich auch und für 5 Euro oder so, liegen wir eine halbe Stunde später vor Anker. Der Tag beginnt besser. Horta ist richtig schön. So wendet sich alles und Jose oder Jorge und ich, wir werden jetzt bestimmt dicke Freunde.

Es ist Samstag Abend und bei Peters Sport Cafe ist schon spät, als ich und Julian dort an der Theke ankommen. „Bier!“ „Wieviel?“ „Fangen wir mal mit sechs an!“ Es blieb nicht bei sechs. Julian und ich trinken uns durch das flüssige Angebot an Schnapps und Longdrinks. Draußen, sitzen wir auf dem Mäuerchen, ein absolut fähiger Alleinunterhalter mit E-Gitarre und Soundcomputer trällert viel besser als der Kinderchor und als er dann irgendwann aufgibt und den Hafen von Horta seiner nächtlichen Bestimmung übergibt, wankt der Boden endlich auch wieder so, wie die letzten drei Wochen auf See es getan hat. Arm in Arm schaffen wir den Weg auf’s eigene Boot. Nathalie ist noch wach und auch hier tritt wieder Ruhe ein. Wie gesagt. Das war gestern. Heute ist ein besserer Tag. Wir sind wieder in Europa. Socken, lange Hosen, Telefon und Internet. „Watten nen Luxus!“

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