Archiv der Kategorie: News & Blogs

SV Seagull – Marjorie McKenney + Wim Spaargaren NL

DoppelpportraitUnerschütterliche Lebensfreude – eine Begegnung der besonderen Art
Es begann als Gespräch, wie ich in meinem Leben tausende geführt: ein Segler wollte mich davon überzeugen, dass zwei Leinen mehr an Bord, ihm das Leben kompliziert machen würde. Normalerweise pflege ich in derartigen Situationen dezent darauf hinzuweisen, dass ein Motorboot auch eine schicke Alternative sei. Hier jedoch schien der Fall anders zu liegen, wie ich schnell erkennen musste. Wenn ein Holländer bemüht, sich in deutscher Sprache auszudrücken, gerät das geschriebene Wort besonders liebenswert, darum kommt Wim hier selbst zu Wort:

Das Problem von mich ist mein Bein, spezial wen Leine quer durch Cockpit gehen. Ich bleibe mit meine Fuß garantiert hängen.

Nun weiss ich, dass es neben Single Hand – eben auch Single Fuss Segler gibt, denn Wim ist in seinem Leben mit Holzbein unterwegs. DSC_0160
So lernte ich ein liebenswertes Paar kennen, das einander nach schweren Schicksals Schlägen gefunden und dessen ungewöhnliche Geschichte hier in ihren eigenen – bezaubernden – Worten wiedergegeben wird.
Wim:

Die SV Symphony hat mich besser gemacht nach Verlust von meine Frau.
Durch intensive an die Arbeit zu gehen. Das Schiff was so schlecht das, wen es im Wasser war, eine Taucher nach geschickt musste werden.
Ich habe ungeveer 6 jaher gebraucht, om es wieder see tuchtig zu bekommen.
Es war schwierich mit meine Handicap jedes mal die Leiter auf und herunter zu gehen. Ich habe alles alleine gemacht!!
Zu eerst ist er ein neue bug ein gekommen, dan sind alle Deckspanten unten teak deck erneuert.
Und dann an Steuerbord Seite auch ein Stuck neue Stahlhaut ein gesetzt.
Und später habe ich das hinter Schiff erneuert.
Ich habe auch die Holz mast 2 mal erneuert, ein mal von Holz und ein mal von Alu.
Ich habe auch die passat Bäume gemacht und die pollers und 3 diesel und 3 Wasser Tanks in die vorm von de kiel.
Das ist in kortsen die geschicht, was ich an das Schiff gemacht haben.
Dan habe ich etwa 10jahre als Einhand Segler auf die Ostsee gesegelt.
Ich habe auch ein paar mal die Hörten Regatta gesegelt und 2te und 3te georden.
Und sogar ein mal die Hörten Regatta gewonnen die von Karlskrona nach Rostock ein Abstand von 180 Seemeilen.
Mit meine Rollstuhl unter deck, die brauch zum einkaufen, weil die ab standen zu groß war, fuhr mich um zu laufen.

offen unten
Now it is Marjorie’s turn,

I am from New York City. In 1980 I bought a beautiful sloop 12 meters from steel and spent 5 years preparing for a long voyage to the med.
In 1986 I sailed with my ex husband south via the Bay of Biscay to North Africa. We were invited by the Royal Pilotage Foundation in London to write a book on navigation of North Africa. The book took 2 years to collect the information and make photos. Then we sailed in the Med for 2 years an ended up in Israel.
Now I have picked up my passion for sailing with a new ship and new friend. The ship is called the Seagull, a classic sail boat of 13 meters made of steel and designed by Laurent Giles. After the preparations for sailing and doing a refitting ourselves of the old lady, we plan to make a long trip with the help of a wind-vane. Most of the work on the boat has been done by my friend.

IMG_1480Die SV Seagull ist ein ONE OFF aus der Feder des legendären LAURENT GILES, dessen Linienschwung und Verständnis eines seegängigen Schiffes, besondere Ausdrucksformen gefunden hat. Berühmte Yachten wie die GILES 38, MOODY, COLUMBIA und vor allem die VERTUE Yachten, von denen hunderte heute noch auf dem Wasser sind, sind weltweit zu hunderten im Einsatz. siehe

Wim ist dabei, auch diesem Schiff wieder zu altem Glanz zu verhelfen, nachdem die Voreigner es an Liebe haben fehlen lassen. Das Schiff ist bald klar für die grossen Reise…..

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Alinghi lässig, Ainslie bissig

Extreme Sailing Series vor Cardiff: Extreme Sailing Series vor Cardiff, Akt 5

Bei der fünften Regatta der Extreme Sailing Series vor Cardiff ringt Ben Ainslies Heimteam um einen Podiumsplatz. Alinghi führt schon wieder

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Der Kontrabasskoffer von Dalarö…

…so wird dieser in Schweden bekannte Kirchturm genannt. Das gefällt mir natürlich.

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Das Boot Camp zum Perfektionisten

Warum geht eigentlich an Bord stets alles schief was schief gehen kann? Kennt ihr das auch oder ist das mein Schicksal? Sobald ich etwas nicht einhundertprozentig mache, beisst es mich bei nächster Gelegenheit in den Hintern. Und zwar nicht vielleicht, sondern garantiert. Mache ich einen schlampigen Knoten…geht der beim Festmachen auf. Packe ich etwas nicht sorgfältig weg…kommt eine Windboe und macht es kaputt. Liegen nicht alle Leinen immer perfekt aufgeschossen…verheddert sich eine, sobald es drauf ankommt. Ist ein Fender ein Tick zu hoch…bekomme ich darunter Kontakt. Die Liste könnte ich endlos weiterführen, und es liegt ja auch nahe, das Missgeschicke bei dem komplexen Betrien an Bord passieren. Was mich eben nur wundert ist, das sie auch garantiert passieren. Ich könnte ja auch nach dem Anlegen merken “Oh, das war ja lose…na zum Glück nix passiert”, aber nix is. Der kleinste Schlendrian wird bestraft, und zwar unausweichlich. Nur bin ich leider gar nich der Typ dafür. Ich bin ja eher so ein “Erstmal machen und dann mal sehen”-Typ, der sich nicht im Vorfeld schon 1.000 Gedanken darüber machen will, was alles passieren KÖNNTE. Aber so läuft das hier nicht…vorsätzliche Entgleisungen werden natürlich doppelt bestraft, nämlich bei viel Wind oder direkt im Anlegemanöver, mit kleinen Vergesslichkeiten kommt man schon etwas leichter davon. Mein Mittel dagegen: Strenge Bordroutine! Vor jedem Ablegen stets die gleichen Handgriffe, ob Leichtwind odere Starkwind, alles wird verstaut, verzurrt, gepackt, geschoren, bereitgelegt, eingestellt, angeschaltet, geprüft, gemessen und was es ncoh so alles gibt. Natürlich ist das dann selten nötig, aber wehe, wie vorhin in der verwinkelt betonnten Ausfahrt, ich schalte den Plotter nicht schon vorher ein, sondern “mache das gleich, wenn ich abgelegt habe”. Doch den habe ich leider über Nacht angelassen, der Akku ist leer und er lässt sich erst bei 5% Ladung einschalten. Augen zu und durch…

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Round Britain Race: Was “Varuna”, “Haspa Hamburg” und “Bank von Bremen” erlebt haben

Varuna

Von-Bord-Berichte und -Bilder der „Varuna“, „Haspa Hamburg“ und „Bank von Bremen“ spiegeln die Härten einer außergewöhnlichen Hochseeregatta wider. Weiterlesen

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In der Wahlheimat angekommen

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MARLIN@Flensburg

Gesten Abend habe ich zum Ablegen gepfiffen. Denn am Freitag fahre ich ja aus Abergläubigkeit schon mal gar nicht los. Von Kiel aus ging es durch die Kieler Förde, Kieler Bucht, Flensburger Bucht und Flensburger Förde. Die ganze Zeit ordentlich Segelwind und Eimern voller Wasser von Oben. Tolles Wetter haben die hier in der Ostsee. Wir frieren uns den Arsch ab und über Küstennavigation. Am Morgen um drei Uhr erreichen wir die Ochseninseln, fünf Meilen vor Flensburg. Wir gönnen uns noch eine Mütze Schlaf und schmeißen das Eisen in die Förde. Am nächsten Morgen geht es weiter um neun. Jens, der Mann von Silvi kommt uns mit einem anderen Boot entgegen. Hatten wir auch noch nie. Wir hissen all unsere Gastlandflaggen und laufen in Flensburg ein. Es regnet in Strömen, in Ölzeug und Gummistiefeln erreichen wir unseren Stegplatz. Ein Dutzend Hartgesottener und die lokale Presse, stehen am Steg und begrüßen uns. Wir laden einfach alle an Bord ein. Die MARLIN ist ja groß genug. Es gibt Sekt und Heißgetränke und es hört sogar auf zu regnen. Wir sind angekommen in unserer Wahlheimat Flensburg.

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Am Abend lassen Nathalie und ich unsere vier Kinder auf der MARLIN und starten, mit dem obligatorischen Regenschirm bewaffnet, aber schon mal ohne Regenschirm, in die Innenstadt um einen ersten Eindruck von unserer Wahlheimat zu bekommen. „Hey, das ist ja richtig schön hier!“ Wir laufen durch die Stadt, erkunden sozusagen die nähere Umgebung. Der zugewiesene Kopfplatz in der Marina ist echt prima. Der Weg in die Stadt, in die Schule ist easy. „Die Eingeborenen werden Dich verstehen, die haben genauso einen schrägen Humor wie Du!“, meint Natale. Die Menschen können lächeln, zumindest die, die wir so angetroffen haben. Wenn das so weitergeht werden wir uns hier sicherlich sehr wohl fühlen.

Der Kern unserer Leserschaft wird nun sicherlich fragen wie es weiter geht. Wir werden jetzt ein ganz normales Leben starten. Am Montag melden wir uns wieder in Deutschland an, werden uns versichern und um einen Job kümmern. Wir leben erst einmal auf unserem Boot, später werden wir uns eine Wohnung suchen. Das nächste Projekt wird erst mal unser neues Buch sein.

Ob und wie viel wir hier weiter schreiben: Wir wissen es nicht. Ich glaube unser Leben wird jetzt so normal, dass der normale Alltag für andere uninteressant ist. Für alles was die MARLIN betrifft werden wir aber diese Seite erhalten. Wochenendtörns, Auszeiten, wenn dem Skipper die Decke auf den Kopf fällt. Anstehende Umbauten und Erweiterungen. Ziel ist es die MARLIN mit ausgesuchter Crew in der Segelsaison 2015 zu segeln. Wenn Du dabei sein willst, schreibst Du uns ein e-mail oder kommst uns einfach mal nach Voranmeldung, in Flensburg besuchen.

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Segel-Bundesliga: Live ab 11:45 Uhr – Schümi unter Druck

Die Flotte der Segelbundesliga auf dem Wannsee. © Segelbundesliga

Nach dem ersten Tag des dritten Saison-Events der Segelbundesliga führt den Württembergischen Yacht-Club mit Steuerfrau Stefanie Rothweiler. Schümann ist vorerst Achter. Live-Übertragung ab 11:45 Uhr. Weiterlesen

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Den Hunger mit Bronze bedingt gestillt

SAP 505er WM 2014: SAP 505er WM 2014

Wolfgang Hunger und Julien Kleiner haben bei der 505er WM vor Kiel Bronze gewonnen, aber Gold verloren: an die US-Champions Holt/Woelfel

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505er WM: USA vor Australien – Bronze für Hunger/Kleiner

Holt Woelfel, 505er

Mike Holt hat es geschafft. Endlich! Nach zwei Vize-Weltmeistertitel ist der US-Amerikaner nun auf den Thron der 505er gestürmt. In einem spannenden Finale sicherten sich Hunger/Kleiner Rang drei. Weiterlesen

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Stinkefisch

Den traue ich mich dann doch nicht zu öffnen ;-)

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Holzboot-Unfall: Norwegischer Oldtimer zerlegt 24 Fußer

Unfall

Im Hafen des norwegischen Arendal hat eine 63-Fuß Yacht ein 24 Fuß langes Oldtimer Dinghy überfahren. Der Vorfall ist auf Video gebannt worden. Weiterlesen

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505er WM: Hunger/Kleiner rutschen auf Rang vier, haben aber gute Titelchancen

Schomaeker Jess

Am vorletzten Tag der SAP 505er Weltmeisterschaft wurden die Karten noch einmal kräftig gemischt. Die Entscheidung fällt jetzt live im Finalrennen. Hunger/Kleiner liegen müssen sieben Punkte aufholen. Weiterlesen

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