Archiv der Kategorie: News & Blogs

BSH launcht neue Meeres-Webseite

BSH Portal: Das neue Web-Portal des BSH

Das “Geo Sea Portal” soll die wichtigsten Daten rund um Wasserqualität, Seevermessung, Stromdaten oder Windkraftsparks zusammenstellen

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Kite Foiler: 35 Knoten schnell Richtung Olympia 2020 – Drachenflieger auf Tragflächen

Kite Foiler

Knapp ein Jahr nach der ersten Kite Regatta auf Tragflächen scheint diese Art des Rennsegelns das traditionelle Kitesurfen ablösen zu können eine Option für Olympia zu sein. Weiterlesen

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So sind Sie live beim Start dabei

Volvo Ocean Race - Start 1. Etappe: Die sieben Boote segeln nicht einfach los. Es gibt einen kleinen Kurs vor der Küste mit Bahnschenkeln, die in verschiedenen Richtungen zum Wind liegen. So wird es unterschiedlichste Segelkonfigurationen, viele Manöver und viel Action geben. Zusehen dürfte sich lohnen.

Der Start zum Volvo Ocean Race kann über verschiedene Kanäle verfolgt werden. Und Fans können virtuell die Regatta um die Welt mitsegeln

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Törnplanung: Fähre “Ærøsund II” vor Fünen versenkt

Die Ærøsund II.<br />
© Naturturisme I/S

Fast 40 Jahre lang mussten Segler der Inselfähre “Ærøsund II” zwischen Svendborg und Ærøskøbing ausweichen. Nun wurde sie in ihrem Heimatrevier versenkt. Weiterlesen

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Hanseboot. Das Programm

Noch 2 Wochen. Dann beginnt mit der Hanseboot unser Heimspiel. Die Vorbereitungen laufen noch, jedoch gibt es schon was zu dem Programm am Stand zu erzählen. Auf der Messe wird einiges los sein. Wir werden ständig 3-4 Leute am Stand sein. Neben dem Mock Up stehen Tablates zur Verfügung, auf denen ein Bente 3D Modell […]

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Porträt-Video: Wie brutal es ist, ein Finn-Dinghy-Segler zu sein

Finn Tweddell

Der Australier Oliver Tweddell präsentiert im Porträt die schiere Physis, die heutzutage nötig ist, um ein Finn Dinghy schnell zu segeln. Die Öffnung der Pumpregel hat den Sport noch athletischer gemacht. Weiterlesen

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Nachtfahrer

So komme ich mir jedenfalls langsam vor. Die letzten drei Etappen habe ich nämlich jeweils nachts zurückgelegt. Grund ist das in den letzten Tagen tagsüber zu schlechte Wetter. Oder besser gesagt der viele Wind, der konstant mit Böen über 30 Knoten geblasen hat. Abends und nachts ergab sich dann meist ein kleines Wetterfenster mit etwas weniger Wind. Außerdem läuft die Tide zur Zeit gegen Abend. Also habe ich die sich bietenden Chancen genutzt und bin nach Fecamp und Dieppe heute morgen um 6 in Boulogne sur Mer eingelaufenn. Die Etappe von Fecamp nach Dieppe war OK. Die Entscheidung zum Aufbruch fiel allerdings erst in letzter Sekunde. Denn den ganzen Tag hämmerte der Wind genau auf die Hafeneinfahrt von Fecamp. Die ist bekanntlich nicht besonders Tief. Und so steht dort insbesondere bei niedrigen Wasserständen eine ordentliche und mitunter gefährliche Brandung. Also mal schnell bei der Hafenmeisterin nachgefragt, wie es den mit den Wassertiefen in der Einfahrt zur Zeit aussieht. Die zog dann einen Tidenkalender heraus und las einen Niedrigwasserpegel von 1,10 Metern ab. Das wäre dann auch die Wassertiefe in der Einfahrt. “Nein, nein” sage ich. “Das ist der Niedrigwasserpegel, der auf das Seekartennull aufgerechnet werden muß”. Das wiederum verneint die Dame an der Rezeption. Es entbricht eine angeregte Diskussion über Tidenberechnung. Eine hinzu gezogene Seekarte zeigt 1,40 m LAT als Seekartennull in der Einfahrt. Das versteht die Dame jetzt nun auch wieder nicht. Sie besteht aber steif und fest auf 1,10 m als Tiefe zu Niedrigweasser. Anyway .. ich bin dann doch gefahren. Und erwartungsgemäß war genug Wasser auf der Barre der Einfahrt ,-).

Mit Strom und ordentlch Wind ging es dann schnell nach Dieppe, wo ich gegen 23 Uhr einlief. Vor der Hafeneinfahrt musste ich allerdings noch ein paar Kringel drehen, denn gleich zwei große Fähren musste ich den Vortritt lassen. Der Hafen ist dann picke-packe-voll. Lange drehe ich meine Runden und mache schließlich in einer freien Lücke fest. Dort liegen allerdungs feste Leinen auf dem Steg. Rechts und links liegen zudem einheimische Fischerboote. Wohl ein Zeichen dafür, dass dieser Platz einem Local gehört. Da ich keine Lust habe, mitten in der Nacht umparken zu müssen, entscheide ich mich, erneut abzulegen und einen neuen Platz zu suchen. Der ist dann irgendwann auch gefunden. Gute Nacht. Dieppe kenne ich ja auch schon von meiner Hinfart. Ein wirklich schöner Ort mit allem was man so braucht. Ich vertingele den Tag mit einkaufen, Motorwartung und dem ein oder anderen Kaffee in den zahlreichen Bistros rund um den Hafen.

Gegen 19 Uhr will ich nach Boulogne aufbrechen. Pünktlich um viertel vor sieben wird es dann stockfinster. Eine heftige Schauer- und Gewitterzelle zieht durch. Ich warte also noch ein bißchen. Um halb acht gehts dann los. Ich melde mich beim Hafendienst an und bekomme die Erlaubnis zum auslaufen. Draussen ist es merkwürdig ruhig. Gerade mal 2-3 Beaufort und ein ziemlich glatte See. Die Gribs haben Wind um die 17-18 Knoten sowie Böen um die 25 Knoten gemeldet. Na ja, wird wohl noch ein Windloch nach dem gerade druchgezogenen Gewitter sein. Eine gute halbe Stunde später kommt dann der Wind. Nur unter Genua und Wind platt vom Laken geht es Richtung Nordnordost. Die beiden ersten ersten Drittel der Strecke laufen gut und schnell. Etwa 15 Seemeilen vor Boulogne nimmt der Wind dann immer weiter zu. Auch gehen gehen jetzt immer wieder heftiger Schauer nieder. In der Anfahrt auf Boulogne bläst es dann konstant mit über 30 Knoten. Dazu gibts es eine hohe steile Welle, die aus allen Richtungen gleichzeitig zu kommen scheint. Ich bin zu diesme Zeitpunkt schon ziemlich kaputt. Entsprechend angespannt gehts in die Einfahrt des Vorhafens. Der Wind steht jetzt genau auf der Nase. Hinzu kommt der zwisdhenzeitlich gekenterte Strom, der ebenfallw gegenan läuft. So mache ich mit Maschine gerade mal 1 Knoten Fahrt über Grund. “Wenn jetzt die Maschine ausfällt bin ich im Arsch” geht es mir durch den Kopf. Denn im Vorhafen ist rechts und links alles Untief oder Unrein. Letztlich dauert es noch eine gute halbe Stunde bis ich an der Marina eintreffe. Auch hier hauen die Böen rein, dass es nur so ein Freude ist. Der erste Anleger misslingt. Ich komme aber ohne Probleme wieder vom Schwimmsteg weg und versuche es erneut. Um 6 Uhr habe ich nach knapp 10 Stunden schließlich die Leinen fest und falle erschöpft auf die Bänke in der Plicht. Obwohl hundemüde, kann ich jetzt noch nicht schlafen. Ich esse also noch eine Kleinigkeit und rauche ein Zigarettchen. Erst dann lege ich mich in die Koje und falle in einen unruhigen Schlaf.

Das letzte Stück vor Boulogne war wirklich unangenehm. Der starke Wind um die 8 Beaufort, die hohen unberechenbaren Wellen und reichlich Fischerboote ohne AIs in der Zufahrt, haben ganz schön an meine Nerven genagt. Braucht man nicht jeden Tag. Heute (Donnerstag) bläst es weiter munter mit Böen um die 8 Beaufort. Die wenigen Boote in der Marina bleiben alle da. Erst morgen soll sich die Lage etwas entspannen. Dann sind um die 15 Knoten aus Südwest gemedelt. Guter Wind um ums Kap Grinez nach Dünkirchen zu fahren.

Nachstehend noch ein paar Bilder der letzten Tage. Also dann .. ich komme dem meet & greet langsam aber sicher näher ,-).Ahoi !

Heute "Große Wäsche"

Carpe hats geschafft

Marina Le Havre
Hafenfront von Boulogne
Hohe Wellen vom achtern
Ordentlich Hub hier

Pause in Le Havre

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Premiere einer multimedialen Segelreise von und mit Claus Aktoprak & Live-Band

Segeln in den Schären

Alleine – 160 Tage – 100 Häfen

Segeln ist Rock ‘n’ Roll und Freiheit, sagt der Kontrabassist und Songwriter Claus Aktoprak. Im Frühjahr 2014 ging der Musiker als Einhandsegler mit seinem 40 Jahre alten Segelboot „La Mer” auf einen besonderen Ostseetörn in Richtung schwedische Schären und zu den Ålandinseln. „The Sailing Bassman” liess Daheimgebliebene, Segel-Fans, Ostseeliebhaber und Rock ‘n’ Roller auf seinem Blog Luvgier – www.luvgier.blogspot.de – an seiner sechsmonatigen Reise und der Törnvorbereitung teilhaben. Nun berichtet er sehr persönlich und mit vielen stimmungsvollen Foto- und Videoaufnahmen von den Eindrücken seiner Tour. Und coole Musik können die Besucher natürlich ebenfalls erleben. Denn den Soundtrack seiner Reise produzierte er unterwegs selbst, um seine Eindrück direkt und ungefiltert musikalisch umzusetzen. Die 15 Titel sind dabei jeweils verschiedenen Abschnitten und Erlebnissen des Segeltörns zugeordnet und führen den Zuschauer von der Hektik des Aufbruchs, über die gefundene Ruhe in verlassener Natur, bis zu Einsamkeit, Sehnsucht und Heimkehr am Ende seiner 160 Tage dauernden Reise. Ungewöhnlich und einzigartig ist dabei, das sämtliche Titel von einer Band live gespielt werden um ein wahres Multimedia Erlebnis zu bieten. Mit John Barron und Dara McNamara konnte er zwei großartige Sänger für die Interpratation seiner Songs gewinnen. Natürlich gilt es auch noch eine Menge zu erzählen und Fragen zu beantworten. Interessenten dieser ungewöhnlichen Premiere am 23.11.2014 werden gebeten Karten vorab unter c.aktoprak@yahoo.de zu reservieren, da nur eine begrenzte Zahl an Plätzen vorhanden ist. Bei großer Nachfrage wird es Folgetermine geben.


– 23.11.2014 – Music Club LIVE – 19:00h – Fruchtalle 36 – 20259 Hamburg – €8.-

Vocals – Dara McNamara John Barron
Keyboards – Merih Aktoprak
Drums – Oliver Steinwede
Gitarre – Yorck Mennich
Sax – Michael Prott
Bass – Claus Aktoprak

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Reingelegt

 Morgenhimmel vor wenigen Tagen über Svendborg

The complete saying states: RED SKY IN MORNING, SAILORS WARNING; RED SKY AT NIGHT, SAILORS DELIGHT

Und genau so kam es dann auch…die “natürlichen” Wettervorhersagen sind scheinbar verlässlicher als die Technischen.

So war heute ab 1300h abflauender Wind angesagt. Man merkte es deutlich und sieht es auch in der Echtzeitwindmessung; ab 1200h ging es bergab. Trotz meiner Planung hier in Avernakö zu bleiben, machte ich mich frohen Mutes auf den kurzen Weg nach Mommark. 1 ganze lange Meile lang lief alles gut, dann legte der Wind wieder los, aber wie! Ohne Abdeckung der Insel stampfte sich das Boot fest und es war kaum Weg gegen den Wind gutzumachen. Da werden dann aus 10 Meilen 10 Stunden….also U-Turn, wieder in den Hafen. Selbst das Anlegen war schwierig, wo ich eben noch locker abgelegt hatte.
Mittagspause. Eine Stunde später schaue ich aus dem Luk…fast Windstille und Sonne. Man sieht es ebenfalls auf dem Display. Ja, Rasmus, sehr witzig!! So bekommst du den Rest rum sicherlich……..NICHT.   
Bilanz: Der 100ste Törn war mit 3 Meilen (zusammen mit dem Dieselausfalltörn im Götakanal) der kürzeste der Reise…
 Liegt sich aber auch sehr schön hier.

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Titelsammler: Schönfeldt holt vierten Saison-Titel, diesmal ist es Sohn Tom Luis

420er IDJM

Bei Familie Schönfeldt passt es. Nach den drei J/24 Titeln von Papa Frank wurde nun auch Sohnemann Tom Luis Deutscher Meister bei der 420er Jugend. Liegt es am Dressurpferd “Der Gerät”? Weiterlesen

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Segeln in Afrika: Ghana Ocean Racing will mit Profi Team um die Welt

Ghana Ocean Racing

Agbell Ameko und Eyram Hevi stellen die nächste Phase ihres Ghana Ocean Racing Projektes vor. 2017 wollen die Westafrikaner mit einem Team beim Volvo Ocean Race starten. Weiterlesen

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Laser Masters Worlds: 500 jung gebliebene Ü-35 Segler kämpfen um WM Titel

Wolfgang Gerz

Die größte Laser Regatta aller Zeiten findet im französischen Hyères statt. 515 Ü-35 Master sind in acht Altersgruppen am Start. SegelReporter Andreas John liegt zur Halbzeit auf Bronzekurs. Weiterlesen

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