Kategorie: News & Blogs

Erik, der Wikinger: Zum Nordpol ist es weit, zum nächsten Sturm nicht

Erik Aanderaa auf Nordpol-Kurs: Mit seiner betagten Contessa 35 Tessie segelte der norwegische Einhandsegler 81 Tage und 3.597 Seemeilen bis an die arktische Packeisgrenze. Segelvideos „No Bullshit, Just Sailing“.

Erik Aanderaa segelte mit seiner betagten Contessa 35 bis an die arktische Packeisgrenze. Nun veröffentlicht der norwegische Einhandsegler die Videos seiner 81-tägigen Expedition – zwischen Abenteuerlust und Wahnsinn.

Ostsee-Sturmflut 2023: Die Nacht, in der die Ostsee die Häfen verwüstete

Drei Jahre nach der Ostsee-Sturmflut 2023: ein Rückblick auf die Nacht der Zerstörung, die Bergung der Yachten und den Wiederaufbau der Häfen.

Faszination Cape31: Doublehanded bei 40 Knoten – Gold-Cup-Bronze für Brennecke mit 470er-Power

Emmanuel Garcia steuert die Cape 31 Outrage by Sériès bei starkem Mistral unter Fock nach dem Gold Cup zurück in den Hafen

Das ist mal eine stramme Überführung in aufgewühlter See nach dem historischen Gold Cup der Cape31 mit 27 Booten vor St. Tropez. Das Video lässt einen der Gründe erkennen, warum das Schiffchen plötzlich so populär ist. 

Seenot: Segelkutter mit Maschinenausfall und Wassereinbruch auf der Nordsee

Seenot auf der Nordsee: Maschinenausfall und Wassereinbruch auf einem historischen Segelkutter bei schwerem Seegang: Seenotretter kommen zu Hilfe.

Seenot: Segelkutter mit Maschinenausfall und Wassereinbruch auf der Nordsee

Seenot auf der Nordsee: Maschinenausfall und Wassereinbruch auf einem historischen Segelkutter bei schwerem Seegang: Seenotretter kommen zu Hilfe.

Einsatz auf der Nordsee: Seenotretter schleppen historischen Gaffelkutter nach Cuxhaven

Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE schleppt nachts einen havarierten Gaffelkutter nach Cuxhaven

Ein Skipper wollte seinen 1938 gebauten ehemaligen Fischkutter von Föhr nach Hamburg überführen. Vor der Küste fiel der Motor aus, während das Schiff bereits Wasser nahm. Als während des Schlepps zwei Lenzpumpen versagten, mussten die Seenotretter mit zusätzlicher Technik eingreifen.

Code Zero auswählen: Welcher Typ passt zu Ihrem Boot?

Code Zero ist nicht gleich Code Zero. Mittelbreite, Material, Bootstyp und Vorliekskonstruktion entscheiden, welche Auslegung zu Crew und bevorzugten Kursen passt.

Golden Globe Race 2026: Déjá-vu auf dem Atlantik

Der 70-jährige Ire Pat Lawless musste seinen Traum vom Golden Globe Race ein zweites Mal aufgeben. Rund 2.000 Seemeilen vor Kapstadt brach das Kutter-Stag seiner “Silvermines Hydro”. Lawless lag an Platz zwei und hatte sich auf weniger als 100 Seemeilen an den Führenden des 4. McIntyre Golden Globe Race herangekämpft.

Bordküche: Springform und French Press für die Kaffeepause

Eine Springform mit Transporthaube schützt den Kuchen, die große French Press versorgt die Crew mit Kaffee. Zwei Pantry-Helfer für die Pause an Bord.

Bei 35 Knoten beginnt der Bart zu flattern

Bei 35 Knoten beginnt der Bart zu flattern

Erstmals komplett aus Alu gebaut, ist die Silver Hawk SCX so cool wie ein finnischer Vollbart. Roland Wildberg testete den robusten Klassiker auf dem Päijänne-See in Finnland.

Vanuatu ==> Australien – Tag 6 – Schmetterling unterwegs

21.10.2026; Pazifik / Coral Sea; Tag 4.526; 30.901 sm total

Premiere auf Atanga: Wir segeln mit zwei ausgebaumten Vorsegeln. Den sogenannten Schmetterling. Wir sind schon mit Großsegel und Vorsegel als Schmetterling unterwegs gewesen. Das ist nicht so beliebt an Bord. Den Großbaum auszustellen birgt bei Dünung – auch mit Bullenstander, einer Sicherung – immer ein Restrisiko, dass der Baum doch überkommt.
Auf dem Atlantik haben wir es mit der ausgebaumten Genua plus freifliegender Fock versucht. Das ging recht gut, aber das ungesicherte Segel fällt dann auch gerne ein. Damals fehlte uns noch der zweite Spibaum. Den haben wir in Neuseeland geschenkt bekommen. Danke und Grüße nach Österreich an die Crew der Seven Seas.

Hätten wir einen Beamer könnten wir heute Abend „Meuterei auf der Bounty‘ schauen.

Jetzt also als Panzerkreuzer mit Gestänge wie auf einem Krabbenkutter unterwegs. Tolle Sache. Und wir können uns einbilden, dass die Schaukelei etwas nachgelassen hat.
Manövrieren können wir allerdings nicht mehr. Müssen wir auch nicht, hier draußen ist niemand außer uns. Und die Wale sind schon wieder auf dem Weg zurück in die Antarktis.
Unser Kurs: Strich West. Noch für weitere 200 Meilen. Dann kommen Riffe, die dem Great Barrier Reef vorgelagert sind. Dort müssen wir einen Haken schlagen.

Die Bedingungen sind super ruhig. Heute Ausflug aufs Vorschiff..

Der Wind ist deutlich schwächer geworden und kommt genau von hinten. Der fehlende Windanzeiger wird vermisst. Die beiden Baumwollfäden hängen schlapp herunter. An Bord kommt nur noch ein laues Lüftchen an. „Wer braucht schon elektronische Windmesser“, lästern alte Salzbuckel gerne, „du fühlst doch den Wind auf der Haut.“ Nee, bei acht bis zehn Knoten im Cockpit fehlt uns die Sensorik. Wir lassen also den Kurs von der Windsteueranlage bestimmen und eiern etwas um unsere Kurslinie herum.
Macht nichts, der Traum, am Freitag anzukommen, ist eh schon ausgeträumt.

Tag 6
124 sm etmal
475 sm Rest
773 sm bereits gesegelt
Windstärke: schwache 4
Wellen: kleiner 2,0 Meter
Essen: eingekochte Hühnersuppe, asiatisch mit Austernsauce und Mais
Position: 15°53,30 S / 153°58,4 E

Sailing-Anarchy-Gründer suspendiert: SafeSport untersucht Vorwürfe

Scot Tempesta im weißen Segelshirt und mit Sonnenbrille in einem Yachthafen

Scot Tempesta, Gründer der Segelplattform Sailing Anarchy, darf vorerst nicht an Regatten und Veranstaltungen von US Sailing teilnehmen. Dem polarisierendsten Medienmacher der Segelszene wird sexuelle Belästigung und emotionales Fehlverhalten vorgeworfen. Tempesta spricht von einer „Hexenjagd“.