Zweihand-Mixed-WM Offshore: Der Finalthriller von Marseille
Finalkrimi bei der Zweihand-Mixed-WM Offshore in Marseille: Oliver Schmidt-Rybandt und Clara Witthinrich werden Achte. Die WM-Krone bleibt in Frankreich.
Finalkrimi bei der Zweihand-Mixed-WM Offshore in Marseille: Oliver Schmidt-Rybandt und Clara Witthinrich werden Achte. Die WM-Krone bleibt in Frankreich.

Der Vendée-Globe-Zweite Yoann Richomme ist 2028 Top-Favorit bei der Neuauflage. Weil er sich seglerisch in der 52 SuperSeries als Navigator fortbildet und siegt, aber auch weil er für seinen radikalen IMOCA-Neubau 8,5 Millionen Euro ausgeben darf. Zwei Kollegen sind dagegen trotz Neubauten wohl nicht bei der Route du Rhum dabei.
Die neue „Aquarius“ verbindet klassische Linien mit einem leistungsorientierten Rigg und variablem Kiel. Die 65 Meter lange Ketsch bietet 45 Prozent mehr Volumen als ihre neun Meter kürzere Vorgängerin. Doch ging es nicht nur um mehr Platz: Die Eigner wollten auch schnelle segeln, auf langen Reisen und bei Regatten.
Mit einer Achterspring und abgestimmter Leinenarbeit gelingt das Manövrieren bei Seitenwind kontrolliert – auch zu zweit. Das neue Yacht-TV-Video zeigt, wie die Crew sicher aus der Box und zurück kommt.
Bei der Ibiza JoySail 2026 segelten 19 Superyachten vor Ibiza und Formentera um Klassensiege. Das Wetter stoppte den Auftakt, danach kamen drei Wettfahrttage zustande. Die Swan 115 „Moat“ gewann ihre Klasse zum sechsten Mal. Die siebte Ausgabe ist für September 2027 geplant.
Er am Ruder, sie an den Leinen: Auf vielen Yachten ist diese Rollenverteilung immer noch Alltag. Nicht weil Frauen es nicht könnten, sondern weil sie es sich zu selten zutrauen. In Folge 92 von YACHT – der Segelpodcast spricht Annette Kilch mit Host Timm Kruse darüber, was Frauen tatsächlich abhält, die Verantwortung an Bord zu übernehmen und wie aus Skepsis echte Begeisterung am Steuer wird.

Nun ist es also Kiel geworden. Viele Menschen freuen sich, Olympiagegner argumentieren wie immer und nun kam auch noch eine Ost-West-Diskussion dazu. Die Frage, die sich vielen stallt: was bringen Olympische Spiele einer Region, einer Sportart oder einer Stadt? Nur Kosten oder auch Nutzen?
Die erste ICE 80 Blue Water Sport ist im Wasser – und sie zeigt vor Cannes, dass das Versprechen hinter ihrem Namen mehr als Marketing ist. Umberto Felcis 24-Meter-Entwurf kombiniert Vollcarbon-Leichtbau und vielversprechende Leichtwindleistungen mit einem individuell gestalteten Interieur und einfacher Bedienbarkeit. Eine Begehung auf dem Cannes Yachting Festival offenbarte zudem, wie konsequent ICE Yachts das Flaggschiff auf die Wünsche des Eigners zugeschnitten hat.

Das mag zunächst ziemlich ambitioniert aussehen, so nahe der Lee-Küste in der Brandung zu segeln. Die Wellen rollen bereits über das flache Wasser, der Strand ist nur einen Steinwurf entfernt. Tatsächlich geht die Sache nicht gut aus – am Ende dann aber doch.
Vor Shetland rettet die RNLI einen Einhandsegler von seiner leckgeschlagenen Yacht. Das verlassene Boot treibt noch Stunden durch die schwere See.