Archiv der Kategorie: News & Blogs

Geologisches Phänomen: Unterwasser-Explosionen bei Monte Cristo – Gebiet gesperrt

Fischer berichten, dass es nahe der Insel Monte Cristo südlich von Elba zu einer rätselhaften Explosion im Wasser gekommen ist. Das Gebiet wurde gesperrt. Weiterlesen

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Wundervoller Ankerplatz

Weinselig nach dem sonntäglichen Tatort

Tatort muss sein, wann sonst kann man die öffentlich rechtlichen denn sonst noch einschalten? Ich darf ihn heute alleine auf der MARLIN schauen. Daran muss ich mich erst einmal wieder gewöhnen – Alleine sein auf der MARLIN. Kopf Kino der vergangenen Monate. Eigentlich brauche ich kein Tatort. Die Flasche Rotwein dazu. Sonntag eben. Keine geschäftlichen Mails. Ich sitze im Pilothaus, der Wein entfaltet langsam und weich seine Wirkung. Der Blick durch die großen Fenster auf die Fahrwassertonnen in die Ferne. Prima kann das Leben sein. Voller kleiner und großer Wunder.

 


 

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SV Animamea – Christine+Heinz Kohnen GER

NACH ROM – NICHT ÜBER DEN BRENNER, SONDERN AUSSEN RUM

Drei Monate Winterschlaf in Hamburg sind genug, nun geht es mit dem Silbervogel wieder nach Rom, um die Sonne im Mare Nostrum zu begrüssen, samt Schiff weitere Länder zu besuchen und die südlichen Gefilde zu geniessen… WEITERLESEN

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Boote aus Glas und Treibholz

Objekt von Leif Sköld

Leif Sköld macht Kunst aus Glas und Strandgut. 40 Jahre hat er darauf gewartet.

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Jolli auf Nummer Sicher

Kieljollenkreuzer Mojo Segeln Gennaker 2016 NKr_069069: Der riesige Gennaker am langen Baum ist die markanteste Änderung zum Grundkonzept eines 20ers

Der simple Name Kieljollenkreuzer sagt alles: ein formverleimter 20er, mit Bleiballast, für zwei Personen optimiert. Der Test im PDf-Download

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Abschied vom Gartenzwerg

Lieb Gewonnen

Aus Stegnachbar ist Freundschaft geworden. Man trifft sich irgendwie, man mag sich, trinkt das gleiche Bier und kann stundenlang über Bootsprojekte philosophieren. „Hast Du mal nen Torx, ne Schraube. Kannst Du mal helfen? Mir ist die Leiter ins Wasser gefallen.“ Es sind hunderte von kleinen Dingen die einen verbindet. Nun baut Ragnar sich ein Dach über das Schiff oder ein Gewächshaus. Ich bin schon wieder am lästern. „Na? Das bleibt doch jetzt bestimmt für die nächsten zwei Jahre Bestandteil des Flensburger Hafens.“ In Wirklichkeit will Ragnar sein Teakdeck refitten. Das geht natürlich nicht, wenn es zwischendurch in Eimern schüttet. So weit habe ich das schon verstanden. Egal. Ragnar legt soviel Optimismus an den Tag, er macht das schon. Wir sind schon keine Nachbarn mehr, weil MARLIN’s Winterzeit im Werft Kontor bereits geendet ist. Leider wird man sich jetzt nicht mehr so oft sehen. Schade. Aber so ist das. Aus den Augen aus dem Sinn. Eine Erfahrung die das Segeln so mit sich bringt. Daran muss man sich einfach gewöhnen. Dafür lernt man wieder neue Leute kennen. Ob die auch so tolle Gartenhäuser bauen können? Ich glaube nicht.


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Joshi Nichell – Vblog

PER ANHALTER ÜBER DEN ATLANTIK – GEHT AUCH

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Auf Reede. Microkosmos Ostseebad.

Darf man das?

Am Morgen wachen wir auf unserer MARLIN auf. Es wackelt nicht, kein Tatütata, keine Autos, kein Flensburg, ein paar Möven kreischen. Und das grade mal anderthalb Meilen weg von unserem Winterliegeplatz. Das lässt das Seglerherz höher schlagen. „Irgendwie habe ich die ganzen Nacht gewartet darauf, dass gleich irgendjemand anklopft mit den Worten: Hörnse mal, dass ist aber verboten. Hier einfach vor Anker liegen, das geht aber nicht. Husch, husch, ab in die Marina.“, Nathalie lacht. Dabei haben wir das mehr als ein Jahrzehnt auf der ganzen Welt gemacht. Hunderte Male, wenn nicht tausend Male ist unser Anker auf zehn Meter gefallen und hat uns Sicherheit und guten Schlaf in unserem Heim gegeben.“ „Nur das man hier nicht stundenlang zwischen anderen Schiffen umherfahren muss, um einen guten Platz zu finden. Hier gibt es keine anderen.“, ergänze ich. Lena hat sich zwischen uns in die Vorkabine gequetscht. „Nur ein bisschen wärmer könnte es sein.“

“Papa, lass uns fliegen.“ Tobias und ich haben den neuen Kran am Radarmast eingeweiht, der nun den schweren 30 PS Außenborder kinderleicht von der Reling Richtung Dinghy transportieren lässt. Wofür früher drei Leute notwendig waren, eine 10 minütige Einweisung, damit nix passiert und der AB nicht im Wasser oder an der Bordwand landet, machen das zwei Leute jetzt easy in ein paar Minuten. Wahrscheinlich geht es sogar Einhand recht flott von der Hand mit etwas Übung. Gute Optimierung. Und so schwimmt MAYALENA unser Naiad Beiboot aus Neuseeland mit dem dicken Motor am Heck hinter der MARLIN. Das reizt Maya. “Papa, lass uns endlich fliegen gehen.“ Endlich lasse ich alles andere fallen. Wer weiß ob ich morgen noch kann. Klar. Ich komme sofort mein Schatz. Maya und ich springen ins Dinghy. „Ich?“ „Na klar.“ „Aber ich bin den großen Außenborder noch nie gefahren.“ „Jetzt aber!“ Maya legt die Sicherungsleine um ihren Fuß, gibt vorsichtig Gas, bis sich der Bug des Tenders langsam wieder senkt und wir in Gleitfahrt kommen. „Fahr mal da hinten zu der kleinen Brücke hinter dem Wasserslebener Strand.“ Die kleine Holzbrücke markiert die Grenze zwischen Dänemark und Deutschland. Kaum unter der kleinen Brücke hindurch sind wir im Land der Feen und Elfen. Hinter ein paar verlassenen Holzstegen, fahren wir zwischen mannshohem Schilf über kleine Seen. „Papa, nimm Du. Lass uns umdrehen. Da ist unheimlich. BITTE!“ Ich kenne meine Tochter. „Klar. Kein Problem.“

Brrrrrr. Der Wassermacher der MARLIN läuft. An dem Ostseewasser muss er nicht besonders arbeiten um klares gutschmeckendes Wasser zu erzeugen. Ich eröffne die Unabhängikeitssegelsaison 2017. Nicht ganz ohne Sorge, ob er denn nun die Zeit von July 2016 bis heute, den Frost und die Umstände, unbeschadet überlebt hat. Auf den Acoren haben Bootssjunge Micha und ich die Membranen und Leitungen mit Sodium Metabisulfite Lösung gefüllt, was das übliche Konservierungsmittel für Entsalzungsanlagen ist. Ein Jahr kann die Anlage dann ohne Nutzung, ohne Gammel stehen. Ich nippe nach 20 Minuten zum ersten Mal mit einem kleinen Schnappsglas am MARLIN Quellwasser. „Thats’s really good!“ Die Leitungen sind alle dicht. Das Marinawasser aus dem Tank pumpe ich ab, wegen dem Chlor. Generator und Wassermacher brauchen jetzt 5 Stunden um der einen Tank komplett zu füllen. „Komm Lars. Wir gehen spazieren!“, der arme Hund, immer noch kein Bootshund. Wird er auch irgendwie nie werden. Aber heute Abend ist Schiff angesagt, wegen der Übernachtungsgeburtstagsparty von Lena. Da ist er nämlich bewusst ausgeladen worden. Lars heult wieder rum, weil nur der Alte da ist und nicht sein Rudel.

Ich bin schon ein bisschen in St. Petersburg. Netz macht es möglich.


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Streit im America’s Cup: Jetzt spricht Coutts

Russell Coutts: Russell Coutts

Die ergraute Eminenz des America’s Cup schlägt zurück: Russell Coutts wehrt sich in einer persönlichen Stellungnahme gegen „Dauerfeuer“ aus Neuseeland

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Meine Kunden. Starke Segler.

Und los geht es.

Meinen Blog täglich zu pflegen, dazu komme ich im Moment nicht. Anderer Segler Probleme zu lösen ist mein Job, mit meiner Firma LUNATRONIC. Ich verkaufe aber nicht nur Hardware sondern auch Zeit. Meine Zeit. Training & Support. Ich habe gut zu tun, sehr gut zu tun. Vielleicht ist auch die Jahreszeit. Nach dem letzten Schnuppertörn im Winter 2017 am letzten Wochenende, gönne ich mir einen Tag zu Hause, dann mit der V70 Schleuder nach Greifswald. Kunde Christian hat tief in die Tasche gegriffen für sein Furuno FS-2575, ich soll sein PACTOR Modem DR7400 anschließen. Ein bisschen holprig, bis ich die Informationen zusammen habe. Furuno tut sich schwer, das Setup des KW Gerät ist mit einem Passwort geschützt, dass sie mir nicht geben wollen, so dass zwar der Anschluss gelingt, aber die schlussendliche Inbetriebnahme nur durch Furuno gemacht werden kann. Die haben aber keine Ahnung von den Modems. Vielleicht sollte Furuno da mal seinen Vertriebsprozess optimieren, ansonsten werden die Blauwassersegler wohl nicht diese eigentlich guten Anlagen kaufen.

Am nächsten Tag geht es weiter zu Kunde Andreas in Rostock, der ebenfalls eine Kurzwellenanlage hat, einen ICOM M802. Diesen aber von mir, also von LUNATRONIC. Ich soll die Erst-Inbetriebnahme machen. Der Katamaran steht an Land. Nun gut. Andreas ist nett, die Hardware hat er selbst verbaut und das perfekt. „Hätte ich nicht besser machen können. Glückwunsch Andreas.“ Ich schließe das DR7400 Modem mit zwei fertigen Kabeln an, pfeife einmal ins Mikro, schaue einmal auf das Amperemeter. „Alles gut.“ Nebenbei stecke ich zu Testzwecken die LunaWLANnet zusammen, die Andreas auch noch auf seinen Mast installieren wird. Die folgenden zwei Stunden texte ich Andreas zu. Ich mache die Schritte vor, er sitzt selbst am Rechner und macht alles nach, schreibt mit. Altes Wnuk’sches IHK Ausbilderwissen. Gelernt ist gelernt. Genauso schnell wie ich gekommen bin, schlage ich in Andreas Hand ein und bin wieder weg. „Ich schicke Dir eine Rechnung. Wenn Du noch Fragen hast. Telefonsupport ist kostenlos. Ruf mich an.“ Ich habe genug Erfahrung, dass ich weiß, dass Andreas wohl maximal noch mal zwei Mal anrufen wird, aber wegen dem MiniPlexer, den ich ihm nebenbei auch noch verkauft habe.

Am Nachmittag schlage ich an der Hohen Düne in Warnemünde auf. Kunde Frank, siehe Photo, habe ich schon 2015 ein komplettes Paket verkauft und zum Teil installiert. Vom B&G Naviagtions-N2K-Netzwerk, Fischer Panda Generator, über Wassermacher, diversen anderen Sachen bis hin zum MAC Bordrechner und natürlich dem PACTOR Modem mit ICOM M802 Funkanlage. Alles läuft. Frank hat mich gebucht, weil seine Pläne ins Mittelmeer zu gehen sich, etwas verirrt hatten, um nun wieder zielstrebig zu werden. Ja. So kann es gehen. Ich kenne solche Schicksalsschläge ja nun auch. Zwischenzeitlich steht ein umfangreiches AIS Update des Vesper Marine Fusion AIS an, diverse Software Updates und Netzwerkprobleme, in der recht komplex gewordenen Navigations- und Kommunikationselektronik. Frank ist nicht mehr so ganz vertraut mit der Bedienung, weil er sich seit zwei Jahren nicht, wie ursprünglich geplant, täglich mit der ganzen Technik beschäftigt hat. Das betrifft vor allen Dingen die Kurzwellenthematik, Händling von e-mail und Wetter an Bord. Ich versinke erst mal ein paar Stunden in die Firmware- und Update-Welt seiner Gerätschaften, bis alles wieder zusammenspielt. Dann übt Frank, so wie am Vormittag Andreas. Es geht schnell und gut, dauert dann aber doch alles wieder länger. Am frühen Abend verlassen wir das Schiff um im totenstillen Warnemünde noch einen Fisch an Salat zu finden. Das gelingt. Eine Flasche Wein an Bord schafft die Bettschwere. „Ne. Heute fahre ich nicht mehr Heim.“

Der nächste Tag ist von der Rückfahrt geprägt, bis ich schlussendlich am Nachmittag wieder zu Hause bin. Kennt ja jeder. Für die nächsten Tage liegen keine Termine an. Der Wetterbericht fürs Wochenende sieht gut aus. Sonnenschein ist angesagt. Frühlingserwachen. Am Samstag feiert Lena mit 12 Kindern Geburtstag mit Übernachtung. Da liegt eins nahe: „Leinen los!“ Am frühen Morgen läuft die MARLIN mit mir und Tobias aus. Das weite Ziel: Ostseebad. Die 2 Meilen sind schnell geschafft. Wir gehen auf Reede. Auf 10 Meter fällt der Anker. Alles gut. Karibikfeeling live. Es fehlen nur andere Ankerlieger. Hier liegen alle in der Marina.


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SV 7Seas – Anett, Hendrik, Marie, Maximilian, Dominik Pilz GER

ELTERNZEIT MIT 6 PILZEN + WINDPILOT


Vielen Dank Familie Pilz, für dies nette Geschenk zum Samstag Frühstück!
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Rettung: Mooring-Leine gebrochen – Yacht von Felsen gezogen

Eine fünfköpfige Langfahrtsegler-Familie mit drei kleinen Kindern hat in der Karibik ihre Yacht verloren. Sie trieb auf eine Steinküste und wurde schwer beschädigt. Weiterlesen

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