Archiv der Kategorie: News & Blogs

1. Segel-Bundesliga Kiel: Live vierter “Spieltag”

Deutsche Segel-Bundesliga

Alle Live-Streaming Player für das ganze Wochenende im Überblick. Von Zuhause sein Clubteam beim vierten “Spieltag” auf die Finger schauen – vor zwei Jahren war das unvorstellbar. Weiterlesen

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1. Segel Bundesliga: Showdown auf der Kieler Innenförde

Es wird wieder hoch hergehen © Lars Wehrmann

Nach nur zwei Wochen Pause starten die 18 Clubs der 1. Segel-Bundesliga wieder am kommenden Wochenende, dieses Mal auf der Kieler Innenförde beim Kieler Yacht-Club. Weiterlesen

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Verschlafenes Flensburg

20140904

Schöne Tage vor einem langen Winter

Wie zu erwarten verlaufen unsere ersten Tage in Flensburg alles andere als entspannt. Ich miete mir asap einen Mietwagen und muss aus familiären Gründen direkt nach Düsseldorf, Nathalie muss den Alltag „Zuhause!“ allein bewältigen. Dazu unsere alte Wohnung in Düsseldorf, die dringend aufgelöst werden muss. Ein Buch, dem wir viel zu wenig Zeit und Muße im hektischen Alltag gönnen können. Maya fährt direkt auf Klassenfahrt und wir schauen dumm aus der Wäsche. Moment mal: „Wo ist unsere Maya. Die kann doch nicht einfach so wegfahren. Die ist doch erst neun Jahre alt.“ Kein Telefon darf sie mitnehmen. Fünf Tage ohne unsere Tochter. Mal bekommt Nathalie das „arme Dier“, dann ich.

Am letzten Wochenende reicht es mir mit dem Mietwagengedöns. Ein Blick ins lokale Kleinanzeigeninternet lässt mich fündig werden. Am gleichen Nachmittag gehört ein 16 Jahre alter Volvo V60, 2.5 Turbo uns. Dunkelblau. Trotz 440 Tausend Km gut erhalten. „Ein typisches Michaauto“ sagt Nathalie. „Die Schleuder“, so wie ich das Auto nenne, ist prima und schafft uns die Freiheit Ziele in der näheren Umgebung zu erreichen. Supermarkt , Freunde, Schule und natürlich Düsseldorf. Die Schleuder hat eine grüne Plakette. Das ist besonders wichtig. So eine Schleuder hatte immer mein alter Freund Guido, der musste sie abgeben, wegen der Umweltunverträglichkeit, wenn ich mich recht erinner. Ich war immer neidisch auf seinen alten Volvo. Der Kombi hat einfach Charme. So wie unsere alte IRON LADY. Ich musste immer einen T-Modell mit Stern fahren. Typischen GF Wagen halt. In Südafrika hatten wir einen 20 Jahre alt Limo mit Stern. In Chile einen 4-Runner mit Schlitzaugen. Jetzt die blaue Schleuder. Bisschen überdimensioniert für unseren Zweck, aber mal so eben ein halbes Vermögen für ein Auto haben wir grade nicht in der Bordkasse. Unter uns. Ein Auto für 1.000 Euro hat eben schon mal Charme von sich aus. Jetzt bist Du neugierig uns willst ein Foto sehen. Na gut. Ich mach heute endlich mal eins.

Heute war in dann in Großenbrode bei Herwig und Heike. Die beiden hatten vor ein paar Monaten schon einen M802/at140, ein SCS DR-7400 Pactor Modem und eine LunaWLANnet bei mir gekauft. Herwig hat alles in Profiqualität selber installiert und nutzt jetzt meine örtliche Nähe, mich einfach mal rüber zu holen. Ein bisschen „fishing vor compliments“ war es schon. Ich hätte es nicht besser machen können. Auf seiner Alures 44 wird er ab nächstes Jahr auf große Fahrt gehen und viel Spass an seiner Anlage haben. In einem mehrstündigen Training habe ich den beiden dann noch vermittelt wie sie mit Airmail auf ihrem Macbook arbeiten können und natürlich viele Tricks und Trips aus meiner Erfahrungskiste. Nochmal Herwig: „Gut gemacht. Wenn Du irgendwann auch Amateurfunker auf großer Fahrt bist, wird Dir Rüdiger Hirche bei Intermar immer bestätigen, dass Du ein Top Signal hast.“ Versprochen, ist versprochen. Leider haben wir vergessen noch ein Photo von uns dreien zu machen. Das sollten wir noch nachholen.

Ja. Ich bin jetzt in Flensburg. Muss ich wohl mal nen bisschen Werbung hier machen. Aber eigentlich habe ich schon genug Projekte im Moment. Mein Sohn Lukas ist mit ins Lunatronic Team eingestiegen und wir arbeiten gemeinsam an neuen Produkten. Wenn es so weit ist, werde ich natürlich auch hier berichten. So langsam muss ich eben doch mal an meine Rente denken. Grins.

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Mit der Queen Mary 2 über den Atlantik

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Es ist uns fast peinlich, diesen Post zu verfassen – aber die YACHT-Leser wissen es ja ohnehin schon seit einigen Wochen: Letzte Woche haben wir den Atlantik überquert. Allerdings nicht mit der “Maverick”, sondern mit einem etwas größeren Schiff: Der “Queen Mary 2″.

Natürlich haben wir das nicht zum Spaß gemacht (obwohl es schon seeeeehr angenehm war ; ), sondern wir sind im Rahmen einer Leserreise von der YACHT mitgefahren. Als Johannes im vergangenen November das Angebot bekommen hat, stand die eigene Reise auf “Maverick” noch in weiter Ferne und natürlich haben wir uns gedacht: Wann hat man schon nochmal die Gelegenheit dazu, auf demselben Wege in die USA zu kommen, wie die Auswanderer vor 100 Jahren? Amerika genauso erleben, wie die Menschen damals, die voller Hoffnung auf einen Neuanfang waren. Vom Atlantik durch die Verrazano-Narrows-Bridge in den Vorhafen, Miss Liberty auf der linken Seite, und dahinter Ellis Island. Das mussten wir einfach annehmen.

Sieben Tage hat die eigentliche Transatlantikpassage gedauert. Ziemlich schnell, wenn man bedenkt, wie lange wir mit “Maverick” vermutlich brauchen!

Auf der “Queen Mary 2″ ging es von Hamburg nach New York mit kurzem Zwischenstopp in Southampton an der englischen Südküste.  Neben 26 Teilnehmern waren auch Johannes Chef Jochen Rieker und seine Assistentin  Nadine Timm mit an Bord. Die Aufgabe von Johannes und Jochen Rieker war es, einen Teil des Programms für alle deutschsprachigen Gäste mitzugestalten und Vorträge über den Atlantik zu halten. Johannes hat natürlich von seiner ersten Atlantiküberquerung 2005/06 mit der Original-”Maverick” berichtet. Das hat er in den vergangenen Jahren ja ziemlich oft getan – aber mitten auf dem Atlantik war es natürlich etwas anderes. In Anbetracht unserer Reise wird es wohl auch vorerst das letzte Mal gewesen sein, dass er über die Reise berichtet hat. Ich finde, es gibt kein besseres Ende als mitten auf dem Atlantik.

Bei allem Komfort, den wir an Bord genießen konnten, hat diese Fahrt mal wieder absolut nicht in den Zeitplan gepasst – sicherlich auch ein Grund, warum wir die Abfahrt letztlich verschoben haben.

Die kleine Auszeit ist absolut hilfreich gewesen, um sich wieder zu resetten. Wir hatten eine Menge Schlaf nachzuholen! Man sagt sogar, dass meine Augenringe etwas kleiner geworden sind  ; ) Vor der Fahrt mit der “Queen” haben wir uns in den letzten Wochen sehr oft gestritten, wohl mehr als in den letzten Jahren zusammen. Gar nicht mal um Gravierendes, aber die Nerven sind bei beiden etwas strapaziert. Johannes geht wahnsinnig schnell in die Luft, ich bin extrem oft beleidigt. Wir werden häufig gefragt, ob wir denken, dass es mit uns gut geht oder dass wir uns schlimm auf die Nerven gehen werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass es in dieser Hinsicht gar keine Probleme geben wird. Wir haben mit dem Bootsbau und der Vorbereitung so viel durchgehalten und nie hat es ernsthaft auf der Kippe gestanden. Keiner von uns würde leichtfertig “Maverick” verlassen und wir finden uns gegenseitig auch ziemlich ok ; )

Ich als Landpomeranze musste mich erstmal an die ganzen Annehmlichkeiten auf der “Queen” gewöhnen. Noch nie wurde mir im Restaurant die Serviette auf den Schoß gelegt, und ich glaube, dass Johannes und ich in all den Jahren noch nie im Anzug und Abendkleid zusammen zu Abend gegessen haben. Aber es hat was für sich und ich werde in jedem Fall bei uns an Bord einführen, dass Johannes mir am Tisch jedes Menü mit einer gigantischen Pfeffermühle würzt und mir nach dem Dessert Pralinchen reicht und zwar “one of each”!

Und dann ist da noch der Atlantik. Der präsentierte sich freundlich, kaum Welle, die auf dem großen Schiff zu merken gewesen wäre. Wenn ich im Restaurant aus dem Fenster geguckt habe, kam es mir vor, als ziehe jemand eine Tapete mit Wasser vorbei, so wie in den alten Filmen. Absolut unwirklich, wenn man so intensiv auf eine Atlantiküberquerung auf eigenem Kiel hinarbeitet. Aber wir haben Delfine gesehen, die ich ja bekanntlich sehr, sehr mag, und sogar Wale! Wow! Absolut fantastisch!

Die Fahrt hat uns in jedem Fall gut getan, wir sind begeistert von der Queen Mary 2 und würden jederzeit wieder mit ihr reisen. Aber tauschen will ich nicht! Ich will den Atlantik anfassen, die Überfahrt erkämpfen und die hohen Wellen nicht nur sehen, sondern auch im Bauch kribbeln spüren.

Nach vier Stunden in New York haben wir die Heimreise angetreten, die Stadt sparen wir uns für später auf. Der US-amerikanische Grenzbeamte war natürlich skeptisch, dass wir Visa für die USA haben. Als er unseren Plan gehört hat, hat er heimlich gegrinst, gemeint, dass die Überfahrt wohl etwas länger dauern werde und uns guten Wind gewünscht!

 

 

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„Esimit Europa 2“: Robert Stanjek steuert 30 Meter Maxi mit Skipper Jochen Schümann

`Esimit Europa 2´ hebt eindrucksvoll in einer Welle ab. Das Canard-Schwert ist zu sehen, das dem Neigekieler gegen die Abdrift hilft. © Rolex

Der Berliner Robert Stanjek wird neuer Steuermann der paneuropäischen 30-Meter-Maxiyacht „Esimit Europa 2“. Skipper Jochen Schümann (Penzberg) nominierte den Starboot-Weltmeister. Weiterlesen

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Die Faszination klassischer Yachten

Regates Royales 2013: BU BU BU BU BU BU BU BU

Mit der kostenlosen App Panerai Guide to Classic Yachts bietet der Uhrenhersteller ein interessantes Nachschlagewerk für Klassiker-Fans

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Wie in Kanada nur ohne Grizzlys

Ich kann mir nicht helfen. Diese so unglaubliche Landschaft der letzten Tage erinnert mich so sehr an Kanada! Dabei bin ich doch noch nie dort gewesen….Die Kanadier in meinem Konvoi gaben mir, darauf angesprochen, aber absolut recht. Sie hätten gerade selbst gesagt, das, falls jemand wissen möchte wie es in Kanada aussähe, sie diese Gegend als perfektes europäisches Beispiel nennen würden. Hier der Fotobeweis (und ich könnte 100 weitere Bilder posten!)

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Schwimmend durch den Göta-Kanal

Ich habe ja hier schon vieles gesehen. Segelboote, Motorboote, Ruderboote, Kajaks, Kanus usw. Aber diese beiden Schwimmer hier treiben es auf die Spitze. Durch den Göta-Kanal mit dem Gepäck auf dem Surfbrett. Als mein Diesel ausfiel habe ich auch kurz darüber nachgedacht…..Respekt!!

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Nanu, was ist denn das ?

Seetag 18, Wind 6-7 Beaufort von achtern , Wellenhöhe 5-6 Meter und eine Überraschung. Viel Spaß damit … Ahoi !

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In Rockabilly heaven

Somewhere in Sweden…or am I already dreaming?

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Segler sind auch nur Menschen

Die letzten Abende war ich eigentlich immer auf einem Boot zum Bier eingeladen oder hatte selber jemanden an Bord. Dazu kommen dann noch die Segler, die man mal so eben auf dem Weg kennengelernt hat. Durch das Alleinesegeln habe ich mich insofern verändert, als das ich nun viel direkter auf Menschen zugehe. Ohne lange zu Zögern oder zu Überlegen, ob das jetzt OK ist. Denn, es war immer OK. Wenn ich an jemandem interessiert bin, scheint das wohl auch andersherum so zu sein. Und falls man sich dann doch irgendwie nichts zu sagen hat, kann man ja immer wieder das Meeting beenden. Da es sich ja um spontane Treffen handelt, ist das eh alles zwanglos. Der Fall ist aber auch nie eingetreten. So waren dann auch alle Segler, die ich in den gesammelten Häfen meiner Reise getroffen immer tolle, nette Menschen. Bis zum Göta-Kanal! 

Positives Beispiel: Sybille und Eckhard von der Brigo
Wie kommt das, habe ich mich dann gefragt? Mit einem Mal wird gedrängelt, vorgedrängelt und abgedrängelt, die Ellenbogen ausgefahren und die Zähne gezeigt. Man kennt das ja von Orten wie der Schleibrücke in Kappeln oder der Einfahrt zum NOK. Wie die Fliegen auf den Mist. Das war jetzt aber schon schockierend nach der ruhigen Atmosphäre der vergangenen Monate. Ich konnte mir das zunächst nicht erklären, habe aber nun eine Lösung gefunden. Segler sind auch nur Menschen mit allen Sonnen- und Schattenseiten. Der wahre Charakter zeigt sich ja häufig in der Not oder, wie in diesem Falle, der Anspannung. Die engen Schleusen machen nervös. Aber das ist nur ein Teil der Lösung. Diejenigen, die so unangenehm auffallen, lerne ich sonst auch einfach nicht kennen. Das sind die, die sich auf ihrem Schiff verbarrikadieren. Kuchenbude hoch, Reissverschluss zu, 2100h Licht aus. Das sind die, die einen nicht zurückgrüssen auf dem Weg zu den Duschen. Die einen immer so angucken, das man sich fragt, was man nun wieder falsch gemacht hat. Und die, die wenn man spät noch einläuft, kurz aus dem Luk schauen. Aber nicht um zu helfen oder eine Leine anzunehmen, sondern nur um zu sehen, ob man sich neben sie legen will und evtl. dabei ihr Schiff (oder ihre Fendersocken) berühren könnte. Wenn nicht, raaaatsch Reissverschluss dicht. 

Schleusenstress
Nun müssen sie hier plötzlich Konvois bilden und sich mit anderen Seglern beschäftigen, und da sind viele, wie man deutlich merkt, hoffnungslos überfordert und durch ihre jahrelange Eigenbrötelei irgendwie asozial, im Sinne des Wortes, geworden. So einem Konvoi bin ich glücklicherweise entkommen, und habe nun wieder die Segler um mich, die Ruhe und Kompetenz ausstrahlen, einem ungefragt helfen und schon weiter weg waren, als vom Heimathafen zu Freunden in den Schären. Und was haben die alle zu erzählen! Da ich keinen Fernseher habe ist das schon ein Teil der Abendentspannung geworden. Und plötzlich sitzt man mit Leuten auf einem Boot, zu denen es sonst wenig Berührungspunkte gäbe. Wenn es sich nicht um andere “Einhänder” handelt, sind es nämlich oft Eigner großer Yachten, die sich irgendwie schon zur Ruhe gesetzt haben, wie z.B.: gerade Thomas, Ex-Firmenchef einers Daimler Zulieferers und Noch-Aufsichtsrat, der mit 52 beschlossen hat zu verkaufen um nicht mehr 70 Stunden die Woche zu arbeiten. Ganz anderes Kaliber und trotzdem (oder vielleicht deshalb) vergehen die Stunden klöndenderweise im Fluge. Das liebe ich auf jeden Fall auch an diesem Hobby. Der Hafen ist ja quasi das 19.te Loch der Segler und gerade wenn nur noch 3 Boote im Hafen liegen, schaut man immer nach, wer da nebenan an Bord sitzt. 

Wo ich gerade beim Golfen als Vergleich bin. Mein Kumpel Olliwood bekam gerade die Online Werbung für eine Falke Golfsocke auf dem Rechner. Nun fragte er sich, ob es sich dabei wohl um die mit den 18 Löchern handelt!! Olli, du bist der Beste… 

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Ebay Schnäppchen: Cupper auf Rügen – Gebot 18 Euro

America's Cupper

Noch ein Tag, dann läuft das Ebay Angebot für einen America’s Cupper auf Rügen aus. Bisher gab es 13 Gebote und der stolze Preis von 18 Euro ist erreicht worden. Weiterlesen

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