Archiv der Kategorie: News & Blogs

Chris Kobusch auf Erfolgskurs im Clipper Race

Clipper Round the World Race 2017/2018: <p>
	Zielankunft in der chinesischen Segelmetropole Qingdao, wo 2008 um olympische Medaillen gesegelt wurde: Abschnitt 7 gewann die &quot;PSP Logistics&quot; vor Chris Kobuschs Team Qingdao, das aber sp&auml;ter einen Rang verlor, weil Gegner &quot;Dare to lead&quot; eine Zeitgutschrift erhielt</p>

Der „Qingdao“-Skipper hat erneut einen Podiumsplatz erkämpft, segelt als erster deutscher Skipper mit um den Gesamtsieg. „PSP Logistics“ siegte vor Sanya

Mit Harry Potters Tarnumhang: Brunel sorgt für Spannung

Volvo Ocean Race 2017/2018: <p>
	Immer noch Schlusslicht auf dieser Etappe: Charles Caudreliers Dongfeng Race Team</p>

Team Brunel hat zuerst auf den andauernden Flautenpoker von Etappe 6 reagiert und ist in den „Stealth-Modus“ gewechselt. Dongfeng bleibt das Schlusslicht

Furlex-Rollanlage: Foto-Anleitung für Wartung und Vorstagtausch

Ausgangssituation

Eine Vorsegel-Rollanlage ist heutzutage auf Fahrtenyachten Standard. Dabei spielt es keine große Rolle mehr, ob ein Schiff nur auf dem heimischen Revier segelt oder auf eine Weltumsegelung geht. Neun von zehn Eignern setzen mittlerweile eine Rollanlage ein.

So auch die beiden Weltumsegler Judith und Sönke Roever. Bei ihnen an Bord ist eine Furlex 200S Rollanlage im Einsatz und nach ihrer Weltumsegelung und mehr als 40.000 Seemeilen im Kielwasser stand eine umfangreiche Wartung der Anlage an. Außerdem wurde auf dem Schiff der beiden Hamburger Segler das stehende Gut nach der Reise ausgetauscht und dazu gehört auch der Vorstagdraht in der Rollanlage.

Mit dieser Aufgabe haben die beiden mich beauftragt. Daraus ist diese Fotoanleitung entstanden. Während ich die Rollanlage überholt und überprüft habe, hat Sönke Roever das Geschehen im Hamburger Yachthafen in Wedel mit der Kamera festgehalten.

Rollanlage vom Mast demontieren

Im ersten Schritt habe ich die Rollanlage und den Mast voneinander getrennt. Dazu wird am Masttopp der entsprechende Bolzen am Toggel gelöst.

Danach konnten wir die Anlage ohne Probleme zu zweit neben den Mast legen. Wir haben das untere Ende auf eine Pappe gelegt, um die Rollanlage zu schützen und die Arbeiten auf dem steinigen Grund zu erleichtern.

Demontage der Leinentrommel

Als erstes muss die Leinentrommel abgebaut werden. Dazu wird der Toggel am unteren Ende des Vorstagdrahtes entfernt. Mit einer Zange wird der Splint herausgenommen und Bolzen und Toggel werden entfernt.

Ich habe mir in dem Zusammenhang angewöhnt, alle Teile in einer Plastikkiste zu sammeln.

Am unteren Ende der Leinentrommel sitzt ein Bolzen, der mit einem Stecksplint gesichert ist. An dieser Stelle ist die Trommel mit dem Terminal verbunden. Der Stecksplint wird entfernt und der Bolzen herausgezogen.

Außerdem werden die beiden Schrauben am oberen Ende der Leinentrommel entfernt. Sie fixieren das Furlex-Profil in der Trommel.

Wichtig: Bevor die Leinentrommel auf dem Profil verschoben wird, muss markiert werden, an welcher Stelle sie auf dem Profil sitzt. Andernfalls ist es bei der Wiedermontage schwer, das Loch für die obere Schraube zu finden. Dafür ziehe ich an der Oberkante der Trommel einen Strich.

Nun kann die ganze Leinentrommel-Einheit mitsamt dem Lager nach oben auf das Profil geschoben werden.

Demontage des Terminals am Vorstag

Das untere Auge der Rollanlage ist mit dem Vorstagdraht in einem Schraubterminal verbunden. Dieses muss als nächstes gelöst werden, da andernfalls der Draht nicht getauscht werden kann.

Das Gewinde ist mit einer Schraubensicherung fixiert. Sollte es sich nicht auseinanderschrauben lassen, muss es mit einer Heißluftpistole auf ca. 100°C erhitzt werden. Solange es warm ist, kann es auseinandergeschraubt werden.

Vor dem Erhitzen sollte die weiße Kunststoff-Distanzbuchse abgenommen werden. Sie hat einen Schlitz in der Längsrichtung, aus der sich dasDrahtseil herauspressen lässt. (Dies gilt nur für die Furlex ohne Wantenspanner.) Auf dem vorstehenden Bild ist dieser Schritt versehentlich außer Acht gelassen worden.

Nach dem Erhitzen sollte es für gewöhnlich möglich sein, das Terminal (oder den Furlex Wantenspanner) auseinanderzuschrauben. Am Boden des Schraubteils befindet sich eine konische Scheibe. Sie muss vor dem nächsten Schritt entfernt werden.

Jetzt wird das Terminalteil wieder bis zum Anschlag festgeschraubt. Ist der Anschlag erreicht (handwarm anziehen reicht), wird das Terminalteil wieder zwei Umdrehungen gelockert.

Mit einem Hammer wird auf das Auge des Terminalteils (oder den Furlex Wantenspanner) geklopft. Dadurch sollte sich die Schraubhülse lösen und auf dem Drahtseil bewegen.

Wenn die Schraubhülse locker ist, kann das Terminal wieder auseinandergeschraubt werden.Die Schraubhülse wird beiseite geschoben und der Konus sollte nun zugänglich sein.

Wenn der Draht weiter verwendet werden soll/muss, werden alle Drahtseilkardeelen in Höhe der Biegung außerhalb des Konus abgeschnitten (das ergibt eine Kürzung um etwa fünf Millimeter).

Der Konus hat einen Schlitz. Hier kann ein Schraubenzieher hingesteckt werden, um den Konus vorsichtig zu öffnen. Durch Klopfen auf den Schraubenzieher löst sich für gewöhnlich der Konus und er kann vom Draht gezogen werden.

Wichtig: Der Konus muss immer getauscht werden – auch wenn der Draht weiterverwendet wird. Da es sich beim Konus um ein Ersatzteil handelt, das nicht viel kostet, empfehle ich daher, es bei einer Langfahrt an Bord zu haben.

Abschließend werden die Drahtseilkardelen um die Seele gedreht (gegen den Uhrzeigersinn von unten gesehen). Nun kann die Schraubhülse abgezogen werden.

Da im hier beschriebenen Fall der Draht und der Konus erneuert werden sollten, habe ich beide zusammen abgeflext.

Das Drahtseil aus dem Profil ziehen

Im nächsten Schritt kann das Drahtseil aus dem Profil gezogen werden. Nach dem Ausziehen wird es neben die Rollanlage gelegt. Wir brauchen es noch, wenn wir später den neuen Draht wieder einziehen.

Die Lager der Trommel reinigen und fetten

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die Trommel zu demontieren und die Lager darunter zu fetten. Um die Leinentrommel zu lösen, müssen verschiedene Schritte durchgeführt werden.

Im ersten Schritt wird die Leinenführung entfernt. Dazu wird die Schraube mit der Nummer 2 ganz gelöst. Die Schraube mit der Nummer 3 hingegen wird nur einige Umdrehungen gelöst.

Nachdem die Leinenführung entfernt wurde, kann die Trommel entfernt werden. Sie besteht aus zwei Leinentrommelhälften.

Hinweis: Wird dieser Schritt im Wasser durchgeführt, sollte mindestens eine Umdrehung Leine auf der Leinentrommel während der Demontage gelassen werden, um zu verhindern, dass die losen Trommelhälften über Bord gehen.

Um die Hälften zu trennen, wird ein Schraubenzieher unter den Schnappverschluss der einen Trommelhälfte gesteckt und gleichzeitig mit einem zweiten Schraubenzieher zwischen die Trommelhälften auf der gleichen Seite gedrückt, sodass diese 3–4 Millimeter auseinandergepresst werden.

Die Trommel wird eine halbe Umdrehung gedreht und danach auch noch der Schnappverschluss auf der anderen Seite geöffnet. Dabei verbleibt der andere Schraubenzieher die ganze Zeit zwischen den Trommelhälften.

Nun liegen die verschiedenen Lager frei und können gesäubert und neu gefettet werden. Ich verwende dazu Bremsenreiniger. Mit dem Reiniger werden die Lager großzügig eingesprüht. Teilweise muss auch das alte Fett von Hand entfernt werden. Dabei helfen ein Schraubenzieher und Haushaltstücher.

Nach der Reinigung werden alle Lager mit seewasserbeständigem Fett wieder gefettet. Ich verwende hierzu das Fett des Herstellers (Teile-Nummer 312-501).

Zusammenbau der Leinentrommel

Nach dem Fetten kann die Leinentrommel samt Leinenführung wieder zusammengebaut werden.

Einziehen des neuen Vorstagdrahtes

Zum Abschluss wird das neue Vorstag eingezogen. Im Fall von Judith und Sönke Roever haben wir das Original-Stag über den Fachhandel bezogen und eingesetzt.

Beim Drahtwechsel empfiehlt es sich wie folgt vorzugehen: Wie oben beschrieben, wird der alte Draht neben die Rollanlage gelegt. Der neue Draht wird vom Masttopp-Ende aus durch das Profil in die Anlage geschoben bis das Terminal an der Toppmanschette anschlägt. Sollte sich der Draht im Profil verhaken, kann er gegen den Uhrzeigersinn am Hindernis vorbeigedreht werden.

Die Länge des neuen Vorstags bestimmen

Die Herausforderung ist, nun für den neuen Draht die Stelle zu ermitteln, an der er gekappt werden kann. Für gewöhnlich wird der Draht mit Überlänge geliefert.

Dazu werden am oberen Ende der Anlage der alte und der neue Draht nebeneinander gelegt und mit einem Bolzen verbunden. Damit ist gewährleistet, dass beide Drähte „längenmäßig“ zueinander passen.

So lassen sich die beiden Drähte am unteren Ende „längenmäßig“ synchronisieren und die passende Stelle zum Kappen kann ermittelt werden. Dabei darf nicht vergessen werden, dass in diesem Fall der Konus abgeflext wurde. Diese Länge muss mit eingerechnet werden. Die zu kappende Stelle wird mit einem Permanentmarker markiert.

An der ermittelten Stelle wird das Drahtseil/Vorstag mit der Flex/Trennscheibe gekürzt.

Das Terminal montieren

Die Schraubenhülse des Terminals wird von Rückständen der Schraubensicherung befreit und gegebenenfalls dafür im Gewinde gereinigt. Das geht mit einem kleinen Schraubenzieher oder Messer ganz gut.

Nach der Reinigung kann die Schraubhülse über den Draht geschoben werden. Dann wird der Konus über den Drahtseilkern gedreht. Dies erfolgt im Uhrzeigersinn (von unten gesehen). Der Drahtseilkern soll am Ende rund zwei Millimeter aus dem Konus herausragen. Dabei sollten die Außendrähte gleichmäßig um den Konus verteilt sein.

Wenn die zwei Millimeter Überstand erreicht sind, wird die Schraubhülse so über die Kardelen geschoben, dass sie festgehalten werden.

Jetzt wird sichergestellt, dass die Schraubhülse fest mit dem Konus verkeilt ist. Dazu wird ein Verstellschlüssel zwischen das Furlex-Profil und die Schraubhülse gehalten. Mit einem Hammer wird dann auf den Kern des Drahtseils geklopft bis die Schraubhülse fest verkeilt ist. Der Drahtseilkern soll dabei weiterhin rund zwei Millimeter aus dem Konus herausragen.

Achtung: Es muss darauf geachtet werden, dass kein Draht im Schlitz des Konus liegt!

Danach werden die äußeren Drähte mit einer Rohrzange/Wasserpumpenzange etwas nach innen gebogen. Alternativ können sie mit einem kleinen Hammer nach innen geklopft werden. Ich würde dabei immer gegen einen Holzklotz klopfen, um das Gewinde der Schraubhülse nicht zu beschädigen.

Abschließend wird die konische Scheibe in das Augteil des Terminals oder des Furlex-Wantenspanners gelegt. Bevor die Schraubhülse mit dem Augteil verschraubt wird, kommen auf das Gewinde der Hülse noch zwei bis drei Tropfen Schraubensicherung. Sie dienen zunächst nur als Schmiermittel.

Das Festziehen erfolgt vorsichtig mit zwei Schraubenschlüsseln. Dabei gehe ich langsam vor, damit sich das Drahtseil zwischen dem Konus und der Hülse anformen kann.

Nach dem Zusammenbau erfolgt noch einmal eine Demontage, um zu kontrollieren, dass die Außenkardelen gleichmäßig um den Konus verteilt sind. Dabei muss zwingend beachtet werden, dass kein Draht im Schlitz des Konus liegt!

Sieht alles gut aus, werden weitere zwei bis drei Tropfen Schraubensicherung auf das Gewinde getropft. Dann wird die Hülse wieder aufgeschraubt und fest angezogen. So soll eine permanente Verschraubung entstehen.

Leinentrommel wieder anbauen

Nun fehlt nur noch der Anbau der Leinentrommel samt Lager. Dabei sollte nicht vergessen werden, die weiße Kunststoff-Distanzbuchse wieder auf den Draht zu setzen.

Jetzt wird noch kurz die Leinentrommel an die eingangs erstellte Markierung geschoben. Die beiden Schrauben am oberen Ende werden wieder fixiert. Ebenso ist mit dem Bolzen samt Sicherungssplint am unteren Ende zu verfahren.

Und zu guter Letzt wird die gesamte Rollanlage wieder mit dem Mast verbunden. Dazu muss einfach nur der Bolzen am Toggel am Masttopp wieder eingesetzt werden.

Fazit

Die Wartung der Rollanlage ist kein Hexenwerk und mit etwas handwerklichem Geschick wird das jedem Eigner problemlos gelingen. Wichtig ist dabei, dass sich Zeit gelassen und jeder Schritt in Ruhe angegangen wird. Hierbei ist auch die mitgelieferte Bedienungsanleitung eine wertvolle Hilfe, da sie sehr detailliert aufzeigt, wie vorgegangen werden muss.

Insbesondere das regelmäßige Fetten der Lager ist für die Langlebigkeit und Leichtgängigkeit der Anlage unabdingbar. Sie sollte daher selbstverständlich sein und es würde mich freuen, wenn die vorstehenden Beschreibungen und Fotos dazu beitragen, dass dies zukünftig leichter von der Hand geht.

Diese Anbieter können dich zu dem Thema weiterführend beraten

Reckmann

Seldén

Der Beitrag Furlex-Rollanlage: Foto-Anleitung für Wartung und Vorstagtausch erschien zuerst auf Blauwasser.de.

Ab in die Karibik

Oder auch: Die kleine Welt der Segler

Gestern Abend waren wir auf einem Vortrag hier am Niederrhein. Davon erfahren hatten wir vor ein paar Wochen zufällig bei Facebook. Da stand im Titelbild zur Veranstaltung: „UNTIE THE LINES – Mein Traum vom Leben mit dem Meer“
Viel zu überlegen gab es da nicht. Wenn Nike hier bei uns um die Ecke einen Vortrag hält, gehen wir natürlich hin!
Die meisten von euch werden Nike Steiger und ihr Segelboot KARL wahrscheinlich kennen. Falls nicht, dann schaut mal hier vorbei: White Spot Pirates

Sabrina und ich haben Nikes Abenteuer von Anfang an verfolgt. Ich kann mich zwar nicht mehr genau daran erinnern, wie wir auf sie aufmerksam wurden, aber ich weiß noch genau, dass da nur dieses eine, allererste Video auf ihrem Youtube Kanal war. Ein Trailer, in dem sie erzählt hat, dass sie ein Boot in Panama gekauft hat und nun eine Doku-Serie über ihre zukünftige Reise machen will. Mich hat damals zum einen natürlich die Idee fasziniert und ich war zum anderen vom Filmstil begeistert, weil er sich deutlich von dem abhebt, was man sonst so bei Youtube findet.
In diesem ersten Video sagt Nike: „Es gibt keinen festen Plan. Diese Reise kann 3 Monate oder 3 Jahre dauern.“
5 Jahre, 182 Videos und einen Dokumentarfilm später ist Nike immer noch unterwegs! Was in dieser Zeit alles passiert ist, lässt sich mit ein paar wenigen Sätzen kaum beschreiben. Achterbahnfahrt trifft es vielleicht am ehesten. Reparaturen, Einhandsegeln, das abwechslungsreiche Leben an Bord, schweres Wetter, Traumbuchten, Seemeilen und eine Lernkurve nach oben wie man sie selten sieht. Bei all dem was Nike erlebt hat, hätten die meisten Menschen längst das Handtuch geworfen. Nike lebt ihren Traum und sie kämpft dafür. Und sie lässt uns alle ein Stück weit daran teilhaben.

Gestern Abend hat Nike uns mit einem wunderbaren Vortrag am Lohheider See an ihren Abenteuern teilhaben lassen. Ein bisschen Karibikfeeling im Winter. Ehrlich, sympathisch, sehr unterhaltsam.

Und dann gab es noch ein paar Zufälle, die schon fast zu viel des Guten sind. Gefühlt die Hälfte aller Besucher kannten sich. Und wenn man sich nicht direkt kannte, dann über Ecken.
Es begann bereits, bevor wie im Saal waren. Da kam uns Edgar entgegen, den wir auf der Boot Düsseldorf kennengelernt haben. Marcel und sein Cousin Thomas waren auch da. Marcel hatte vor etwa 3 Jahren einen Vortrag von Guido Dwersteg organisiert. Er und Thomas waren es auch, die mich während der letzten Meilen mit Eos mit ihren eigenen Booten auf dem Rhein begleitet haben.
Dann war da noch ein Thomas, den wir ebenfalls kannten und einige weitere nette Menschen, die alle irgendwie vernetzt waren.
Daniel zum Beispiel, mit dem ich mich länger unterhalten hatte. Erst kurz vor der Verabschiedung habe ich bemerkt, dass wir bereits länger virtuell vernetzt sind.
Eine weitere ungewöhnliche Begegnung kam mit etwas Verspätung an. Erinnert ihr euch an den Song „Der Wind“ aus unserem ersten Film? Diesen Song hat Selassikai damals dazugesteuert. Selassikai kennen wir bereits einige Jahre. Ich habe das Video zu seinem Lied gemacht, er hat mir eine besondere Version eines seiner Lieder mit auf die Reise gegeben. Persönlich getroffen haben wir uns allerdings bisher noch nie. Das er ebenfalls die Abenteuer von Nike verfolgt, wusste ich nicht. Umso größer war die Freude, als wir dann gestern Abend zusammen dem Vortrag gelauscht haben.

Die Welt der Segler ist also wirklich erstaunlich klein. Oder war es nur Zufall? Ich weiß es nicht. Dieser Abend mit Nike war jedenfalls ein wirklich sehr schöner.

Oyster Pleite: Die Abrechnung des Eigners – Probleme schon vor dem Kiel-Verlust

Starke deutsche Ergebnisse und ein packendes Duell

10. Auflage RORC Caribbean 600

Die deutschen Boote haben sich beim Karibik-Klassiker gut in Szene setzen können: „Varuna“ segelte auf IRC-Gesamtplatz 4, „Iskareen“ gewann das Duell mit „Red“

Erbarmungslose Hitzeschlacht am Kalmengürtel

Volvo Ocean Race 2017/2018: <p>
	Team Turn the Tide on Plastic f&uuml;hrt die Flotte am 16. Tag der sechsten Etappe an</p>

Noch sind es rund 1300 Seemeilen bis nach Auckland. Im Flautenpoker führt Team Turn the Tide on Plastic die ungeduldig auf Wind wartende Flotte weiter an

Volvo Ocean Race: Drohnen Stunt durchs Boot – Hält die Führung der Underdogs?

Die überraschende 20-Meilen-Führung des gemischten Frauen- und Junioren-Teams Turn The Tides on Plastic beim Volvo Ocean Race hat weiterhin Bestand. Aber die Zahlen können täuschen. Weiterlesen

Reffen, aber richtig: Trimmgrundlagen bei Starkwind

Starkwindsegeln

Im Hafen bleiben, weil es draußen zu ruppig ist? Auch bei Windstärken über 7 Beaufort kann man gut segeln – wenn man die richtigen Segeleinstellungen kennt

Die Kleine ist nicht kleinzukriegen

Die kleine Varianta 18 erfreut sich stetiger Beliebtheit.

Der Beitrag Die Kleine ist nicht kleinzukriegen erschien zuerst auf Float Magazin.

Bekommt der Mothquito einen Stich im Foilermarkt?

Mothquito

Der Mothquito ist ein neuer Foiler-Katamaran, bei dem das Heck ausgefahren werden kann, was bessere Segeleigenschaften verspricht

Im Land der tausend Möglichkeiten

Inside Cuba. Inside me.

Stefanie reist morgen früh ab. Ihr Flug nach Havanna ist bestätigt. Mit im Gepäck hat sie dutzende kleine Gefühlserfahrungen, die eben auch mit Segeln zu tun haben. Aus leben und leben lassen, wird segeln und segeln lassen. Die MARLIN ist groß und komplex, Mitsegler sind Menschen und Menschen sind unberechenbar. Segel-Philosophische Ansätze sind ja immer sehr subjektiv. Stefanie wollte es wissen, ob sie sich mit der Aufgabe Skipper anfreunden kann. Die Antwort wird sie sich wohl selbst nach ein paar Tagen der Besinnung geben. Jan und ich wissen wie komplex dieser Job ist in all seinen Nuancen. Also sind wir weiterhin auf der Suche nach dem dritten Skipper im MARLIN Team.

Auf der MARLIN heißt es Energiemanagment. Ist dies negativ, reicht Wind und Sonne nicht aus um unseren Energiebedarf zu decken, zum Beispiel um Wasser zum Trinken und zum Leben zu erzeugen, dann muss Erika ran und den notwendigen Strom erzeugen. Das Erika launisch ist und doch schon ein recht hohes Alter, verglichen mit der Fahrleistung eines Autos um die 200.000km, erreicht hat, ist weitestgehend bekannt in meinem Lebensblog. Im Moment ist sie lieb und zuverlässig, der nächste Stop aber rückt mit jeder Stunde Lifetime näher ran. Deshalb werde ich wohl morgen mal eine Inspektion machen. Gleiches folgt an mir selbst. Zielerreichung prüfen und Kurskorrektur. Auf direktem Wege kann auch ich mein Ziel auch nicht erreichen. Ein zwei Schläge sind in den nächsten Monaten notwendig und die Position der Schläge hängt wie meist auf dem Kutter: Vom Wind ab.