Archiv der Kategorie: News & Blogs

Volvo Ocean Race: Dee Caffari mit klarer Führung – Die Letzten sind die Ersten

Volvo Ocean Race

Zwei Tage nach dem Start der achten Volvo Ocean Race-Etappe ergibt sich an der Spitze eine überraschende Konstellation. Der Favorit ist unter großen Druck geraten. Weiterlesen

Marseille und Nizza laden zum Gipfeltreffen der Giganten

Nice UltiMed 2018

Das Vorspiel in Marseille läuft schon, bevor die weltgrößten Trimarane von Nizza aus an einem Offshore-Sprint via Korsika, Sardinien und den Balearen teilnehmen

Für eine Handvoll Meilen mehr

Pitter Yachting

In Biograd kämpfen die 10 Qualifikanten für das 1000-Meilen-Rennen von Kroatien nach Griechenland um einen der sechs Plätze an Bord des YACHT-Schiffes

Urlaub im Seenland

Urlaub im Seenland

Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die beiden seenreichsten Bundesländer, präsentieren sich jetzt unter dem Namen Deutschlands Seenland mit einer neuen Website. Das schön gestaltete Portal bietet Tourenempfehlungen und Testberichte für das größte vernetzte Wassersportrevier Deutschlands.

Auf der Internetseite findet man neben vielen gut aufgemachten Informationen über Reviere und Angebote zum Beispiel die „Große Rundtour“, eine Routenempfehlung für Motor- und Hausbootfahrer. 586 Kilometer misst die zusammenhängende Strecke. Sie kann, je nach Planung, in zwei bis drei Wochen gefahren werden. Die Tour startet in Berlin und führt durch wunderschöne Reviere an der Havel, der Elbe und der Müritz.

deutschlands-seenland

Romantische Ecken entdecken© Felix Gänsicke, TMV

Der neue Online-Auftritt gibt auch einen Überblick über die Wassersportangebote und ganz unterschiedlichen Naturräume in den Binnenrevieren Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns. Neben Tourenempfehlungen für Haus- und Motorboot-Fahrer werden auch die schönsten Paddelreviere mit Geschichten und Serviceinformationen vorgestellt.

„Mit der neuen Marke ‚Deutsches Seenland‘ heben wir die seit zehn Jahren bestehende Kooperation im Wassertourismus mit Brandenburg auf ein neues Niveau.“ sagt Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Zahlen geben ihm recht. Fast sechs Millionen Deutsche können es sich vorstellen, in den nächsten drei Jahren ein Boot auf Flüssen oder Seen zu chartern. In beiden Reiseregionen können Bootsfahrer auf rund 900 Kilometern Wasserstraßen führerscheinfrei unterwegs sein.

Außerdem gibt es jetzt ein gemeinsames Reisemagazin mit dem Titel „Dein Sommer, unser Element“, das kostenlos bei der TMB auf dem neuen Portal zum Download steht.

Der Beitrag Urlaub im Seenland erschien zuerst auf Float Magazin.

J/121: Performance-Cruiser aus den USA

J/121

Wasserballast-Tanks statt Crewgewicht auf der hohen Kante – das ist nur eine von vielen Neuerungen auf der neuen J/121. Der Exklusivtest, jetzt im PDF-Download

Erste Bekanntschaft mit dem Pazifik

Mo., 23.Apr.2018, Las Perlas/Contadora, Tag 1422, 12.486 sm von HH

„Ich geh‘ baden“, höre ich Achim von der Badeplattform rufen.
„Warte, ich komm‘ mit.“ Schnell bin ich im Cockpit, die paar Klamotten sind flink vom Leib gerissen. Meine Brille lege ich ordentlich auf den Cockpittisch. Achim steht noch immer auf der Badeplattform und versperrt den Hauptausgang. Was trödelt er denn da rum?
„Wer zuerst im Wasser ist“, denke ich und entscheide mich für einen Sprung vom Seitenschiff.
Ohne Brille sieht das Wasser verlockend wie immer aus.

Noch im Flug, mich der Wasseroberfläche nähernd, sehe ich sie dann auch. Zum Stoppen ist es zu spät, zum Durchstarten fehlen mir die Flügel. Ich lande in einer Armee von Quallen. Die Erkenntnis und der Schmerz kommen gleichzeitig. Schnell rette ich mich zur Badeleiter. Bloß raus aus dem Wasser. Achim ist mein Held: „Du, da sind viele Quallen im Wasser. Ich wollte dich grade warnen, da platscht es auch schon hinter mir. Ich bin mir nicht sicher, ob sie brennen“, kichert er.

„Es brennt wie Feuer, du Stinkfisch“, mache ich ihn schlau.
Mich hat es an beiden Armen und einem Bein erwischt. Dreißig Zentimeter lange Tentakeln kleben mir quer über die Brust. Schnell ziehe ich die Tentakeln ab und weg damit. Es brennt mehr.
Achim ist nun doch noch nett, rennt und holt Rasierschaum. Ich hatte mal gelesen, dass in Australien erste Hilfe Kästen am Strand mit Rasierschaum bestückt sein sollen. Fällt mir grad rechtzeitig ein, während ich in Flammen stehe. Bloß kein Süßwasser, erinnern wir uns beide. Essig soll auch gehen.
Mir hilft der Rasierschaum. Das Brennen lässt schnell nach.
Fassungslos starre ich ins Wasser, alle Quallen sind verschwunden. Ich bin wahrscheinlich in das einzige Nest im Umkreis von 100 Meilen gesprungen. Danke dafür, Gevatter Pazifik, wäre nicht nötig gewesen.

Andere Welt

Cubanisches Resort

Die Crew hat sich entschieden. „Wir wollen gerne Cayo Levisa kennenlernen“ Der Wunsch meiner Mitsegler sei mir Befehl. Der Weg führt ab der Ansteuerungstonne durch 6 Meilen flache Untiefen, deren Karten in Navionics alles andere als verlässlich sind. Das geht auf die Nerven und mit 2 Knoten Geschwindigkeit hangeln wir uns durch die vom letzten Wirbelsturm versandeten Gewässer. Nun. Zum Glück ist alles Sandboden und nicht Fels wie in den skandinavischen Schären. Nein. Wir haben keine Grundberührung. Erst als ich mich 200 Meter vor Cayo Levisa schon in Abrahams Schoß fühle erwischt uns noch eine Untiefe mit zwei Meter über die wir aber grade noch rüberrutschen. Glück gehabt.

Ich hätte ehrlich gesagt nicht mit einer solchen Crewentscheidung gerechnet. Was folgt ist wieder Papierkram, weil wir ja ein Genehmigung für Havanna haben und nicht für einen Ort davor. Nun. Das nervt, ist aber nicht weiter schlimm. Wir dürfen an Land und besuchen eine schöne Hotelanlage, die um einen dröhnenden Generator herumgebaut ist. Auf der Nordseite ein Strand mit Sand, europäischen Pauschaltouristen und Exilkubanern, die ihren Luxus im Heimatland leben. Wir bestellen uns einen Drink. Es fängt an zu regnen und schwupps sind wir alle wieder auf der MARLIN. The my Home is my castle effect. Die MARLIN hat ja auch einen Generator, aber der muss nicht laufen. Wir haben 24 Stunden Motorfahrt hinter uns. MARLINS Batterien sind voll. Skippers Batterien und Nervenkostüm ist auf 50%. Nein. Ich darf mir nichts anmerken lassen. Das gehört zum Job. Ich hatte den Fisch für das Abendessen schon aufgetaut , jetzt mache ich den auch. Mit Liebe. Ausserdem ist die Küchenv erwüstung auch Entspannung für mich. Dabei kommt ein hervorragendes Essen heraus, sagt die Crew. Ich muss nicht spülen. Ein Grund warum ich gerne koche.

Zur Marina Hemmingway sind es noch 60 Meilen, plus der Umweg um hier wieder rauszufahren. Na. Auf jeden Fall sollten wir pünktlich am Mittwoch Abend ankommen und ich kann meinen freien Tag geniessen, bevor die neue Crew am Samstag Mittag auf der Matte steht.

 

Zu zweit auf See

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Mini Pornichet Select: Jörg Riechers auf Rang 2 – starke Basis für Einhand-Meisterschaft

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