Kategorie: News

Rosalin Kuiper vor Kap Hoorn am Kopf verletzt

Rosalin Kuiper ruht sich aus, nachdem sie eine Kopfverletzung erlitten hat © Team Malizia

Rosalin Kuiper vor Kap Hoorn am Kopf verletzt

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Drohnenverbot auf Ostsee und Nordsee

Anlässlich einer großen NATO-Übung werden vorübergehende Flugbeschränkungen auf große Teile des Bundesgebietes verhängt, auch Ost- Nordsee sind betroffen.

Drohnen sind bei Freizeitkapitänen besonders beliebt. Schließlich ist es mit den hochauflösenden Kameras so einfach wie nie, schöne Bilder vom eigenen Boot in Fahrt machen zu können. Zwar sind in den letzten Jahren immer strengere Gesetze zum fliegen der kleinen und leistungsfähigen Quadrokopter erlassen worden, dennoch ist das Fliegen vor allem auf See häufig ohne große Einschränkungen möglich.

Hier erfährst Du alles, was Du für das Betreiben von Drohnen wissen musst

In diesem Jahr sind Drohnenflüge nahezu überall auf Ost- und Nordsee im Juni wegen einer groß angelegten Militärübung verboten. Anlässlich des NATO-Manövers „Air Defender 2023“ hat das Zentrum Luftoperationen der Luftwaffe in einem Schreiben mitgeteilt, dass in der Zeit der Übung vom 12.-23. Juni 2023 keine Flüge von Drohnen und anderen Flugmodellen gestattet sind. Die Militärübung gilt als größte Luftübung seit bestehen der NATO.

 

Bei AIR DEFENDER 2023 werden ca. 200 Luftfahrzeuge
involviert sein – unter anderem Kampf-, Transport- und Betankungsflugzeuge. Diese werden eine internationale Luftverteidigungsübung mit Schwerpunkt im Luftraum Deutschlands sowie weiterer NATO-Alliierter durchführen. Geübt wird neben der schnellen Verlegung von ca. 100 Luftfahrzeugen aus den USA nach Deutschland der gemeinsame Einsatz mit den europäischen Verbündeten zur Verteidigung des NATO-Luftraumes.  (Auszug aus dem Schreiben der Luftwaffe)

Betroffen sind auch einige Binnengebiete und Wassersportreviere, wie Teile Brandenburgs und im Südwesten Deutschlands. Zwar sind in den Übersichtskarten der Luftwaffe mit den eingezeichneten Übungsgebieten auch die Untergrenzen der Flughöhen angegeben, was häufig von Modellfliegern so ausgelegt wird, dass darunter geflogen werden darf, jedoch heißt es im Infoschreiben der Luftwaffe: „In den beschriebenen Übungsgebieten sind mit Ausnahme der an der Übung beteiligten
Luftfahrzeuge alle Flüge einschließlich des Betriebs von Flugmodellen und unbemannten
Luftfahrtsystemen untersagt.“ Von Drohnenflügen in dem Übungszeitraum ist daher dringend abzuraten.

 

Tipps zum Umgang mit Drohnen an Bord findest Du hier

Flugverbotszonen Air DefenderÜbungsgebiete und Flugverbotszonen während der Militärübung. Foto: Luftwaffe

 

Wie leistungsfähig Quadrokopter sind und welche atemberaubenden Bilder sie von Booten machen können, zeigt ein aktuelles Video von Bord der Seaexplorer Malizia mit Skipper Boris Herrmann während des „The Ocean Race“ aus dem Südpazifik auf dem Weg nach Kap Horn.

Geisterschiffe und Squalls

Die Dilly-Dally grüßt Martinique © Brambusch

Geisterschiffe und Squalls

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Was plant Alex Thomson mit Clarisse Crémer?

Wird Alex Thomson Clarisse Cremer auf die Apivia zurückholen © Linked Out

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Was nützt den Klassikern das Kulturerbe?

Segeln nach Old School: Die Bedienung historischer Segelschiffe ist eine Kunst, die Ehrenamtliche in Vereinen vermitteln. © STA-G

Was nützt den Klassikern das Kulturerbe?

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Das 20-Millionen-Boot von Candela: Das kann es

Candela sieht die Fähren schon in der Bucht von San Francisco © Candela

Das 20-Millionen-Boot von Candela: Das kann es

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Zweites Standbein fürs Yachtfestival

Reise Nr. 175 für die Gorch Fock

Das Segelschulschiff Gorch Fock auf dem Weg zur Hanse Sail in Rostock-Warnemünde im August 2022 © Bundeswehr / Nico Theska

Reise Nr. 175 für die Gorch Fock

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Entschiedener Protest gegen das Kleinschifferzeugnis

Zahlreiche Verbände im Wassersport protestieren gegen die Kleinschifferzeugnis-Regelung. ADAC fordert Prüfung der Neuregelung.

 

Sowohl die Branche als auch viele Verbände sind sich einig: Die Bekanntmachung der Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, dass künftig auch für Sportboote ein „Kleinschifferzeugnis“ genanntes Berufspatent nötig ist, wenn das Boot aus gewerblichen Gründen bewegt wird, stößt auf  großes Unverständnis.

Hintergrund: Über das Internetportal der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, elwis.de wurde vor wenigen Wochen die neue Rechtslage im Rahmen des Inkrafttretens der Binnenschifffahrtspersonalverordnung veröffentlicht. Demnach reichen die Sportbootführerscheine nicht mehr aus, sobald ein Sportboot aus gewerblichen Gründen genutzt wird. Betroffen sind rund 40.000 Beschäftigte in der Branche, von Sportbootschulen, Werften, Charterunternehmen, Marinas bis hin zu Händlern auf Vorführfahrten oder Journalisten auf Recherche oder bei Bootstests.

 Grundsätzlich dürfen Sie nun mit einem Sportbootführerschein nur noch Sportboote im Sinne der Sportbootführerscheinverordnung führen. Das heißt, der Sportbootführerschein gilt nur noch für nicht gewerbliche Zwecke, also allein zu Sport- und Erholungszwecken. (www.elwis.de)

Übergangsregelung bis 2024

Bis zum 17.1.2024 können die Betroffenen noch relativ unkompliziert ihre vorhandenen Sportbootführerscheine bei der GWDS (Generaldirektion Wasserstraßen) zum Kleinschifferzeugnis umschreiben lassen, sofern die Tätigkeit schon vor dem 18.01.2022 ausgeübt wurde. Nachweise hierfür können Gewerbescheine oder Bestätigungen des Arbeitgebers sein. Nach dem 17.1.2024 ist für alle Beschäftigten eine Prüfung erforderlich. Abgefragt werden verschiedene Themenbereiche und allgemeine Sachkunde – einen Fragenkatalog wird es nicht geben. Wer über 60 Jahre alt ist, muss zusätzlich eine arbeitsmedizinische Tauglichkeitsprüfung bestehen, die weit oberhalb der Kriterien des hausärztlichen Attestes für einen Sportbootführerschein liegt. Die Prüfungen müssen an den GDWS-Standorten in Kiel, Aurich, Hannover, Münster, Mainz, Würzburg oder Magdeburg abgelegt werden. Diese Dienststellen schreiben während der Übergangsregelung auch die vorhandenen Sportbootscheine um. Erste Erfahrungen mit dem Umschreiben deuten darauf hin, dass es insbesondere bei den GDWS-Standorten in Westdeutschland zu monatelangen Wartezeiten kommt, während der Magdeburger Standort wohl (noch) recht zügig umtauscht.

Die bereits erfolgte Einführung eines Kleinschifferzeugnisses durch das BMDV bietet nach Ansicht des ADAC keinerlei Mehrwert für Verbraucherinnen und Verbraucher. (Dr. Steffen Häbich, Special Interest Tourismus ADAC)

 

Großer Protest bei Verbänden und in der Branche

Führende Verbände der Bootsbranche haben sich dem Protest angeschlossen und waren an den Gesprächen mit dem Ministerium beteiligt. Sowohl die ADAC Sportschifffahrt, der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW), der Verband deutscher Sportbootschulen (VdS), der Deutsche Motoryachtverband (DMYV) , der Deutsche Boots- und Schiffbauerverband (DBSV), der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), der Verband der Wassersportschulen (VDWS) sowie der Deutsche Tourismusverband (DTV) und einige Landestourismusorganisationen und die Industrie- und Handelskammern der deutschen Wassertourismusregionen beteiligen sich an dem Protest und werden bei den entsprechenden Stellen auf die aus ihrer Sicht unsinnige Verordnung aufmerksam machen, die zudem nach Ansicht der Protestierenden die Grundrechte auf freie Berufsausübung und die Pressefreiheit unverhältnismäßig einschränken.

Die Kritik richtet sich unter anderem auch an die aus Sicht der Verbände fehlende Notwendigkeit für die Neuregelung. Dr. Steffen Häbich, Special Interest Tourismus ADAC, sieht zusätzlich Probleme auf die Branche zukommen: „Die bereits erfolgte Einführung eines Kleinschifferzeugnisses durch das BMDV bietet nach Ansicht des ADAC keinerlei Mehrwert für Verbraucherinnen und Verbraucher. Zugleich befürchte ich / befürchten wir, dass der für die Branche entstehende Aufwand zu steigenden Kosten für die Ausbildung zu einem Sportbootführerschein oder für das führerscheinfreie Chartern eines Hausbootes mittels Charterbescheinigung führen wird. Wir sprechen uns daher für eine erneute Prüfung der Neuregelung durch das zuständige BMDV aus.“

 

 

Titelbild: elwis.de

Klare Kante beim Ruder

Zeal schafft klare Kante beim Ruderblatt der Tally Ho © Leo Sampson

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Nase an Nase in den furiosen 50ern

Ein Herz für die wackere Guyot-Crew © The Ocean Race

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Was hat uns nur geritten?

Eine Atlantiküberquerung macht Spaß – denkt man gemeinhin © Brambusch

Was hat uns nur geritten?

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