Kategorie: News & Blogs

Golden Globe Race – Déjà-vu

SCHLAFLOS IM ATLANTIK

Déjà-vu

SV Helga – Gunnar Lassen DK

LERNPROZESSE DURCH HINSEHEN – MERKEN – NACHMACHEN
Eine Heckverzierung zu montieren funktioniert manchmal schon im Schlaf, wenn ich denn wirklich selbst das Werkzeug aus der Tasche holen sollte. Bei Gunnar musste ich das nicht, vielleicht hatte er Ehrfurcht vor meinem Alter !? Nein joking, aber an seiner MALÖ 45 gab es interessantes Kuckzeug zum Denken.

Zwar altbekannt und wohl aus der Mode gekommen, oder hochaktuell auch für moderne Schiffe.
Auf der Helga waren zwei Details zu bewundern:
– Prisma Oberlichter auf dem Vorschiff für taghelle Beleuchtung unter Deck
– Ein zentraler Sumpf im Maschinenraum als einziger Borddurchbruch für sämtliche Zu und Abwassersysteme im gesamten Schiff.
Da muss man schon mal tief Luftholen, denn der Sinn und Zweck ist subito zu verstehen … sogar ganz ohne Worte.

SV Makaio – Stephanie Seifert AT + Glenn UK

DIESELPEST – EINE FAST VERTRAUTE HEIMSUCHUNG
Hallo Peter, wir haben es bis nach Lissabon geschafft, dort 120l Diesel aus dem Tank gepumpt, (musste erstmal Kanister besorgen und reinigen) dann alles so gut es ging, gereinigt. Leider kommt man schlecht hin und es hat eine eingebaute SloshStop Wand, hinter die man überhaupt nicht kommt. Sklavenarbeit, wie du richtig bemerkt hast.

Wir waren dann guter Dinge, aber in Peniche alle Filter wieder voll. Wir sind jetzt wieder beim Tagestank, diesmal ein 25l in der Küche, das ist besser als 10l im Wohnzimmer. 😉 Man wird da genügsam. Im Winter hätte ich vor, da mit einem Power Cleaner dahinter zu gehen, und mir den Tank nochmal vorzuknöpfen, aber bis dahin fahren wir so…
Da hier überhaupt kein Wind war und trotzdem 2m Schwell, hatten wir die Kiste die ganze Zeit an. Motor geht, hat aber immer mehr Mühe anzuspringen. Und da der Alternator zur Zeit auch nicht mag, und wir nur mit Solar und Wind die Batterien laden und hier grad ein Wetter wie in England ist, Nebel, bewölkt, grau und windlos, sind wir jetzt froh, es bis Porto geschafft zu haben. Wir werden hier versuchen, einen Alternator und neue Injectors zu bekommen. 
Mal sehen. Bis bald und lasst Euch umarmen,
Die Rothaarige kramt demnächst die Wollmütze wieder raus…

Kurzantwort Peter: keine Chance, den Tank wirklich nachhaltig zu reinigen, weil das GFK keine verdammt glatte Oberfläche hat … hier hilft nur dauerhaft polishing, alles andere ist quatsch.

Es liegen überall Schiffe mit dem gleichen Zirkus herum … ein famoses Konjunkturprogramm für die locals …
Allerbest
Peter

Ich liebe Deine Antworten: Kein schnick schnak drum herum. Und: Ich glaube Dir jedes Wort!!!

Wir werden vermutlich den Zusatztank (unterm linken Sitz, immerhin 90l zum Haupttank machen und sehen, ob man den Haupttank noch für irgendwas nutzen kann. Ich lerne jeden Tag!! Mich stresst so schnell nix an…
Je mehr wir dran arbeiten, desto mehr lerne ich ind desto besser verstehe ich das Teil. Und es interessiert mich im Prinzip sehr, wie die Dinge funktionieren. Was etwas anstrengend ist, dass man hier so nicht auskommt.
Wir wohnen auf dem Dieselmotor, der Tank steht in der Küche, das Werkzeug im Wohnzimmer. Wenn Wind ist, stresst es mich gar nicht, weil ich weiss dass wir in jeder Lebenslage segeln können, bloss wenn kein Wind ist und wir motoren an einer felsigen Küste entlang, das ist ein blödes Gefühl. Wir halten Sicherheitsabstand und ich kann jedes Diesel-Geräusch im Schlaf erkennen, das neu oder anders ist. Wir checken laufend Öl, ich halte meine Nase hin, um zu riechen, ob es irgendwo was zu heiss ist, wir checken die Instrumente und natürlich schaue ich in regelmässigen Abständen auf alle Schrauben, Verbindungen, Filter und Leitungen. Ich würde sagen, es ist im Moment im Griff. Und die windlose Portugiesische Küste haben wir fast in der Tasche. Allerdings, das Ganze ist nix für schwache Nerven, aber die hab ich nicht 😎.

Wir hatten letzte Nacht eine Delphin show der extra Klasse! Bioluminiszente beleuchtete Delfine um uns rum für 30 min. Dazwischen Fischschwärme, auch beleuchtet. Unglaublich – unglaublich – unbeschreiblich. Das allein ist die ganze Aufregung locker wert. Und vor den Orcas hab ich keine Angst, ich finde diese Tiere einfach nur faszinierend.  Wir haben ausserdem rausgefunden, dass unsere Versicherung Orca Schäden übernehmen würde. Ist im AllRisk Coverage dabei. 
Wäre trotzdem blöd, wenn wir nicht weiterkommen würden, weil das Biskaya Überquerungs Fenster definitiv Mitte September schliesst … Anyway. Es bleibt spannend….
Drück Euch!!
Nachtrag: In Lissabon habe ich ja alle möglichen Leute wegen Dieselkanistern, Gefässen usw angequatscht. Unter anderem 2 nette Franzosen kennengelernt. Sie haben ein stattliches Boot und sind einen Tag später damit nach Madeira abgezischt. Sie wollen nach Neufundland, weil da eine Franzosen Kolonie ist, wo sie entweder wen kennen oder weil sie das sonst spaßig finden (so gut ist mein Französisch wieder nicht).
Jedenfalls haben sie einen feinen Windpiloten am Heck, aber weil ihre Kiste so gross und hoch ist, hat der Mann den Windpilot „angepasst“. Er hat das Ruderblatt länger gemacht, das Gegengewicht schwerer und die Schraube höher. Anyway, es scheint 1A zu funktionieren, er ist sehr happy damit. Ich schick Dir Fotos, daamit Du glaubst, was ich hier erzähle.
Gestern haben wir einen neuen Alternator bekommen, und nachdem ich dem freundlichen Herren erklärt habe, dass es für uns etwas umständlich ist, 2,5h zu Fuss oder 1,3h mit Bussen oder sonstwie zu ihrem Shop im Industriegebiet zu kommen, hat er sich kurzerhand ins Auto gesetzt und uns das Teil 10 min später am Steg in die Hand gedrückt! Glenn hat alles eingebaut und die Kabel angeschlossen usw. Und jetzt läuft es und lädt die Batterien wieder. Nice!

Ist auch gut so, weil das Wetter grau und windlos ist, das Meer auch grau aber voller Delphine (ich hoffe mal, solange Delphine ums Schiff schwimmen, sind keine Orcas in der Nähe). Die Segler kennen hier kein anderes Thema mehr, Boote werden reihenweise abgeschleppt, mit Ruderschäden, ein Sadler 32 ist gesunken.

Habe gerade bei meinem Motor Kontroll Check festgestellt, das es hinter dem Impeller tropft, das hatten wir schonmal, das ist ein undichter Dichtungsring. Werden versuchen, so einen in Baiona oder Vigo aufzutreiben. Irgendwas ist echt immer. Aber so bleibt es spannend.

Haben gestern einen abgemagerten netten Schotten auf einem kleinen Boot mit einem traurig luftleeren Dinghi zum Essen eingeladen. Fergus, starker Akzent, ist von Schottland nach La Coruna, dann nach Porto gesegelt und will weiter zu den Kanaren. Motor ausgefallen, Batterien tiefentladen, Autopilot daher useless, nasse Papierkarten und ein altes Handy für GPS usw usw. Haben ihm (mal wieder einem!!) erklärt, dass er eine Windpilot braucht…
Fergus („thank you for talking to me“, „oh yes, my dinghy has a pinch somewhere“, „I felt really lucky a brise took me in until I could see the town“, usw) ist ein Abenteurer, der mich wieder daran erinnert hat, dass Schwierigkeiten, mit einem Lächeln und einer guten Portion Willenskraft zu Herausforderungen werden, die, wenn gemeistert, einen irgendwie verändern. Möglicherweise dankbar und selbstsicher machen, weil man irgendwie seinen Platz im Universum besser findet. War nett gestern.

Wollte das nur schnell mit Euch teilen.
Wünsche euch einen feinen Tag. Makaio tuckert nordwärts….
Stephanie + Glenn, SV Makaio

SV Velp – Petra + Guus Verweij NED

OVNI 32 AND PACIFIC – A PERFECT COUPLE
Hi Peter, just a quick note, it’s working perfect now! I didn’t change the set-up yet with a crossbar (which we have onboard). It doesn’t seems necessary yet. Off course the wheel coupling is the other way round, I might have done that wrong just for the photos I send you but also on one of the test runs. Oops. 
The big difference is the cleaning. It operates so smooth now. It’s responding so much faster and better now. Especially in lighter winds. 
Very happy with this! Thank you for your advice and clear instructions. 
Best, Guus

Winterlager: Wohin mit dem Boot?

Egal ob Hallenplatz, auf dem Außengelände oder im Wasser – es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Boot über den Winter zu lagern. Was dabei zu beachten ist.

SafeTrx-Watch: Lebensrettende Uhr der DGzRS

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat eine neue Uhr vorgestellt, die im Notfall eine direkte Verbindung zur Rettungsleitstelle herstellt.

Seit einigen Jahren bietet die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger die kostenlose Seenot-App „SafeTrx“ an. Der Grund: häufig auftretende Probleme mit der Ortung bei Seenotrettungsfällen. Vor allem bei kleineren Booten ohne Navigationselektronik oder Funkgeräte kommt es im Notfall immer wieder vor, dass die in Seenot geratenen nicht wissen, wo sich sie befinden. Aber auch auf größeren Yachten werden in der Hektik oder gar Panik immer wieder Fehler in der Übermittlung der Position gemacht, was dazu führt, dass oft wertvolle zeit verloren geht. Die SafeTrx-App übermittelt im Fall eines ausgelösten Notrufes die Koordinaten direkt an die Seenotleitstelle. Und nicht nur das: Auch während des Törns wird die Route aufgezeichnet und im Notfall an die Seenotretter übermittelt.

„Zahlreiche Seenotrettungsdienste weltweit stellen diese App Wassersportlern zur Verfügung, damit sie neben UKW-Funk eine zusätzliche, einfach zu bedienende Kontaktmöglichkeit zum jeweils national zuständigen Seenotrettungsdienst an Bord haben können“ (DGzRS)

Smartwatch statt Smartphone

So gut die SafeTrx-App auch ist – sie kann bei Mobiltelefonen an ihre Grenzen stoßen. Eine Überbordgegangene Person beispielsweise wird, wenn das Handy überhaupt in Reichweite ist, das Telefon nur dann nutzen können, wenn es absolut wasserdicht verpackt ist. Nasse Finger, niedrige Temperaturen und widrige Bedingungen erschweren den Umgang mit Smartphones und deren Funktion oftmals erheblich. Auch bei Hitzeeinstrahlung meldet sich das ein oder andere Handy ab.

Sicherheits-App SafeTrx

Die Entwickler der SafTrx-App, das irische Unternehmen „8West“, hat zusammen mit Sony an einer Lösung gearbeitet – und sie gefunden: die Smartwatch „SafeTrx-Watch“. Die Uhr macht im Prinzip das, was die SafeTrx-App auszeichnet, zeichnet die Route auf und übermittelt diese im Notfall an die Seenotrettungsstelle. Außerhalb des Suchgebietes der DGzRS werden eigene, auf der Uhr abgespeicherte Notfallkontale alarmiert, inlusive einer genauen Anweisung, wie der Alarm an die DGzRS oder andere Rettungsdienste weitergegeben wird. Ein sogenannter „Buddy-Alarm“ ermöglicht es darüber hinaus, Freunde, den eigenen Segelclub oder andere Kontakte um Hilfe zu rufen. Das macht vor allem auf Binnengewässern Sinn, wo die DGzRS nicht tätig ist.

Die Uhr ist nicht nur für Wassersportarten gedacht, bei denen in der Regel keine Smartphones mitgenommen werden, wie Kitesurfen oder Stand-Up-Paddling, sondern richtet sich auch an die Skipper von Motorbooten oder Segelyachten genau wie Angler, Segeljollen oder kleine, offene Motorboote.

Die Uhr ist per LTE-Mobilverbindung bis zu einer Entfernung von 17 Kilometer zur Küste online und kann die Daten übermitteln. Sie ist mit IP68 absolut wasserdicht, wiegt 30 Gramm und verfügt neben einer Sim-Card über GPS, einen Beschleunigungssensor und einen Herzfrequenzmesser. Derzeit ist die SafeTrx-Watch nur über den Shop der Entwickler für den Preis von 419 Euro zu beziehen. Zusätzlich werden monatliche Gebühren (12,99 €) für die Datenverbindung fällig.

 

Wassersportbranche: Gemischte Gefühle trotz Boom

Auf dem traditionell im Rahmen der Bootsmesse „Interboot“ in Friedrichshafen stattfindenden Branchengespräch zogen die Teilnehmer ein gemischtes Fazit

Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und der damit einhergehenden steigenden Inflation haben viele Branchenkenner mit einem Rückgang der Umsätze rund um den Bootssport gerechnet. 2020 und 2021 entwickelten sich wegen der Corona-Pandemie zu einem echten Boom und einem spürbaren Run auf Boote und Zubehör. Wegen der Reisebeschränkungen suchten viele Menschen das Wasser als Urlaubsmöglichkeit – die Auftragsbücher waren voll, viele Lieferslots schnell ausverkauft und die Preise für gebrauchte Boote und Yachten stiegen überdurchschnittlich an.

Ungebremster Run auf Boote

Es wäre daher wohl keine große Überraschung gewesen, wenn durch die Inflation und die derzeitig unsichere Lage sowohl die Stimmung als auch die Umsätze der Branche sinken würden. Umso erstaunlicher ist das Fazit, welches die Teilnehmer der diesjährigen Branchengesprächs auf der Friedrichshafener Wassersport- und Bootsmesse „Interboot“ zogen: „Die Auslastung der Betriebe sei durch eine anhaltend gute Nachfrage bis weit ins nächste Jahr ausgezeichnet“, so die Zusammenfassung des Austausches.

„Die Menschen gehen aktiv aufs Wasser, nutzen ihre Wasserfahrzeuge intensiv und brauchen dadurch Ersatzteile, verbessertes Zubehör oder wollen gleich ein neues Boot“ (Sonja Meichle, Ultramarin)

Marcus Schlichting (Bavaria Yachtbau, Giebelstadt) spricht von einer 30-prozentigen Steigerung der Produktion im Vergleich zum Vorjahr für das im Juli abgeschlossene Geschäftsjahr 2021/22, die Weft habe mehr als 600 Boote verkauft. Ein ähnliches Ergebnis des Konjunkturbarometers vermeldet auch Karsten Stahlhut, Geschäftsführer des Bundesverbands Wassersportwirtschaft (BVWW), im ersten Halbjahr 2022: „Die Branche wiederholt voraussichtlich das Ergebnis des Rekordjahres 2021.

Kleine Boote mau, Luxussegment wächst

Die Auswirkungen der Folgen der Energiekrise und Inflation sind allerdings dennoch zu spüren. Meik Lessig, Geschäftsführer von Enjoy Yachting, beschreibt die Lage so: „Während die kauffreudigen Eigner von Zwölf-Meter-Yachten und darüber von Krisengejammer nichts mehr hören können, ist das Butter- und Brotgeschäft bei kleineren Einheiten schon zäher geworden.“ Daniel Kallenbrunn, CEO bei der Schweizer KIBAG Marina aus Bäch, geht davon aus, dass am Hobby zuallerletzt gespart werde. „Manche kratzen jeden Rappen fürs Bootsfahren zusammen und kaufen eher weniger Alltags- oder andere Luxusgüter.“ Sein Unternehmen habe bei allen Herstellern auch für 2023 kräftig vorbestellt und kann noch fast jedes Modell in der nächsten Saison liefern, wenn es auf der Interboot bestellt und bis Oktober konfiguriert wird.

Zu schaffen mache der Branche vor allem die teilweise katastrophale Situation bei den Lieferketten. Diese waren bereits während der Corona-Lockdowns in China stark negativ beeinflusst, kommen nun aber stellenweise durch den Urkaine-Krieg völlig zum Erliegen. Zwar würde die Branche reagieren, in dem sie neue Lieferanten sucht, allerdings müsse sich erst noch zeigen, ob die Qualitätsansprüche erfüllt werden.

Fehlten letztes Jahr um diese Zeit vor allem Motoren in allen Klassen, fehlt nun neuerdings eigentlich alles, was man zum Boote bauen benötigt. Ob Klampen, Scheiben, Beschläge, Elektrobauteile, Heizungen, die Liste kann man gefühlt unendlich weiterschreiben. (Karsten Stahlhut, BVWW)

Ausblick für das kommende Jahr eher verhalten

Trotz der guten Auftragslage blickt die Branche verhalten in das kommende Jahr. Karsten Stahlhut vom BVWW analysiert, die Hemmschuhe der Marktsituation seien neben dem generellen Fachkräftemangel der fortlaufende Arbeitsausfall durch Corona und die noch stärker unterbrochenen Lieferketten durch den Ukrainekrieg und Lockdowns in China sowie Preisexplosionen bei Rohstoffen, Materialien, Strom und Gas. „Der Ausblick ist verhaltener, die Euphorie ist verflogen“, berichtet Stahlhut über die Ergebnisse einer Umfrage bei den Mitgliedern des Bundesverbands Wassersportwirtschaft. Sonja Meichle, Geschäftsführerin von Ultramarin/ Meichle+Mohr, beschreibt in ihrer Analyse sehr gut, wie die Erwartungen trotz derzeit guter Lage sind. Ihr Unternehmen habe zwar einerseits einen „Supersommer“ hingelegt, andererseits erwartet auch sie ein schwierigeres 2023. Die ersten Messetage spiegelten den bisherigen Saisonverlauf Laut Meichle wider. Teils bis zu acht-malige Preiserhöhungen seit Jahresbeginn konnten gar nicht immer 1:1 an die Endverbraucher weitergegeben werden. „Das tat dem Umsatz bisher keinen Abbruch, dennoch sind wir vorsichtig, denn einen nicht enden wollenden Zuwachs kann es kaum geben“, betont Sonja Meichle.

 

 

 

(v.l) Moderator Andreas Kling, Meik Lessing, Geschäftsführer von Enjoy Yachting, Karsten Stahlhut, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft in Köln, Marcus Schlichting, PR Bavaria GmbH, Sonja Meichle, Geschäftsführerin von Ultramarin Meichle + Mohr in Kressbronn-Gohren, Marcus Boesch, Mitglied des Vorstands Schweizerischen Bootsbauer-Verbandes, Daniel Kallenbrunn, Geschäftsführer von Kibag Marina und Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen ©Messe-Friedrichshafen

SV Sagitta – Matti Illuka FIN

WINDPILOT PACIFIC ON DUTY SINCE 15 YEARS
Hello Peter, greetings from Finnland. I have owned pacific windpilot 15 years and it has been working absolutly well. There is nothing like pacific.
Matti from Helsinki

SV Jack – Doug Paine US

SMALL POCKET CRUISER ON THE OCEANS – AROUND THE US
Good day Peter, Really like the gear after 1500 miles of sailing since I got it.  I have had the boat in Alaska, New England, the Pacific Northwest, a solo to Hawaii (2014 Singlehanded Transpacific Race), and up and down the California coast. The boat is a Capri 25 that has been extensively rebuilt and strengthened over the two decades I have owned her.
The name Jack comes from the name of my father’s lead dog, Jack the Giant Killer, while he was with the Second Byrd Expedition to the Antarctic. I had an Hasler fitted in earlier times, quite a big unit for my small seatoy. The Pacific Light has been fitted by use of a small turning device to accomodate the use of the AB engine easily.
Thank you again,
Doug Paine SV Jack – Capri 25 

SV Suntory Mermaid III – Kenichi Horie JP

83 JAHRE – ALLEIN MIT KLEINEM SCHIFF AUF DEM GROSSEN OZEAN

Das Orca Problem – unsere Denkfehler

NEIN, FISCHE SIND KEIN STREICHELZOO

Nein, Fische sind kein Streichelzoo, auch wenn Jim Dilley SV Elenya hier eine atemberaubende Szene mit der Kamera festgehalten hat.

Orca – Havarien

SV Speed – Johanna + Alexander Gänsler AT

ERSTE PRAXISVERSUCHE AUF BENETEAU OCEANIS 411
Servus Peter, wir sind gerade auf dem Weg von Ischia nach Terracina, True Wind ca 5 knt unter Groß und Genacker. Der windige Gustav steuert das Boot excellent! Wir haben ein wenig Zeit gebraucht, bis wir ihn überzeugen konnten, nach unserem Willen zu segeln, aber jetzt verstehen wir uns prächtig. Besonders meine bessere Hälfte kommt als Skipperin hervorragend mit ihm zurecht.
Herzliche Grüße nach Hamburg 
Johanna und Alexander Gänsler SV Speed