Bootskauf: Wie groß sollte ein Boot sein?
Bei der Suche nach dem idealen Boot spielt die Bootsgröße eine entscheidende Rolle. Worauf kommt es an? was sollte beachtet werden?
Bei der Suche nach dem idealen Boot spielt die Bootsgröße eine entscheidende Rolle. Worauf kommt es an? was sollte beachtet werden?
Gute Nachrichten für Liebhaber von amerikanischen Booten: Laut der Zollbehörde Dresden sind die 2018 eingeführten Zusatzzölle auf aus den USA importierten Boote außer Kraft gesetzt.
Im Juni 2018 verabschiedete die Europäische Gemeinschaft wegen des Handelsstreits mit den USA einen Zusatzzoll auf US-Produkte in Höhe von 25%. Die Strafzölle waren eine Reaktion der EU auf die Entscheidung der damaligen US-Trump-Regierung, Stahl und Aluminium mit erhöhten Einfuhrzöllen zu belegen. Als Folge wurden Importe von Booten teuer und unattraktiv. Die 25% Strafzoll wurden zusätzlich auf den üblichen Zollsatz von 1,7% und der Umsatzsteuer (19% für den Import nach Deutschland) erhoben. Nach der nun bekannt gewordenen Aussetzung der Strafzölle finden bei der Einfuhr von Booten aus den USA nach Deutschland nun wieder die regulären 20,7% statt 45,7% Anwendung. Der Zoll- und Umsatzsteuersatz bleibt wie bisher für Boote unter und über 7,50 Meter Länge gleich und wird auf den Kaufpreis des Bootes erhoben.
Da das Angebot an gebrauchten US-Booten auf dem europäischen Markt auch wegen der Strafzölle derzeit eher klein ist, stellt die Aussetzung des Strafzolls eine attraktive Möglichkeit dar, Boote direkt aus den USA zu importieren – egal ob neu oder gebraucht.
Wichtig beim Import von Booten
Beim Erwerb eines Neubootes in den USA sollte die zusätzliche, landesübliche Steuer (tax) nicht entrichtet werden, weil das Boot nur für den Export bestimmt ist. Wichtig beim Kauf eines Gebrauchtbootes in den USA ist, dass der sogenannte „Title“ (Certificate of Title, Schiffsdokument) des Vorbesitzers dem Käufer ausgehändigt wird. Ohne dieses Dokument wird die Verzollung in Europa kompliziert.
Beim Kauf von Booten, vor allem Gebrauchtbooten, ist der Nachweis der EU-Konformität wichtig. Boote, die erstmalig in der EU in Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden, müssen der 10. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) entsprechen.
Boote aus den USA (Drittländern), die nicht der EU-Konformität entsprechen, müssen nachzertifiziert werden. Hierfür muss eine nachträgliche Begutachtung (PCA – Post Construction Assessment) des Bootes durchgeführt werden, die nach Länge und Motor berechnet wird. Zusätzlich fallen Kosten für eventuell erforderliche Umbaumaßnahmen an. Deshalb empfiehlt der ADAC, bereits vor Bootskauf, Kontakt mit den zuständigen Institutionen wie z.B. dem International Marine Certification Institute (IMCI) aufzunehmen, da nicht nur Bootskörper, sondern auch Motoren mit ihren Emissionen von einer Nachzertifizierung betroffen sind. Die zugelassenen Zertifizierungsstellen sind in einer Liste der Europäischen Kommission aufgeführt.
Hier geht es zu allen Infos rund um Steuer & Zoll

Fr., 27. Jan.23, Neuseeland/Whangarei, Tag 3163, 24.696 sm von HH
Freitag:
– Der Wetterbericht verspricht Sonne für die nächsten Tage.
– Wir mieten ein Rollgestell für eine Woche, um in vier Metern Höhe überhaupt arbeiten zu können.
– Die alten Farbstreifen schleifen wir an (320erKorn).
– Einige Beschädigungen im Gelcoat spachtelt Achim mit Epoxy.
– Der graue Streifen soll zuerst lackiert werden – wir kleben ihn nach unten und oben ab.
– Wir benutzen gelbes Marken-Klebeband.
– Unterhalb vom Streifen kleben wir den Rumpf mit Folie ab – sicher ist sicher.
– Bei Lackierarbeiten bin ich der Boss. Mehr Erfahrung, mehr Geduld, mehr Geschick.
– Achim wäre auch gerne Kalif an Stelle des Kalifen. ![]()
– Zündstoff für Ehegatten-Diskussionen.
Frau und Herr Kalif sind sich nicht nur einig – sie haben sogar unterschiedliche Systeme beim Kleben der Folie
Hier wird noch gelacht -Tolles Gestell – sehr sicher – leider schwer zu schieben – die Räder stellen sich immer quer
Samstag:
– Wir beenden die Abklebe-Arbeiten.
– Ich lackiere die grauen Streifen (am Wasserpass und oben am Rumpf). Zuerst mit der Mohair-Rolle und sofort mit dem Pinsel die Oberfläche verschlichten.
– Achim bekommt die Aufgabe des „Sei so lieb und hol mir mal“ – österreichisch für Handlanger (danke an Seven Seas für diesen neuen Begriff).
– Die Sonne brennt.
– Der Lack trocknet so schnell, dass Achim mir mehrfach die Farbe verdünnen und den Pinsel reinigen muss.
– Ich muss mich sehr beeilen, dass der Lack nicht sofort Gardienen und hässliche Absetze hinterlässt. Vor allem in der Zeit, wenn wir das tonnenschwere Gerüst umstellen.
– Der „Sei so lieb“ arbeitet gut mit: „Sieht toll aus, was du machst. Großartig“.
– Ein zweiter Anstrich wäre laut Lack-Beschreibung nach vier Stunden Wartezeit möglich.
– Es sieht nach Regen aus, wir riskieren es nicht.
– Es regnet nicht.
Die Sonne brennt – mein Handlanger zieht Fratzen
Sonntag:
– Es sieht nicht nach Regen aus.
– Es erfolgt der zweite Anstrich in grau.
– Eine halbe Stunde nach Lackier-Ende tröpfelt es leicht – zum Glück ohne Schaden anzurichten.
– Wir entfernen alle Klebestreifen und Folie.
– Das gelbe Klebeband hat nicht ganz gehalten, was wir uns erhofft hatten.
– Trotz Reinigung der Klebefläche mit Aceton und fester Anpressung ist das Grau an einigen Stellen unter das Klebeband gekrochen und die Linie nicht perfekt glatt.
– Ich stelle fest, dass meine Klebung schlechter als Achims funktioniert hat.
– Achim ist ab sofort der Kalif beim Abkleben.
Montag:
– Aaron, der Farbenfachmann auf dem Yard, rät uns einen Tag zu warten, bevor wir die neue Lackierung überkleben, um den angrenzenden Streifen in rot zu pinseln.
– Da wir das Gestell ja nun schon gemietet haben, nutzen wir es, um eine Hälfte des Rumpfes zu polieren.
Dienstag:
– Wir kleben den roten Streifen ab.
– Wir sind diesmal schlauer – das gelbe Klebeband verschwindet.
– Schlau sein, zieht eine komplizierte Abklebung nach sich (Tipp Aaron – der bereitwillig Auskünfte gibt, obwohl wir seinen Kostenvoranschlag mit „deutlich über Budget“ von uns gewiesen haben. Sauer ist er nicht, eher froh, den Job nicht machen zu müssen).
– Der rote Streifen wird nun oben und unten mit einem Vinyl-Tape (0,5 cm breit) abgeklebt für eine scharfe Kante.
– Auf den grauen Lack kommt ein weiteres Vinyl-Tape in lila, um den frischen Lack nicht mit dem Tape abzureißen. Auf lila wird dann gelb geklebt, um erneut Folie zum Schutz vom Rumpf anzubringen.
– Das schlaue Kleben dauert so lange, dass wir am Ende zwei Meter nicht mehr schaffen.
– Es regnet!
Aufwendige Maskierung – fünf verschiedene Lagen Klebebänder – oben und unten lila – auf lila flieder zum Schutz vom grauen frischen Lack – dann gelb für die Folie und gegen Übermalen
Mittwoch:
– Wir kleben die verbliebenen zwei Meter ab.
– Ich lackiere den roten Streifen.
– Es sieht toll aus. Aaron kommt vorbei und bestätig unsere Meinung: „Nice!“
– Die Spezifikation des Lacks sagt, dass man bei über 20 Grad nach vier Stunden ohne Schleifen die zweite Lage lackieren kann.
– Wir warten fünf Stunden. Achim mischt das zweite Drittel vom roten Lack (zwei Komponenten – vier Stunden Verarbeitungszeit).
– Ich lege los.
– Beim ersten Rollen verliert die neue Rolle Fell. Was soll das??
– Ich kann das Reparieren.
– Ich rolle weiter. Dann will ich mit dem Pinsel verschlichten
.
– Der Lack ist krumpelig. Gebrochen. Kaputt.
– Aaron kommt zufällig vorbei. Seine Meinung, die erste Schicht ist fertig. Der Lack reif für die zweite Lage. Alles gut.
– Wir warten noch eine weitere halbe Stunde. Ein Stück weiter vorne setzte ich erneut die Rolle an. Der gleiche Effekt. Alter und neuer Lack reagieren unangenehm aufeinander.
– Wir brechen ab.
– Unser angemischter Lack landet im Müll.
Die zweite Lage rot zerstört die erste – ist bei grau nicht passiert – da haben wir über Nacht gewartet mit lackieren
Donnerstag:
– Wir schleifen den verdorbenen Lack wieder runter.
– Wir gehen auf Nummer sicher und schleifen den Rest der ersten roten Lage ebenfalls an, obwohl die Spezifikation etwas anderes behauptet. Sieben Tage bräuchte man angeblich nicht schleifen.
– Das Wetter ist sonniger als vorhergesagt. Leider auch sehr windig.
– Wird es heute noch regnen oder nicht? Die Abkleberei muss in jedem Fall runter (Aaron empfiehlt es dringend: „Das Ganze endet sonst in einem Chaos.“) – Wir können nur gewinnen, wenn wir heute noch pinseln. Verdirbt die Lage, weil es zu regnen beginnt, müssen wir „nur“ noch einmal schleifen. Gelingt der Anstrich sparen wir uns die Maskiererei.
– Wir pokern und Achim mischt den Rest vom Lack.
– Ich setze die Rolle an. Sie eiert. „So kann ich nicht arbeiten“, bin ich am verzweifeln. „Farbe, keine Farbe, Farbe, keine Farbe kommt von der Rolle.“
– Außerdem ist es heiß, die Sonne scheint. Dazu der starke Wind. Schnell merke ich, das wird nix. Der Lack wird sofort zäh. Lässt sich weder mit Rolle noch mit Pinsel „bewegen“.
– Ich rufe nach Verdünnung. Der „Sei so lieb“ eilt herbei. Zu spät. Das Feld ist verdorben. Gardienen. Ziehstreifen. Hässlich.
– Achim lässt mein Gejammer nicht zu. „Los, los, du kannst das. Wir schieben ein Stück weiter. Dort versuchst du es noch einmal.“ Der Ehe-Segen hängt schief. Ich will nicht mehr. Nicht noch einmal so viel schleifen müssen.
– Achim muntert mich auf. Ich versuche es. Keine Chance. Ein weiterer Abschnitt ist verdorben.
– Wir versuchen es zusammen.
– Achim bedient die Rolle.
– Sofort wird klar, warum ich der Boss beim Lackieren bin. Er hat keine Übung und dann mit dem eiernden Ding. Farbe, überall fehlt Farbe. Ich kann das mit dem Pinsel nicht ausgleichen. Der ist in der Zwischenzeit schon wieder halb steif getrocknet.
– Wir geben auf.
– Die angerührte Farbe kommt in den Müll.
– Es ist 16:45 Uhr. Noch fünfzehn Minuten bis zum Ladenschluss.
– Achim bestellt neue Farbe.
– Wir reißen die komplette Maskierung ab.
– Den schmalen Venyl-Streifen lassen wir kleben.
– Keiner möchte sehen, ob er für eine scharfe Kante gesorgt hat oder nicht. ![]()
Freitag:
– Es gießt wie aus Eimern.
– Eine Woche Regenwetter vorhergesagt.
– Eine Woche Zeit zum Wunden lecken.
Fortsetzung folgt … gerne hätte ich Vollzug gemeldet … vielleicht nächste Woche …
Farblich ist der neue Lack perfekt – links neu – rechts alt
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Nach drei Jahren Zwangspause hat die boot Düsseldorf einen erfolgreichen Neustart hingelegt. Auch die ADAC Sportschifffahrt zieht eine überaus positive Bilanz der neun Tage.
237.000 Besucher aus über 100 Ländern, 1.500 Aussteller aus 68 Nationen, 220.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in 16 Messehallen – so lautet das Fazit der boot 2023 in reinen Zahlen. Fast genauso wichtig wie Statistiken und Zahlen sind die Reaktionen und Emotionen von Besuchern, Ausstellern und dem Messeteam – und auch in dieser Hinsicht war die boot Düsseldorf nach drei Jahren pandemiebedingter Pause ein voller Erfolg.
„Trotz der nicht einfachen Rahmenbedingungen hat die boot 2023 Erfolgsgeschichte geschrieben. Ein so positives Resultat hätten wir uns nicht träumen lassen.“ Wolfram Diener, Geschäftsführer Messe Düsseldorf
Dass die weltgrößte Indoor-Wassersportmesse nach so langer Pause endlich wieder stattfand, führte bei Ausstellern wie Besuchern zu sichtlicher Freude. Laut Aussagen vieler Aussteller hat sich die Messe auch wirtschaftlich in Form von Bestellungen und Aufträgen gelohnt – als Ergebnis blicken viele Anbieter der Branche positiver auf das Jahr 2023 als noch wenige Wochen zuvor. Bestätigt wurde das große Interesse auch durch die Tatsache, dass es teilweise bei den ausgestellten Yachten fast keine freien Besichtigungstermine mehr gab.
„Die Gespräche mit den Ausstellern waren unfassbar gut, Besichtigungstermine auf den Booten komplett ausgebucht und die Unternehmen berichteten von einer Vielzahl an Boots- und Zubehörverkäufe“ Petros Michelidakis, Director boot
Karsten Stahlhut, Geschäftsführer des Bundesverbands Wassersportwirtschaft e. V. (BVWW), bestätigt die positive Stimmung, die durch die erfolgreiche Messe in der Branche herrscht: „Aufgrund der durchgängigen Krisen seit 2020 und zwei ausgefallenen boot sind wir alle mit gemischten Gefühlen in die Ausstellung gestartet. Insgesamt wurden bei den meisten die Erwartungen jedoch nicht nur erreicht, sondern in jederlei Hinsicht übertroffen. Eine starke boot im Januar ist ein Indikator für ein gutes Jahr. Ich bin mir sicher, es wird besser als wir vor wenigen Wochen eingeschätzt haben.“
Erfolgreiches Messe-Debut: Die ADAC Skipper-App als Beta-Version
Nachhaltigkeit und Umweltschutz als starke Themen der Messe
In diesem Jahr drehte sich auf der Messe vieles um die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit – mit Beteiligung des ADAC. Vor allem bei den elektrischen Antrieben wurde viel Neues gezeigt – von Motorlösungen über Ladeinfrastruktur in den Marinas. Und so fand das neue Forum für Nachhaltigkeit „blue innovation dock“ einen großen Anklang in Industrie, Politik und internationalen Verbänden. Über 100 Redner aus Politik, Industrie und Verbänden, dazu reger Austausch und Dialog füllten das neuntägige Programm und zeigten der Branche neue Perspektiven und Facetten bei Thema Nachhaltigkeit auf dem Wasser. ADAC Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck nahm an der Podiumsdiskussion im Rahmen der „blue innovation dock“-Initiative teil. Jungbeck rückte den aktuellen Trend zu Nachhaltigkeit in den Fokus und ging auf Erkenntnisse einer vom ADAC Skipper Club durchgeführten Befragung ein. Der ADAC will Marinas und Reviere in Sachen Nachhaltigkeit aktiv unterstützen und setzt sich für Initiativen der Politik ein.
„Die Bootsindustrie kann einen besonderen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Tourismus leisten, indem sie die bereits bestehenden Bemühungen intensiviert und Innovationen schnellstmöglich umsetzt“, Karlheinz Jungbeck, ADAC Tourismuspräsident
Knapp 10.000 Gespräche und Kontakte am ADAC-Messestand
Auch am Messestand des ADAC herrschte nach den neun Tagen Messe eine überaus positive Stimmung, die sich bereits in unserem Zwischenbericht nach dem ersten Messe-Wochenende zeigte. Nach Messeschluss am 29. Januar 2023 konnten knapp 10.000 Gespräche, Beratungen und Kontakte gezählt werden. Zahlreiche Neuheiten und Serviceleistungen wurden in Halle 14 auf verschiedenen Themeninseln präsentiert und von den Besuchern zahlreich genutzt. Publikumsmagnet war sicher der realistische VR-Boots-Simulator XRNAUT, bei dem die Besucher ihr Können auf verschiedenen Booten und realitätsnahen Manövern unter Beweis stellen konnten.
MdB Gülistan Yüksel unter fachmännischer Aufsicht von Christian Felder (Segelschule JoJo) am VR-Simulator am ADAC-Messestand. Im Hintergrund: Daniel Rickert (Tourismusauschuss des Bundestages) im Gespräch mit Axel Brinkmann (l), ADAC Sportschifffahrt.
„Die hohe Zahl an Kontakten, die vielen Branchengespräche sowie die Besucher der Delegationen war ein großer Erfolg für uns.“ Dr. Steffen Häbich, Special Interest Tourismus ADAC
Ebenso begeistert zeigten sich viele Besucher von der neuen ADAC-Skipper App, die rechtzeitig zum Start der Messe als Betaversion veröffentlicht wurde. Viele Skipper und Interessierte luden sich noch am Stand die neue App herunter und testen sie nun auf Herz und Nieren.
Wer beim Betatest mitmachen will, kann sich unter diesem Link registrieren.
Zum ersten Mal gab es auf der Messe auch die Möglichkeit, direkt vor Ort am ADAC Stand den Internationalen Bootsschein/Bootskennzeichen (IBS) zu beantragen und gleich mitzunehmen. Den „IBS-To-Go“ nutzten viele Besucher, Neu-Eigner und Bootsbesitzer, um ihr Bootskennzeichen rechtzeitig zur bald beginnenden Saison zu haben. Wer die Möglichkeit auf der Messe nicht nutzen konnte, dem steht die IBS-Vorterminierung zum Wunschtermin zur Verfügung.
Auch von Charterangeboten, Revierinformationen, der Marinawelt und allen anderen Servicebereichen wurde an den neun Messetagen während der boot von den Besuchern sehr rege gebraucht gemacht.
Traditionell gilt die boot Düsseldorf auch für den ADAC als idealer Treffpunkt zum direkten Austausch und für das Knüpfen neuer Kontakte. Auch dieses Jahr gab es im Rahmen der Messe gute Gespräche und Dialoge zu verschiedenen Themen. Unter anderem ein Besuch und Gespräche mit dem Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages sowie ein Treffen mit einer WIN-Delegation (Wassertourismus-Initiative Nordbrandenburg) am Messestand.
Besuch und Dialog am ADAC-Messestand: v.l.: Carsten Stahlhut (Geschäftsführer BVWW), Manfred Todtenhausen MdB, Dr. Steffen Häbich (Leiter Special Interest Tourismus), Gülistan Yüksel MdB (Tourismusausschuss Bundestag), Lukas Benner MdB, Harald Kuhnle (GF Kuhnle Tours), Robert Marx, Präsident BVWW
Termin für nächste boot Düsseldorf steht fest
Mit dem positiven Fazit wächst bei vielen Ausstellern und Besuchern die Vorfreude auf die boot 2024, die vom 20.-28. Januar 2024 stattfindet.
Die kommende boot findet vom 20. bis 28. Januar 2024 statt. Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann
Mi., 25.Jan.23, Neuseeland/Whangarei, Tag 3161, 24.696 sm von HH
Die Basis unseres Cockpits ist GFK und lückenlos mit dem Rumpf verbunden. Ursprünglich war das Cockpit mal eine Art Deckshaus mit festem Dach, welches vom Vorbesitzer in seine heutige Form umgebaut wurde. Hierfür wurde auf die Basis des Cockpits (den GFK-Teil) ein Holzbrett geschraubt, worauf die feststehende Fensterkonstruktion installiert wurde.
Ursprüngliches Cockpit auf Atanga – als das Schiff noch Folkwang hieß
Das damals verwendete Holzbrett ist kein Brettchen, sondern eine ernst zu nehmende Bohle von bestimmt vier Zentimeter Stärke. Innen und außen laminiert. Im Prinzip gut gebaut, stabil und formschön. Nur leider hat im Laufe der letzten zwanzig Jahre Wasser seinen Weg zum Holz gefunden und dort sein Unheil angerichtet. Zwischen den beiden Laminat-Schichten ist aus dem Holz Torf geworden. Undichtigkeiten im Inneren des Cockpits zeigen uns schon länger, da stimmt etwas nicht. Eine provisorische Reparatur in Ecuador (vier Jahre alt) zeigt Schwächen.
Achim geht dem Übel mit dem Bohrer auf den Grund. Dort, wo das Holz morsch ist, wird es ausgebohrt. Zunächst glauben wir nur an kleine faule Stellen an der Fensterkante im oberen Bereich. Aber an den Ecken kommt die Wahrheit zu Tage. Großflächig wird Atanga nur noch vom Lack zusammen gehalten. Also bohrt Achim weiter. Bis zum Laminat an der Innenseite. Dies soll möglichst stehen bleiben, damit wenigstens ein Form gebendes Element für den Wiederaufbau erhalten bleibt. Das gelingt weitestgehend.
Somit hat Achim es „total einfach“ von außen die Lücken wieder zu füllen.
Das morsche Holz bohrt Achim oben an der Fensterkante weg
Die Lücken werden mit Glasfasermatte und Epoxy verfüllt
Dann die üble Überraschung – die Form gebenden Kanten sind komplett verrottet
Diese großen Löcher bekommen zusätzlich eine Holz-Füllung – eingebettet in Matte und Harz
Das Loch schließt sich in mehreren Arbeitsschritten
Schritt für Schritt
Mir erscheint, das Brett in die alte Form zurück zu schleifen als der schwierigste Teil. Aber Achim hat Talent. Tatsächlich nennt er sich nach kurzer Zeit schon ‚Michelangelo‘.
Mit Recht!
Spachteln, schleifen, spachteln, schleifen und es sieht wieder super aus. Ein leichtes für mich mit etwas Lack das Werk abzuschließen.
Der letzte Schritt ist Epoxy-Spachtel und Schleifarbeit – der umgedrehte Michelangelo war am Werk
Letzter Arbeitsschritt – Lackieren – unten gut zu erkennen der schlechte Zustand der farbigen Streifen
Kaum zu glauben – die Oberfläche ist wieder 1a – jetzt frisch lackiert
Unterhalb des Brettes befinden sich zwei Streifen. Rot und grau. Die Farbe ist auch schon nicht mehr das Original – wahrscheinlich beim Umbau des Cockpits neu gespritzt worden. Diese Streifen sind in den letzten Jahren nicht schöner geworden. Stellenweise kommt weißes GFK hervor und das Rot ist total ausgeblichen. Die Streifen sollen neu!
Am Rumpf haben die Streifen die gleichen Farben – ebenfalls unschön anzusehen. Wir überlegen, dass wir uns mal was gönnen könnten und lassen uns von der Werft einen Kostenvoranschlag zum Streichen der Rumpfstreifen geben.
Wir lachen noch immer: 6.000 Euro sollen wir dafür bezahlen.
Beflügelt vom großartig gewordenen weißen Brett im Cockpit entscheiden wir, das können wir selber. Was für eine sau-dämliche Entscheidung!
Fortsetzung folgt … stay tuned.
3
Bevor wir uns thematisch wieder näher ans Meer begeben, müssen wir noch über etwas reden, das mich nun schon eine ganze Weile beschäftigt und mittlerweile längst zu meinem Alltag gehört.
Als ich noch ein Kind war, in den frühen 90ern, fuhren in meiner Stadt, neben den vielen Autos mit Verbrennungsmotor, ein paar wenige kleine Elektroautos umher. Ich wusste damals nicht, was das für Autos waren, aber sie gefielen mir enorm gut. Immer wenn ich eins davon lautlos vorbeihuschen sah, war ich begeistert.
In der Pubertät hat sich die Begeisterung für die kleinen Raumkapseln dann wieder gelegt und mein Mofa musste möglichst laut knattern und nach Benzin riechen. Nach dem Mofa kamen ein paar Zwischenstationen im Motorsport, für die Straße eine ZX-9R und unzählige Runden auf der Nürburgring Nordschleife. Gedanken an Nachhaltigkeit habe ich mit Anfang 20 praktisch keine mehr verschwendet. Die Raumkapseln, von denen ich nicht einmal wusste wie sie heißen, verschwanden langsam aus dem Straßenbild und gerieten bei mir in völlige Vergessenheit.
Als Sabrina in mein Leben kam, wurde ich langsam ein wenig vernünftiger. Die ZX-9R habe ich ihr zuliebe abgegeben und bereue das keine Millisekunde!
Jahre vergingen, es wurde gesegelt und gepilgert. Unsere Autos wurden immer kleiner, meistens sind wir aus Überzeugung Twingo gefahren.
Und dann kam irgendwann die Idee, selber ein Elektroauto auf Basis eines kleinen Verbrenners zu entwickeln. Die Geschichte mit dem Trabant begann und hat dazu geführt, dass ich mich an die kleinen dreirädrigen Autos aus meiner Kindheit erinnert habe.
Vor etwa einem Jahr habe ich dann gezielt danach gesucht und schließlich den Fahrzeugtyp gefunden. Es gab allerdings kaum noch welche, die zum Verkauf standen und wenn, dann waren sie meistens völlig verbastelt oder nicht fahrtauglich.
Im Sommer habe ich schließlich ein unverbasteltes, aber defektes „Mini EL“ in Niedersachsen für kleines Geld gefunden und mit dem Subaru, auf dem Anhänger, abgeholt.
In wenigen Wochen hatte ich es restauriert und nun steht die kleine Raumkapsel im Originalzustand hier und wird fast jeden Tag von mir bewegt.
Mein EL ist als vollwertiger Pkw zugelassen, hat ein großes Nummernschild und fährt ca. 50km/h. In der Stadt schwimmt man damit wunderbar im Verkehr mit. Parkplatzprobleme kenne ich mit ihm nicht und der Verbrauch ist ein Traum. Etwa 3,5kWh brauche ich für 100km. Das entspricht dem Heizwert von ungefähr 0,4l Benzin. Was will man mehr, bzw. weniger.
Im Moment fährt das EL noch mit Blei-Akkus, wie in den 90ern, aber ein Satz LiFePO4 Akkus steht bereits hier. Damit wird die Reichweite mit einer Akkuladung von aktuell ca. 40km auf knapp 200km steigen.
In der Stadt kommt man also genauso schnell vorwärts wie mit einem großen Auto. Auf der Landstraße bin ich natürlich deutlich langsamer. Das war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Man wird halt ständig überholt. Die meisten Leute nehmen dabei aber Rücksicht auf das kleine zerbrechliche Ding.
Auf meiner 30km langen Strecke von unserer Haustür bis zu Morgenstern, bin ich im Schnitt nur etwa 3 Minuten länger unterwegs, als wenn ich mit dem Subaru fahren würde. Manchmal sind es 5 Minuten, manchmal bin ich aber auch keine einzige Minute später am Ziel, wenn irgendwo auf der Landstraße ein Lkw mit 60km/h eine Schlange hinter sich her zieht oder die Ampelphasen passen.
Ich fahre die kleine Raumkapsel jedenfalls ziemlich gerne und träume hin und wieder von einer Gesellschaft, in der irgendwann ein Umdenken in Richtung zweckmäßiger Mobilität einsetzt. In der man große, schwere kW Boliden nur dann nutzt, wenn man sie wirklich braucht. Zum Beispiel, wenn viel transportiert werden muss, auf Langstrecke, oder zum Beispiel auf der Nordschleife.
Die Umstrukturierung des Sonnensegler-Fuhrparks ist mit dem „Mini EL“ (auch „City EL“ oder „Ellert“ genannt) abgeschlossen.
Der Subaru wird nur noch für die echte Langstrecke genutzt, dafür haben wir ihn gekauft. Er ist unser Microcamper und entsprechend optimiert. Der Trabant wird in Zukunft den Twingo ersetzen und das EL wird immer dann eingesetzt, wenn Sabrina oder ich allein irgendwo hin müssen. Ziel ist es, die beiden Oldtimer und den Youngtimer sehr lange zu fahren und zu erhalten.
Der Subaru steht übrigens reisefertig vor der Tür, morgen geht’s los! Ein neues Abenteuer liegt vor uns…
Film: Fomapan 100
Kamera: Weltaflex
Fahrzeug: Trabant 601
Einfach mal ne Runde mit der Elektropappe um den Block cruisen: Unbezahlbar
Ja, der Trabant hat nach über 2 Jahren Entwicklungs- und Restaurationszeit den „Segen“ des TÜV und die „Heiligsprechung“ des Straßenverkehrsamts bekommen.
Für mich geht damit eines der aufwändigsten Projekte überhaupt zu Ende. So richtig real fühlt es sich noch nicht an, mit einem praktisch neuen Trabant 601 E durch die Gegend zu fahren.
Im Moment habe ich noch etwas Angst, es könnte ihm etwas passieren. Zum Beispiel, dass er schmutzig wird.
Das Foto ist übrigens mit einer alten Weltaflex, einer zweiäugigen Spiegelreflexkamera, entstanden. Diese Kamera hatte ich erst vor kurzem restauriert. Das hatte zunächst nichts mit dem Trabant zu tun, es war reiner Zufall, dass die alte Kamera aus der DDR zeitgleich mit dem Trabant fertig geworden ist.
Und so ergab sich die witzige Möglichkeit, das erste Foto des zugelassenen Trabis auf Rollfilm aufzunehmen.
Entwickelt habe ich den Film in Adonal. Für mich ist das immer ein absoluter Genuss! Mit das Beste am gesamten Prozess der analogen Fotografie.
Jetzt ist er also fertig, der gute alte Trabant und ich freue mich schon sehr auf die Zeit, wenn ich ihn im Alltag auf der Straße bewegen werde.
Würde ich so einen Umbau noch einmal machen? Wahrscheinlich nicht!
Ich bin zwar froh, dass ich dieses Projekt begonnen und auch zu einem guten Ende gebracht habe, aber es hat mich graue Haare gekostet. Gar nicht so sehr die Entwicklung der Technik, obwohl die auch eine enorme Herausforderung für mich war. Es war vielmehr der Umgang mit Paragraphen und Verordnungen, sowie den Menschen die entsprechendes umsetzen, durchsetzten und von denen man abhängig ist.
Da so ein Umbau, wenn er wie in meinem Fall eine Neuentwicklung ist, über Jahre geht, besteht ein hohes Risiko, dass sich die Gesetze schneller ändern, als ich darauf während der Bauphase als Einzelperson mit entsprechender Langsamkeit reagieren kann.
Das Prüfverfahren beim TÜV war da noch das Angenehmste. Die Zeit in der Prüfstelle war mit die beste während des gesamten Projekts. Die Leute vom TÜV Süd kann ich wirklich nur loben! Die Ingenieure dort haben es selbst nicht gerade leicht, die sich ständig verändernde Gesetzgebung zu überblicken und umzusetzen.
Aber das Thema ist nun durch. Er hat seine Gutachten, Plaketten und Stempel und morgen klebe ich noch die grüne Feinstaubplakette in die Windschutzscheibe des 86er Trabis.
Auf mich wirkt er dann fast so, als wolle er die Leute verarschen, wenn er mit seinem freundlichen Gesicht neben den kW-Boliden am Typ 2 Kabel hängt und ein klein wenig Strom speichert.
Noch bis Sonntag, 29.1.2023 hat die boot geöffnet. Warum sich ein Besuch am ADAC-Stand lohnt, berichten wir direkt von der Messe
„Viel“ ist wohl das Wort, welches die boot Düsseldorf 2023 am besten beschreibt: Viele Besucher, viel Programm, viel Neues. Nach zwei Jahren Abstinenz scheint der Hunger nach der weltgrößten Indoor-Wassersportmesse auf Besucher- wie Ausstellerseite groß zu sein. Noch bis zum 29. Januar findet die Messe statt. Wir zeigen direkt von unserem ADAC Messestand in Halle 14 Stand D35, was die Besucher erwartet und warum sich ein Besuch lohnt.
Neu! Realistischer Boots-Simulator XRNAUT
Auch wenn in unseren Breitengraden die Boots-Saison noch ein wenig auf sich warten lässt, ist realistisches Bootfahren dennoch möglich: Zum ersten Mal präsentiert der ADAC auf der Messe den Yachtsimulator XRNAUT. Besucher sind von den realistischen Szenarien samt VR-Brille sichtlich begeistert. Kein Wunder – schließlich wird der Simulator überwiegend im professionellen Bereich, bei der Bootsausbildung eingesetzt, um praxisnahe Manöver in unterschiedlichen Situationen üben zu können.

Neu! Bootskennzeichen / IBS direkt auf der Messe – mit Rabatt!
Wenn Sie Ihr Boot registrieren möchten und ein Bootskennzeichen benötigen, können Sie den Internationalen Bootsschein (IBS) gleich auf der Messe beantragen und mitnehmen und erhalten sogar einen einmaligen Messerabatt in Höhe von 6 Euro.
Um den Antrag vor Ort direkt ausfüllen zu können, bringen Sie Ihre Daten (z.B. Baunummer, Motornummer, Baujahr, Heimathafen, Bootsname, Bankdaten) und die notwendigen Unterlagen (Personalausweis, ggf. Kaufvertrag) mit. Wenn alle Daten vollständig vorliegen, kann der Bootsschein gleich am Messestand ausgestellt werden.
Auch wenn Sie ihr Boot auf der Messe bestellt haben und noch nicht alle Unterlagen vorhanden sind, bekommen Sie den Messerabatt auf den IBS – kommen Sie einfach am Messestand vorbei und holen Sie sich einen Voucher Code für die Ausstellung eines IBS. Der Voucher-Code kann bis 31. März 2023 eingelöst werden.

Neu! Die ADAC Skipper-App
Sie ist da – die neue ADAC App für Skipper und Bootfahrer. Registrieren Sie sich an unserem Messestand als Betatester und gestalten Sie die Weiterentwicklung der ADAC Skipper-App aktiv mit. Hier geht es zu allen Infos und zur Registrierung als Beta-Tester.

Das Trailer-Schlingermodell
Anhand des realistischen Schlingermodells führen wir am Messetand die realistische Fahrphysik eines Fahrzeugs mit Bootstrailer vor und erklären anschaulich das Verhalten des Trailers während der Fahrt – je nach Beladung und Gewichtstrimm. Die Vorführungen finden durchgehend statt.

ADAC Charter-Suche – Finden Sie Ihre Yacht, Boot oder Hausboot
Sie möchten einen Bootsurlaub verbgingen und suchen noch eine Yacht, ein Boot oder ein Hausboot? Wir helfen Ihnen auf der Messe, das passende Boot im gewünschten Revier zu finden.
Beratung, Service und Information
Egal ob es um Bootskauf, Bootsregistrierung, Bootsversicherung, Sportbootführerschein, ADAC-Mitgliedschaft oder um die Seemannschaft geht – unser Team steht Ihnen während der gesamten Messezeit zur Verfügung und berät Sie zu fast allen Wassersport-Themen.

Revierinfos und Marina-Welt
Direkt gegeüber vom großen ADAC Stand finden Sie die ADAC Marina-Welt, in der sich viele unserer Stützpunktmarinas und -häfen vorstellen. Lassen Sie sich informieren wie inspirieren. Zusätzlich stehen unsere Mitarbeiter am Stand für alle Fragen zu Revieren zur Verfügung und versorgen Sie vor Ort mit einer großen Auswahl an Literatur.

Für ADAC-Mitglieder: ermäßigte Tickets für die boot 2023 (noch bis 29. Januar 2023) bestellen
ADAC-Mitglieder bekommen Ermäßigung auf Online-Tickets.
Hier geht es zum vergünstigten Ticket-Verkauf. (Bitte ADAC Mitgliedsnummer bereithalten)
Mit der der Hafenbetreiber-Gruppe Marinedi werden sieben Marinas in Italien zu Partnern des ADAC mit vielen Vorteilen für Mitglieder.
Gleich fünf neue ADAC-Stützpunktflaggen wehen ab dieser Saison entlang der Küste Italiens. Mit der Marinedi Group, einem der größten Hafenverwalter und Marina-Entwickler Europas, konnte die ADAC-Sportschifffahrt einen neuen und kompetenten Partner im Mittelmeer gewinnen, aus dessen Netzwerk nun sieben Standorte zu ADAC Stützpunktmarinas werden.
Die Philosophie der Marinedi-Gruppe ist in jeder dem Netzwerk angeschlossenen Marinas schnell erkennbar: „Eine Marke – ein Standard“. Die Marinedi Gruppe verfolgt mit diesem Leitsatz eine konstante Umsetzung der Dienstleistungen und des Angebots der Hafenstruktur mit dem Ziel einer allgemeinen qualitativen Anhebung der Standards im Bereich der Sportschifffahrt und einer konsequenten Weitergabe derselben an alle von der Gruppe verwalteten Marinas.
Im Rahmen der Veranstaltung „Le piccole e medie imprese che fanno muovere il Paese“ (Kleine und mittlere Unternehmen, die das Land bewegen), die von Motore Italia gefördert und von Class Editori im Jahr 2020 organisiert wird, wurde die Marinedi-Gruppe als eines der innovativsten Unternehmen ausgezeichnet.
Vorteile für ADAC Mitglieder
ADAC Mitglieder genießen in den Stützpunktmarinas der ADAC-Sportschifffahrt viele Vorteile:
bei der Anmietung von Liegeplätzen
bei der Anmietung und Organisation des Winterlagers
technischer Service und die Benutzung der technischen Einrichtungen
Ansprechpartner vor Ort für ADAC Mitglieder
Versorgung von Skipper und Crew in Sachen Gaumenfreuden und Co.
Die neuen ADAC Stützpunktmarinas der Sportschifffahrt
Ab sofort werden folgende Marinas mit den Goldenen Stützpunktschildern des ADAC ausgestattet:
Marina di Chiavari Calata Ovest (Ligurien) | 151 Liegeplätze bis zu 30 Meter Schiffslänge. |Tel. / Fax: (+39) 0185 472646 – (+39) 340 1633413 | [email protected] | 44°18’65” N – 09°19’11” E | VFH 11
Marina di Forio Ischia (Ischia) | 318 Liegeplätze bis zu 60 Meter Schiffslänge | Tel. (+39) 339 7515244 | [email protected] | 39° 07’ 00” N – 09° 30’ 44” E
Marina di Procida (Golf von Neapel) | 491 Liegeplätze bis zu 30 Meter Schiffslänge |Tel. (+39) 081.8969668 – M. (+39) 3456923063 | [email protected] | 40°46’90” N – 14°1’1″ E | VHF 06
Marina di Villasimius (Sardinien) | 840 Liegeplätze bis zu 60 Meter Schiffslänge | Tel. (+39) 070 7978006 | [email protected] | 39°07’00“ N – 09°30’44“ E | VFH 09
Marina di Teulada (Sardinien) | 250 Liegeplätze bis zu 35 Meter Schiffslänge | Tel: (+39) 0709283705 | [email protected] | 35°55’61“ N – 8°43’42“ E | VHF 09 und 16
Marina di Brindisi (Apulien) | 638 Liegeplätze bis zu 35Meter Schiffslänge | Tel. (+39) 0831 411516 | [email protected] | 40°39’50” N – 17°57’95” E | VFH 08 und 16
Marina di Porto San Giorgio (Apulien) | 800 Liegeplätze bis zu 50 Meter Schiffslänge | Tel. / Fax: (+39) 0734 675263 | Mob. (+39) 342-0822270 (H24) | [email protected] | 43°10’20” N – 13°47’70” E | VFH 14
Marina Porto San Giorgio – einer von 5 neuen Stützpunktmarinas. © Porto San Siorgio
18. Jan.23, Neuseeland/Whangarei, Tag 3154, 24.696 sm von HH
Der Tropensturm ‚Hale‘ ist weg. Den schlimmsten Wind hat die Halbinsel Coromandel abbekommen – ungefähr 200 Kilometer entfernt. Als ein nur alle zwanzig Jahre vorkommendes Ereignis wurde dieser Restzyklon bezeichnet. Entsprechend hat der Sturm Erdrutsche, überflutete Straßen und umgeknickte Bäume hinterlassen. Auf dem Yard ist zum Glück nichts Nennenswertes passiert.
Die Sturmflut hat die Rampe im Yard fast zum Überlaufen gebracht – obwohl wir etliche Kilometer flussaufwärts liegen
Die Superlative im Wetter überschlagen sich. Der letzte Winter war der regenreichste Winter seit Wetteraufzeichnung in Neuseeland. So ein feuchtes Frühjahr wie es hinter uns liegt, hat es vierzig Jahre nicht gegeben und dieser Sommer ist der schlechteste seit „Menschengedenken“. Ebenfalls zu viel Regen und viel zu kalt. Unser Trost, der Sommer im letzten Jahr hat den Titel ‚Jahrhundertsommer‘. Und zu Recht, letztes Jahr um diese Zeit war es einfach nur traumhaft.
Whangarei Falls – diesen Sommer
Whangarei Falls – letzten Sommer
Es herrscht das dritte ‚La Niña‘ in Folge. Das bedeutet, dass das Meer Im Südwest-Pazifik deutlich kälter ist als in normalen Jahren. Das ist eigentlich gut für unseren Standort. Bilden sich dann doch erheblich weniger Wirbelstürme in dieser Region. Nun, letzte Woche gab es die Ausnahme von dieser Regel. Und vor zwei Tagen hieß es noch, dass erneut ein Zyklon in unsere Richtung unterwegs sei. Das scheint sich aber zerschlagen zu haben. Puh! Braucht kein Mensch.
Wegen des schlechten Wetters hat die Arbeit am Cockpit zwei Wochen geruht. Das ist ätzend. In dem Tempo werden wir dann ja nie fertig. Aber seit drei Tagen ärgert uns nur noch ein gelegentlicher Schauer. Die Aussichten für die nächsten Tage stehen auf „Arbeit“ – Sonne von morgens bis abends ist vorhergesagt.
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Von der Törnplanung bis zum digitalen Dokumentensafe – die neue ADAC Skipper App steht ab sofort als Beta-Version zum Download bereit. Jetzt ausprobieren und mitgestalten!
Von Skippern für Skipper – so könnte man den Entwicklungsprozess der neuen ADAC Skipper App in den vergangenen Jahren beschreiben. Viele aktive Bootsportler, Segler, Motorbootfahrer und Wassersport-Experten haben mitgeholfen eine App zu entwickeln, die viele nützliche Funktionen für Segler, Motorbootfahrer, Eigner, Charterer und Bootssportler bereithalten wird. Neben der Ergebnisse der Umfragen des ADAC Skipper-Club flossen viele Hinweise aus der Praxis in die Entwicklung der App ein.
Nun ist es soweit: die erste Version der ADAC Skipper App liegt nun vor und kann ab sofort für Android und iOs als Betaversion heruntergeladen werden. Testen Sie mit! Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Anregungen, um auch bei der Weiterentwicklung und den schon bald erweiterten Funktionen die Bedürfnisse aus der Praxis und von vielen Skippern zu berücksichtigen und einfliessen zu lassen.
ADAC Skipper App ab sofort als Beta-Version erhältlich
Mit dem Start der boot Düsseldorf steht auch unsere ADAC Skipper App zum Download bereit. Kommen Sie noch bis zum 29.1.2023 auf unseren Messestand und registrieren Sie sich für den Beta-Test. Oder registrieren Sie sich hier online.
Zum Start der Beta-Version sind bereits folgende Features in der App vorhanden:
Personalisierte Boots-Informationen
Sie können verschiedene Boote anlegen und innerhalb der App verwalten. Auch unterschiedliche Bootstypen (Motorboot, Segelboot, Hausboot und sonstige) können gewählt werden, sowohl als Eigner- als auch als Charterboot.
Törnplanung
Planen Sie ganz bequem Ihre nächsten Törns mit der ADAC Skipper App. Wählen Sie auf einer OSM-Seekarte Marinas, Häfen, Ankerplätze und Törnziele aus , informieren Sie sich über die Infrastruktur, Ausstattung und touristische Hinweise und legen Sie Ihre Törns an. Detallierte Daten aus rund 3.800 Häfen, Bojen- und Ankerplätzen stehen Ihnen zur Auswahl. Als weitere Hilfe zur Törnplanung eignet sich auch das nächste Feature, die
Revierberichte und Revierinfos
Zahlreiche Revierberichte und Törnvorschläge mit den schönsten Törnzielen weltweit und vielen wichtigen Informationen stehen Ihnen für die Törnplanung zur Verfügung. Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie unvergessliche Ziele.
Yachtcharter
In der App finden Sie ein Vergleichsportal mit aktuellen Charterangeboten. So können Sie sich zunächst in der ADAC Skipper App über Häfen, Reviere und Törnziele informieren und mit der Funktion „Vergleichen und buchen“ ihre Traumyacht im Traumrevier finden.
Ratgeber, Service und Tipps
Wählen Sie aus unserer großen Auswahl an Ratgeberthemen vom Skipper-Portal Ihre speziellen Themen aus und lesen Sie bequem innerhalb der App.
Kartenfunktion
Unter dem Menüpunkt „Karte“ finden Sie eine weltweite, digitale Übersichtskarte (auf OpenSeaMap-Basis), in der per Symbol alle Häfen unserer großen Hafendatenbank angezeigt werden – sowohl in Binnen – als auch in Seerevieren. So haben Sie stets alle umliegenden Häfen im Blick, können Törnziele auswählen und Informationen zur Ansteuerung abrufen. In einem scrollbaren Menü werden Ihnen zudem alternative Törnziele in Ihrer Umgebung angezeigt. Speichern Sie Ihre persönlichen Favoriten dauerhaft in Ihrer App oder legen Sie sich persönliche POIs oder Wegpunkte an und legen Sie sich somit eine eigene Hafendatenbank an.
Von der Ankerwache bis zum Dokumentensafe – viele weitere Funktionen in Sicht
Nach und nach kommen weitere Funktionen dazu:
Dokumentensafe
Auf diese Funktionen haben viele Eigner, Skipper und Charterer gewartet: Im Dokumentensafe können Sie Ihre wichtigen Bootsunterlagen, Führerscheine, Versicherungspolicen, Mietverträge und alles weitere als digitale Dokumente ablegen und speichern. So haben Sie alle Schiffsdokumente in Ihrer ADSC Skipper App immer mit dabei.
Ankerwache / Anker Alarm
Freuen Sie sich auf eine Ankerwache mit vielen nützlichen Funktionen. Sobald Sie vor Anker liegen, überwacht diese Funktion die Schiffsposition und gibt ein Warnsignal ab, wenn das Boot einen vorgegebenen Radius verlässt, weil z.B. der Anker nicht hält.
Fahrten aufzeichnen – Tracking
Auch eine Tracking-Funktion wird Ihnen schon bald zur Verfügung stehen. Zeichnen Sie unterwegs Ihren Törn auf und rufen Sie Ihre Törns und Touren jederzeit ab.
satellitenbilder, dark mode, wetter und weitere
Nun sind die Skipper gefragt
Werden Sie jetzt Beta-Tester und gestalten Sie die ADAC Skipper App aktiv mit. Bis zum 29.1.2023 haben Sie die Möglichkeit, mit unserem Entwicklerteam auf der boot Düsseldorf am ADAC Messe-Stand (Halle 14) über die App und die Funktionen zu sprechen und sich die App erklären zu lassen.
Jetzt die neue ADAC Skipper App downloaden
QR Code scannen und App laden
20.000 SM OF SAILING – CAPE TOWN – LES SABLES – HOBART
