Kategorie: News & Blogs

Barrington Tops: Spielplatz für 4×4 Fahrer und Schlangenjäger

17.Dez.23,  Australien/NSW/Barrington Tops, Tag 13-17 Roadtrip, 1.585 km total

Nach dem Dorrigo National Park (1.100 Meter) wechselt die alpenländisch anmutende Berglandschaft über in trockenere Gebiete. Wir fahren dreihundert Kilometer und halten in einem beliebigen Dorf mit dem witzigen Namen ‚Wallabadah‘.

Sogar die Kühe sehen aus wie in den Alpen

weiter südlich sieht Weideland so aus

Die Gemeinde bietet eine gepflegte Wiese zum Übernachten an. Inklusive heißer Duschen, Brauch-Wasser und Toiletten. Als Gegenleistung wird eine Spende von 10 Dollar pro Fahrzeug erwartet. Bitte einfach in die Box werfen. Die sanitären Anlagen sind alt, abgeschlagen und spartanisch. Aber alles funktioniert und darf noch als sauber bezeichnet werden. Auf dem Fußboden befinden sich nicht mehr tote Käfer und Spinnweben an den Decken als für 30 Dollar die Nacht.
Die Wiese ist Tummelplatz für Kakadus, die sich an den Gras-Rispen mit den winzigen Sattkörnern versuchen satt zu fressen. Papageien umfliegen uns wie Drosseln in der Heimat. Eine Dorfrunde hat als Highlight einen historischen Friedhof im Angebot. Genau wie in Neuseeland ist alles „Monumento Historico“, was grade einhundert Jahre alt ist. Wir bleiben zwei Nächte – es ist gemütlich in Wallabadah. ;-)

Gelbhauben-Kakadus grasen auf der Weide

Zusammen mit dem Rosa Kakadu – der sieht besonders hübsch aus – wenn erfliegt – da seine Flügel unterwärts komplett rosa gefärbt sind

Friedhofsgrenze – die letzte Ruhe vor endlosem Busch

Putten auf dem Friedhof von Wallabadah

Beim King Parrot hat das Männchen einen roten und das Weibchen einen grünen Kopf

Nächster Halt 150 Kilometer weiter: Barrington Tops National Park. Im Park lautet die Regel, dass man vor Anreise seinen Platz reservieren muss. Wir buchen drei Nächte auf zwei verschiedenen Plätzen. Kein Internet im Park warnt die Buchungsseite.
Das Camp Polblue liegt auf 1500 Meter direkt neben einem kleinen Sumpfgebiet mit attraktivem Wanderweg. Es gibt eine Schutzhütte, aufgefangenes Regenwasser zum Händewaschen und Plumpsklos. Die sind besser als so manche Toilette mit Wasserspülung. Komplett ohne Geruchsbelästigung und durch eine geschickte Rampenführung bleibt einem der Blick auf unappetitliche Dinge erspart.
Außer uns campieren noch fünf, sechs weitere Parteien auf dem großzügigen Platz. Alles Australier, meistens mit großen Wohnwagen und Hauszelten unterwegs.

Die Anfahrt zum Barrigton Tops NP ist nur Schotterpiste – 25 Kilometer

An Tag eins erwischt uns am Nachmittag fast ein Gewitter. Grade rechtzeitig nach der Sumpf-Umrundung schaffen wir es uns in der Schutzhütte unterzustellen. Nach einer halben Stunde Hagel und Regen ist alles vorbei. Die Wetter-Engel stehen weiterhin an unserer Seite. Sonnenschein jeden Tag. Die Tage sind warm bis heiß, die Nächte kühl. Hier auf 1500 Meter sinkt die Temperatur auf 13 Grad. In letzter Sekunde habe ich entschieden, dass ich meine extra Wolldecke zusätzlich zum Schlafsack auf dem Schiff lasse. Sehr zum Bedauern von Achim. Gerne würde er zwei Decken über sich auftürmen. :mrgreen:

Wir gehen die drei Kilometer lange Sumpfrunde mehrere Male zu unterschiedlichen Tageszeiten. Immer wieder treffen wir auf Brumbies. Das sind australische Wildpferde, ähnlich den Mustangs in Amerika. Es gibt ruhige Gruppen, die uns nur anschauen. Andere Herden wirken nervös und provokant. Geblähte Nüstern. Die Ohren verdreht. Ein Hinweisschild warnt vor aufgebrachten Hengsten. Wir lassen die Tiere passieren ohne behelligt zu werden. Der Bestand der Brumbies wird kontrovers diskutiert. Die Tiere vermehren sich prächtig. Zu prächtig finden viele: „Sie gehören hier nicht her, trampeln alles kaputt, vertreiben heimische Tierarten. Man sollte sie im großen Stil abschießen.“ Eine entsprechende staatliche Aktion ist für die nächsten drei Jahre in New South Wales geplant. Tierschützer versuchen dies zu verhindern.

Wildpferde in Australien – Brumbies

Schüchterner Blick geht anders

Der Sumpf bei Sonne

Bei einem unserer Walks tritt Achim fast auf eine Schlange. Im Karnickel-Dreisprung macht er einen Satz rückwärts. Das arme Tier ist ebenso geschockt und in Affengeschwindigkeit im Unterholz verschwunden. Identifizierung in der kurzen Zeit nicht möglich. Die Schlangendichte scheint tatsächlich immens hoch zu sein. Das hatten wir so nicht erwartet.

Nach zwei Nächten wechseln wir den Campingplatz. Die holprige Piste darf nur mit einem Vierrad angetriebenen Fahrzeug befahren werden. „Ihr werdet alleine sein“, weiß der Ranger, der die Campingplätze abfährt,  Toilettenpapier nachfüllt und kontrolliert, ob auch alle Camper bezahlt haben.

Einfahrt zum Camp Little Murray

Genau wie Wellen auf dem Meer sind Bodenwellen nicht zu erkennen auf dem Foto ;-)

Er hat Recht. Da wir genug Brauchwasser dabei haben und alleine sind, gibt es sogar eine Dusche aus der Abwasch-Schüssel. Nur die Papageien und diebische Elstern schauen zu. Camp Little Murray hat nur ein Plumpsklo. Mehr nicht. Hier ist man auf sich allein gestellt. Eine Idylle mitten im Wald.

Dusche in der universal Allzweck-Schüssel

Wenn es auch keine Dusche gibt, so gibt es lecker Essen. Unser Ofen ist so kräftig, dass er locker einen Lammkeule gar bekommt. Nach längerer Überlegung hatte ich mich entschieden für den Bräter statt Pfanne. Eine gute Entscheidung. :-)

Im Wald wimmelt es ebenfalls von Papageien – nie so erwartet

Und wir gehen auf die Suche. Angefixt durch die bereits beobachteten Schlangen achten wir jetzt systematisch auf weitere Exemplare. Bleiben bei sonnigen Flecken mit Totholz stehen und halten die Augen offen. Und wir haben Glück – direkt neben dem Weg (die wir nicht verlassen) liegt eine Schlange aufgerollt und guckt. Sie lässt sich nicht von uns stören. Keine Zuckungen, kein Muskel bewegt sich. Es ist ein Kupferkopf – erfahren wir einen Tag später als wir das Foto in der Facebook-Schlangen-Bestimmungs-Gruppe zeigen.
Diese Schlangenart pumpt verhältnismäßig große Mengen Gift in ihr Opfer, welches Neurotoxinen enthält und zusätzlich das Gewebe und Blut zersetzt. Für einen Menschen ist es ohne Behandlung tödlich. Es ist gut, dass Schlangen keine Jagd auf Menschen machen. ;-)

Australischer Kupferkopf

Anhand der dreieckigen Platte hinter dem Auge konnte die Schlange identifiziert werden – die Färbungen sind wohl häufig uneinheitlich

Der Kupferkopf lag direkt neben dem Weg

 

Am nächsten Morgen fahren wir bei der Abreise mit dem Auto an der Stelle vorbei. Die Schlange liegt noch immer da. Etwas verändert in ihrer Position. Aber heute ist sie aufmerksam. Als ich aus dem Auto springe, spürt sie die Erschütterung (hehe, ein Zeichen für Diät oder wie ist das zu werten?) und verschwindet im Wald. Und wir verschwinden zurück in die Zivilisation auf einen gemütlichen Campingplatz in der Ebene.

Camp Little Murray

In der Dämmerung ziehen tiefe Wolken durch den Wald – und ein paar Brumbies – sie übernachten nahe beim Zelt. Nachts hören wir sie schnauben und mit den Hufen scharren.

Wenn eine Wolke tief durchzieht – ist der Wald mystisch schön

Wallaby – abends ziehen sie über den Campingplatz


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Die Highlights der boot Düsseldorf

Schöne Aussichten: die boot Düsseldorf im Januar © Messe Düsseldorf

Die Highlights der boot Düsseldorf

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Pacific Plus 1997 Prototype

SV TIDE – KOOPMANS 65 – FITTED IN 1997

This video is now for 14 years on YouTube, the footage perhaps even older. Video resolution was poor back then. But the quality, durability and the support of windpilot, i.e. Peter Foerthmann is excellent.
Eberhard Harms

Die Wahrheit: das Video wurde in 1997 in Holland aufgenommen, allerdings erst in 2009 bei YouTube hochgeladen und seitdem 33.450 Mal im Windpilot Channel aufgerufen

Die Tally-Ho-Community hält zusammen

Leo berichtet traurig über den Verlust einer wichtigen Unterstützerin © Leo Sampson

Die Tally-Ho-Community hält zusammen

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Kiel will Meer

MVZ Kiel

Erste Visualisierung des MVZ © J. Klimmeck

Kiel will Meer

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Jeanneau hat das Fahrtenboot neu gedacht

Höchstes Komfortsegeln mit der Jeanneau Yachts 55 © Werft

Jeanneau hat das Fahrtenboot neu gedacht

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Erdmann Braschos

KOMMENTAR ZUR MEINUNG VON JOHANNES ERDMANN
K.o.-Kriterien Autopilot
Ich danke für den Hinweis auf den Yachting World Artikel mit der Statistik zur ARC 23, an der gut 250 Yachten teilnahmen:

1. Die Statistik dokumentiert: Von 230 Yachten, die an der Befragung zum Thema Autopilot/Windsteueranlage teilnahmen, segelten 5 handgesteuert. Die restlichen 225 hatten einen Autopiloten. 33 Teilnehmer waren mit Autopiloten und Windfahnensteuerung unterwegs.

2. Bei 75 von 225 Autopiloten gab es Probleme, wurde unterwegs gebastelt. Das sind 33 Prozent.

3. Der Autopilot eines mittelgroßen Fahrtenbootes braucht je nach Seegang, Kursstabilität überschlägig 3 – 5 Ah. Das sind 72 – 120 Ah in 24 Stunden, soweit der Autopilot nicht zum Stromsparen vorübergehend abgeschaltet wird. Der Energiebedarf einer längeren Seereise ist leicht auszurechnen. Wäre schön, wenn jemand mit aus eigener Erfahrung gewonnenen Messwerten etwas zum Thema Strombedarf Autopilot beiträgt.

4. Budget Auto- und Windsteueranlage: Von den zuvor in den Kommentaren genannten Zahlen ausgehend kostet ein Autopilot doppelt bis 3 x so viel wie eine Windsteueranlage (ohne Budget für die als Ersatzteil mitgeführte zweite Mechanik des Autopiloten).

5. Soweit ich es verstehe arbeitet eine Windsteueranlage für Jahrzehnte nahezu wartungsfrei. Der Aufwand für den Betrieb eines Autopiloten (Beschaffung und Einbau von Neuteilen) ist ungleich höher. Mangels eigener Erfahrung weiß ich nicht, wie oft da repariert wird und welche Kosten über einen längeren Zeitraum entstehen.

6. Es geht für Langfahrtsegler darum, die jeweiligen Themen an Bord dauerhaft sicher, sprich ohne Hotline zum örtlichen Techniker und endlose Rechnungen zum gepfefferten Stundensatz zu lösen. Sicher heißt bewährt und einfach:

Das wäre – siehe 33 % AP-Probleme beim ARC 33 – für mich neben den Anschaffungskosten und der ungewissen Folge- = Systemkosten das K.o.-Kriterium beim Autopiloten.

Martin Hager

ADAC Skipper Club: Die schönsten Erlebnisse unserer Community in der Saison 2023

Ob Hochzeitsreise, ein Frühstück mit Delfinen oder eine abenteuerliche Fahrt über die Saale: Die Saison 2023 war für die Teilnehmer am ADAC Skipper Club voller toller Erlebnisse.

Wir haben die Community im ADAC Skipper Club gefragt, wie die Saison 2023 gelaufen ist. Was waren ihre aufregendsten Erlebnisse auf dem Wasser? Wo haben die ADAC Skipper die lustigste Geschichte erlebt? Das sind die schönsten Geschichten.

Hochzeitsreise und Weihnachtsstimmung

Wir haben unsere Hochzeitsreise auf unserem Segelboot gemacht. Wir, das sind Angela (63 Jahre) und Holger (63 Jahre). Dazu habe ich meinem Hobby weiter gefrönt und schon mit dem Weihnachtsklöppeln angefangen.

Lichter im Wasser

Wir sind dieses Jahr von Sardinien nach Mallorca und retour gesegelt. Auf dem Rückweg holte mich mein Mitsegler aus der Koje: „Komm mal da ist lauter Licht im Wasser.“ Leuchtquallen – so viele, dass wir hinter uns eine Perlenschnur von Leuchtquallen zogen!

Wie sich Theorie und Praxis unterscheiden

Ich bin dieses Jahr das erste Mal auf Helgoland gewesen per Segelboot mit dem Nachbarn. Auf See haben wir mal Theorie und Praxis übereinander gelegt: Es ist schon etwas Anderes, nur auf der Karte Striche zu ziehen oder sich wirklich mit Fernglas und Seezeichen vorzutasten. Auf Helgoland kam dann die typische Runde mit Fischbrötchen und Besuch der langen Anna.

Sonnenuntergang mit Freunden und Bellini am Lipno-See

Am schönsten fand ich, als wir speziell zum Sonnenuntergang mit Freunden auf den Lipno-See gefahren sind, haben uns dort einfach treiben lassen und Bellini zusammen getrunken.

Bellini mit Freunden am Lipno SeeBellini mit Freunden am Lipno See. Foto: privat

Havarie bei Vollmond in Griechenland

Wir waren Ende September noch eine Woche Segeln in der Ägäis. Von Samos nach Patmos, Leros, Lipsi und zurück ging unser Starkwindtörn. Mittelwind 18-26 kt, Böen bis 30 kt. Es war Vollmondzeit. Nach einem schönen Abendessen in der Pirofani Taverne (Panteli Bucht von Leros) erlebten mein Schwiegersohn, unser Enkel und ich eine Havarie mit Dingi und abgestorbenem Außenborder. Gegen den Wind mussten wir zurückrudern ans Ufer. Von dort wurden wir vom Tavernenchef mit seinem Boot zur Boje geschleppt. Als wir endlich wieder an Bord unserer Yacht waren, zeigte unser Enkel mit ausgestreckter Hand nach Osten und rief dem aufgehenden Vollmond, vor den sich eine Wolke geschoben hatte, zu: “Der Mond ist kaputt!“ Wir lachten und waren erleichtert, dass wir das Motorproblem ohne Schaden an Leib und Leben überstanden hatten.

Frühstück mit Delfinen

Wir haben alleine in einer Bucht bei Novingrad geankert. Beim Frühstücken kamen vier Delfine und wünschten uns guten Morgen. So begann ein perfekter Tag!

Die Lagune von Venedig im Morgengrauen

Wir waren Anfang Oktober mit einer Hanse 505 von Kroatien, Medulin, nach Venedig gesegelt. Am Schönsten war die Einfahrt im Morgengrauen in die Lagune – etwas diesig und neblig – sehr mystisch!

Schleusen-Abenteuer und Hilfsbereitschaft auf der Saale

Wir waren im September auf der Saale, von Bernburg nach Merseburg unterwegs. Gechartert haben wir eine Parpon 32 von Funda Boot. Das komplette Team war super nett, hilfsbereit und kompetent – nicht nur bei der Übernahme, sondern auch bei der Rückgabe des Bootes. Am 3. Tag wollten wir an der Hafenanlage MC Saale e. V. in Merseburg über Nacht anlegen. Jedoch war uns die Schleuse Planena (selbstbedient) nicht gut gesonnen. Ein Tor öffnete sich nicht. Per Fernwartung funktionierte es auch nicht. Nach 45 Minuten kam ein Techniker, tauschte ein Teil und das Tor öffnete sich. Wir fuhren ein, jedoch ging dann das “andere“ Tor nicht mehr zu. Lange Rede kurzer Sinn: Unsere Weiterfahrt verzögerte sich weiter. Irgendwann war das Problem behoben und es ging weiter für uns. Die nächste Schleuse war Merseburg-Meuschau. Wir bekamen einen Anruf von dem Schleusenwärter. Er hatte schon Bescheid bekommen wegen der defekten Schleuse und meinte, er wartet auf jeden Fall auf uns – die Schleusen schließen um 19.00 Uhr. Er hatte dann auf jeden Fall eine Überstunde, öffnete uns aber auch unsere letzte Schleuse (selbstbedient). Wir kamen dann um 20.15 Uhr in der Hafenanlage MC Saale an. Angekündigt waren wir für ca. 15.30 Uhr. Der Hafenmeister Helmut erwartete uns mit Taschenlampe, da es dann schon absolut dunkel war. Es war ein kleines Abenteuer im Dunkeln, ohne Licht, nur Taschenlampen – aber abschließend können wir nur sagen: Ganz viel nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Und: Für September 2024 ist die gleiche Tour schon gebucht!

Über den ADAC Skipper Club

Der ADAC Skipper Club ist eine Gruppe von Bootsfahrern, die durch regelmäßige Befragungen die Möglichkeit haben, ihre Meinungen und Wünsche mit uns zu teilen.

Als Teilnehmer kannst du Angebote, Leistungen, Produkte (z.B. Apps) und Services des ADAC aktiv mitgestalten und dazu beitragen, dass wir immer besser werden – für dich!

Nach deiner Registrierung laden wir dich regelmäßig zu Befragungen ein. So können wir unsere Leistungen und Angebote mit dir zusammen weiterentwickeln.

Die Teilnahme am ADAC Skipper Club und den Befragungen ist selbstverständlich freiwillig und kostenlos und kann auch jederzeit ganz einfach wieder beendet werden.

Du möchtest auch am ADAC Skipper Club teilnehmen? Hier findest du weitere Informationen:

Mehr zum ADAC Skipper Club

 

Hinweis: Die Einsendungen wurden teilweise gekürzt und redaktionell aufbereitet.

Canna, ein Wunderkind auf dem Wasser?

Canna One Elektroboot

Canna One ist das erste Boot des polnischen Schiffbauingenieurs Janusz Kutkowski © Wildberg

Canna, ein Wunderkind auf dem Wasser?

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Ein überraschender Schlangen-Zugriff

12.Dez.23,  Australien/NSW/Dorrigo, Tag 10-12 Roadtrip, 1.125 km total

Achim wandert vor mir. Achim wandert immer vor mir. Da kann er ja nun in Australien nicht plötzlich hinter mir gehen. Das wäre ja feige, weil wir beide die vordere Position für die Riskantere halten.
Achim ist also ein paar Meter vor mir, als ich es plötzlich neben mir im Laub rascheln höre. Mein Blick erhascht einen schwarzen Blitz, der auf mich zuschießt. Ich schreie laut auf und bin nun selber der Blitz, der hinter Achim Deckung sucht (mutig kann ich, wisst Ihr ja).
„Schlange“, meldet mein Gehirn. Und tatsächlich! Hinter uns windet sich eine Rotbäuchige Schwarzotter auf dem Waldboden. Vorsichtig nähern wir uns. Trauen uns bis auf zwei Meter ran.
Und jäh ist klar, der Angriff galt nicht mir, sondern einer bedauernswerten Echse. Die Schlange hat die Echse gut im Biss. Beide winden sich umeinander. Die eine, um die eigentlich zu große Beute zu halten. Die andere im Todeskampf. Ein Gewimmel aus gelbem Echsenbauch und beigen Schlangenbauch liegt vor uns. Fasziniert bestaunen wir den Kampf.
Wer gewinnt, steht außer Frage. Die Zuckungen der Echse werden langsamer. Aber sie bewegt sich sogar noch, als ihr Kopf bereits im Maul der Schwarzotter verschwunden ist. Aber dann ist Ruhe. Die Schlange braucht nur noch zu schlucken. Die Zeitstempel der Fotos beweisen, keine fünfzehn Minuten vom Biss und bis der letzte Zipfel des Echsenschwanzes verschwunden ist. Unmittelbar nach dem letzten Schlucken verschwindet die Schlange sofort im Unterholz.
Ein schaurig-schönes Schauspiel. Wir sind Team Echse, aber so viel Glück (arme Echse – die sieht das anders) dabei gewesen sein zu dürfen, was sonst nur im Terrarium passiert. Wir strahlen über alle Backen.
Läuft in Down Under!

Zugriff am Kopf der Echse

Schlange und Echse bilden ein Knäul

Beide müssen kämpfen

Keine zärtliche Umarmung

Uns überrascht, wie sehr die Schlange arbeiten muss

Die Hinterbeine sind noch zu sehen – Kopfüber wurde die Echse geschluckt

Ende … :-(((

Ort des Verbrechens ist der Dorrigo National Park. Ein feiner Wanderweg (Wonga Walk) führt durch einen Gondwana-Regenwald. Diese Wälder tragen den Namen des Urkontinents, da fossile Pflanzenfunde beweisen, dass in diesen Wäldern Arten vorkommen, die bereits vor 200 Millionen Jahren existierten. Ein Unesco-Welterbe.
Der Wald ist überraschend still. Kaum ein Vogel ist zu hören. Dafür sind die Zikaden heftig am Sägen. Ob da tatsächlich ein Zusammenhang besteht? Je mehr Zikade, desto weniger Vögel? Und Gondwana erfreut durch die komplette Abwesenheit von Mücken. In Bunya wurden wir noch aufgefressen – hier ist alles gut.

Der Weg hat einen Eingang von zwei Seiten. Uns kommen andere Besucher entgegen, daher machen wir uns nicht allzu große Hoffnungen auf Tier-Sichtungen. Aber nein, falsch. Mitten auf dem Weg liegt ein fetter Skink und sonnt sich. Später dann die Schlange.
Merke! Hinten laufen ist auch gefährlich und viele Menschen verscheuchen nicht unbedingt Reptilien.

Australiens größter Skink – bis 75 cm

Ein Land Mullet

Leider gibt es im Nationalpark keine Campingplätze und zum Wanderweg sind es drei Kilometer. Das ist uns zu weit zu Fuß. Also fressen wir hier das erste Mal die (einzige) bittere Kröte unseres Dachzeltes: man muss es zusammenklappen, wenn man fahren will. Der„Hartschalenkoffer“ ist so knapp bemessen, dass nichts im Zelt bleiben kann. Gut, irgendwas ist immer und inzwischen sind wir auch schon eingespielt.

Camping unter Baumfarn – herrlich – was in Neuseeland nicht gelungen ist, klappt nun hier

Der Campingplatz (30 Dollar/Nacht) ist ganz cool. Klein und überwiegend von Aussie Rentner bewohnt. Die sind super freundlich und die zarte Omi neben uns in ihrem Mikro-Zelt macht uns auf ein Paar Seidenlaubenvögel aufmerksam. Das Männchen hat unter einem Busch seine „Laube“ errichtet. Dies ist kein Nest, sondern nur ein aufwendiger Balzplatz zu dem er interessierte Weibchen lockt. Dieser Balzplatz wird mit blauen Gegenständen geschmückt. In modernen Plastikmüll-Zeiten hat der Vogel es einfach: Flaschendeckel, Wäscheklammern und Strohhalme sind seine Deko. Früher wurden Blüten, Beeren, blaue Muscheln oder Schneckenhäuser verwendet.
In Experimenten hat man Männchen rote Gegenstände vor seine Laube gelegt. Diese wurden umgehend entfernt. Es gibt andere Arten vom Seidenlaubenvogel, die nur weiße Gegenstände dekorieren.
Vögel mit Stil in Down Under.

Die Laube mit dem gesammelten Müll – stilvoll verteilt

Sie hat blaue Augen – ein Zusammenhang zur Farbe der Deko?

Er hat auch blaue Augen – und die schwarzen Federn schimmern bläulich

 


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Johannes Li startet um die Welt

Mit seiner hochsetauglichen Amel 33 sticht Johannes Li zur Weltumseglung in See © privat

Johannes Li startet um die Welt

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Zuwachs für Torqeedos Außenborder-Familie

Eine Hand am Gasgriff des neuen XP, stärkste Motor der elektrischen Travel-Baureihe von Torqeedo. © Torqeedo

Der neue XP ist der stärkste Motor der Torqeedo Travel-Baureihe und für den DAME-Award nominiert. © Torqeedo

Zuwachs für Torqeedos Außenborder-Familie

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