Kategorie: News & Blogs

Wie finanziert sich SailGP?

Kommt der SailGP auch finanziell auf die Foils? © Jed Jacobsohn/SailGP

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Lattenbruno und die F-Jolle

F-Jolle beim Surfen noch ohne Langlatten © DHJV

Lattenbruno und die F-Jolle

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Crocodiles do not swim here

07.-11.07.24, Australien/NT/Kakadu NP, Tag 211-224 Roadtrip, 16.585 km total, Tages km 520+256+101

Wenn Satzzeichen Leben retten. :mrgreen:

Crocodiles!!!
Do not swim here!
Besser, viel besser!

An dem Fluss an dem wir stehen, sind die Schilder eindeutiger.

be crocwise

 

Wir stehen am Fluss, gucken in die schlammige Brühe und brauchen nicht lange zu warten. Träge treibt ein Krokodil an uns vorbei. Ein Leistenkrokodil. Dann sind es zwei.

Leistenkrokodile werden bis fünf Meter lang (die Männchen). In seltenen Fällen wird von sechs bis sieben Metern berichtet.

Ein Exemplar brät am Ufer in der Sonne und wartet darauf auf Betriebstemperatur zu kommen. Leistenkrokodile sind gefährliche Lauerjäger, die sich seit 200 Millionen Jahren nicht verändert haben sollen. Weil sie auch gerne im Salzwasser schwimmen, werden sie von den Australiern ‚Salties‘ genannt. Der niedliche Kosename täuscht. Anders als ihre verträglichen Freshy-Kollegen, sind Salzwasserkrokodile eine reale Gefahr. Durchschnittlich zwei Personen werden jährlich Opfer der Salties. Grade vor ein paar Tagen hat es der schreckliche Tod eines zwölfjährigen Mädchens bis in die Bild-Schlagzeilen geschafft. Gar nicht weit von uns entfernt passierte das Unglück beim Schwimmen im Fluss.

Salzwasserkrokodile können blitzschnell aus dem Wasser schießen. Dieser Geschwindigkeitsüberschuss ist ihre Strategie. Als Mensch hat man da kaum Zeit zu reagieren. Das Krokodil schnappt zu, ertränkt sein Opfer und reißt ihm durch eigene Körperdrehung Stücke aus dem Leib.
Das monströse Gebiss taugt nicht zum Kauen.

Bis zu 5.000 Zähne wachsen einem Krokodil in seinem Leben – 75 Jahre alt können die Tiere werden.

Das Öffnen des Mauls zeigt an, dass dem Croc warm geworden ist. Und richtig – eine Minute später verschwand der Kamerad im Wasser.

Ab in die Fluten

 

 

Gut zu wissen, wer dem ersten Zugriff entgeht, hat eine Chance. Eine Verfolgung an Land wird schnell aufgegeben. Hier hört die Überlegenheit der Krokodile auf. Somit lautet die Experten-Meinung, dass fünf Meter vom Ufer – möglichst erhöht – als Sicherheitsabstand genügen.

be crocwise – fünf Meter erhöht kann man gefahrlos sitzen und staunen.

Von wegen schläfrig…

So sieht wohlige warme Zufriedenheit aus. ;-)

Grundsätzlich sind Salties gar nicht auf große Beute aus. Üblicherweise treiben sie fast bewegungslos im Wasser und lauern auf unvorsichtige Fische, die ihnen zu nahe kommen. Das Maul ist dabei leicht geöffnet. Drucksensoren am Kopf verraten die Annäherung eines Fisches. Expositionsartig schnappen die Krokodile dann zu. Als Opportunisten erlegen sie aber alles, was sie zu fassen bekommen. Auch vor kleineren Artgenossen wird nicht Halt gemacht. Somit überleben nur zehn Prozent der Jungtiere ihr erstes Lebensjahr.

Darwin Award Anwärter. Diese beiden Angler stehen an der Bootsrampe im Schlamm und können sich kaum auf den Beinen halten. Als wir ihn fragen, wie beide so nah vom Ufer wohl weg kommen möchten, guckt er uns groß an. Darüber scheint er noch nicht nachgedacht zu haben…

Wir stehen auf einer Plattform am ‚East Alligator River‘. Fünf Meter oberhalb der Wasseroberfläche. Die Plattform befindet sich am östlichen Ende vom Kakadu Nationalpark. Der bekannteste und größte Nationalpark Australiens ist touristisch gut erschlossen. Dreihundert Kilometer Rundweg durch den Park sind durchgehend asphaltiert. Fast überall gibt es Internetempfang und heiße Duschen auf den Campingplätzen. Der Ruhm wirft seine Schatten – statt üblicher 17 Dollar Eintritt pro Fahrzeug werden im Kakadu 40 Dollar pro Person verlangt.

Die ersten drei Tage sind wir ein wenig enttäuscht. Die Landschaft ist flach und ändert sich kaum. Dichtes Buschland links, dichtes Buschland rechts. Von den 280 Vogelarten, die hier leben sollen, zeigt sich ein halbes Dutzend.
In der Nähe einer Lodge kann man Bootsfahrten im Flussgewirr buchen. Das klingt reizvoll, ist aber mit 260 Dollar (160 Euro) für 1,5 Stunden Fahrt reichlich überzogen. Ein Croc-Sichtungs-Garantie kann natürlich nicht gegeben werden.

Mit diesen Booten geht es auf den Fluss. Besonders stört uns, dass die Sitzreihen drei Plätze haben – wer in der Mitte sitzt, sieht gar nichts.

Auf der überfluteten Ebene leuchten tausende Seerosen im Grün.

Kormoran – erfolgreicher Shrimps-Fänger.

Die Enttäuschung ändert sich spontan als wir auf der Plattform stehen. Vom nahe gelegenen Campingplatz führt ein netter Wanderweg zum Fluss. Egal zu welcher Tageszeit wir schauen, verlässlich patrouillieren einige Salties im Wasser. Es ist schwer, sich an den faszinierenden Tieren satt zu sehen.
Danke Kakadu Nationalpark.

Wem die Landschaft bekannt vorkommt, der hat Recht. Im Kakadu NP wurde Crocodile Dundee gedreht.

 

Wanderweg vom Camp zum Fluss.


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Segler helfen nach Hurrikan Beryl 

Johannes Li (Mitte) und weitere helfende Hände © Johannes Li

Segler helfen nach Hurrikan Beryl 

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Was macht Uber auf dem Wasser?

Uber fährt Boot

Mit der Sunseeker auf Ibiza von einem Club zum anderen jetten © Uber

Was macht Uber auf dem Wasser?

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SailGP kommt nach Deutschland

In der neuen Saison kommt SailGP nach Deutschland © SailGP

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Das fliegende Powerboat

Sterk 31 WB

Bei unserer Probefahrt mit der Sterk 31 WB auf der Ostsee © Wildberg

Das fliegende Powerboat

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Ende

Wir gehen von Bord und alles ist anders. Es ist soviel passiert und jetzt erst realisieren Sabrina und ich so langsam, wie sich unser Leben gerade rasant verändert.

Morgenstern ist nun nicht mehr unser Segelschiff!

Im Moment ist die Situation noch ein wenig surreal. Auf dem Papier ist der Verkauf längst abgeschlossen, dass Schiff an die neuen Eigner übergeben. Der Kopf hat auch realisiert, dass wir raus sind, trotzdem ist es ein merkwürdiges Gefühl.

Unsere Reise mit dieser Suncoast 42 ist hier zu Ende, aber die abenteuerliche Fahrt der „Morgenstern“, ehemals „Nomade“, ehemals „Nomad“, ehemals „Charlemagne“ geht weiter.

Und was bleibt für uns!?
Die Erinnerung an ein Abenteuer, eine irre Zeit! 8 Jahre hat sich unser Leben überwiegend um dieses Schiff gedreht, war dieser Zweimaster unser zweites Zuhause und Abenteuerspielplatz.

Wir hoffen das die neuen Eigner mindestens so glücklich mit ihr werden, wie wir es waren!

Wie es nun bei uns weiter geht, was mit dem neuen Boot ist und warum ich aktuell kaum Zeit habe, hier zu schreiben, dazu bald mehr…

Ein Foto aus längst vergangenen Tagen: Morgenstern in Griechenland

Mit Methanol auf Kreuzfahrt?

Seit kurzem ist das siebte Exemplar der Mein-Schiff-Flotte in Dienst © Tui

Mit Methanol auf Kreuzfahrt?

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Auf zur Boots-Sause bei Allert Marin

Neu in Werder bei Allert Marin: Beneteau GT 32 © Werft

Auf zur Boots-Sause bei Allert Marin

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So rollert die Fracht auf die Yacht

Mit bis zu 22 km/h im Nu zur Bootstankstelle: Moovi, der Mikro-Laster © Wildberg

So rollert die Fracht auf die Yacht

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Die Tally Ho macht Meilen

Tally Ho

Auch die beste Schraube muss richtig justiert werden © Sampson

Die Tally Ho macht Meilen

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