Kategorie: News & Blogs

Kooperation für die Vendée Globe: Neue Malizia bekommt gleich zwei Schwesterschiffe

Thomas Ruyant, Loïs Berrehar, Boris Herrmann.

Bei der vergangenen Vendée Globe hatte Boris Herrmann noch eingeräumt, dass das Design seiner Malizia zu extrem gewesen sein mag. Nun ändert er die Strategie radikal. Welche Überlegungen dahinter stecken.

Klassentreffen für Europas Bootstester bei Brunswick

Bootsfabrik Brunswick Venture Portugal

Gruppenbild mit Fabrik: Mehr als zwei Dutzend Bootstester kamen nach Portugal © Brunswick Venture

Klassentreffen für Europas Bootstester bei Brunswick

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SR Podcast. Die Segelthemen der letzten zwei Wochen

SR Podcast Titelbild

Carsten hat sich einen Hexenschuss beim Contender-Segeln geholt, Stephan eine kapriziöse SRC-Prüfung bestanden. Außerdem gab es wieder eine vielbeachtete, tragische Havarie und dementsprechende Kommentare. Und Boris bekommt ein neues Schiff. Das und mehr in der neuen Episode.

Tag 5 nach Osten – Ein Unterwasserberg

20.Mai.25, Pazifik, Tag 4.007, 28.686 sm von HH

Unser Wind hat sich in den letzten 24 Stunden gravierend geändert: aus 12 Knoten sind 14 geworden und aus 170 Grad 150. :mrgreen: Atanga zieht unbeirrt ostwärts. Schnurgerade aufs Ziel zu. Wir sind weiter arbeitslos und vertrödeln die Zeit.

Die Stunden der Nachtwache ziehen sich wie Kaugummi. Solange, bis ich in meiner Nachtwache aus Langerweile am Plotter auf unsere Kursline zoome, um zu sehen, wie groß die Schlenker sind, die wir segeln. Mich trifft im ersten Moment der Schlag. Ich sehe nur dunkelblau. Und dunkelblau bedeutet flach. Sechs Meilen vor uns lauert eine Untiefe. Die wird erst beim extremen Zoomen sichtbar. Fünfzehn Meter an der flachsten Stelle.

 

Kelso Bank, grade sechs Meilen breit. Mitten im Ozean. Versteckt unter Wasser, versteckt auf der Seekarte – nur zu entdecken beim extremen Zoomen. Mir ist es unheimlich darüber zu fahren. Wer weiß, was da lauert?

 

Das reicht für uns natürlich zum drüber Segeln.
Ich möchte das nicht. Um uns herum ist es 2500 bis 3000 Meter tief. Was für Wellen mag dieser Berg erzeugen? Ich luve hart an, um südlich an der Untiefe vorbei zu kommen. Keine Meile zu früh. Atanga schrappt mit zwei Meilen Abstand vorbei. Das Wasser wird zunehmend kabbelig. Wir wackeln von einer Seite zur anderen. Verschiede Strömungen geben Schub nach vorne oder bremsen uns aus.
Nach einer guten Stunde ist alles wieder normal.

Auf der Sonarkarte erkennt man den plötzlichen Anstieg noch besser. Der lila Strich ist Atangas Kurslinie.

In der letzten Stunde von Tag fünf wird der Wind jetzt schwächer und schwächer. Wir können noch knapp segeln. Eine dicke Wolkendecke baut sich vor uns auf. Leichter Nieselregen hat begonnen. Wir haben das Konvergenzband erreicht, was das Ende unseres Südwindes markiert.

Tag 6 wird dann wohl eine Änderung unseres Törns nach Osten einläuten.
Wir können unser Glück nicht fassen, die erste Hälfte so einfach geschafft zu haben (Tag ein wird als grober Unfug verbucht, Schwamm drüber [obwohl! – hätte so nicht sein müssen nach 18 Monaten Segelpause ;-) ]) .
Der Routenplaner hatte vor unserer Abfahrt ausgerechnet, dass wir 122 Wenden fahren müssen. Bislang waren es zwei Kreuzschläge. Glücksschweine.

Ende mit Wind am Ende von Tag fünf.

Tag 5: etmal 97 Meilen, davon 97 gut gemacht zum Ziel; 432 Meilen Rest; bereits gesegelt 474 Meilen.

Die Pantry serviert Kartoffelsalat mit paniertem Hühnchenfilet (‚ready to eat‘ aus dem Kühlregal – gar nicht schlecht, nur in der Pfanne noch kurz anwärmen)

Viel Sonne hatten wir noch nicht auf diesem Törn. Einen halben Tag. Den Rest der Zeit ist es grau und sogar regnerisch.

Drei Skipper, ein Design: Boris Herrmanns neues Bootsprojekt

Thomas Ruyant, Boris Herrmann, Loïs Berrehar

Boris Herrmann, Thomas Ruyant, Loïs Berrehar (von links= machen gemeinsame Sache. © Eloi Stichelbaut | polaRYSE

Drei Skipper, ein Design: Boris Herrmanns neues Bootsprojekt

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Vendée Globe: Local Hero Boissières kauft IMOCA von Dutreux – 6. Vendée Globe im Fokus

Niemand hatte ihn abgeschrieben. Doch ein wenig Gedanken macht man sich schon unter den zahlreichen Fans: Arnaud Boissières war nicht mehr „der alte“ nach dem Mastbruch während der Vendée Globe. Doch was macht man, wenn man nichts anderes kann als segeln? Weiter!

Bayesian Untergang: Kapitän Börner spricht von „signifikantem Fehler im ganzen Konzept“

Kapitän Karsten Börner ankerte mit seinem klassischen Zweimaster „Sir Robert Baden Powell“ in der Sturmnacht zufällig neben der „Bayesian“ als das Schiff kenterte und sank. Deshalb wurde er auch von den Ermittlern befragt. Nach der Veröffentlichung des vorläufigen Untersuchungsberichts verstärkt er seine Kritik an der Werft. 

Schweinswale in der Ostsee: Population schrumpft um 28.000 Tiere in neun Jahren

Schweinswale in der Kieler Innenförde

Wer regelmäßig auf der Ostsee segelt, hat es vielleicht schon bemerkt: Die Sichtungen von Schweinswalen, den einzigen in der Ostsee heimischen Walen, werden seltener. Tatsächlich gehen die Bestände dramatisch zurück – mit ernsten Folgen für das marine Ökosystem.

470er-Mixed Europameisterschaft: 5. und 6. für Deutschland – ILCA-WM in China: Nur sechs Rennen

Simon Diesch und Anna Markfort haben nach ihren dominanten Ergebnisse (hier und hier) zum Saisonauftakt die angestrebte Meisterschaftsmedaille bei der EM verpasst. Schon am ersten Tag lagen sie weit zurück, starteten aber eine Aufholjagd. Bei der ILCA-WM wurde nur an zwei von sechs Tagen gesegelt.

Hanse Yachts steht zum Verkauf

Hanse Yachts

Bald unter neuer Führung: Segelyachten von Hanse im neuen Greifswalder Showroom © HanseYachts AG / René Arlt

Hanse Yachts steht zum Verkauf

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Tag 4 nach Osten – Was für ein Wind!

19.Mai.25, Pazifik, Tag 4.006, 28.589 sm von HH

Seit 36 Stunden kommt der Wind konstant aus 170 Grad. 36 Stunden konstant zwischen 12 und 14 Knoten. Der Windmesser steht wie eingefroren. Kaputt? Wir klopfen schon dagegen.
Wir können uns nicht an so einen konstanten Wind erinnern. Der macht uns arbeitslos. Kein zuppeln an den Schoten nötig. Die Segel stehen perfekt. Das Ruder ist festgesetzt, die Windsteueranlage ist die einzige an Bord, die arbeitet. Im Logbuch kann man von der Zeile zuvor abschreiben.
Phan-tas-tisch.

Der Wind ist nun seit einer Stunde um zwei, drei Knoten abgeflaut. Da es weder eine Windsee noch nennenswerten Schwell gibt, schlagen die Segel auch bei mickrigen neun Knoten Wind nicht. Weniger als drei Knoten Speed sind noch übrig. Zu Fuß wären wir schneller. Aber wir lassen es laufen. Die Vorhersage behauptet, dass neuer Wind im Süden in Arbeit ist, der soll uns einholen. Vor uns lauert angeblich eine Flaute.

Tag 4: etmal 94 Meilen, davon 94 gut gemacht zum Ziel; 439 Meilen Rest; bereits gesegelt 392 Meilen.

Die Pantry serviert eingekochtes Gulasch.

 

Absolut nichts zu tun – außer essen …

… viel essen!

Dreimaster kracht in die Brooklyn Bridge

Die Cuauhtémoc kollidiert mit der Brooklyn Bridge in New York © Zack Zhang / dpa

Dreimaster kracht in die Brooklyn Bridge

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