Kategorie: News & Blogs

SailGP: Investorengruppe um Hollywood-Star Anne Hatheway kauft italienisches Team

Das Red Bull Italy SailGP Team ist von einem Konsortium aus Investoren und führenden Persönlichkeiten der Sportbranche übernommen worden, darunter Hollywood-Star Anne Hathaway. CEO und Miteigentümer ist Jimmy Spithill, der das Team zusammengestellt hat.

Hilfe für Meeresschildkröten: Die Projekte der Turtle Foundation

Der Lebensraum von Meeresschildkröten ist durch den Menschen bedroht. Die Turtle Foundation hat sich deshalb dem Schutz der Meerestiere verschrieben.

Quelle

Segelyacht mit vier Personen sinkt in Berlin: Helfer reanimieren Segler vor Ort

In Berlin ist ein Segelboot mit vier Personen an Bord gesunken. Ein Segler ging mit unter. Eine Passantin sah den Vorfall und reagierte sofort. Was passiert mit dem Wrack? Die Bergung gesunkener Boote führt in Berlin regelmäßig zu Problemen – und manchmal zu Possen.

Besucher feiern das Yachtfestival in Neustadt

Der Sonnabend lockte mit bestem Wetter die Besucher in die ancora Marina © ra

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Vendée Globe 2028: IMOCA-Neubau für Justine Mettraux – Stärkstes Frauen-Projekt

Justine Mettraux

Der Schweizerin Justine Mettraux gelang als 8. der Vendée Globe eine der sportlichen Höchstleistungen als erster IMOCA-Foiler der vergangenen Generation. Es war nicht sicher, ob sie weitermachen würde. Aber Boris Herrmann holte sie ins Team und nun bekommt sie einen Neubau.

Affäre Escoffier: Freispruch für Zeitung – Gerichtsverfahren gegen Skipper im März 2026

Die Zeitung Le Canard Enchaîné wurde am Donnerstag, 22. Mai 2025, von einem Strafgericht in Paris freigesprochen. Die Wochenzeitung – bekannt für spektakuläre Enthüllungen und investigativen Journalismus – wurde vom Segler Kévin Escoffier wegen Verleumdung verklagt, nachdem in einem Artikel von einem sexuellen Übergriff am Rande des The Ocean Race 2023  berichtet worden war.

Warnemünde macht sich stark für Olympia

Feierliche Eröffnung der Sportschule mit (v. l.): LSB-Präsident Andreas Bluhm, Rostocks OB Eva-Maria Kröger, MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und IOC-Mitglied Michael Mronz © ra

Warnemünde macht sich stark für Olympia

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Tag 10 nach Osten – Die Ankunft

25.Mai.25, Neukaledonien/Nuoméa, Tag 4.012, 29.095 sm von HH

Die letzten Meilen werden mühsam. Von wegen, wir lassen uns über Nacht gemütlich treiben. Auf einmal setzt der, seit Tagen für Samstagnachmittag angedrohte, kräftige Wind tatsächlich ein. Wir sind viel zu schnell. Wollen nicht mit fünf Knoten die ganze Nacht auf und absegeln.
Als es dunkel wird, reffen wir auf Sturmbesegelung. Atanga wird ausgebremst auf unter zwei Knoten. Somit beschränkt sich unsere Nachtaktivität auf zwei Kreuzschläge. Prima. Nicht so prima sind Böen von bis zu 30 Knoten. Die Gischt fliegt übers Deck. Wir nehmen noch mal richtig Salz auf.

Als es hell wird, motoren wir durch den Pass. Die drei Freunde, Wind, Sonne und Strömung haben sich gegen uns verschworen. 23 Knoten Wind genau auf die Nase. Tiefstehende Sonne von vorn. Und ausgehende Strömung von zwei Knoten. Zwei Meilen holpern wir über eine hässliche Buckelpiste.

Schlechte Sicht gegen die aufgehende Sonne

Kabbeliges Wasser in der Lagune

Die Einfahrt zieht sich. 15 Meilen bis zur Marina. Der Wind Fetch ist ordentlich. In unserer Vorstellung lag eine türkisene, glattgezogene Lagune vor uns. Die Wahrheit sind weiße Schaumkronen und Hacksee.

Kurz vor Mittag erreichen Nuoméa. Den Hauptort und einzigen Einklarierungshafen Neukaledoniens. Wir rufen über Funk die Marina. Ein netter Mitarbeiter meldet sich und spricht mit Achim auf Englisch. „Ihr bekommt Liegeplatz i15.“ Er sagt i. Achim fragt i wie ‚echo‘? „No, no i wie india‘“. :mrgreen:
Okay, Missverständnis ausgeräumt. Steg india soll es sein

Kurz vor der Einfahrt meldet sich der Marinero zurück. „Sorry, neuer Liegeplatz b17, bravo. Anlegen auf Steuerbordseite.“ Achim bereitet Fender und Leinen für Steuerbord vor. Wir fahren in die Marina. Der Marinero meldet sich erneut: „Neuer Liegeplatz c15, auch Steuerbord.“
Uns ist es egal, wo wir festmachen. Achim fährt in die Boxengasse. Wir können die Nummern für die Liegeplätze nicht entdecken. Da sehen wir jemanden winken. Das ist aber nicht Steg C. Doch, doch, dort wo gewunken wird, sollen wir rein. Festmachen mit Backbord. Bis auf einen Fender sind alle auf der falschen Seite. Eine Brustleine haben wir auf Backbord ebenfalls nicht vorbereitet. Der Wind von hinten treibt uns in unsere Lücke. Achim entscheidet mit Backbord anzulegen. Ich bekomme die Vorleine prima zum Marinero rüber. Die legt er als Spring. Sehr gut. Bei der Achterleine träumt er und holt sie nicht dicht genug. Wir drohen den Katamaran neben uns zu versenken. Ich kann uns grade noch abdrücken. Puh, Glück gehabt.
Der freundliche junge Mann entschuldigt sich tausend Mal und ist einfach nur reizend. Man kann nicht böse sein und er ist nicht der vom Funkgerät.

Wir klaren das Schiff auf. Salz aus dem Cockpit wischen, Bimini installieren und warten auf den Mann von der Biokontrolle. Es werden ein paar Opfer-Kartoffeln, Zwiebeln und Eier konfisziert. Unsere Sonnenblumenkerne habe ich hinter dem Mehr versteckt. Das wäre gar nicht nötig gewesen. Er wirft nur einen Blick in den Kühlschrank. „Butter und Käse sind aus Australien?“
„Oui!“ Ich darf alles behalten. Merci, nette Leute hier in Neukaledonien.

Fazit über das Segeln nach Osten
Die Überfahrt war überraschend von wenigen Kreuzschlägen begleitet. Genau sechs Mal mussten wir wenden. Alle Meilen hoch am Wind. Von 33 Knoten bis 5 war alles dabei. Eine leichte Fahrt Richtung Osten, kann man nicht anders sagen.
Ein Unterwand hat ein gebrochenes Kardel. Zum Glück ist ein Ersatzdraht ist an Bord. Das erspart uns Lauferei.
Die Regel sagt, alles, was kaputt gehen kann, geht kaputt. Aber doch bitte nicht ein Kompass. Bei unserem Kompass am Steuerstand ist ein Haltering im Inneren gebrochen. Nicht, dass man noch häufig drauf schauen würde, Plotter und Autopilot zeigen die Kurse viel präziser. Aber ein Kompass ist schon schön auf See.

Alles geht kaputt auf Langfahrt. Aber doch nicht ein Kompass. Made in Germany. Ein Cassens & Plath.
Unser hat nun Schieflage. Ob man das reparieren kann?

 

Tag 10: Meilen total: 883 (davon 224 unter Maschine); direkte Strecke 788, somit nur (!) 95 Meilen beim Kreuzen draufgelegt

Kerstin Zillmer hört: The Sea

Lieblingsmusik

Morcheeba-Sängerin Skye Edwards © Montage: float

Kerstin Zillmer hört: The Sea

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Florida vertreibt Segler

Biscayne bay, coconut grove, florida

Beliebtes Mooring-Revier Biscayne Bay, Florida © Adobe Stock

Florida vertreibt Segler

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Tag  9 nach Osten – Motorfahrt

24.Mai.25, Pazifik, Tag 4.011, 29.196 sm von HH

Direkt hinter dem Squall ist Ende mit Wind. An Tag neun läuft komplett der Motor. Ein Hauch von 5 Knoten Wind ist übrig. Der bremst uns kaum aus, obwohl er genau auf die Nase kommt.

Jetzt stehen wir 27 Meilen vor der Riffeinfahrt und es ist klar, das wird heute nichts mehr bei Tageslicht. Im Dunkeln wollen wir nicht durch einen der zwei Pässe, die uns zur Verfügung stehen. Vom Pass bis zur Marina in der die Immigration erfolgen wird, sind es noch gute 15 Meilen. Neukaledonien hat das drittgrößte Barriere-Riff der Welt. Da der Inselstaat zu Frankreich gehört (nicht zu Europa, sondern ist nur eines der vielen Überseegebiete Frankreichs),  erwarten entsprechend gut betonnte Wege durchs Riff. Aber die Navionics-Karte zeigt ein Gewimmel an Untiefen und Inselchen.

Bei den Franzosen ist Verlass auf gut betonnte Durchfahrten.

Außerdem darf man nachts nicht in der Marina anlegen, solange man noch nicht einklariert ist. Vor der Marina gibt es ein Bojenfeld. Dort dürften wir wohl (?) ankern. An ausgewiesenen Plätzen. Nein danke. In einem unbekannten Bojenfeld im Dunkeln einen Platz zu suchen, das ist uns zu stressig.
Da haben wir es draußen vor der Tür einfacher. Entweder wir drehen bei, falls der angesagte Wind noch kommt oder wir spielen Cocktail-Schäker und lassen uns treiben.

Tag 9: etmal 103 Meilen, davon 103 gut gemacht zum Ziel; 27 Meilen Rest; bereits gesegelt 824 Meilen.

Die Pantry serviert Bratnudeln und alles, was weg muss. Also gibt es einen Rohkostsalat aus Möhren, Paprika und Äpfeln dazu. Die Bio-Sicherheitskontrollen sollen recht streng sein. Mal wieder. Das ist immer schwierig zu planen. Es soll wenig weg geworfen werden, aber auch bis zum Schluss noch etwas Frisches zu essen geben.

Schulter Talk
Vor der Abfahrt habe ich trainiert mich abzustützen und an der Reling hoch zu ziehen. Das ging gut, die Bruchstelle hat nicht gemuckt und das hat mir Sicherheit für den Törn gegeben.
Ich kann den Arm noch nicht oberhalb Schulterhöhe komplett ausstrecken. Und das muss man überraschend häufig auf Atanga. :mrgreen: Der steile Niedergang erfordert bei Schräglage beide Arme, die nach oben greifen. Das ging nicht besonders gut.

Noch immer muss ich meine Oberteile nach Männermanier im Nacken packen, um sie zum Ausziehen über den Kopf zu ziehen. Also mal eben nach hinten greifen, um die Großschot zu öffnen, keine Chance. Viel mehr Dinge als erwartet, sind für mich nicht erreichbar. Die Kraft mit der ich den Arm beim Abfangen der Fliehkräfte in einer Welle benutzen muss, heftiger als mir lieb ist.
Umso froher bin ich, dass ich gar nicht erst geplant hatte irgendetwas frisch zu kochen. Achim brauchte nur Gläser öffnen und Nudeln oder Reis dazu kochen. Wenn es ruhig war, habe ich Obst und Gemüse geschippelt. Das ging prima.
Ich hatte erwartet, dass ich meine Übungen auch auf See machen kann. Aber außer ein paar Dehnübungen im Sitzen ist das Ausgefallen.
Und doch ist die Beweglichkeit besser geworden. Die Wanderschmerzen, zwicken im Schulterblatt, ziehen im Schultergelenk, Stiche im Ellenbogen, sind deutlich besser geworden.
Der heiße Physio-Tipp: Turnerei auf einem schrägen Niedergang wirkt wie eine Wunderkur. ;-)

Noch eine Nacht auf See, dann haben wir es geschafft.

Big Pictures: Faszination 505er Segeln – Hoffmann/Brockerhoff dominieren

Die 505er-Klasse hat früh im Jahr zwei Saisonhöhepunkte erlebt. Schon beim Euro Cup in Südfrankreich entstanden eindrucksvolle Bilder. Bei der Meisterschaft in Glücksburg herrschten erneut perfekte Bedingungen. Die Namen der Sieger sind die selben.