Kategorie: News & Blogs

SR Podcast: Live-Event in Kiel zum The Ocean Race Start. Begrenzte Anzahl an Tickets ab heute verfügbar

Am 10. August 2025 startet das The Ocean Race Europe in Kiel. Wir sind am Abend vorher (9.8.) direkt neben dem IMOCA-Bereich mit einer Live-Podcast-Aufzeichung mit Publikum. Anmeldungen für die begrenzten Plätze ab sofort verfügbar.

Moth Worlds: Tom Slingsby (40) düpiert Profi-Kollegen – wird aber von 24-Jährigem geschlagen

Bei der Moth-Weltmeisterschaft vor Malcesine auf dem Gardasee hat AC- und Sail-GP-Steuermann Tom Slingsby mit einem finalen Sieg noch einen Sprung nach vorne auf den Silber-Platz gemacht – und so auch eine deutsche Medaille verhindert. Aber gegen den neuen Jungstar der Szene kam er nicht an. Wie ist das möglich?

Neues künstliches Riff in Kiel: Was The Ocean Race Europe damit zu tun hat

Der Schweizer Baustoffhersteller und IMOCA-Team Sponsor Holcim hat am Fähranleger des Kieler Stadtteils Friedrichsort ein künstliches Riff ermöglicht. Erst auf den zweiten Blick erklärt sich, wie es zu diesem Spinoff aus dem Segel-Engagement der Firma kommt

DGzRS vor Travemünde: Havariertes Plattbodenschiff gerettet

Die Seenotretter sind am Sonntagnachmittag, 13. Juli 2025, drei Seglern in der Lübecker Bucht zu Hilfe gekommen. Diese liefen bei kabbeligem Seegang Gefahr, vom Wind mit ihrem Plattbodenschiff auf die Küste gedrückt zu werden.

Podcast-Sonderfolge: Regatta-Verantwortliche Dirk Ramhorst und Fabian Bach zur Kritik an der KiWo

12. Juli 2025
von

Stephan Boden
Die Kieler Woche 2025 machte vor allem wegen der Kritik von Philipp Buhl Schlagzeilen. Aber auch andere Segler äußerten ihren Unmut. Wir haben in dieser Sonderfolge mit dem Organisationschef Dirk Ramhorst und Wettfahrtleiter Fabian Bach gesprochen

IQFoil-WM Finale Übertragung: Steinlein mit Bronze – Tragische Britin feiert ihr Happy End

Theresa Marie Steinlein

Theresa Marie Steinlein (23) hat schon bei den Olympischen Spielen mit Platz 6 bei den IQFoilern eine unglaubliche Leistung abgeliefert und als Jüngste fast eine Medaille geholt. Nun räumt sie das erste WM-Edelmetall ab. Sogar der Titel war drin. 

Szenen einer Partnerschaft: „Mein Freund hat ein teures Hobby, was mich langsam stört…“

Auf einer Beziehungsratgeber-Seite fragt eine Frau, wie sie mit der Segel-Leidenschaft ihres Freundes umgehen soll. Einblicke in die Gedankenwelt einer Partnerin, die seine Passion nicht teilt. „Soll ich ihn verlassen? Er ist wirklich ein toller Kerl.“

Technik, die Leben rettet

Rettungsmittel

SOS auf allen Kanälen © OceanSignal

Technik, die Leben rettet

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Stephan Bodens Kolumne: Warum das AIS-System nicht sicher funktioniert

Das automatische Identifikationssystem AIS macht es möglich, andere Schiffe rechtzeitig zu sehen und Kollisionen zu vermeiden. Die Sache hat allerdings einen Haken, die das ganze System unsicher macht. Wie könnte man das ändern?

Fenua auf Kanak-Art

11.Juli 2025, Neukaledonien/Nouméa, Tag 4.059, 29.095 sm von HH

Seit über 2000 Jahren ist Neukaledonien besiedelt. Vor dem Kontakt mit Europäischen Siedlern benutzten die Ureinwohner für ihre verschiedenen Stämme keine einheitliche Bezeichnung.
Die Bezeichnung ‚kanaka maoli – einfacher Mensch‘ wurde von den Missionaren eingeführt und unterschiedslos auf alle Bewohner der verschiedenen Inseln angewendet.
Kanak ist hawaii-polynesischen Ursprungs, bedeutet Mensch und die Bewohner Neukaledoniens haben diese Bezeichnung für sich beibehalten.
Aus der Quelle stammt auch das in Deutschland verwendete Schimpfwort für Südosteuropäer, Araber und Nordafrikaner. Seit den 90er Jahren wurde die herabsetzende Benutzung des Wortes  ‚Kanaker‘ umgedreht und zunehmend als Selbstbezeichnung verwendet. Der Hash #100%Kanaker ist oft ironisch, aber auch selbst aufwertend gemeint. Die deutsche Beschreibung ‚Ruhrpott-Kanaker‘ für  Arbeiter und einfache Menschen wird dann tatsächlich in seine ursprüngliche Bedeutung zurück geführt.

42 Prozent der Bevölkerung in Neukaledonien sind Kanak. Sie sind melanesischen Ursprungs – wie die Bewohner von Fiji –  haben sich aber in den letzten Jahrhunderten viel stärker als die Fijianer mit polynesischen Seefahrern vermischt. Und das sieht man. Ihre Haut ist heller, die Haare weniger kraus als in Fiji. Dazu kommt, dass mindestens über zehn Prozent der Bevölkerung in Neukaledonien Polynesier sind. Das bringt Fenua nach Neukaledonien. Fenua bedeutet ‚Heimat, Land und Zugehörigkeit‘.

Die Stoffläden sind ähnlich bunt wie in Tahiti. Allerdings dominieren in Nouméa grafische Muster. Die Stoffe sind weniger blumig. Auf dem Markt sitzen auch keine Lei-Flechterinnen, die Blütenkränze für den Kopf oder zum Umhängen fertigen. Nur selten sieht man eine Frau mit Blume hinter dem Ohr. Den Polynesiern geht das leichter von der Hand.

Stoffe in Nouméa. Es gibt neben den grafischen Mustern auch die polynesischen Motive mit Hibiskus und Philodendron-Blatt.

Die Kanak-Damen tragen ein Einheits-Kleid. Sackartig fast. Fotos aus dem Stadtmuseum zeigen, dass dieser Look mindestens seit 150 Jahren etabliert ist.  Durch Missionare gefördert.  Junge Mädchen laufen modern mit T-Shirt und enger Hose. Aber es scheint mir, sobald sie verheiratet sind und Kinder haben, dass der Griff zum Einheitskleid selbstverständlich ist.
In dieser Beziehung sind die Polynesier lockerer unterwegs.

Der Übergang von Jeans auf Kleid. Die Freundin ist schon im Einheitslook. Die Kleider haben immer Spitzenbordüren.

Wir bummeln in der Stadt umher. Musik ertönt. Moment mal, das kennen wir doch. Der Rhythmus, das Lied. Es klingt wie die Tanzgruppe von Hao, aus den Tuamotu. Wir biegen um die Ecke. Tatsächlich. Sogar die Kostüme sind in der Art der Tänzer von Hao – mit viel Haut zu sehen.

Die Tanzgruppe mit vielen jungen Mädchen und Frauen vertritt Französisch Polynesien.

Junge Tänzerin der ‚Association Tamara‘.

Und da sind dann auch die typischen Polynesischen Tattoos wieder da.
Tätowierungen sind nicht sehr verbreitet unter den Kanak.

Eine Bühne ist aufgebaut. Es folgt Gruppe auf Gruppe. Es werden verschiedene Inselstaaten im Pazifik repräsentiert. Viele der Tänzer nehmen auch an pazifischen Festivals, wie der Heiva in Tahiti teil.

Gruppe MauMau Fenua. Da ist es wieder – das Fenua.

Ein kleiner Knirps der Gruppe MauMau Fenua.

Die Gruppe der etwas älteren Damen kann keine guten Noten bekommen. Sie haben nicht geübt. ;-) Weder kennen die Ladies den Text, noch können sie synchron zusammen tanzen.
Ein echter Straßenfeger. Fast das gesamte Publikum verlässt die Veranstaltung.

Die Damen von ‚Beaute Divine‘ müssen noch üben.

Bunt – bunter – Fenua

 

Wir wollen auch schon gehen, aber dann kommen die kräftigen Jungs von ‚Fako Galo Gataa‘, die mit kräftigem Gesang und kriegerischem Tanz die Zuschauer zurück locken.

Als letztes tritt ‚Fako Galo Gataa‘ auf. Sie vertreten den Inselstaat ‚Wallis und Fortuna‘.
Kräftige Herren.

Kraftvoll

Sehr züchtig die Damen.

Feuertänzer zum krönenden Abschluss.

Wir stoßen etwas verspätet auf die Vorstellung. Ein paar Gruppen haben wir schon verpasst. Es ist seht schade, dass in der ganzen Stadt kein Hinweis auf solche Veranstaltungen zu finden ist. Die Geburtstagsfeier von Nouméa haben wir auch schon versäumt, weil wir es nicht wussten.
Ein echter Auftrag für das Tourismus-Ministerium.

Wir haben im Marina-Office Prospekte bekommen über die Attraktionen von Neukaledonien als ‚Edition 2016/2017‘. Da hat wohl jemand ein paar Exemplare zu viel in den Druck-Auftrag gegeben. Man darf gespannt sein, wann die aufgebraucht sind. :mrgreen:

Moth WM der Superlative: Neuer deutscher 49er-Star auf Platz zwei – vor Slingsby, Botin und Scott

Richard Schultheis bildet zusammen mit Fabian Rieger das neue deutsche 49er Dreamteam. Nun zeigt der 20-Jährige in einer der angesagtesten Klassen, dass er längst zur Speed-Segel-Elite gehört. Mit über 30 Knoten kämpft er um den WM-Titel. 

Dramatische Verfolgungsjagd: Drogenschmuggler setzen ihre Bavaria in Brand

Vor den Kanaren haben die spanischen Behörden bei starkem Wind eine Segelyacht verfolgt und gefilmt, wie sie das Schiff entern. Die beiden Segler legten einen Brand. Dabei verletzte sich einer schwer.