Kategorie: News & Blogs

Kieler Woche: Eröffnung durch Frank-Walter Steinmeier, Ergebnisse 49erFX und Aalregatta

Gelungender Start der Kieler Woche : Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier segelt mit Boris Herrmann. Den Auftakt machten die 49erFX und die Aalregatta.

Otto Hebecker

OTTO – BOBBY – PETER

Otto Hebecker

Prominenz tauft neue Boote für Olympia

Prominenz tauft neue Boote für Olympia

Die Kieler Woche startet mit Schwachwind und Prominenz. Nach großer Taufparty für fünf Verbandsboote segelt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf der Malizia Explorer.

SailGP: Grael tauscht mit Goodison, Team Germany in Angriffslaune

Leichte Winde, fordernde Zeiten: Beim Halbzeitevent der 6. SailGP-Saison in Halifax konnten zum Auftakt die Favoriten punkten. Team Germany will angreifen.

Sunreef 100 Eco: Groß-Kat mit Elektroantrieb und Solarenergie

Sunreef Yachts hat den ersten 100 Eco zu Wasser gelassen. Der Katamaran kombiniert zwei 360-kW-Elektromotoren mit einer 770-kWh-Batterie und integrierten Solarpanels. Die Weltpremiere findet auf der Monaco Yacht Show statt.

Sunreef 100 Eco: Danzig startet mit Elektroantrieb und Solarenergie

Sunreef Yachts hat den ersten 100 Eco zu Wasser gelassen. Der Katamaran kombiniert zwei 360-kW-Elektromotoren mit einer 770-kWh-Batterie und integrierten Solarpanels. Die Weltpremiere findet auf der Monaco Yacht Show statt.

Hotspots der Ostsee: Kiel-Schilksee – Der Geist von Olympia an der Förde

Wo einst olympische Medaillen vergeben wurden, schlägt noch heute das Herz des deutschen Segelsports. Kiel-Schilksee: Highlights für Segler und Informationen für Gastlieger.

Vor 100 Jahren: YACHT 6/1926 – Künstlerische Regattpreise

In Ausgabe 6/1926 der YACHT beschrieb die Segelsportjournalistin Käthe Bruns unter der Überschrift “Künstlerische Regattapreise” die Crux der nicht immer gefallenden Regattatrophäen.

200. Geburtstag: Georg von Neumayer – von der Flaschenpost zur Forschungsstation

Am 21. Juni 2026 wäre Georg von Neumayer 200 Jahre alt geworden: Als einer der Pioniere und Visionäre der Meeresforschung ist er für die Wissenschaft nach wie vor von großer Bedeutung.

Rennkutter “Nobile”: Traditionssegeln ist hier echte Knochenarbeit

Erst sollte sie Werftarbeitern Ersatzjobs verschaffen, später als Ausbildungsboot dienen. Wie aus der „Nobile“ dann ein waschechter Renner wurde.

Mini Transat: Junger Mini-Segler will 2029 hoch hinaus

Mit 14 Jahren plant Konstantin Kurzeja seine Mini Transat Kampagne 2029 – wie Boris Herrmanns Vendée Globe alles veränderte und wohin die Reise noch geht.

Die beste Feuershow im Pazifik

Fr., 19.Jun.26; Vanuatu, Efate, Mele; Tag 4.390; 29.838 sm total

Die Eigenwerbung für die Feuershow, die jeden Freitag stattfindet, ist vollmundig. Da wollen wir hin. Dafür verlassen wir Port Vila mit seinen Supermärkten. In den nächsten Wochen erwarten wir keine Einkaufsmöglichkeiten. Atanga ist bis zum Versinken des Wasserpasses voll geladen: Wasser, Diesel und reichlich Futter. Ich habe dreißig Mahlzeiten eingekocht. Schwerstarbeit.

Wie zur Atlantik-Überquerung: Die nächsten Wochen erwarten wir wenig Infrastruktur.

Was fehlt, sind Eier. Um mit Oliver Kahn zu sprechen: Eier, wir brauchen Eier!
Im Supermarkt stehen wir vor einem leeren Regal. :shock:
Wir klappern die kleinen Mini-Shops an der Promenade ab und werden fündig. Ein letzter 30er-Träger, eingeschweißt mit einer Folie. Halt! Das Legedatum war am 5. Mai! Das ist ja über sechs Wochen her. Nicht klimatisierter Laden. Daneben stehen 6er-Kartons ohne Datum, aber gleiche Legebatterie. Die Katze im Sack, besser gesagt, das Küken im Ei. Wir suchen weiter. Nächster Laden, gleiche Eier, gleiches Datum.
Erst nach einem Gewaltmarsch durch die halbe Stadt finden wir Eier anderer Herkunft. Komplett ohne Datum. Die nehmen wir jetzt einfach. Was soll schon passieren? :mrgreen:

30er-Träger gibt es auch gerne mal ohne Folie. Gut für den, der ein Band im Rucksack findet. Diese Eier hatten auch kein Datum und waren tadellos.

Bis zur Beach-Bar mit der Feuershow ist es nicht weit. Nach sechs Meilen fällt der Anker vor einem weitläufigen Strand. Trotz kräftiger Böen liegen wir hier ganz prima.
Die Show ist beliebt. Frühes Kommen sichert gute Sicht. Wir sind schon um 17:00 Uhr am Strand. *** Wir finden einen Platz in der ersten Reihe, Mitte. Prima.

Plätze gibt es genug. Kurz vor 8:00 Uhr war noch viel frei. Links, das ist die Schlange für die Pizza-Bestellung. Knapp 90 Minuten später hatten alle ihr Essen.

Aufbau der Feuerstäbe und Dreizack und anderer Schleudergeräte.

Die Show beginnt. Dreißig Mitglieder der örtlichen Tanzgruppe ‚Wan Smolbag‘ springen auf den Strand. Zu moderner Popmusik wird Feuer geschleudert, gespuckt und gedreht. Die Funken sprühen. Es stinkt nach Petroleum. Bei vielen Feuerstößen gleichzeitig wird es warm in der ersten Reihe. Fast meint man, dass die Haare ansengen.
Hier wird nicht lang gefackelt, sondern die beste Feuershow des Pazifiks abgeliefert.

Wie man es sich vorstellt: knackige junge Männer …

Auch drei junge Frauen sind dabei. Die haben beim Jonglieren weniger gepatzt als ihre männlichen Kollegen.

Unter Einhaltung sämtlicher Feuerbrand-Vorschriften werden an langen Stangen Fackeln über die Köpfe der ersten drei Reihen gehalten. Mutig. :mrgreen:

Das furiose Finale. Eine absolut nette Show.

 

*** Show-Infos

Wir sind auf die allgemeine Information „man muss reservieren“ und „ man muss früh vor Ort sein“ hereingefallen. Reservieren muss man nur, wenn man in der Bar an einem der Tische sitzen will. Von wo aus man tatsächlich den schlechtesten Blick auf das Spektakel hat.
Wer zufrieden mit einer Pizza auf dem Schoß ist, braucht weder eine Reservierung, noch muss man bereits um 17:00 Uhr vor Ort sein. Auch eine Stunde später gab es noch gute Plätze, da die meisten Leute einen Tisch reservieren.
Und wer ganz spät kommt, setzt sich einfach vor die erste Reihe in den Sand. Hier wird es dann heiß. Stört aber nicht wirklich jemanden.

Da der Eintritt der Show kostenlos ist, wird die Sause durch den Verzehr der Zuschauer finanziert. Das Programm startet erst, wenn alle ihr Essen bekommen haben (Burger, Fish&Chips, Pizza usw.). Bei uns erst um 19:30 Uhr. Da war unser Hintern auf den schmalen, niedrigen Bänken schon ganz schön platt gesessen.

– Happy Hour auf Getränke zwischen 17:00 und 18:00 Uhr. Happy Hour heißt nicht ‚halber Preis‘. Aber ein Euro Nachlass für ein Bier macht ja auch schon happy.
– Am Ende der Vorstellung geht ein Hut durch die Reihen. Die Feuer-Truppe freut sich über Spenden.