Stephan Bodens Kolumne: Wenn das neue Jahr beginnt und die Zeit plötzlich knapp wird.

Jedes Jahr das Gleiche: Nach dem Auswassern nimmt man sich Arbeiten vor – man hat ja den Winter über Zeit. Dann naht plötzlich völlig überraschend das neue Jahr.

Jedes Jahr das Gleiche: Nach dem Auswassern nimmt man sich Arbeiten vor – man hat ja den Winter über Zeit. Dann naht plötzlich völlig überraschend das neue Jahr.

Boris Herrmann ist es über die Weihnachtstage nicht gelungen, bei der Venbdée Globe größere Akzente zu setzen. Sein Rückstand auf Rang 6 ist angewachsen und er droht Platz 7 zu verlieren. Der vor ihm segelnde Jérémie Beyou hat das Podium schon abgehakt.

Untergang der Bayesian, Orcas, Olympia, Americas Cup und natürlich die Vendée Globe. 2024 war ein Jahr voller Segel-Ereignisse. Wir haben die Themen rausgesucht, die uns am meisten bewegten. Der Podcast-Jahresrückblick.

Boris Herrmann konsolidiert bei der Vendee Globe Rang 7 auf der Höhe von Point Memo und pirscht sich weiter an die vor ihm segelnde Gruppe heran. Sein Speed ist bei instabilen Bedingungen hoch. Dennoch holen die Verfolger deutlich auf. Wie kann das sein?

Während vorn an der Spitze die Post abgeht und die Führenden zwei Tage vor dem alten Rekord liegen, rückt die Gruppe dahinter immer stärker zusammen. Boris hat gute Chancen, unter die Top 5 zu kommen – wenn der Wind für Malizia günstig ist. Außerdem gibt es neue Schadensmeldungen.

Boris Herrmann ist wieder auf dem Vormarsch. Bei den harten Vorwindbedingungen im Pazifik punktet er aktuell mit seinen theoretischen Vorteilen auch in der Realität. Aber die Konkurrenz ist auch durch Reparaturen gehandicapt.

Der Rekord für die schnellste Weltumseglung mit Crew steht bei 40 Tagen – aufgestellt vom Non-Foil-Ultim-Trimaran IDEC mit Skipper Francis Joyon im Jahr 2017. Die „junge Generation“ der Foil-Ultims hat seitdem mehrere Versuche, diesen Rekord zu brechen, aufgeben müssen. Klappt es dieses Mal?

Muss man sich Sorgen machen, oder geht es ihm wirklich gut? Boris Herrmann zeigt in seiner aktuellen Nachricht von Bord pfeifend eine Tanzeinlage zu „Africa“ von Toto.

Namensfindung ist schwer. Vor allem, wenn es um Boote geht. Bevor das Boot getauft wird, sollte besser noch zehnmal überlegt werden, ob und welche Folgen ein Name haben kann.

Tanguy le Turquais (35) hat seine Fans und das Team geschockt, seit bekannt wurde, dass sich ein Stringer in seinem IMOCA gelöst hat. Der Mann von Clarisse Crémer und Vater ihres Kindes bemerkte ein Ablösen der wichtigen strukturellen Verstärkung in Längsrichtung.

Handicap-Segler Damien Seguin zählt längst zur IMOCA-Elite. Zwar läuft es bei dieser Vendée Globe nicht gerade wunschgemäß, doch selbst nach einer kernigen Reparatur mit leichter Verletzung schätzt er seine Chancen auf eine Top Ten-Platzierung noch relativ hoch ein.

Boris Herrmann hat bei der Vendée Globe Paul Meilhat eingeholt und segelt nun auf Rang acht. Jetzt verliert er auch nicht mehr auf die Gruppe vor ihm. Der Rückstand zu Rang vier beträgt 279 Meilen. Gut eine Woche lang bis Kap Hoorn herrschen nun „Malizia-Bedingungen“.