Auf Wiedersehen mit Whitbread

Weltumsegler 1973: In der Badehose am Äquator © ASV Kiel
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Weltumsegler 1973: In der Badehose am Äquator © ASV Kiel
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Bei der sportlichen Elan E6 will man ganz genau wissen, wie das Segel steht © Julijan Visnjevec
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Es ist angerichtet! Bob mit Block © Leo Sampson

Wieder zurück im Rennen: die Crew von Guyot environnement Team Europe © Charles Drapeau
Egal, ob der einwöchige Sommertörn oder ein mehrmonatiges Sabbatical anstehen: Die Ostsee lässt sich wunderbar für kurze und ausgiebige Törns nutzen. Unsere Tipps nach Zeit.

Fehlt nur noch, dass die Sirenen rufen © Liv Oelreich
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Kein schöner Anblick: Diese alte Yacht muss entsorgt werden, und das kommt auf tausende Boote zu © Aper
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Blick von der Mastspitze auf Vathy © Wolfgang Kahl
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Der Kanal von Korinth ist ab 1. Juni 2023 wieder für die Dauer der diesjährigen Tourismussaiso für den Schiffsverkehr freigegeben. Aufgrund von Reparaturarbeiten in Folge von mehreren Erdrutschen war der bedeutsame Kanal in Griechenland zuletzt seit Oktober 2022 gesperrt.
Am 1. Juni 2023 wird der Kanal von Korinth wieder für den Schiffsverkehr öffnen. Das berichtet die dpa unter Berufung auf die Website des Kanals. Der heute insbesondere für den Tourismus bedeutsame Kanal, der in Griechenland die Halbinsel Peloponnes vom griechischen Festland trennt, war zuletzt im Oktober 2022 für Reparaturarbeiten geschlossen worden. Zuvor hatte es mehrere Erdrutsche gegeben, die die sichere Durchfahrt unmöglich machten.
Kanal von Korinth als Touristenattraktion
Schon seit 1893 erleichtert der Kanal von Korinth den Schiffsverkehr in Griechenland. Die 6,3 Kilometer lange Wasserstraße verbindet den Saronischen Golf mit dem Golf von Korinth und verkürzt die Fahrt von der Adria und dem Ionischen Meer in die Ägäis um mehrere hundert Kilometer. Durch seine bis zu 85 Meter hohen, fast senkrecht abfallenden Wände ist der Kanal heute vor allem in der touristischen Schifffahrt beliebt. Schiffe dürfen den Kanal bis 17 Meter Breite passieren.
Kanal von Erdrutschen und Felsstürzen beeinträchtigt
In den letzten Jahren wurde die Durchfahrt durch den Kanal von Korinth immer wieder von Erdrutschen und Felsstürzen beeinträchtigt. Ein Erdrutsch im Januar 2021 hatte zu einer längeren Sperre für Wiederherstellungsarbeiten geführt. Erst 2022 wurde der Kanal wieder für die Dauer der Tourismussaison von Juli bis Oktober geöffnet. Für weitere Wiederherstellungsarbeiten war der Kanal von Oktober 2022 bis Ende Mai 2023 erneut geschlossen. Auch 2023 wird der Kanal voraussichtlich nur bis zum Ende der Tourismussaison am 30. September geöffnet bleiben.
Die Beendigung der Reparaturen – und damit die dauerhafte Öffnung des Kanals – ist nach offiziellen Angaben für Anfang 2024 geplant.
Die neuen Flüssiggas-Terminals auf der Ostsee ziehen an zwei Reeden Befahrensverbote mit sich, die es unbedingt zu beachten gilt. Die Wasserschutzpolizei verhängt hohe Strafen.
Zwischen 150 bis 450 Euro Strafe werden fällig, wenn die neue Allgemeinverfügung (Bekanntmachungen für Seefahrer 135 und 136/23) vom 8. Mai 2023 missachtet wird. Hintergrund sind die neuen LNG-Flüssiggasterminals, genauer gesagt die LNG-Frachter, die auf Reede liegen. Wenn sich ein solcher Gas-Tanker auf den beiden Reeden befinden, dürfen Sportboote sich nicht in dem Bereich aufhalten oder ihn befahren. Auf der Ostsee sind zwei Gebiete betroffen:
Nordperd-Reede
Diese Reede befindet sich an der Ostseite der Insel Rügen, südöstlich der Bucht „Prorer Wiek“ in der Nähe von Sassnitz. Liegt hier ein LNG-Tanker vor Anker, dürfen sich keine anderen Fahrzeuge in dem Bereich befinden. Sportbooten ist ein Sicherheitsabstand von einer Seemeile vorgeschrieben.
Die Nordperd-Reede befindet sich innerhalb der der Verbindungslinien folgender Koordinaten (Fassung vom 26.05.2023):
54° 25,0000’N 013° 46,6420’E
54° 25,0000’N 013° 48,3580’E
54° 24,0000’N 013° 48,3580’E
54° 24,0000’N 013° 46,6420’E
Bitte beachten: diese Koordinaten sind am 26.05.2023 geändert worden (BfS 158/23).
Hier geht es zur Meldung der Wasser- und Schifffahrtstraßenverwaltung
Lubmin-Reede
Das zweite betroffene gebiet, die Lubmin-Reede befindet sich im Greifswalder Bodden, nordwestlich der Marina Lubmin, etwa in Höhe des ersten Tonnenpaares (LU2) des Fahrwassers. Das kreisförmige Gebiet erstreckt sich in einem 350 Meter Radius um die Position 54° 10,50‘ N 013° 35,70‘ E. Auch diese Reede darf bei ankernden LNG Frachtern nicht befahren werden. Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand beträgt hier 0,5 Seemeilen.
Da zwischen den Tankern und dem Hafen Lubmin ein starker Shuttle- und Versorgungsverkehr besteht, sollten Sportbootfahrer generell in diesem Bereich sehr aufmerksam sein. Die Berufsschifffahrt hat im zu querenden Fahrwasser gemäß §25 Seeschifffahrtstraßen-Ordnung Vorfahrt.
Bereits einige Strafen verhängt
Die Wasserschutzpolizei kontrolliert in beiden Gebieten verstärkt. Laut Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern hat die Wasserschutzpolizei Sassnitz bereits mehrere Verstöße registriert. Die Strafen können hier bis zu 450 Euro betragen. Schiffsführer werden gebeten, sich auch über die UKW Meldungen der Verkehrszentralen zu informieren.
Titelbild: Venti Views/ Unsplash

Felix Klarmann, Projektleiter der Interboot © Messe Friedrichshafen
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