Grund berührt! Was tun?

Wo kommen nur die Riefen her? © Yachtverstand

Wo kommen nur die Riefen her? © Yachtverstand

Kann prima mithalten: die Axopar 25 Electric wird von einem 300-PS-Elektromotor angetrieben. © Wildberg
Continue reading Die erste elektrische Axopar at float Magazin.

Die Ixylon überzeugt Autor Michael Krieg (an der Pinne) © BTM Marine
Continue reading Doppeltes Schwert hält besser at float Magazin.

Technikraum ohne Klaustrophobie-Gefahr © Leo Sampson
Continue reading Rennkutter auf Weltraum-Odyssee at float Magazin.

Das Hochdruckgebiet dominiert ab morgen das westliche Mittelmeer © Wetterwelt
Continue reading Die sechs heißesten Tage am Mittelmeer kommen at float Magazin.

Von Kiel nach Capetown segelten 1973 Kieler Studenten. Hier im Bild: Reinhard Laucht, Maximilian Heinemann und Uli Blank © ASV Archiv
Continue reading 15 Studis kommen um die Welt at float Magazin.

Welchen Kurs steuert die deutsche Bootsbranche im Sommer 2023? © Absolutvision
Continue reading Deutsche Bootsbranche im Sommerloch at float Magazin.
Neue Regelungen für Bootsfahrer in Kroatien sehen unter gewissen Umständen eine Tragepflicht von Rettungswesten auf Booten und eine Helmpflicht bei Jetskifahrten vor. Das müssen Bootsfahrer jetzt beachten.
In Kroatien gibt es seit Kurzem neue Reglungen für Bootsfahrer. Hierbei handelt es sich um ein Gesetz, das bereits 2020 verabschiedet, bislang aber aufgrund von Corona noch nicht ausgeführt wurde. Das Gesetz sieht unter anderem Verschärfungen bei den Regeln für das Tragen von Rettungswesten, Helmen und mehr vor.
Tragepflicht für Rettungswesten in Kroatien
Wie aus dem Artikel 7 des Gesetzes hervorgeht, müssen alle Personen an Bord eines offenen Bootes (z.B. JetSki, Schlauchboot, Boot ohne Kabine) eine Rettungsweste tragen, wenn
sie in den Küstenmeeren und Binnengewässern der Republik Kroatien fahren
die Geschwindigkeit 20 Knoten übersteigt
Die Regelung gilt für Erwachsene und Kinder gleichermaßen für die gesamte Dauer der Reise. Darüber hinaus müssen die Boote auch über ein Sicherheitsarmband bzw. über eine QuickStop-Vorrichtung verfügen.
Wie die Kroatische Zentrale für Tourismus dem ADAC bestätigt hat, gilt die Regelung nicht nur für Boote unter kroatischer Flagge, sondern für alle Boote, die sich in kroatischen Gewässern befinden und die oben genannten Voraussetzungen erfüllen.
Weitere Regelungen: Helmpflicht und Co. in Kroatien
Neben der Tragepflicht für Rettungswesten sieht das Gesetz auch die folgenden neuen Regelungen vor:
Die Fahrer von Wassermotorrädern (Jetskis, etc.) müssen unabhängig von der Geschwindigkeit eine Rettungsweste und einen Schutzhelm tragen
Zieht ein Schnellboot oder Wassermotorrad einen Skifahrer, einen Fallschirmspringer o.Ä., muss es über einen konvexen Rückspiegel verfügen
Bei Verstößen gegen die genannten Gesetze ist ab sofort mit Bußgeldern oder im schlimmsten Fall mit Stilllegung des Wasserfahrzeugs zu rechnen. Da Gesetze in Kroatien oftmals unterschiedlich ausgelegt werden, empfiehlt es sich aber dennoch, die genaue Anwendung im Zweifelsfall bei den Hafenbehörden und touristischen Institutionen vor Ort zu erfragen.
Welche Infrastruktur benötigt die Wassersportbranche in der Zukunft? Wo ist mehr Unterstützung durch Politik und Wirtschaft nötig? Gemeinsam mit dem BVWW möchten wir herausfinden, wie wir den Wassersport weiter vorantreiben können. Mach jetzt bei unserer Umfrage im ADAC Skipper Club mit und hilf uns dabei!
Der Wassersport – und vor allem der Bootssport – erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Konträr dazu wurde die Wasserstraßen-Infrastruktur im Land seit Jahrzehnten vernachlässigt – an vielen Ecken und Enden sind dringend Investitionen notwendig.
Um die Bedingungen für Wassersport in Deutschland zu verbessern, führt der der Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V. (BVWW) derzeit eine Studie zu Strukturen im Bootsmarkt durch. Hierbei handelt es sich um die Fortsetzung einer bereits 2016 durchgeführten Befragung und eine der wenigen repräsentativen Studien in der Branche.
Umso wichtiger ist die Bedeutung der Studie für die Weiterentwicklung des Wassersports, da sie politischen Vertretern wichtige Argumente und Fakten zur Ist-Situation liefert und so als Entscheidungshilfe dienen kann.
Neue Umfrage im ADAC Skipper Club
Der ADAC möchte die Durchführung der Studie so gut es geht unterstützen. Deshalb sind die Fragen in Kürze auch Thema im ADAC Skipper Club. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Bootsfahrern, die durch regelmäßige Befragungen die Möglichkeit haben, selbst mitzugestalten, indem sie ihre Meinungen und Wünsche zu aktuellen Themen teilen.
Wir laden Euch herzlich dazu ein, an der nächsten Umfrage im ADAC Skipper Club zu Strukturen im Bootsmarkt teilzunehmen und so zu besseren Bedingungen für die Wassersportbranche beizutragen. Die Umfrage steht ab 14.07. für euch im ADAC Skipper Club zur Verfügung.
Solltet Ihr noch nicht im ADAC Skipper Club registriert sein, könnt Ihr euch problemlos in wenigen Minuten dazu anmelden:
Jetzt beim ADAC Skipper Club registrieren
Die Anmeldung ist selbstverständlich kostenlos. Die Teilnahme an sämtlichen Umfragen im ADAC Skipper Club ist freiwillig und kann jederzeit ganz einfach wieder beendet werden.
Nach der Registrierung oder falls Ihr bereits Mitglied im ADAC Skipper Club seid, erhaltet Ihr in Kürze eine Mail mit dem Link zur Umfrage.
Wir bedanken uns bereits im Voraus für Eure Teilnahme und zählen auf Eure Hilfe!

Blauwasser deluxe – jetzt auch elektrisch © Werft

Gemeinsam zum Vokalalphabet: Die einen rudern, die anderen singen © Liv von Oelreich/R2AK
Continue reading Ohne Seefahrt kein Vokal-Alphabet at float Magazin.
Kroatien ist ein echtes Traumrevier für Wassersportler bietet zahlreiche Törnmöglichkeiten. In einem ADAC Online-Seminar hat Kroatien-Kenner Thomas Käsbohrer kürzlich Tipps zu den schönsten Plätzen im Norden des Landes gegeben und die wichtigsten Do’s und Don’ts verraten.
Jahr für Jahr zieht es Skipper aufs Neue nach Kroatien. Kein Wunder, denn dank seiner einzigartigen Landschaft – geprägt von zerklüfteten Küsten und malerischen Buchten mit kristallklarem Wasser – und den unzähligen Törnmöglichkeiten vor Ort hat sich das Land an der Adria zurecht einen Namen als Traumrevier gemacht. Unter anderem ist auch der Norden Kroatiens ein lohnendes Revier.
Thomas Käsbohrer kennt Kroatien wie seine Westentasche. Der erfahrene Skipper und Buchautor ist regelmäßig im Land unterwegs. Bei einem ADAC Online-Seminar – exklusiv für Abonnenten der ADAC Skipper News und Mitglieder des ADAC Skipper Clubs – hat er kürzlich das Revier Kroatien Nord näher beleuchtet. Nicht nur gab Käsbohrer Tipps zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und Törnzielen in Kroatiens Norden. Auch die wichtigsten Dos und Don’ts wurden vom Kroatien-Kenner vorgestellt.
Das sind die schönsten Plätze im Norden Kroatiens
Für Thomas Käsbohrer gibt es im Norden von Kroatien gleich mehrere Orte, die besonders hervorstechen und stets einen Besuch wert sind. Dazu gehören:
Novigrad
Pula
Punat
Susak
Novigrad
Novigrad liegt an der Westküste der Halbinsel Istrien. Im Gegensatz zu anderen Städten auf der Halbinsel wie Rovinj oder Poreč geht es in Novigrad noch deutlich ruhiger zu. Dennoch gibt es auch hier eine historische Altstadt mit den typischen verwinkelten Gässchen und viel zu sehen. Für Käsbohrer zählen vor allem das dreitägige Pelagiusfest in der letzten Augustwoche, die Fischrestaurants in der Altstadt und der Strand nördlich der Marina Nautica Novigrad zu den Highlights der Stadt.
Pula
An der Südspitze Istriens liegt mit Pula ein nicht weniger reizvoller Ort. Schon in der Antike errichteten die Römer hier eine Kolonie, von der heute noch der Augustustempel und das bestens erhaltene Amphitheater.
Ab dem 19. Jahrhundert erlangte Pula unter österreichischer Herrschaft zudem Bedeutung als einer der wichtigsten Häfen der Donaumonarchie. Auch heute noch prägen die Wahrzeichen der Antike und die Architektur der Habsburger das Stadtbild unweit der ACI Marina Pula. Für Käsbohrer zählen ein Besuch bei der Primavera Bakery und der Kauf von frischem Fisch in den Markthallen zu den Fixpunkten eines jeden Pula-Besuchs.
Punat
Punat liegt im Süden der Insel Krk in einer geschützten Bucht. Mit der Marina Punat, die zugleich auch ADAC Stützpunktmarina ist, verfügt die Gemeinde über einen der bekanntesten Yachthäfen in der nördlichen Adria. Zudem zählt der Ort zu den größten Yachtcharter-Stützpunkten in Kroatien. Ebenso wie Pula reichen die historischen Wurzeln von Punat zurück in die Antike. Der Ort ist zudem geprägt vom vorherrschenden Olivenanbau, was sich in zahlreichen Olivenhainen und einer zu besichtigenden Ölmühle aus dem 18. Jahrhundert widerspiegelt.
Die Insel Susak
Eine besondere Insel, der immer wieder Karibik-Flair nachgesagt wird, ist die Insel Susak. Die Insel liegt rund 13 Kilometer von Mali Lošnj entfernt in der Kvarner Bucht. Der gleichnamige Hauptort bietet einen kleinen Stadthafen mit einer Handvoll Liegeplätze. Die Insel besteht ausschließlich aus Sand. Dadurch beherbergt Susak auch einige der schönsten Sandstrände Kroatiens.
Daneben wird das Landschaftsbild der Insel von Schilf geprägt, welches Susak vor Erosion schützt. Für Thomas Käsbohrer sind auch die Wanderungen über Sandwege zu alten Friedhöfen und Kapellen ein besonderes Erlebnis auf Susak. Die Insel ist zudem seit jeher autofrei. Wer also nach Entschleunigung sucht, wird in Susak definitiv fündig.
Weitere Orte in Kroatien, die einen Besuch wert sind:
Die Insel Cres
Mali Losinj
Die Telascica-Bucht
Die Kornaten
Mehr zum Revier Kroatien für Wassersportler
Dos und Don’ts: Worauf man in Kroatien achten sollte
Neben seinen Empfehlungen der schönsten Orte in Kroatien gab Thomas Käsbohrer auch Tipps, die man in Kroatien beachten sollte. So sollte man laut Käsbohrer unter anderem stets einen Blick auf Marinapreise werfen und auch beim Tanken wachsam sein.
Marinapreise
Marinapreise sind in Kroatien insbesondere im letzten Jahr teils stark angestiegen. Zu den Spitzenreitern bei 12-13m zählt die Marina Porto Rosso auf der Insel Lastovo (+128,6 % Preissteigerung), die Marina Borik bei Zadar (+44,5 % Preissteigerung) und die Mitan Marina Muruskva (+40 % Preissteigerung).
Tanken
Beim Tanken sollte man in Kroatien wachsam bleiben. Es lohne sich laut Käsbohrer, bereits vor der Rückkehr in den Hafen zu tanken. Daneben sollte man auf Nullstände an Zapfsäulen achten. Auch komme es ab und an vor, dass Zusatzartikel verrechnet werden, die so nicht gekauft wurden – ein zusätzlicher Blick auf die Tankquittung lohnt sich also.
Anforderungen an die Seemannschaft
Der Norden Kroatiens gilt zwar im Vergleich zum Süden des Landes als „einfacheres“ Revier. Dennoch sollte man sich auch hier gründlich auf den Törn vorbereiten und spezielle Anforderungen an die Seemannschaft beachten. Laut Käsbohrer sollte man vor einem Törn in Kroatien unbedingt gründliches Ankern üben.
Vor Ort sollte man Bojenfelder stets überprüfen: Idealerweise sollten die Bojen frei von Muschelbewuchs sein und auch ein Blick unter Wasser kann nicht schaden: Nicht selten steht der Betonblock der Verankerung auf dem Kopf. Das kann dazu führen, dass die Leine bei Zug an der Kante des Betonblocks scheuert und sich im schlimmsten Fall löst.
Fazit zum Traumrevier Kroatien
In seinem Vortrag hat Thomas Käsbohrer gezeigt, dass sich ein Törn im Norden von Kroatien auf alle Fälle lohnt. Dank zahlreicher – auch weniger bekannten – Zielen entlang der Küste gibt es zwischen Koper und den Kornaten viel zu sehen. Doch auch, wenn Kroatiens Norden als weniger anspruchsvolles Seerevier gilt: Eine gute Vorbereitung auf den Törn und eine gute Seemannschaft sind auch hier Pflicht.
Du möchtest in Zukunft keinen ADAC Online Vortrag mehr verpassen? Dann melde dich jetzt zum ADAC Skipper Club oder für die ADAC Skipper News an und sei beim nächsten Mal mit dabei.
Titelbild: Marina Punat aus der Luft. Credit: Luka Tabako Photography