„Wir bauen die begehrenswertesten Boote der Welt“

Michael Frauscher auf der 1414 Demon Air © Kerstin Zillmer
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Michael Frauscher auf der 1414 Demon Air © Kerstin Zillmer
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Die Art, wie wir navigieren, hat sich in den vergangenen Jahren fast schon revolutionär geändert. Machen in Zeiten von zuverlässigen elektronischen Plottern und Apps Papierseekarten noch Sinn?

In unserer Rubrik „Dumm gelaufen“ tauchen inzwischen einige sportliche Brückendurchfahrten auf, bei denen das Rigg von oben kam. So wie zuletzt hier und hier. Aber keine Passage wurde so selbst- und zielsicher vorgetragen, wie diese.

Gerade noch schien es, Thomas Ruyant, einer der größten Player im IMOCA-Zirkus, hätte einen wohl durchdachten Plan für die Beibehaltung seiner Spitzenposition entwickelt, da gibt er bekannt, dass sich sein Hauptsponsor zurückzieht. Was das bedeutet.

Pantaenius bietet eine spezielle Langfahrt-Krankenversicherung an © Brambusch
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Der Italiener Ambrogio Beccaria kauft einen der schnellsten IMOCA auf dem Markt und steigt damit in die erste Liga auf, um bei der Vendée Globe 2028 zu starten. Der Class40-Dominator holt sich Thomas Ruyant als Co-Skipper an Bord und startet mit ihm in Kiel beim TORE.

Für manch einen mögen Optimisten-Jollen nicht mehr in die heutige Zeit passen. Wie soll das gut 77 Jahre alte kantige Design mit Sprit-Takelung Kindern den Spaß am Sport vermitteln? Aber es funktioniert immer noch, wie dieses Video und aktuelle KV-Mitgliederzahlen aus Deutschland zeigen.

Simon Diesch/Anna Markfort haben noch eine Rechnung mit Olympia offen © Felix Diemer
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Alle vier Jahre kommt es im olympischen Segelsport zur Wachablösung. Neue Namen steigen in den Ranglisten auf, alte verabschieden sich. Neue Crews werden gebildet, alte brechen auseinander. Bei der Trofeo Princesa Sofía kann der neue Status Quo beobachtet werden. Wo steht Deutschland?

Der einzige deutsche Teilnehmer wird nach knapp 700 gesegelten Seemeilen bei dieser zweiten Etappe auf Rang 1 geführt. Kommt er gut mit den leichten Winden klar? Ist er ein guter Stratege? Spielt Karma eine Rolle? Die 5.80 m Schiffchen segeln so lange über den Pazifik, wie die IMOCA um die Welt.

Er frühstückte gemütlich, ließ die Yacht unter Autopilot fahren und fuhr im Naturschutzgebiet auf die Steine. Die Bergung des Wracks und die Säuberung der Umwelt dauerten fast vier Monate. Nun wurde der Skipper härter bestraft als von der Staatsanwaltschaft gefordert.

Was zunächst nach einem KI-Fake aussah, stellte sich als realer Vorgang dar: an der Küste vor Haffkrug blubbert die Ostsee. Die Grund für das unheimliche Schauspiel scheint nun gefunden.