Archiv der Kategorie: Float

World Oceans Day

Eine Million Plastikflaschen werden täglich weltweit produziert, jedes Jahr kaufen, benutzen und entsorgen zwei Milliarden Menschen sechs Millionen Tonnen Plastik. Alarmierende Zahlen, die uns zum sofortigen Handeln und Umdenken aufrufen!

Wir berichten auf float kontinuierlich über das Thema Plastikmüll, weil es das wichtigste Problem unserer Zeit ist. Ohne Ozeane kein Leben. Zum heutigen World Ocean Day wollen wir deshalb über das Leben in den Ozeanen berichten.

Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen des Pazifik

Das Projekt nahm seinen Anfang, als der Regisseur und Autor Chris Jordan und der Aktivist und Fotograf Manuel Maqueda vom Müllstrudel in der Nähe der Midway Islands im Nordpazifik zwischen Japan und Hawai erfuhren. Sie besuchten die Inseln mit ihrem Team und filmten und fotografierten Tausende von jungen Albatrossen, die verendet am Strand lagen – ihre Mägen waren mit Plastikmüll gefüllt. Die Aufnahmen zeigen sehr eindringlich das Leid der Vögel. „Sie beschreiben die zerstörerische Kraft unserer Kultur des Massenkonsums und das geschädigte Verhältnis der Menschheit zur lebenden Welt“, schreibt Jordan.

Bei ihrem nächsten Besuch von Midway dokumentiert das Team lebende Albatrosse, die zu Hunderttausenden auf der ganzen Insel singen und tanzen. Insgesamt acht Mal in vier Jahren kehren sie nach Midway zurück und erleben mit jeder Reise die Schönheit, Anmut und Empfindung der Vögel intensiver.

Chris Jordan arbeitete für den Film mit verschiedenen Redaktions-, Schreib- und Produktionsteams zusammen, um das mehr als 400 Stunden umfassende Material in einen Film zu verwandeln. In seinem Studio in Seattle experimentierte er mit Ton und Musik, schrieb die Erzählung und nahm sie auf. Sein Freund und Mitarbeiter Jim Hurst, der als leitender Kameramann und Tontechniker das Projekts begleitet hatte, half bei der Soundgestaltung und Audiomischung.

Der Schnittstil des Films weicht von traditionellen Dokumentarfilmen ab. Jordan wollte die „intensiv lebendige, sinnliche, emotionale und spirituelle Erfahrung“ vermitteln, die ihm und seinem Team auf der Insel zuteil wurde.

Der Film als öffentliches Kunstwerk

Chris Jordan hat den Film nicht als kommerzielles Produkt veröffentlichen wollen, um dem Thema gerecht zu werden. So schreibt er auf der Website: „Ich glaube, dass es jetzt an der Zeit ist, dass wir alle im Namen des Lebens radikal und kreativ handeln.“ Und so stellt er seine achtjährige Arbeit der Welt als Geschenk zur Verfügung: Das Projekt „Albatross“ ist ein kostenloses öffentliches Kunstwerk.

Im Rahmen des heutigen World-Ocean-Day wird „Albatross“ bei den Vereinten Nationen gezeigt und ist ab heute dauerhaft und kostenlos verfügbar. Wer den Film herunterladen möchte, kann das hier tun. Spenden sind herzlich willkommen.

Aktuelle Infos gibt es auf facebook.

Wer Informationen über die aktuelle Situation der Ozeane und ihre Verschmutzung wissen möchte, sollte diesen Film anschauen:

YouTube Video

„Stand by the Sea“
Regie: Francesco Malingri
Idee: Federico Zecchin
Produktion: SilverCare, in Zusammenarbeit mit italienischen Seglern

Schiffshebewerk Niederfinow geht in letzte Phase

Nach zehnjähriger Bauzeit geht das Schiffshebewerk Niederfinow jetzt in die letzte Bauphase. Der 2009 im Rahmen des „Anti-Stau-Programm“ der Bundesregierung begonnene Neubau sollte bereits 2014 in Betrieb genommen werden. Aber die Fertigstellung verschob sich wegen Bauverzögerungen und Firmenwechseln um vier Jahre. Jetzt soll das neue Schiffshebewerk laut dem Wasserstraßen-Neubauamt (WNA) in Berlin nach einer halbjährigen Probephase 2020 in Betrieb gehen.

Wer auf dem Wasserweg per Boot zur Ostsee möchte, fährt über die Oder-Havel-Wasserstraße, im Volksmund Oder-Havel-Kanal. Unterwegs muss per Boot ein Höhenunterschied von 36 Metern überwunden werden. Das tut man seit 1934 im Schiffshebewerk Niederfinow am östlichen Ende des Kanals. Es ist das Brückenglied für die gesamte Schiffsverbindung zwischen Berlin und Stettin.

Schiffshebewerk Niederfinow

Seilrollenhalle im neuen Schiffshebewerk© WNA Berlin

Der erste Lastentest

Kommende Woche wird es nun im Schiffshebewerk den ersten Lastentest geben. Der Stahltrog, der künftig die Schiffe auf das höhere Wasserniveau heben wird, soll mit Korrosionsschutz versehen werden. Dafür müssen 5.000 Sandsäcke, die bisher die 10.000 Tonnen Gewicht des Wassers simuliert haben, sukzessive aus dem Stahlbehälter herausgehoben werden.

Zum ersten Mal wird dabei auch die Notbremse des Hebesystems, im Fachjargon „Troghaltevorrichtung“ getestet. „Es besteht aus einer Schraube am Trog und einer Mutter in der Außenwand. Bei einer unerwarteten Druckentwicklung setzt sich die Schraube auf der Mutter ab und verhindert, dass der Trog, sollte er durch Wasserverlust leichter als die Gegengewichte sein, nach oben gerissen wird“, beschreibt Wolf Laule, Bereichsleiter des WNA Berlin, das mehrere Tonnen schwere System. Ein entscheidendes Bauteil, das für die Sicherheit des Betriebs sorgt. Im Anschluss daran sollen bis Ende des Jahres die Antriebe für den Trog montiert werden. Zum Schluss wird die Steuertechnik eingebaut.

Schiffshebewerk Niederfinow

Trog mit Sandsäcken© WNA Berlin

Schiffshebewerk Niederfinow

Troghaltevorrichtung© WNA Berlin

„Das neue Schiffshebewerk ist mit viel Sensorik ausgestattet, um Verschiebungen, Verformungen und Temperaturen zu überprüfen. Alles muss deshalb sehr genau aufeinander eingespielt sein – für die Ingenieure ein wesentlicher Schritt“, so Laule. Mitte nächsten Jahres geht das Schiffshebewerk dann in den Probebetrieb. Ein halbes Jahr wird die „Maschine“, wie das Werk im Fachjargon heißt, mit echten Schiffen in den Testbetrieb gehen und von der ARGE „Neues Schiffshebewerk Niederfinow“ geprüft.

Schiffshebewerk Niederfinow

Havel-Oder-Wasserstraße© WSA Eberswalde

Das alte Schiffshebewerk ist mit einer Troglänge von 84 Metern schon lange nicht mehr zeitgemäß. Die Ladekapazität mit zwei Metern Tiefe liegt deutlich unter der des heutigen Standards. Der Trog des neuen Hebewerks mit 115 Metern Nutzlänge und 12,5 Metern Breite kann Containerschiffe bis 110 Metern Länge heben. 4,4 Millionen Gütertonnen sollen in Zukunft mit Containerschiffen über das Hebewerk transportiert werden. Damit wird ein weiterer Abschnitt im Ausbau des modernen Gütertransportwegs zwischen der Ostsee, Stettin und Berlin fertig.

Keine Einschränkung für die Freizeitschifffahrt

Das Schiffshebewerk ist im Ausbau der Wasserstraßenverbindung Berlin-Stettin-Ostsee nur ein Baustein. Die gesame Strecke soll für den Güterverkehr auf einen Schiffstiefgang von 2,80 m ausgebaut werden – aktuell starten die Baumaßnahmen auf der Oder-Havel-Wasserstraße. 55 Meter wird der Kanal breit, dessen Ufer klassisch mit Wasserbausteinen befestigt wird. Für die Freizeitschifffahrt wird es laut WNA keine Einschränkungen geben, nur die Güterschifffahrt nimmt zu.

Schiffshebewerk Niederfinow

Das alte Schiffshebewerk von 1934© WSA Eberswalde

Das alte Schiffshebewerk ist das älteste noch arbeitende seiner Art. Mindestens fünf Jahre bleibt das denkmalgeschützte Werk noch in Betrieb, bis die Gewährleistungansprüche des neuen Werks abgelaufen sind. So ist der Schiffsverkehr an der Oder-Havel-Wasserstraße auf alle Fälle sichergestellt. Ob das alte Hebewerk für die Freizeitschifffahrt in Betrieb bleiben wird, ist noch unklar. „Wir können uns durchaus vorstellen, das alte Werk weiter laufen zu lassen. Das müsste jedoch durch einen Drittbetreiber geschehen, der die Unterhaltung des alten Hebewerks finanziert. Denn die Behörde kann das Personal für zwei Hebewerke nicht stellen“, so Amtsleiter Sebastian Dosch vom Wasserstraßenschifffahrtsamt (WSA) Eberswalde. Drei bis fünf Mitarbeiter braucht es zur Zeit pro Schicht, um das Werk in Gang zu halten – Elektriker, Schlosser und Treidler.

Schiffshebewerk Niederfinow

Stahltrog© WSA Eberswalde

Schiffshebewerk Niederfinow

Schild am alten Hebewerk© WSA Eberswalde

„Das Wasserstraßen-Schifffahrtsamt Eberswalde sucht im Moment einen Betreiber, der die Vermarktung entwickelt und den Betrieb sicherstellen kann. Für den Bund als Eigentümer des denkmalgeschützen historischen Schiffshebewerks Niederfinow muss der Betrieb kostenneutral bleiben“, so der stellvertende Amtsleiter Sebastian Dosch. Für den Bestand des alten Hebewerks ist es besser es bleibt im Betrieb: „Der Wassertourismus steht in der Region erst am Anfang. Und die Idee, das alte Hebewerk weiter zu nutzen, ist durchaus charmant“, meint Sebastian Dosch. Für die Freizeitschiffer ist es sicher das imposantere Erlebnis, die Schleuse durch das alte Hebewerk zu passieren.

Schiffshebewerk Niederfinow

Vollbetrieb im Sommer© WSA Eberswalde

Die Farbe des Horizonts

Sie sind jung und verliebt und auf dem Weg in ein romantisches Abenteuer  –  aber für Tami (Shailene Woodley) und Richard (Sam Claflin) endet der Segeltrip von Tahiti nach Kalifornien in einer lebensbedrohenden Katastrophe: Im September 1983 brechen Tami Oldham und ihr Verlobter Richard Sharp von Tahiti aus auf, um im Auftrag von Bekannten eine 44-Fuß-Segelyacht nach San Diego zu überführen. Alles geht gut, bis sich, mitten im Pazifik, tausende Seemeilen vom nächsten Festland entfernt, ein Hurrikan der Kategorie 4 entwickelt, dem auszuweichen ihnen nicht gelingt.

Die Farbe des Horizonts

Unheil droht© Tobis Film

Das Boot kentert in den riesigen Wellen durch, Richard wird von Bord gespült und Tami geht unter Deck k.o.. Als sie wieder zu Bewusstsein kommt, ist Richard verschwunden, das Boot treibt als halbes Wrack im Pazifik. Die junge Frau steht vor der unglaublichen Herausforderung, ihren Überlebenswillen nicht zu verlieren und das Schiff zurück in einen sicheren Hafen zu bringen.

„Die Farbe des Horizonts“ basiert auf einem wahren Ereignis – Namen, Daten und Orte stimmen überein. Die Situation, in der sich die damals erst 23-jährige Tami Oldham Ashcroft nach der Havarie im Hurrikan wieder fand, war brutal: ihr Begleiter über Bord gegangen, das Boot ohne Mast und halb voll Wasser, weder Motor noch Funkgerät funktionsfähig, mit kaum Trinkwasser und nur wenigen Lebensmitteln. Sie selbst durch eine Kopfverletzung geschwächt und der nächste erreichbare Hafen mindestens 1500 Seemeilen entfernt, ihre genaue Position nach dem Sturm unklar.

Die Farbe des Horizonts

Tami darf nicht aufgeben© Tobis Film

Shailene Woodley, bekannt aus „Der Schicksal ist ein mieser Verräter“, gelingt es mit ihrer schauspielerischen Leistung, die mentale Stärke und den nicht zu brechendem Überlebenswillen der Protagonistin überzeugend darzustellen. Zu jedem Zeitpunkt ist Tami eine autonom und entschlossen handelnde Figur. Unterstützung bei der Gestaltung ihrer Rolle bekam Woodley durch die echte Protagonistin Tami Oldham Ashcroft, die die Filmproduktion beratend begleitet hat. Das Drehbuch zum Film basiert auf ihrem Jahre zuvor erschienen Buch „Red Sky in Mourning“.

Der Film, eine Mischung aus Survival- und Liebesfilm, ist eine sehr real anmutende Wiedergabe der Ereignisse und verzichtet weitgehend auf Kitsch. Die Begegnung der beiden Protagonisten und ihre Liebesgeschichte nutzt der Film dabei als Einstieg ins Geschehen und zur Entwicklung des Plots. Mit Rückblenden und Zeitschnitten hält er die Spannung in der ausweglos erscheinenden Situation auf dem Pazifik aufrecht. Regie führte Baltasar Kormákur, dem bereits mit dem Bergsteiger-Drama „Everest“ eine überzeugende Survival-Geschichten gelang. Die intensiven Bilder auf und unter Wasser des Oscar nominierte Kameramanns Robert Richardson machen den Film auch visuell zu einem intensiven Kinoerlebnis. Endlich mal ein Segelfilm, in dem der Protagonist eine Frau ist – und es real gemeistert hat, die Katastophe zu bewältigen.

Unser Urteil: sehenswert, insbesondere in der englischen Originalfassung

Wir haben mit Tami Oldham-Ashcroft persönlich über den Film gesprochen

Die Farbe des Horizonts

Tami Oldham-Ashcroft© privat

float: Tami, hast du am Drehbuch mitgearbeitet?

Tami: Ich war vom ersten Tag an in die Entstehung des Drehbuchs involviert. Die Autoren Aaron und Jordan Kandell sind schon vor sechs Jahren mit mir in Kontakt getreten. Es hätte viele verschiedene Ansätze gegeben, die Geschichte zu erzählen. Mir gefällt nun, dass das Drehbuch die Liebesgeschichte und das Abenteuer, das Richard und ich erlebt haben, mit der dramatischen und rauhen Überlebensgeschichte verwebt, als wäre es ein Bildteppich.

Wie war es, als du den Film zum ersten Mal gesehen hast?

Ich habe den Film inzwischen mehrmals gesehen und jedes Mal gehe ich mit einer Erinnerung aus dem Kinosaal, die ich eigentlich tief in meinem Unterbewusstsein vergraben wollte. Als ich den Trailer zum ersten Mal ansah, wurde ich derart von Gefühlen überwältigt, dass ich einfach nur noch weinen konnte. Der Film selbst hat mich enorm damit überrascht, wie sehr mich die Bilder zurück in die damalige Situation an Bord versetzen. Und auch damit, wie gut Shailene und Sam spielen, so dass ich mich völlig im Film verliere.

Kannst du dich mit deiner Figur im Film identifizieren?

Ich habe immer gedacht, dass meine Geschichte einen tollen Film abgegeben würde. Trotzdem hat es sich irgendwie surreal angefühlt, mir selbst beim Überleben zuzusehen. Und es brachte ungefiltert alle Gefühle zurück: meine große Liebe zu Richard, den Schock des Unfalls und der daraus folgenden Notlage. Die Stärke, das Boot wieder in Bewegung gesetzt zu kriegen, der allerhöchste Genuß von Erdnußbutter, als ich fast am Verhungern war. Die Erlösung vom Überlebenskampf, als das Boot endlich, endlich vor dem Hafen von Hilo entdeckt wurde. All diese Gefühle durchlebte ich erneut, als ich den Film sah.

Du hast das Segeln nach dem Erlebten nie aufgegeben. Wie konntest du nach all dem Horror wieder an Bord eines Bootes gehen?

Ich habe das Buch „Adrift“ (vorheriger Titel: „Red Sky in the Mourning“) gewiss nicht geschrieben und am Film mitgewirkt, um Menschen davon abzuhalten, aufs Meer hinaus zu segeln. Ich selbst liebe es einfach, auf dem Wasser zu sein, mit der Natur eins zu werden. Das machtvolle Gefühl, sich den Wind nutzbar machen zu können. Das Geräusch, wenn das Wasser am Bootsrumpf rauscht.

Wie segelst du heute?

Nach den damaligen Ereignissen bin ich direkt zum Segeln zurückgekehrt und habe es viele Jahre ausgeübt. Ich habe mich weiter qualifiziert und das Kapitänspatent für 100-Tonner gemacht. Ich wurde Profi und habe tatsächlich mit dem Segeln Geld verdient, meist auf Forschungsschiffen. Heute segele ich zum Vergnügen. Mir gehört auch ein Motorboot, das mir großen Spaß macht und mit dem meine Familie und ich zwischen den wunderschönen Inseln vor unserer Haustür unterwegs sind. Meine ganze Familie liebt das Wasser und ist gesegelt und Boot gefahren, quasi seit unsere Töchter auf der Welt sind.

Was rätst du Leuten, die Blauwasser-Törns unternehmen wollen?

Indem ich meine Geschichte erzähle, möchte ich Segler und insbesondere Frauen motivieren, so viel über das Segeln zu lernen wie möglich. Viel zu oft gibt es an Bord eine traditionelle Rollenverteilung. Es ist enorm wichtig, dass wir als Frauen die Rollenklischees überwinden und möglichst viel über Schiffsführung und Navigation lernen. Und ich möchte der Welt zeigen, welche Stärke in Frauen steckt. Heutzutage müssen auf der ganzen Welt so viele Frauen unter widrigen Bedingungen aller Art überleben. Wir sind stark und belastbar – unterschätzt unsere Fähigkeiten nicht!
Ich rate allen, die mit dem Segeln anfangen wollen, unbedingt Segelunterricht zu nehmen und viele Kurse zu besuchen. Es gibt überall Möglichkeiten, segeln zu lernen und aufs Wasser zu kommen. Verbringt dort so viel Zeit wie möglich!

Möchtest du unseren Leserinnen und Lesern noch etwas besonderes sagen?

Da draußen gibt es eine wunderbare, große, weite Welt zu entdecken – ob zu Land, Luft oder Wasser. Macht Euch einfach auf den Weg!

Liebe Tami, wir danken Dir für das Gespräch.

Und hier der englischsprachige Trailer zum Film, weil er uns besser gefällt:

YouTube Video

DIE FARBE DES HORIZONTS (OT: ADRIFT)
97 Minuten  I  Drama  I  USA  2018
Kinostart: 12. Juli 2018
Im Verleih von TOBIS FILM

Berlin feiert 150 Jahre Regattasegeln

Am Samstag geht’s los – oder am Sonnabend, wie die Berliner sagen: Anlässlich des 150. Jahrestags der ersten Regatta auf Berliner Gewässern veranstaltet der Berliner Segler-Verband dieses Jahr eine Jubiläumsregatta. Zuschauer sind herzlich eingeladen.

Auf der historischen Dahme-Strecke bis zum Ende des Langen Sees in Schmöckwitz wird am 9. Juni 2018 gesegelt. Ausrichter sind neben dem Berliner Yacht-Club die Vereine der TSG 1898 und SC Brise 1898. Das aktuelle Programm der Jubiläumsregatta ist hier zu finden (auch als PDF). Startpunkt ist in Grünau vor dem SC Brise 1898. Die Regattastrecke führt Richtung Schmöckwitz bis zur TSG 1898.

Ein Blick in die geschichtliche Entwicklung der Segelei zeigt, warum gerade hier im Segelrevier des Südosten Berlins die Keimzellen des deutschen Segelsports liegt. Ausschlaggebend ist dafür die geografische Lage der Hauptstadt mit seinen vielen Gewässern. float erzählt die Berliner Seglergeschichte – mit Karl Marx, Arbeiterseglern und Ostseglern im West-Exil.

Die Pioniere der Tavernengesellschaft

1835: Friedrich Wilhelm III. aus dem Hause Hohenzollern ist König von Preußen. Da versammeln sich vor den Toren des damaligen Berliner Stadtgebiets im idyllisch gelegenen Fischerdorf Stralau am Rummelsburger See mehrere Yachtbesitzer aus den Kreisen der Berliner Intelligenz, höher gestellte Bürger und Kaufleute und gründen mit der Berliner Tavernengesellschaft eine erste vereinsähnliche Organisation zur Förderung sportlichen Segelns. Die seinerzeit noch schön gelegene ländliche Umgebung des Ortes lockte auch Dichter, Schriftsteller und Studenten nach Stralau, darunter auch den damals 19-jährigen Karl Marx.

Jubiläumsregatta
Das Spreeufer bei Stralau, so wie Karl Friedrich Schinkel es sah (um 1817)© Anagoria / Public Domain

Wettkampfmäßige Aufeinandertreffen, wie wir sie heute in Form von Regatten kennen, stehen aber noch nicht im Vordergrund. Es geht mehr um Geselligkeit und Spaß. Das ändert sich rund 30 Jahre später, als 1867 am Rummelsburger See mit dem Berliner Segler-Club (B.S.C.) der erste Segelverein gegründet wird, der ein Jahr später die erste Berliner Segelregatta ausrichten wird.

Fusion statt Konkurrenz

Als der B.S.C. durch den 1880 gegründeten Stralauer Segler-Verein Konkurrenz bekommt, der vor allem jüngere Segler anzieht und sich drei Jahre später in Berliner Segler-Verein umbenennt, fusionieren die beiden Vereine. Seit 1885 ist der endgültige Name Berliner Yacht-Club (B.Y.C.). Anfang der 1890er-Jahre bezieht man das erste Clubhaus auf einem eigenen Wassergrundstück in Grünau.

Jubiläumsregattat
Das Clubhaus des Berliner Yacht-Club in Grünau, etwa 1911© Zukunft in Grünau e. V.

Als Berlin sich in dieser Zeit zum industriellen Zentren Deutschlands entwickelt, lockt das Arbeiter und viele Kleingewerbetreibende in die Hauptstadt. Die können sich zwar meist nur bescheidenes Bootsmaterial leisten, möchten aber möglichst in der Nähe ihrer Wohngebiete demWassersport nachgehen.

Da die meisten Industriestandorte zur damaligen Zeit im Osten liegen, gründen sich vor allem an dort gelegenen Gewässern Wassersportvereine. Die Mitgliederstruktur setzt sich hauptsächlich aus Arbeitern, Angestellten und Handwerkern zusammen: Man möchte volkstümlich Segeln mit kleinen Mitteln.

Jubiläumsregattat
Segler des Berliner Yacht-Club in Köpenick, etwa um die JahrhundertwendeJahrbuch Berliner Segler-Club von 1911

Aus Arbeitern werden Tourensegler

Es gründen sich diverse Arbeiter-Sportvereine, so auch zwei Vereine, die in diesem Jahr 120 Jahre alt werden – und somit prädestiniert sind, diese Jubiläumsregatta auszurichten: die Freie Vereinigung der Tourensegler Grünau e. V. und der Segel-Club Brise 1898 e. V.

Beide Vereine sind durch die gemeinsame Vergangenheit eng miteinander verbunden. Am 1. Oktober 1898 wird der Arbeiter-Segler-Verein Freie Vereinigung der Tourensegler Grünau e.V. (TSG 1898) gegründet mit dem Ziel, das Segeln mit der Familie und das Regattasegeln zu fördern. Liegeplatz war zunächst ein Bootsplatz in der Königseestraße in Grünau.

Später pachtet man im Ort ein größeres Wassergrundstück, 1912 ein weiteres, größeres Gelände auf der Wendenschloßstraße. Vermutet führte dies zur Teilung des Vereins. Jedenfalls spaltet sich eine Seglergruppe ab, die als Segler-Club 1898 e.V. weitergeführt wird, aber zunächst den selben Bootsplatz nutzt. Nach einer Pachterhöhung suchen sich die Segler des SC in der Wendenschloßstraße einen neuen Bootsplatz.

Jubiläumsregatta
Neues Clubhaus des BSC um 1911Jahrbuch Berliner Segler-Club von 1911

In der der NS-Zeit kommt es dicke: Die Freie Vereinigung der Touren-Segler Grünau muss sich unter den 1933 an die Macht gekommenen Nationalsozialisten Tourensegler Grünau nennen. Dann kommt der Zweite Weltkrieg: Während Clubhaus und Bootsgelände der TSG 1898 einigermaßen den Krieg überstehen, werden sowohl Lauben und Bootsschuppen des SC 1898 als auch das BYC-Clubhaus in Grünau mit allen Nebengebäuden und den meisten Booten zerstört und gehen in Flammen auf.

Segeln im kalten Krieg

Im Sommer 1946 wird das Vereinsmitglied Paul Tantow als Treuhänder vom Sportamt Köpenick für den SC 1898 e. V. eingesetzt. Ein gutes Jahr später wird von einem anderen Mitglied der Name „Brise“ vorgeschlagen und einstimmig angenommen. Der Grund: Die sowjetische Kommandantur hat einen Vereinsnamen mit Jahreszahl nicht genehmigt. Ab Juli 1949 darf der neue alte Club den vorgeschlagenen Namen führen.

An Segeln ist unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Rummelsburger See und Umgebung weder zu denken – noch ist es offiziell erlaubt. Das Verbot wird aber im sowjetischen Sektor Berlins schon im Sommer 1946 wieder aufgehoben. So veranstaltet die Freie Vereinigung der Tourensegler Grünau 1898 e.V. (TSG 1898) schon am 22. September 1946 auf der östlichen Dahme, dem Langen See und Seddinsee die erste Nachkriegsregatta mit sowjetischer Beteiligung. 1947 wird dort wieder von einem regen Segelbetrieb berichtet.

Jubiläumsregatta
Die Regattastrecke in Grünau im Juni 1952© Heinz Funck / Bundesarchiv

1949 erfolgt dann wie beim „SC Brise“ die Registrierung Tourensegler Grünau beim Kreissportausschuss Köpenick. Es kommt noch einmal zum Namenswechsel, als 1952 – zusammen mit zwei anderen Segelgruppen und anderen Sportarten – aus der TSG die Sportgemeinschaft Grünau (SGG) gebildet wird. 1990, nach dem Ende der DDR, erhält der Verein seinen alten Namen Freie Vereinigung der Tourensegler Grünau 1898 e.V. zurück.

Ein Club im West-Exil

Der Berliner Yacht-Club (BYC) geht einen anderen Weg. Der sucht sich am Wannsee ein neues Domizil. Warum und wie, geht aus der im Internet veröffentlichten Club-Geschichte nicht hervor. Es wird daran gelegen haben, dass viele Mitglieder mit den politischen Verhältnissen, die sich im Osten der geteilten Stadt entwickeln, nicht einverstanden sind – wie andere Ost-Berliner Vereine, die in den Westen wechseln, um sich dort neu aufzustellen.

Der eher bürgerlich orientierte BYC kommt ab 1949 zunächst für zehn Jahre im Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) unter. 1959 fusioniert man mit dem Segler-Verein Wannsee und bezieht das neben dem Strandbad Wannsee schön gelegene Grundstück am Wannseebadweg mit Blick auf die Insel Schwanenwerder.

Das aktuelle Programm der Jubiläumsregatta ist hier zu finden (auch als PDF).

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Outdoor-Firma kauft Chris-Craft

Der britische Finanzinvestor Stellican Ltd. hat den Motorboothersteller Chris-Craft verkauft. Die seit mehr als 150 Jahren existierende amerikanische Traditionsmarke wurde von Winnebago Industries Inc. übernommen. Mit dem Kauf der Marke Chris-Craft steigt das für große Wohnmobile bekannte US-Unternehmen Winnebago in die Marineindustrie ein.

Traditionsmarke kauft Traditionsmarke

Der in Iowa ansässige Produzent will mit dem Kauf der Werft seine Marktposition im Outdoor-Lifestyle-Sektor ausbauen. Erwartet werden von dem Zukauf auch zusätzliche Einnahmen. Der Kauf biete „eine starke Basis, auf der wir im Laufe der Zeit eine zusätzliche Umsatzplattform aufbauen können“, äußerte Winnebago-Chef Michael Happe in einer Erklärung. Über die finanziellen Details der Transaktion gibt es keine Informationen: Es wurde Stillschweigen vereinbart.

Chris-Craft baut Boote mit Z-Antrieb und Außenbordmotorisierung. Zurzeit werden 18 Modelle von 21 bis 38 Fuß Länge angeboten. Winnebago erklärte, es werde bei Chris-Craft investieren, um „das organische Wachstum durch höhere Produktionskapazitäten sowie in neue Modelle und bestehende Produktlinien zu unterstützen“. Neben der Einführung neuer Bootstypen soll das Händlernetz erweitert und verbessert werden. In Deutschland ist Chris-Craft durch den belgischen Importeur mit Booten an der Maas vertreten.

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Taxi auf Stelzen

Für zwei Männer, die jeder auf ihre Weise in der Wassersportszene bereits Furore gemacht haben, war Freitag, der 25. Mai 2018 ein besonderer Triumph in ihrem an Ereignissen nicht gerade armen Leben. Der Franzose Alain Thébault, mehrfacher Rekordhalter bei der Maximalgeschwindigkeit unter Segeln mit seinem Tragflügelboot „Hydroptère“ sowie der Schwede Anders Bringdal, zweifacher Windsurf-Weltmeister, konnten – endlich, endlich – ihre erste serienreife Sea Bubble in Paris vorstellen. Ihr foilendes Wassertaxi mit elektrischer Motorisierung war lange angekündigt gewesen.

Das visionäre Wassertaxi in Tropfenform, das auf Foils über den Wassern schwebt und von einem schnurrenden Elektromotor angetrieben wird, ist vielleicht noch nicht ganz erwachsen. Aber nach einer schweren Geburt und aufreibender Kindheit hat es nun die komplizierte Pubertät überwunden. Und ist bereit, hinaus in die Welt zu fahren.

Sea Bubbles
Das neue Modell in Paris© Sea Bubbles

Fahrt auf Foils zum Rathaus

Dieser Triumph wird den beiden Vordenkern für einen ökologischen urbanen Wasserverkehr noch versüßt. Denn die erste offizielle Fahrt auf ihrem Sea Bubble absolvierten sie auf der Seine, mitten in Paris. An Bord war Damenbesuch: Anne Hidalgo, die Oberbürgermeisterin von Paris, freute sich ausgelassen mit den beiden Sea-Bubbles-Erfindern.

Sie war es, die von Anfang an an dieses Projekt glaubte und es förderte. An den bürokratischen Hürden und verstockten, politisch jedoch gewichtigen Gegenspielern in Frankreich verzweifelte sie ebenso wie die beiden Hauptprotagonisten. Sie postete auf ihrem Twitter-Account und auf Facebook begeistert, wie toll das Gefühl doch sei, in dem foilenden Taxi übers Wasser zu gleiten. Sie wünschte sich, jeden Tag so zum Rathaus gefahren zu werden. Zehntausende Leser und hunderte – meist zustimmende – Kommentare innerhalb weniger Stunden waren eine mehr als deutliche Antwort der Bewohner von Paris.

Sea Bubbles
Die neue Sea Bubbles vor Monaco© Sea Bubbles

40 bis 50 km/h Geschwindigkeit sind verboten

Doch schön der Reihe nach. Vor weniger als einem Jahr geriet das vielversprechende Projekt Sea Bubbles zum wiederholten Male ins Schlingern. Es drohte diesmal aus der Bahn geworfen zu werden. Denn die Behörden in Paris, wo das foilende Wassertaxi erstmals kommerziell eingesetzt werden sollte, verweigerten ihre Zustimmung.

Der Grund war simpel – und gerade deshalb so ärgerlich: Wasserfahrzeuge dürfen auf der Seine, und übrigens auch in anderen Metropolen, nicht schneller als 20 km/h fahren. Das Elektro-Wassertaxi in Tropfenform brauchte jedoch eine Grundgeschwindigkeit von 17 km/h, um sich mittels der Foils, die seinerzeit noch eher an Tragflächen erinnerten, über die Wasseroberfläche zu heben.

Zwar lenkte man in französischen Behördenkreisen zumindest für ein paar Stundenkilometer ein. Weil man begriff, dass foilende Taxis weniger Wellen verursachen als die üblichen Verdrängerboote und die Uferbefestigungen so geringer belastet werden. Doch das von Thebault geforderte Tempo von 40 bis 50 km/h für sein foilendes Taxi wurde nicht genehmigt. Basta. Zudem stellten sich die Seine-Hafenbetreiber quer, indem sie exorbitante Liegeplatz-Prämien für die Strom tankenden Sea Bubbles forderten.

Sea Bubbles
Die erste Version brauchte mindestens 17 km/h, um zu foilen© Sea Bubbles

Von Paris nach Genf

Vordergründig beleidigt und verärgert zogen die franko-schwedischen Sea-Bubbles-Macher mit ihrer Crew nach Genf, wo man sich „mehr Toleranz“ auf dem Genfer See versprach. Hinter den Kulissen munkelte man jedoch, dass ein Tragflächen-Foil-System, wie es in Paris vorgestellt wurde, keine Zukunft haben kann. Denn es braucht eben eine relativ hohe Geschwindigkeit, um das Boot in den Schwebemodus zu bringen.

Bei auf Flüssen nicht gerade unüblichen Querwellen schlingerte es dennoch erheblich. Es sei extrem schwierig, Boote bei langsamen Geschwindigkeiten auf Tragflächen oder Foils zu heben, gab Thébault zähneknirschend in einem Interview zu. Und das ausgerechnet ihm, dem früheren Tragflächen-Guru und Geschwindigkeitsfanatiker!

Stabilisierung mit Flugzeugtechnologie

So erstaunte es nur wenig zu erfahren, dass sich Sea Bubbles mit den Hydrodynamik-Spezialisten Caponnetto Hueber zusammentat, für die unter anderem der mehrfache America’s Cup-Shore-Techniker Ricardo Bencatel arbeitet. Dieses Team überdachte das gesamte Foil-System der Sea Bubble nochmals. Es verpasste dem jetzt als serienreif vorgestellten Modell drei T-Foils: Unter dem Heckbereich zwei nebeneinander agierende, an eine U-Form erinnernde T-Foils. Dazu im Bugbereich ein mittig angesetztes T-Foil. Der Clou ist jedoch ein aus dem Flugzeugbau übernommenes Stabilitätssystem.

Sea Bubbles
Testfahrt des neuen Sea Bubbles mit Fly by Wire© Screenshot Sea Bubbles

Ähnlich wie in der Luft hält ein Fly-by-Wire-System das Boot durch Klappen an den Foils immer waagrecht. Die dafür notwendigen Informationen werden von Sensoren gemessen, die permanent den Abstand zur Wasseroberfläche sondieren. Ein Computer gibt die Messwerte an einen kleinen Elektromotor weiter, der die Steuerklappen an den T-Foils aktiviert. So ist eine teils verblüffende Stabilität des immerhin 70 cm über der Wasseroberfläche foilenden Wassertaxis möglich: In Videos sieht man Alain Thébault auf der Seite des foilenden Sea Bubbles auf und ab springen, ohne dass es zu Bewegungen im foilenden Boot kommt.

Das Boot steigt ab einer Geschwindigkeit von 13 km/h auf seine Foil-Stelzen, als normale Fahrtgeschwindigkeit werden 22 km/h angegeben. Mit dem Hebel auf dem Tisch werden 28 km/h Höchstgeschwindigkeit erreicht. Platz für vier bis fünf Personen (den Fahrer mitgerechnet) soll das Sea Bubble nun bieten. Das ist durchaus mit normalen Taxis vergleichbar. Da Sog und Wellenschlag entfallen, kann das Boot auf städtischen kanalisierten Wasserstraßen schneller fahren als normalerweise. Der Widerstand werde „so effizient reduziert, dass ihre Reichweiten- und Laufzeiterwartungen sich mit Strom erfüllt werden können“, heißt es von Torqeedo.

Sea Bubbles
Auf Tour: Alain Thébault (m.) und Anders Bringdal (r.) mit Fürst Albert II von Monaco (2. v. l.)© Sea Bubbles

Erstmal 100 Millionen Dollar

Nicht nur die Techniker waren über den Winter aktiv. Thébault und Bringdal zogen durch die Weltgeschichte, um die Kleinigkeit von 100 Millionen Dollar aufzutreiben. Denn man wollte jetzt, da der technische Bereich ganz offensichtlich in guten Händen war, gar nicht erst kleckern, sondern gleich klotzen. Über die Summe, die von den beiden tatsächlich gesammelt wurde, gibt es noch nicht einmal Gerüchte. Sicher ist jedoch, dass genügend finanzielle Mittel zusammenkamen, um eine Serienproduktion des Sea Bubble in die Wege zu leiten.

Immerhin begeisterte Sea Bubble den Emir von Dubai, der schließlich sogar eine autonom steuerbare Version bestellte. Außerdem reisten Thébault und Bringdal von einer Metropole zur anderen, um dort Behörden und Investoren das zukunftsträchtige Projekt mit Serienreife vorzustellen. Dabei wurden jede Menge publicity-trächtige Zusagen gemacht. Sogar der Fürst von Monaco, der durch seine Ozean-Stiftung bekanntermaßen dem Thema Nachhaltigkeit auf dem Wasser zugetan – fuhr eine Runde mit der Sea Bubble. Was letztendlich realisiert wird, bleibt abzuwarten.

Das Fly-by-Wire-System in der Erprobung:
YouTube Video

Vom Taxi zum foilenden Bus

Auch auf dem Reißbrett blieb man innovativ. Neben der autonomen Sea-Bubble-Version wurde ein Sea-Bubble-Bus für bis zu 32 Passagiere promotet – sowie eine Jet-Version für zwei Personen, mit dem eine Geschwindigkeit von deutlich über 50 km/h erreicht werden kann. Zwei Merkmale haben alle Sea-Bubbles-Projekte gemeinsam: Sie schweben mit der im Wassersport derzeit boomenden Foil-Technologie verdrängungsarm über der Wasseroberfläche. Und sie werden mit E-Motoren angetrieben, leise und emissionsfrei.

Für diesen Elektroantrieb haben Thébault und Bringdal den deutschen Hersteller Torqeedo buchstäblich ins Boot geholt. Die Starnberger liefern mit ihren gängigen, 10 kW starken Cruise-Motoren ganz offensichtlich das ideale Motor-Batterie-System. Damit können zudem die für Taxis erforderlichen schnellen Ladezeiten realisiert werden. Torqeedo profitiert von reichlich Publicity, die rund um die visionären Wassertaxis entsteht. Und Sea Bubbles kann sich auf ein Motorensystem verlassen, das bereits x-fach erprobt und für exzellent befunden wurde.

Sea Bubbles
Cruise-Pod-Motoren von Torqeedo treiben Sea Bubbles an© Sea Bubbles

Wer wird wieviele kaufen?

Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Sea Bubbles tatsächlich eine „weltweite Revolution und Evolution“ auslösen werden, wie es Thébault unlängst zum Besten gab. Sollte auch nur ein Bruchteil der bereits erteilten Kaufversprechen eingehalten werden, braucht man sich um die „Tropfen“ keine Sorgen machen.

Auf der Sea-Bubbles-Website kann jeder die Wassertaxis mit zwei Klicks bestellen – zum Subskriptionspreis von 140.000 Euro (zuzüglich örtlicher Mehrwertsteuer). Aber: Nur 20 Exemplare könne man zu diesem Preis anbieten, und die Aktion lief am 31. Mai aus. Drei Tage vor dem Fristende stand in der Menüleiste unter „Anzahl bereits verkaufter Sea Bubbles“ die Zahl 4. Eine Zahl, die im gesamten Kontext betrachtet ein wenig verloren wirkt.

Auf der Website des Projekts kann jeder seine Sea Bubble kaufen.

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Auf zum Helga-Cup!

Es ist soweit! Neun Monate, fünf Artikel und unzählige Facebook-likes später fährt float heute nach Hamburg an die Alster, um bei der bisher größten Frauenregatta in Deutschland live dabei zu sein. Das Berliner Heimatrevier von float ist bestens aufgestellt: Eine 20-köpfige Helga-Cup-Delegation ist ebenfalls unterwegs zum größten deutschen Frauen-Segel-Rennen ever!

Aus dem Berliner Yacht-Club (BYC) sind zwei Teams dabei. Die Goldelsen als Juniorinnen und die Gesinen, die Gesa Gruber zur Schirmherrin haben und die bald 40 Jahre das Frauensegeln im Club fördert. Für den Yachtclub Berlin-Grünau startet das Team Ostwind, und aus der Seglervereinigung 1903 Berlin sind gleich zwei Teams namens Brigitta dabei, die sich nach der stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Brigitta Hiemsch benannt haben.

Als der Stein ins Rollen kam, wurde eine Lawine daraus

Die ersten Posts zum Helga-Cup von Organisator Sven Jürgensen kamen im letzten September auf Facebook. Es hagelte Zusagen, die in dieser Anzahl niemand erwartet hatte. Und es gab von allen Seiten viel Unterstützung. Im Oktober hatten bereits rund 60 Teams gemeldet. Im Lauf der folgenden  Monate wurden es immer mehr, bis im Frühjahr fast 80 Teams ihre Teilnahme angekündigt hatten. Heute, am Freitag, den 1. Juni 2018, werden sich 62 Teams – und damit rund 250 Seglerinnen – auf dem Gelände des Norddeutschen Regattavereins einfinden, um gegeneinander anzutreten.

Das Engagement für diese Frauenregatta ist außergewöhnlich groß. Sie ist der Auftakt in eine neue Zeit des Segelns, wo Frauen in den Vereinen selbstverständlich an Regatta-Trainings teilnehmen, die Boote der Segelbundesliga für sich beanspruchen werden, sich zu gemeinsamen Trainings treffen, Manöver und Strategien besprechen werden. Mit mehr Selbstbewusstsein, größerem Mut und vor allem mehr Wissen und Erfahrung. Egal, wie die Regatta für die einzelnen Teams ausgehen wird: Das bleibt.

Helga-Cup
Richtiges Timing an der Startlinie© Kerstin Zillmer

Das Netzwerk wird anschließend riesig sein

Viele Frauencrews haben in den sozialen Medien Gruppen gegründet und sich vernetzt. Bundesliga-Seglerinnen wie Silke Basedow und Luisa Krüger haben ihr Wissen anderen Frauen freigiebig zur Verfügung gestellt. Sie haben Videos im eigenen Youtube-Channel gepostet und andere Teams in ihrer Freizeit trainiert. Alles, um die Position von Frauen im Segelsport zu stärken. Und um künftig mit mehr Frauen segeln zu können – im Verein, unterwegs und in der Segelbundesliga. Allem voran, um miteinander Spaß am Segeln zu haben.

Helga-Cup
Steht das Segel richtig für den Kurs?© Kerstin Zillmer

Die Spannung steigt vorm Helga-Cup

Die Taschen sind gepackt, die Jacken und Shirts mit den Crewnamen gelabelt. Wie alle anderen haben auch die Berliner Teams so viel wie möglich trainiert – neben anspruchsvollen Berufen und Familienpflichten. Eine J70 wurde extra für das Training in den BYC gelegt.

Die Berliner Seglerinnen aus vier Vereinen haben sich zu einer Trainingsgruppe organisiert. Sie starteten im Winter in Hamburg mit dem Theorieseminar und büffelten Regatta-Regeln. Eine aus der Gruppe war sogar mit Tobias Schadewaldt in Kroatien zum Regattatraining, um die neuen Seascape-24-Boote kennenzulernen. Gemeinsam haben die Seglerinnen mit Jörg Saeger, dem Bundesligatrainer des BYC, auf dem Wannsee trainiert.

Helga-Cup
Manöver-Koordination ist alles© Kerstin Zillmer

Jedes freie Wochenende waren die Crews auf dem Wasser und haben die knackigen Up-and-Down-Kurse geübt: 10-Minuten-Kurse, schneller Start, Kreuz, Luvtonne, Gennaker hoch, Vorwind unter Gennker runter zum Leegate. Das Tempo war für viele Frauen die größte Herausforderung – neben der Manöver-Koordination und den Absprachen untereinander. Letztes Wochenende haben drei Helga-Teams zusammen mit den Junioren und den Bundesliga-Teams an einem Intensivtraining teilgenommen. „Sie haben die J70 kennengelernt, ihre Seemannschaft verbessert, können Manöver schneller und sauberer fahren, haben die kurzen Rennen im Bundesligaformat erstmals oder besser gelernt.“ sagt Jörg Saeger über ihre Entwicklung. „Das nehmen sie auch über den Cup hinaus mit.“

Helga-Cup
Trainingsgespräch mit Jörg Saeger© Kerstin Zillmer

Jetzt wollen sie es wissen

Nicht alle können auf den vorderen Plätzen sein. Aber für die meisten Teilnehmerinnen ist das nicht das vorrangige Ziel beim Helga-Cup. Sie wollen dabei sein, Spaß haben, sich kennenlernen, aber natürlich auch gegeneinander antreten. Es ist die sportliche Herausforderung, die sie nach Hamburg führt – miteinander gegeneinander.

float wünscht allen Teams beim Helga-Cup viel Erfolg und viel Spaß. It’s showtime now!

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Dreimal Invictus auf dem Lago Iseo

Es ist immer ein Vergnügen, gute Boote in schöner Umgebung, bei gutem Wetter und in angenehmer Gesellschaft zu testen. Nach dem letztjährigen Test-Event von Invictus in Porto Adriano auf Mallorca haben die italienischen Bootsbauer dieses Frühjahr zu Probefahrten mit Designchef Christian Grande ins eigene Heimatland eingeladen – an den Lago Iseo, dem Hausrevier der legendären klassischen Riva-Motorboote.

Drei neue Bootsmodelle, die Invictus seit dieser Saison im Programm hat, liegen für uns zum Testen am Steg. Angereist sind neben der Crew von float viele Juroren des Best of Boats Awards. Im November 2017 war die Invictus 370 GT als bestes Motorboot des Jahres 2017 in der Kategorie Best for Fun ausgezeichnet worden. Wir sind die Invictus 370 GT als Test gefahren und waren angetan vom schönen Layout, der qualitativ hochwertigen Verarbeitung und überzeugender Performance.

Zwei zum Sonnen, eins zum Angeln

Nun also als etwas kleinere Premieren die Invictus 280 CX und 250 CX und als kleinstes Modell die Invictus 200 HX, die wir alle in nächster Zeit ausführlich vorstellen werden. Die Buchstabenkürzel der Neuheiten stehen für den Zweck: CX zum Sonnen, HX fürs Angeln. Und alle drei sind fürs schnelle Fahren gemacht – ohne Krach, mit viel Komfort.

YouTube Video

Die beiden CX-Modelle sind Mittelkonsole-Boote, jeweils mit großem Sonnenpolster am Bug und einer Doppelkajüte unter Deck. Solche Overnighter (wobei faktisch kaum jemand an Bord übernachtet) werden heute häufig mit Außenbordmotoren ausgerüstet. Bei Invictus jedoch sind beide Boote mit Einzel-Innenbordern und Z-Antrieb motorisiert. Zu haben sind die Boote mit Diesel- und Benzinmotoren, die eine maximale Leistung von 350 PS (für das größere Modell) und 250 PS für die kleinere Invictus 250 CX bieten.

Rein äußerlich ist der Hauptunterschied zwischen den beiden CX neben der Rumpflänge eine separate Kabine für die Toilette bei der größeren Invictus 280 CX. Was die Fahreigenschaften betrifft, trennen die beiden CX-Boote Welten. Mehr dazu in Kürze im ausführlichen Test beider Boote.

Invictus 200 HX
Christian Grande auf der Invictus 200 HX© Kerstin Zillmer

Italienisches Design für Sportangler?

Interessanter als die CX-Sonnenboote mit Z-Antrieb ist meiner Ansicht nach die Invictus 200 HX, die erstmals zur boot Düsseldorf 2018 vorgestellt wurde. Das 20 Fuß kurze Boot ist mit einem Außenbordmotor mit 150 PS Leistung ausgestattet. Es wirkt wie die Kreuzung eines (soliden und strapazierbaren) Sportfischerboots und eines kompakten Beginner-Boots mit Invictus-typisch eleganter Gestaltung. Italienisches Design für Sportangler?

Es ist nicht leicht, ein Boot zu gestalten, das sowohl robust ist als auch den Stil eines Glamour-Boots besitzt. Aber wie ich vor ein paar Tagen am Lago Iseo gesehen habe: Es ist möglich. Und was noch wichtiger ist: Das Boot fährt wirklich gut. Die Invictus 200 HX war das Lieblingsboot der Juroren des Best of Boats Awards bei diesem Testevent.

Das zweite Design

Alle Invictus-Boote werden von Christian Grande entworfen. Der Bootsdesigner und Miteigner gibt den Booten eine spezielle, sehr italienische Design-Handschrift. Im float-Interview vor einem Jahr sagte er: „Ich wollte eine Form mit starker Identität, unverwechselbar im Stil. Ich habe mich sehr um die Linien gekümmert, damit das Licht auf eine diskrete und elegante Weise an den Kanten entlang gleitet.“

Was geschieht, wenn ein gut gestaltetes Boot wie die Invictus 370 GT von einem zweiten kreativen Geist bearbeitet wird, zeigt die Einzelanfertiung, die wir am Rande des Events kennenlernen – allerdings nicht auf dem Wasser. Die Sonderedition der Modeschöpferin Anna Fendi kommt mit einer kompletten neuen Inneneinrichtung. Die Designmotive, die Anna Fendi anderen Produkten wie Lederwaren und Reisetaschen entlehnt hat, geben dem 37-Fuß-Boot einen völlig neuen Look. Das muss man gesehen haben.

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Arved Fuchs ist wieder unterwegs

Nachdem der Extremsportler Michael Walther gerade aus Grönland zurück ist, macht sich jetzt Arved Fuchs mit seinem Haikutter „Dagmar Aaen“ auf den Weg in die spektakuläre Landschaft des Nordpolarmeers. Das neue Projekt des 65-Jährigen schließt an das 2015 begonnene Projekt Ocean Change an und soll bis voraussichtlich Oktober 2019 dauern.

Die Expedition führt in Etappen nach Grönland und weiter in die Arktis. Auf seinem alten Traditionssegler will Fuchs mit seiner Reise ein Statement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzen. Unterstützt wird er dabei von Wissenschaftlern und Energieexperten, die Best-Practice-Beispiele vorstellen und Perspektiven und Lösungsvorschläge aufzeigen wollen. Die Crew wird die Reise dokumentieren und will mit Forschern vor Ort sowie Ortsansässigen ins Gespräch kommen.

Ocean Change
Die Crew bricht in Hamburg auf© Arved Fuchs Expeditionen

Auf seiner Website nennt Arved Fuchs seine Expedition ein „zeitgemäßes modernes Abenteuer mit einem sehr aktuellen und visuell ansprechenden Bezug“. Die als klassische Entdeckungsreise ins Eis angelegte Tour sei getragen von jener „Abenteuerlust, Wissbegierde und Forscherfreude, die Menschen schon immer über die Ozeane getrieben hat.“ Der bekannte Polarforscher, der einst mit Renhold Messner zum Südol unterwegs war, wurde vor wenigen Tagen von der Werner Petersen-Stiftung mit einer außerordentlichen Exzellenzprofessur am Geomar-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel geehrt.

Ocean Change
Die Dagmar Aaen legt in Hamburg ab© Arved Fuchs Expeditionen

Heute morgen ist der klassische Haikutter mit der Expeditionscrew im Hamburger Sportboothafen gestartet. Nächster Stop ist Helgoland, dann führt ihre Tour über den Offshore-Windpark Butendiek vor Sylt zu den Orkneys und den Faroer Inseln und über Island bis zur Eisgrenze an der grönländischen Westküste. Und später weiter in die kanadische Arktis durch den Smith Sound, der Grönland von Kanada trennt. Im September soll es dann, so der Plan, an der kanadischen Küste entlang weiter südwärts gehen.

In der Arktis wollen sich die Wissenschaftler an Bord mit dem Thema erneuerbare Energien beschäftigen. Wie sehen die technischen Lösungsansätze vor Ort aus? Kooperieren will das Fuchs-Team dafür mit Energieunternehmen, Stiftungen und Regierungsvertretern. Ein Teil der geplanten Dokumentation ist der Vergleich von einst und jetzt anhand alter Fotos und aktueller Aufnahmen, um so Veränderungen in der Arktis zu belegen.

Die „Dagmar Aaen“ ist für das Abenteuer bestens ausgerüstet, so Arved Fuchs, und die Crew sei auf die schwierigen Wetterbedingungen und navigatorische Herausforderung im Geiste des Umweltschutzes vorbereitet.

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Day of the Bay in Berlin

Am 1. und 2. Juni wird der Berliner Wannsee zum vierten Mal zum Testbecken für alle, die aufs Wasser wollen. Nicht sieben, sondern 14 Wassersportarten können auf einen Streich am Freitag und Samstag ausprobiert werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben an beiden Tagen Gelegenheit auszuprobieren, welche Sportarten ihnen auf, am oder im Wasser am meisten Spaß machen – und das kostenfrei.

Day of the Bay
Alle aufs Brett© Boot & Fun Berlin

Insgesamt 29 Wassersport-Verbände und Vereine laden zum Ausprobieren ein und präsentieren ihre Sportangebote an der Klaren Lanke auf dem Gelände des Seglervereins 1903 e.V. Neben der Messe Boot & Fun Berlin, dem Senat von Berlin und dem Berliner Segler-Verband ist auch der Landessportbund Berlin in diesem Jahr Mitveranstalter. Der „Day of the Bay“ sei momentan die erfolgreichste Nachwuchsveranstaltung für den Wassersport in Deutschland, heißt es von der federführenden Boot & Fun: Es gibt bereits 450 Voranmeldungen von Schülerinnen und Schülern vor dem Start der Veranstaltung am kommenden Wochenende. Daniel Barkowski, Projektleiter der Boot & Fun Berlin über die Veranstaltung:

„Der ‚Day of the Bay‘ hat sich aus unserer Aktion ‚Trau dich aufs Wasser‘ entwickelt, mit der wir den Segelvereinen helfen wollten, Nachwuchs zu gewinnen. Inzwischen haben wir aber das Angebot an Wassersportarten deutlich erweitert.“

Day of the Bay
Projektleiter© Boot&Fun

14 auf einen Streich

Zum ersten Mal Segel setzen oder sich beim Windsurfing mal so richtig reinhängen? Beim Day of the Bay ist das möglich. Wer viel Kraft in den Armen hat, wirft danach Tore beim Wasserball. Wer es lieber ruhiger angehen lassen möchte, kann zum Stand-Up-Paddling aufs Brett steigen. Wer das schon kann, macht gleich beim SUP-Polo mit. Im Boot geht natürlich auch. Entweder mit dem Kanu oder Kajak paddeln oder im Ruderboot und kräftig über den Wannsee pullen. Wer es gerne noch sportlicher hat, macht mit beim Kanupolo. Wer ganz schnell schnell auf dem Wasser unterwegs sein möchte, übt mit dem Schlauchboot einen Parcours zu fahren.

Alle, die lieber trockene Füsse behalten möchten, können sich mit der Angel beim Castingsport beweisen und beim Fliegenfischen die Angel auswerfen. Medizinisch Interessierte erleben die Arbeit der Wasserrettung live oder dürfen selbst das Retten üben. Beim Modellbootfahren können auch Erwachsene mal wieder Kind sein.

Wer die angebotenen Wassersportarten nicht gleich selbst ausprobieren möchte, kann sie sich bei den Präsentationen an den Ständen der Vereine erklären zu lassen.

Day of the Bay
29 Vereine präsentieren sich beim Day of the Bay© Boot&Fun

Das komplette Programm mit allen Sportarten und teilnehmenden Vereinen gibt es vorab zum Herunterladen auf der eigens eingerichteten Day of the Bay-Website.

Mitmachen

Alle können mitmachen. Schulklassen und Gruppen werden um Anmeldung gebeten, damit ausreichend Testgeräte zur Verfügung stehen. Badesachen und Handtücher nicht vergessen! Hunde dürfen leider nicht mitgebracht werden.

Essen und Trinken

Besucher können sich in der Gastronomie oder am Grill auf der Terrasse stärken.

Hinkommen

Das wunderschöne Gelände des Seglervereins 1903 e.V. liegt am Wannseebadweg 40, 14129 Berlin, nahe dem Strandbad Wannsee (S-Bahnhof Wannsee).

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Leo bekommt eine neue Säge

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Plastik ersetzen!

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