Archiv der Kategorie: Skipper.ADAC

Wassertouristische Hängepartie um Schleuse Zaaren geht erneut in die Verlängerung

21. Juni 2019 – Die Bauzeit und damit die Sperrung der wassertouristisch bedeutsamen Schleuse Zaaren verlängert sich laut Pressemitteilung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes vom 21. Juni 2019 abermals – und damit bereits zum dritten Mal:

Aufgrund eines Blitzeinschlags ins zuliefernde Betonwerk Templin kann demnach der zuletzt angekündigte Fertigstellungstermin 1. August 2019 nicht gehalten werden. Ein neuer Termin ist nicht bekannt. Für die betroffenen Unternehmen ist damit die Wassertourismussaison endgültig erledigt.

„Blitzschlag als letzter Akt des Dramas Schleuse Zaaren“

„Der letzte Akt des Dramas um die Schleuse Zaaren – ein Blitzschlag in die Betonmischanlage – ist zweifelsohne höhere Gewalt. Dennoch kostet die erneute Verlängerung der Sperrzeit die betroffenen Unternehmen nun endgültig die Saison und ist der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen und sie in ihrer Existenz erschüttern dürfte.“ So fasst Peter Heydenbluth, Präsident der Industrie und Handelskammer Potsdam, der an dieser Stelle für das Bündnis für Wasserstraßen spricht, die Situation zusammen.

 

„Die vorliegende Verkettung von Umständen, die zu einer Sperrung für die nahezu gesamte Saison führt, zeigt einmal mehr: Es bedarf einer Gesamtstrategie für die Instandsetzung der überalterten Schleusen in Abstimmung mit den regionalen Akteuren sowie eine Realisierung der Baumaßnahmen vornehmlich außerhalb der Saison. Voraussetzung dafür wiederum ist eine bessere personelle Ausstattung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung,“ so Heydenbluth.

2,1 Millionen Euro Schaden durch Sperrung bis 1. August

Auf Abfrage des Bündnisses für Wasserstraßen prognostizierten 23 Unternehmen schon im Frühjahr einen Gesamtschaden von 2,1 Millionen Euro durch die Sperrung der Schleuse Zaaren bis zum 1. August. Der Schaden dürfte nun wohl noch höher ausfallen. Bei den Unternehmen handelt es sich um unmittelbar betroffene Vercharterer, Hafenbetreiber und Flusskreuzfahrtanbieter. Die entfallenden nachgelagerten Ausgaben für Gastronomie, Einkäufe und Freizeitwirtschaft in der Region sind hierbei noch nicht berücksichtigt.

Aus dem „Bad Practice Zaaren“ lernen: Regionalkonferenzen für die Zukunft

Nun gilt es den Blick nach vorn zu richten und aus dem „Bad Practice Schleuse Zaaren“ zu lernen. Schließlich besteht ein weitreichender Investitionsstau an der maritimen Infrastruktur in Deutschland: Der Altersmittelwert bei Schleusen liegt etwa bei 105 Jahren. Baumaßnahmen in den kommenden Jahren sind also dringend erforderlich.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat vor Kurzem in einem Termin mit Vertretern des Bündnisses für Wasserstraßen in Aussicht gestellt, künftig  Regionalkonferenzen jeweils im Herbst eines Jahres für die kommende Saison etablieren zu wollen: In diesen sollen die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter über Sperrungen bzw. Planungen für das nächste Jahr informieren und die regionalen Akteure in die Langfristplanung einbeziehen. „Wir freuen uns auf den Dialog und die angekündigte Transparenz. Die Regionalkonferenzen begrüßen wir ausdrücklich“, so Peter Heydenbluth, „und sagen schon heute unsere Kooperation zu. In jedem Fall gilt es, aus der Krise zu lernen und ein zweites Zaaren unter allen Umständen zu verhindern.“

Hinweis zur Befahrbarkeit

Trotz der fortbestehenden Sperrung der Schleuse Zaaren sind die Müritz, die Mecklenburgische Seenplatte und die Nordbrandenburgischen Gewässer, von den Rheinsberger Gewässern über Fürstenberg hinaus bis einschließlich Schleuse Regow, weiter von Norden erreichbar. Von Berlin kommend ist das Fahrtgebiet der Havel bis über Zehdenick hinaus (Schleuse Schorfheide) erreichbar. Auch die Reviere Finowkanal mit Langem Trödel, Werbellinsee und die Ruppiner Gewässer stehen als Ausweichreviere ohne Einschränkung zur Verfügung.

Bündnis für Wasserstraßen

Das Bündnis für Wasserstraßen setzt sich aus Industrie-und Handelskammern, Verbän-den, Wassertourismusinitiativen und weiteren Partnern zusammen und engagiert sich für den Wassertourismus, die Wassertourismusbranche und den Erhalt der wassertouristischen Infrastruktur in Deutschland.

Kernforderungen des Bündnisses für Wasserstraßen – aktuelles Positionspapier: WIN Brandenburg

AKTUELL: Sperrung Schleuse Spandau

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin informiert in der Pressemitteilung vom 6.6.2019, dass die Schleuse Spandau bis auf weiteres gesperrt bleibt.

„Während des Schleusenbetriebes ist es zu einer Undichtigkeit an der Kolbenstangedichtung des Hydraulikzylinders vom Drehsegmenttor gekommen.
Die kurzfristig beauftragte Notinstandsetzung der Dichtung durch den Hersteller des Zylinders blieb ohne Erfolg, so dass ein neues Dichtungs­system speziell für diesen Hydraulikzylinder gefertigt werden muss.
Die Lieferdauer beträgt daher ca. 8-10 Wochen. Eine Ersatzteilbevorra­tung ist aufgrund des Alterungsprozesses nicht möglich.

Gegenwärtig plant das WSA Berlin die Demontage und die Instandset­zung des Hydraulikzylinders, welcher eine Abmessung von ca. 5 m Länge und ein Gewicht von ca. 3,5 t hat. Das Ausheben aus der zweiten Tiefebene der Schleuse kann, bedingt durch die exponierte Lage der Schleuse zwischen der Zitadelle und der Altstadt Spandau, nur vom Wasser aus mit einem Schwimmkran erfolgen.

Um weitere Behinderungen für die Schifffahrt zu vermeiden, wird die für Oktober und November vorgesehene Bauwerks- und Anlagenprüfung, für die die Schleuse gesperrt und trockengelegt werden muss, vorgezogen und zeitgleich mit der Instandsetzung ausgeführt.

Die für diesen Zeitraum geplanten lnstandsetzungsmaßnahmen werden auch vorgezogen, die entsprechenden Umplanungen laufen bereits.

Aufgrund der derzeit andauernden Planungen und der guten konjunktu­rellen Auslastung der Unternehmen kann noch kein genauer Fertigstel­lungszeitraum benannt werden ; es kann jedoch davon ausgegangen werden , dass die Wiederinbetriebnahme nicht vor Ende August erfolgen wird. Anfang Juli kann voraussichtlich ein präzisierter Fertigstellungster­min bekanntgegeben werden .

Die gesperrte Schleuse Spandau kann über den Berlin-Spandauer­ Schifffahrtskanal und die Spree-Oder -Wasserstraße mit den Schleusen Plötzensee und Charlottenburg umfahren werden.

Alternativ besteht die Möglichkeit, über den Havelkanal mit der Schleuse Schönwalde auszuweichen .

Für die Umfahrungen sind folgende Schleusenabmessungen zu beach­ten:

  • Schleuse Plötzensee (BSK): Länge 67,2 m, Breite 10 m
  • Schleuse Charlottenburg (SOW): Länge 115 m, Breite 12,5 m
  • Schleuse Schönwalde (HK): Länge 82 m, Breite 12 m

Weitere Informationen für die Schifffahrt finden Sie unter elwis.de

World Oceans Day: Schwimmen, paddeln und segeln für Meeresschutzgebiete

Greenpeace-Ehrenamtliche und Wassersportler werden deutschlandweit in 18 Städten aktiv

Hamburg, 7. 6. 2019 – Ein weltweites Netz von Meeresschutzgebieten fordern Greenpeace-Ehrenamtliche gemeinsam mit Wassersportvereinen ab dem morgigen Samstag, 8. Juni, unter anderem in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf. Zum internationalen Tag des Meeres rufen die Umweltschützer und lokale Ruder-, Tretboot- oder Schwimmvereine in 18 deutschen Städten dazu auf, im Wasser Meter und Kilometer für den Schutz der Ozeane zurückzulegen. „Unsere Ozeane sind in der Krise“, sagt Christian Bussau, Meeresexperte von Greenpeace. „Wir kennen die Tiefsee weniger als den Mond und sind dennoch dabei, sie zu zerstören.“ Klimakrise und Umweltverschmutzung bedrohen die Meere wie nie zuvor. Greenpeace fordert deshalb, dass bis zum Jahr 2030 mindestens 30 Prozent der Ozeane unter Schutz gestellt werden (30×30 Greenpeace-Plan zum Meeeresschutz, PDF)

Mit ihrem sportlichen Protest appellieren Greenpeace-Aktivisten und Freiwillige an die Vereinten Nationen, die aktuell über ein Rahmenabkommen zum Hochseeschutz verhandeln. Alle im Wasser zurückgelegten Strecken werden in den kommenden Wochen gesammelt, in eine Fläche umgerechnet und sollen anschließend das geforderte Schutzgebiete-Netzwerk auf einer digitalen Karte füllen. „Jede und jeder kann so zum Meeresschützer werden und sich für unseren blauen Planeten einsetzen“, sagt Bussau. „Die Ozeane brauchen dringend unsere Hilfe.“

Nur ein Prozent der Hohen See, den Meeresregionen jenseits nationaler Küstengewässer, steht derzeit unter Schutz. Doch Klimakrise, Rohstoffabbau, Überfischung und Plastikmüll setzen den Ozeanen schwer zu. Konsequente Schutzgebiete wären die Lösung. Das haben auch die Vereinten Nationen erkannt und wollen bis Frühjahr 2020 einen globalen Schutzvertrag verabschieden. Greenpeace fordert einen Vertrag, der nachhaltig die Weichen für die Zukunft der Meere und ihrer Bewohner stellt. Die Karte aller Wassersportaktivitäten werden die Umweltschützer den UN-Delegierten während der letzten Verhandlungsrunde im April 2020 präsentieren.

Greenpeace auf einer einzigartigen Expedition für den Meeresschutz

Bedrohung und Bedeutung der Ozeane stehen im Mittelpunkt einer bisher einzigartigen Schiffsexpedition, auf der Greenpeace seit April von der Arktis in die Antarktis fährt. Zehn Monate lang erforschen Umweltschützer gemeinsam mit Meereswissenschaftlern an Bord des Aktionsschiffes „Esperanza“ besonders schützenswerte und bedrohte Regionen der Hohen See. Die „Esperanza“ bricht demnächst aus Island auf in die geologisch aktive Tiefseeregion „Lost City“ im Atlantik. Wissenschaftler vermuten dort Hinweise auf den Ursprung allen Lebens auf der Erde. Weitere Stationen sind unter anderem die Sargassosee östlich Floridas, das Amazonas-Riff vor Brasilien und der Tiefseeberg „Mount Vema“ vor der Küste Südwestafrikas. Im Frühjahr 2020 endet die Tour in der Antarktis.

Erfolgreicher Auftakt von „Bootssport erleben“ in Münster

Bootssport näher kennenlernen und erleben? Mit uns kein Problem!

Wir sind mit dabei bei „Bootssport erleben“ und Sie haben die Möglichkeit all Ihre Fragen rund ums Thema Wassersport zu stellen und sogar einmal selbst das Steuer in die Hand nehmen.

Der ADAC hat eine Besucherin exklusiv bei ihrer allerersten Bootsfahrt begleitet…

Am Wochenende vom 31.05. bis zum 02.06.2019 war einiges los beim großen Hafenfest in Münster mit mehreren zehntausend Besuchern.
Die ADAC Sportschifffahrt hat zusammen mit „Bootssport erleben“ kostenlose Probefahrten angeboten. Diese wurden sehr gut angenommen, dabei stand der Spaß im Vordergrund. Egal ob Wasserunerfahrene oder Familien, hier kam jeder auf seine Kosten.

So auch Charly, sie haben wir am ADAC Stand getroffen. Charly ist schon viele Jahre Mitglied beim ADAC und wusste gar nicht, dass der Automobilclub auch im Wassersport eine tragende Rolle hat.

Wir begleiteten Charly  auf ihrer ersten Fahrt mit einem Motorboot.

Anfangs erzählte sie uns, dass sie vorher noch nie Erfahrungen mit einem Boot gesammelt hat, höchstens mit einem Tretboot auf einem kleinen See bei ihr zu Hause. Dementsprechend groß war auch ihr Respekt vor dem 15 PS Motor. „Ich glaub, der kann schon schnell sein“ flüsterte sie uns noch zu und grinste. Ein erfahrener Skipper half ihr ins Boot und gab eine kurze Einweisung sowie einen kleinen Überblick über die Regeln auf dem Wasser. Dann ging es schon los. Im Hafen, so wurde ihr erklärt, fährt man noch recht langsam. „Also bis jetzt ist es ja ruhiger als ich dachte, ganz entspannt hier!“, sagte sie zu uns.

Gerade aus dem Hafen raus, wurde „Vollgas“ gegeben. Charly lachte: „Man hab ich mich jetzt erschrocken. 15 PS sind nicht zu unterschätzen“ und die Haare wehten durch den Wind.
Dann durfte sie auch selbst ans Steuer. Sie lernte auf dem Wasser zu drehen und spielte mit dem Gas. Die Wellen spritzen nur so gegen das Boot und ab und zu wurde auch mal jemand von ein paar Wassertropfen getroffen.

Nach 20 Minuten war der Spaß vorbei und wir fuhren wieder zurück in den Hafen. Charly grinste und war voller Adrenalin. Ihr hat es offensichtlich richtig viel Spaß bereitet.
Wieder an Land erkundigte sie sich noch im ADAC Pavillon beim kompetenten Leiter der ADAC Yachtschule Möhnesee Thorsten Rahmann über weitere Probestunden bzw. den Sportbootführerschein. Zum Abschluss bedankte sie sich ganz herzlich bei uns und genoss noch den Abend auf dem Hafenfest mit Live-Musik, Food Trucks und anderen großartigen Aktionen.

Wollen Sie das erleben, was Charly mit uns erlebt hat?

Die nächsten Events stehen schon an.

Weiter geht’s am 19.7.-21.7.2019 mit dem Fehmarn Festival.
Im darauffolgenden Monat werden wir dabei sein bei „Rhein in Flammen“ vom 9.8.-11.8.2019.
Den Abschluss macht Werder Maritim vom 30.8.-1.9.2019.

Und die Kollegen der ADAC Sportschifffahrt sind mit on tour  und beantworten gerne Ihre Fragen.

Fahren mit dem Bootsanhänger – Tipps vom ADAC

Wer ein Boot mit Auto und Anhänger selbst transportieren möchte, muss vorab einiges beachten. Je nach Gesamtgewicht, die das Gespann erreicht, ist ein normaler B-Klasse-Führerschein (bis 750 Kilo) nicht ausreichend, sondern man benötigt die Klasse B 96 oder BE.

Reine Bootsanhänger sind nach §3 Absatz 2/ 2e der Fahrzeugzulassungsverordnung nicht zulassungspflichtig. Aus dieser Tatsache heraus resultiert auch, dass Bootsanhänger nicht versicherungspflichtig sind. Die Trailer müssen außerdem alle 2 Jahre zur Hauptuntersuchung, die Anhänger-Betriebserlaubnis, der Prüfbericht und Bescheinigung der Zulassungsstelle muss man auf Reisen immer dabeihaben.

Die Haftpflichtversicherung fürs Auto übernimmt möglichen Schäden, die im angekuppelten Zustand passieren. Ist der Trailer abgekoppelt, besteht hier kein Versicherungsschutz für entstehende Schäden durch den Trailer. Hier empfiehlt es sich, den Trailer separat zu versichern. Dies ist z.B. im Rahmen der ADAC Wassersport-Haftpflicht für ein Boot ohne Mehrkosten möglich. Wer kein eigenes Boot mit Versicherung hat, kann eine separate Schutz für den Trailer über eine Kfz-Versicherung abschließen.

In jedem Fall sollte der Deckungsumfang für den Anhänger bei der Versicherung des Zugfahrzeuges oder bei der Bootshaftpflicht-Versicherung vorab geklärt werden.

10 Tipps der ADAC Versicherung AG:

  1. Das Boot muss auf dem Anhänger so gesichert werden, dass es selbst bei einer Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegungen nicht verrutschen, umfallen oder herabfallen kann.
  2. Auch in der Bootskajüte und an Deck müssen alle losen Gegenstände gesichert sein, der Anhänger darf keinesfalls überladen werden, denn dies beeinträchtigt die Fahrsicherheit.
  3. Die Schiffsschraube muss immer abgedeckt werden, damit niemand durch die scharfen Kanten verletzt werden kann.
  4. Die Reisegeschwindigkeit ist eine andere als mit dem Auto alleine. Die meisten Anhänger sind nur für 80 km/h zugelassen. Wer schneller fährt und einen Unfall hat, muss mit Einschränkungen bei der Versicherungsleistung rechnen.
  5. Überstehende Ladung, wie der Mast, der mehr als einen Meter herausragt, muss auch beim Boottransport grundsätzlich deutlich gekennzeichnet werden. Hier haben viele Länder in Europa andere Vorschriften als Deutschland.
  6. Wer lange nicht mehr oder noch nie mit Anhänger gefahren ist, sollte unbedingt vorher auf einer großen Fläche oder einem Verkehrsübungsplatz bzw. Fahrsicherheitszentrum üben, um ein Gefühl für das neue Fahrzeugverhalten zu bekommen.
  7. Rangieren und Rückwärtsfahren haben es in sich. Im Hinterkopf sollte man immer haben, dass sich der Hänger beim Rückwärtsfahren anders verhält, als man es erwartet: Er bewegt sich in entgegengesetzter Richtung des Lenkradeinschlags.
  8. Vorsicht auch bei starkem Wind oder beim Befahren von Brücken! Große Fahrzeuge haben eine größere Windangriffsfläche als kleine. Auch leere Anhänger sind windanfälliger als Anhänger mit voller Ladung.
  9. Falls der Hänger doch mal ins Schlingern gerät sollte die Geschwindigkeit per getretener Kupplung, bzw. bei Automatik durch Gas-Wegnehmen verringern, anstatt der Pendelbewegung hektisch entgegen zu lenken.
  10. Die Auswahl der Route ist für eine entspannten Fahrt ebenfalls entscheidend. Für Einsteiger sind breite und große Straßen sicherlich empfehlenswert. Serpentinen, schmale Tunnel, enge Gassen Anfänger sind immer eine Herausforderung. Hilfreich kann es deshalb sein, sich die Gesamtmaße des Fahrzeugs mit Anhänger und Boot auf einen Zettel am Armaturenbrett bereitzustellen.

Weitere Tipps zum Trailern hat die ADAC Sportschifffahrt auf einer eigenen Webseite zusammengefasst.

Buchungslücken nutzen: aktuell gute Yachtcharter Schnäppchen

Die Systeme von CharterCheck vermelden aktuell ein außergewöhnlich umfangreiches Angebot an guten Last-Minute Angeboten im Mittelmeer – zur kurzfristigen Buchung oder auch schon jetzt für den Spätsommer!

Bedingt durch die teilweise üppigen Flottenerweiterungen der letzten beiden Jahre können Charter-Skipper aktuell beim Mieten eines Katamarans, einer Segel- oder Motoryacht im Mittelmeer richtig gute Schnäppchen machen – entsprechende räumliche und zeitliche Flexibilität vorausgesetzt.

Im beliebten Charter-Revier Kroatien sind für kurzfristig Entschlossene in der Vorsaison Rabatte von 50 Prozent verfügbar, Charter-Crews die etwas mehr Vorlauf zur Törnplanung benötigen finden im Spätsommer Preisnachlässe in gleicher Höhe. Neben den stark reduzierten Charter-Kosten bietet die Vor- und Nachsaison den Vorteil deutlich weniger überlaufenen Ankerbuchten und Marinas, dieser Umstand wirkt sich nicht nur auf den Ruhefaktor für die Charter-Crew aus, auch die Nebenkosten für Liegegebühren & Co. stellen sich deutlich schonender für die Bordkasse dar.

Yachtcharter Griechenland: auch im Land der Antike und Götter können derzeit Charteryachten mit deutlichen Preisabschlägen von bis zu 50 % gemietet werden. Auf den Balearen fallen die Rabatte zwar nicht ganz so üppig aus, jedoch sind auch hier Abschläge von bis zu 20 % realisierbar.

„BOOTSSPORT ERLEBEN“ auf dem Hafenfest Münster

 Aus "START BOATING" wird "BOOTSSPORT ERLEBEN“

Bereits in den vergangenen drei Jahren hat der ADAC die START BOATING-Kampagne unterstützt, bei der mehr als 10.000 Menschen den Bootssport kennengelernt und im Rahmen von Probefahrten kostenlos und einfach ausprobieren konnten.
Die erfolgreiche Einsteiger-Initiative wird nach der Devise „Einsteigen, ablegen und Spaß haben“ in eine neue Zukunft geführt. Unter „BOOTSSPORT ERLEBEN“ steht die Faszination Bootssport auch zukünftig im Fokus der Aktion, die vom ADAC und namhaften Partnern der Wassersportbranche getragen wird. Mitmach-Aktionen in attraktiven Revieren bilden auch künftig den Kern der Kampagne.

Der ADAC wird sich auch 2019 bei den geplanten Events aktiv beteiligen. Die ADAC Sportschifffahrt berät auf den jeweiligen Veranstaltungen zusammen mit den involvierten ADAC Regionalclubs Westfalen e.V., Schleswig-Holstein e.V., Mittelrhein e.V. bzw. Berlin-Brandenburg e.V. die Besucher zu den Themen der ADAC Sportschifffahrt rund um das Skipper-Portal und ist mit einem eigenen Infozelt vertreten.

Zum Auftakt der Veranstaltungsserie steht am Wochenende beim Hafenfest Münster vom 31.05 bis 02.06.2019 der Hafen in Münster im Mittelpunkt kultureller, unterhaltender und wassersportlicher Aktionen.

Sie wollten schon immer mal das Steuerrad selbst in die Hand nehmen?

Die Faszination Bootssport kann man nur live erleben. Lassen Sie sich mit Familie und Freunden den Wind so richtig um die Nase wehen. Besuchen Sie während des Hafenfestes den Stand von „BOOTSSPORT ERLEBEN“ und buchen Sie direkt einen Termin für eine kostenlose Testfahrt.
Es stehen verschiedene Bootstypen zwischen 4 und 10 Meter Bootslänge zur Verfügung. Ob Segel- oder Motorboote, ob sportlich rasant oder komfortabel, erleben Sie magische Momente auf dem Wasser.
Für die Probefahrten sind weder Bootsführerschein noch maritimes Fachwissen erforderlich, erfahrene Instruktoren begleiten Sie und zeigen Ihnen, wie einfach der Einstieg in den Bootssport ist.

Im ADAC Infozelt erhalten Sie umfangreiche Informationen zum Einstieg in den Bootssport:  GebrauchtbootkaufInternationaler BootsscheinADAC WassersportversicherungenTipps zum Trailern, ADAC Yachtcharter u.v.m.

Sollten Sie Gefallen am Bootfahren gefunden haben, so steht Ihnen auch Thorsten Rahmann, der Betreiber der  einzigen Yachtschule des ADAC am Möhnesee zur Verfügung und berät kompetent rund um den Sportbootführerschein, Ausbildungstörns, Sprechfunk und Pyrotechnik.

 

Bis Anfang September finden noch weitere Events statt:

  • 19.7. – 21.7.2019                    Fehmarn Festival
  • 9.8. – 11.8.2019                     Koblenz Rhein in Flammen
  • 30.8. – 1.9.2019                    Werder Maritim am Großen Zernsee

Informationen zu allen Events, verfügbaren Booten und weitere wichtige Tipps für Einsteiger & Interessenten rund um den Bootssport sind auf www.bootssport-erleben.de abrufbar.

 

 

Die „Blaue Flagge“ weht auch in diesem Jahr über den Marinas in der Region Friaul-Julisch Venetien

Über den Marinas aus Friaul-Julisch Venetien weht auch in diesem Jahr wieder die Blaue Flagge der F.E.E. Die Yachthäfen Marina Uno, Stützpunktmarina der ADAC Sportschifffahrt, Marina Punta Verde, Porto Vecchio und Punta Faro in Lignano Sabbiadoro, Punta Gabbiani, Darsena Centrale und Marina Capo Nord in Aprilia Marittima, ADAC Stützpunktmarina Sant’Andrea in San Giorgio di Nogaro, Porto San Vito in Grado und Marina Hannibal in Monfalcone sowie die Lega Navale Sektion Triest wurden mit der renommierten Auszeichnung der europäischen Stiftung für Umwelterziehung prämiert, die die Qualität der Marina-Dienstleistungen und ihre Bemühungen für den Schutz der Umwelt attestiert.

Wie schon seit einigen Jahren wurde mit der Verleihung der Blauen Flagge durch die F.E.E. das hohe Engagement der Marinas in Nachhaltigkeit, Umweltbildung, Umweltmanagement, Dienstleistungs- und Wasserqualität der Marinas und Strände in Friaul-Julisch Venetien honoriert.

Diverse Anforderungen müssen erfüllt werden, um die Blaue Flagge zu erhalten, insbesondere die Einhaltung ökologischer Parameter. Zu den von den Prüfern des europäischen Gremiums begutachteten Dienstleistungen gehören u.a. die Abfallwirtschaft, die getrennte Sammlung und Entsorgung von Abfällen, die Verwendung von ökologischen Materialien in den Werften, Maßnahmen zur Verringerung des Wasser- und Stromverbrauchs sowie Bildungsmaßnahmen zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für die Umwelt. Darüber hinaus müssen die Marinas jedes Jahr aus 20 ökologischen Zielen drei Projekte auswählen und innerhalb eines Jahres realisieren. Die Ergebnisse werden ebenfalls von der F.E.E. überprüft.

Für die Nordadria ist die erneute Auszeichnung mit zahlreichen Blauen Flaggen das Ergebnis einer kontinuierlichen Politik des Umwelt- und Landschaftsschutzes, der laufenden Modernisierung der Infrastruktur und der Einhaltung strenger Vorschriften für den Schutz und die Sicherheit der Umwelt. Erst diese Parameter ermöglichen es, die geforderten hohen Qualitätsstandards bei Dienstleistungen für Wassersportler in den Marinas zu erreichen.

Von den in diesem Jahr vergebenen Blauen Flaggen in Italien wehen allein 11 über Marinas in Friaul-Julisch Venetien – 8 davon sind Sportboothäfen aus dem Netzwerk FVGMarinas Network, der Kooperation aus unabhängigen Marinas der Region. Sie sind ein gutes Omen für die gerade beginnende Saison. Damit erreicht die kleine Küstenregion Friaul-Julisch Venetien in den Marinas einen nicht nur italienweiten, sondern europäischen Rekord für diese prestigeträchtige Auszeichnung.

Mit dem Online-Navigationssystem kostenlos Routen planen

Die ADAC Sportschifffahrt bietet im ADAC Skipper-Portal das äußerst hilfreiche Online-Navigationssystem an, mit dem Skipper kostenlos Routen in ganz Europa planen können und detaillierte Törnausarbeitungen mit Informationen zu Brücken, Schleusen, Häfen und weiteren Points of Interest (POI) erhalten.

Dabei liefern Schnittstellen zu Elwis sowie Schiffsbewegungsdaten (AIS) sicherheitsrelevante Informationen nahezu in Echtzeit.

 

Was bietet die Routenplanung im Detail:
  • Auswahl von Start- und Zielpunkt direkt in der Karte oder über die Suchfunktion
  • Brücken und deren Höhen mit Warnmeldung, wenn die Brückenhöhe für das Boot nicht ausreicht
  • Schleusen, bei Annäherung mit relevanten Infos zur Schleuse (Abmessungen, Telefon)
  • Häfen, bei Annäherung mit relevanten Infos zu den Häfen & Marinas (Name, Telefon)
  • Speed Limit, permanenter Abgleich der erlaubten Geschwindigkeit
  • Gewässer Informationen und  Kilometerangabe (Name des Gewässers, Streckenposition)
  • Absolut Nord Ausrichtung, bei Wendung des Bootes richtet sich die Karte aus, das bedeutet Ansicht immer von unten nach oben
  • Speicherung und Datenexport von Routen möglich

Mit Anklicken der ADAC Häfen in der Routenplanung ist der direkte Zugriff auf die Hafenbeschreibungen im ADAC Skipper-Portal möglich.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Lignano Sabbiadoro startet „Plastic free“ in die Saison 2019

Lignano Sabbiadoro soll plastikfrei werden. Dieses Ziel haben sich die Tourismusmanager des Consorzio Spiaggiaviva Cuore di Lignano und die Strandbarbetreiber von Lignano Sabbiadoro gesetzt.

Umweltschutz in der Region liegt den Strandbetreibern am Herzen. So starten die Strände von Lignano Sabbiadoro in ihre erste plastikfreie Saison und haben hierfür gemeinsam eine Initiative ins Leben gerufen. In den Strandbars werden künftig nur noch biologisch abbaubare Becher und keine Plastikgefäße mehr ausgegeben.

Mit Eröffnung der Strandsaison 2019 greif erstmals in Italien das Konzept „Plastic free“ für den Umweltschutz an den Stränden. Entwickelt wurde es von der Gruppe Consorzio Spiaggiaviva Cuore di Lignano. „Wir haben uns entschieden, die EU-Richtlinie vorwegzunehmen, die Einwegkunststoffe verbietet und das Projekt Plastic Free mit Begeisterung und Überzeugung umgesetzt“, – erklärt die Präsidentin des Konsortiums, Donatella Pasquin. Ziel ist es, auch Strandbetreiber aus der angrenzenden Region des Veneto und die Bars und Schnellrestaurants im Ort davon zu überzeugen, gänzlich auf Plastik zu verzichten.

Dr. Giorgio Ardito, einer der Geschäftsführer von FVGMarinas Network, des ADAC Stützpunkts Marina Uno und Strandbetreiber, führt aus: „Wir beginnen in den vielen Strandbars, in denen nur noch biologisch abbaubare Becher und keine Plastikgefäße mehr ausgegeben werden.“ Schritt für Schritt sollen auch Plastikflaschen verschwinden, die mit als Hauptverursacher von Mikroplastik in den Ozeanen gelten. „Wir möchten Lignano Sabbiadoro als die erste „Plastic free“-Stadt der gesamten nördlichen Adria und neben den Stränden Sardiniens als zweite in Italien präsentieren“, kündigte Donatella Pasquin an.

Von den Betreibern der Strandanlagen, den Managern von Bars und Restaurants, werde es ein starkes Engagement geben, das Bewusstsein der Gäste zu schärfen, um den Verbrauch von Einwegplastik zu minimieren, so Dr. Giorgio Ardito und Donatella Pasquin. Um das Engagement in die Umwelt auch Kindern nahe zu bringen wird eine Sensibilisierungskampagne für Kinder folgen, an der das OGS (National Institute of Oceonography and Experimental Geophysics) in Triest beteiligt ist. Zwar wird es eine Weile dauern, bis auch Zigarettenstummel und Plastikflaschen von den Stränden verschwunden sind, denn es ist nicht einfach mit schlechten Gewohnheiten zu brechen. Zumal die Ausgabe von Getränken in Glasflaschen laut der Verordnung „Gabrielli“ nicht gestattet ist. Doch ein positiver Anfang ist gemacht. Die Saison 2019 kann kommen.
Marinas in Friaul-Julisch Venetien

Mit 20 teilnehmenden Marinas, darunter auch die ADAC Stützpunktmarinas Marina Uno und Marina Sant Andrea, präsentiert FVGMarinas Network einen Großteil der Marinas der Region Friaul-Julisch Venetien und weist rund 7.000 Bootsliegeplätze aus. Hauptsitz des Netzwerks aus unabhängigen Marinas ist die Darsena San Marco in Grado.

 

 

Unterstützt wird das Projekt vom regionalen Tourismusverband PromoTurismo FVG.

Neben der Kooperation im Marketing arbeiten die Marinabetreiber an der Umsetzung übergreifender Themen. Dazu gehören insbesondere die Förderung des Wassersports, ökologische Themen wie der Schutz der Lagune und der Wasserwege sowie Elektromobilität. Kostenloser Fahrradverleih, Elektroladestationen, getrennte Sammlung von Plastik- und anderen Abfällen sowie die Förderung des Umweltschutzbewusstseins von Kindern und Jugendlichen sind ihre Hauptziele und genießen eine hohe Akzeptanz von Marinagästen. So wurden im vergangen Jahr wieder 8 Marinas mit der prestigeträchtigen Blauen Flagge der F.E.E. für ihr besonderes Engagement im Umweltschutz ausgezeichnet. Damit erreicht die Region Friaul-Julisch Venetien weltweit die höchste Konzentration Blauer Flaggen.
FVG Marinas ist zudem Partner der Barcolana – der größten Segelregatta der Welt. Hierfür bietet das Netzwerk Sonderkonditionen.

Mit der Aktion Rettungswesten-Wartung sicher und günstig in die Saison starten

Jetzt beim Wassersportvorteilspartner A.W. Niemeyer die Rettungsweste zum Mitgliederpreis warten lassen und sicher in die kommende Wassersportsaison starten. 

Rettungswesten sollten alle zwei Jahre gewartet werden. Dieses Intervall ist wichtig, denn nur eine voll funktionstüchtige Weste kann im Fall der Fälle Leben retten. Auch erhöht eine regelmäßige und fachgerechte Wartung die Lebensdauer der Weste.

In  dieser Saison gewährt A.W. Niemeyer, der Spezialist für Yachtausrüstung und Bootszubehör in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ADAC Mitgliedern  wieder einen Rabatt auf die Wartung Ihrer Rettungsweste. Clubmitglieder zahlen statt der üblichen 38,99 Euro nur  33,99 Euro. Der Service erfolgt in den zertifizierten, A.W. Niemeyer-Wartungsstationen, es können fast alle gängigen Marken gewartet werden. Einfach die Weste in einer beliebigen A.W. Niemeyer-Filiale abgeben oder per Post abschicken.

 

 

Die Westen werden dann folgenden Funktionstests und Wartungsarbeiten unterzogen:

  • Dichtigkeitstest des Auftriebskörpers
  • Funktionsprüfung der Aufblasautomatik und der Handauslösung
  • Wechseln der Auslösetablette
  • Erneuerung der Dichtungen
  • Funktionsprüfung des Mundventils
  • Prüfung von Nähten und Beschlägen
  • Kontrolle der CO2-Patrone
  • Erneuerung der FSR-Service-Plakette

Sie können Ihre Rettungsweste zur Wartung in jeder AWN-Filiale abgeben oder an eine der folgende Adressen schicken:

A.W. NIEMEYER Dormagen
Hamburger Str. 1
41540 Dormagen

A.W. NIEMEYER Kiel
Flintbeker Str. 2
24113 Kiel

 

Sollten Sie keinen Karton zur Hand haben, dann können Sie bei A.W. Niemeyer den passenden Karton kostenpflichtig hier bestellen.

 

Weitere Schleusenausfälle nur eine Frage der Zeit

Dem Tourismus auf den Wasserstraßen droht der Kollaps. Der ADAC Berlin-Brandenburg fordert eine umfassende Bestanderhebung und einen eigenen Posten für Nebenwasserstraßen im Bundeshaushalt.

Wegen Bau-Verzögerungen kann die Schleuse Zaaren an der Oberen Havel nicht wie geplant zum Start der Wassersaison wieder geöffnet werden. Der Ausfall dieser wichtigsten Verbindung zwischen Berlin und Müritz bedeutet Frust bei tausenden Wasser-Touristen und Verluste bei Tourismusunternehmen. Allein unter den ADAC Mitgliedern in Deutschland befinden sich rund 2. Millionen aktive Bootsfahrer.

„Die Nebenwasserstraßen wurden stiefmütterlich behandelt. Dabei finden genau dort der Wassertourismus und die Freizeitschifffahrt statt“, erklärt Dieter Hütte, Vorstand für Tourismus im ADAC Berlin-Brandenburg. „Alle Kraft muss nun dafür investiert werden, die Schleuse in Zaaren schnellstmöglich funktionstüchtig zu machen. Schleusenausfälle wie diese bedeuten tagelange Umwege für die Betroffenen. Wir brauchen endlich eine umfassende Bestandserhebung und einen darauf abgestimmten Renovierungs- und Bauzeitenplan.“

Wegen Verzögerungen bei den Bauarbeiten kann die Schleuse Zaaren an der Oberen-Havel-Wasserstraße nicht wie geplant zum Start der Wassersaison wieder geöffnet werden.
Wegen Verzögerungen bei den Bauarbeiten kann die Schleuse Zaaren an der Oberen-Havel-Wasserstraße nicht wie geplant zum Start der Wassersaison wieder geöffnet werden.

Eigener Posten für Nebenwasserstraßen im Bundeshaushalt

In der Vergangenheit wurde zwar in die Wasserstraßen investiert, dies jedoch vorrangig in die für die Berufsschifffahrt relevanten Hauptwasserstraßen. „Die Nebenwasserstraßen brauchen einen eigenen Posten im Bundeshaushalt. Hier sind zusätzliche Investitionen nötig“, fordert Volker Krane, Vorstand für Verkehr im ADAC Regionalclub.

Die Infrastruktur der Wasserstraßen ist marode, Schleusen sind laut dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) durchschnittlich 105 Jahre alt. Neben Zaaren ist auch die Kannenburger Schleuse (Templin) bereits kaputt und muss renoviert werden.

Handlungsbedarf in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Weitere Schleusen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind bedroht. Da nicht vorhersehbar ist, welche Schleuse als nächstes ausfällt, muss dringend gehandelt werden.