Archiv der Kategorie: Windpilot

Trans-Ocean e.V. – der Sündenfall

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MARTIN BIRKHOFF´s SÜNDENFALL Mail an COBY+ARNOLD LELIJVELD vom 4.9.2013

Seit einem Jahr setze ich mich als Segelkamerad für die Interessen unserer Freunde Coby und Arnold Lelijveld ein. Unser besonderes Vertrauensverhältnis fand seinen Ausdruck im Interview und der erstmaligen Veröffentlichung des Falles Drifter im TO Forum.WEITERLESEN

Wegerecht

Segelparkplatz

Annette Knipp+Wilfried Schmidt, SV Senta GER

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          GEHT DIE SONNE AUF IM WESTEN MUSST DU DEINEN KOMPASS  TESTEN Im August segelte ich solo, von den Bahamas kommend, die US-Ostküste Richtung Chesapeake Bay hoch. Der Wetterbericht sagte für diese Zeit leichte Winde aus wechselnden Richtungen voraus, viel Sonne und ab Mittag stellenweise Gewitter mit Regen und Starkwind. Zum Abend sollte der Spuk vorbei und die Nacht meist klar sein. Ich konnte stundenlang in der Plicht liegen und Sterne gucken. Das Normale Wetter für diese Jahreszeit. Weit und breit kein Hurrikan in Sicht. Um möglichst zügig vorwärts zu kommen, habe ich mich in den Golfstrom „ gesetzt“, der stellenweise mit bis zu vier Knoten Richtung N/ NO schiebt. Da der Wind nie mit mehr als 10 bis 12 Knoten blies, außer in den Squalls, konnte sich auch bei nördlichen Winden keine unangenehme See aufbauen. Wind gegen Strom. Das war auch am Tag vor meinem Geburtstag so. BrooklynbridgeNach dem Regen- und Gewitterspektakel war es schnell wieder ruhig und ich konnte meine Essenswünsche an dden Koch durchgeben: mich selbst. Spagetti mit Soße – Seglers haute cuisine. Nach dem Spülen dann ein Glas Wein und nach dem die Sonnenuntergegang stand Kino auf dem Programm. Die Schatzinsel. Wie ich schon sagte, es war der Tag vor meinem Geburtstag und da sollte der kleine Junge in mir etwas spannende Träume haben. Der Kindle funzt im Dunkeln tadellos – natürlich zwischendurch, auf weichen Kissen liegend, Sterne gucken. Alles zusammen also eine anstrengende Nacht, die erst durch Morgensonne beendet wurde, weil auch der Wecker schlafen durfte – ich hatte schlicht vergessen ihn scharf zu schalten. Zum Glück ist das an diesem Seegebiet kein Problem, weil die Küstengewässer vor reichen Ländern des nachts leergefegt und Hobbyfischer oder Touristen an Land in weichen Federn liegen – ganz anders als in ärmeren Gegenden, z. B. Südamerika oder der Karibik. Dort ist nachts in Küstennähe mit Fischerbooten rechnen. Und Seglerkollegen sind im Golfstrom meist in derselben Richtung unterwegs und da kann höchstens zu einer Rempelei anstatt eines Frontalzusammenstoßes kommen. Die Berufsfahrt fährt schlafend von AIS bewacht und weckt mich auf, weil mein AIS Empänger klingelt, wenn ein großer Bruder mir zu nahe kommt. Hier sollte ich einfügen dass die Berufsschiffahrt im Verlauf meiner Reisen durch Mittelmeer, Südamerika, Karibik und Nordamerika stets höflich aus dem Wege gegangen sind – sie fuhren immer im großen Bogen um mich rum. Es war also früher Morgen, die Orientierung war noch nicht erwacht, der Geist noch nicht im Tages Modus – immerhin: irgendwas war anders als normal. Ich brauchte eine Weile, bis begriff, dass die Sonne im Westen stand. Mir fiel der Spruch vom Anfang ein. So was gibt es nicht. Der Spruch ist natürlich Blödsinn. Also noch mal: Ich habe gestern Abend nur ein Glas getrunken, mir war weder schlecht noch komisch. Also am Wein lag es nicht. Vorwärts- und Rückwärtszählen funktionierte tadellos, also auch kein Dachschaden. Dann habe das Problem noch mal von der logischen Seite beleuchtet: Auf der Fahrt nach Norden geht, wenn man auf der Backbordbank liegt, die Sonne an Steuerbord auf, egal ob man auf dem Rücken oder dem Bauch liegt. Das bleibt auch so, wenn man auf der Steuerbordseite liegt. Aber an diesem Morgen ging sie an Backbord auf. Ein Blick auf den GPS Plotter zeigte mir den Pfeil und die Kursrichtung Nord mit einem Knoten Fahrt! Die Richtung stimmt, aber 1 kn Fahrt ist natürlich lächerlich, zumal das Geräusch des Wassers am Rumpf und auch das Log mir etwas anderes erzählten: drei Knoten. Also zwei Knoten Strom dagegen. Wo die herkamen, war unwichtig. Oder hatte sich jetzt, wo ich ein Jahr älter geworden bin, etwas schlagartig verändert? Jetzt aber schnell nach HauseEgal, wir hatten ein Problem. Bevor ich das lösen konnte, brauchte ich einen Kaffee. Es gibt Momente im Leben wo du denkst, dass sich alles gegen dich verschworen hat. Nicht genug, dass die Sonne im Westen aufgeht, jetzt spinnt auch noch der Kompass. Das Ding zeigte Süd Kurs. Auch der Steuerkompass des elektrischen Autopiloten zeigte 189 Grad an. Egal, erst mal einen Kaffee. Trotzdem rumorte es in meinem Kopf- was ist das? Da fiel es mir auf einmal wie Schuppen aus den Haaren – die Erleuchtung folgte gnadenlos. Gegen Morgen hatte der Wind um 180 Grad gedreht. Der Windpilot hat das getan, was er am besten kann, er ist dem Wind gefolgt. Alles schön leise kam der Wind stets von derselben Seite, hat die Segel ruhig stehen lassen und alle Geräusche vermieden. Ganz schön dezent und rücksichtsvoll … so ein Windpilot, hat sogar seinen Skipper schlafen lassen. Und so kam es, dass die Sonne am nächsten Morgen im Westen aufging. Des Rätsels Lösung: Wenn der Golfstrom mit 4 Knoten Richtung Norden setzt, das Schiff mit 3 Knoten nach Süden segelt, bleibt noch ein schlapper Knoten übrig, den bin ich im Rückwärtsgang nach Norden gesegelt bin. Ich habe meinen Geburtstagskaffee im Rückwärtsgang in Ruhe genossen und danach dann den Kurs geändert, um fortan mit sieben Knoten auf dem GPS und der Sonne wieder von Osten, weiterzurauschen. Die Welt war wieder in Ordnung, es war alles war, da wo es hin gehörte, Deltaville in Virginia war mein nächster Hafen, weitere Irritationen hat es nicht gegeben. Viele Grüße von Wilfried, SV SENTA

Trans-Ocean e.V. – Quo vadis Martin Birkhoff – Der Status quo

BigProp KopieZEHN MONATE sind vergangen, seit einer verheerenden Mitgliederversammlung, die vom Vorstand abgebrochen und bis heute nicht den Regeln des Vereinsrechts entsprechend, fortgeführt und zu Ende gebracht worden ist.
ZEHN MONATE seit einer Satzungswahl, die vom Vorstand abgelehnt, weil sie ihm vermutlich zu demokratisch gewesen, weshalb sie bis heute strittig und gerichtlich ausgefochten werden mußWEITERLESEN

SV La Gitana – Michaela+Volker Kissling GER

Mahi Fisch KisslingVor Anker in Vanuatu – der Kampf mit einem Mahi Mahi
( … ) Seit 2008 haben wir keine dieser leckeren Goldmakrelen mehr gefangen. Seitdem waren wir auf Tunfisch, Stachelmakrele und Wahoo abonniert. Und nun heute wieder also Goldmakrele.
Jetzt ist natürlich das Jagdfieber geweckt. Kaum ist die bildschöne Goldmakrele mit einem Kehlschnitt sanft ins Jenseits befördert worden, gehen die Angeln wieder raus. Und dann haben wir noch nicht einmal Zeit, Beate und Detlev von der Kira über Funk von unserem Fang zu berichten. Noch bevor wir die Quatsche in die Hand nehmen können, geht es schon wieder los: Ssssssssssssssssss…, ssssssssssssssssss…, sssssssssssssss…, sssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss… WEITERLESEN

Blauwasser Schiffe

Deutschland FlaggeDIE SCHIFFE DER NATIONEN
Teil #1 DEUTSCHLAND
Nach einer allgemeinen Betrachtung über die Vorlieben der Nationen der für das Blauwassersegeln präferierte Schiffstypen, werden nun die Schiffe der Nationen im einzelnen untersucht, um zu erkennen, welche Schiffe, welche Baumaterialien in der Gunst der breiten Seglerschaft im Fokus des Interesses stehen.WEITERLESEN

SV Boundless, Sheryl+Graham Anley UK

o-GRAHAM-ANLEY-AND-ROSIE-570ERST DEN HUND – UND DANN DIE FRAU – GESCHICHTE EINER UNGEWÖHNLICHEN RETTUNG
Graham Anley war mit seiner Frau Sheryl und Jack Russel Terrier ROSIE auf einem 3 Monatstrip in Süd Afrika unterwegs, als er vom Kurs abkam und mit seiner Yacht Boundless strandete. Der Skipper brachte zunächst seinen Hund in Sicherheit an Land – und kehrte danach an Bord zurück, um seine Frau zu retten. WEITERLESEN

SV Olgalou, Inga+Vassil Beitz NED

Ansichten Karte aus der KaribikAnsichtskarte_vassilingalou

SV Maus – Manfred Marktel ITA

Impressionen vom Segeln auf 40 und 50 S.

Mast zu lang – macht nix!

SV Sheik Yerbouti, Carole+Gerrit Paetow GER

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EIN JAHR – EIN SCHIFF – ZWEI ELTERN – DREI KINDER UND DER RUNDE ATLANTIK

Moin Peter, wir stechen nun endlich in See. Geplant ist eine einjährige Atlantikrunde zweier etwas entrückter Eltern mit ihren zwei Mädchen im Alter von 9 und 12 Jahren und Sohn Matheo mit 14 Monaten. Was kann da noch schief gehen? Liebe Grüße aus Empuriabrava Gerrit und Carole WEITERLESEN

SV Uisge Beatha – Totalverlust durch Feuer

17ANFANG UND ENDE EINES FEUERS
Grenada W.I. 14.Juni 2012
Fotogalerie von Weltumsegler MARK JENSEN, SV Sea Life, der aus nächster Nähe in der Prickle Bay mit ansehen mußte, wie ein stolzes Schiff im Verlauf von Minuten den Flammen zum Opfer gefallen ist. WEITERLESEN