Archiv der Kategorie: Windpilot

SV Livingston – Corrie + Jan Steenmeijer NED

MESSAGE FROM THE MIDDLE OF THE OCEAN

Hi Peter, we set Sail on New Years day and we are doing very well. The boat and special the Wind pilot as well. Since we left Brava ( a small island of the Kape Verde) the boat is steering with the help of the wind pilot herself. It’s fantastic. After a sail trim She needs some more attention, but after a few minutes we can relaxe and babysit. We are now half way and at the moment we have only light winds, but that will change if I believe the weather forecast. Our ETA will be next week in Suriname.
W’ll keep intouch and I hope you like the blog. Next weekmakers will post a New message.
Groet,  Jan, Corrie and Olle … the dog

SV Svea – Frauke+Christian Heusinger von Waldegge CH

WINDFAHNE HAT FLIEGEN GELERNT


Moin Peter,
wir melden uns von hoher See! Sind vor ein paar Tagen von Mindelo ausgelaufen. Unsere Windpilot steuert tadellos und wir sind super glücklich! Leider ist uns heute Nacht tatsächlich die Windfahne weggeflogen. absoluter Mist, haben ja aber zum Glück Ersatz. Kannst du uns zwei lackierte Exemplare so schnell wie möglich an eine deutsche adresse senden?
Gruss von See Frauke und Christion WEITERLESEN

SV Shalom – Anna Haubrich + Christoph Vougessis GER

GIBT ES FISCH AUCH VEGETARISCH?

Dialog vom 03. Januar 2017

Moin Herr Foerthmann. Sind nun 3 Tage auf See und es ist typisches Passatsegeln. Warm, guter Wind. Auch schon viel Fisch gefangen. Hier ist alles ok. Passieren tut sonst nicht viel. Kleinere Segelarbeiten. Das wars zum Glueck. Haben seid gestern 6 Kilo Fisch an Bord. Blöd, dass Anna Vegetarierin ist. . .

Moin Ihr Zwei, ich verfolge den Tracker und sehe, dass Kurs und Wind artig sind.  6 kg Fisch sind ein gutes Argument, Prinzipien fuer ein paar Tage zu verstecken, gibt doch nur einen Zeugen ! Ansonsten fängt es bald an, zu stinken… und das wäre doch ein Jammer.
Gook Luck Peter Foerthmann WEITERLESEN TRACKING

SV Gegenwind – Asha Reich + Helge Assmann GER

WELTUMSEGELUNG – GEDANKEN DURCH´S SIEB GERÜHRT

Nun sind wir schon seit über 2½ Jahren unterwegs und müssten, um im Plan zu sein – für die Weltumrundung in gut 3 Jahren – eigentlich schon fast rum sein. Dazu hätten wir den Jahreswechsel in oder um Südafrika verbringen müssen. Aber nichts ist beständiger wie der Wandel.

Derzeit planen wir unseren Aufbruch in die San Blas Inselwelt. Diese soll laut vielen Weltumseglern ein MUSS sein. Dort werden wir dann in den nächsten Monaten entscheiden, ob wir, wie ursprünglich geplant, durch den Panamakanal gehen werden, oder wo uns unser Weg hinführt. Ganz vielleicht sind wir ja doch nach gut 3 Jahren an unserem Reiseziel angekommen. Wer kann schon sagen wo dies sein wird.
Einer unserer guten Vorsätze für dieses Jahr ist, dass wir nicht wieder so weit in den Rückstand geraten mit unseren Blogbeiträgen und Ihr hier nur mit einer kleinen Zeitverzögerung unsere Erlebnisse verfolgen könnt.

So wie Euch unser Leben interessiert, so möchten wir auch an Eurem Leben teilhaben und würden uns darüber freuen, wenn Ihr uns mit kleinen Alltagsgeschichten aus Eurem Leben per Mail auf dem Laufen haltet. Wir können allerdings nicht versprechen, dass wir (kurzfristig) antworten, dies hängt unter anderem von unserer Internetverbindung, der Stromversorgung und unseren aktuellen Abenteuern ab.

Für uns wird dieses kommende Jahr 2017 auf jeden Fall viel Neues, Spannendes, Exotisches und Überraschendes bereithalten.
 
Alles Gute und vor allem ein gesundes Jahr 2017 und dass sich viele Wünsche und gute Vorsätze erfüllen.
 
Viele Grüße von der Gegenwind aus dem Bocas del Toro Archipel, Panama
 
Asha & Helge
Crew der SY Gegenwind
 

In ziemlich eigener Sache

WORT ZUM SONNTAG

Regierungserklärungen, Presse Konferenzen, Absichtserklärungen, Schönfärberei, Lobhudelei und Weltumarmungen, sind heute modern, häufig allerdings nur Papperlapapp – warum also nicht einmal in eigener Sache ein paar Hintersinnigkeiten, quasi Dinner for One, vom Stapel lassen?

WARUM TU ICH MIR DIESE ARBEIT AN?
Die Kurzantwort: Ich wollte es mir mal zeigen! WEITERLESEN

Clark Stede – ein Gruss aus Chile

DIE ZWEI SEITEN EINER MEDAILLE

Auf einen Blog zum Thema EHRLICHKEIT von April 2016 kommt heute ein Kommentar von Clark, den ich hier gern an exponierter Stelle wiedergeben:

Guten Tag Peter Foertmann,
Seglerfreunde haben mich auf den Block aufmerksam gemacht. Trotz aller Aufkleber war ja die schöne „Asma“ zu erkennen, und Aufkleber reflektieren auch einen „ehrlichen“ Standpunkt zum Sponsoring. Und die ausgewählte Yachtausrüstung war erstklassig – nur ein Bolzen brach – auf 38 000 recht sportlich Meilen am gesamten amerikanischen Kontinent. Das falsch justierte Ruderblatt was mir unterstellt wird, na ja, lassen wir es, ein „wenig“ Technik verstehe ich. Die Yacht, die sehr erfolgreiche Reisen inklusive Durchkenntern absolvierte, hatte ich konzipiert und die Konstruktion war von Uwe Dübbel – soweit zum technischen Verständnis. Ach Bezugs der Einmach – Gummibänder, leider ist diese „Spitze“ aus dem Zusammenhang publiziert, klar hatte ich darüber geschrieben weil das enorm erfolgreich war bei extrem Winden. Schau „Ehrlichkeit“ hat auch zwei Seiten! Und wir entwickelten die Idee noch weiter für andere Windsituationen und heraus kam ein Windruder, größer Dank Kevelaer, aber mit gleichen Gewicht wie das Original. Schade, der Windsteuer – Anlagen Wechsel von Windpilot zu Monitor scheint Dich recht bewegt zu haben, denn anders kann ich deine Ausdrücke über mich nicht deuten. Ehrlichkeit bedeutet alles und von alles Seiten zu sehen. Und die Wahrheit ist auch, die von mir angeschraubte Monitor steuerte die Yacht nicht nur bei uns bei allen Winden erstklassig, sondern später weiter, auch die Nonstop – Umsegelung der Ex – Asma. Mal ehrlich, das ist doch was!
Clark Stede

Meine Antwort:

Moin Clark,
danke für Dein Lebenszeichen! Dass Du Dich Pferden zugewandt hast, ist mir seit langem bekannt, zumal ich zu Pferden eine lebenslange Affinität besitze, Jahrzehnte geritten bin. Meine verstorbene Mutter hatte in ihrem Heilberuf in Sanatorien an der Nordsee zu tun, dort gehörten Pferdeställe stets zum Bild. Mein Pferd „Nico“ musste Jahre später infolge Gelenkbruchs beim Reiten auf der Sandbank in St. Peter Ording einem Gewehrlauf ins Auge sehen … und hat das nicht überlebt.

Leben heisst, Geschichten erleben, sie aufzuschreiben ist gelebte Psychotherapie, jedenfalls für mich. Nur so habe ich es geschafft, 40 Jahre im Marine Business gesund zu überleben – überstehen wäre manchmal die treffendere Vokabel.

Sicher wirst Du tiefer in mein BLOG eingetaucht sein, dann wird Dir aufgefallen sein, dass ich zu vielen Dingen besondere Standpunkte eingenommen habe. Ein Blog ist ein wunderbares Ventil zur Meinungsäusserung – die Zahl täglicher Besucher ist für mich der beste Beweis, dass viele Segler mir gern folgen, es sind derzeit tausende / per day. Logisch, dass dies nicht jedem gefallen kann – ebenso logisch, dass man sich Unabhängigkeit leisten können muss! Dies ist meine Triebfeder, weshalb ich mit nun bald 70 Jahren mit stets wachsendem Spass einfach immer weitermache …

Sicher erinnerst Du Dich an unsere Gespräche bzgl. Sponsoring, mir ist hängen geblieben, dass wir uns am Ende auf einen reduzierten Preis geeinigt haben – Dein skeptisches Gesicht ist mir in bester Erinnerung … aber: so ist das Leben … und vollkommen umsonst habe ich bislang nur 2 Systeme abgegeben, an LAURA DEKKER und CHRISTOPH VOUGESSIS, die Gründe dafür sind im Blog nachzulesen.

Ehrlichkeit hat ebenso viele Seiten wie die am Spiel beteiligten Personen, die ihre Charaktere im Hand Gepäck tragen. Damit wird sofort verständlich, dass jede Medaille zumindest zwei Seiten haben wird.

Ganz dezidiert: der Bügel, den Du um Deine Windpilot Anlage herum hast bauen lassen, hat Dir Deine Zufriedenheit geklaut, denn ohne diese LIFT-UP Barriere hättest Du diesen Fehler nicht machen können. Dumm gelaufen! Immerhin hast Du damit Hans Bernwall Glücksgefühle verschaffen können, ein Kollateral Effekt der besonderen Sorte.

Und in Bezug auf Sponsoring geht ein jeder seinen ganz eigenen Weg – sammelt seine Erfahrungen – die in eine besondere Ehrlichkeit eines Standpunktes münden … Meine Gedanken dazu habe ich hier aufgeschrieben:

Schwamm drüber Boogie …

Ich wünsche Dir einen Guten Rutsch, hier wie dort, denn unterschiedlicher könnte ein Leben wie das Deine – in Chile und Austria ja garnicht sein, wie Du es gewählt. Mein Glückwunsch, dass Du für Dich – Ihr für Euch – einen so schönen Weg gefunden habt.

Alles Gute wünscht
Peter

SV Tamata – Kate MacBain + Matt Lansdown US

PANAMA CANAL – ZEITGERAFFT

Panama Canal Time Lapse from Kate MacBain on Vimeo.

SV Jipsian – Helène + Pascal Caroff FRA

TRANSATLANTIK IN 14 Tagen

Hello Peter
We arrived in the lagoon of St.Maarten after 14 days of transit. The pilot was „super“ every days even in strong sea see picture! We wish happy new year to you and your family
Pascal and Helen

SV Goodtimes – Johanna + Stefan Oberndörfer GER

SCHNELL IN BARBADOS – ABER NICHT SCHNELL GENUG

Wir hatten die ganze Zeit mit einer Ankunft am 16. Dezember geplant. Da wir die letzten Tage aber so gut vorangekommen sind, wird das Szenario 15. Dezember immer wahrscheinlicher. Der 15. Dezember wäre schon deshalb gut, da an diesem Tag das Cornell Odyssey Büro auf Barbados schließt und wir uns danach selbst um alle Formalitäten kümmern müssten. Zur offiziellen Welcome Party am 14. schaffen wir es – wie ca. ein Viertel der Flotte, die noch etliche hundert Meilen hinter uns sind – leider nicht mehr. Schade, dass das Zeitfenster so eng gewählt wurde, dass es mit einem kleineren, langsameren Boot kaum zu schaffen ist, rechtzeitig anzukommen. WEITERLESEN

SV Betsy – Guy Waites UK

CORRIBEE 21 ON THE ATLANTIK

SV Gegenwind – Asha Reich + Helge Assmann GER

GEGENWIND ABER TROTZDEM NACH WESTEN

Im Sommer 2014 in Kiel losgefahren, sind die Beiden nun vor Panama angekommen, haben ein Oktoberfest der besonderen Art in der Karibik erlebt, das Schiff gereinigt, und sind klar für neue Abenteuer … auf der anderen Seite dieser Welt. WEITERLESEN

SV Auriga – Antje Martin + Helmut Höppler GER

OHNE ZEITDRUCK WURDE MINDELO LOGISCH

Auch wenn anders als geplant, wurde die Hektik des ARC Starts mit einem ruhigen Losfahren vertauscht. So erwies sich die Route über die Kap Verden als logisch. Von Bord:

Bis auf den ersten Tag und die erste Nacht verlief die Überfahrt viel entspannter als gedacht. Nach drei Tagen stellte sich ein gewisser Bordalltag ein, auch Kochen auf einem immer rollenden Schiff war kein Problem mehr, denn unsere „Seebeine“ wuchsen erstaunlich schnell. Wir konnten endlich unseren Windpiloten „Foertmann“, wie wir ihn nach seinem Erfinder genannt haben, in Ruhe ausprobieren und er funktioniert super.

WEITERLESEN