Archiv der Kategorie: Windpilot

SV Black Forest – Bernhard Leute GER

NICHT VERZAGEN – FOERTHMANN FRAGEN

Manchmal dauert es etwas länger, bis es im Kopf gefunzt. Und überhaupt: im 4.Gang fährt kein Auto den Berg rauf! Bei Bernhard lagen die Probleme tiefer und wir haben einige Mailwechsel gebraucht, bis wir die Dinge haben klären können: Die Leinen waren falsch herum angeschlagen, mit der Folge, dass statt Ruder nach Lee, immer in den Wind gesteuert und zudem mit der falschen Kraftübertragung gearbeitet wurde. Dann endlich kam die erlösende Mail aus Las Palmas

Hi Peter……
Du hast zwar unser Heck verunstaltet, aber es sei dir verziehen….Das Teil ist göttlich, es funktioniert tatsächlich! Wenn die Segel stehen, ist die Anlage der Mittelpunkt….Selbst im Passat, als der Wind ziemlich achtern kam, hat sie zuverlässig gearbeitet .. Also mach weiter so…
Wir verziehen uns in einer Woche Richtung Kap Verden….
Gruß Bernhard SV Black Forest

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Trans-Ocean e.V. – YACHT – Delius Klasing Verlag

SÜNDENFALL BLAUWASSER KARTELL?

Die Würfel zum Drama einer – wie ich es empfinde – verpfuschten Wende des Trans-Ocean Vereins sind vor fünf Jahren gefallen. Die Fülle toxischer Ereignisse ist niedergeschrieben, die Dramaturgie unzähliger Gerichtsverfahren erscheint unglaublich, weil sie sich – selbst bei ruhigster Betrachtung – so ungehemmt ins Gedächtnis drängt. WEITERLESEN

SV Lisa – Nikolaus von der Lancken GER

FOEHR KARIBIK UND ZURÜCK – SABBATJAHR IN VOLLEN ZÜGEN


Unter tausenden Blogs, die Geschichten mit oder mit ohne Prosa erzählen, gibt es HIGHLIGHTS, die Lebensfreude statt mit Worten, mit wundervollen Bildern und Videos vermitteln. Nikolaus´ Blog hat über mein Auge mein Herz getroffen, weil er Stimmungen ungewöhnlich treffsicher wiedergibt, Verzauberung und Suchtpotential in sich birgt! MEIN GLÜCKWUNSCH HIERMIT SCHRIFTLICH,
Peter Foerthmann WEITERLESEN

SV Miss U – Alfred Moser AT

HILFE – KLABAUTERMANN AN BORD


Hallo Herr Foerthmann,
Beiliegend einige Fotos der Pacific „in action“ während meiner kürzlich erfolgreich beendeten Solo-Atlantiküberquerung. Ich kann nur lobende Worte über die Windpilot finden, sie hat sicherlich mehr als 99 % der insgesamt 2900 sm-Passage souverän gesteuert. Einziger winziger Wermutstropfen war, dass die Windfahne trotz Arretierung ständig nach unten gefallen ist und ich sie nur mit reichlich Klebeband in der für eine ordentliche Steuerung erforderlichen Position halten konnte. 
Danke also für diesen wunderbaren und für mich unverzichtbaren Törnbegleiter!
Beste Grüße
Alfred Moser/SY „MissU“

Lieber Alfred Moser,
Danke für die Blumen, den Wermutstropfen können wir flott wegwischen. Hatte ich zuallererst gedacht, dass ich selbst hier als Übeltäter beim Zusammenbau Ihrer Windpilot Anlage, den Feststeller falsch herum montiert hatte – immerhin bin ich ja nun auch schon manchmal ein bischen tütelig ( wie wir hier im Norden sagen ) … habe dann aber den FBI Agenten in mir eingeschaltet und entdeckt, dass wir alles richtig gemacht haben .. und der Verursacher sich bei Ihnen an Bord versteckt, denn: auf den Beweissicherungsfotos nach der Montage war der Feststeller RICHTIG montiert… also muss der Ku Klux Klan alias der Klabautermann Ihnen hier in den Schuh geschossen haben! ALSO: Feststeller rausdrehen und von der richtigen Seite wieder einschrauben … F-E-R-T-I-G
Beste Grüsse aus Hamburg
Peter Foerthmann WEITERLESEN

SV Cesarina – Dietmar Henke GER

UNTERBROCHENE TRÄUME SIND SEGLERS SCHICKSAL

Für einen gestandenen Mann wie Dietmar, der in seinem Leben schon so viele Lebenskurven genommen und gemeistert hat, begann das Jahr 2017 mit einem Salto Mortale zweier Überraschungen: Zuerst hat eine gewaltige Welle von achtern das Schiff samt Elektronik geflutet und für die Weiterreise in den Pazifik unbrauchbar gemacht, und dann hat seine Frau Katja das gemeinsame Lebensschiff verlassen und damit eine Revision aller Lebenspläne eingeleitet. Die CESARINA wird nach Europa zurückkehren, dort repariert um dann für weitere Pläne und Reisen in die Startlöcher zu gehen. Nach meiner Einschätzung wird Dietmar auch diese Lebenskurve mit gewohnter Kraft und Energie meistern und für sein weiteres Leben gestärkt wieder Luft unter die Flügel bekommen. Dafür wünsche ich ihm das Beste.
Peter Foerthmann WEITERLESEN

SV Blue Sky – Tino Schumann GER

LEBENSVERÄNDERUNGEN UND NEUE PLÄNE

Nach einiger Zeit an Land, ist die BLUE SKY in Malaysia nun wieder zu Wasser gelassen worden. Die Reise geht weiter, allerdings wird Tino den zweiten Teil seiner Weltumsegelung mit wechselnden Gästen weiterführen, derweil die Tochter im Lebens – Lernbetrieb spielt und schwitzt. Potentielle Interessenten, Tino auf Teilstrecken als Crew zu begleiten, finden die notwendigen Infos hier

SV Zulumbus – Bernhard Moser AT

WENN EIN DRESSURREITER EIN SCHIFF IM GLEICHSCHRITT BAUT
kommt eine ungewöhnlich durchdacht gebaute REINKE S11 dabei heraus. Die neue SV ZULUMBUS hat ihre Vorgängerin SV CASA abgelöst und wird in Grenada nun für weitere Reisen präpariert, es geht nach Norden, ins Eisberg Geviert.

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Christoph Vougessis – Presse Berichte – Fehlanzeige

TOPFSCHLAGEN ÜBER MÖGLICHE GRÜNDE

Liebe Anna, lieber Christoph,
vielen Dank für wundervolle Berichte, aus denen die pure Lebensfreude strömt.
Für mich sind Sie beide bemerkenswerte junge Menschen, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht, eine Reise unternommen haben, die ihres gleichen sucht. Low Profile, ohne viel Aufhebens, mit einer geradezu unglaublich kleinen Nussschale, sind Sie im Paradies angekommen, derweil andere lebenslang diesen Traum nie zu Stande bringen. Sie haben meine aufrichtige Bewunderung und Begeisterung. WEITERLESEN

SV Thatslife – Susanne + Thomas Hingst GER

KNEIF MICH MAL


Das war die Devise dieser beiden Segler im Sommer 2015, als sie heimische Gewässer verliessen. Zwischenzeitlich sind Susanne und Thomas nun 12 Monate alte Karibik Hasen, die die Inselketten rauf-und-runter versegelt sind, Präferenzen in Bezug auf lokale Unterschiedlichkeiten gewonnen, sich Zeit gelassen, Land, Leute, Mitsegler und Motorquatzen getroffen und gesehen, und dabei fest gestellt haben, dass die Zeit viel zu schnell verflitzt, wenn man zu lange auf einer Insel sitzt. Derzeit jedenfalls hängt der Anker vor St. Maarten im Sand, während der Wind am Stander zaust. Berichte über alle Inseln sind hier zu lesen.

Roderich Brottka 10.01.1942 – 15.01.2017

NACHRUF AUF EINEN AUFRECHTEN SEGLER

Mein erstes Treffen mit Roderich liegt Jahrzehnte zurück, als er Erleichterung beim Steuern seiner Moody suchte. Das Problem wurde damals subito gelöst und wir hatten danach über viele Jahre nur noch wenig Kontakt miteinander.

Unser gemeinsamer Verein, der TO, hat uns wieder zusammen gebracht. Auf jener legendären ausserordentlichen Hauptversammlung im Februar 2012 sollte in Cuxhaven ein neuer Vorstand gewählt werden. Es wollte der Zufall, dass unser beider Stühle nebeneinander standen. Kein Zufall hingegen, dass wir in Bezug auf unsere Standpunkte zu diesem Verein uns auf gerader Linie befanden. Roderich, als Kriminalbeamter a.D. war ein Mann mit eisernem Rechtsempfinden, auf dessen Gradlinigkeit man Hochhäuser hätte bauen können. Die Vorgänge in „seinem“ Verein, dem er Jahrzehnte lang als Stützpunktleiter Wilhelmshaven die Treue gehalten hatte, liessen ihn nicht zur Ruhe kommen. Es war in einem Masse engagiert und aufgebracht über die Vorgänge, dass wir Tage und Stunden miteinander verbrachten, um zu beraten, was zu tun sei, um endlich Veränderungen zu bewirken. Gerichtstermine haben wir gemeinsam wahrgenommen und uns unermüdlich ausgetauscht, wie es denn wohl möglich sei, diesen „seinen“ Verein in ein besseres Fahrwasser zu verholen. Roderich´s Krankheit, die ihn seit einigen Jahren in ihre Fänge genommen hatte, hat seinen Lebensmut geschmälert und am Ende zum Erliegen gebracht. Bei unserem letzten Telefonat im Dezember 2016 deutete er an, dass ihn der Mut verlasse …

In Gedenken
Peter Foerthmann

SV Legacy – Cyndi + Rich US

SEGELN NERVT und SEGELYACHTEN SIND DUMM

Damit ist nicht gesagt, dass das Segeln zu den wundervollen Destinationen dieser Welt nicht eine unglaublich interessante Angelegenheit ist. Ich sage lediglich, das die Fahrt zu diesen Traumzielen, zumindest unter Segeln wenig sinnvoll für mich ist. Ich empfinde Segelboote als unpraktisch und unkomfortabel.

Wenn ich als Ingenieur die früheren Schiffe mit den heutigen vergleiche, kann ich nur geringfügige Verbesserungen erkennen gegenüber einer Zeit, als Leben preiswert und Leiden normal gewesen ist. Klar, die Segel sind heute effektiver, die Schiffe können von kleinerer – und schwächerer – Crew gefahren werden, aber macht es für den Einzelnen einen Unterschied, ob er die Arbeit an Bord alleine, oder wie früher als Mannschaft zu bewältigen hat? Klar, können Schiffe heute höher am Wind segeln als früher, aber lange Am Wind Passagen machen heute ebenso wenig Spass wie früher, nur dass heutige Schiffe häufig unkomfortabler im Seegang sind, was natürlich die Umsätze für Anti Seekrankheits Medizin in die Höhe bringt.

Wer an diesen Aufsatz Gefallen findet, der englischen Sprache mächtig ist, wird nicht enttäuscht, wenn er hier weiter liest

Trans-Ocean e.V. – Update

WENIG NEUES VOM VEREIN MEINE LIEBE SCHOLLE

Uwe Janssen´s ( Yacht ) Beschreibung des Lebens und Treibens des Vereins ist – obgleich 5 Jahre her – unvergessen:

Inhaltlich und ob seines Niveaus – unwesentlich über der Grasnarbe – war der lange gärende Zwist in der Hochseesegler-Vereinigung Trans-Ocean (TO) bis vor wenigen Tagen keinerlei Erwähnung wert. Ödes Vereinsgemeier, Ränkespielchen hier und Vorwürfe dort, der dilettantische Vorstand, keine Kommunikation, kurz: ganz das Übliche – Disput gewordene Langeweile, ein laues Lüftchen im Wasserglas, nicht interessanter als die erbitterte Auseinandersetzung über Ruhezeiten im Kleingartenverein „Meine liebe Scholle“.

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