Kategorie: Stegfunk

Die Nacht, die die Niederlande veränderte

Das war um 3.24 Uhr am Morgen. Ein schwerer Nordweststurm, der sich zwei Tage zuvor bei Island entwickelte, zog gen Südosten, genau auf die Niederlande zu. Deren Flußdeltas sind nach Nordwesten offen, der Sturm drückte das Wasser hinein in die Trichter. Zu allem Überfluss war auch noch genau Springtide, sodass sich das Wasser extrem hoch auftürmen konnte. In Vlissingen wie gesagt 4,55 Meter höher als NAP, was in etwa dem Meeresspiegel bei mittlerer Tide entspricht. Bei 3,00 Meter über NAP schließt die Oosterscheldekering. Bis zu sechs Meter über NAP kann sie abhalten. Die Deiche waren dem nicht gewachsen. Erstens nicht hoch genug und zweitens schlecht gewartet. Nach dem Krieg hatten andere Dinge Priorität. Sie brachen an 150 Stellen, Wasser strömte ungehindert in die Polder. 1836 Menschen starben, zehntausende wurden Obdachlos. Nach dem Krieg die schwerste Katastrophe des 20. Jahrhunderts in den Niederlanden.

Das darf nie wieder passieren!

Hilfe aus dem In- und Ausland kam schnell. Nothäuser wurden gespendet, Gummistiefel, Geld, Decken, Zelte. Die Niederländer gingen das Thema an. Dennoch dauerte es bis zum November des Jahres 1953, bis bei Ouwekerk an der Oosterschelde der letzte Deich wieder geschlosen war. Sicherheit bedeutete das jedoch nicht, die Deiche waren noch immer noch hoch genug und in schlechtem Zustand. Der Deltaplan wurde präsentiert. Alle Provinzen packten mit an, damit die Niederlande sicher wurden vor dem Wasser. Die Küstenlinie verkürzen lautete die Devise. Die Flussdeltas verschließen, so, wie am IJsselmeer praktiziert. Die allseits beliebten Maasplassen in Limburg etwa entstanden auch, weil der Kies von dort für dieses Projekt benötigt wurde. Die Verteidigung gegen Wasser von der Nordsee hatte höchste Priorität. Als man jedoch bemerkte, welche ökologischen Auswirkungen der Übergang von Salz- zu Süsswasser am IJsselmeer hatte, regte sich Widerstand. Die Oosterschelde musste offen bleiben! Unfassbar! Da waren Leute bereit dafür zu demonstrieren, dass das Land weniger geschützt wird vor der See. Die Idee eines Damms mit beweglichen Toren entstand. Die Wasserbaukunst der Niederländer wurde zum Exportschlager. Am Persichen Golf, in Venedig, in New Orleans, in New York und auch in Jakarta beraten und bauen Niederländische Firmen und schützen die Menschen vor dem Wasser.

Derzeit noch haben die Niederländer das Wasser im Griff, es wird heute nicht bestritten, sondern gemanaged. Und sie schauen in die Zukunft. Das kostet viel Geld. Geld das jeder Niederländer über seine „Waterschapsbelasting“, die Wasserschaftssteuer zahlt. Dass das ohne Diskussion so weitergeht, dafür sorgt das kollektive Gedächtnis, in das sich diese Nacht vor 70 Jahren eingebrannt hat.

Eine Dokumentation zum Thema findet man hier: https://www.youtube.com/watch?v=Kfg5XTTiF0I

 

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Boot Düsseldorf: Alle Glücklich – leider

Ein Kommentar von Alexander Worms

Nach so einer Woche MUSS man ja ganz euphorisch sein. Eeeeendlich wieder boot, eeeeendlich wieder alle Leute sehen, eeeeeendlich wieder ein Lichtblick im sonst so wassersportfernen Januar. 237.000 Besucher, das klingt erstmal gut, nach der Coronapause. Zuletzt waren es 13.000 mehr. Geschenkt. Die Schlangen am ersten Wochenende, vorallem an den Ständen mit großen Yachten, waren lang. Viele trugen Rucksack. Für Messeprofis ein Zeichen für einen „Gucker“ statt für einen „Kaufer“. Die kamen ohnehin meist in der Woche, wenn das Standpersonal Zeit hat. Die Ausrüster melden gute Verkäufe, auch fein. Die Stimmung war allenthalben gut, die Besucher scheinen zufrieden. Alles in Butter also?

Ich finde nicht. Auch wenn das der neue Chefredakteur der YACHT in seinem Fazit zur Messe nicht nachvollziehen kann, so gab es für mich auf der boot einige Fragen, die sich im Rausch der eeeeendlich wieder stattfindenden Messe keiner zu fragen traut, die allerdings zugegebenermaßen eher mit der Zukunft als mit der Gegenwart zu tun haben. Diese boot war gut. Das ist eine wichtige Nachricht für die Branche. Was aber wird aus der Messe an sich werden?

Was hat der Besucher von der Messe?

24 Euro Eintritt, wenn man nicht bereit ist, seine Daten im Onlineshop abzugeben, sonst 19 Euro. Hinzu kommen 10 Euro Parkgebühren, der ÖPNV ist nicht mehr Teil des Eintrittspreises. Zwei Erwachsene, zwei Kinder sind auf der Messe erstmal um 70 Euro erleichtert. Dann gab es noch kein Eis oder keine Wurst. OK, das kennt man. Auf ein Boot gehen zum gucken? Schwierig, eigentlich nur mit Termin, sicher am Wochenende. Kanufahren, Optisegeln, VR-Brillen-Boot fahren. Alles mit langen Wartezeiten. Auch das kennt man. Papa hätte gerne Ausrüstung gekauft. Nur wo? Ja, die Kleinen Händler sind vereinzelt noch da, sonst Großhändler oder die Hersteller selbst. Kauf? Über den Händler, am besten nach der Messe. Vor Ort ist die Ware eh nicht. Wird man zum individuellen Problem auf dem eigenen Schiff gut beraten? Fraglich. Kaum jemand hat Zeit, sich tiefgehend und intensiv mit dem Problem von Hein Müller auf seiner Hanvaria 345.2 auseinanderzusetzen. Schade. Am Ende geht es heim, mit der Erkenntnis, dass man beim Thema Ausrüstung nicht wirklich weiter gekommen ist, die Boote zwar groß und glänzend aber irgendwie unerreichbar sind und das Rahmenprogramm wie das Hobby an sich eher was für Individualisten ist und nicht auf Besuchermassen ausgelegt. Immerhin: Die Atmosphäre war prima. Mehr Wassersportfeeling geht im Januar eigentlich nicht. Aber reicht das?

Was haben die Aussteller von der Messe?

Im besten Fall Umsatz. Typischerweise am Ende des ersten Sonntages kursieren die Scheißhausparolen: „Wir haben XY Boote verkauft“. Das gilt dann für die Großserie. Und mit Messegoodies dabei. Und mit langer Vorarbeit, wo die Kunden nach Düsseldorf kommen um zu unterschreiben. Da will jeder die Erfolgsgerüchte streuen, knappe Güter sind eben mehr gefragt. Die kleineren Werften haben nachher meist eine lange Liste von Kontakten, aus denen nach dem Abbau erst noch Kunden gemacht werden müssen. Ob das klappt? Fraglich. Was sicher ist: Viele Menschen waren auf den Booten, die brauchen oftmals einige Stunden Zuwendung im Inneren um ohne Messeschrammen (von Rucksäcken) an den Kunden übergeben werden zu können. Und was definitiv bleibt: Die Kosten. Die boot ist die Leitmesse, da werden enorme Summen für den Standplatz aufgerufen. Die aus der Messe zurückzuverdienen wird immer schwieriger. Und dann müssen Boote und Personal auf den Stand kommen, letztere müssen auch übernachten und verpflegt werden. Das alles kostet viel Geld. Die Frage, ob dieses Budget nicht in Hausmessen, Social Media Kampagnen oder anderen Werbeformen besser aufgehoben wäre, wenn man das Ziel neuen Umsatz zu generieren als Maßstab nimmt und eben nicht nur die Euphorie, dass ja eeendlich wieder Messe ist, haben immerhin rund 400 Aussteller mit „ja“ beantwortet. Denn soviele waren 2023 weniger am Rhein als 2020. Unter ihnen Branchengrößen wie Hanseyachts mit Moody, Fjord und Dehler, Sirius, X-Yachts, Sturier oder zum Beispiel SVB im Ausrüstungbereich. Anders als AWN sind die nicht insolvent und deswegen nicht da, sie alle sehen schlicht keinen ausreichenden Return in ihrem Messeinvest. Eine unternehmerische Entscheidung. Dazu mag die enorm gestiegene Nachfrage in der Pandemie beigetragen haben, das ging seinerzeit bestens auch ohne Messe. Ob das so weiteregehn kann, wird jetzt ausprobiert. Das Perfide dabei: Im Ausrüstungssektor sind die Zeiten vorbei, an denen man Plotter oder Fender oder Ölzeug nach der Messe zufrieden nach Hause trug. Man informiert sich und kauft letztlich doch bequem beim Versender. Der ist auch noch günstiger, denn der kleine Aussteller musste ja die Standgebühr berappen, die sich der Versender gespart hat, und kann deshalb schlicht nicht gewinnbringend mit sattem Messerabatt verkaufen. Zum Verkaufen, so haben einige Werften und große Ausrüstungsversender offenbar gelernt, braucht man keine boot. Ob das dauerhaft stimmt, muss sich erst noch zeigen. Die Automatik aber, dass im Wassersport nur überlebt, wer in Düsseldorf ausstellt, steht zumindest in Frage.

Wie finden Kunden Produkte?

Dass diese Automatik in Frage steht, ist eine gute Nachricht. Klar, wir alle sind als kleine Stöpsel mit großen Augen über die Messe gelaufen, haben all die tollen Marken gesehen und haben dort unsere Affinität zum einen oder anderen Motorboot, Außenborder, Plotter entdeckt. Was ein Influencer war, wusste noch niemand. Die nächste Generation Wassersportler aber weiß das nur zu genau. Eine Messe brauchen die nicht, vielleicht wissen sie nicht mal mehr, was das ist. Um sich zu informiren oder auch zu unterhalten, um Markenaffinität aufzubauen, wird wie ganz selbstverständlich das Smartphone mit seinen unendlichen Stunden an Content genutzt. Wenn sich die Branche diesen neuen Werbeformen gegenüber nicht öffnet, wenn sie sich weiter ausschließlich wie ein kleines Kind freut, das eeendlich wieder boot ist und sich an den Besucherzahlen und dem „gelungenen Neustart“ (O-Ton Pressemeldung der boot) berauscht, gehen die Kunden von übermorgen, deren Markenbindung heute gelegt werden muss, verloren. Diese Bindung findet eben vielleicht nicht auf der Messe statt, sondern auf YouTube oder -Gott bewahre- auf TikTok.

Und nächstes Jahr?

Dann gehe ich da wieder hin. Ist doch klar. Denn es ist ja eeendlich wieder boot und einen Januar ohne Messe am Rhein kann man wohl nur auf den Bahamas ertragen. Man trifft Leute, versucht hier oder da auf ein Bötchen zu huschen und die noch fehlende Information zur Ausrüstung abzugreifen. Die Werften und Ausrüster aber sollten sich überlegt haben, welchen Stellenwert die boot in ihrem Marketingmix haben sollte und ob nicht andere Kanäle dringend mehr Beachtung brauchen. Schon um sicherzugehen, dass man keinen Umsatz liegen lässt. Denn die Zielgruppe ist sicher größer als 237.000 Menschen. Ganz bestimmt, wenn man die Leute hinzuzählt, die bislang vielleicht noch gar nicht wissen, dass sie eigentlich Wassersportler sind. Denn die gehen erst gar nicht auf eine Wassersportmesse, die liegen daheim auf dem Sofa und freuen sich über dieses Video mit dem Boot mit den Leuten drauf die so viel Spaß haben in ihrem YouTube-Feed.

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Bilderrätsel KW 4 – Wo ist es?

Der Stegfunk-Nachwuchs genießt das Salzwasser des Grevelinger Meers an der Mosselbank zwischen Herkingen und Bruinisse. Herzlichen Glückwunsch an alle, die richtig geraten haben. Der heiße Tipp dort: Wenn das Hamburgerboot kommt, unbedingt ausprobieren! Unglaublich leckere Burger.

Die Mosselbank im Grevelinger Meer

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Vermehrte Kontrollen

Maasplassen kämpfen mit Geschwindigkeitsübertretungen

In den Coronajahren habe eine Vielzahl neuer Wasserportler den Spaß an Aktivitäten auf dem Wasser erkannt. Dies seien oft Jet-Ski Fahrer und Eigner schneller Boote. Leider fehle es mitunter an Disziplin. Es werde zu schnell gefahren, was Wellenschlag und Lärm verursacht und zu gefährlichen Situationen führt. In Roermond etwa verstarb im letzten Sommer ein 20-Jähriger bei einem Unfall wegen zu hoher Geschwindigkeit. Das berichtet der Watersportverbond auf seiner Website. Das Verhalten einiger Wassersportler wiederum trifft bei vielen Mit-Wassersportlern nicht immer auf Gegenliebe. Der Watersportverbond wurde nach vielen Beschwerden tätig. Mittlerweile hat die Provinz Limburg ein Rib angeschafft. Es wurden zwei Stellen geschaffen für Handhabungsbeamte, die besonders an den Wochenenden kontrollieren sollen.

In Medemblik hauptsächlich Jugendliche

In der Stadt am IJsselmeer sind es Anwohner und Naturschützer die auf mehr Aufsicht drängten. Dabei geht es vorallem um die Gewässer unterhalb der Schleuse. Dort werde von Jugendlichen schnell gefahren. Das wiederum störe Vögel und Menschen und zerstöre die Ufer. Nach einer Vielzahl von Beschwerden wird nun auch hier ein extra angeschafftes Rib besetzt und und genutzt. So will man der Lage wieder Herr werden.

Zum Führen eines schnellen Wasserfahrzeuges (>20 km/h) benötigt man in den Niederlanden einen Führerschein und man muss mindestens 18 Jahre alt sein. Ein Schlauchboot, das ins Gleiten kommt ist ein solches Fahrzeug. Zudem benötigt der Steuermann unbedingt einen Not-Stop-Schalter mit Leine, damit der Motor im Fall des Über-Bord-Gehens des Steuermanns abgeschaltet wird. Eine Registriernummer, Rettungswesten, Feuerlöscher und ein Verbandskasten sind obendrein vorgeschrieben. Was es kostet, wenn das fehlt, steht hier.

 

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Fahrrinne „Boontjes“ bald dicht?

Vier große Untersuchungen haben diverse Behörden in Auftrag gegeben. Eine davon kommt sogar zu dem Schluss, dass die Rinne immer weiter versandet. Die Folge: Es muss immer mehr gebaggert werden, damit die 3,80 Meter unter NAP eingehalten werden können. Bei diesem Baggern aber entstehen viele Schwebstoffe und es kommt viel Sediment frei. Das Wasser wird trüber. Das soll nicht sein, denn schließlich führen die Boontjes zu einem Teil durch ein besonders geschütztes Natura 200 Gebiet.

Nun wird also diskutiert, ob man man weiter baggern darf. Unternehmer im Hafen von Harlingen wollen sogar eine noch tiefere Rinne und argumentieren, dass man ja schließlich jetzt auch die Schleuse in Kornwerderzand verbreitern würde für 200 Millionen Euro. Da wäre es ja etwas sinnlos, das Fahrwasser dahinter versanden zu lassen.

Wie es weitergehen wird? Derzeit unklar. Eine klare Position ist nicht erkennbar. Die Entscheidung aber drängt: Ohne Baggern kann die garantierte Tiefe in Kürze nicht mehr gehalten werden. Wir werden berichten.

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Stegfunk – Seminare im Frühjahr

Bevor die Saison losgeht noch eben Wissen tanken? Das geht. Die Seminare finden allesamt online statt. Man benötigt einen Computer mit Internetzugang, mehr nicht. Hier die Übersicht der Stegfunk-Seminare:

Fahren auf dem Wattenmeer am 23. Februar um 20 Uhr

Wie entstehen die Gezeiten, wie kann ich sie für meine Törnplanung nutzen, wie berechne ich die Wassertiefe, was sind Bezugssysteme? Und auch ganz konkret: Wie komme ich am besten auf die Niederländischen Watteninseln? Tipps und Antworten dazu in ca. 90 Minuten plus viel Raum für Fragen. Kosten: 15 Euro

Anmelden per Mail unter Angabe „Seminar Wattenmeer“ an [email protected]

Hollandwissen kompakt am 9. März um 20 Uhr

Wir starten mit einigen vielleicht unbekannten oder überraschenden Fakten über die Niederlande. Weiter geht es mit den Themen Führerscheine, Schleusenpraktik, UKW-Funk, Radar, Reviergepflogenheiten, Antifouling und Regelungen zum Thema WC-Nutzung an Bord. Das Seminar dauert ca. 90 Minuten. Natürlich gibt es darüberhinaus viel Raum für Fragen! Kosten: 15 Euro

Anmelden per Mail unter Angabe „Seminar Hollandwissen“ an [email protected]

Staande Mast Route am 23. März um 20 Uhr

Von Delfzijl oder Lauwersoog nach Vlissingen und umgehkehrt. Wie geht das? Worauf muss man achten? Wie ist das Timing? Was darf man auf keinen Fall verpassen? Was sind die alternativen Routen? Wie geht die Durchfahrt durch Amsterdam? Ca. 90 Minuten Seminar mit Raum für Fragen der Teilnehmer. Kosten: 15 Euro

Anmelden per Mail unter Angabe „Seminar Staande Mast Roue“ an [email protected]

Wir freuen uns auf euch und auf gute Seminare! Bis bald!

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Bilderrätsel KW 3 – Wo ist es?

Die Wellen sind dann doch etwas zu groß für das IJsselmeer. Wir sind auf dem Watt, genauer im Anlauf nach Oudeschild auf Texel. Die Perspektive ist ungewöhnlich, zugegeben, aber es ist der Hafen der einzigen nicht friesischen Insel. Es wehte mit sieben Beuafort und das sorgt dort, im Texelstrom, für einiges Durcheinander. Zum Glück gingen Wind und Tide in die gleiche Richtung.

Anlauf auf Oudeschild

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Das sind die Highlights auf der Boot – Teil 2

Wichtige Ausrüster aus den Niederlanden findet man hier:

Holland Marine Parts, Hersteller des Jet Thruster genannten Bug- und Heckstrahlersystems bringt ein neues kleines System auf den Markt. Es ist leichter und günstiger als die bisherigen Strahlruder. Zu besichtigen in Halle 10 A 73

Drinkwaard Marine, Vertrieb von Motoren, vorallem Craftsman, findet in Halle 1 Stand E 43.

Hagoort Sails steht in Halle 10 F 50. Am gleichen Stand steht auch Rake Rigging, Rigger und Leinenspezialist aus Medemblik.

Kuiper Verzekeringen (falls einen spontan die Lust auf einen Berenburg überkommt..) steht in Halle 1 C 82

Sail Select, Segelmacher aus Uitdam, steht in Halle 10 H 47

Vanclaes, Hersteller sehr hochwertiger Trailer steht in Halle 9 A 59

Vetus, Zubehörhersteller, steht in Halle 10 C 40

Victron, Hersteller von Elektrikkomponenten aller Art steht in Halle 10 C 22

Yachtfocus, der Partner von Stegfunk.de und das größte Gebrauchtbootportal der Niederlande steht in Halle 5 B01

Vercharterer, Verbände und Regionen

Friesland Charter aus Jirnsum steht in Halle 14 G08

Holland Houseboat aus Utrecht steht in Halle 13 F57

Linssen Boating Holidays findet man in Halle 13 B B08

Visit Friesland, falls noch ein Berenburg rein passt, steht in Halle 14 E 19

Waterland Monnickendam steht in Halle 14 E 06

De Draait aus Drachten steht in Halle 14 F09

Die boot öffnet vom 21.-29.1. von 10 bis 18 Uhr. Tickets im Vorverkauf gibt es hier. Die Tickets kosten stramme 19 Euro und sind leider nicht mehr als Ticket im ÖPNV zu verwenden. Liebe boot: Modern geht anders, denn auch Parken ist mit 10 Euro kein Schnäppchen mehr.

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Marrekrite-Wimpel 2023 jetzt bestellbar

Sie machen einen großen Teil des besonderen Charmes von Friesland aus: Die Anleger der Marrekrite. Meist mitten in der Natur, gut gepflegt und sogar mit Müllkontainern versehen. Dieser Service kostet Geld. Die Nutzung ist zwar theoretisch gratis, aber es gehört einfach zum guten Ton, durch den Kauf des Wimpels, die Arbeit der Marrekrite zu unterstützen. Die wird zwar zu einem Großteil von den Gemeinden finanziert, der Wimpelverkauf aber ist es, der Investitionen in die Verbesseung und den Ausbau der Anlegestellen ermöglicht. Es ist daher dringend angeraten, einen solchen Wimpel zu kaufen.

Neu in diesem Jahr: Vignette und Dauermitgliedschaft

Nicht auf jedem Wasserfahrzeug ist aber Raum, um einen Wimpel aufzuhängen. Daher gibt es ab diesem Jahr auch eine Vignette. Wer dauerhaft in Friesland liegt und ohnehin jedes Jahr einen Wimpel kauft, der kann jetzt auch Mitglied der Marrekrite werden. Dann kommt die kleine Flagge einmal im Jahr automatisch ins Haus.

Zum einmaligen Kauf von Wimpel oder Vignette gelangt man hier.

Zur Mitgliedschaft kann man sich hier anmelden.

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Bilderrätsel KW 2 – Wo ist es?

Die neue große Schleuse in IJmuiden. Natürlich. Viele haben sie erkannt. Herzlichen Glückwunsch! Es ist die größte Schleuse der Welt und sie wird so wenig wie mögloch genutzt, da bei jeder Schleusung Salzwasser in den Noordzeekanaal gelangt. Und das soll nicht sein, denn daraus werden auch zum Beispiel Felder bewässert. Die Niederländer, man ahnt es, arbeiten an einer Lösung. Einstweilen bleibt die Schleuse jedoch beeindruckend. Auch, wenn sie eigentlich gar nicht mehr wirklich benötigt wird: Die Kontainerkräne im Hafen sind abgebaut und nach Rotterdam verfrachtet worden und die Gemeinde Amsterdam will lieber keine Kreuzfahrtschiffe mehr empfangen…

Große Seeschleuse IJmuiden

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Viel Regen – Woudagemaal pumpt

53 Zentimeter unter NAP, das ist der angestrebte Wasserstand in Friesland. Nun muss man sich die Provinz, oder eigentlich die gesamten westlichen und nördlichen Provinzen der Niederlande, wie eine Badewanne vorstellen. Hohe Deiche am Rand, Zustrom durch Flüsse und in der Mitte tiefliegendes Land. Irgendwann ist so eine Badewanne voll. Der richtige Wasserstand ist aber von großer Bedeutung, für Wassertiefen, Durchfahrtshöhen oder um einen Süsswasser-Gegendruck zu erzeugen, um das von See her eindringende Salzwasser von den landwirtschaftlichen Flächen fernzuhalten. Das Wasser darf also weder zu niedrig noch zu hoch sein. Mehr dazu hier.

Wil je niet wijken moet je dijken (en pompen…)

Will man nicht weichen, muss man deichen, so lautet ein alter Spruch der Niederländer. Und man muss pumpen oder schlicht spuien. So nennen sie das Ablaufenlassen von Wasser in die Nordsee bei Niedrigwasser. Zu diesem Zweck gibt es zum Beispiel neben den Schleusen in Kornwerderzand und Den Oever große Tore die geöffnet werden können. So kann das Wasser aus der IJssel abfließen und eben das, was die Provinzen ums IJssel-und Markermeer herum abpumpen. In Friesland kommt noch ein Problem hinzu: Weht es aus West oder Südwest, bei Regen im Winter ist das zumeist der Fall, wird das Wasser nach Nordosten gedrückt. Um das zu verhindern gibt es zum Beispiel die Schleuse bei Terherne und auch in der Durchfahrt vom Sneeker Meer zu den Terkapelster Poelen gibt es ein Tor, das verschlossen werden kann. Regelmäßig aber stehen im Nordosten der Provinz, wo es nur wenige Möglichkeiten gibt, Wasser loszuwerden (Schleuse bei Dokkumer Nieuwe Zeilen), die Pegel zu hoch. So auch jetzt. Noch sind es nur einige Zentimeter, doch angesichts der Wettervorhersagen, haben sich die Verantwortlichen entschlossen, auch das Dampfpumpwerk in Lemmer anzuschmeißen und sozusagen auf Vorrat den Wasserstand im Südwesten der Provinz zu senken. Gleiches gilt für das Pumpwerk in Stavoren. Dieses läuft schon seit Tagen auf Hochtouren. Problem hier: Der starke Westwind drückt das Wasser gen Heeger Meer, das Pumpwerk läuft. Die Folge: Stark sinkender Wasserstand in Stavoren. Freitag Nachmittag betrug der 1,27 Meter unter NAP. Also gut 70 Zentimeter weniger als üblich.

Am 14.1. ging das Woudagemaal in Lemmer in Betrieb. Prompt sank der Pegel
Da fehlt eine Menge Wasser: Stavoren binnen
Dampfpumpwerk in Action sehen!

Wer dem Pumpwerk in Lemmer bei der Arbeit zusehen mag, der kann das am 15.1. tun. Es ist dann offen für Besucher. Ein spannendes Stück Industriegeschichte, ohne das die Friesen nasse Füße bekämen. Hier geht es zur Website, wo auch Tickets gekauft werden können (Website nur auf Niederländisch)

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Das sind die Holland-Highlights auf der boot

Drei von vier Segelbootwerften aus den Niederlanden haben Premieren im Gepäck. Eine sogar zwei.

Contest Yachts bringt als Doppelpremiere die 49 und die 50 CS mit. Ein Rumpf, zwei verschiedene Innenlayouts, beide nigelnagelneu. Die 49 hat die für Contest in der Größe bislang unübliche Aufteilung mit Eignerkabine im Bug und zwei Kabinen im Heck plus Dinghigarage. Die 50 zeigt das für die Werft typische Layout mit einer großen Eignerkammer achtern, ohne Beibootparkplatz dafür mit Fenster im Spiegel. Die Schiffe gibt es ab rund 1,5 Mio. Euro. Zu sehen in Halle 16 C 54
Saffier hat die neue 24 Lite im Gepäck. Dass sie gut segeln wird, ist bei Saffier irgendwie klar. Spannend jedoch: Der Anrieb ist voll elektrisch. Sein Akku wird mit Solarzellen im Deck geladen. So sei laut Werft das Schiff weitgehend autark. Sicher eine spannende Neuheit. Zu haben ab etwa 95.000 Euro. Halle 16 D 17.
Jachtwerf Heeg hat die brandneue Pointer 30 im Gepäck. Die große Schwester der 22 und 25 ist eine echte Yacht. Schon ziemlich erwachsen und unter Deck mit einem komfortablen Gimmick versehen: Zwei bequeme Sessel laden zum After Sail bei Frysk Hynder und Borrelhapjes. Zu haben ab ca. 135.000 Euro. Halle 16 C 16.
K&M Yachtbuilders ist wie immer in der Halle 7a D 02 zu finden. Mal eben die Planung der perfekten Aluyacht besprechen? Hier kein Problem. Oder sich gleich mal für die neue Bestevaer 36 vormerken lassen. Die geht im Frühjahr zu Wasser. Geht auch.

Bei den Motoryachten ist etwas weniger Musik im Spiel. Sehenswert sind die Schiffe deswegen nicht minder.

Linssen Yachts präsentiert die neue 55. Ein mächtig großes Schiff und für viele der ultimative Traum vom eigenen Boot. Der beginnt ab ca. 1,6 Mio Euro und in Halle 1 B05
Super Lauwersmeer zeigt die innovative SLX 54, die ein wenig an Steelers Flat-Floor-Modelle erinnert. Die Yacht hat einen Fast Displacement Hull und einen Hullvane, was für schnelles und ergonomisches Fahren sorgen soll. Auch optisch echt mal was Neues. Der Weg von Linssen zur deutlich moderneren SLX 54 ist nicht weit: Halle 1 B 04
Boarnstream Ebenso in der Halle 1 steht Boarnstream mit einer 50 Center Sleeper. Die Friesen aus Jirnsum versprechn zudem eine große Ankündigung während der Messe. Man darf also gespannt sein. Wie gesagt Halle 1 C 03
Elling hat eine E6 im Gepäck. Die halbgleitende Go-Anywhere-Yacht steht ebenfalls in der Halle 1, Stand B 18
Steeler Yachts hat zwar gerade eine elektrisch angetriebene 61-Ft-Yacht ausgeliefert, der Eigenr konnte es aber nicht erwarten, damit zu fahren. Die Folge: Die Werft aus Steenwijk kommt in diesem Jahr ohne Boot zur boot. Macht nichts, wer mit den Leuten mit den orangen Pullovern über seine Steeler sprechen mag, der kann das dennoch tun in der Halle 5 D 01. Tipp: Wer die Steelers besucht und eine Yacht kauft, darf sich bei Ted ein Lied wünschen!

Soweit die Werften. In der nächsten Woche schauen wir auf das Thema Zubehör und Charter.

Die boot öffnet vom 21.-29.1. von 10 bis 18 Uhr. Tickets im Vorverkauf gibt es hier. Die Tickets kosten stramme 19 Euro und sind leider nicht mehr als Ticket im ÖPNV zu verwenden. Liebe boot: Modern geht anders, denn auch Parken ist mit 10 Euro kein Schnäppchen mehr.

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