Archiv der Kategorie: Brambusch macht blau

Traumtag in Blau!

Für alles gibt es ein erstes Mal. Und dieses Mal sollte es der Genanker sein, der wohl schon seit Jahren kein Tageslicht mehr gesehen hatte. Zumindest sagte mir der Vorbesitzer,  er habe ihn nie benutzt. Ein bisschen aufgepäppelt mit neuen Schoten und einer neuen Talje, plusterte er sich vor der griechischen Insel Kastellorizo auf – natürlich in den griechischen Nationalfarben. Aber natürlich auch passend zu „Brambusch macht blau“!

Fieser Farbangriff auf Dilly-Dally

Colin, mein Bootsnachbar, wiegt den Kopf von links nach rechts, als er auf dem Steg steht und auf meinen Rumpf starrt. „Jens, Du hast da einen riesigen Ölfleck!“, sagt er. Sein Blick ist besorgt. Große Ölflecken am Rumpf einer weißen Moody stimmen ihn traurig. Immerhin ist Colin Vize-Kommodore der Moody’s Owner Association. Da Briten bekanntlich zu Übertreibungen neigen, vermute ich einen kleinen schwarzen Punkt am Rumpf. Ich quäle mich aus meiner Liegeposition im Cockpit, trete hinaus aus dem Schatten meiner Bimini in die gleißende türkische Sonne, lehne mich gelangweilt über die Bordwand, um das Mal zu begutachten. Was ich sehe, entsetzt mich. Das Mal erinnert mich an Farbbeutelattacken wie ich sie aus der Mopo kannte, wenn wieder mal das Haus von Olaf Scholz in Altona beworfen wurde. 

 

Ich haste auf den Steg. Von der Seite betrachtet sieht die Sauerei noch viel größer aus. Irgendwer hat eine große Ladung Farbe oder Öl an den Rumpf geklatscht. Ein riesiger Fleck, etwa 30 Zentimeter über der Wasseroberfläche, der vom Zentrum der blinden Zerstörungswut über das halbe Schiff gestreut hat. Auch Colins Boot hat einige Tropfen und Striemen abbekommen. Und nahe des Hecks sieht es aus, als wenn ein zweiter Schuss auf die arme, wehrlose Dilly-Dally abgegeben worden wäre.

 

Was kann das sein? Aus Colins Boot können die Salven nicht abgefeuert worden sein. An dieser Stelle gibt es keine Auslassventile. In Windeseile schnappe ich mein neues SUP, hangele mich entlang der Heckleinen zu dem vermeintlichen Ölfleck. Die Erleichterung ist groß. Mit einem Lappen und reichlich Wasser lässt sich die schwarze Farbe relativ leicht vom Rumpf abwischen. Colin reicht mir eine Bürste. Ich befreie erst meinen Rumpf von der Farbe, dann den meines Nachbarn. Als ich zurück am Steg bin, beginnt die Analyse – die zu keinem Ergebnis kommt. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass jemand vom Steg aus die Farbe an den Rumpf geklatscht hat. Nur warum? Weder habe ich die Zeche in der Bar geprellt, noch irgendwen – zu Unrecht -  beleidigt. 

 

Während wir noch rätseln, kommt unser türkische Stegnachbar zu uns, der mit seiner Bavaria gegenüber von uns liegt. Er habe beobachtet, was passiert ist, morgens um halb sechs. Er sei schon wach gewesen, habe im Cockpit gesessen. Windstill sei es gewesen, ruhig, die Sonne bekämpfte noch das Dunkel der Nacht. Und dann war da diese….. diese Wasserschlacht. Es habe gespritzt und geschlagen. Er sei sofort aus dem Cockpit auf den Steg gesprungen und habe einen riesigen Schatten unter dem Steg wegschwimmen gesehen. Er breitet die Arme aus. Zwischen seinen Händen liegen gut anderthalb Meter. Und noch etwas habe er wegschwimmen sehen, geradewegs in die Tiefe, und es sei nicht kleiner als der gigantische Fisch gewesen. „Wahrscheinlich ein Octopus.“ 

 

Das vermeintliche Öl, der vermutete Farbbeutelwurf war anscheinend nichts anderes als der verzweifelte Überlebenskampf einen Tintenfisches, der zur Abwehr seinen Gegner einnebelte – und wohl eine kleine Zielschwäche hat. In jedem Fall werde ich heute Abend mal die Angel raushängen. Bei chefkoch.de habe ich schon mal nach entsprechenden Rezepten geschaut und – nur für den Fall – die frischen Zutaten beim Gemüsehändler besorgt. 

 

 

P.S. Nein, ich habe leider kein Foto von der Sauerei. Ganz entgegen meiner Natur hatte ich zunächst den vermeintlichen Schaden beseitigt. Blöd. 

Punkt 5 kann ich nicht glauben :)

Das Float-Magazin hat vergangenen Freitag unter seinen Newsletter-Abonnenten fünf Ausgaben von „Träum weiter!“ verlost. Allerdings unter der Bedingung, einen guten Grund zu liefern, warum sie das Buch lesen wollen. Hier einige der Antworten, die mir anonymisiert zugespielt wurden. Fünf Punkt halte ich für ein Gerücht :)

 

Ich möchte gerne das float Friday present geschenkt bekommen, weil …
1) … ein weiterer Schritt zu meinem Traum geschafft ist: nach längerer Bauphase schwimmt mein Boot endlich wieder. Fehlt noch etwas Lektüre für eingewehte Hafentage…
2) … ich seit zwei Jahr begeisterter Segler bin und – man nie das Träumen vom Aussteigen aufhören sollte. Vielleicht findet sich im Buch ja der zündende Funke dafür…
3) … ich als Bootsbauer Spaß daran habe, Bücher nicht über das Segeln, sondern auch das Leben zu
lesen. Und ich habe echt Lust auf das Buch von Jens, jetzt wo wieder die Lesezeit am Strand ansteht. Als Bootsbauer ist man irgendwo schon entschieden auszusteigen, bevor man irgendwo einsteigt..:D
4) … die Buchvorstellung las sich super, würde mich sehr freuen wenn ich ein Exemplar gewinnen würde!
5) … mich die Geschichten über das Aussteigen mit einem Segelboot brennend interessieren. Nur zu gerne würde ich das auch machen. Und weil ich mit Mütze fast genau so gut aussehe wie Jens Brambusch… ;-)
6) … ich solche Geschichten gerne lese und auf Törn gerne auch das gelesene weitergebe.
7) … das Buch nach einer wunderbaren Lektüre klingt
8) … ich mit meiner Freundin ein Jahr auf einem Segelboot plane. Wir sind bereits jetzt fleißig am sparen und informieren. Das Ziel hängt gut sichtbar in unserem Büro :-)
9) … ich seit Mai mein Bötchen nach BCN gelegt habe und zumindest ein kleiner Aussteiger bin 😉 
10) … ich nachlesen möchte, ob deren Träume auch meine Träume sind
11) … ich seinen Blog verfolge und er so herrlich anschaulich schreibt. Ich würd mich sehr freuen.
12) … ich auch gerne weiter träumen möchte und Bücher liebe <3

 

13) … ich Aussteigerbücher liebe! Alternative Wohnformen ebenso!!!
Falls der oder die Verfasser/in von „Punkt fünf“ kein Glück bei der Verlosung hatte, bin ich gerne bereit, gegen ein Foto mit Mütze ein Exemplar zukommen zu lassen. 

ZUm Vergleich: Das Originalbild

Nein, nicht auf den Felsen fahren! (Video)

Und ich sage noch: Nicht auf den Felsen fahren! Aber auf mich hört ja keiner. Kleiner Ausflug mit dem „Zinga“-Dinghy, um Marks SUPs aus dem Winterschlaf zu befreien. Ein tolles Anwesen, in das Mark da investiert hat. Warum Mark jetzt auf seiner „Zinga“ in der Türkei lebt, steht übrigens in „Träum weiter!“. Mark ist Mr. Sunshine, oder „gülen amca“, wie die Türken ihn nennen. Der „Onkel mit dem Lächeln.“ 

Träum weiter! Die erste Rezension

Das Float-Magazin hat bereits schon einmal in „Träum weiter!“  gestöbert. Hier geht es zum Text.

Dilly-Dally in der CZ

Meine Jugend habe ich in Celle verbracht, dem südlichen Tor zur Lüneburger Heide, wie auf einem Schild am Bahnhof erklärt wird. Auch derzeit ist Celle – auf dem Ausweis – meine Heimat. Meine Eltern leben hier, mein Bruder hat es nie weggeschafft. Jetzt hat die CZ, die Cellesche Zeitung, einen netten Bericht über mein neues Leben auf dem Wasser gebracht. Hier geht zu dem Artikel.

In der Schmugglerbucht (Video)

Ganz am Ende von Kekova, kurz vor Demre, liegt die Schmugglerbucht in einer atemberaubenden Inselwelt. Das Smuggler’s Inn ist ein kleines Restaurant, eigentlich eine kleine Bretterbude. Die Betreiber, ein junges Paar, hatten zwar die Saison noch nicht eingeläutet, trotzdem bereiteten sie uns abends ein wirklich tolles Essen zu. Gegrillten Fisch und dazu sehr, sehr leckere Vorspeisen. Eine perfekte Bucht mit herrlich türkisfarbenen Wasser, um die ersten Stehversuche auf dem neuen SUP zu machen. Mit mal mehr, mal weniger Erfolg. Mit an Bord wieder mal: Ilija und Mareen!

Wo ist dieser Murphy?

Als die „Dilly-Dally“ nach einer kleinen Beautykur im März wieder ins Wasser kam, dachte ich, die nächsten zwei bis drei Jahre erstmal Ruhe mit Reparaturen zu haben. Netter Gedanke. Aber ich hatte die Rechnung ohne Murphy gemacht – und die Mechaniker. Den halben April habe ich auf dem Trockenen verbracht. Und nicht nur ich. Irgendwie hatten sich die Freunde aus Deutschland, die mich besuchen kamen, Segeln anders vorgestellt.Was genau passiert ist, lest Ihr hier im floatmagazin.

How I became a Moody owner – by accident

How I became a Moody owner – by accident

 

von Jens Brambusch

 

 

The story of my Moody life started in November 2017 on a cold and rainy Monday somewhere in Berlin. I was stuck in the middle of the usual chaos on the streets, waiting in front of red traffic lights. My car smelled like cheese cake, which I had baked the day before for my colleagues – for no particular reason. On this day I wouldn’t actually get to my office. Not that week and not for a couple of months. This Monday in November 2017 marked the turning point of my former life. 

 

My heart was pumping with the speed of techno song, I sweated, I thought I’m collapsing. It felt like a heart attack, but I knew it was ‚just‘ a panic attack. I was 45 years old, highly stressed and I had ignored the symptoms that something was wrong with me for quite a while. But this day was different. Straight away I went to the doctor. For the next couple of months I was unable to continue working. And even worse, all I could do was sit in my apartment, I was a prisoner of myself. Barriers everywhere around me, built up in my head. It was impossible for me to leave my flat. I was suffering from burnout, combined with agoraphobia. Pretty bad for someone who travelled the world for a profession.

 

At that time I was an editor at the german business magazine ‚Capital‘ based in Berlin. By the way, I hate Berlin. To big. To loud. To aggressive. Previously I had lived in Hamburg working ten years for the German edition of the ‚Financial Times‘ (FTD), before it was shut down at the end of 2012. The FTD was financially not very successful. Or let’s say: a financial disaster. For a newspaper that claimed to be ‚financial‘ it was not the best advertisement. I had started as a pagemaker for the political desk, later I was one of three front page editors, then I became a reporter writing about white collar crime. It was the most intense time of my life, traveling all over the world, hunting for stories in the Middle East, Afghanistan, Mauritius, New York, London and – reporting about tax evasion – of course in Switzerland. 

 

After moving to Berlin life turned from intense to stressful. I loved my job, but the love was eating me up. In a time of hate speeches about fake news, a shrinking number of paying readers, smaller budgets, less editors and more output, being a journalist was not that much fun anymore. That was one reason to re-examine my life, the other one was based on geography. Simply put, Berlin is pretty far away from any seaside. Since I was a child I was used to going sailing. Even if I bought a small sailboat in Berlin, cruising on a lake is different from sailing offshore. 

 

But I continued landsailing. This is a breathtaking sport, speeding up to 130 km/h on three wheels, powered just by the wind. Every second weekend I drove about 1000 kilometers in my car to participate in regattas at the amazing beaches of Sankt Peter-Ording on the North Sea coast. Because there are only a small amount of freaks doing landsailing in Germany, it was pretty easy to qualify for the German team and to take part at several European – and World championships – like in France, Belgium, Germany or in Hoylake/England. 

 

Being under sails was freedom to me. All the stress was forgotten. While I was sitting in my flat, alone with myself, I realized, that even after therapy, I would probably fall back into my old habits. I realized that I needed to change my life. I realized that I had to change myself. But I didn’t know how. I had studied Middle Eastern Studies, I worked all my life as a journalist. I fail as soon as I try to connect cables or fix a machine. All I did in my lifetime was put words together to make sentences and sentences together to make paragraphs. But this, I realized, I can do anywhere in the world. Even on a sailboat …

 

In March I was back in the office. Within the first few hours, I knew what I had to do. To make a long story short, I quit my job, sold my apartment in Berlin, including all the furniture. Even the pictures on the walls stayed in Berlin as I left at the end of August. All I kept were possesions that would fit in my car. 46 years with all the memories of my life locked up in Berlin – and left behind. 

 

In the beginning of September a friend and I flew to Turkey to find a boat for me to live on. I know Turkey very well, I’ve stayed a couple of months over there, even studied in Izmir for one semester. At least ten times I had chartered boats in Turkey. I knew that I liked the country and the people. I knew that I wanted to stay for the winter in Kaş in the south of Turkey, a most lovely place to be. And of course I knew that in Turkey the living expenses were very low compared to Germany.

 

I had about ten boats on my shopping list when we arrived in Marmaris. I was interested in about 40 feet for less than 75.000 GBP. The yacht must be a safe vessel, because most of the time I would be singlehanded or sailing with a friend, and spacious enough to live on. Of course there were two Moodys on my list. But I wasn’t deadlocked on the brand, because I have never sailed on a Moody before. 

 

The first yacht we looked at was a Moody 38, in good shape, well equipped. But I found the center cockpit a little bit small, especially because in Turkey the cockpit is the main living area. I liked that solid boat, built in 1994, even it was not the perfect match. But I was pretty sure, not to leave Turkey without buying a boat. 

 

The next day we had a look at a Hunter 45. The yacht should have been in a good shape too. But it turned out that the pictures on the internet had nothing to do with reality. The yacht was a totally messed up boat with a Russian guy living on it, who was not the owner. He just lived on the boat for whatever reason. And if I remember all the empty bottles, I am pretty sure this guy had a serious drinking problem.

 

On the third day we met Hugh, a guy from South Africa, who lived for 1.5 years with his wife on ‚Dilly-Dally‘, a Moody 425 built in 1989. He was anchored in front of Marmaris. His wife had already left for Hong Kong to visit their son. Their dream to sail around the Mediterranean died because of visa problems with the EU. Hugh, an absolutely lovely guy in his early sixties, enjoyed showing us his yacht, explaining everything, mentioning problems. Hugh was sad to sell his boat and his dream. But he was looking forward to following his wife to Hong Kong. 

 

From the first moment I entered Dilly-Dally I felt at home. While I was talking to Hugh, my friend Stephan, who is an author of sailing books, checked every detail of the boat. After a couple of hours we left Dilly-Dally. Two hours later, after a couple of cold beers and a swim in the pool of the hotel, we decided to cancel the next appointments to concentrate on the two Moodys. My logic said „Buy the 38“, my heart said „Go for the bigger one“. Stephan tried to reach his friend Michael Schmidt, the founder of German Hanseyacht who bought Moody a couple of years ago. Stephan knew that Schmidt was sailing in Greece. Maybe he could come to Marmaris to give us his advice. But Schmidt, a crazy rough guy, wasn’t interested in sailing to Turkey. For political reasons, he said. But his advice was simple: Just buy! Doesn’t matter which Moody. 

 

The next day we met Hugh again for a test sail. It was a lovely day with calm winds. We anchored, dived in the crystal-clear water to have a look at the hull. The sails where blown out but still okay for the next few months. The engine was pretty new, replaced in 2014. On that evening we signed the contract. I bought Dilly-Dally for 55.000 GBP. Till now the best decision of my life. The whole process was arranged by Peter from Sunbirdyachts, a british yachtbroker with a small office in Marmaris. I really recommend him.  Peter made everything easy, arranged all registrations, helped me a lot when I moved onto Dilly-Dally in the beginning of October. And he introduced me to Brian, a British guy who runs Tec-Yachts-Turkey in Marmaris. Brian and his Turkish colleagues did a fantastic job. They installed very solid davits on my boat including solar panels on top to make Dilly-Dally more independent. By the way Brian taught me how to maneuver a Moody in a narrow marina. Many thanks for that. The davits are so well made that lots of other sailors tried to copy the construction. But honestly, they all failed.

 

Two of my landsailing friends helped me sail from Marmaris to Kaş. It was an unforgetable week with all the weather conditions you can imagine. We had sun and lull, thunder and storm. We sailed in 40 knots of wind and felt absolutely safe. We anchored in gusts of wind up to 50 knots and felt, well, a little bit nervous. But with every hour trembling in the storm my trust in the Moody was getting stronger. And we were not disappointed, especially when we saw that some Gulets were thrown onto the rocks by the strong winds. 

 

I have lived on my Moody for four months now, writing some articles for a German sailing magazine, continuing typing my crime-novel. But most of the time I am just enjoying life. I have met so many fantastic people, we have such a good time, sharing food, drinks and moments. Honestly, there wasn’t one single day where I regretted my decision to sell everything in Berlin and begin living on a boat. And there wasn’t one single day I wasn’t thankful to live on a Moody. Thanks Dilly-Dally! 

Von wegen Opfer

Das Klackern war doch nicht das Getriebe oder ein defektes Lager! Erst einmal große Erleichterung. Nur die Opferanode hat sich gelockert. Aber wie aus einem kleinen Schaden dann doch noch ein großes Problem werden kann, entdeckt der Taucher: Anode löst sich, wandert an der Welle zum Rumpf und hämmert ein kleines Loch in den Gelcoat. Gleich geht es zum Kranen. Damit Osmose keine Chance bekommt.

Matriarchat auf der Dilly-Dally

Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit und schon war der Skipper das Kommando los. Angestachelt von der Historie Lykiens, wo angeblich ein Matriarchat herrschte, wurde die Dilly-Dally kurzerhand geentert. Selbst Passagen mit bis zu sieben Windstärken nötigten den Segelnovizinnen keinen Respekt ab. Und so wurde der Skipper zum Handlanger degradiert

Angeln mit Tayfun

Die Angel, die mir meine Kollegen damals in Berlin zum Abschied geschenkt hatten, macht sich hervorragend am Heck des Bootes. Mehrmals habe ich sie ausgeworfen, noch nie etwas gefangen. Ganz im Gegensatz zu meinem Bootsnachbarn, dem fantastischen Tayfun, der mir ein wenig über das Angeln erzählt. Und darüber, dass die Angelsaison in zehn Tagen beginnt, dann könnte man im Hafen einen Fisch nach dem anderen an Land ziehen. Bis dahin muss ich noch ein bisschen üben.