Hurra! Das Flexi -Teek -Deck ist da!
Mo.,06.Juni 22, Neuseeland/Whangarei, Tag 2928, 24.696 sm von HH
Wie verabredet, rücken Pablo und sein Kollege Andy morgens aus Auckland an. Fünf Tage sind veranschlagt für die Verlegung des neuen Decks. Die beiden haben für die Woche eine Unterkunft in Whangarei gemietet.
Im Grunde ist Flexi Teek wie Teppich verlegen – nur etwas aufwendiger. Entsprechend kommt das Deck in zwei großen Rollen. Schwere Rollen, Flexi Teek wiegt ungefähr 4,5 Kilo pro Quadratmeter bei einer Dicke von 5 mm.
Unser Deck besteht aus drei großen Teilen. Vom Bug an hälftig geteilt für die Backbord- und Steuerbord-Seite. Und einen Teil für den höheren Aufbau ums Cockpit herum. Nur das Stück für den Ankerkastendeckel und die Umrandung für die große Luke sind lose und nicht mit dem großen Teppich verbunden.
Die Rollen werden an Bord gehoben
Nachdem die Rollen erfolgreich an Deck gehievt sind, folgen noch ungefähr 250 Kilo Gewichte in handlichen Stücken. Das Teek wird ausgerollt, mit einem Föhn etwas geschmeidiger gemacht und die ersten Gewichte sorgen für einen Anti-Aufroll-Effekt. Anschließend werden die im Werk vorgezeichnete Ausschnitte für die Winschen, die Backs-Kiste usw. ausgeschnitten. Zur Freude aller Beteiligten passt das Deck wie der berühmte Arsch auf den Eimer.
Das Teek liegt ausgerollt da und wirkt schon sehr fertig
Hinten passt es noch nicht ganz – das soll sich aber noch zurecht rücken
Die Steuerbordseite wird wieder aufgerollt und Backbord zuerst verklebt. In langen Bahnen wird Klebeband auf das Deck geklebt und darauf werden mit einer Heißklebe-Pistole kleine Abstandhölzer befestigt. Einmal um das ganze Stück Teek herum. Daneben kommt ein weiter Streifen mit einer Art Kleber (elastische Knetmasse) über der noch eine Schutzfolie liegt. Das Teek wird angehoben, Klebstoff mit einem Zahnspachtel vollflächig verstrichen und mit einer Walze wird der Teek-Belag angepresst.
Im nächsten Schritt wird eine dicke Plastikfolie über dem Teek ausgebreitet, von der Knetmasse wird der Schutzfilm entfernt und die Folie darauf fest befestigt. In der dicken Folie befinden sich Ventile an die eine Vakuumpumpe angeschlossen wird. Über mehrere Stunden (über Nacht) wird jetzt unser neuer Decksbelag auf das Deck mit einem Vakuum gesogen und gleichzeitig verklebt. Das soll nicht nur ewig halten, sondern eine absolute Wasserdichtigkeit erzeugen.
Der weiße Streifen zwischen dem grünen Tape – das ist die Knetmasse unter Schutzfolie
Das Teek wird auf den Kleber angepresst
Die Vakuum-Folie befindet sich über dem Teek
Nachdem alle großen Teile verklebt sind, folgen die Details. Noch befindet sich eine Naht zwischen Backbord- und Steuerbord-Teppich. Diese Naht wird einfach verschmolzen. In eine Art Heißklebepistole kommt eine Wurst Flexi-Teek Material und diese wird in die Naht eingeklebt. Die Wulst, die übersteht, wird mit einem Messer abgeschnitten und mit 40er Schleifpapier die Naht unsichtbar gemacht. Mit dem gleichen Verfahren werden die fehlenden schwarzen Pseudo-Fugen an den Fensterumrandungen eingeschmolzen. Toll!
Die Mitte der beiden Teek-Hälften wird verschmolzen
Gleiches Prinzip für die schwarzen Fugen – Stellen wie die Fensterumrandungen
Das war’s dann auch schon. ![]()
Leider werden die beiden tüchtigen Arbeiter am fünften Tag nicht ganz fertig. Pablo muss am Montag noch einmal wieder kommen. Erst sollen wir um zwei Wochen vertröstet werden, aber das können wir zum Glück verhindern.
Wir dürfen das fast fertige Deck betreten, können und wollen aber noch nicht mit unserer Arbeit (jedes verfluchte Teil, was wir abgebaut haben, muss ja wieder angebaut werden) beginnen, so lange das Deck nicht komplett verlegt ist.
Wir sind total begeistert. Passform toll, das Muster toll, die Farbe toll. Da sind wir lange schwanger mit gegangen, welchen Ton wir wählen sollen. Wie bei dem Bezug eines neuen Sofas, wenn man anhand eines Handtellergroßen Stückes seine Entscheidung treffen muss. Wir haben uns für „weatherd“ entschieden – ausgeblichene Teak-Optik, durch Sonne entstandene Patina.
noch nicht ganz fertig – aber schon fett geil
Theoretisch stehen noch mehr Farben Und Kombinationen mit weißen Fugen zur Verfügung – hier eine kleine Auswahl
Noch liegt viel Arbeit vor uns, aber ein großer Schritt zurück zu einem schwimmenden Schiff ist getan. ![]()
P.S. Dieser Bericht ist eine verkürzte Version – für alle, die an mehr Details über die Deck-Verlegung interessiert sind, ein umfangreicher Bericht ist in Arbeit.
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Gute drei Wochen liegt die Dada Tux gut vertäut in der Emerycove Marina. Wir sind sehr wohl hier, eingebettet zwischen live a bord Motoryachten mit Eric und Lisa auf der einen Seite, Geli (Angelika) und Rich auf der anderen Seite. Vor unserer Ankunft in San Fransisco versuchen wir in diversen Marinas Downtown einen Liegeplatz zu reservieren, da ist jedoch auf Grund der Fleet weeks entweder alles voll oder dann zu teuer (teilweise über 200 US$ pro Nacht). Wie das so ist im Leben und Seglerleben lernen wir in Port Townsend kurz ein Paar kennen, das im Richmond Yacht Club aktiv ist und werden ermuntert uns dort zu erkundigen. Die Möglichkeiten von dort mit dem ÖV irgend wohin zu gelangen sind sehr gering und anscheinend muss zudem zuerst eine recht gefährliche (Überfälle) Strecke bewältigt werden. Danny, der Hafenmeister, empfiehlt uns deshalb Emerycove in Emeryville, mit der Hafenmeisterin Diane. Wir sind sogar an einem Oktoberfest auf Steg G mit Weisswurst, Kartoffelsalat und Bier bei Eva (deutsch jedoch seit 50 Jahren in den USA lebend) eingeladen.

Moin Herr Förthmann, Nachdem wir das mit dem Einstellen der Windfahne halbwegs begriffen ging es besser. Heute war die Steuerfrau dann weitgehend arbeitslos … siehe Foto. (Ob es mit schwachem Wind von achtern auch klappt, darauf sind wir noch gespannt …)
Hallo Herr Foerthmann, Ich habe die Windpilot Pacific auf meiner Fortissimo 33 montiert. Die Anlage erleichtert mir und meiner Frau, 70 und 72 Jahre alt, sehr das Zurücklegen längerer Törns. Es genügt wenn einer von uns in der Plicht, bei Schietwetter unter dem Sprayhood!!, Wache geht. Wir sind dann nicht 10 Stunden oder länger an die Pinne gebunden. Sind Kurs und Windrichtung einmal eingestellt, läuft unsere
Geachte Heer Förthmann und collegen, Viele Jahren her, haben Sie unsere Windpilot Pacific geliefert in Makkum für damals unser Huisman 37. Wir haben das Schiff nur kurz gehabt uns die Windpilot mitgenommen nach die Huisman Staron (1968). Jetzt haben wir schon drei Jahren eine Dick Zaal, Northern Comfort 43, noch immer mit denselben Windpilot. Grossartige qualität! Aber letztes Jahr war es nicht recht empfindlich, also habe ich die Windfahnenachse demontiert und diese ist nicht mehr gerade! Es muss Jemand darauf gefahren sein.
Hi Peter, She’s working perfectly!
Moin Peter, Ich bin sehr glücklich über meine Pacific, hat Grey erst kürzlich bei 50 kn Wind und etwas zu viel segeln im Schmetterling sehr gut auf Kurs gehalten (13-14 kn SOG).