Monatsarchive: Januar 2020

Comeback der Hauptdarstellerin aus „Das Rätsel der Sandbank“

Timpe Te Rätsel der Sandbank gerefitted 2019 CIr_190918_122

Die „Timpe Te“ kam als „Dulcibella“ in der Verfilmung des Spionageromans von Erskine Childers groß raus. Nun ist sie wieder da. Das Porträt im PDF-Downlaod

GGR 2018 – SV Esmeralda – Igor Zaretskiy RUS

ESMERALDA OK – WIE ES WIRKLICH GEWESEN IST

Wahrheiten

Contender-Weltmeister Billerbeck ist Deutschlands Segler des Jahres

Am Ende war es ein knappes Rennen unter den Top-Drei. Mit 23 Prozent der Stimmen setzte sich Weltmeister Max Billerbeck gegen die Pirat-Europameister Frieder Billerbeck/Julius Raithel (22 Prozent) sowie die Nacra15-Vizeweltmeister Jesse Lindstädt/Lisa Rausch (20 Prozent) durch. Auf der Bühne des Sailing Center der boot in Düsseldorf, der weltgrößten Wassersportausstellung, wurden die Top-Drei durch DSV-Präsidentin Mona Küppers sowie die Initiatoren und Unterstützer der Wahl ausgezeichnet.

2019 war das erfolgreichste Jahr in der Segelkarriere des
Bootsbauers aus Elmshorn. Ein Jahr, in dem für den Taktik- und Trimm-Spezialisten
alles zusammenpasste. Schon zur Deutschen Meisterschaft im Mai hatte er die
Konkurrenz fest im Griff, und zur WM im Juli gelang dann der große Coup, auf
den die deutsche Contender-Flotte seit 2005 gewartet hatte. Anders als gewohnt
präsentierte sich der WM-Ort in Quiberon/Frankreich mit leichten und mittleren
Winden, und Billerbeck startete sofort mit einem Tagessieg und einem dritten
Platz in die Weltmeisterschafts-Serie. Als er sich dann aber im dritten Rennen
eine Frühstart-Disqualifikation einhandelte, kamen kurz Zweifel auf: „Ich
dachte: Sch…, läuft es jetzt wieder so wie in den vergangenen Jahren? Aber ich
habe das abschütteln können und schnell wieder in die Spur gefunden“,
berichtete Billerbeck. In der Tat, denn ein weiterer Tagessieg und drei zweite
Plätze in Folge sprachen eine klare Sprache für den Sportler vom WSV Kollmar,
der souverän den WM-Titel gewann und sich dann bei der Abstimmung zum Segler
des Jahres in einem Bruder-Duell dursetzte. „Das habe ich nicht erwartet und
auch erst spät mitbekommen, dass es so gut für mich lief.“

Sein sieben Jahre jüngerer Bruder Frieder Billerbeck freute
sich, ihm nicht nur bei der Wahl, sondern auch im Fernduell auf dem Wasser auf
Augenhöhe zu begegnen. „Zu unserer Europameisterschaft in der Türkei hatten wir
sehr leichte Winde, was uns gar nicht so liegt. Aber es war ein Revier mit viel
Strömung. Und das sind wir von der Elbe gewohnt“, berichtete der Segler der SV
Wedel-Schulau von einem souveränen EM-Titelgewinn bei den Piraten.“ Für
Vorschoter Julius Raithel war es eine besondere Freude, dass der Erfolg auch
durch die Fans, insbesondere die sehr aktive Piraten-Gemeinschaft honoriert
wurde: „Toll, dass diese Wahl ins Leben gerufen wurde. Das hat in den vergangenen
Jahren gefehlt.“

Die Fan-Abstimmung zum/zur Segler/in des Jahres war für 2019
eine Premiere, die aus den Wahlen zu den Segler/innen des Monats resultierte.
Dabei stehen die erfolgreichen Athleten unabhängig ihrer Bootsklasse zur Wahl.
Und so schaffte es dann auch eine Frau in den Reigen der Top-Drei-Prämierten.
Lisa Rausch hatte in Düsseldorf ein Heimspiel. Die Athletin des Düsseldorfer YC
hatte sich erst im vergangenen Frühjahr und sehr spontan mit Jesse Lindstädt vom
NRV Hamburg zu einem Katamaran-Team zusammengefunden: „Eigentlich war meine
Saison im 29er durchgeplant, aber dann kam die Gelegenheit, mit Jesse zu
segeln.“ Und der Aufstieg gelang schnell: „Die Ausscheidung zu den Youth Worlds
haben wir noch verloren, danach haben wir uns dann ganz auf die WM vor
Marseille konzentriert.“ Und der WM-Auftritt übertraf alle Erwartungen. Bis zum
letzten Rennen kämpfte das junge deutsche Duo um Gold, gewann schließlich
Silber und war weltbeste U19-Mannschaft. Jetzt steht für beide erst einmal das
Abitur an, und dann wird die kommende Saison geplant: „Wir hoffen nun, in die
Förderung des DSV zu kommen. Denn der Nacra15 ist zwar offizielle
Jugendmeisterschaftsklasse des DSV, wird aber bisher nicht durch den Kader
gefördert“, berichtete Jesse Lindstädt.

Prämiert wurden die Top-Drei durch die Unterstützer
Wempe-Uhren, Garmin und Pantaenius mit Sachpreisen. Für Rang drei gab es eine
Action-Cam, Platz zwei erhielt eine GPS-Wassersport-Smartwatch (jeweils von
Garmin). Segler des Jahres Max Billerbeck durfte sich über die Wempe Glashütte
Zeitmeister Sport Tiden Automatik freuen. Geehrt wurde das Trio auf der Bühne
des Sailing Center durch DSV-Präsidentin Mona Küppers, Julius Kaiser (Wempe
Sales Manager), Margit Bursinski (Pantaenius Marketing-Direktorin) und Hermann
Hell (Herausgeber und Chefredakteur im SVG-Verlag).

Diese Athleten/innen standen bei der Abstimmung zur Wahl:

Dezember 2018: Friedrich Böhnert und Crew (Finisher Sydney Hobart Race)
Januar 2019: Estela Jentsch (Tornado, WM-Bronze, Mixed- und Junioren-Weltmeisterin)
Februar 2019: Kay-Uwe Lüdtke/Kai Schäfers (Flying Dutchman, WM-Silber)
März 2019: Offshore Team Germany (Kampagne für „The Ocean Race“)
April 2019: Leon Jost (Optimist, 5. Platz Lake Garda Meeting, größte Jollen-Regatta der Welt)
Mai 2019: Mic Mohr (Optimist, Sieger Goldener Opti mit makelloser Siegesserie)
Juni 2019: Victoria Jurczok/Anika Lorenz (49erFX, Kieler-Woche-Siegerinnen)
Juli 2019: Max Billerbeck (Contender, Weltmeister).
August 2019: Axel Seehafer und „Sportsfreund“-Crew (ORC 2, Europameister)
September 2019: Frieder Billerbeck/Julius Raithel (Pirat, Europameister)
Oktober 2019: Jesse Lindstädt/Lisa Rausch (Nacra 15, Vize-Weltmeister)
November 2019: Morten Bogacki (Mini 6.50, 3. Platz Mini Transat)

Bavaria startet Daycruiser-Serie und kauft Greenline Neo

Neuheiten IX: Sailart 18

Sailart 18: <p>
	Sailart 18 auf der boot 2020 in D&uuml;sseldorf</p>

Sailart hat seine neue 18er konsequent auf sportliches Segeln ausgelegt. Damit ähnelt sie der Seascape 18 – einen wesentlichen Unterschied gibt es aber

SV Salty – Marieke Holthusen + Bjoern Aabye

FORGUS 35 VON NORWAY NACH GRENADA

Hei Peter, Ich wolle einfach nur mal so ein update geben, und mich für deine Tipps bezüglich unser alten Windpilot Pacific Plus bedanken. Wir sind im Juni 2019 aus Norwegen losgesegelt und sind zur Zeit auf Grenada. Auf den langen Überfahrten haben wir die Anlage wirklich zum Schätzen gelernt, sie funktioniert – so lange man das Schiff nicht überpowert – wirklich klasse! Es macht richtig Spass, ihr bei der „Arbeit“ zuzugucken;-)
In diesem Sinne – noch einmal vielen Dank
Sonnige Grüße aus Grenada – Björn
SY Salty

SV Sissi – Jens + Jörg Jonas GER

MIT DER SISSI AUF DER MAXI 120 IN DIE SONNE

Hallo Herr Foerthmann,
ich schreibe Ihnen diese Mail von 14°13’N 48°49’W.
Bislang sind wir mit unserem Windpiloten prima gefahren. Dass wir unterwegs die eine oder andere Schraube verloren haben, war leider so, wir hätten sie öfter kontrollieren sollen.

credit: Jörg Jonas

Wie Sie auf dem beigefügten Bild sehen können, haben wir unter anderem die Schrauben verloren, die den Querträger 880 halten. Ich glaube, sie gehören zu Teil 871, wenn ich das in der Anleitung richtig erkenne. Die beiden Schrauben wurden zu unseren Problemkindern und letztendlich haben wir die Schraube auf der Backbordseite vor ein paar Stunden verloren. Das Gewinde innen ist durch, da hält keine Schraube mehr drin. Vielleicht kommen wir mit der verbliebenen Schraube noch nach Barbados, vielleicht müssen wir uns noch was einfallen lassen.
Falls es Ihnen möglich ist, noch am Dienstag (14.1.) per Expresslieferung ein Ersatzteil mitsamt den Halteschrauben nach Frankfurt zu schicken, wäre ich Ihnen unendlich dankbar. Er kommt uns nämlich am 17.1. besuchen, wird also vermutlich vor uns auf Barbados eintreffen. Eine Zahlung kann ich leider erst veranlassen, wenn ich auf Barbados eine Verbindung zum Internet herstellen kann. Über Iridium geht das leider nicht.
Viele Grüße
Jörg Jonas SY Sissi

“Um den Tiger“ von Guido Dwersteg (Folge 5)

Die Folge 5 von Guidos „Tigerrunde“ ist nun komplett frei verfügbar.

Guido und Viktor fahren weiter Richtung Norden. Hier wartet der sagenumwobene Belomor-Kanal. Eine künstliche Wasserstraße die die Ost- und Barentsee miteinander verbindet und Anfang des 20. Jahrhunderts auf Befehl Stalins von zehntausenden Häftlingen und Zwangsarbeitern erbaut wurde. Ein bis heute lebendiges Stück schauriger Sowjetgeschichte inmitten der russischen Wildnis. Insgesamt 19 Schleusen gilt es hier zu überwinden, um bei Belomorsk schließlich ins Weiße Meer zu gelangen. Auch hier warten mit der berühmten Klosterinsel Solowetski und der Nordmetropole Archangelsk große Ziele auf die beiden Abenteurer. Derweil häufen sich leider die schlechten Nachrichten aus der Heimat, denn Guidos Vater ist schwer erkrankt und so steht wohl bald eine Heimreise an.

Der komplette Staffelpass von Guidos Reise ist im segel-filme Shop erhältlich.

Neuheiten VIII: Contest 55 CS

Contest 55 CS: <p>
	Contest 55 CS auf der boot 2020</p>

Die Bootsbauer aus Medemblik sprechen von einer kleineren Yacht, denn tatsächlich gibt es mehr größere Modelle in der Range. Faktisch sind es 17 Meter Luxus

Radarantennen: Augen für Nacht und Nebel

K2 3 Navico hafen (c)OS: <p>
	Ger&auml;tekombi: Das Radarbild auf der Seekarte im Plotter</p>

Radarantennen werden immer besser, betriebssicherer, und sie verbrauchen weniger Strom. Wir haben die vier aktuellen Typen getestet. Jetzt im PDF-Download

Titanium meets Dyneema

Ein Zeltnagel aus Stahl.

Auf die einfachsten Dinge kommt man oft nur sehr schwer. Warum das so ist? Keine Ahnung! Ich bin kein Psychologe und habe mich mit dieser Frage auch noch nicht beschäftigt. Was mich jedoch oft beschäftigt und ihr hier ja gelegentlich mitbekommt, ist die Frage, wie man ein bestimmtes technisches Problem am besten löst!
Oft sind solche Technikfragen recht komplex und erfordern taktisches Vorgehen. Meistens setze ich mich dann an mein CAD Programm und fange an zu zeichnen. Manchmal nehme ich mir auch einfach ein Blatt Papier und kritzel darauf herum. Es wird gezeichnet, nachgedacht, gebaut, verworfen und umkonstruiert, bis man irgendwann zum gewünschten Ergebnis kommt.
Umso komplexer das Problem, umso eher komme ich dabei in einen gewissen Flow. Umso simpler das technische Problem, umso schwieriger finde ich es dagegen oftmals, dafür eine verbesserte Lösung zu finden. Bestes Beispiel: Das Rad
So einfach und genial, dass es fast unmöglich ist, etwas zu erfinden was in der Herstellung, Funktion und Haltbarkeit einfacher und besser ist als ein Rad. Wenn man dann noch bedenkt, dass Menschen erst seit ungefähr 6.000 Jahren das simple Rad verwenden, aber bereits vor mehr als 20.000 Jahren (manche Wissenschaftler reden sogar von 60.000 Jahren) den Jagdbogen erfunden haben und seit etwa 7.000 Jahren hochkomplexe Kompositbögen bauen, die in der Herstellung auch heute noch ziemlich viel Know-How und Geschick erfordern, dann verwundert es schon, dass auf so eine einfache Scheibe mit Loch in der Mitte niemand vorher gekommen ist.

Jetzt will ich mein Projekt nicht mit so etwas fundamentalem wie dem Rad vergleichen, denn ich hatte ein vergleichsweise unbedeutendes Problem mit meinen Zeltheringen, bzw. Erdnägeln.
Unmittelbar nach dem Sabrina und ich auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela gepilgert sind, wollte ich unsere einfachen Zeltnägel aus Stahl gegen etwas besseres und vor allem leichteres austauschen. Denn diese Stahlnägel mit dem abgeknickten Ende sind einfach nur schrecklich. Zu schwer, zu leicht plastisch verformbar und in der verzinkten Ausführung ruck zuck rostig.
Also begann ich, den Markt zu durchforsten und mir ein Bild davon zu machen, was es so an Heringen und Erdnägeln gibt. Das Angebot dazu ist gigantisch und jeder Hersteller hat natürlich den ultimativ besten aller Heringe auf der Welt im Programm. Um es nicht zu kompliziert zu machen, wollte ich „nur“ einen Ersatz für die normalen Erdnägel, wie man sie für mittelfeste bis harte, erdige Böden braucht. Das Thema Sandheringe ist nochmal ein anderes, auf das ich vielleicht später mal zurückkommen werde.
Jedenfalls gibt es nichts was es nicht gibt. Nägel aus Aluminium, aus Edelstahl, aus Carbon, diverse in Kompositbauweise, geschmiedet, laminiert und mit allerlei hübschen Logos verziert.
Aus Titan findet man wenige, jedoch habe ich mich nach ein paar Vorversuchen mit Carbon und Edelstahl für dieses Material entschieden und einen ganzen Bund Titanstäbe mit 3mm Durchmesser gekauft. Das war vor ziemlich genau 4 Jahren!
Seitdem lagen diese Rohlinge hier in einer der Materialkisten, wurden immer mal wieder in die Hand genommen, betrachtet und …

Nix!

Keine Idee!

Ich hatte absolut keine Ahnung, wie man daraus einen perfekten, einen ultraleichten und praktischen Erdnagel machen kann. Aber genau das war das Ziel. Leichter, einfacher und haltbarer als alles was man kaufen kann, sollte mein Erdnagel sein!
Immer mal wieder habe ich diverse Versuche angestellt, aber nichts war optimal. Eine Querbohrung am Kopf? Schwächt das Material! Eine Querbohrung in einem Ende mit vergrößertem Querschnitt? Machbar, aber unnötige Gewichtserhöhung! (Gibt es zum Beispiel bereits vom Hersteller „Hilleberg“) Eine Carbonhülse? Nicht haltbar! Ein Gewinde für Austauschköpfe? Zu kompliziert und anfällig in der Praxis. Einfach abknicken? Zu schwer und nervig in der Handhabung…

So verging Jahr um Jahr und ich hatte keine zufriedenstellende Lösung. Bis vor ein paar Tagen. Da saß ich Abends in der Werkstatt, war gerade mit allen Arbeiten fertig und dachte mir: Nimm doch mal wieder die Titanstäbe in die Hand. Und zack! Da war sie, die Idee. So simpel, dass ich zunächst dachte: Das kann doch nicht die Lösung sein!?
Wenn es wirklich so simpel ist, warum ist dann noch niemand vor mir auf die Idee gekommen, einen Zeltnagel aus Titan exakt so zu bauen? Oder gibt es solche Erdnägel etwa schon und ich habe sie nur noch nicht entdeckt?
Alle Zweifel kurz beiseite geschoben, das WIG Schweißgerät aufgebaut und mit 30 Ampere und ordentlich Argon in 2 Sekunden eine Kugel aus flüssigem Titan an einem Ende des Stabs geformt.

Anschließend die andere Seite auf der Drehmaschine angespitzt und eine Schlinge aus Dyneema mittels eines Stopperstek unter die Kugel geknotet. Fertig!

Den praktischen Einsatz beim Campen gilt es noch zu bestehen, aber im Test haben sie sich bereits als äußerst wirksam gezeigt. Titan ist nicht nur deutlich leichter als Stahl, sondern auch wesentlich elastischer. Wenn also Hindernisse, wie Steine im Boden sind, dann schlängelt sich der Titanhering daran vorbei und kommt beim ziehen wieder gerade aus der Erde, während sich Stahl eher plastisch verformt und ständig gerichtet werden muss.
Die Kugel am oberen Ende verhindert wirksam ein abrutschen der Zeltleine. Mit einer einfachen, zuziehenden Schlaufe rutscht die Leine selbst dann nicht ab, wenn der Hering leicht in Zugrichtung geneigt ist.
Die Schlaufe aus Dyneema dient zum herausziehen des Erdnagels und markiert diesen als netten Nebeneffekt.
Die Kugel hat nicht nur die Aufgabe, die Zeltleine zu halten, sondern lässt sich auch prima hämmern, um durch harte Böden oder Gestein zu kommen. Das funktioniert bei vielen Erdnägeln weniger gut, weil bei manchen konstruktionsbedingt die Kraft zu stark außermittig eingeleitet wird, sollte man nicht perfekt die Mitte treffen. Noch dazu ist bei einigen Erdnägeln der Kopf nicht für solche Belastungen ausgelegt. Eine verschweißte Kugel leitet die Kraft dagegen optimal weiter und ist fast unzerstörbar.

So einfach kann es manchmal sein.

Und nun der Gewichtsvergleich mit anderen Erdnägeln.

Stahlnagel „Standard“ 180mm Länge: 18,5 Gramm

Titannagel „Hilleberg – Stinger“ 160mm Länge: 14,0 Gramm

Alunagel „Nordisk – Aluminium Nail“ 160mm Länge: 10,0 Gramm

Titannagel „Nordisk – Titan Nail“ 155mm Länge: 8,0 Gramm

„Weinmannscher Titannagel ohne lässigen Namen“ 205mm Länge: 6,52 Gramm

Ich habe nun 17 solcher Erdnägel für unsere nächste Tour angefertigt. 16 benötigen wir, einer ist als Backup dabei. Für uns bedeutet das Upgrade auf diesen Erdnagel einen Gewichtsvorteil von 203 Gramm gegenüber den 17 Erdnägeln aus Stahl. Hört sich vielleicht für manche nach wenig an, aber genau so funktioniert Gewichtsoptimierung beim Trekking oder Camping. Es gibt nicht das eine Bauteil, mit welchem man auf einen Schlag viel Gewicht sparen kann, sondern Dutzende Kleinigkeiten, die in der Summe bei einer optimierten Ausrüstung dann mehrere Kilogramm auf dem Rücken oder in den Packtaschen sparen.

Schiffbau: Mit dem Rumpf segeln – mehr als nur eine Vision für die Frachtschifffahrt!

2013 berichtete SR über die skurril, spannende Entwicklung eines Frachtschiffes, dessen Rumpf wie ein riesiges Segel wirken und 60 Prozent Sprit einsparen soll. Wäre die Zeit jetzt reif? Weiterlesen