Monatsarchive: September 2019

Historie: Vor 60 Jahren – James Wharrams Katamaran-Atlantik-Passage von West nach Ost

Katamaran Rongo beim Testsegeln vor Trinidad

Selbst gebaut auf einer Karibikinsel und seetüchtig genug für eine Atlantikpassage. James Wharram beweist mit seinem Atlantik-Törn die Zuverlässigkeit von Katamarenen. Es ist der Anfang der Multihull-Ära. Weiterlesen

Regelmäßiger Austausch über klassischen Bootsbau

100 Jahre M&P Bootswerft Arnis Werft 2018 NKr_1118_0006

Eine neue Veranstaltungsreihe soll Wissen bewahren und Kontakte herstellen. Alles zum Thema Vorbereitung und Durchführung einer fachgerechten Restaurierung

52 SuperSeries: Combeback-Story Teil zwei – Santiago Lange führt “Azzurra” zum Saison-Sieg

Beim letzten Rennen der TP52 WM sah man Santiago Lange noch verzweifelt das Gesicht hinter den Händen verbergen. Nun drehte der 58-jährige Nacra 17 Olympiasieger und Azzurra-Taktiker den Spieß um. Weiterlesen

SR-Test Libertist 853: Kohlefasergeschoss zum Tourensegeln – Euphorisierender Trimaran

Wenig Gewicht, viel Segelfläche und zwei feste Foils sorgen dafür, dass der Tri schon bei leichter Brise seine Bugspitzen aus dem Wasser hebt und loszischt. Aber richtig! Weiterlesen

Interboot-Bilanz: des einen Leid, des anderen Freud

Interboot: <p>
	Im Messehafen wurden Probefahrten und Bootstrainings angeboten</p>

Mit einer seitens der Aussteller gemischten Bilanz ist die Interboot in Friedrichshafen am Sonntag zu Ende gegangen. Die Messeleitung ist insgesamt zufrieden

Sonniges Erlebnis zur Interboot

„Die Interboot als zweitgrößte
Wassersportmesse in Deutschland hat sich wieder einmal einem
kaufkräftigen und interessierten Publikum geöffnet“, berichtet
Messechef Klaus Wellmann. Neben Trends und Premieren der kommenden
Wassersportsaison ließ das Rahmenprogramm mit seinen vielen
verschiedenen Wassersport-Events und Testmöglichkeiten keine Wünsche
offen.

Ob der Daysailer für die nächste
Regatta, eine Motoryacht für den Törn in der Karibik oder das
neueste Wakeboard für die perfekte Welle: Die Interboot präsentierte
die ganze Bandbreite des Wassersports. „Nach unseren Eindrücken
und Gesprächen haben unsere Aussteller insgesamt einen guten Job
gemacht und auch gut verkauft“, bilanziert Bereichsleiter Dirk
Kreidenweiß.

Zufrieden zeigten sich auch die
Aussteller. Kai Pohatschka, Geschäftsführer Yacht-Center GmbH,
betont: „Ich habe den Eindruck, dass die diesjährige Interboot
besser lief als letztes Jahr. Vor allem unter der Woche hatten wir
Kundschaft mit konkreten Kaufabsichten am Stand. Für uns ist die
Interboot eine gute Messe vor dem Winter, ein guter Zeitpunkt zum
Ordern. Markentreue Sealine-Kunden konnten wir hier neu gewinnen. Der
Charterkauf, den wir seit drei Jahren als Geschäftsmodell anbieten,
verzeichnet enormes Wachstum, auch hier verzeichneten wir konkrete
Abschlüsse. Wir sind mit dem Messeverlauf 2019 wirklich sehr
zufrieden.“

Hans Roelants, General Manager EMEA Sea
Ray Boats, ergänzt: „Für uns verlief der komplette Messeverlauf
sehr erfolgreich, trotz manch anderer Stimmen von Ausstellerkollegen.
Unsere Händler waren bereits im Vorfeld super gut vorbereitet. Als
Hersteller boten wir hier eine gute Plattform und Showroom, den
unsere Händler nutzen konnten, und so war unser gesamter Auftritt
sehr erfolgreich.“

Auch die Aussteller aus der Schweiz
ziehen eine positive Bilanz. Beat Plüss, Präsident Schweizerischer
Bootbauer-Verband & Geschäftsführer SNG, resümiert: „Wir
haben während der Interboot gute Kundengespräche führen können
und konnten Kontakte mit vielen Werften knüpfen. In einigen Wochen
werden wir ein genaueres Fazit ziehen können. Es ist wichtig, dass
wir hier Präsenz zeigen, da die Interboot ein Gradmesser und
Startbrett für 2020 ist. Sie ist außerdem wichtig für uns in der
Schweiz. Die Besucher hatten ein sehr gutes Fachwissen und wir werden
auch nächstes Jahr wieder auf der Interboot dabei sein.“

Spaß und Action standen nicht nur an
der stehenden Welle und dem SUP-Testbecken in der Halle B1 im
Mittelpunkt, auch der Messe-See mit seinen Wakeboardshows, dem
Schnuppersegeln auf unkenterbaren Booten und den Testmöglichkeiten
von allerlei Funsportgeräten erfreute sich großer Beliebtheit. Bei
der SUP Teamchallenge am Samstag, 28. September, erpaddelten sich
Tomislav Pavlovic und Michael Ummenhofer vom Team „Mighty Manda at
the funky bench“ einen Startplatz bei der BVI SUP Challenge in der
Karibik.

Wassersport konnten die Besucher auch
auf dem Bodensee erleben: Im Interboot Hafen luden rund 100 Boote mit
Segel-, Motor- und Elektroantrieb zu Testfahrten ein. Mit der
Interboot Trophy, der 38. Deutschen Meisterschaft im
Schlauchboot-Slalom, den Action Days, dem Mizu-Cup und der
Oldtimerregatta bot die Friedrichshafener Uferpromenade ein
spannendes Programm zum Zusehen und Mitfiebern. Lust auf Meer machten
die interaktiven Workshops und Vorträge der Interboot Academy, die
fachliches Wissen und praktische Erfahrungen zu Themen wie
Hafenmanövern und UKW-Funkauffrischung vermittelten.

TMS – tödlicher Männer-Schnupfen

Sa., 28.Sep.19, Franz.Polyn./Tahiti/Papeete, Tag 1945, 18.962 sm von HH

Nur, dass es mich erwischt hat. Mit trockenem Husten, der nachts das ganze Schiff wach hält und verstopfter Nase. Macht bei 30 Grad genauso wenig Spaß wie bei 4 Grad Nieselregen. Ich kann bei Erkältung ebenso gut wie ein Mann leiden und erwarte ebenfalls, dass ich daran sterben werde. Den Tiefpunkt habe ich überstanden, es war heute schon besser.
Dem Skipper geht es inzwischen wieder prima: Fuß gut, Zahn gut, Auge gut!

Warum wir trotzdem nicht weiter fahren? Wir warten. Und zwar auf mein Geburtstags-Geschenk. Da freut frau sich aber. :lol: In die Hände klatsch. Das habe ich mir schon immer gewünscht. Es gibt dieses Jahr eine neue Ankerwinsch.
Der Frachter auf dem das gute Stück geliefert wird, wird am 2. Oktober in Tahiti erwartet. Dann muss die Winsch noch durch den Zoll, aber am Freitag, spätestens Montag, können wir sie wahrscheinlich abholen. Die alte Winsch hat es hinter sich. Sie kann den Anker seit geraumer Zeit nur noch hoch ziehen, die Passfeder ist ausgejuckelt und hat auch sonst ihre Mucken. Bei den tiefen Ankerplätzen, die auf uns zu kommen im nächsten halben Jahr brauchen wir eine tüchtige Winsch.

Und wir warten auf ein neues Radar. Beim Einlaufen in Tikehau meldete das Teil unerwartet aus dem Nichts ‚Selbsttest abgebrochen‘. Was soll das nun wieder? Auf eine Nachfrage bei Raymarine erhalten wir ohne Zögern die Auskunft ‚kaputt, Hardware-Fehler‘. Das Radar wurde nach unserem Blitzschlag neu eingebaut, ist also 1,5 Jahre alt und hat noch Garantie.
Zunächst zeigt sich Raymarine etwas spröde: „Im Südpazifik gäbe es keine Händler, wir können nicht helfen, erst wenn Sie sich wieder in der Nähe von autorisiertem Personal befinden.“ Die Nummer eins in Yachtelektronik – Eigenwerbung – kann nicht helfen.
Ein paar Mails später hat Achim Raymarine weich gekocht. Aus Australien liefert man uns nun einen neuen Radar-Dom. Das Tracking sagt, er ist bereits in Neuseeland angekommen und durch die Zollabwicklung durch. Ankunft erwartet: noch diese Woche. Den kaputten Radar müssen wir mit zum Zoll nehmen, der wird vernichtet und wir halten dann einen neuen Radar in den Händen. So die Hoffnung.

Sobald wir mit Warten fertig sind, geht es weiter. Noch sind wir im Zeitplan, spätestens am 15. Oktober wollten wir hier weg. Die Zeit ist nicht verschwendet, sondern die ewigen (und ewig langen) ‚to-do-Listen‘ werden abgearbeitet.

Industrie-Romantik

Und während wir warten, genießen wir den Blick auf Moorea, die schöne Schwester Tahitis.

Schweden: im Land der still ruhenden Fjorde

Reise Folkeboot Karlskrona Schären 2019 CIr_190621-Blekinge-517

Die Blekinge-Schären am Ufer der Hanö-Bucht sind eine eigene Welt. Wir haben ein Folkeboot gechartert, um sie stilecht zu erkunden. Jetzt im PDF-Download

Nach WM-Gold holt „Platoon“ Saison-Silber vor Porto Cervo

52 Super Series 2019: <p>
	Die f&uuml;nfte und letzte Regatta der 52 Super Series 2019 fand vor Porto Cervo statt</p>

Harm Müller-Spreers Profi-Team segelte bei der finalen TP52-Regatta vor Porto Credo auf Rang vier, beendet die Saisonwertung aber mit starker Bilanz

Pelagic – Windpilot – Nike Steiger – Mike Scheck

JAGDSZENEN AUS DEM WINDPILOT REVIER

Windpilot – Pelagic

Hochseezwerg: Sarch 7 im Test

Sarch S7 Segeln 2019 BSc_051_IMG_6218: <p>
	Aggressive Bugform und kantiger Rumpf: Die Sarch 7, hier beim Testschlag vor Neustadt, hat ein unverkennbares &Auml;u&szlig;eres</p>

Der sportliche Kleinkreuzer aus Spanien ist eine auffällige Erscheinung, die mit einigen Besonderheiten aufwartet. Der Test im PDF-Download

Contest 55 CS: Neue Linien, maximale Flexibilität

Contest 55 CS: <p>
	Elegante Linien: Die Contest 5 CS</p>

Die Zusammenarbeit der familiengeführten Edelschmiede mit Judel/Vrolijk&Co erschafft einen feinen Cruiser für anspruchsvolle Segler.