Monatsarchive: November 2018

Mit Leidenschaft und Verantwortung

Von der regionalen Messe zur weltgrößten Wassersportmesse. Innerhalb von 50 Jahren schaffte die boot Düsseldorf diesen Aufstieg. „Unser Erfolgsrezept ist die Leidenschaft“, so boot-director Petros Michelidakis. Dabei klingen die Gründe des Erfolges so einfach: Begeisterung, Mut, Verantwortung und Freundschaft. Doch dahinter steckt harte Arbeit, die in den 50 Jahren geleistet wurde, um die Magie des Wassersports zu tragen und an die Besucher zu übertragen. So wurde das „bötchen“ mit 130 regionalen Ausstellern zur Leitmesse des Wassersports mit über 2000 Ausstellern. „Exakt 64 Tage trennen uns heute noch vom Start der boot Düsseldorf 2019 und bei uns am Rhein steuert alles auf ein Event mit echtem ‚Wow‘-Charakter zu“, erklärt boot Chef Petros Michelidakis anlässlich des Pressemeetings zur Messe am 16. November in Hamburg. „Die Jubiläumsshow geht vom 19. bis 27. Januar über die Bühne und wird ihren Besuchern ein Höchstmaß an Attraktionen liefern“, ergänzt der Düsseldorfer Messemann.

Mit rund 2.000 Ausstellern aus 67 Ländern, dabei zum Beispiel die exotischen Tauchparadiese Bonaire, Palau und Mosambik, auf 220.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche wird die 50. boot fulminant in ihre Jubiläumsveranstaltung starten. In 16 Messehallen lädt eine riesige Erlebniswelt zum Thema „360° Wassersport erleben“ ein. Ob Segeln, Motorboot fahren, Tauchen, Surfen, Paddeln oder einfach am Wasser relaxen, auf der boot 2019 wird ein Feuerwerk an Ideen gestartet, die sich um die Freizeit im, auf oder am Wasser drehen.

Und bis auf Halle 12 sind alle Hallen ausverkauft. „Leider mussten wir einigen Herstellern absagen“, bedauerte Michelidakis. Darunter befinden sich auch drei Katamaran-Werften, die nun ein Jahr in der Waretschleife verharren. Das Hauptziel sei es, dass sich auch die Aussteller wohlfühlen. So müssen die Produkte in den Halle zueinander passen. 2020 dürfte der Engpass (ein absolutes Luxusproblem einer Messe) beendet werden. Dann steht die neue Halle 1 mit 14.000 qm zur Verfügung.

Doch schon in diesem Jahr stehen einige Veränderungen und Highlights zum Jubiläum an. So wird die 50. Boot einen Tag früher eröffnet. Bereits am Freitag, den 18. Januar, wird eine öffentliche Eröffnung auf der Eisfläche vor dem Steigenberger Hotel gefeiert. „Wir möchten uns damit auch bei den Bewohnern Düsseldorf bedanken, die die Messe stets unterstützt und gewollt haben“, so Michelidakis.

Wassersport-Spektakel und Branchenevent

„Die boot Düsseldorf ist die einzige Messe weltweit, die diese Vielfalt umfassend präsentiert. Mit Herstellern aus fast 70 Ländern aus allen Teilen der Welt zeigen wir hier eine einzigartige Produktvielfalt. 1.500 Segel- und Motorboote haben auf der boot ihre Messeheimat“, erläutert boot Director Petros Michelidakis. Die Besucher der größten Wassersportmesse der Welt folgen dem Ruf der Messe nach Düsseldorf sogar aus über 102 Ländern. Michelidakis: „Damit ist die boot nicht nur ein Spektakel für die Besucher aus der Region, sondern vielmehr ein anerkanntes internationales Branchenevent mit B2B-Charakter. So nutzen zum Beispiel Entscheidungsträger großer Charterunternehmen die Messe, um sich ein umfassendes Bild vom Markt zu machen, direkt mit den Herstellern in Kontakt zu treten und vergleichen zu können.“ Und dies vermehrt, denn das Chartern wird bei den Freunden der boot immer beliebter und ist in der Branche ein echter Trend. Schon längst hat sich die Charterbranche angepasst. Immer häufiger werden Kurzcharter-Termine gebucht. Eine Woche ist inzwischen Standard, aber auch Wochenend- und Tagestörns gehören ins Angebot moderner Charterfirmen.

Nachfrage nach großen Segelyachten und Mehrrumpfbooten

Ähnliches gilt für die Segelhallen 15, 16 und 17. Nahezu alle großen Werften sind mit Seglern in allen Größen und Klassen dabei. „Die größte Segelyacht auf der boot 2018 war die Oyster 745 und wir erwarten zu unserem Jubiläum wieder einige Yachten aus den Häusern Oyster oder Nautors Swan in dieser Größenordnung“, so Petros Michelidakis. Und auch Bavaria ist wieder in der Halle 17 an Bord. Darüber hinaus werden auch 2019 wieder die Mehrrumpfboote – Katamarane oder Trimarane – sehr gefragt sein. Ideal auch für Einsteiger geeignet, da sie durch ihre Breite dem Boot mehr Stabilität verleihen.

Spektakuläre Neuzugänge gibt es auch im Segelbereich: Die Ausrichter des Clipper Race stellen auf der boot 2019 ihre spannende Regatta, die abenteuerhungrige Segler 11 Monate über die Weltmeere treibt, vor. Hier dürfen nicht nur die Profis ans Steuer, sondern auch leidenschaftliche (Hobby)segler sind gefragt. (www.clipperroundtheworld.com)

In Halle 17 wird auch wieder die Bavaria-World zu sehen sein. 1800 qm hat die Werft aus Giebelstadt belegt. Neu in der Halle 17 ist Greenline mit drei Hybridyachten.

Tickets online buchen

Die Freunde der boot können ihre Reise nach Düsseldorf hervorragend im Vorfeld planen. Der Ticketshop der Messe steht allen Interessenten für den Kauf der online Eintrittskarten zur Verfügung. Ebenfalls schon zu diesem Zeitpunkt buchbar sind interessante Reisepakete nach Düsseldorf. Alle online-Tickets (Tageskarte 19 €) gelten auch als Fahrausweise im Öffentlichen Nahverkehr des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). (www.boot.de)

Die grüne Alternative: Das Boot aus Flachs

26' Green Daysailer

Die Firma GreenBoats in Bremen baut einen 26-Fuß-Daysailer aus Flachsfasern. Das Ziel: maximal mögliche CO2-Neutralität beim Bau. Das Boot soll in Serie gehen

Route du Rhum: Alex Thomson als Sieger im Ziel – Was ihm von der Jury droht

Ein Thomson fährt nicht einfach so nur ins Ziel. Der Mann, der im Hugo-Boss-Anzug auf dem Kiel und Mast rumlief, zeigt vor seinem ersten großen Sieg noch mal einen schönen Querfeldein-Stunt. Nun droht eine Strafe. Weiterlesen

Erster im Ziel, aber auch Sieger?

Route du Rhum 2018

Alex Thomson hat es geschafft und seine angeschlagene „Hugo Boss“ als erste Imoca über die Ziellinie gebracht. Aber wird er auch Klassensieger? AKTUALISIERT

Route du Rhum: Wie es Roucayol tagelang im gekenterten Tri aushält – Rettung naht

Arkema

Lalou Roucayrol wartet seit zwei Tagen im durchgekenterten Trimaran auf Hilfe und muss immer mal wieder nach draußen klettern. Er vertreibt sich die Zeit mit philosophischer Lektüre. Weiterlesen

Kroatien korrigiert Gebühren für Yachten 2019

Istrien: <p>
	Rovinj</p>

Die Jahresabgaben für Dauerlieger mit größeren Yachten werden teils deutlich günstiger, dafür müssen Eigner kleinerer Schiffe draufzahlen

Herrmann zum Fall Thomson: „Disqualifikation unangebracht“

Route du Rhum 2018: <p>
	Boris Herrmann glaubt nicht an eine Disqualifikation f&uuml;r Alex Thomson und hielte sie auch f&uuml;r unangemessen</p>

Während sich Alex Thomson mit seiner demolierten „Hugo Boss“ in Richtung Ziellinie quält, erhält er Rückenwind von der Konkurrenz und den Fans an Land

Die Kapverdische Gute Sicht ist erreicht

{Time:22:00:00}
{Date:20181114}
{Position:16°10.5516’N, 022°55.4177’W}
{Direction/Speed:-°/ -kn}
{Place:Boa Vista, Cabo Verde Islands}
{Target:Mindelo, Cabo Verde Islands}
{Temp Air/Pressure:1013,0/24°C}
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{Title:Die Kapverdische Gute Sicht ist erreicht}

Eine Lawine von Problemen

Zuerst einmal die guten Nachrichten. Wir haben Santa Maria verlassen und nach einem schönen faulen Segeltörn Boa Vista erreicht. Beim zweiten Angermanöver sind die Einheimischen zufrieden. Zwei dicke, fette Ausflugskatamarane belegen den halben, kleinen Hafen. Der Pulk der anderen Fahrtensegler liegt an der Nordspitze der Turtelbay, eine Meile weg. Der Anker ist Vollgas eingefahren. Aber trauen tue ich der Sache nicht. Ein altes Handtuch auf der Ankerspitze reicht und schon rutschen wir auf die Untiefe zwei Bootslängen hinter uns, auf der sich der Schwell bricht und die Foilkiter anzieht, die sogar ohne Kite die Wellen runtersurfen. Nun. Mitten in der Nacht um drei Uhr frischt es auf, ich wache auf und ich lege noch mal eine lange Leine auf die Boje links von uns. Für solche Aktionen bin ich bekannt. Siebter Sinn. Die nette Boje wird grade eh nicht benutzt und sieht echt nach Freundin für die nächsten Tage aus. Ein Auge auf den Wetterbericht, das Erlebnis im Kopf, wie genau in diesem kleinen Minihafen vor 17 Jahren plötzlich eine dunkle Wolke die Schiffe, durcheinander wirbelte, wir mitten drin mit der IRON LADY, schlafe ich mit der zusätzlichen Leine an der robusten Boje, echt besser. Ich habe Urlaub. Eine Woche. Deshalb habe ich auch Iris gebeten, sich doch bitte eine Unterkunft an Land zu suchen, derweil ich nun wirklich mal ein paar Tage Ruhe brauche. Ist man nur zu zweit an Bord hört man jeden Furz des anderen. Besser so.

Boa Vista. Übersetzt: Gute Sicht. Auf Deutsch: Schau ins Land. Wie auch immer. Boa Vista ist peacefull. Viel mehr als Santa Maria, Praia und Mindelo. Hier ist die kapverdianische Welt noch in Ordnung, so erscheint es mir. Zum ersten Mal nach Erreichen des grünen Kaps, kommt wieder das Gefühl auf, dass ich vor siebzehn Jahren schon mal hatte. „Hier möchte ich bleiben!“ Ganz spontan, so wie es vor all den Jahren schon mal war, als ich noch nichts kannte von der Welt. Jetzt kenne ich schon verhältnismäßig viel von der Welt und habe wieder dieses spontane Gefühl. Schon bemerkenswert. Sollte ich mich noch mal näher mit beschäftigen. Wie gesagt. Eine Woche Urlaub habe ich. Diese Zeit werde ich dafür benutzen.

Es ist schon ziemlich viel Blödes passiert in den letzten Wochen, ja Monaten. Bis zum Besuch meiner Töchter in Culatra war noch mehr oder weniger alles in Ordnung, dann begann eine große Pechsträhne, die sich weiter fortsetzt. Beginnend mit Erikas Versterben, eine windlosen Zeit durch den Wirbelsturm Leslie und den Folgen für meine motorende Segelcrew, sich fortsetzend durch zwischenmenschliche Probleme innerhalb der nächsten Crew, dem ganzen Zauber der notwendig war um Arnold an Bord und in Service zu bringen. Mein Werkzeug, um mit meiner Lust und meinem Frust umzugehen, mein Blog, ist seit nun drei Wochen nicht oder nur zum Teil funktionsfähig. Jeden Tag verbringe ich Stunden über WhatsApp um den Funktionszustand wieder zu erreichen. Doch mein Leben besteht nicht nur aus MARLIN. Neben dem Schiff habe ich noch mein LUNATRONIC Büro in Flensburg und immer mehr muss ich realisieren, dass ohne meine Anwesenheit dort, der Erfolg leider ausbleibt, auch wenn ich in stundenlangen telefonischen Klimmzügen versuche das Ruder in Flensburg in die Erfolgssrichtung zu bekommen. Mein Wunsch Aufgaben abzugeben, ist da, endet aber leider nicht in Erfolg, sondern in mehr Arbeit. Stunden, die ich vorm Rechner sitze und wie jetzt. Ich muss mir selbst eingestehen, dass ich mich in zu viele Projekte gestürzt habe. Bestimmt der beste Weg für mich. Ich brauche das. Nun aber ist es an der Zeit kürzer zu treten und sich auf die Basics zu konzentrieren. Morgen ist der Törn mit der MARLIN zu Ende. Endreinigung. Dann je nach Wetterlage Quad mieten und über die Insel düsen – Kiten gehen. Oder andersrum. Nächste Woche Samstag beginnt das Skippertraining in Mindelo. Da freue ich mich drauf. Alte und neue Gesichter sehen.

Mitsegeln auf der MARLIN!

CREW 50 tlantiküberquerung Kapverden – Karibik 15.12.18 – 11.01.19
CREW 51 Tobago – Martinique 16.02.2019 – 28.02.2019
CREW 52 Martinique – Antigua 02.03.2019 – 14.03.2019
CREW 53 Antigua – Martinique 23.03.2019 – 04.04.2019
CREW 54 Martinique – Grenada 06.04.2019 – 18.04.2019
CREW 55 Grenada – Antigua 27.04.2019 – 09.05.2019
CREW 56 Antigua – Bermudas 11.05.2019 – 23.05.2019
CREW 57 Bermudas – Azoren 01.06.2019 – 20.06.2019

Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com

{end}

Alex Thomson muss nach Havarie um seinen Sieg bangen

Nach über 3500 Seemeilen souveräner Führung beim Rennen von St. Malo/Frankreich nach Guadeloupe in der Karibik erwischte es Thomson bei der Umrundung der Ziel-Insel. In der Nacht lief er auf auf einen Felsen auf, beschädigte sich Rumpf, Kiel und Foil und konnte sich nur mit Einsatz des Motors wieder befreien. Seglerisch war der Brite nach der Befreiung von der Klippe von seinem ersten Verfolger, Paul Meilhat (Frankreich), zwar nicht mehr einzuholen sein, doch am Grünen Tisch ist der Sieg nun in Gefahr. Der Einsatz des Motors ist durch das Regelement verboten.

Nach dem Vorfall gab das Race-Management von Thomson diese Erklärung ab: “Heute zwischen 21:45 Uhr und 22:00 Uhr (Ortszeit) ist Alex Thomsons mit seiner IMOCA 60 vor der Insel Guadeloupe auf Grund gelaufen. Skipper Thomson ist sicher, unverletzt und in keiner Gefahr. Die strukturellen Überprüfungen des Bootes sind im Gange. Die Situation wird von den Technik- und Managementteams von Alex Thomson Racing, die mit Thomson in Kontakt stehen, sowie der Rennorganisation Route du Rhum genauestens geprüft und überwacht. Thomson fährt weiterhin an Bord von „Hugo Boss“ und beabsichtigt, das Rennen zu beenden.“

Erste Bilder von der „Hugo Boss“ zeigen deutliche Spuren der Havarie an der Steuerbordseite vom Bug bis zum Heck. Die Crash-Box im Bug ist durch die Kollision schwer beschädigt worden, hat Wasser aufgenommen, aber einen Wassereinbruch in das weitere Schiff verhindert. Dennoch sind strukturelle Schäden am Rumpf zu befürchten. Noch in der Nacht setzte Thomson das Rennen mit geringer Geschwindigkeit in der schwachen Brise fort und erreichte das Ziel etwa 125 Meilen vor der Konkurrenz. Der Fokus liegt nun darauf, wie die Jury entscheiden wird. Möglich ist eine Zeitstrafe für Thomson, die ihn um den Sieg bringen könnte. Aber auch eine Disqualifikation steht wegen des Einsatzes des Motors im Raum – auch wenn in diesem Fall die Sicherheitsbedenken eindeutig im Vordergrund standen.

Thomson hat in den frühen Jahren seiner Karriere immer wieder Ausfälle verkraften müssen. Die Vendee Globe 2004/05 und 2008/09 hatte er jeweils abbrechen müssen. In den beiden vergangenen Auflagen des Solo-Weltrennens zeigte sein Weg aber mit den Rängen drei und zwei deutlich nach oben. Dennoch wäre der Erfolg bei der Route du Rhum der erste große Sieg in seiner Karriere.

Boris Herrmann liegt bei seiner Premiere bei diesem Atlantik-Rennen mit seiner „Malizia“ weiterhin rund 400 Seemeilen zurück auf dem fünften Platz der Imoca60-Flotte. Der Hamburger Arnt Bruhns segelt in der Class40 rund 1100 Seemeilen hinter der Spitze auf Rang 19.

Route du Rhum: “Iskareen”-Sundowner mit Schinken, Wurst, Käse, Crackern und Sherry

Iskareen

Arnt Bruhns hält sich mit seiner „Iskareen“ immer noch prächtig in den Top 20 der Class 40 Flotte. Im jüngsten Bericht von Bord erzählt der Hamburger, wie er mit dem Trennschleifer arbeiten muss. Weiterlesen

Aufgelaufen vor Guadeloupe – der Boss muss bangen!

Route du Rhum: <p>
	Aufgelaufen! Alex Thomson hatte in der Nacht auf &quot;Hugo Boss&quot; alle H&auml;nde voll zu tun, qu&auml;lt sich nun &quot;fl&uuml;gellahm&quot; und mit angeknackter Rumpfstruktur auf Kurs Ziellinie</p>

Alex Thomsons „Hugo Boss“ ist bei der finalen Rundung der Zielinsel Guadeloupe aufgelaufen, hat zur Befreiung seinen Motor starten müssen. Und nun?

Route du Rhum: Alex Thomson ist aufgelaufen mit “Hugo Boss” – Wassereinbruch am Bug

Alex Thomson ist mit seiner „Hugo Boss“ 67 Meilen vor der Ziellinie in Pointe a Pitre am Nordende der Insel Grande Terre von Guadeloupe auf Grund geraten. Der Brite barg seine Segel und startete den Motor. Weiterlesen