Monatsarchive: April 2018

Große Compass Mai-Aktion im Maritim-Shop

Wer für den nächsten Törn noch neue Ausrüstung braucht oder ein paar richtige Schnäppchen machen möchte, sollte sich Freitag, 4. Mai, und Samstag, 5. Mai, vormerken.
Compass, Europas größtes Versandhaus für Motorboot und Segelsport, präsentiert an zwei Tagen in den Maritim-Shops Ascheberg und Hamburg ein attraktives Programm rund um den Wassersport.
Shoppen und Sparen heißt das Motto, denn es erwarten den Besucher attraktive Rabatt-Aktionen. Dazu wird man auf dem lohnenswerten Schnäppchen-Markt noch jede Menge günstige Markenartikel, Restposten und Sonderangebote finden können.
Öffnungszeiten:
Freitag: 10.00 Uhr – 19.00 Uhr
Samstag: 10.00 Uhr – 16.00 Uhr

Compass-Maritim-Shop Ascheberg, Lüdinghauser Straße 34, 59387 Ascheberg
Telefon: 02593-91 52 39

Compass-Maritim-Shop Hamburg, Kieler Straße 143, 22769 Hamburg
Telefon: 040-31 99 18 14

Conrads Dream Team: Caudrelier, Lunven und Clapcich

Volvo Ocean Race 2017/2018: <p>
	Etappe 8, Tag 8: Vestas 11th Hour Racing f&uuml;hrt</p>

Während die Flotte auf Kurs Nord zügig durch die Doldrums „light“ gleitet, hat Kommentator Colman sein Dream Team für eine ideale Wache zusammengestellt

Portimao – Palma in vier Tagen… „Malizia“ macht’s möglich

Boris Hermanns Neue heißt "Malizia"

Sie ist Boris Herrmanns aktuelle Flamme… der Open 60 „Malizia“ gilt als eine der potentesten Imocas zur Zeit. Eine Überführung mit den beiden ist ein Erlebnis

Internet über Satellit

11 SM AR Iridium Modem iridium_products_go_take_personal_communications

Per Iridium GO! sollen Smartphone und Tablet auch auf hoher See eine Verbindung zum Internet herstellen und das zu einem fairen Preis

Unterwegs mit sechs Kindern

Unterwegs mit sechs Kindern

Der Urlaubstörn der Familie Gerlach durch die Dänische Südsee ist ausgezeichnet – mit float-Medienpreis, der an vier Crews beim Fahrtenseglertag 2018 der Kreuzer Abteilung im Deutschen Segler-Verband erstmals vergeben wurde. Wir starten unsere Serie über Fahrtensegeltörns mit dem Bericht aus der Sicht von Tanja Gerlach in der Kategorie See/Familie – hier der zweite Teil.

Was bisher geschah (lesen Sie Teil 1 hier): Familie Gerlach geht mit den sechs Kindern Justus (9), Leonard (8), Juno (6), Gregor (4), Greta (2) und Julius (1) auf Fehmarn an Bord ihrer Yacht „Panta Rhei“, einer Hanse 495 von 15,40 m Länge. Ihr Weg führt sie zunächst über Laboe und Maasholm nach Sønderborg am Ausgang der Flensburger Förde.

Familientörn

Fahrtroute der Panta Rhei durch die dänische Südsee© privat

Von Grau zu Blau

Leider ist der Liegetag in Sønderborg anfangs grau und verregnet, also: ab ins Museum! Es soll der erste von insgesamt drei Schlossbesuchen werden. Das „Sønderborg Slot“ bietet viele Einblicke in das mittelalterliche Leben. Vor allem der Kerker hat es unserem Nachwuchs angetan. Nachmittags lösen sich die Wolken auf und die Sonne kommt heraus.

Wir sehen den Wetterumschwung als Aufbruchssignal und fahren unter der gefühlt viel zu niedrigen Brücke hindurch in Richtung Dyvig Bro. Es würde – nach einhelliger Meinung sämtlicher Familienmitglieder – der schönste Hafenaufenthalt des gesamten Törns werden.

Familientörn

Voller Freude bei der Sache: Skipper Jan und Sohn Justus am Steuer© privat

Bereits die Einfahrt in den Fjord ist abenteuerlich. Während mein Mann konzentriert die schmale Rinne befährt und dabei versucht, die 2,40 m Tiefgang unseres Schiffes wegzumeditieren, guckt der Rest der Familie den Vögeln zwei Meter weiter links beim Schlickpicken zu. Als wir um die Ecke biegen, werden wir von einem winkenden Mann im Gummiboot erwartet. Hafenmeister Bent fährt den ankommenden Schiffen stets entgegen um ihnen beim Anlegen zu helfen.

Dyvig Bro hat alles für Kinder und Eltern

Der außergewöhnliche Empfang ist der Beginn von drei Tagen voller Spaß und Freude. Denn Dyvig Bro hat alles, was unsere Kinder- und Elternherzen begehren. Brötchenlieferung an Bord, eine Spiellandschaft auf dem Wasser, die wir nur mit unserem Beiboot „Spot“ erreichen können. Eine Krebsrennbahn in einem eigens dafür erbauten Becken. Das Hotel Dyvig Bro ist ein Schmuckstück dänischer Innenarchitektur und -einrichtung. Wir verbringen lustige Grillabende mit Gitarre und Gesang. Der kostenlose Transfer zum „Universe“, einem Wissenschafts- und Freizeitpark in etwa 20 Kilometer Entfernung war auch klasse.

Dort klettern die Größeren inklusive Papa in 25 Metern Höhe durch einen Kletterwald, während Julius und ich bei der Elektro-Autobahn standen, um Gregor und Greta bei ihren ersten Fahrversuchen zuzugucken. Wir probierten Sedgeways und Minibagger aus, setzten Virtual Reality-Brillen auf und laufen durch die Projektion der Schweizer Alpen. Bei unserer Rückkehr in den Hafen sehen wir auf der anderen Seite unseres Stegs eine 57-Fuß-Najad liegen – unsere neuen dänischen Freunde waren uns spontan gefolgt.

Besuch an Bord von Opa und Oma

Der nächste Hafen ist Faaborg. Oma und Opa kommen zu Besuch, füllen unseren Vorrat an Wein und Windeln auf und bleiben eine Nacht an Bord. Ein Grund mehr, Panta Rhei einer Grundreinigung zu unterziehen, sowohl außen als auch innen. An Bord muss jeder als Smutje arbeiten, auch die Kleinsten. So bekommen Julius und Greta Glasreinigungstücher, um damit die Verblendungen der Kühl- und Gefrierschränke sowie des Geschirrspülers zu putzen. Gregor liebt es, die Fenster von innen zu putzen. Juno ist für das Bunkern von Trinkwasser verantwortlich. Justus und Leo unterstützen meinen Mann bei der Deckswäsche. Schließlich müssen unsere Kinder begreifen, dass Segeln nicht nur aus coolem Aussehen und an Deck sitzen besteht.

Blitzend liegt unser Schiff im Hafen, als Oma und Opa am nächsten Morgen an den Kai fahren. Leider bringen sie nicht nur den bestellten Einkauf, sondern auch eine massive Regenfront mit. Also machen wir uns per Bus und Auto auf den Weg in ein weiteres dänisches Schloss. Spielplätze, eine große Sammlung an Oldtimern, Motorrädern und Flugzeugen sowie eine schlosseigene Vampirgruft lassen uns das schlechte Wetter schnell vergessen.

Familientörn

Greta, Juno und Gregor angeln Krebse© privat

Krebse angeln, Beiboot fahren, grillen

Am nächsten Tag segeln wir weiter nach Troense. Wir lassen Svendborg links liegen und erreichen mittags den kleinen Hafen auf der Insel Tasinge. Krebse angeln, Beiboot fahren und grillen – wir haben hier alle viel Spaß. Am nächsten Tag besuchen wir das letzte dänische Schloss auf unserer Reise. Der Fußmarsch zu Valdemars Slot ist nur knapp zwei Kilometer lang und führt an wunderschönen dänischen Häusern vorbei, deren Besitzer Marmelade und Kaffeebecher an der Haustür verkaufen.

Am übernächsten Tag starten wir um zehn Uhr bei Sonnenschein in Richtung Ærøskøbing, wo wir knapp drei Stunden später im Fischereihafen anlegen. Mit Strandmatten, Schaufeln und belegten Broten ausgerüstet, gehen wir nachmittags an den wunderschönen Strand des Ortes. Die kleinen bunten Strandhäuser, die sich entlang des Strandes aneinander reihen, lassen den Besuch wie eine typische Idylle aus einem skandinavischen Reisekatalog wirken. Auch die Innenstadt von Ærøskøbing wirkt entrückt von der hektischen Welt, die uns sonst im Alltag umgibt. Windschiefe Häuser, enge Kopfsteinpflaster-Gassen, eine Mikrobrauerei mit leckerem Pale Ale sowie ein niedliches Buddelschiff-Museum sind unsere Hauptattraktionen.

Familientörn

Leo hält ein Schiff in der Hand© privat

Gejagt von der Schlechtwetterfront

Nur noch zwei Häfen, dann nehmen wir Kurs auf Burgtiefe. Doch zunächst geht es nach Marstal. Der Schlag dorthin ist alles andere als angenehm, eine Schlechtwetterfront jagt uns. Und trotz des Beteuerns von gleich zwei Hafenmeistern ist das letzte Stück der Fahrrinne zwischen Ærøskøbing und Marstal komplett versandet. Der Tiefenmesser bimmelt warnend über mehrere hundert Meter hinweg bei einer Anzeige von 1,70 m Tiefe statt drei Metern, wurde mir unter Deck zum ersten Mal schlecht. Aber wie so oft zeigt sich unser Schiff extrem gutmütig, und bringt uns sicher in den Hafen.

Familientörn

Traditionssegler in Marstal© privat

In Marstal entdecken wir ein neues Lieblingsziel. Unser Liegeplatz im alten Hafen bietet uns die schöne Kulisse von Traditionsseglern, die vor, hinter und neben uns liegen. Der Spielplatz des Schifffahrts-Museums sowie das „Søfartsmuseum“-Museum selbst ist direkt um die Ecke, und nur ein paar hundert Meter weiter gibt es mit einem „All-you-can-eat-Barbecue“ das perfekte Abendessen. Wir gehen an beiden Abenden mit vollen Bäuchen und glücklichen Gesichtern ins Bett.

Mann drängt zum Aufbruch

Wir nehmen Kurs auf Bagenkop, unserer letzten Station. Ohne ersichtlichen Grund drängt mein Mann auf einen frühen Aufbruch gen Langeland. Nur wenige Stunden nach unserer Ankunft im Hafen zeigt ein plötzlicher Wetterumschwung, dass auf seinen Segler-Instinkt Verlass ist. Binnen weniger Minuten wechselt die Farbe des Himmels von himmelblau auf tiefschwarz, der Wind bläst mit Windstärke 10, Regen peitscht in unsere Gesichter. Schnell ziehen mein Mann, Justus und Leo ihre Regenjacken an und und helfen den ankommenden Schiffen beim Festmachen. Als die Sturmfront sich verzogen hat, sehen wir ein beeindruckendes Naturschauspiel. Das Farbspektrum am Abendhimmel erstreckt sich von orange über violett hin zu tiefblau – einmalig!

Familientörn

Farbschauspiel nach dem Sturm© privat

Die Auswirkungen des Sturms vom Vortag spüren wir noch beim morgendlichen Auslaufen. Die Wellen sind zunächst gute eineinhalb Meter hoch, und der Wind bläst mit fünf, in Böen sechs Windstärken aus Südwest. Anfangs ist das Segeln mühselig mit zwei Reffs, aber drei Stunden später ändert es sich zum Guten. Bei vier Windstärken und nur noch wenig Welle gleitet Panta Rhei mit bis zu 9,1 Knoten durch die Ostsee – was für ein schöner Abschluss! Dazu scheint die Sonne, und alle genießen den letzten Törntag an Deck. Um 14.50 Uhr legten wir in unserer Heimatbox in Burgtiefe an.

Beim Abendessen in unserem Stammrestaurant, dem Sailors Inn, waren wir uns einig: Die Route war vielleicht nicht die abenteuerlichste und der der Törn auch nicht der Weiteste gewesen. Aber es waren mit Abstand die drei schönsten Urlaubswochen, die wir als Familie mit sechs Kindern bisher erlebt haben. Kein Wunder also, dass wir in der vergangenen Woche im herbstlichen Scheeßel gemeinsam im Esszimmer über den Planungskarten hingen, um den Sommertörn für das nächste Jahr zu planen: Norwegen und Schweden, wir kommen!

Boot und Crew

Bootsname: Panta Rhei
Bootstyp: Hanse 495
Skipper: Jan Gerlach
Co-Skipperin: Tanja Gerlach
Crew: Justus, Leonard, Juno, Gregor, Greta und Julius Gerlach
Verein: Segelkameradschaft Wümme e.V.

Reiseweg

Burgtiefe, Laboe, Maasholm, Sønderborg, Dyvig Bro, Faborg, Troense, Aerosköbing, Marstal, Burgtiefe
Reisezeit: 11.07.2017 – 31.07.2017
Gesamtmeilen: 262,28 (gesegelte Strecke: 235,96, unter Motor: 26,32)
Seetage: 10, Hafentage: 10, Schwerwettertage: 2

Die Ausrüstung der „Panta Rhei“

  • Sicherheit
  • Schwimmwesten mit separatem Lifebelt für alle Kinder unter 40 kg Gewicht
  • Rettungswesten mit integriertem Lifebelt für alle Crewmitglieder über 40 kg Gewicht
  • Sicherungsleine, die beidseits von achtern am Cockpit entlang bis zum Vordeck lag
  • Rettungsinsel für 8 Personen
  • Seenot-Markierungsboje
  • Rettungssystem Rescue Sling
  • mehrere Feuerlöscher
  • Nico-Signalgeber und LED-Notfall-Fackel
  • Navigationsausrüstung
  • Planungskarten/Karten Kartenwerft, Zirkel, Kursdreieck
  • Kartenplotter Simrad an Deck und am Kartentisch
  • AIS
  • Steuerkompass
  • GPS
  • Funkgerät

Der Beitrag Unterwegs mit sechs Kindern erschien zuerst auf Float Magazin.

Segel-Bundesliga: Hamburg vor Bayern und Bremen – Duisburg vor Hamburg und Überlingen

Beim Auftakt der Deutschen Segel-Bundesliga in Friedrichshafen hat der amtierende Meister aus Hamburg gewonnen und dennoch überrascht. Vize-Meister mit unglücklichem Finale. Weiterlesen

Weltcup Hyères: Zweimal Top-Ten für German Sailing Team – Gehandicapt durch Erkrankungen

Keine Medaillen für deutsche Boote beim Weltcup der Segel-Elite in Hyères. Philipp Buhl segelt im Endspurt noch auf Rang acht. Ein Frauen 470er-Team sorgt für eine schöne Überraschung. Weiterlesen

Download: das Desktopmotiv für Mai 2018

Desktopmotiv

YACHT online bietet jeden Monat ein spektakuläres oder einfach nur schönes Bild für Ihren Rechner. Hier geht’s zum Bildschirmhintergrund für diesen Monat …

Krankheitswelle bremst deutsche Top-Segler aus

Sailing World Cup Hyères 2018: <p>
	Sailing World Cup Hy&egrave;res 2018: Eine Virus-Infektion setzte auch Tina Lutz und Susann Beucke zu</p>

Während die französischen Gastgeber über viermal Gold und insgesamt sieben Medaillen jubelten, kämpften sich die deutschen Segler angeschlagen über die Kurse

Die Titelverteidiger bleiben zum Saisonauftakt Spitze

Bundeliga 2018: <p>
	Das NRV-Team um Steuermann Florian Haufe gewann den Erstliga-Auftakt vor Friedrichshafen auf dem Bodensee</p>

Auch mit dem jungen Florian Haufe am Steuer hat der Norddeutsche Regatta Verein die neue Bundesliga-Saison so eröffnet, wie die letzte endete: siegreich

Schwierige Worldcup-Woche vor Hyeres

Der Sailing World Cup vor Hyeres präsentierte sich über weite Strecken mit ungewöhnlich schwierigen Schwachwind-Bedingungen. Bedingungen, mit denen die deutschen Starter nur in Ansätzen zurecht kamen, zumal auch noch Krankheiten die deutsche Flotte schwächten. Am Ende gab es durch Laser-Segler Philipp Buhl und die 470er-Crew Frederike Loewe/Anna Markfort immerhin zwei Top-Ten-Platzierungen für das German Sailing Team.

Mit nur einem kleinen Kader von Aspiranten für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio war die deutsche Nationalmannschaft nach Südfrankreich gereist. Die Surfer-Klassen bleiben weiterhin verwaist, die Finns waren ebenfalls nicht in Hyeres, und im Nacra17 trainierten die Crews Johannes Polgar/Carolina Werner zusammen mit Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer am Gardasee.

So war es einmal mehr Philipp Buhl der einen großen Teil der Verantwortung schulterte. Der Wahl-Kieler kam nach schwachem Start – bedingt durch krankheitsbedingte Schwächung – erst spät in Fahrt im Feld der 68 Laser, schaffte dann durch einige Topplatzierungen, darunter ein Tagessieg, noch den Sprung in das Medal Race und segelte dort mit Rang zwei auf den achten Platz im Gesamt-Ranking. In den ersten drei Tagen sei er aufgrund eines Infekts nur im Überlebensmodus gesegelt, berichtete Buhl aus Hyeres. Dann aber wurde es besser und er konnte sich auf die Rennen konzentrieren. Der Abschluss in einem Weltklasse-Feld war dann mehr als zufriedenstellend und macht Hoffnung für die weiteren Aufgaben in diesem Jahr mit dem Höhepunkt der Hempel Sailing Worlds vor Aarhus im August.

Gute Einzelresultate, aber auch einige schwächere Ergebnisse lieferte der ehemalige Junioren-Weltmeister Theodor Bauer ab, der nach zehn Wettfahrten den Worldcup auf Rang 23 beendete. Den Sieg sicherte sich der Olympia-Fünfte Jean Baptiste Bernaz (Frankreich), der die drei Medaillengewinner von Rio hinter sich ließ.

Bei den 470er-Frauen gelang der Crew Frederike Loewe/Anna Markfort bereits das zweite Top-Resultat nach dem zehnten Platz von Palma binnen vier Wochen. Diesmal ging es für die Berliner Crew sogar noch weiter nach oben. Der dritte Platz im Medal Race brachte Loewe/Markfort noch auf Platz sieben. Beim Gesamtsieg der Französinnen Camille Lecointre/Aloise Retornaz mussten sich Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß dagegen diesmal mit Platz 24 zufriedengeben – drei Ränge hinter Fabienne Oster/Anastasiya Winkel.

Den starken Auftritt von Palma konnten bei den 470er-Männern Simon Diesch/Philipp Autenrieth diesmal nicht wiederholen. Während sich die Schweden Anton Dahlberg/Fredrik Bergström überlegen gegen Superstar Mathew Belcher und Vorschoter Will Ryan (Australien) durchsetzten, verpassten Diesch/Autenrieth als 14. ebenso das Medal Race wie die nationalen Konkurrenten Malte Winkel/Matti Cipra (20.).

Platz 14 hieß auch das Endresultat von Svenja Weger bei den Laser Radial. Die Top-Ten sind allerdings nicht weit entfernt. An der Spitze dokumentierte indes die Niederländerin Marit Bouwmeester eindrucksvoll ihre Stärke. Trotz einer Disqualifikation hatte sie am Ende 56 Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz.

Ex-Europameisterin Svenja Weger tastet sich an die Weltspitze heran. Foto: Jesus Renedo/Sailing Energy/World Sailing

Bei den Skiffs verfehlten die deutschen Mannschaften ein Top-Ergebnis. Aus dem portugiesischen Trainingslager zurück kamen Victoria Jurczok/Anika Lorenz und Tina Lutz/Susann Beucke als 12. und 13. nicht ins Medal Race. Auch wenn ein Infekt seinen Teil dazu beigetragen hatte, so herrschte doch ein wenig Rätselraten. „Wir dachten, wir hätten einiges richtig gemacht. Aber als wir dann im Ziel waren, mussten wir feststellen, dass es doch nicht so war“, berichteten Jurczok/Lorenz. Den Sieg sicherten sich schließlich die Olympia-Zweiten Alexandra Maloney/Molly Meech (Neuseeland).

Bei den 49er-Männer waren lediglich zwei deutsche Nachwuchscrews vertreten. Jakob Meggendorfer/Andreas Spranger sorgten als 19. für das beste deutsche Ergebnis. Lediglich sieben Rennen schafften die Skiffs in den schwierigen Bedingungen, die Polen Dominik Buksak/Szymon Wierzbicki nutzten die kurze Serie zum Worldcup-Sieg.

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