Monatsarchive: Oktober 2016

Opti-Törn: Junger Grieche will rund Lesbos segeln und Geld für Flüchtlingshilfe sammeln

Andronikos

Der 15-jährige Grieche Andronikos, Internat-Schüler am Ammersee, ist mit seinem Optimist zur Umrundung von Lesbos gestartet. Er unterstützt die deutsche Organisation “Jugend Rettet”, die Flüchtlingen in Seenot hilft. Weiterlesen

Um die Welt: Jan Hamester hat bei seinem Einhand-Törn “unfinished Business” zu erledigen

Jan Hamester

Jan Hamester (52) hat vor 14 Jahren seine Yacht bei einem Rekordversuch auf einem karibischen Riff verloren. Nun ist er zur ganz großen Einhand-Runde gestartet. Er ist der etwas andere Einhandsegler. Weiterlesen

Rabatte für den YACHTmarkt sichern

YACHT Markt Heft Digital 2014 SRe_IMG_0615

Nächste Saison mit neuem Boot? Dann muss das Alte schnell noch verkauft werden. Auf der Messe gibt es Inserate zum halben Preis

Kunst für den olympischen Segelsport

Heil Plössel 49er Rio 2016: 
	49er-Crew Heil/Plößel

Künstlerin Heinke Boehnert unterstützt Olympiasegler. Zur Hanseboot-Halbzeit gibt’s eine Autogrammstunde mit Rio-Bronze-Gewinner Plößel

Hanseboot-Premieren III: Rudder Drive

Hanseboot-Premieren III: Hanse 315 Rudder-Drive: Hanseboot-Premieren III: Hanse 315 Rudder-Drive

Torqeedo, Hanseyachts und Jefa bringen mit dem E Motion Rudder Drive ein integriertes System, das als Steuerhilfe und Hauptantrieb dient

Vendée Globe: Virbac im Power-Glitsch – Die Wirkungsweise der IMOCA-Tragflächen

Das Gewict von St.Michel Virbac lastet auf seinem Lee-Foil. Der geschwenkte Kiel kann sorgt für aufrichtendes Moment und kann die Abdrift nicht verhindern. © Zedda

Eine Woche vor dem Start der Vendée Globe häufen sich die Videos von IMOCA-Yachten, die mit ihren Tragflächen das Meer durchpflügen. Was es mit diesen „Schnauzbart-Anhängen“ auf sich hat. Weiterlesen

Segel-Bundesliga: Potsdamer Yacht-Club steigt auf – Lübeck und Berlin verbleiben

Simon Grotelüschen

Der Potsdamer Yacht-Club ist mit seinem jungen Team um den 17-jährigen Steuermann aufgestiegen. Laser-Olympionike Simon Grotelüschen siegte für Lübeck, aber einen Traditionsclub erwischte es. Weiterlesen

Crewwechsel

Landleben

Wir wurden verlassen. Nach 10 Tagen sind Lara und Lars von Board gegangen. Lars früh um Acht, um mit dem Bus nach London zum Flughafen zu fahren, Lara nachmittags, auf Sie wartete die Fähre in Dover. Ein bisschen hat es den Beiden schon Leid getan, zu gehen und uns auch. Man reibt sich, gewöhnt sich bei so einer Tour gut aneinander. Mit Lara und Lars war das sehr einfach, da sie super nett sind und kompetente Segler dazu.

Da hat Micha einen gute Nase gehabt und Jan und mir eine gute Crew zusammengestellt. Apropos gute Crew, unser ,,Neuer” Markus ergänzt uns aufs Beste. Souverän steuert er die Marlin, absolut lässig hoch am Wind mit Vollzeug, Groß, Genua und Fock.

Nach 2 Tagen Hafenpause, ist es klasse wieder zu segeln. Nicht, dass es uns in Plymouth nicht gefallen hätte, ganz im Gegenteil. Nette Altstadt, nette Engländer und erstaunlicherweise gutes Essen. Der absolute Renner allerdings war die Sanitäranlage vom Yachthafen. Tolles Design, neu super gepflegt und sogar baden konnte man. Diese Tatsache wiederum hat zu einigen Verzögerungen geführt… wer einmal in der Anlage verschwunden war, kam so schnell nicht wieder.

Seit 11 Uhr sind wir wieder unterwegs, zwar mit 7-8 kn, aber leider nicht ganz in die richtige Richtung, will heißen, wir müssen kreuzen. Nach dem gestrigen Wetterbericht war das schon klar und unser Ziel für heute auch nur ca. 40sm. Wirklich günstiger Wind ist erst ab Dienstag zu erwarten, solange wollten wir aber nicht warte. Daher Plan B, langhangeln entlang der Englischen Küste bis Dienstag und dann zum nächsten großen Schlag ausholen. Mal sehen ob unser Plan aufgeht.

Sue!

MayaLena Trickfilmkiste

Familiensonntag in Flensburg

Die MARLIN liegt in Dartmouth. Der Wind kommt aus Ost, was zu einem goldenen Herbst führt. 18 Grad und T-Shirt Wetter. Skipper Jan klingt glücklich am Telefon. „Und Jan? Wie ist das Leben als Skipper of MARLIN. Anstrengend. Wahr? Keine zwanzig Minuten ohne ohne Aufgabe und Fragen.“ Jan lacht am Telefon. Das ist wohl ein „JA!“

Skipper zu sein ist das eine, das Wetter ist das andere. Jetzt wartet Skipper Jan auf den Nord Wind, den West Wind, auf jeden Fall auf irgendeinen Wind, nur nicht genau auf die Nase. Der Steg ist praktisch, mitten im River, mit dem Dinghy ist man weitestgehend frei. Das Leben kann so schön sein ;-)

Mein Plan auf die MARLIN zu kommen ist verschoben. Vielleicht klappt es ja nach Cuxhaven. Sue will dort von Bord und ich würde sie eigentlich gerne noch sehen. Außerdem ist mir nach Reisen. Am Dienstag werde ich meine letzte Chemo Tabletten für den derzeitigen Run nehmen. Danach darf sich mein Körper, vor allen Dingen mein Knochenmark mal 2 Wochen erholen und so tun, als wenn es ganz toll gesund wäre. Fleißig frisches Blut produzieren. Ich freue mich darauf.

Gestern Abend nach 00:00 Uhr sind meine drei Damen nach 10 Tagen Düsseldorf wieder in die Heimat nach Flensburg gekommen. Der Zug hatte vier Stunden Verspätung, am Flensburger Main Hauptbahnhof gab es kein Taxi mehr. Gut das ich noch wach war und dann das Taxi spielen konnte. Gut, das die Damen wieder da sind. Das Leben mit Familie ist eindeutig spannender als so „solo“. Vor zwei Wochen habe ich MayaLena die alte Nikon, ein Stativ, einen Studioblitz und etwas Wissen in die Hand gegeben. Einen Tag lang hat man fast kein Ton und nur das Geräusch des Blitzes gehört. Ein kleiner Film ist entstanden, den ich gestern mal für meine Töchter gerendert habe. Ganz ohne Hilfe, ganz ohne Regie und Vormachen. Schön! Nicht?

Wir sind alle gespannt, dass unser Schiff schon bald in wieder in Flensburg liegen wird. Der sonntägliche Ausflug mit Lars in den Glücksburger Hundewald, geht am neuen Liegeplatz vorbei. Nicht mehr so dominant in der Hafenspitze wird die MARLIN fast neben der MS LIBELLE, dem schwimmenden Restaurant, direkt gegenüber dem Museumshafen den Winter verbringen. Diesmal allerdings aber mit Schwimmsteg. Wir sind Flensburger!

Lust und Leid der Liga-Relegation

Bundesliga-Relegation 2016: Bundesliga-Relegation 2016

Die Saison ist beendet: LYC, PYC und BYC feiern. Konstanz und der MSC verpassen den Aufstieg. Der FSC muss als einziger Erstligest absteigen

Jan Hamester auf dem Weg um die Welt

Jan Hamester – Abschied in Hamburg: Jan Hamester – Abschied in Hamburg 

In Hamburg hat der Einhandsegler heute Nachmittag die Leinen losgeworfen – So richtig starten wird er zur Nonstop-Fahrt aber erst in Brest

Segel-Bundesliga: Touring Yacht-Club verteidigt knapp Titel – Drama um die Abstiegplätze

Das DTYC-Team hängt sich am Ende noch einmal voll rein und macht doch noch den Sack zu. © Lars Wehrmann

Der Deutsche Touring Yacht-Club hat es noch einmal spannend gemacht, aber am Ende doch gewonnen. Platz zehn in Hamburg reichte, um die Schale vor dem siegreichen VSaW zu sichern. Die Schlüsselsituation. Weiterlesen