Monatsarchive: Oktober 2016

Crewwechsel

Landleben

Wir wurden verlassen. Nach 10 Tagen sind Lara und Lars von Board gegangen. Lars früh um Acht, um mit dem Bus nach London zum Flughafen zu fahren, Lara nachmittags, auf Sie wartete die Fähre in Dover. Ein bisschen hat es den Beiden schon Leid getan, zu gehen und uns auch. Man reibt sich, gewöhnt sich bei so einer Tour gut aneinander. Mit Lara und Lars war das sehr einfach, da sie super nett sind und kompetente Segler dazu.

Da hat Micha einen gute Nase gehabt und Jan und mir eine gute Crew zusammengestellt. Apropos gute Crew, unser ,,Neuer” Markus ergänzt uns aufs Beste. Souverän steuert er die Marlin, absolut lässig hoch am Wind mit Vollzeug, Groß, Genua und Fock.

Nach 2 Tagen Hafenpause, ist es klasse wieder zu segeln. Nicht, dass es uns in Plymouth nicht gefallen hätte, ganz im Gegenteil. Nette Altstadt, nette Engländer und erstaunlicherweise gutes Essen. Der absolute Renner allerdings war die Sanitäranlage vom Yachthafen. Tolles Design, neu super gepflegt und sogar baden konnte man. Diese Tatsache wiederum hat zu einigen Verzögerungen geführt… wer einmal in der Anlage verschwunden war, kam so schnell nicht wieder.

Seit 11 Uhr sind wir wieder unterwegs, zwar mit 7-8 kn, aber leider nicht ganz in die richtige Richtung, will heißen, wir müssen kreuzen. Nach dem gestrigen Wetterbericht war das schon klar und unser Ziel für heute auch nur ca. 40sm. Wirklich günstiger Wind ist erst ab Dienstag zu erwarten, solange wollten wir aber nicht warte. Daher Plan B, langhangeln entlang der Englischen Küste bis Dienstag und dann zum nächsten großen Schlag ausholen. Mal sehen ob unser Plan aufgeht.

Sue!

MayaLena Trickfilmkiste

Familiensonntag in Flensburg

Die MARLIN liegt in Dartmouth. Der Wind kommt aus Ost, was zu einem goldenen Herbst führt. 18 Grad und T-Shirt Wetter. Skipper Jan klingt glücklich am Telefon. „Und Jan? Wie ist das Leben als Skipper of MARLIN. Anstrengend. Wahr? Keine zwanzig Minuten ohne ohne Aufgabe und Fragen.“ Jan lacht am Telefon. Das ist wohl ein „JA!“

Skipper zu sein ist das eine, das Wetter ist das andere. Jetzt wartet Skipper Jan auf den Nord Wind, den West Wind, auf jeden Fall auf irgendeinen Wind, nur nicht genau auf die Nase. Der Steg ist praktisch, mitten im River, mit dem Dinghy ist man weitestgehend frei. Das Leben kann so schön sein ;-)

Mein Plan auf die MARLIN zu kommen ist verschoben. Vielleicht klappt es ja nach Cuxhaven. Sue will dort von Bord und ich würde sie eigentlich gerne noch sehen. Außerdem ist mir nach Reisen. Am Dienstag werde ich meine letzte Chemo Tabletten für den derzeitigen Run nehmen. Danach darf sich mein Körper, vor allen Dingen mein Knochenmark mal 2 Wochen erholen und so tun, als wenn es ganz toll gesund wäre. Fleißig frisches Blut produzieren. Ich freue mich darauf.

Gestern Abend nach 00:00 Uhr sind meine drei Damen nach 10 Tagen Düsseldorf wieder in die Heimat nach Flensburg gekommen. Der Zug hatte vier Stunden Verspätung, am Flensburger Main Hauptbahnhof gab es kein Taxi mehr. Gut das ich noch wach war und dann das Taxi spielen konnte. Gut, das die Damen wieder da sind. Das Leben mit Familie ist eindeutig spannender als so „solo“. Vor zwei Wochen habe ich MayaLena die alte Nikon, ein Stativ, einen Studioblitz und etwas Wissen in die Hand gegeben. Einen Tag lang hat man fast kein Ton und nur das Geräusch des Blitzes gehört. Ein kleiner Film ist entstanden, den ich gestern mal für meine Töchter gerendert habe. Ganz ohne Hilfe, ganz ohne Regie und Vormachen. Schön! Nicht?

Wir sind alle gespannt, dass unser Schiff schon bald in wieder in Flensburg liegen wird. Der sonntägliche Ausflug mit Lars in den Glücksburger Hundewald, geht am neuen Liegeplatz vorbei. Nicht mehr so dominant in der Hafenspitze wird die MARLIN fast neben der MS LIBELLE, dem schwimmenden Restaurant, direkt gegenüber dem Museumshafen den Winter verbringen. Diesmal allerdings aber mit Schwimmsteg. Wir sind Flensburger!

Vassilingalou

DIE METAMORPHOSE ZWEIER KÜNSTLER ZU FREIEN SEEVÖGELN

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Es begann vor fünf Jahren, mit diesem Schreiben:

Lieber Herr Förthmann,
Ihre Hilfsbereitschaft und Kompetenz entnehmen wir diversen Foren, den hervorragenden Ruf Ihrer Windfahnensteuerung aus den begeisterten Mündern unzähliger Seglerkollegen und erlauben uns deshalb, um Hilfe und Rat zu bitten:
Wir leben an Bord unserer NIC31 und sind damit seit zwei Jahren unterwegs im Mittelmeer in Vorbereitung auf eine erträumte Weltumseglung. Das Leben besteht aus basteln, sparen, basteln und ab und zu Segeln natürlich. Eine Selbststeuerung haben wir noch nicht, denn das Budget erlaubt es nicht, oder wir hatten halt bis jetzt nicht so viel Glück, eine bezahlbare zu finden. Obwohl das Boot gut ausgetrimmt ist, brauchen wir eine und zwar gute, billige und eine solche, die ich in der Lage sein könnte, auch in den abgelegensten Winkel der Welt selbst zu reparieren. Da wir ein angehängtes Ruder haben ist die Trimmtab- Variante nahe stehend, konnten aber bislang keine verlässliche Angaben über Größe, Form, etc., außer Moitessiers Zeichnungen finden. Bau, oder Reparatur jeder Art, trauen wir uns zu. Auch wenn nur eine sehr begrenzte Zahl Werkzeug zur Verfügung steht, haben wir mit Erfahrung, Kreativität und Durchhaltevermögen unzählige und knifflige Aufgaben gelöst.
Wir sind Ihnen für jeden Rat und Idee im Voraus dankbar, wünschen allzeit eine Handbreit und verbleiben mit freundlichem Gruß,
Inga und Vassil, S/Y OLGALOU
28.04.11, Poros/Gr, Werft

Mein Herz war offen, ich habe den Beiden zu einer Heckverzierung verholfen, die ins Budget gepasst. Was folgte, wurde meine Götterspeise:

Ich erhielt fortan zu den bekannt verdächtigen Feiertagen witzige Cartoons, die mein Herz erfreuten und so war es nur noch ein Wimpern Schlag, Inga zu befragen, ob sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnte, ob sie Lust habe, für den Windpilot Blog auf Zuruf, Cartoons und Illustrationen anzufertigen. Was draus geworden ist, ist hier im Blog überall versteckt zu allseitigem Entzücken. Für mich hat sich eine grandiose Möglichkeit ergeben, einigen Ideen und Gedanken zum Fliegen zu verhelfen, denn ein Cartoon ist auf unnachahmliche Weise in der Lage, Freundlichkeit auf Gesichter zu zaubern, auch wenn die Freundlichkeit manchmal als bissiger Humor oder Satire um die Ecke kommt. Für mich ist durch diese besondere Zusammenarbeit eine Blume aufgegangen, deren Duft nach allen Seiten strömt.

Nach vielen tiefsinnigen Geschichte von Vassil, die meist hintersinnig menschliche Verhaltensweisen, und Unvollkommenheiten malen, allesamt von Inga in besonderen Farben illustriert, wurde gestern eine Tür aufgetan, von der mir in den vergangenen Jahren bereits viel erzählt, die gleichwohl stets geschlossen blieb: VASSILS METAMORPHOSE VOM KÜNSTLER ZUM SEEVOGEL
Der Vorhang wurde für wenige Minuten gelüftet, und ich kann mir nur wünschen, dass es weitere Vorstellungen geben wird, denn zumindest mein Hunger, meine Neugierde wurde nun belohnt durch einen Ausflug in eine ganz besondere Welt: Dem Blick eines Magiers und Künstlers auf die Welt.

SV Kolibrie – auf dem Strand von Bali

EIN SCHIFF GEHT ZU WASSER – UNKONVENTIONELL

SV Mila – Teresa + Lukas Hecht DE

DIE GANZE KUGEL SOLL ES SEIN

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Von Hennigsdorf nach Peniche in 90 Tagen. Das ist ein guter Anfang für Teresa und Lukas Hecht, ein junges Pärchen aus Berlin, das ihre SV Mila, eine betagte DUFOUR 35 Dame, für diese Reise auserkoren, hochgerüstet, und mit dem Bordleben schnell akklimatisiert, nun festgestellt, dass ihre Wünsche, Vorstellungen vom Seebetrieb an Bord, von den Tatsachen bei weitem überflügelt worden sind. Der Appetit auf Abenteuer ist dabei noch grösser geworden. Die Reise kann hier verfolgt werden, was zeitgleich der Verbesserung der englischen Sprachkenntnis dienen mag, weil der Blog in der Weltsprache niedergeschrieben wird. WEITERLESEN

SV Perla – Bartek Czarciński PL

AUFGABE DES SCHIFFES VOR SÜDAFRIKA – VERSUCH EINER ANALYSE

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Fast 4 Wochen sind vergangen nach jenem erschreckenden Kurzbericht von Bartek, der das Durchkentern, den Untergang der Yacht, sowie seine Rettung vermeldet hatte. Der Sturm der Empörung, Häme und Entrüstung auf seiner Facebook Seite hatte dem Einhandsegler erkennbar die Sprache verschlagen, er ist wochenlang still geblieben und hat vor wenigen Tagen erstmals ein paar Details bekannt gegeben, die wiederum zu Vermutungen Anlass geben.

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Dem Berichte nach herrschte im Nahbereich zu Südafrika ruhiges Segelwetter, unterbrochen von einer offenbar gewaltigen Welle, die das Schiff um 180 Grad gedreht hat, sodass Bartek sich im Inneren seines Schiffes auf der Decke stehend wiedergefunden hat. Offenbar befand sich das Schiff daraufhin für einige Minuten in stabiler Überkopflage, sodass Bartek sich überlegte, dass er zur Wasseroberfläche zu tauchen habe. Erneut unvermittelt richtete sich das Schiff plötzlich wieder auf und Bartek fand sich selbst – er benennt hier Wissenslücken – im Cockpit sitzend, in ruhiger See und stabiler Schwimmlage seines Schiffes, den Mast gebrochen neben dem Schiff an seinen Drähten hängend. Bartek hat dann sein Schiff aufgeklart, den Mast an Deck verzurrt, einen Hilferuf abgesetzt, und sich abbergen lassen nachdem er die Lenzventile seines Schiffes zuvor geöffnet hatte.

Auf seiner FB Seite sind ruhige Fotos zu sehen, Mast an Deck gelascht, ein Juryrigg aufgestellt, sowie ein Blick auf sein Not Pack, mit dem er sich hat bergen lassen.

Eine bessere Schilderung, die nähere Umstände erklären könnten, ist nicht vorhanden oder nachzulesen, was vermutlich weiteren Vermutungen Türen und Tore öffnet.

Hier wurde ein einst so grosser Plan, im Verlauf von 100 einsamen Tage auf See, kleiner getrimmt, und man kann nur wünschen, dass dieser junge Mann sich in seinem zukünftigen Leben nicht beirren lässt, denn 10.000 sm in einer Nussschale, bleiben eine beachtliche Leistung, die zum Glück mit einem guten Ende für den jungen Familienvater geendet ist.

Peter Foerthmann WEITERLESEN

Nonsuch auf der HANSEBOOT – Vortragstermine

Hallihallo,

Die Blätter fallen herunter, die Boote steigen im Kran nach oben, so langsam kommt der Herbst. Eigentlich jedes Jahr die traurigste Zeit für jeden Segler. Gleichzeitig beginnt aber auch die Messesaison. Und das ist ja wenigstens ein kleiner Trost.

Um euch den Beginn der Wintersaison noch mit ein paar Erinnerungen versüßen halte ich dieses Jahr gleich zwei verschiedene Vorträge auf der Hanseboot! Die findet dieses Jahr vom Samstag, 29.10.16 bis zum Sonntag, 06.11.16 statt. Hier die Termine meiner Vorträge:

  • Täglich um 1400 am Stand der YACHT  in Halle B6: „Im Zweifel für den Segelsommer – Ein Sommer und 4069sm mit Nonsuch“Viele Geschichten von der ganzen Ostsee, dem Leben an Bord, witzige Ereignisse, Bilder, und Videos.

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  • „Fahrtensegeln als Mittzwanziger – Aussteigen statt Aufsteigen“
    Deutscher Segler Verband Bühne, Halle B3 Obergeschoss
    Dienstag 01.11.16 – 1900h
    Donnerstag 04.11.16 – 1900h
    Sonntag 06.11.16 – 1300hDieser Vortrag ist komplett neu gestaltet, beinhaltet das erste Mal auch einige Buchausschnitte und die Fotos und Geschichten von der deutschen Nordseeküste.

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Würde mich freuen wenn ihr die Saison mit einem Besuch in Hamburg beendet und mal bei mir vorbeischaut. Der Bootsstempel zum Signieren eurer Bücher ist natürlich auch dabei!?

Viele liebe Grüße,

Max

Landfall der MARLIN Crew

Festgezurrt

Es ist vollbrach. Der Atlantik ist schon mal bezwungen. Gut 10 Tage hat die Crew gebraucht um Portsmouth zu erreichen. Alle sind gesund und munter, vertreten sich gleich die Füße in der Stadt und werden wahrscheinlich wankend irgendwann zum Schiff zurück kommen. Mehr weiß ich ehrlich gesagt nicht und will es vielleicht auch gar nicht wissen ;-)

Die letzten Meilen zum Landfall

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Falmouth Voraus

Von Bord der MARLIN höre ich im Moment nicht viel. Seit ein paar Stunden ist das Schiff wieder in der Zivilisation auf dem AIS zu empfangen. Mit Skipper Jan schreibe ich alle paar Stunden via e-mail. Motorfahrt. Kein Wind. Alle wollen ankommen. So wird es sein. ETA Falmouth Donnerstag vormittag. Sie haben es fast geschafft. Ich bin stolz auf meine Crew. Und alle Freunde und Bekannte sollten es auch sein. War nicht ganz so easy wie geplant.

Ich bin ein bisschen traurig. Meine Chance für das letzte Stück an Bord zu kommen schwindet grade. Meine aktuelle Chemo dauert noch bis Dienstag und auch dann steht noch eine Knochenmarkspunktion an um den Erfolg der dritten Chemo zu bestätigen – oder eben auch nicht. Ich bin nervös. Ich bin vollgepumpt mit Antibiotika und anderen Medikamenten, am letzten Wochenende ging es mir alles andere als gut. Einblutungen im Mund als Nebenwirkungen von akuten Thrombozytenmangel. Nebenwirkungen. Erwartete Wirkungen. Ich trinke literweise Ingwerwasser, statt zu essen. Jetzt steigen die Blutwerte wieder an, dass Knochenmark nimmt seine Funktion wieder auf. Die Maschine Mensch um meine Seele herum fängt wieder an zu arbeiten. Ich habe das Gefühl, dass ich auf der MARLIN gar nicht so gut aufgehoben bin im Moment und dass die Crew dass auch prima ohne den ollen Wnuk schafft. Die MARLIN zu segeln lernt man nicht in der Segelschule, die MARLIN zu segeln lernt man auf See. Da stehen im Moment andere am Steuer und ich sollte mich erst einmal um meine eigene Haut kümmern. Grins.

Wer meine Worte so interpretiert, dass es mir schlecht geht, ist falsch gewickelt. Jetzt wo die MARLIN den großen Schlag fast geschafft hat, fällt mir genau ein dicker Stein der letzten zehn Tage vom Herzen. Ich muss nicht im Krankenhaus liegen. Alles läuft nach Plan, besser als gedacht und gehofft. Mitleid ist echt nicht angesagt.

JA zu EOS

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Das Foto ist vom 06. Oktober 2012, der Tag an dem wir JA zu Eos gesagt haben.

Seitdem ist so viel passiert, dass es uns vorkommt, als hätten wir Eos schon 10 Jahre. Dabei lag sie vor wenigen Monaten noch in Port Medoc am Atlantik, zwischenzeitlich war sie kurz im Mittelmeer und nun schlummert sie wieder in ihrer Box im Mahnensee.
Und wie ihr wisst, haben wir sie vor einiger Zeit zum Verkauf angeboten.

Am letzten Wochenende hatten Eos und wir Besuch. Und genau so wie wir vor etwa 4 Jahren JA zu Eos gesagt haben, hat es nun jemand anderes getan.

Aber das ist nur die eine Hälfte der Geschichte. Denn wir haben Eos nicht verkauft, sondern reden seit einigen Wochen intensiv mit jemandem über einen möglichen Tausch. Eos gegen ein anderes Boot!
Gefunden hat dieses Angebot ein Freund. Wir selbst hätten das Boot, das sehr genau unserer Idealvorstellung entspricht, vermutlich nie entdeckt.
Also haben wir bereits Anfang September den Kontakt geknüpft und zunächst alle wichtigen Fragen aus der Ferne geklärt. Am letzten Wochenende haben die Eigner des anderen Bootes schließlich den weiten Weg zu uns an den Niederrhein auf sich genommen.
Am Samstag waren wir dann zusammen in Rees, haben einen Tag auf Eos verbracht und zwei sehr sympathische Menschen kennengelernt.
Am Nachmittag fiel dann die erste wichtigste Entscheidung: Eos gefällt den beiden und sie würden einem Tausch zustimmen!
Das bedeutet, jetzt liegt es an uns. Wir könnten dieses andere Boot gegen Eos tauschen. Es ist ein besonderes Boot, soviel kann ich jetzt schon sagen und es ist ganz anders als Eos.
Der Tausch würde Arbeit mit sich bringen, soviel ist auch klar und allein die Überführungsfahrt in unsere Nähe wäre länger, als alle Reisen mit Eos zusammen.

Jedenfalls hat Sabrina eine Woche Urlaub im November genehmigt bekommen. Kurz darauf haben wir Flüge, Hotel und Mietwagen gebucht. Wir werden uns das Boot also in Kürze anschauen.

Wir sind jetzt so unglaublich aufgeregt und voller Vorfreude.

hanseboot – Blauwasser-Termine

Am Samstag öffnet die 57. Internationale Bootsmesse Hamburg – hanseboot – wieder ihre Tore. Ein umfangreiches Vortrags-Programm auf zahlreichen Bühnen erwartet euch dann. Wir haben uns die Mühe gemacht und alle Highlights für Blauwassersegler heraus gesucht.

Viel Spaß beim Zuhören, Zusehen und Träumen!

Samstag, 29. Oktober 2016

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10.30 bis 17.00 | Seminarraum (Bekanntgabe nach Anmeldung)

Ostsee-Seminar

Auf der hanseboot 2016 findet zum zweiten Mal das Ostsee-Seminar statt. Neben allerhand nautischen Informationen geht es um die richtige Ausrüstung für das Schiff: Segel, Autopilot, Ankergeschirr, Beiboot, Sicherheit, Kommunikation, Energiemanagement sowie der Umgang mit Nachtwachen samt Schlafmanagement, das Wetter oder die Kosten einer solchen Reise. Abgerundet wird das bunte Spektrum durch kurze Informationen zu einzelnen Destinationen und den Reisebericht einer Crew, die die Ostsee umrundet hat.

Voranmeldung erforderlich – Hier klicken

hanseboot

11.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Besondere Momente festhalten: Tipps und Ideen für gelungene Segelfotos

Vortrag von Ekke Erben – Segler und Fotograf

hanseboot

12.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Weltumsegelung nonstop

Countdown bis zur Weltumseglung – Jan Hamester im Interview

schwerwetter

12.30 | „Meet the experts“-Bühne | Halle B5.EG

Schwerwettersegeln

Vorbereitung, Wettervorhersage, Segelführung mit Ulrich Münker und Dr. Meeno Schrader

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14.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

mareike_guhr

15.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit dem Kat um die Welt

Die Hamburgerin Mareike Guhr berichtet von ihrer gerade beendeten Weltumsegelung

hanseboot

16.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit der Familie in Etappen um die Welt

Lutz Klostermann

Meeno-Schrader

16.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Wetter. Wissen, was kommt

So lautet der Titel des Vortrags, den der erfahrene Meteorologe und Seewetterexperte Dr. Meeno Schrader präsentiert. Darin vermittelt der Gründer der WetterWelt leicht verständlich Praxis-Knowhow für die Törnplanung. 

Sonntag, 30. Oktober 2016

hanseboot

11.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Besondere Momente festhalten: Tipps und Ideen für gelungene Segelfotos

Vortrag von Ekke Erben – Segler und Fotograf

schwerwetter

12.30 | „Meet the experts“-Bühne | Halle B5.EG

Schwerwettersegeln

Vorbereitung, Wettervorhersage, Segelführung mit Ulrich Münker und Dr. Meeno Schrader

max_lessner

14.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

mareike_guhr

15.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit dem Kat um die Welt

Die Hamburgerin Mareike Guhr berichtet von ihrer gerade beendeten Weltumsegelung

hanseboot

16.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit der Familie in Etappen um die Welt

Lutz Klostermann

Meeno-Schrader

16.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Wetter. Wissen, was kommt

So lautet der Titel des Vortrags, den der erfahrene Meteorologe und Seewetterexperte Dr. Meeno Schrader präsentiert. Darin vermittelt der Gründer der WetterWelt leicht verständlich Praxis-Knowhow für die Törnplanung. 

Montag, 31. Oktober 2016

max_lessner

14.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

mareike_guhr

15.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit dem Kat um die Welt

Die Hamburgerin Mareike Guhr berichtet von ihrer gerade beendeten Weltumsegelung

Meeno-Schrader

16.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Wetter. Wissen, was kommt

So lautet der Titel des Vortrags, den der erfahrene Meteorologe und Seewetterexperte Dr. Meeno Schrader präsentiert. Darin vermittelt der Gründer der WetterWelt leicht verständlich Praxis-Knowhow für die Törnplanung. 

schwerwetter

17.30 | „Meet the experts“-Bühne | Halle B5.EG

Schwerwettersegeln

Vorbereitung, Wettervorhersage, Segelführung mit Ulrich Münker und Dr. Meeno Schrader

clipper

18.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Weltregatta

Das Clipper Round The World Race – Weltregatta für Amateure. Vortrag von Hans-Harald Schack

zeitmillionaer

19.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Ostsee

Schärensegeln: Von Kiel nach Kökar und zurück. Vortrag von Claus Aktoprak.

Dienstag, 01. November 2016

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14.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

mareike_guhr

15.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit dem Kat um die Welt

Die Hamburgerin Mareike Guhr berichtet von ihrer gerade beendeten Weltumsegelung

Meeno-Schrader

16.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Wetter. Wissen, was kommt

So lautet der Titel des Vortrags, den der erfahrene Meteorologe und Seewetterexperte Dr. Meeno Schrader präsentiert. Darin vermittelt der Gründer der WetterWelt leicht verständlich Praxis-Knowhow für die Törnplanung. 

schwerwetter

17.30 | „Meet the experts“-Bühne | Halle B5.EG

Schwerwettersegeln

Vorbereitung, Wettervorhersage, Segelführung mit Ulrich Münker und Dr. Meeno Schrader

clipper

18.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Weltregatta

Das Clipper Round The World Race – Weltregatta für Amateure. Vortrag von Hans-Harald Schack

zeitmillionaer

19.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Ostsee

Schärensegeln: Von Kiel nach Kökar und zurück. Vortrag von Claus Aktoprak.

Mittwoch, 02. November 2016

max_lessner

14.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

mareike_guhr

15.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit dem Kat um die Welt

Die Hamburgerin Mareike Guhr berichtet von ihrer gerade beendeten Weltumsegelung

Meeno-Schrader

16.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Wetter. Wissen, was kommt

So lautet der Titel des Vortrags, den der erfahrene Meteorologe und Seewetterexperte Dr. Meeno Schrader präsentiert. Darin vermittelt der Gründer der WetterWelt leicht verständlich Praxis-Knowhow für die Törnplanung. 

jan_heinze

17.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Mini-Transat

Jan Heinze, Unternehmer, Segler und Autor („Atlantikfieber“), hat voriges Jahr erfolgreich am legendären Mini-Transat teilgenommen. Er berichtet von der Herausforderung, in einem 6,50-Meter-Boot einhand den Atlantik zu überqueren.

schwerwetter

17.30 | „Meet the experts“-Bühne | Halle B5.EG

Schwerwettersegeln

Vorbereitung, Wettervorhersage, Segelführung mit Ulrich Münker und Dr. Meeno Schrader

clipper

18.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Weltregatta

Das Clipper Round The World Race – Weltregatta für Amateure. Vortrag von Hans-Harald Schack

zeitmillionaer

19.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

In Concert

Zeitmillionär Claus Aktoprak performt live die Songs aus seinem Segelmusikalbum.

Donnerstag, 03. November 2016

max_lessner

14.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

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15.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit dem Kat um die Welt

Die Hamburgerin Mareike Guhr berichtet von ihrer gerade beendeten Weltumsegelung

Meeno-Schrader

16.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Wetter. Wissen, was kommt

So lautet der Titel des Vortrags, den der erfahrene Meteorologe und Seewetterexperte Dr. Meeno Schrader präsentiert. Darin vermittelt der Gründer der WetterWelt leicht verständlich Praxis-Knowhow für die Törnplanung. 

hanseboot

16.00 | Bühne Vereinscampus | Halle B3 – OG

Mittelmeer

Das Flaggschiff der Schulungsgruppe des Kieler Yacht Clubs auf großer Fahrt im Mittelmeer. Ein Vortrag von Bernd Küper

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17.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Mini-Transat

Jan Heinze, Unternehmer, Segler und Autor („Atlantikfieber“), hat voriges Jahr erfolgreich am legendären Mini-Transat teilgenommen. Er berichtet von der Herausforderung, in einem 6,50-Meter-Boot einhand den Atlantik zu überqueren.

schwerwetter

17.30 | „Meet the experts“-Bühne | Halle B5.EG

Schwerwettersegeln

Vorbereitung, Wettervorhersage, Segelführung mit Ulrich Münker und Dr. Meeno Schrader

clipper

18.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Weltregatta

Das Clipper Round The World Race – Weltregatta für Amateure. Vortrag von Hans-Harald Schack

jan_heinze

19.00 | Bühne Vereinscampus | Halle B3 – OG

Mini-Transat

Jan Heinze, Unternehmer, Segler und Autor („Atlantikfieber“), hat voriges Jahr erfolgreich am legendären Mini-Transat teilgenommen. Er berichtet von der Herausforderung, in einem 6,50-Meter-Boot einhand den Atlantik zu überqueren.

Freitag, 04. November 2016

goetakanal

13.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Göta-Kanal

Weltumsegler Sönke Roever war dieses Jahr auf Törn in der Ostsee. Er berichtet von der Querung Schwedens via Göta-Kanal: Warum sich der Binnenweg in jeder Hinsicht lohnt und wie man die Kanalfahrt sowie das viele Schleusen einfach meistert.

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14.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

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15.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit dem Kat um die Welt

Die Hamburgerin Mareike Guhr berichtet von ihrer gerade beendeten Weltumsegelung

Meeno-Schrader

16.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Wetter. Wissen, was kommt

So lautet der Titel des Vortrags, den der erfahrene Meteorologe und Seewetterexperte Dr. Meeno Schrader präsentiert. Darin vermittelt der Gründer der WetterWelt leicht verständlich Praxis-Knowhow für die Törnplanung. 

schwerwetter

17.30 | „Meet the experts“-Bühne | Halle B5.EG

Schwerwettersegeln

Vorbereitung, Wettervorhersage, Segelführung mit Ulrich Münker und Dr. Meeno Schrader

clipper

18.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Weltregatta

Das Clipper Round The World Race – Weltregatta für Amateure. Vortrag von Hans-Harald Schack

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19.00 | Bühne Vereinscampus | Halle B3 – OG

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

Samstag, 05. November 2016

hanseboot

11.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Besondere Momente festhalten: Tipps und Ideen für gelungene Segelfotos

Vortrag von Ekke Erben – Segler und Fotograf

schwerwetter

12.30 | „Meet the experts“-Bühne | Halle B5.EG

Schwerwettersegeln

Vorbereitung, Wettervorhersage, Segelführung mit Ulrich Münker und Dr. Meeno Schrader

goetakanal

13.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Göta-Kanal

Weltumsegler Sönke Roever war dieses Jahr auf Törn in der Ostsee. Er berichtet von der Querung Schwedens via Göta-Kanal: Warum sich der Binnenweg in jeder Hinsicht lohnt und wie man die Kanalfahrt sowie das viele Schleusen einfach meistert.

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14.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

hanseboot

14.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Wie wir im Norden segeln

Nord- und Ostsee mit Tipps zu Trockenfallen, Gezeiten und Schleusen. Vortrag von Holger Peterson.

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15.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit dem Kat um die Welt

Die Hamburgerin Mareike Guhr berichtet von ihrer gerade beendeten Weltumsegelung

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16.00 | Bühne Vereinscampus | Halle B3 – OG

So macht Ankern Spaß

Sönke Roever gibt unzählige Tipps aus der Praxis zu Setup, Ankertypen, Kettenmaterial, Manöver, Ankeralarm uvm.

hanseboot

16.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit der Familie in Etappen um die Welt

Lutz Klostermann

Meeno-Schrader

16.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Wetter. Wissen, was kommt

So lautet der Titel des Vortrags, den der erfahrene Meteorologe und Seewetterexperte Dr. Meeno Schrader präsentiert. Darin vermittelt der Gründer der WetterWelt leicht verständlich Praxis-Knowhow für die Törnplanung. 

Sonntag, 06. November 2016

hanseboot

11.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Besondere Momente festhalten: Tipps und Ideen für gelungene Segelfotos

Vortrag von Ekke Erben – Segler und Fotograf

schwerwetter

12.30 | „Meet the experts“-Bühne | Halle B5.EG

Schwerwettersegeln

Vorbereitung, Wettervorhersage, Segelführung mit Ulrich Münker und Dr. Meeno Schrader

goetakanal

13.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Göta-Kanal

Weltumsegler Sönke Roever war dieses Jahr auf Törn in der Ostsee. Er berichtet von der Querung Schwedens via Göta-Kanal: Warum sich der Binnenweg in jeder Hinsicht lohnt und wie man die Kanalfahrt sowie das viele Schleusen einfach meistert.

max_lessner

14.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Ostsee-Runde

Max Lessner – Jura-Student aus Hamburg – erzählt von der 4000 Seemeilen langen Ostseerunde. Die segelte er meist einhand auf seiner Sirius 26 – und schrieb darüber das Buch „Im Zweifel für den Segelsommer – aussteigen statt aufsteigen“

hanseboot

14.30 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Wie wir im Norden segeln

Nord- und Ostsee mit Tipps zu Trockenfallen, Gezeiten und Schleusen. Vortrag von Holger Peterson.

mareike_guhr

15.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit dem Kat um die Welt

Die Hamburgerin Mareike Guhr berichtet von ihrer gerade beendeten Weltumsegelung

hanseboot

16.00 | Forum Leben an Bord | Halle B1.OG

Mit der Familie in Etappen um die Welt

Lutz Klostermann

Meeno-Schrader

16.00 | YACHT Magazin | Halle B6 – Stand C 136

Wetter. Wissen, was kommt

So lautet der Titel des Vortrags, den der erfahrene Meteorologe und Seewetterexperte Dr. Meeno Schrader präsentiert. Darin vermittelt der Gründer der WetterWelt leicht verständlich Praxis-Knowhow für die Törnplanung. 

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16.00 | Bühne Vereinscampus | Halle B3 – OG

So macht Ankern Spaß

Sönke Roever gibt unzählige Tipps aus der Praxis zu Setup, Ankertypen, Kettenmaterial, Manöver, Ankeralarm uvm.

Neben den Blauwasser-Themen gibt es weitere Vorträge auf der Messe. Die vollständigen Programme aller Bühnen gibt es hier.

Der Beitrag hanseboot – Blauwasser-Termine erschien zuerst auf Blauwasser.de.

Unterwegs an den Wasserfällen der Krka.

In meinem vorletzten Post beschrieb ich den Weg auf LEVJE 
von der Adriaküste hinauf durch den Krka-Fjord.
Heute die Fortsetzung – wie es ist, an den Wassern der Krka.

Zu den Landschaften, die mich immer wieder anziehen und das seit vielen Jahren, gehören die Krka und ihre Wasserfälle bei dem kleinen kroatischen Städtchen Skradin. Hat man auf dem eigenen Boot die knapp 20 Kilometer Weg durch den engen Krka-Canyon hinaufgefunden bis Skradin, geht es plötzlich nicht weiter. Eine Brücke versperrt den Weg. Sie markiert den Anfang des Nationalparks, dessen Mittelpunkt, die großen Wasserfälle, man entweder nach einstündiger Wanderung oder 10 Minuten Fahrt mit dem Ausflugsschiff erreicht.

Kühle umfängt den Besucher am Morgen, selbst in der größten Augusthitze ist es bei den Wasserfällen angenehm kühl. Aber das ist nicht der Grund, warum sie Jahr für Jahr mehr Besucher anziehen. Die Krka-Fälle sind ein einzigartiges Reich, das ganz dem Wasser gehört. Eine Ander-Welt voll der Inselchen, Terrassen, Becken, Buckel, Bäche, Strudel. Vielleicht macht dies die Faszination des Ortes aus. Strömendes, fließendes, strudelndes, stürzendes, fallendes Wasser. Wasser in all seinen Formen der Bewegung. Eine Landschaft, die fließt, buchstäblich eine Landschaft im Fluss. Und eine Landschaft im freien Fall. Würde ich an Elementarwesen glauben, an Kobolde und Wichte und Wassergeister, an etwas, das klein im Guten hier wirkt und webt: Ich würde sie hier suchen, genau hier. Denn ich wäre sicher, sie wären hier zuhause.

Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss. So richtig lang aber ist die Krka mit ihren 70 Kilometern selbst im begrenzten Kroatien nicht. Aber ein ruhiger Fluss, das ist die Krka, zumindest über weite Strecken. Sie entspringt einem Wasserfall in den Bergen, kaum eine Autostunden vom Meer entfernt. Sie fließt meist ruhig und träge, sie ist ein beschaulicher, breit in die Schilfgürtel eingebetteter Fluss, fast ein Strom, und sie bleibt träge – wenn ihr nicht plötzlich ein Absturz in die Quere kommt. Immerhin sieben Mal ist das der Fall, und jeder dieser Abstürze ist eine Attraktion. Man kann sie von Skradin aus besichtigen. Erklimmt man die Skradinski Buk und besteigt oben das kleine  Ausflugsschiff, das durch dichte Schilfwälder zu den Roski slap fährt, den nächsten Wasserfällen, dann wartet dahinter bereits das nächste Ausflugsschiff. Das den Reisenden zum nächsten Wasserfall, den Miljakcka-Fällen bringt. Und so geht das immer weiter, ein Karussell der Kaskaden und Wasserfälle.

Wir bleiben heute bei Skradinski Buk. Wir steigen nicht auf das erste Ausflugsschiff oben, das uns zum alten Franziskanerkloster Visovac auf der Insel mitten im See bringt. Wir schauen einfach auf die Krka, wie sie dort oben still daliegt wie ein See, eingerahmt von dichten Schilfgürteln, ein Blaugrün im großen Grün des späten Sommers, still fließendes, tiefgründiges Süßwasser, eine Orgie von Sommer und Süßwasser für den, der vom Meer kommt. Die Krka steht hier praktisch still. Kein Haus, kein Feld, keine Straße am unzugänglichen Ufer. Nur Schilf und Wassergesträuch, durch das die Krka unmerklich, uneinsehbar auf die vor ihr liegende, fast 50 Meter hohe Felskante schiebt.

So undurchdringlich der Schilfwall aussieht, der den Fluss lückenlos einrahmt: Irgendwo findet er einen Weg hindurch wie Wasser in einer hohlen Hand. Es sind zuerst unzählige kleine Stromschnellen, Strudel, Wirbel. Wasser, das durch Schilf wie dürre Finger rinnt, sich seinen Weg nach unten sucht. Die Wasser-Fluss-Landschaft verbreitert sich zwischen den Felswänden auf mehrere Hundert Meter. Überall sprudelt, gurgelt, pulst und fließt es in kleinen Strömen und Rinnsalen.

Der träge Strom: Er ist zu hunderten kleiner Wesen geworden, die talwärts springen. Erst zaghaft und in kleinen Bächen. Die größer werden, sich wieder vereinigen, über erste schmale Terrassen hinunterstürzen. Ein leises Murmeln wie durch Röhren, ein Gluckern, während der Wind die Halme bewegt.

Aber das ist erst der Anfang. Und an diesem Anfang stehen tatsächlich winzige Lebewesen. Denn die Kalkstein-, Tuff- und Travertinbecken, die braunen Terrassen, die den Fluss einfassen, sie sind geschaffen von seinen Mikroorganismen. Die Barrieren, über die Fluss stürzt, erschuf er sich selbst. Ein Jahrhunderttausende altes Zusammenwirken aus Wasser und kleinsten Organismen, die an dieser Stelle, an der der Fluss durch die Kalksteinberge bricht, eine Reaktion hervorriefen, angesiedelt irgendwo zwischen Chemie und Biologie. Sie war es, aus der eine Landschaft fallenden Wassers aus Schalen und Becken und Schüsseln und Gumpen und Trichtern entstand.

Der Fluss: er hat sich nun mehr Raum genommen. Er und die Landschaft, sie sind eins. Der Fluss, das Fließen, ist Landschaft und Schönheit. Es ist ein baumbestandener Garten voll natürlicher Terrassen und Kaskaden, und jede Terrasse und jede Kaskade ist Fließen. Ein Rauschen liegt nun über allem. An einer Stelle stürzt der Strom von allen Seiten in ein Becken, ein großes Natur-Jacuzee, das sich bodenlos öffnet. Wasser verschwindet Kubikmeterweise  in der Öffnung und stürzt sich weiter unten über die nächste Travertin-Wand in die Tiefe.

Aberhunderte sprudelnder Kaskaden, kleiner und großer Rinnsale, die in irgendwelche Becken münden, sich wieder verzweigen, mäandern und stürzen und hinunterspringen.

Am anderen Ende des Getöses, ganz rechts außen, unter Bäumen ein alter Kanal. Das Licht, das unter hohen Bäumen aufs Wasser trifft, erinnert er an den Canal du Midi im Süden Frankreichs. Langsam streicht hier der Fluß entlang, lax flösselt ein Schwarm Forellen träge gegenan, warum sich abrackern, wo doch der Fluss alles herbeiträgt bis ins aufgesperrte Maul?

Hahnenfuss flutet, wiegt sich, schwingt in der Strömung, als würde nicht er durchs Wasser bewegt, sondern als wäre er ein Lebewesen, das sich mit hundert Armen bedächtig im Strom wiegt.

Immer schneller stürzt die Krka nun nach unten, wir nähern uns dem letzten Kapitel, dem letzten Stück der Wasserfälle. Breit wie Fußballfelder fallen die Wassermassen über die 17 Tuff- und Travertin-Terrassen. Treppenstufen und Absätze, die das Wasser auf seinem letzten Wegstück aus 25 Metern Höhe zurücklegt. Es ist ein Schauspiel wie aus dem Lustgarten eines Rokoko-Fürsten, nur dass es an dieser Stelle bis zu 300 Kubikmeter Wasser pro Sekunde sind, die über die Beckenränder springen. An einer Stelle ein kleines Rinnsal, das sich aus zehn Metern Höhe nach unten ergießt. Daneben ein gewaltiger Schwall, der aus der Travertinwand donnert wie aus einer Düse. An anderer Stelle ein Überhang mit einer Grotte darunter, über die langsam Wasser perlt, um sich unten in der Gischt zu sammeln.

Am Ende der letzten Terrasse sammelt sich das Wasser. Und fließt wieder träge, träge weiter dem Meer zu. Aber der Eindruck, dass ab hier alles seinen ruhigen Gang geht, der täuscht. Denn hier, wo die Tuff- und Travertinbecken enden, beginnt nicht nur der enge Canyon, den ich im vorigen Post beschrieb. An dieser Stelle trifft das Süßwasser der Krka mitten im Binnenland auf – Meerwasser. Die Krka zieht warmes Meerwasser mehr als 20 Kilometer unter dem kalten Süsswasser durch den Canyon hinauf bis dorthin, wo die Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Und das Meerwasser nicht weiterdringen kann.

Und vielleicht ist dies dann auch das allergrößte Vergnügen, das die Krka dem Segler bereitet: Wo LEVJE fünf Kilometer weiter flussabwärts still in einer Schilfbucht liegt, einfach Schwimmen zu gehen, oben auf der Wasseroberfläche, wo bis zwei Meter Tiefe eiskaltes Bergwasser strömt. Und dann nach unten zu tauchen, wo am Grund der Krka das sommerwarme Salzwasser fließt. Nein, ich könnte mit LEVJE jeden Sommer zurückkehren und mich herumtreiben, in dieser grandiosen Welt der Wassers.

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Mare Più: heißt „mehr Meer“. 
Und wenn Sie mehr Geschichten 
über die Menschen am Meer lesen wollen:


Wie es ist, auf einem kleinen Segelboot
• Italien
• Griechenland
• Türkei
zu bereisen. Und in fünf Monaten: Von München nach Antalya zu reisen.


Auch als Film:  

Sonntag, 16. Oktober 2016 20.15 Live im Kino
im Rahmen der Allgäuer Filmkunstwochen
im Filmhaus Huber, Bad Wörishofen.


Das sagt die Presse über Buch und Film:

„… ein Sehnsuchtsbuch par excellence.
Und ein echtes sinnliches Erlebnis.“
MÄRKISCHE ZEITUNG im Oktober 2015

„… eröffnet dem Weltenbummler ganz wunderbare Traumziele, auf die man 
bei üblicher Herangehensweise schwerlich gekommen wäre.“
YACHT im Mai 2015 

„Die Besonderheit des einstündigen Streifens ist seine Ruhe. 
Eine Ruhe, die der Film mit poetisch angehauchter Sprache und sinnlichen Bildern von Szene zu Szene eingehender vermittelt.“
SEGELREPORTER im Dezember 2015

„… ein schönes, ein gelungenes Werk, animierend und inspirierend.“
LITERATURBOOT im Juli 2015

„Absolut empfehlenswert!
Für Reisebegeisterte ist ‚Einmal München-Antalya, bitte!‘ definitiv zu empfehlen.“
RATGEBER.REISE. im Juni 2015