Monatsarchive: November 2014

Karibische Geburtstagsparty in Portugal

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Liebe Leser,

gestern haben wir unsere “Maverick too” auf ihre Partytauglichkeit getestet und meinen 29. Geburtstag mit den Crews der Hamburger Yacht “Lilly-Marie” und den beiden französischen Yachten “Noordvaarder” und “Kalao” gefeiert. Cati und ich hatten erst ein wenig Sorge, ob acht Erwachsene und drei Kinder im Salon des kaum zehn Meter langen Bootes Platz finden würden. Aber mit einem Kinderspielzimmer im Vorschiff hat es dann gut geklappt. Da “Lilly-Marie” ebenfalls die Karibik als Ziel hat, haben wir der Geburtstagsfete ein Motto gegeben und eine karibische Nacht veranstaltet.

Als Hauptgericht gab es Roti – das eigentlich aus Indien kommt, aber in modifizierter Version als karibisches Fastfood dort an jeder Ecke zu bekommen ist. In der Basis handelt es sich dabei um einen Eintopf aus Hähnchenfleisch, normalen und Süßkartoffeln, Möhren und Erbsen. Das ganze mit viel Curry und Kurkuma gekocht und in einen Weizenfladen eingerollt. Zum Nachtisch gab es eine Eigenkreation: “Rum-Salad mit Obst”.

Es war ein wirklich einmaliger Geburtstag, den ich so schnell nicht vergessen werde. Tolle Menschen, deren Wege sich ganz zufällig vor Portugal gekreuzt haben. Vielen Dank an alle, die dabei mitgewirkt haben! ; )

Im Moment verfolgen wir hier sehr gespannt das Wettergeschehen und planen am Dienstagmorgen Segel zu setzen. Auf dem Atlantik weht es wieder etwas mehr, als wir gebrauchen können. Aber zumindest aus Norden. Wir können uns also auf eine Rauschefahrt einstellen.

 

Anlegen mit dem Auto


Eine der Nachwirkungen meiner langen Reise spüre ich noch bei jedem zweiten Einparken mit dem Auto. Auf den letzten Zentimetern der Parklücke (nicht am Strassenrand, aber immer wenn die Autos längs nebeneinander stehen wie in einer Box) will ich instinktiv aufstehen und die Leinen über die Pfähle legen. Es dauert dann jedesmal einen kurzen Moment bis mir der Irrtum klar wird  :-)

Der Segler im Winter: Wie der Segler über den Winter kommt.

 


„Ende November auf dem See ist nicht jedermanns Sache. Die Kälte auf dem Wasser geht durch Mark und Bein. Der Tee aus der Thermoskanne hilft nicht wirklich. Das Wasser des Sees, im Hochsommer Türkis, ist jetzt braun, fast schwarz und ganz unbewegt. Der See ist wie ein Moorsee und ein bisschen unheimlich. Trotzdem mag ich diese Jahreszeit auf dem Wasser. Das ganz Unbewegte. Die Stille. Kein Laut. Kein Lüftchen. Nur der Rauch der Laubfeuer, der am Ufer steht. YamYam ist meist das Vorletzte der 270 Boote, das aus dem Wasser kommt. Das gefällt mir. Trotz RAMSAR-Artenschutz-Abkommen. Auf dem Bild oben sieht man YamYam ganz hinten und mit gelegtem Mast. Da ist sie wirklich das letzte Boot. Der Rest: Stille und Schweigen.“

Im November 2007 schrieb ich diesen Text. Auf meinem ersten Blog. Und über mein erstes eigenes Boot. Es hieß YAMYAM. Nichts hat sich seitdem geändert. Der November, in dem ich geboren bin, ist ein trüber Monat. Die Boote kommen aus dem Wasser. Die letzte Runde, die ich auf YAMYAM dick eingepackt und mit gelegtem Mast auf dem See drehte, war vorbei. Unwiderruflich. Oft hatte ich das Gefühl: Es sei vorbei mit dem Segeln. Für immer. Unvorstellbar, dass es wieder Sommer werden würde. Segeln – das würde nie, nie wieder sein.

Der Segler im Winter: das ist schon ein eigenes Kapitel. Wie kommt der Segler über den Winter? Wenn man es sich nicht leisten mag, wegzugehen? Die Zuhause allein zu lassen? Thailand, Karibik oder die Kanaren für eine klägliche Woche charternd zu bereisen?

Ich habe das immer geschafft, in dem ich mich über den Winter mental mit dem Segeln beschäftigte. Am Boot arbeiten war ja nicht. Wegen der Kälte. Aber die Gedanken um das Segeln kreisen lassen. Deshalb das Eine: Wir werden auf MARE PIÙ ein Buch machen. Zusammen mit Seglern. Über ein Thema, das wir nächste Woche bekanntgeben werden. Ein Thema, um den Segler über den Winter zu bringen. Wenn Sie mehr Informationen über unser Buchprojekt möchten: Bitte rechts oben Ihre EMail unter „News & neue Artikel… “ eintragen. Und dann das nachfolgende FEEDBURNER-Sicherheits-Mail abwarten und bestätigen.

                                                                                                          Weiterlesen bei: Mare Piu macht ein Buch.
    
Das Andere: Den Winter habe ich immer geschafft mit EINEM besonders guten Buch. Ein Buch, das  über das Leben auf dem Meer schrieb. Ein Buch, das mit dem Segeln zu tun hatte. EIN Buch, das mich über den Winter gerettet hat. Buchstäblich. 

Jedes Jahr gab es davon eines. Ein einziges, das ich verschlungen habe. Und daraus ist dann meine persönliche Bestenliste geworden: BÜCHER, DIE MICH ÜBER DEN WINTER BRACHTEN. Ein höheres Lob kann ich einem Buch nicht aussprechen, als dass ein Buch war: das mich über den Winter brachte.

Das unten sind sie. Sie brachten mich über den Winter. Sie begleiten mich auf meiner Reise mit LEVJE. Sie sind immer an Bord. Die meisten kennt man. Ich werde jetzt, in loser Reihenfolge, meine Bestenliste, meine BÜCHER, DIE MICH ÜBER DEN WINTER BRACHTEN, vorstellen. Bis Weihnachten immer ein, zwei beschreiben. Und wenn das für Sie nützlich ist: dann freue ich mich, wenn Sie wie immer unten im Feld auf das „Tolle Geschichte…“ ein Häkchen setzen. Dann weiß ich, dass das auch Ihnen über den Winter hilft.


Beginnen wir ganz, ganz unten: 
1993 veröffentlichte Annie Proulx ihre SCHIFFSMELDUNGEN. 1995 habe ich es zum ersten Mal gelesen, und dann immer wieder. Das Buch beginnt – schrecklicher kann ein Buch nicht beginnen – mit einer fortgesetzten Reihe persönlicher Katastrophen: Fremd sein in der Familie, in die man geboren wird. Fremd sein an dem Ort, an dem man lebt. Arbeitslos. In eine vollkommen verzweifelte Beziehung hineinrutschen, Trennung, Tod, schreckliches Sterben. Die ersten 38 Seiten handeln nur von einem lebenslangen Absturz. In Raten. Die restlichen 360 Seiten? Die Geschichte einer Heilung. An einem Ort, an dem keiner von uns wirklich gerne leben wollte. Wo immer Winter ist. Aber wo Quoyle, der Held des Romans feststellt, dass er hingehört. Wo er Wurzeln schlägt. Und beginnt, über Schiffe zu schreiben. 


Rechts oben, ERIC TABARLY – Ein Seglerleben.
Ein Bildband. Über das Leben des französischen Seglers, der wirklich ein Ausnahmesegler war. Eine chronologische Sammlung von Fotos aus seinem Leben. Seine Liebe zu seiner PEN DUICK, die er von einem Schiff auf das andere übertrug. Seine Rastlosigkeit, was Ideen, Projekte, Reisen angeht. Ein ungewöhnliches Leben bis hinein in seinen Tod in der irischen See. Und: gerne gebe ich zu, dass ich dieses Buch immer um mich habe. Es steht, es liegt immer irgendwo, wo ich das Titelbild sehen kann. Damit es mich an etwas erinnert: Es zeigt Tabarly kurz nach dem Zieleinlauf eines Einhand-Transatlantik-Rennes. Erschöpft. Abgekämpft. Aber in seinem Blick, in seinen lachenden Augen liegt alles, was die Leidenschaft fürs Segeln ausmacht. Sein Blick sagt: „Ich habe da draußen gesehen, was noch keiner sah.“




Anmerkung:
Ich habe nicht geprüft, ob und wie diese Titel lieferbar sind. Sollten Sie das wünschen, werde ich in meiner Texte zur Bequemlichkeit aller Links einbauen, wo die Bücher erhältlich sind. Gerne mache ich das und bitte Sie um kurze Mitteilung an mich, wenn Sie als Leser das möchten.
For Tabarly: Special Thanks to Katja.




Michael wird 51 Jahre alt

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Fast schon reif fürs Altersheim

“Und wie fühlst Du Dich Micha?“ Jürgen ruft mal wieder vom Auto aus an. „Ja. Jürgen, schon dass Du an meinen Geburtstag denkst. Wie fühle ich mich? Scheiße.“ „Siehste Michael. Haben wir ja schon mal drüber gesprochen. Altwerden ist Scheiße. Das ganze Gedöns mit dem weise werden und junge Frauen mögen gestandene Männer mit grau melierten Haaren ist doch nur Humbuck.“ Jürgen gehört auch schon dazu, zu den erfahrenen Männern. „Zumindest geniest man jeden Tag in seinem Leben. Es könnte ja der letzte sein.“

Wir fahren auf die Ochseninseln. Der Weg allein ist schon eisig. Grade mal knapp vier Grad. Immer schon habe ich all die Menschen beneidet, die im Sommer Geburtstag haben, die in der Wärme feiern können. Alle frieren. Auch das Wasser der Förde geht nun stetig Richtung Gefriergrenze, aber die wird heute nicht zufrieren. Julian und ich haben gestern zwei Heizkörper in der MARLIN ausgetauscht, die von innen verrostet waren. Den Nachmittag verbringen wir mit der Entlüftung des System. Zu aller Freude. „Na ja. Ohne Heizung gar keine Freude“, sag ich nur. Die Trauerfeier beginnt um sechs im kleinen Kreise der Familie. Rüdiger, Partner von Olli, die Hausherren auf der Insel lassen uns Schwenkgrill und Restaurant mit Ofen nutzen. Es gibt Fleisch, gute kräftige Steaks, so wie damals in Südafrika. Damals eben.

Die Grill- und Segelsaison für Hartgesottenen ist damit eröffnet. Wer mal auf der MARLIN mitsegeln will, schaut hier. Schnuppersegeln 30.1.-1.2.2015

Doppelt an Bord

Gestern war ich nun nach knapp 5 Wochen auf meinem Boot. Ich hatte es fast fluchtartig ausräumen und verlassen müssen, da ich einen Miettransporter gebraucht habe um alles Gerödel von Bord zu schaffen. Mein Boot an Land auf dem Lagerbock sehend, fiel mir zunächst das letzte fürchterliche Winterlager in Großenbrode ein, in dem ich fast ununterbrochen am Boot unter der Plane gearbeitet habe um die Schäden am Sandwichlaminat des Decks zu reparieren. Doch als ich dann über die Leiter an Bord kam, drehte sich die Zeit ruckartig zurück und ich fühlte mich wieder wie mitten in meiner Reise. 

Jede Bewegung, jedes Festhalten, das genaue Kopfeinziehen beim Gang unter Deck, ja generell das Gefühl für den begrenzten Raum sind im Muskelgedächtnis noch so exakt gespeichert, das ich ich mich mit verbundenen Augen an Bord bewegen könnte ohne irgendwo anzustossen. So als wäre das Schiff ein Teil von mir geworden; bot es mir doch 160 Tage meinen, wenn auch beengten, Lebensraum.

Die Kaffeekanne stand noch herum, ein paar Konservendosen und Wasserflaschen sowie einige Bücher in den Schwalbennestern;als wäre ich nocn unterwegs. Ich nahm mir erst einmal einen Moment Zeit um meine Gefühle zu verarbeiten. Es war als gäbe es mich zweimal: Einmal der Reisende in seinem Boot, der ausser seinen paar Quadratmetern Raum nichts zum Glück braucht, immer weiterzieht und nach jedem Anlegen den Rest des Tages geniesst ohne auf die Uhr zu schauen. Aber gleichzeitig war ich auch der Angekommene mit seinem festen Wohnsitz, umgeben von Frau und Freunden. Mit neuen Plänen, Ideen und irgendwie ständig zuwenig Zeit um diese alle zu realisieren. Ich hätte schwören können, in diesem Augenblick kurz doppelt an Bord gewesen zu sein. Ein verrückter Augenblick!
Ich weiss nicht, ob es je gelingen kann und wird, beide Personen wieder in mir zu vereinen… 

Guido Dwersteg „Einhand um den Atlantik“ – Trailer

Mit dem Download Bundle „Einhand über den Atlantik“ hat Guido so etwas wie einen „segel-filme Hit“ gelandet. In drei Filmen dokumentiert er höchst unterhaltend und informativ seinen Weg in die Karibik.

Anfangs war eigentlich „nur“ die Atlantiküberquerung geplant. Letztendlich wurde es dann eine Atlantikrunde und erst vor wenigen Monaten ist er auf seiner „Carpe Diem“ über die Azoren nach Hause gesegelt. Erfreulicherweise hat er auch die Rückfahrt filmisch dokumentiert und in der ihm eigenen Art lässt er uns auch am „Rolling home“ teilhaben.

Die komplette Dokumentation „Einhand um den Atlantik“ umfasst 6 Filme über den Törn sowie 5 Filme zu den Themen „Technik & Ausrüstung auf der Carpe Diem“, „Die Route der Carpe Diem“, „Guido & Carpe in der Karibik“, “Über die Biskaya” und “Durch den Englischen Kanal nach Hause” als Bonusmaterial.

Und für all diejenigen, die den ersten Teil „Einhand über den Atlantik“ bereits erworben haben, gibt es natürlich auch nur Guidos „Rolling home“ als Download Bundle. Es umfasst 3 Filme sowie die beiden Extrafilme “Über die Biskaya” und “Durch den Englischen Kanal nach Hause”.

 

Bom Dia, Portugal!

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Liebe Leser,

die vergangene Woche konnten wir eine Menge Meilen machen. Es war zwar nochmal ein harter Kampf am Cabo Vilano, bis wir die Nordwestecke Spaniens gerundet hatten – aber danach ging es mit jeden neuen Segeltag ein Stück weiter nach Süden. Süüüüüüden!

Eigentlich wollten wir die 85 Seemeilen von La Coruña bis nach Muros in einem Stück abreissen, aber das Gestampfe gegen Wind und Wellen hat uns so müde und mürbe gemacht, dass wir noch einen Zwischenstopp im kleinen Hafen Camariñas eingelegt haben, nach etwa 50 Seemeilen. Als wir dort gegen 22 Uhr angekommen sind, waren im Ort schon fast alle Lichter aus. Nur im Clubhaus des Yachtclubs brannte noch Licht. Ein paar Spanier saßen auf der Veranda und tranken einige Biere. Unter ihnen der Hafenmeister, dessen Feierabend eigentlich schon lange eingeläutet war. Trotzdem kam er gleich im Nieselregen über die Stege gesprintet, um unsere Leinen anzunehmen. Als Cati ihn dann nach dem Papierkram fragte (der in Spanien für gewöhnlich sehr umfangreich ist), winkte er ab. “Ihr wollt doch morgen früh weiter. Da lohnt das nicht. Kommt auf dem Rückweg nach Deutschland nochmal länger ran … dann passt das” – und schon war er verschwunden. Wir durften also eine Nacht kostenlos liegen.

Am nächsten Tag sind wir dann bei sehr leichten Winden die übrigen 36 Seemeilen bis nach Muros motort. Ein kleiner Fischerort am Fjordartigen Einschnitt Ría de Muros e Noia. Vermutlich hätten wir dort gar nicht hingefunden, wenn dort nicht die Hamburger Yacht “Lilly-Marie” mit Thomas, Jola und ihrer Tochter Lilly-Marie gelegen hätte. Die drei sind ebenfalls sehr spät im Jahr gestartet und waren bis jetzt immer genau eine Tagesreise vor uns. Nie hat es geklappt, dass wir zusammen in einem Yachthafen liegen. Um die drei kennenzulernen haben wir aber vor vier Wochen von Viveiro aus einen Ausflug nach La Coruña gemacht.

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Als wir La Coruña dann auf eigenem Kiel erreicht haben, waren sie gerade zwei Tage zuvor weitergesegelt und wir haben ihren Liegeplatz gehütet. Nun endlich gelang es, “Maverick” und “Lilly Marie” mal nebeneinander liegen zu haben. Am späteren Nachmittag ist dann auch noch die französische Familie auf dem Katamaran “Kalao” eingelaufen, die sowohl uns als auch den “Lilly Marie”s in La Coruña gegenüber gelegen hat. Auch Laurent ist mit seiner Frau und den beiden kleinen Töchtern auf dem Weg nach Süden. Die Wiedersehensfreude war groß – wir haben bis in den frühen Morgen zusammengesessen, Vino Tinto getrunken und über das Leben, die Segelei und weitere Törnziele geplaudert. Die Ziele waren überraschend dieselben – und so war kurzerhand eine Flottille gebildet.

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Zwei Tage später sind wir dann mit allen drei Schiffen gen Süden aufgebrochen. Endlich waren die Wind- und Wetterbedingungen einmal wirklich perfekt. Nordwind der Stärke drei, Sonne, 18 Grad. Herrliches Segeln. Zum ersten Mal haben wir unseren Gennaker auspacken können und “Maverick” ist so sportlich gesegelt, wie vermutlich in ihrem ganzen Leben noch nicht. Der längere Mast, den wir installiert haben (gebraucht von einer Bavaria 34 übernommen) verlangt zwar frühes Reffen – aber bei solchen Segelbedingungen bekommt das Boot ein ganz neues Segelpotenzial. Zickzack durch die vorgelagerten Inseln hindurch, vor dem Wind kreuzend. Eine Regatta, die einen Mordsspaß bereitet hat.

Natürlich hat der Kat am Ende gewonnen. Gestern sollte es eine Revanche geben, aber der Wind schlief ein und wir mussten die 36 Seemeilen über die spanisch-portugiesische Granze bis nach Viana do Castelo mit arabischen Winden – aus dem Dieseltank – zurücklegen. Heute ist hier wieder viel Wind angesagt. Draußen soll es mit bis zu sieben Beaufort wehen und bis Samstag sind 4,5 Meter hohe Wellen angesagt. Das wollen wir lieber noch abwarten und dann vielleicht Sonntag weiter in Richtung Porto.

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Die Wartezeit ist aber keine vertane Zeit. Die Stadt ist wunderschön und typisch portugiesisch. Morgen werden wir mit allen drei Crews (9 Personen!) an Bord der “Maverick” in meinen Geburtstag hinein feiern. Am Samstag werde ich 29 Jahre alt …

Mit der Crew der “Lilly-Marie” und der “Kalao” unternehmen wir inzwischen jeden Tag etwas. Von Erkundungstouren durch den Ort bis hin zum gemeinsamen Abendessen. Dabei lernen wir neue, interessante Speisen kennen. Auf dem Weg nach Baiona hat Laurent einen Bonito gefangen, den es am Abend als Sushi gab. Das rohe Fleisch schmeckte mir hervorragend, Cati eher weniger. Dafür haben ihr die Miesmuscheln als Beilage geschmeckt, mit denen ich nicht so recht warm geworden bin. Am Abend vorher gab es sogar “Pulpo”, Tintenfisch, den es in Galizen an jeder Ecke gibt. Sehr lecker – und sehr spannend, Laurent beim Kochen zuzusehen.

Drei Yachten, die einfach die letzten im Jahr zu sein scheinen, die nach Süden wollen. Zudem eine extrem lustige Konstellation: Zwei deutsche, eine französische Crew in Spanien bzw. Portugal. Die Grundsprache ist englisch, das Laurent wirklich perfekt beherrscht. Cati ist fast permanent von den drei Mädels umgarnt und wird so beim Spielen und Malen mit ihnen an ihre alten französisch-Vokabeln erinnert. Wir haben eine Menge Spaß und scheinen wirklich endlich im Langfahrtseglerleben angekommen zu sein.

Johannes

 

Was kostet die Welt?


Ich wurde gerade gefragt, was mich die sechsmonatige Reise gekostet hat. Ich hatte mir am Anfang ein Budget von €25.- pro Tag festgesetzt, basierend auf Berichten anderer Reisender in Schweden. Ich wollte schon noch flexibel bleiben, es erschien mir aber sinnvoll mir zunächst ein Budget zu setzen um nicht bereits nach 3 Monaten ohne Geld dazustehen. Am Ende ist dann daraus ein Tagesbudget von €30.- geworden. Die Liegegebühren in Schweden lagen häufig bereits bei rund €25.-, das ließ dann wenig Luft in meinem €25.- Budget J Andererseits war auf dem Hinweg im Mai/Juni oft noch kein Hafenmeister vor Ort, die Buchten und Schären waren kostenlos und die Häfen in Dänemark waren in der Nachsaison deutlich günstiger. 3 Nächte vor Anker spielten mir dann bei dem 30€ Budget gleich 90€ in die Kasse für den nächsten Hafen inklusive Einkauf. Wenn möglich suchte ich einen Markt der Lidl auch in Schweden vorhandenen Lidl Kette auf und stopfte das Boot mit Lebensmitteln voll. Der Einkauf in den „normalen“ schwedischen Supermärkten der Sorte „ICA“ war dagegen recht kostspielig. Generell hatte das Essen auf meiner Reise auch nicht so einen großen Stellenwert. Das lag auch daran das ich meistens alleine war und selber kochen musste. Es gab sehr viel Gemüse, Obst, Fisch und Nudeln, und das lag auch preislich stets im Rahmen. Das Fleischessen gewöhne ich mir sowieso gerade ab. In den Supermärkten gab es eigentlich nur Familiengrößen und Steaks gab es meist erst ab Portionen von einem Kilo, für mich unbrauchbar. Nachdem ich dann ein Gefühl für die Kosten bekommen hatte, habe ich dann auch nicht mehr mitgerechnet, und am Ende passte alles zusammen. 160 Reisetage mal €30.- ergaben dann Gesamtkosten von €4.800.- für die Reise inklusive Diesel und zwei Reparaturen am Motor. Ausgenommen waren hier nur die Kosten für den Göta- und Trollhättekanal, die noch einmal bei rund €500.- lagen. Gegenrechnen kann man die Kosten für einen Sommerliegeplatz, den ich in diesem Jahr nicht benötigt habe.

Aus Fehlern lernen (Folge 2)

Das Gelcoat am Rumpf hat zwei Macken aus missglückten Anlegemanövern und das Ruder eine tiefe Schramme einer Ankerkette einer Mooringboje abbekommen. Eine bei 101 angelaufenen Häfen und Buchten sowie rund 65 Schleusen, meistens Einhand, ja noch übersichtliche Manöverbilanz.

 Welche Lektionen habe ich nun daraus gelernt? Im zweiten Beitrag zu dieser Reihe folgt ein weiteres Anlegemanöver.

Die tiefste Schramme am Rumpf hat mir ein unmarkiert herausragender Metallwinkel an einem Holzsteg eingebracht. Diesmal hatte ich hier mit der Backbordseite festgemacht. Und, da es beim Einlaufen gerade so schön passte, mit leichtem Rückenwind. Ich habe dann aufgestoppt und bin mit der Leine auf den Steg gesprungen. Es war wohl noch sehr wenig Restfahrt im Boot. Zusammen mit dem Rückenwind und der Tatsache das nur kleine Ringe statt Pollern vorhanden waren, verzögerte sich durch das Einfädeln der Leine das endgültige Aufstoppen etwas, so dass ich dann gut eine halbe Bootslänge weiter vorne lag als ursprünglich beabsichtigt und er Bugfender in eine Lücke geriet. Und hier ragte dann der fiese Winkel aus dem Steg und riss eine tiefe Schramme in das Boot. 
 

Was kann ich daraus lernen? Immer, wie es sich gehört, gegen Wind bzw. Strom anlegen. Erst hinüberspringen, wenn das Boot wirklich still liegt. Den Liegeplatz vorher noch genauer auf Fallen untersuchen. Generell hatte ich mir zur Ende der Reise angewöhnt recht viel Zeit auf die Wahl des Liegeplatzes zu verwenden und dabei auch das vorhergesagte Wetter mit einzurechnen. Teils fuhr ich die Häfen erst einmal langsam ab und bedachte folgende Faktoren: Schutz vor Wind und Welle je nach Vorhersage, Anlegemöglichkeiten einhand, Entfernung zum Land, Stromanschluss. Danach bereitete ich dann alles entsprechend vor und fuhr das Manöver  in aller Ruhe. Diese Methode hat sich für mich sehr bewährt!!





Aus Fehlern lernen (Folge 1)


Eine meiner größten Sorgen in den Schären waren die knapp unter Wasser liegenden Steine. Einhand habe ich aus dem Cockpit ja kaum eine Chance diese rechtzeitig zu sehen und zu reagieren. Ich hatte sogar einmal darüber nachgedacht eine GoPro Kamera am Bugkorb zu montieren und für eine Echtzeitansicht über WLAN mit meinem Tablet zu verbinden. Im Nachhinein kann ich nun sagen, dass diese Konstruktion nicht nötig war. Man muss schon gewaltig aufpassen, aber mit entsprechender Vorsicht ist alles alleine machbar. Nach dem Kranen meines Bootes kann ich nun sagen, dass die wenigen Grundberührungen die ich hatte, keine weiteren Schäden hinterlassen haben. Das Gelcoat am Rumpf hat zwei Macken aus missglückten Anlegemanövern und das Ruder eine tiefe Schramme einer Ankerkette einer Mooringboje abbekommen. Eine bei 101 angelaufenen Häfen und Buchten sowie rund 65 Schleusen, meistens Einhand, ja noch übersichtliche Manöverbilanz.
Welche Lektionen habe ich nun daraus gelernt? In diesem ersten Beitrag zu dieser Reihe fange ich einmal mit einem Anlegemanöver an…
Ich wollte an der Insel Kyrkogardsön im Stockholmer Schärengarten festmachen. Alle Plätze waren bereits belegt bis auf eine freie Stelle an einem Steg mit wenig Wassertiefe. Wenig Wassertiefe fordert immer langsame und vorsichtige Fahrt.
 
Ich wollte also steuerbord längsseits an den Steg gehen. Zu dem böigen Seitenwind addierte sich überraschend viel Strom. Backbord lag bereits eine teure große Motoryacht an einer Heckboje. Ich ging also vorsichtig an den Steg und merkte, dass ich durch den Strom nach Backbord gegen die Yacht abtreibe. Eigentlich kein Problem. Üblicherweise fahre ich dann erstmal wieder weg und mache einen neuen Anlauf mit dem nun vorhandenen Wissen um Strom, Tiefe und Wind. Zu dieser Zeit war meine Frau an Bord und auf dem Vorschiff und ließ sich von einem zur Hilfe kommenden Schweden auf dem Steg dazu überreden ihm die Vorleine zu geben. Die wickelte er dann auch direkt als Vorspring um einen Poller während das Heck weiter herumschwang. Ich rief ihm zu die Leine bitte wieder zu lösen, da ich einen neuen Anlauf machen möchte. Die Antwort: „NEIN!!“ Ich sollte nun in die Spring eindampfen. Generell ja OK, nur brauche ich dann auch entsprechend hängende Fender ganz vorne am Bug. Da hing aber Nichts! Ganz kurzes Hin- und Her, doch er „bestand“ auf dem Manöver! Mittlerweile musste ich reagieren denn mein Heck war schon fast ganz herum an der hochglanzpolierten Yacht. Also bei mittlerweile ca. 70° zum Steg legte ich Ruder hart Backbord und gab Vorwärts. Wie vorhersehbar machte der Rumpf knirschend den Kontakt zum Holzsteg und ich musste weiter eindampfen bis mein Heck aus der Kollisionszone war. Das tat weh. Ich habe dann schnell eine Achterleine hinübergeworfen damit der „nette“ Helfer mich heranziehen konnte. Er war dann auch ganz stolz auf seinen Tipp. „So machen wir Motorbootfahrer das!!“ Ich bedankte mich höflich, mit schiefem Lächeln.
Was kann ich daraus lernen? Schwierig…Noch vehementer auf dem Lösen der Leine an Land bestehen? Die Leine einfach selbst am Vorschiff lösen (lassen)? So oder so wäre es zeitlich knapp geworden. Sich abgefendert gegen die Yacht treiben zu lassen? Dann wäre ich nur sehr schwer dort wieder freigekommen…
Ideal wäre es wohl gewesen zunächst einmal Wind und Strom in sicherer Distanz zu bestimmen um dann entsprechend vorzuhalten. Auf jeden Fall hatte ich danach bei jedem längsseits Anlegen meinen dicken Kugelfender ganz vorne ausgebracht um auf der sicheren Seite zu sein.

Reden wir über: Der Segler und das Klo. Oder: Vom Nutzen und Nachteil des Fäkalientanks für das tägliche Leben.

Der zurückliegende, am 19. November unter kaum vernehmlichen medialen Echo begangene Welt-Toillettentag – jawoll, so heißt der ganz offiziell! – bietet uns Anlaß und Gelegenheit, auf diesen Seiten mal ein Streiflicht auf ein täglich drängendes Thema zu werfen: Den Segler und sein Klo.
Betrachtet man das Verhältnis des Seglers zu seinem Klo aus historischem Blickwinkel, dann war, wie so oft, früher alles besser. Früher hing man halt einfach den Hintern über die Bordwand. Und schon war das kleine oder große Geschäft erledigt. Unter Männern geht das gut. Man sieht das sehr schön in einer kleinen Sequenz des immer wieder sehenswerten Films MASTER AND COMMANDER: Eine Teerjacke hockt im dichten Schneefall mit heruntergelassenen Hosen vorne im Bugkorb. Jawoll. So war das.
Problematischer war es mehr als 2.000 Jahre auf Galeeren: Die angeketteten Rudersklaven konnten ja nicht einfach wie im Klassenzimmer den Finger heben und sagen: „Ich muss mal!“ Das Geschäft wurde an Ort und Stelle erledigt, egal, wer drüber saß. Oder drunter. Gelebt, geschissen, gestorben wurde, wo man hockte. Schaurig. Schaurig vor allem auch für andere, wenn das Schiff tagelang im Hafen lag. Und in seiner eigenen Brühe von 300 Ruderern schwamm. Von venezianischen Galeerenkapitänen – die Venezianer hielten aus nicht nach vollziehbaren Gründen am längsten an diesem Schiffstyp fest – wird gesagt, dass sie immer mit Spazierstock unterwegs waren. Nicht weil sie lahm waren. Sondern weil im Knauf des Stocks geruchsintensiver Salmiak untergebracht war. Stank’s mal wieder auf dem Schiff zum Himmel, schnüffelte der Kapitän einfach am Salmiak. Weiterlesen auf Mare Più, wie die Venezianer an den Galeeren festhielten
Auf der im Hamburger Hafen liegenden RICKMER RICKMERS ist die Sache fortschrittlicher geregelt. Da gibts im Bug, gleich neben dem Kabelgatt, ein veritables Plumpsklo. Man setzt sich drauf, und eine zugige Regenrinne leitet alles nach draussen. Wie auf einer Almhütte. Das war Fortschritt. Im Film DAS BOOT wird in einer kleinen Szene der Kriegsberichter, gespielt von Herbert Grönemeyer – das waren noch Filme!! – mit den sanitären Einrichtungen des U-Boots Typ 7C vertraut gemacht. Zwei Toiletten. Für 67 Mann Besatzungen. Die eine hängt voll mit Schinken, Würsten, Salami. Was der Bootsmann im Film mit launiger Schnautze kommentiert: „Mehr zum Fressen und weniger Platz zum Scheissen – des is‘ aa a Logik!“
Jedenfalls blieb das mit dem „einfach nach Draußen leiten“ lange Jahre letzter Schrei der Technik. Eigentlich bis in unsere Zeit. Ich erinnere mich an meinen ersten Segeltörn in der südlichen Türkei, Ende der 90er. Da lagen wir, drei Segelyachten, friedlich in der Gemiler Reede, einem wunderschönen Ort (über den ich nächste Woche aus gewichtigem Anlaß berichten werde. Bitte oben rechts registrieren, wenn Sie’s nicht verpassen wollen!). 3 Segelyachten in 1 Bucht mit je 4-5 Menschen: kein Problem. Man informierte seine Mitsegler an Bord mit dem dezenten Hinweis, doch die nächsten 10 Minuten nicht ins Wasser gehen. Und das drängende Problem war gelöst. Die Ringelbrassen, die immer unter den Booten stehen und darauf warten, was von oben runterfällt, die wir deshalb „Kackbrassen“ tauften: sie erledigten zuverlässig „den Rest“.
Die Probleme begannen, als der Wohlstand in die Bucht kam. Genauer gesagt: Die Gülets mit den ferienfrohen Urlaubern aus Marmaris, aus Fethiye, aus Kas. Kam so ein Gület mit 60, 70 Oberkörper-geölten Urlaubern in die Bucht und legte sich neben uns: dann konnte man für den Rest des Tages das Schwimmen in der Bucht vergessen. Soviele „Kackbrassen“ konnte es in der Bucht gar nicht geben. Es war zuviel für sie. Es war zuviel für uns.
Die Türkei hat dann aber noch Ende der 90er erkannt, dass das Problem weniger die ferienfrohen Urlauber, sondern die eigenen Gülets waren. Und hat sich Ende der 90er die strengsten Umweltregeln zum Schutz der eigenen Gewässer verpasst, die ich kenne:
Das Einleiten von Fäkalien in Gewässer ist streng verboten. Und wird besonders im Hafen mit sehr hohen Geldstrafen belegt.
Jeder, der dort Segelt, hat einen Fäkalientank an Bord. Wenn nicht: Geldstrafe.
Jeder, der dort Segelt, hat eine blaue MAVI-Card. Die kostet 25 Euro. Und auf dem Computerchip wird penibel kontrolliert, wann man zum letzten Mal ordentlich im Hafen abgepumpt hat. Hat man keine Blaue Card: Geldstrafe.
Zugegeben: drastisch. Und streng. Gelegentlich drakonisch. Es hat aber den unbestreitbaren Vorteil, dass man selbst in vollen Ankerbuchten sorglos zwischen den Schiffen herumschwimmen kann. Das Wasser ist kristallklar. Man muß als Skipper seine Crew in einer vollen Bucht morgens nach dem Aufstehen nicht mehr warnen: „Es ist halb neun. Ich würd‘ jetzt nicht ins Wasser gehen…“
Und weil mir trotz aller Gängelei die Vorteile einleuchteten, habe ich mir auf LEVJE gleich zu Beginn meiner Zeit in der Türkei einen Fäkalientank einbauen lassen. Wie schon öfter, haben mich die Türken beeindruckt. Das da oben sind Dennis und Muhsin. Muhsin war lange, lange Jahre Techniker bei einem Vercharterer, er hat sich Anfang September als Bootstechniker mit Dennis selbständig gemacht. Als ich ihn wegen eines ersten Besichtigungstermins auf LEVJE anrief, war er sofort zur Stelle. Schaute sich LEVJE gründlich an. Sagte mir, wie er den Tank einbauen würde. Und wo.
10 Minuten später stand ein Tankbauer auf der Pier. Vermaß den von Muhsin angegebenen Platz im Schrank. Und baute mir innerhalb eines Tages einen eigens für mich angefertigten Tank aus 10mm starken Kunststoffplatten.
 

 

Der sieht aus wie ein schwarzer Tresor. Als ich etwas nörgelig auf Edelstahl bestehen wollte, warnte mich Muhsin vor undichten Nähten. Bei mir traf er damit ins Schwarze, denn ich habe zwei mal undichte Edelstahl-Tanks erlebt.
 
 
Jetzt thront der Fäkalientank im passgenau in LEVJE’s Schrank. Es war innerhalb eines Tages erledigt. Es war weit günstiger als das Angebot eines deutschen Anbieters nur für das Material. Es war schrecklich zu sehen, wie Muhsin zwei Löcher durch LEVJE’s Bordwand bohren musste. Eins für die Lüftung. Eins für die Absaugung.
 
                                            Weiterlesen: Was kostet eigentlich 5 Monate Segeln im Mittelmeer
 

 

Und wenn jetzt Welt-Toilettentag ist, der uns daran erinnern soll, dass die Trennung von Fäkalien und sauberem Wasser keineswegs überall Standard ist, dann denke ich mir dreierlei:
 
Wie fortschrittlich doch die Türkei ist. Mit wieviel Energie dort in nur zehn Jahren eine Infrastruktur zur effizienten Reinhaltung der Küstengewässer aufgebaut wurde.
Wie bräsig auch bei diesem Thema die EU-Länder mal wieder sind.
Wie schön es ist, morgens ohne Bedenken in jeder Bucht ins Wasser steigen zu können.
 

Eigentlich schon ganz gut. So ein Welt-Toilettentag.

 
    Levje an Ihrem aktuellen Standort: In Finke in der Südtürkei.




 
 
 

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ADAC-Skipper profitieren beim Chartern von Vergünstigungen.

Die ADAC Plattform bietet einen schnellen Marktüberblick und umfassende Preistransparenz. Gesucht werden kann beispielsweise nach dem Revier, Buchungszeitraum sowie der Dauer der Anmietung. Die Suchergebnisse können anschließend noch nach Preis, Ausrüstungsmerkmalen und Ausstattung verfeinert werden.. Die Abwicklung der Buchungen wird von etablierten Yachtcharteragenturen übernommen.

Die ADAC Sportschifffahrt möchte mit dem Online-Portal und dem Partner CharterCheck für mehr Markttransparenz sorgen und Wassersportlern die Törnplanung erleichtern. Darüber hinaus erhalten ADAC Mitglieder bei der Buchung über die ADAC Yachtcharter-Suche einen Dauerrabatt von 5 Prozent auf den Online-Listenpreis. Außerdem profitieren ADAC-Skipper ständig von Frühbucher-, Last-Minute-Rabatten und Sonderangeboten. Im Online-Portal des ADAC ist unter www.adac.de/yachtcharter.