Monatsarchive: August 2013

Servicethema: Dieselpest und Wasser im Benzin

Sicherheit auf dem Wasser ist für jeden Skipper oberstes Gebot. Oft sind es jedoch Kleinigkeiten, die später große Wirkung zeigen. In letzter Zeit stellte SeaHelp, der Pannendienst in Ostsee, Adria sowie um die Balearen und Süditalien, fest, dass Schwierigkeiten mit dem Treibstoff im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren vermehrt die Ursache für Rettungseinsätze waren.

Das Tückische daran: meistens erwischt es die Skipper, wenn sie den schützenden Hafen längst verlassen haben. Der Motor fällt aus, das Schiff wird zu einem manövrierunfähigen Spielball der Wellen.

Seahelp TankBei der Ursachensuche wurden die SeaHelp-Experten schnell fündig: Der steigende Bioanteil in den Kraftstoffen fördert beim Diesel die Mikrobenbildung, beim Benzin die Alterung. Was für permanent genutzte Fahrzeuge wie PKW oder LKW kaum ins Gewicht fällt, kann bei überwiegend saisonal betriebenen Booten schnell zu Ausfällen und Motorschäden führen.

Doch Eigner können vorbeugen: Sicherheit in Form von Additiven gibt es bereits ab 1,5 Cent pro Liter Dieselkraftstoff. Ein Betrag, der gut investiert ist. Alles rund um das Thema Kraftstoffe und deren Schutz erfahren Sie im Service-Special auf der SeaHelp-Homepage.

INTERBOOT 2013: Auftakt der deutschen Bootsmessen

Für Wassersportneulinge, aber auch für erfahrene Skipper ist die Vielfalt des Angebotes auf Wassersportmessen oft verwirrend. Vor und nach dem Kauf eines Bootes muss auf Vieles geachtet werden. Deshalb ist die Crew der ADAC Sportschifffahrt auf den wichtigsten Wassersportmessen in Deutschland vertreten und informiert Sie zu allen Fragen im Bereich Wassersport. Den Auftakt bildet die INTERBOOT 2013.

Die internationale Wassersport-Ausstellung zeigt vom 21. bis zum 29. September 2013 Neuheiten und Branchentrends. Ein vielseitiges Rahmenprogramm animiert zum Wassersport. Mehr als 150 Test- und Showboote liegen im INTERBOOT-Hafen.

In Halle A1 Stand 325 ist der ADAC Württemberg mit der ADAC Sportschifffahrt als kompetentem Ansprechpartner für Wassersportbegeisterte vertreten.

Interboot Friedrichshafen

Foto: INTERBOOT Friedrichshafen

Verbilligte Eintrittskarten für Clubmitglieder 
ADAC Mitglieder sparen beim Besuch der Messe. Sie erhalten das Messe-Ticket gegen Vorlage der Clubkarte an der Tageskasse für 8 statt 10 Euro.

Wasser, Segel und Motoren spielen in Friedrichshafen die Hauptrolle: Den Wassersport mit all seinen Facetten zeigt die INTERBOOT in acht Messehallen, im INTERBOOT-Hafen und am Messe-See. Abgerundet wird das umfangreiche Angebot an Booten und Zubehör durch ein ereignisreiches Rahmen- und Vortragsprogramm. Rund 500 Aussteller sind zur 52. Auflage der INTERBOOT an Bord und präsentieren die Neuheiten und Branchentrends der nächsten Saison.

Öffnungszeiten und Preise

  • Samstag, 21. September bis Sonntag, 29. September, täglich von 10 bis 18 Uhr; Messehafen täglich bis 19 Uhr
  • Kostenlose Bus-Shuttles bringen die Besucher vom Flughafen, Bahnhof, Fährhafen, Messe-Hafen und den Parkplätzen zur Messe und zurück
  • Tageskarte: 10 Euro, für Clubmitglieder 8 EUR
  •  Kinder 6-14 Jahre/Schulklassen, je Schüler 5 EUR
  • Familienkarte  (Eltern mit allen Kindern von 6 – 14 Jahre) 25 EUR
  • Kinder unter 6 Jahren kostenfrei
  • offizielle Besucherparkplätze 4 EUR

 

Weitere Infos unter: www.interboot.de

DesTopNews 2013-34

breaking news

Photograph by: Justin Sullivan, Getty Images

„Yep. Broken. Wing control. America’s Cup. Guidos. Race 3. Nice. But, then to add insult to injury, the next race was cancelled because the wind was over 19.4 knots. Holy christ, maybe they should lower the maximum wind speed to about 8 true, cancel all the races and forget this thing ever happened…
Oh, and remember when the Kiwis had an “electrics” issue in their DNF the other day? The problem? We hear they plain forgot to charge their batteries the night before. D’oh!“

http://sailinganarchy.com

SeaHelp-Einsatz vor Losinj: Schwerverletzte gerettet

Für einen kroatischen Skipper und zwei Familien an Bord eines 11 Meter langen Motorseglers sollte es ein gemütlicher Bootsausflug von Mali Losinj nach Rijeka werden. Doch der Skipper überschätze die Seetüchtigkeit seines Schiffes wie auch seine eigenen, seemännischen Fähigkeiten und unterschätzte gleichzeitig die tückische Bora, die mit 30 bis 40 Knoten blies. In Folge strandete das Schiff auf den Klippen vor Losinj und sank. Eine schwerverletzte Mitfahrerin musste von SeaHelp, dem Pannendienst der Adria, geborgen werden.

Arzt und SeaHelp-Mitarbeiter können die Schwerverletzte sicher an Land bringen.

Arzt und SeaHelp-Mitarbeiter können die Schwerverletzte sicher an Land bringen.

Eine Verkettung unglücklicher Zufälle, aber vor allem leichtsinniges Verhalten führten zur Havarie: Die starke Bora erwischte den in die Jahre gekommenen Motorsegler, als er um die Nordspitze von Losinj fuhr und sich nicht mehr im Schutz des Gebirges befand. Dazu versagte der Schiffsdiesel aus bisher ungeklärten Gründen seinen Dienst. Unbeeindruckt montierte der Skipper einen 6 bis 8 PS starken Außenborder am Heck und setzte seine Fahrt fort. Eine Welle zerstörte auch den zweiten, unterdimensionierten Außenborder. Der führerlose Motorsegler traf mit so heftiger Wucht auf die Steine, dass der Mast brach und die Passagierin dabei schwer an Kopf, Rippen und Beinen verletzte. Dem Rest der Crew gelang es  gerade noch, sich verletzt an die Felsküste zu retten.

SAR Rijeka entsandte umgehend das in Mali Losinj stationierte SeaHelp-Einsatzboot zum Havarieort. Die Bergung der Schwerverletzten gestaltete sich in der niedrigen, durch die Bora aufgepeitschten See so schwierig, dass SeaHelp-Stützpunktleiter und Notarzt zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen mussten: Mit einer Trage schwammen sie kurzerhand zu der Verletzten, stabilisierten Sie und brachten sie an Bord des SeaHelp-Bootes, das sie dann nach Osor transportierte. Trotz der zum Teil lebensgefährlichen Verletzungen hat sich der Zustand des Opfers mittlerweile verebessert. Gegen den Skipper ermittelt die kroatische Polizei.

Im Zusammenhand mit dem Einsatz vor Losinj weist SeaHelp darauf hin, die Windverhältnisse in der Adriaregion nicht zu unterschätzen. Registrierte Mitglieder erhalten von SeaHelp Wetterwarnungen per SMS, damit derartige Unfälle künftig der Vergangenheit angehören. Mehr zum Thema Wetterwarnung erfährt man auf der SeaHelp-Homepage.

Ostsee in Flammen

Am Freitag, den 30. August, wird der Himmel über der Lübecker Bucht bei Feuerwerksformationen und stimmungsvoller Musik in Flammen aufgehen. In und um das Ostseeheilbad Grömitz stehen dann zunächst die Kinder im Mittelpunkt: Bis zum Abend sorgt ein Spielfest für Abwechslung. Ab 19 Uhr beginnt dann auf dem Seebrückenvorplatz sowie der Uferstraße das musikalische Programm. Von dort aus hat man einen hervorragenden Blick auf das Feuerwerk, das um 22.45 Uhr beginnt.

Ostsee in Flammen

Ostsee in Flammen

So schön das Spektakel von Land aus zu beobachten sein wird,  Skipper wissen: der freie Blick vom Wasser ist unschlagbar. Besonders gut liegt der Yachthafen Grömitz. Gastlieger sind daher herzlich willkommen,  mit ihren Schiffen rauszufahren und das Feuerwerk von der Seeseite aus zu bestaunen.

Für die, die nicht mit eigenem Schiff anreisen, bietet die Reederei Böttcher Fahrten auf die Ostsee an. Außerdem veranstalten  zahlreiche Restaurants im Ort Ostsee in Flammen-Dinner oder -Buffets.

Zur Marina-Beschreibung mit Viedeo: Yachthafen Grömitz

 

 

Ostsee in Flammen

  • Freitag, 30. August 2013 – 18:00 Uhr bis 00:00 Uhr
  • Grömitz, Promenade, 23743 Grömitz

Kontakt

Tourismus-Service Grömitz
Kurpromenade 58
23743 Grömitz

http://www.groemitz.de

luscious friday

thx Bertil

boat of the day: "night and day"

Sechs JPK 10.10 unter den ersten elf !

Fastnet Race: Overall Results

For the first time in its 88 year history, the Rolex Fastnet Race has been won by a doublehanded crew. The father and son team of Pascal and Alexis Loison from Cherbourg, France on the JPK 10.10, Night and Day, arrived at 07:19:57 BST this morning making their elapsed time 3 days 18 hours 29 minutes and 57 seconds for the 611 mile race. Winning the overall IRC prize in the Rolex Fastnet Race means that Pascal Alexis Loisin will receive the Fastnet Challenge Cup as well as a Rolex Chronograph.

Fastnet Race: Maxi Finish

SV La Gitana – Michaela+Volker Kissling GER

Mahi Fisch KisslingVor Anker in Vanuatu – der Kampf mit einem Mahi Mahi
( … ) Seit 2008 haben wir keine dieser leckeren Goldmakrelen mehr gefangen. Seitdem waren wir auf Tunfisch, Stachelmakrele und Wahoo abonniert. Und nun heute wieder also Goldmakrele.
Jetzt ist natürlich das Jagdfieber geweckt. Kaum ist die bildschöne Goldmakrele mit einem Kehlschnitt sanft ins Jenseits befördert worden, gehen die Angeln wieder raus. Und dann haben wir noch nicht einmal Zeit, Beate und Detlev von der Kira über Funk von unserem Fang zu berichten. Noch bevor wir die Quatsche in die Hand nehmen können, geht es schon wieder los: Ssssssssssssssssss…, ssssssssssssssssss…, sssssssssssssss…, sssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss… WEITERLESEN

Blauwasser Schiffe

Deutschland FlaggeDIE SCHIFFE DER NATIONEN
Teil #1 DEUTSCHLAND
Nach einer allgemeinen Betrachtung über die Vorlieben der Nationen der für das Blauwassersegeln präferierte Schiffstypen, werden nun die Schiffe der Nationen im einzelnen untersucht, um zu erkennen, welche Schiffe, welche Baumaterialien in der Gunst der breiten Seglerschaft im Fokus des Interesses stehen.WEITERLESEN

Mittelmeer: DP07 sendet wieder auf Kurzwelle

Es gibt gute Neuigkeiten für Skipper: Der deutschsprachige Seewetterbericht für das westliche Mittelmeer und die Adria kann nach erfolgreicher Testphase im Juni und Juli weiterhin über Monaco Radio gesendet werden. Der Betrieb läuft zunächst bis Mitte Oktober, Verhandlungen über einen Dauerbetrieb 2014 stehen noch aus.

DP07 Seefunk sendet den Seewetterbericht täglich ab ca. 9.30 Uhr LT (07:30 UTC) über die Frequenzen von Monaco Radio auf 4363 kHz  und 8728 kHz. Die Ausstrahlung erfolgt simultan über beide Frequenzen und wird erst auf Englisch und Französisch, anschließend auf Deutsch gesendet.

DP07 Seefunk

DP07 Seefunk

Eine Live-Sendung oder Rückmeldungen über Funk sind derzeit noch nicht möglich, dafür können Skipper über E-Mail (info@dp07.com) ihre QSL- Reports abgeben. Im Gegenzug erhalten sie eine QSL-Confirmation Card.