Monatsarchive: April 2013

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hike man!

Trans-Ocean e.V. offener Brief an Andreas Huelsenberg

TOter-ZwergAPPELL AN DIE RESTVERNUNFT
Werter Herr Huelsenberg,
Sind Sie im Vorstand noch aktiv? Seit Februar 2012 kein Lebenszeichen, dem man entnehmen könnte, dass Sie den Verein noch aktiv mit gestalten! Der Vorstand als Ganzes scheint abgetaucht, verlautet nur hin und wieder eine Scheinwelt in den EDITORIALS – meist fernab der Vereins Realität! WEITERLESEN>

luscious friday

Sportbootführerscheine künftig auch beim ADAC

Der ADAC soll künftig Prüfungen für Sportbootführerscheine abnehmen und die Führerscheine ausstellen. Das Bundesverkehrsministerium möchte den ADAC als dritte Organisation neben dem Deutschen Seglerverband (DSV) und dem Deutschen Motoryachtverband (DMYV) dazu beauftragen.

Details der sogenannten Beleihung, etwa zur künftigen Zusammensetzung der Prüfungsausschüsse werden derzeit noch ausgearbeitet. Da eine Änderung der Sportbootführerscheinverordnungen unter Einbeziehung aller Beteiligten noch umgesetzt werden muss, ist der Praxisstart nicht vor der Wassersportsaison 2014 zu erwarten.

Durch die Beleihung des ADAC soll frischer Wind in das Sportbootführerscheinwesen kommen und damit konsequent die bereits erreichten Verbesserungen der letzten Jahre, z.B. bei der Praxisausrichtung der Prüfungsfragen weiter fortgesetzt werden. Das Ziel des Clubs ist die Steigerung der Attraktivität der Sportbootführerscheine und damit den sicheren Wassertourismus in Deutschland zu fördern. Für Einsteiger und damit auch für junge Leute soll der Zugang zum Wassersport interessanter werden! Nach den Vorstellungen des ADAC wird mittelfristig unter anderem der Führerschein aus Papier in eine Plastikkarte im Kreditkartenformat umgestellt und mit einer modular erweiterbaren Form dem Wunsch vieler Skipper entsprechen.

Insgesamt soll die Qualität der Prüfungen durch die Einbeziehung des ADAC langfristig gesichert werden. Der ADAC übernimmt damit mehr Verantwortung und unterstützt das BMVBS, Verbesserungen für den Verbraucher zu schaffen.

Im Oktober 2012 traten die neuen Führerscheinfreigrenzen in Kraft. Für den See- und Binnenbereich, mit Ausnahme des Rheins, wurde auf Bundesgewässern die Grenze, ab der ein Führerschein nötig ist, von 5 auf 15 PS angehoben und damit an die Standards in anderen europäischen Ländern angepasst. Zugleich wurde auch im Seebereich ein Mindestalter von 16 Jahren für führerscheinfreie Sportboote eingeführt. Diese Änderung wurde vom ADAC unterstützt, da sie aus Sicht des Clubs den Zugang zum Wassersport erleichtern. Allerdings hatte sich der ADAC von Anfang an für eine verbindliche Einweisung für Motorboot-Einsteiger ausgesprochen, die in Form von freiwilligen Angeboten zwischenzeitlich von der Branche aufgegriffen wurde.

Diese neue Führerscheinregelung wird vom ADAC durch verschiedene Aktionen begleitet. Aktuell können Besucher des Hafenfests Bergkamen vom 8. – 9. Juni 2013 das Ruder selbst in die Hand nehmen und kostenlos Probe fahren.

Seit über 100 Jahren fördert der ADAC die maritime Mobilität seiner Mitglieder im Wassersportbereich. Er vertritt die Interessen von den heute rund 2 Mio. Skippern und Bootsfahrern unter seinen 18,5 Mio. Mitgliedern.

Freitzeitkapitäne gesucht!

Das Hafenfest Bergkamen wartet vom 7. – 9. Juni 2013 mit einem ganz besonderen Angebot auf. Die Besucher haben die Möglichkeit den Bootssport im Rahmen kostenloser Probefahrten kennenzulernen, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen und auf dem Datteln-Hamm-Kanal erstmals „Seeluft“ zu schnuppern – ganz ohne Führerschein.

15 Boote stehen am Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 – 19.00 Uhr für die kostenlosen Testfahrten zur Verfügung. Einfach im Informationszelt am Gästesteg G der Marina Rünthe anmelden und los geht’s. Wie man es richtig macht, zeigen die Instruktoren vor Ort.

Ein einmaliges Erlebnis gemeinsam mit Familie oder Freunden, denn seit dieser Saison dürfen dank einer Neuregelung Boote bis 15 PS in Deutschland führerscheinfrei gefahren werden. Eine Motorisierung, die viel Fahrspaß verspricht und echtes Bootsfeeling aufkommen lässt. Zur Neuregelung finden Sie hier und in der Broschüre “Mit 15 PS ohne Führerschein. Die große Freiheit auf dem Wasser” PDF 1.828 KB mehr Informationen.

Der ADAC informiert Sie vor Ort gerne persönlich über den führerscheinfreien Einstieg in den Wassersport und die von uns empfohlenen Praxiseinweisungen. Alles rund um die Sportbootführerscheine und Funkzeugnisse erfahren Sie aus unserem Infoheft, das wir gerne zur kostenlosen Abholung für Sie bereithalten. Eine detaillierte Beratung erhalten Sie während des Hafenfestes auch direkt von den Profis der ADAC – Yachtschule Möhnesee*.

Unterstützt wird die Aktion durch den Bundesverband Wassersportwirtschaft in Kooperation mit der boot Düsseldorf, dem ADAC sowie Brunswick Marine (Mercury), Suzuki und Yamaha.

Das 15. Bergkamer Hafenfest bietet zahlreiche weitere Attraktionen: Etwa 30. 000 Fans von Wasser, Wassersport und maritimen Leckereien kommen voll auf ihre Kosten. Spannende Tauchsportvorführungen, am Samstagabend ein Musik-Höhenfeuerwerk, Modenschau, Hubschrauberrundflüge u.v.m. sind zu sehen.

Auch in diesem Jahr die Publikumsrenner “Drachenbootrennen”, “Hafenlauf”, “Flying Dutchman” und “Fischerstechen” durchgeführt.

Neben den sportlichen Wettbewerben, zahlreichen maritimen Ausstellern, viel Informationen und Lukullischem rund um das Thema Wasser sowie einem ansprechenden Bühnenprogramm bietet das Hafenfest auch viele Attraktionen für die kleinen Gäste. Mitmach-Theater, Quadro-Bungee-Jumping, Riesenrutsche “Piratenschiff” und zahlreiche andere Angebote bieten auch den Kleinen abwechslungsreiche Unterhaltung.

Weitere Informationen zum Hafenfest Bergkamen und seinen Angeboten für die Besucher unter www.bergkamen.info*. Alle Informationen zum Bootssport unter
www.entdecke-wassersport.de*.

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Trockenübung: Wir bestaunen unseren Parasailor

Ein Segelboot kann wohl kaum schöner aussehen, als mit einem Spinnaker vor dem Wind auf hoher See. Nun ist ja leider noch unser Motor kaputt, sodass wir nicht aus dem Hafen fahren können, doch wir sind so neugierig auf unseren brandneuen Parasailor von ISTEC, dass wir das Teil unbedingt schon mal auf dem Trockenen ausprobieren wollten. Außerdem waren unsere ersten (und bisher auch letzten) Spinnaker Erfahrungen derart traumatisch, dass wir vor dem richtigen Test einfach noch eine kleine Vorübung brauchten.

Das Spinnaker-Desaster

Wir befanden uns gerade auf der allerersten Etappe von den Salomonischen Inseln nach Papua Neu-Guinea. Nach dem wir endlich halbwegs unsere Selbststeuerungsanlage eingestellt hatten und ein klein wenig Langeweile auf dem Vorwindkurs aufkam, holte Benni den 35 Jahre alten Spinnaker aus dem Bootsinneren.
Ein wenig gewundert haben wir uns schon, dass da irgendwer das riesige Segel in so eine kleine Tüte gepfriemelt hatte. Also holten wir das Teil raus aus dem Schlauch und ab ging es aufs Vorschiff. Nach ein paar Minuten intensiver Diskussion hatten wir uns schließlich die Technik überlegt, die Schoten aufzuknoten und dann links und rechts ans Schothorn des Spinnakers zu befestigen – dass das Fall oben ran kommt, war ja klar. Mit dem Wind perfekt von hinten zogen wir unseren „roten Drachen“ dann voller Erwartungen hoch und wir konnten es kaum glauben – wir fuhren mit Spinnaker!
Bei genauerem Hinschauen verflog die gute Laune dann schnell wieder. Das Segel sollte sich wohl nicht zwischen Mast und Stag befinden. Also wieder runter damit und dann war es auch schon passiert: Der Drache schlug wild um sich, drehte sich mehrmals und befand sich nun in einer unlösbaren Umarmung mit dem Vorstag.
Nach zwei Stunden in der Mittagshitze hatte ich dank der guten Vorarbeit des Captains, das Stag aus dem Würgegriff des Spinnakers wieder befreit. „Sollen wir das noch mal ausprobieren?“ Na klar, wir kannten damals noch keinen Schmerz und schon raste das Fockfall wieder gen Masttopp. Doch nach ein paar Metern war schon wieder Schluss, das leichte Material verfing sich an irgendetwas spitzen und riss auf kompletter Länge auf.

Seit dem haben wir nie wieder einen Spinnaker benutzt

Wir packen das erste Mal unseren neuen Parasailor auf dem Steg der Marina da Gloria aus und bestaunen unser riesiges Logo

Der Wind kam zwar von vorne und wir waren noch fest vertäut, doch wir wollten unbedingt unser Logo auf dem Parasailor sehen. Los ging’s:
Mit dem bebilderten PDF-Handbuch neben uns, stellten wir die Segel-Tasche vor den Mast, ja schön auf die roten und grünen Markierungen für die richtige Positionierungen geachtet, Fockfall am Kopf des Bergeschlauchs befestigt und hoch damit!
Dann die Aufziehleine an einer Klampe belegt, den Easysnuffer hochgezogen und schon entfaltete sich das schöne Segel. Vorsichtshalber nur nicht zu weit, aber schon nach Kurzem erblickten wir da unsere segelnde Gitarre und waren überglücklich.
Jetzt können wir es kaum erwarten, den Parasailor endlich auf dem Wasser auszuprobieren, das Ding sah so aus, als wolle es unbedingt befreit werden und fliegen. Der Mechaniker soll sich beeilen, wir wollen raus!

Wir packen das erste Mal unseren neuen Parasailor auf dem Steg der Marina da Gloria aus und bestaunen unser riesiges Logo

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DesTopNews 2013-17

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