Archiv der Kategorie: News & Blogs

49er EM: Kiwis setzen unglaubliche Serie fort – Lutz/Beucke verpassen versöhnliches Ende

Tina Lutz Susann Beucke

Tina Lutz und Susann Beucke wollten die Medaille bei der EM in Barcelona im 49er FX. Es sah gut aus, aber nach einer verlorenen Olympia-Qualifikation ist ein Erfolg immer schwierig. Weiterlesen

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Fliegen lernen am Gardasee

Mach 2 Foilingversuch: YACHT-Redakteur Lars Bolle bei seinem ersten Flugversuch auf einem Mach 2

Das Wassersport-Center „Stickl Sportcamp“ bietet ab Mai spezielle Schnupperkurse im Foilen an – auch auf Wind- und Kitesurfboards

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RM 1270: kantig und schnell

RM 1270 im Test: Sperrholzyacht RM 1270 im Test

Die Sperrholzyacht RM 1270 ist eine Persönlichkeit in der Cruiser-Klasse – ihr markanter Auftritt, Speed und Qualität sprechen für sie

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Star Worlds: Augie Diaz Weltmeister mit 61 Jahren – Nächster Höhepunkt: Hamburg

Paul Cayard mit Einbrecher-Optik. © Marco Oquendo

33 Jahr nach seiner ersten Starboot-WM holt der Amerikaner Augie Diaz den Titel. Ein berühmter Vorschoter hilft. Stanjek/Kleen und Merkelbach/Koy landen auf den Plätzen 10 und 11. Weiterlesen

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Delegiertenversammlung IBMV: Verband will für mehr Rücksicht werben

Auf der Delegiertenversammlung betont Präsident Paul Minz den Erfolg ausgehandelter Kompromisse

Altenrhein (IBMV) – Unter dem Beifall von rund 50 Delegierten beschwor der Präsident des Internationalen Bodensee Motorbootverbandes (IBMV), Paul Minz, den bestimmenden Leitsatz, der auch für die kommende Saison gelte: „Freiheit besteht darin, alles tun zu können, was einem anderen nicht schadet.“ Unter dieser Prämisse habe sich der Verband in der Vergangenheit für tragfähige Kompromisse stark gemacht und damit dazu beigetragen, dass Behörden auf restriktive Regelungen und verschärfte Kontrollen verzichtet hätten. Die Freiheit auf dem Wasser werde dadurch nicht weiter beschnitten. „Das gelingt natürlich nur, wenn wir als Vertreter der motorisierten Fraktion auf dem Wasser unsere Verantwortung auch ernst nehmen“, sagte Minz in Altenrhein.

Paul Minz wirbt für mehr Rücksichtsnahme auf dem See.

Paul Minz wirbt für mehr Rücksichtsnahme auf dem See.

Der Präsident nannte als gelungene Beispiele guter Verbandsarbeit insbesondere den ausgehandelten Kompromiss in Sachen Vogelschutzgebiet Bayerischer Bodensee. „Ein umfassendes Ankerboot haben wir in den Verhandlungen mit dem Regierungspräsidium Schwaben abwenden können.“ Mit der erzielten Regelung, bestimmte Teilbereiche vom Ankern auszusparen, werde man sowohl Mensch als auch Tier gerecht.

Auch der Einsatz in Sachen Wassersport und Gnadensee habe sich gelohnt: Durch aktive Aufklärungsarbeit sowie einen Informations-Flyer sei es dem IBMV gelungen, die Lage auf dem Gnadensee zu beruhigen und ein drohendes Wassersportverbot aufgrund einzelner Raser zu verhindern.

„Unverzichtbares Instrument, um auf dem See Präsenz zu zeigen und aktiv Einfluss zu nehmen, ist der Seedienst des IBMV“, unterstrich Paul Minz. Mit eigenen Booten spricht der Verband Wassersportler an, klärt auf und weist auch auf Fehlverhalten hin. Freundlich, aber bestimmt: Ernst Kojalek, als langjähriger Leiter des Seedienstes, zog für das Jahr 2016 positiv Bilanz: „14 Mitgliedsclubs haben sich aktiv am Seedienst beteiligt.“ Insgesamt hätten 539 beteiligte Personen 338 Einstätze gefahren und dabei 3127 Stunden ehrenamtliche Arbeit für mehr Sicherheit und Rücksichtnahme auf dem Bodensee geleistet.

„Aber die Arbeit wird auch in der kommenden Saison nicht weniger werden“, sagte Paul Minz und verwies auf die wachsenden Probleme mit Lärm in Verbindung mit Partys in Ankerbuchten. „Wir müssen darauf achten, dass wir die Interessen von Menschen in Feierlaune und  Uferanwohnern in Einklang bringen. Dafür wollen wir uns stark machen, um die Freiheit auf dem Wasser zu erhalten.“ Der Präsident warb unter den Mitglieds-Clubs des Verbandes um aktive Unterstützung. Und als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zum IBMV, verteilte er die neuen Verbands-Wimpel mit den Landesfarben von Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Der IBMV vertritt als internationaler Verband die Interessen von rund 3600 motorisierten Bootsfahrern am Bodensee in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Rettung: Coast Guard birgt Segler ab – Seekrankheit führte zur Notsituation

Rettung, Coast Guard

Die US Coast Guard dokumentiert einen Rettungseinsatz, bei dem ein Segler von Bord springt. Die dreiköpfige Crew soll durch Seekrankheit schwer dehydriert gewesen sein. Weiterlesen

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Jollenkreuzer-Törn Teil II: Wenig Boot und viel Genuss – 120 Meilen, Wangerooge und Spiekeroog

Wattenmeer, Törn

Zwei Freunde leben ihren Traum vom Abenteuer nebenan. Auf dem Jolli bekommen sie ein wenig Abstand von der Familie und genießen einen Törn um die ostfriesischen Inseln. Weiterlesen

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Letzte Etappe für Henrik Masekowitz

Henrik Masekowitz mit Crew auf der Rücküberführung: Erstmals mit Crew: Henrik Masekowitz auf der Rücküberführung mit Mitsegler Roland

Azoren – Hamburg. Solosegler Masekowitz über die letzten Meilen seiner Rücküberführung – und die ersten, die er nicht allein abspult

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Tipps für die Arbeiten zum Saisonstart

Winterlager-Arbeiten: Leben und Arbeiten – Tipps für das Winterlager

Das YACHT-tv-Archiv holt seine Schätze hervor… Wertvolle Tipps rund ums Reparieren, Lackieren sowie Antifouling entfernen und neu aufbauen

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Ein schöner Tag in Pauillac

IMG_4864 Pinne gebrochen(Das Folgende hat sich am 13.04. abgespielt.)

Eigentlich war alles vorbereitet für einen Törn nach Begles. Aber es sollte mal wieder anders laufen als geplant.
Der wohl kürzeste Törn mit Eos liegt hinter mir. Leinen fest nach… vielleicht 100 Metern.
Es lief zunächst ab wie im Bilderbuch, trotz ordentlich Strömung aufs Heck. Hab die Ruderpinne fixiert und so ausgetrimmt, dass Eos mit nur einer Leine schön gerade in ihrer Box geblieben ist. Wetter perfekt, Nico hellwach, Bukh auf Betriebstemperatur. Letzte Leine gelöst, Rückwärtsgang rein und die Pinne ausgeklinkt. Der Strom hat heftig geschoben, aber Eos ließ sich wunderbar in die richtige Richtung steuern. Als genug Fahrt im Schiff war und ich weit genug aus der Box raus war, hab ich ausgekuppelt und noch etwas nachgesteuert, dann gab es einen Knall!
Ich hatte die Pinne in der Hand und das ausgerechnet in diesem Hafen! Viel Zeit blieb nicht, sie hat sich sofort weggedreht. Binnen Sekunden ging es wieder vorwärts, oder besser gesagt, seitwärts und Eos hatte Kollisionskurs mit einer Dehler 39 CWS. Der Supergau nahm im Hirn bereits Gestalt an. Ich hab mich nach Abwägung aller Möglichkeiten in dieser einen Sekunde dann spontan für Vollgas entschieden. Eigentlich bin ich sonst der Meinung: Wenn ein Hafenmanöver schief geht, am besten nicht mit dem Gashebel versuchen das Boot doch noch in die richtige Richtung zu zwingen. Meistens gehen solche Manöver dann mit hoher Geschwindigkeit schief. Also besser irgendwo langsam herantreiben, in Ruhe überlegen und eventuell mit Leinen arbeiten.
Heute habe ich es anders gemacht. Volle Fahrt voraus, bloß weg von der Dehler. Unglaublich, wie schwer sich so eine Eos plötzlich steuern lässt, wenn der Hebelarm am Ruder nur noch 20 Zentimeter beträgt. Aber es ging und bevor ich jetzt hier noch ausführlich werde, ich hab sie ohne Kratzer in die Box gebracht. Hab sie sogar noch aufstoppen und sauber ausrichten können. Eos mit den Leinen danach auf die richtige Seite zu bringen und wieder festzumachen hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert.
Obwohl so ein Schaden natürlich übel ist, war der Törn trotzdem einer der besten. Es hätte nämlich alles weitaus schlimmer kommen können!
Die Actioncam lief  übrigens am Geräteträger und hat alles gefilmt!

Warum die Pinne gebrochen ist? Sie war innen morsch.
Merde!

Nach einem Kaffee hab ich mich an den Rechner gesetzt und gegoogelt. Welches Holz brauche ich, was kann ich hier bekommen. Dann noch schnell eine Zeichnung gemacht und oben drauf auf Französisch „Eschenholz“ geschrieben.
Ich wollte mit meiner Zeichnung eigentlich nur kurz bei meinen Nachbarn vorbei schauen und danach in der Capitainerie fragen.
Gerade so vom Ponton runter gekommen bin ich, da grüßt mich ein älterer Herr und fragt, wie es mir geht (ich hatte ihn ein paar Tage zuvor kurz gegrüßt). Ich sage, dass alles gut ist, ich aber ein Stück Eschenholz für eine neue Pinne suche. Keine 5 Minuten später saß ich mit in seinem Auto und wir waren auf dem Weg zum Schreiner Guillet, am anderen Ende von Pauillac. Der Schreiner war leider nicht da und er konnte ihn auch per Telefon nicht erreichen. Also sind wir weiter zum Baumarkt gefahren und haben zusammen nach einem Stück Holz gesucht und gefragt. Es gab aber leider nur Bauholz, mit zu vielen Ästen. Also wieder zurück zum Hafen. Allein die Fahrt war schon ein Erlebnis. Mit Autos kannst du mich ja eigentlich seit Jahren überhaupt nicht mehr locken, aber dieses Schätzchen hatte was. Ein 1970er Rover 3500 V8 in fast perfektem Zustand und mit einem Sound…
So, jetzt aber weiter mit dem Holz. Ich war kurze Zeit später in der Capitainerie. Die nette Mitarbeiterin hat gleich jemanden losgeschickt, um so ein Stück Holz im Lager des Hafens zu besorgen. Leider stellte sich nach einer Weile heraus, dass kein Eschenholz dabei war, aber ich könne gerne mal selber mit im Schuppen schauen, ob vielleicht ein anderes Stück Holz dabei ist, was für eine neue Ruderpinne geeignet ist. Also auf zum Schuppen, kurz gesucht und ein gutes Stück Nadelholz gefunden. Keine Äste, recht schwer und nicht gerissen.

Was das ganze am Ende gekostet hat? Ein Merci Beaucoup, oder zwei, oder Drei!

Anschließend habe ich mir von der S/Y IZAR noch zwei Hobel geliehen und es ging los. Schneiden, Hobeln, Bohren, Schleifen, Versiegeln, Essen, Schlafen, Lackieren, Einbauen…

Freitag will ich hier weg!

Wobei… So langsam gefällt es mir richtig gut in Pauillac.

IMG_4869 neue Ruderpinne
IMG_4873 neue Ruderpinne
IMG_4877 neue Ruderpinne
IMG_4884 Ruderpinne

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Hydroptère: Thébault spricht über das unwürdige Aus – Happy End ist in Sicht

"Hydroptère

Das Drama um das unwürdige Ende von „Hydroptère“ hat nun ein weiteres Kapitel geschrieben bekommen. Diesmal spielt auch der Skipper und Eigner Alain Thébault dabei seine Rolle. Weiterlesen

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J/70 Klasse: “Snuffer” als neues One Sails Spi-Bergesystem

J/70

OneSails Deutschland hat ein ein neue Methode entwickelt, um den Gennaker bei der J/70 zu bergen. Das Tuch wird in einen Schlauch an Deck gezogen. Weiterlesen

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