Archiv der Kategorie: News & Blogs

Wo stehen wir neun Wochen nach dem Blitz?

Di., 06.Mrz.2018, Panama/Shelter Bay, Tag 1375, 12.404 sm von HH

Die ins Schiff geschlagenen Wunden schließen sich. Achim hat bereits die Deckenverkleidung wieder angebaut. Unversehrt hat sie die Zeit beim Segelmacher gelagert. Jetzt bloß aufpassen, dass man keinen Gecko einmauert.

 keinen Gecko lebendig vergraben

keinen Gecko lebendig vergraben

Alle gelieferten Teile sind verbaut, alle Kabel verlegt. Die Systeme laufen.
Nur der Windgenerator macht noch Kummer. Der Gleichrichter ist getauscht und neue Regler eingebaut. Im Augenblick liefert er zu wenig Strom, jedoch ist schwer zu sagen, ob es an zu wenig Wind in der Marina oder am Generator liegt. Ein Test steht noch aus.
Und wir warten noch auf ein Antennenkabel aus den USA. Das erste ist beim Einbau kaputt gegangen, jetzt soll ein Ersatz her.
Nächste Woche haben wir einen Krantermin. Dann kommt Atanga aus dem Wasser, damit der Tiefenmesser getauscht werden kann. Die neue Erdungsplatte wird montiert und es erfolgt ein Check, ob unser Rumpf nicht doch etwas ‚Blitz bekommen‘ hat.

Die Zeit bis dahin ist Achim weiterhin gut beschäftigt. Seine ‚to-do-Liste ist noch immer lang, trägt aber immerhin als Überschrift ‚Finale‘. Die großen Sachen sind weg, es sind jetzt die vielen Kleinigkeiten: eine abgebrochene Halterung erneuern, die Kabel sichern, dass sie bei Wellengang nicht aufschubbern und die Geräte bei ‚Raymarine registrieren, um drei Jahre Garantie zu erhalten.

Erste Aufräumarbeiten finden statt. Gestern konnte ich das erste Mal sehen, dass unser Navitisch aus Holz besteht. Ich erhalte weiterhin ‚ehrenvolle‘ Aufgaben. Die haben meistens was mit ‚festhalten‘ oder ‚hol mal‘ oder ‚putzen‘ zu tun. Alle Schraubenkästen sortieren, ist ebenfalls so ein Job.

Wir freuen uns auf nächste Woche. Auf das Finale und eine Probefahrt.

Schrauben nach Farbe :mrgreen: sortieren

Schrauben nach Farbe :mrgreen: sortieren

Zusagen großer Aussteller bringen Hamburg Boat Show auf Kurs

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	Das Logo steht schon, das Programm auch. Im Oktober geht&#39;s los!</p>

Mit Dehler, Hanseyachts und Jeanneau sind die ersten namhaften Werften auf der neuen Hamburger Bootsausstellung vertreten – Termin: 17. bis 21. Oktober

UFOs: Vor der US-Ostküste gingen 72 Container über Bord – die Schifffahrt wurde gewarnt

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Es passiert immer wieder: Container fallen über Bord und können als treibende UFOs zur Gefahr für Wassersportler werden. Tatsache ist: 72 Container sind 72 zuviel! 

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Kostenloser Hafenführer

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	Go east: Dort warten sch&ouml;ne H&auml;fen, wie hier der von Lohme auf R&uuml;gen</p>

Der Verbund South Coast Baltic will Lust auf Törns von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Klaipeda machen und bietet daher ein Gratis-Nachschlagewerk

Business: Francois Gabart investiert in Online Bootsvermietung „Click & Boat“

Macif,Gabart, Click and Boat Weltrekord, Weltumseglung, Gabart

Manchmal braucht selbst eine clevere Geschäftsidee noch einen gewissen Anschub. Und falls Sie mal die (Privat)yacht einer Legende mieten möchten…  Weiterlesen

Fahrtensegler-Seminar

Samstag, 26. Mai 2018 – Auf der hanseboot ancora boat show in Neustadt

NEU: Zur hanseboot ancora boat show starten die Hamburg Messe und BLAUWASSER.DE das Fahrtensegler-Seminar am Samstag, dem 26. Mai 2018 von 9.00 bis 15.00 Uhr.

Im gut sechsstündigen Seminar werden kompakt und praxisnah wichtige Themen rund um das Fahrtensegeln behandelt – beispielsweise Hafenmanöver, Segeltrimm, Törnplanung mit dem Wetter, Ankerpraxis, Nachtfahrten, Seekrankheit oder Schärennavigation.

Neben Seminar-Initiator und Weltumsegler Sönke Roever geben weitere hochkarätige Referenten erstklassige Informationen und wertvolle Tipps an die Teilnehmer weiter. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr langjährige Erfahrung als Skipper habt oder Segel-Neuling seid.

Programm

09.00 Uhr – Begrüßung

Heiko Zimmermann
Projektleiter hanseboot ancora boat show

Sönke Roever
Gründer und Chefredakteur BLAUWASSER.DE

09.15 Uhr – Hafenmanöver – Tipps und Tricks für die Praxis

Sönke Roever
Ostsee-Experte und Weltumsegler mit 80.000 Seemeilen, 500 Nächten vor Anker und 3.000 Hafenmanövern im Kielwasser. Segelt als freier Journalist und Fotograf regelmäßig und ist Autor der Bücher “Blauwassersegeln kompakt”, “1200 Tage Samstag” und “Auszeit unter Segeln”.

Das tägliche Hafenkino in den Yachthäfen an Nord-und Ostsee gehört wie der Wind zum Segeln. Sönke Roever zeigt auf, welche Manöver wichtig sind? Ein Vortrag voller praktischer Tipps und Tricks zum Manövrieren.

10.00 Uhr – Segeltrimm

Referent folgt

Viele praktische Tipps für den Trimm der Segel auf einer Fahrtenyacht. Was sollte zur Segelgarderobe gehören und wie gelingt die Feinjustierung der Tücher für mehr Speed?

10.45 Uhr – Pause

11.00 Uhr – Törnplanung mit dem Wetter

Dr. Meeno Schrader
Dipl.-Meteorologe, Wetterrouter und -berater, Fahrten- und Regattasegler mit 50.000 Seemeilen Erfahrung, Gründer der WetterWelt GmbH, TV- und Hörfunk-Wetterexperte

Sicherheit und Komfort entscheiden bei der Törnplanung über die Wahl der Route. Das Wetter hat maßgeblichen Einfluss hierauf. Eine richtige Törnplanung hilft unbequeme oder zeitraubende, aber auch gefährliche Fahrtabschnitte zu meiden. Wetterexperte Dr. Meeno Schrader zeigt auf, wie das gelingt.

11.45 Uhr – Ankerpraxis – So macht Ankern Spaß

Sönke Roever

Für viele Segler ist Ankern die schönste Form des Tagesausklangs. Doch welches Setup ist an Bord dafür erforderlich und wie funktioniert der Manöverablauf – inklusive Ankerwache und der Wahl des richtigen Ankerplatzes?

12.15 Uhr – Mittagspause

13.00 Uhr – Nachtfahrt – Planung und Herangehensweise

Sönke Roever

Nachtfahrten sind eine besondere Form des Segelns, eine, die man sich aneignen muss. Die Dunkelheit und die damit verbundene Ungewissheit liegen nicht jedem Segler. Dazu gehört immer eine gründliche Törnplanung. Sie entscheidet über Erfolg und Misserfolg. Welche Aspekte dabei eine Rolle spielen, erklärt Sönke Roever.

13.30 Uhr – Umgang mit Seekrankheit

Referent folgt

Die Seekrankheit ist ein leidiges Thema und kann so manchen Törn verleiden. In diesem Vortrag wird aufgezeigt, wie ihr begegnet werden kann und welche Faktoren Einfluss auf die Seekrankheit haben. Dazu gehören auch Strategien zur Vermeidung.

14.00 Uhr – Pause

14.15 Uhr – Schärennavigation

Sönke Roever

In den Gewässern von Aland, Finnland, Norwegen und Schweden läuft die Navigation etwas anders als auf den heimischen Revieren. Dieser bildreiche Vortrag zeigt auf, wie man sicher durch das Labyrinth aus tausend und einer Insel kommt.

ca. 15.00 Uhr – Ende

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme am Seminar kostet 75,- Euro pro Person. Darin enthalten ist neben dem Seminarbesuch auch ein kostenfreier Parkplatz am Messegelände. Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich!

Anmeldung unter info@blauwasser.de

Änderungen vorbehalten – Stand 06. März 2018

Der Beitrag Fahrtensegler-Seminar erschien zuerst auf Blauwasser.de.

X-Yachts erweitert dritte Typenlinie um 13,5-Meter-Yacht

X 4.6: <p>
	Moderne Erscheinung mit vielen Fensterfl&auml;chen</p>

Die X 4.6 soll das Beste beider Welten vereinen und ambitionierten Eignern den idealen Mix aus Fahrtentauglichkeit und Segelleistung zur Verfügung stellen

Red white dream

Im Bann des Leuchtturms

Nach einer kirmesartigen Nacht vor Anker bei ungeschütztem 20 Knoten Nordwind in ordentlicher Welle ist der Wind am Morgen dann wie prognostiziert eingeschlafen. Mit dem Ergebnis, dass der Ankerhaken aus Edelstahl angebrochen ist. Alterserscheinung. Edelstahl, Salzwasser, hohe Temperatur. Ein Knoten durch die Kette mit einer ehemaligen Dyneemareffleine tut es auch. Wir verlegen nah unter Land auf 4 Meter Wassertiefe und glasklarem Wasser. Mit dem Morgenlicht kommt Leuchtturmwärter Frank angeschwommen und wir besuchen die beiden Fischer mit dem Dinghy um das Verproviantierungsproblem zu lösen. Zwei Flaschen Rum wandern über die Bordkante und jede Menge Fisch zurück. Das Problem ist für die nächsten Tage erst mal gelöst. Ein Nichtfreundfischer vernichtet die Pläne die Insel von oben zu sehen. Erst einmal. CREW 41 bringe ich an Land. Schnorcheln, Baden, Abenteuer ist angesagt. MARLIN verlangt nach mir. Batterien Laden, 300L Wassermachen und diverse kleine Servicearb eiten. Ich habe Glück und finde noch einen Downstep Controller mit dem ich die 12V Johnsonpumpe zur Betrieb der Kühlkompressoren an 24V betreiben kann. Erst einmal begüge ich mich aber mit Handauflegen und leichten Schlägen mit der Küchenschere. Der frische Fischvorrat muss runtergekühlt werden. Morgen nehme ich mir das Projekt dann mal vor.

Aus den Fischresten bereite ich eine Suppe im Druckkochtopf vor. Bestimmt sind meine Gäste hungrig, wenn sie wiederkommen. Alles was grade reif ist, zwei Kilo Hundfisch landen im Topf, als ich alle wieder abgeholt habe. Gewürze, ein halber Liter Weisswein, Fried Rice. Stahlende Gesichter belohnen mich. Satte Crew – Glückliche Crew. Die Nichtfreundfischer gehen Anker auf und wir an Land. Die verbotenen Aussicht ist wieder mal unschlagbar und wieder wandert flüssiges Geld als Dankeschön über die Theke. Hände waschen Hände, so ist das. Wir sitzen auf alten russischen Ledergarnituren und geniessen den wieder einmal wolkenlosen Sonnenuntergang. „Ist das jetzt jeder Tag so schön wie heute?“, fragt Maren. „Ich kann es Dir nicht versprechen Maren“, grinse ich. Meiner Crew geht es gut und ich habe Spaß bei meinem Job. Das merken die auch. Für Morgen steht Cayo Salt auf dem Plan und dann geht es weiter nach Cayo Largo. CREW 41 hat Hummeln im Hintern. Aber ich auch . Cayo Campos ist zu erreichen und der Rückweg ist upwind und wird sportlich.

 

Polieren wie die Profis

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Stumpfes oder ausgekreidetes Gelcoat ist mehr als ein optisches Problem. Wie der Glanz zurückkommt und erhalten bleibt: die Tipps jetzt im PDF-Download

Mittelmann schafft unter Deck unverrückbare Tatsachen

Innenansichten vom Refit der Dehlya 25 auf der Mittelmann's Werft

Die Zeit des Ruckelns und Rückens, des Maßnehmens und Maßhaltens ist vorbei. Jetzt stehen die Einbauten an ihrem Platz – und da bleiben sie auch in schwerer See

Der Norden will seine Messe

Der Schulterschluss ist groß, die Wassersportbranche des Nordens formiert sich, um ihren so wichtigen Marktplatz nicht zu verlieren, sondern ihn neu herzurichten. Nach dem Aus der hanseboot im Vorjahr wird deutlich: Ein Großteil der bisherigen Aussteller möchte seine Messe im Norden halten. Der Zeitpunkt im Herbst (17. bis 21. Oktober) und der Standort Hamburg sind perfekt. „Jetzt liegt es an uns allen, das Feuerwerk zu zünden”, erklärte Torsten Conradi, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes. „Wir sind auf ausdrücklichen Wunsch der Branche aktiv geworden. Und wir alle tun es für uns“, so Conradi, Mitinhaber und Geschäftsführer der Firma Judel/Vrolijk & Co. Yachtkonstrukteur, bei der Präsentation Anfang März in Hamburg.

Bei einem Treffen des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes und dem neuen Organisator, der Messe Friedrichshafen, mit großen Werften, Importeuren und Zubehör-Vertretern wurden Perspektiven besprochen, Ideen ausgetauscht und feste Zusagen geliefert. Die HanseYachts AG, Gründel Bootsimport, Pantaenius, Segelwerkstatt Stade, Gotthardt, Hammermeister und Schwern-Yachten werden in Hamburg dabei sein. „Es ist für uns die wichtigste Verkaufsmesse in Deutschland“, begründete Maxim Neumann, Hanse Sales Director, die schnelle Zusage. Auch Richard Gründl gab beim Treffen Anfang März die feste Zusage. Beide konnten sich auch mit dem Gedanken des gemeinsamen „Steg-Konzeptes“, an dem mehrere Firmen andocken, anfreunden. „Wenn die Großen mitmachen, ist es ein wirklich neues Zeichen“, so Gründl, der im Vorjahr mit vier Segelbooten und acht Motorbooten in Hamburg vertreten war.

Mit vier reinen Aufbautagen und fünf Messetagen wagen die Ausrichter ein sportliches Konzept. Der Zusammenschluss des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes mit der Friedrichshafener Messegesellschaft, die mit der Interboot ihr Können am Bodensee seit Jahrzehnten bewiesen hat, ist spürbar harmonisch. „Wir werden eine Messe von Bootsfahrern für Bootsfahrer bieten“, so Interboot-Chef Dirk Kreidenweiß, der die Pläne vorstellte. Von Mittwoch, 17. Oktober, bis Sonntag, 21. Oktober, werden die Halle 5B, 6B und B7 auf dem Hamburger Messegelände dem Wassersport gehören. Täglich von 10 bis 18 Uhr sind die Hallen geöffnet. Allein am Freitag wird die Messezeit auf 20 Uhr ausgedehnt, denn an dem Tag eröffnet die dreitägige Oldtimer-Messe auch mit der verlängerten Öffnungszeit die Tore in den A-Hallen.

30.000 Quadratmeter sind geplant, allein der Eingang Süd führt zum Wassersporterlebnis, einer Mischung aus Altbewährtem und Neuem. „Für uns ist es ein interessantes Unterfangen. Die Preise bleiben stabil, aber rote Zahlen sind auch nicht gewünscht“, so Kreidenweiß, der das Stegkonzept, die „Stehende Welle“ (wie auf der Interboot) und einige weitere Erlebnisse avisiert. Von der Opening-Party über After-Work-Partys, Workshops mit den Themen Refit, Charter- und Törnberatung über eine Jobbörse bis zum Kinder- und Jugendprogramm reicht die Bandbreite der Rahmenveranstaltungen. Nordische Themen wie das Hochseesegeln werden dazu beitragen, die Qualität der Rahmenveranstaltungen hoch zu halten. Man müsse herausarbeiten, was den Norden auszeichne, so Conradi, der sich der Unterstützung aus der Politik sicher sein darf. Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation in Hamburg, hatte der Hamburg Boat Show schon frühzeitig seine Sympathie bekundet: „Hamburg ist ein maritimer Standort mit vielen Traditionen. Die Idee, in diesem Bereich ein von der Branche getragenes neues Konzept zu etablieren, das Privatkunden und Aussteller gleichermaßen anspricht, ist gut. Ich begrüße das sehr.“

Gemeinsames Ziel ist es, rund 30.000 bis 40.000 Besucher zu akquirieren. „Doch die Zahl ist zweitrangig. Hauptsache, es kommen die Richtigen auf die Messe“, so Maxim Neumann. Und die kamen bisher, ergänzt Richard Gründl. Auch wenn sich Gesellschaft und Kaufverhalten ändern, Markplätze sind in allen Zeiten unverzichtbar. Denn Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht, und der Begriff „Begreifen“ ist im Wortsinne zu verstehen.

Knapp 300 Unternehmen sollen ihr Interesse an der Hamburg Boat Show bekundet haben und wollen sich auf der neuen Bootsmesse präsentieren. So schnell nimmt man den Hanseaten ihre Wassersport-Messe nicht.

Sturm „Emma“ zerstört 80 Boote in walisischem Hafen

Holyhead Marina

Das Sturmtief, das am Wochenende zusätzlich zur Kältewelle auf Großbritannien traf, hat die Holyhead Marina in der Nähe von Liverpool besonders hart getroffen