Archiv der Kategorie: News & Blogs

Jugendsegeln: Uerdinger Royla Brüder holen 420er-Titel – Überraschungen am Finaltag

YES 420er

Die Brüder Royla entscheiden den 420er- Titelkampf in Kiel für sich. Zum kalten Finale gab wurde das Classement noch einmal durcheinander gewürfelt. Silber geht in die Schweiz. Weiterlesen

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DIGGER: Bananaboot “Tour”, Teil1

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Pfingsten ist vorbei. Mit den fallenden Temperaturen stiegen bei mir Erkenntnisse. Ein Dreiteiler, der anders geplant war. Weiterlesen

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Diggerchen Tag 2. Ca. 10 Seemeilen.

Auch der zweite Tag der geplanten Banana Boot Tour lief anders als gedacht. „Guten Morgen ihr Camper!“ Im Vorbeigehen grüßt jemand durch das einen kleinen Spalt geöffnete Zelt. „Ist euch nicht kalt?“ Ich versuche gerade, auf dem Gaskocher einen Kaffee zu machen. Die Alubecher sind ein Fehkauf weil sie die ersten 2 Minuten die Lippen … Diggerchen Tag 2. Ca. 10 Seemeilen. weiterlesen

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Zwei Rümpfe für doppeltes Vergnügen

Starke Leistung, innovative Rigg-Geometrie, spannende Ideen: Der neue Fahrtenkat bietet mehr Freude am Segeln. Der Test im PDF-Download

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Ein Loch ist im Eimer

Eine Folge von kleinen Unfällen

Ich versuche aus meinen Fehler als Skipper zu lernen. Diplomatie geht ja schon, solange der Spaßfaktor noch über befriedigend ist. Meine neuen Gäste gewöhnen sich eine Nacht an die MARLIN. Kurz und knappe Sicherheitseinweisung. Der Rest unterwegs. „Könnt ihr euch eh alles nicht merken.“ Alle sind aufgeregt, als wir am nächsten Tag die Ankerkette langsam um den Korallenstock entwickeln, um den sie sich in den letzten Tagen rumgewickelt hat. Irgendwann ist das gute Stück gerettet und die neue Crew 16 hat schon mal ausgiebig den Gebrauch der Ankerwinsch üben können. „Hermano!“ von der Coast Guard war auch schon da, um zu sehen ob wir Cubanitas (Cubanerinnen) illegal ausführen. Tun wir natürlich nicht. Es hat noch nie einer in unseren Achterlocker geschaut. Komisch. Nicht? Da würden locker fünf reinpassen. Wenn die jeder 10.000 CUC bezahlen würden, wäre das doch mal ein guter Kojencharter bis Mexiko. Aber welcher Cubaner hat schon 10.000 CUC?

“Wassereinbruch im Motorenraum!“ Die Motorenraumklappe war an einer Winschkurbel gesichert und nicht an der Winsch, ich habe es nicht gesehen, Ulli ist hängengeblieben und die Winschkurbel genau auf das Entlüftungsventil der Propellerwelle, das ist korrodiert und bricht ab. Ob es nun die Winschkurbel war oder Michis Fuß ist mir vollkommen egal. Ein fingerdicker Salzwasserstrahl bewässert den Motorraum. Na prima. Michi steckt den Finger rein. „O.K. Ich besorge Dir eine Holzpropfen.“ Diese Dinger, von denen man immer meint, man wird sie nie brauchen. Zwei Stück liegen in der orangen Kiste, in der immer alles liegt, was man schnell braucht. „Zu dick!“ Ein weiterer Strahl Wasser spritzt in hohem Bogen in den Motorenraum. „Ich mach ihn dünner. Wie dick ist das Loch?“ „Da. Hier ist der Kugelhahn. Siehste dann.“ Mit einem beherzten Hammerschlag auf des Stopfen ist das Leck Minuten später dicht. Ich bin total froh, dass es heute abgebrochen passiert ist und nicht irgendwann, wenn die MARLIN einsam an einem Ankerplatz liegt, der Motorraum und der Rest des Schiffes langsam doch zuläuft und ich einen Anruf bekomme, wenn der Name am Rumpf nicht mehr zu lesen ist. Hätte, hätte, Ankerkette. Der Hahn hatte noch nie eine Funktion, die Entlüftung der Wellenkühlung kann man mit einem Fingerdruck an der Wellendichtung machen. Also kommt da bei Gelegenheit ein Blindstopfen rein. Nur das Gewinde müssen wir freilegen und natürlich die Wasserzufuhr an der Welle zum Arbeiten abdichten. Aber da wird uns schon was einfallen.

Das Wetter sagt Südwind an. Ist natürlich zum Teil eine Wunschvorstellung. Aber wir sind schon weit hinter dem Kap Antonio, der westlichen Spitze Kubas, haben den Golfstrom gefunden, der uns mit zwei Knoten Richtung Havanna bringt. Ich teile die Nachtwache ein. Keine Beschwerden. Ich verbringe die Nacht im Pilothaus, alle haben Zugriff auf mich und am Morgen sind wir schon 80 Meilen an Havanna dran. Ein Cayo wollen wir noch besuchen. Das Cayo Paraiso. Hier war Hemmingway so gerne und hat Mojito geschlürft. Die Langusten müssen auch langsam gegessen werden. Also alles gut.

 


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Manöver für Einhandsegler – Folge 2 & 3 – Vorbereitung des Bootes & Ablegen von einer Heckboje

VIDEO Einhand durch die Schären #2 – Vorbereiten des Bootes
VIDEO Einhand durch die Schären #3 – Ablegen von einer Heckboje
In Folge 2 meiner Videoreihe zu Einhandmanövern geht es um die Vorbereitung des Bootes zum An- und Ablegen (gerade einhand ist das wirklich das A&O!!), plus ein paar weitere Tipps aus der Praxis in den Schären. 
Folge 3 zeigt das Ablegen von einer Heckboje, denn auch hier gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Es gibt viele Handbücher für Bootsmanöver aller Art. Doch sehr wenige für Einhandsegler. So saß ich am Start meiner langen Soloreise 2014 durch die Schären ein wenig auf dem Trockenen. Ich wusste nicht wirklich, was mich dort erwartet und wie ich ohne Crew mit allen Situationen umgehen sollte. Aber so ein Schärentörn einhand wurde ja schon oft vor mir unternommen und musste also machbar sein. Von daher  verließ ich mich auf die Methode „Learning-by-doing“. Die hat am Ende funktioniert, war aber anfangs oft unschön. Denn trotz guter Vorbereitung hat man einfach immer zu wenig Zeit und zu wenig Hände. Und dabei geht es buchstäblich um Sekunden. Im Prinzip habe ich daher probiert jedes Manöver auf seine elementarsten Bestandteile herunterzubrechen und so einfach wie möglich zu halten. Und siehe da, irgendwann hatte ich meine Rezepte für alle Situationen gefunden, auch wenn dazu viel herumprobieren gehörte. Und so konnte ich dann am Ende auch endlich Einhand an einer Schäre anlegen. Ein Szenario welches mir anfangs kaum alleine zu bewältigen schien. Schon während der Reise habe ich angefangen meine Manöverrezepte auch auf Video festzuhalten. Zunächst wollte ich diese in meinen Film „Zeitmillionär“ integrieren, das hätte den Film aber extrem lang gemacht und auch sehr speziell für Nichtsegler. 

Filmtrailer „Zeitmillionär“

Daher habe ich nun, zusammen mit ein paar zusätzlichen Erklärungen auf dem Trockenen, eine Reihe von Videos erstellt, die sich speziell an Einsteiger im Einhandsegeln und an potenzielle Schärensegler richten. Und diesen dabei helfen soll, ihren eigenen Stil zu finden. Denn mit Sicherheit hat jeder Segler sein eigenes Rezept und so sind diese Videos auch nicht als Lehrvideos zu verstehen, sondern nur als Anregungen. Jedes Boot und jeder Mensch ist anders. Ich bin mit diesen Methoden jedenfalls einhand heil durch über einhundert Häfen und fünfzig Schleusen gekommen. Aber auch für Segler, die mit Crew unterwegs sind, kann es nicht schaden sich auch einmal mit Einhandmanövern zu beschäftigen. Man kann ja nie wissen, in was für Situationen man gerät. Aus Zeitgründen, und da es alles andere als einfach ist sich bei den Einhandmanövern auch noch selbst zu filmen, sind die Elemente teils etwas wild zusammengeschnitten und wackelig. Geben aber damit auch gut die zeitkritischen Situationen an Bord wieder und sind auch noch vollkommen kostenlos.

Übrigens: Den Film Zeitmillionär gibt es als Download oder DVD hier

 

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Manöver für Einhandsegler – Folge 2 & 3 – Vorbereitung des Bootes & Ablegen von einer Heckboje

VIDEO Einhand durch die Schären #2 – Vorbereiten des Bootes
VIDEO Einhand durch die Schären #3 – Ablegen von einer Heckboje
In Folge 2 meiner Videoreihe zu Einhandmanövern geht es um die Vorbereitung des Bootes zum An- und Ablegen (gerade einhand ist das wirklich das A&O!!), plus ein paar weitere Tipps aus der Praxis in den Schären. 
Folge 3 zeigt das Ablegen von einer Heckboje, denn auch hier gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Es gibt viele Handbücher für Bootsmanöver aller Art. Doch sehr wenige für Einhandsegler. So saß ich am Start meiner langen Soloreise 2014 durch die Schären ein wenig auf dem Trockenen. Ich wusste nicht wirklich, was mich dort erwartet und wie ich ohne Crew mit allen Situationen umgehen sollte. Aber so ein Schärentörn einhand wurde ja schon oft vor mir unternommen und musste also machbar sein. Von daher  verließ ich mich auf die Methode „Learning-by-doing“. Die hat am Ende funktioniert, war aber anfangs oft unschön. Denn trotz guter Vorbereitung hat man einfach immer zu wenig Zeit und zu wenig Hände. Und dabei geht es buchstäblich um Sekunden. Im Prinzip habe ich daher probiert jedes Manöver auf seine elementarsten Bestandteile herunterzubrechen und so einfach wie möglich zu halten. Und siehe da, irgendwann hatte ich meine Rezepte für alle Situationen gefunden, auch wenn dazu viel herumprobieren gehörte. Und so konnte ich dann am Ende auch endlich Einhand an einer Schäre anlegen. Ein Szenario welches mir anfangs kaum alleine zu bewältigen schien. Schon während der Reise habe ich angefangen meine Manöverrezepte auch auf Video festzuhalten. Zunächst wollte ich diese in meinen Film „Zeitmillionär“ integrieren, das hätte den Film aber extrem lang gemacht und auch sehr speziell für Nichtsegler. 

Filmtrailer „Zeitmillionär“

Daher habe ich nun, zusammen mit ein paar zusätzlichen Erklärungen auf dem Trockenen, eine Reihe von Videos erstellt, die sich speziell an Einsteiger im Einhandsegeln und an potenzielle Schärensegler richten. Und diesen dabei helfen soll, ihren eigenen Stil zu finden. Denn mit Sicherheit hat jeder Segler sein eigenes Rezept und so sind diese Videos auch nicht als Lehrvideos zu verstehen, sondern nur als Anregungen. Jedes Boot und jeder Mensch ist anders. Ich bin mit diesen Methoden jedenfalls einhand heil durch über einhundert Häfen und fünfzig Schleusen gekommen. Aber auch für Segler, die mit Crew unterwegs sind, kann es nicht schaden sich auch einmal mit Einhandmanövern zu beschäftigen. Man kann ja nie wissen, in was für Situationen man gerät. Aus Zeitgründen, und da es alles andere als einfach ist sich bei den Einhandmanövern auch noch selbst zu filmen, sind die Elemente teils etwas wild zusammengeschnitten und wackelig. Geben aber damit auch gut die zeitkritischen Situationen an Bord wieder und sind auch noch vollkommen kostenlos.

Übrigens: Den Film Zeitmillionär gibt es als Download oder DVD hier

 

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World Match Race Tour: Katamaran-Rennen punkten im Vergleich zum Match Race Germany

World Match Race Tour

Der zweite Akt der World Match Tour zeigte mehr Unterhaltungs-Potenzial der Katamaran-Duelle, als zuvor gedacht. Das adaptierte America’s-Cup-Format punktet im Vergleich zum klassischen Match Race. Weiterlesen

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Der beschwerliche Weg nach Kiel

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Auch wenn sich die Nordsee langsam beruhigt, bleibt die Langstreckenregatta anspruchsvoll. Zwei Boote mussten bereits aufgeben

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Stürmisch bis zum Schluss

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Die Nordseewoche auf Helgoland ist ihrem anspruchsvollen Image gerecht geworden. Auf den Ergebnislisten ist vorranging DNC oder DNS zu lesen

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Finn Dinghy Masters: Größte Finn-Regatta aller Zeiten – Ü-40-Segler am Gardasee

Finn Dinghy Gardasee

Auf dem Gardasee hat mit der Finn-Dinghy-Masters-WM die ultimative Mammut-Regatta begonnen. Uli Breuer verzeichnet einen starken Auftakt. 33 Ü-70-„Legenden“ sind am Start. Weiterlesen

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THE TRANSAT macht ihrem Ruf alle Ehre – auch Loick Peyron muss aufgeben

the Transat, peyron

Es sollte eine Reminiszenz an Eric Tabarly werden, doch die betagte Dame Pen Duick II hielt nicht durch. Alle Teilnehmer sind zermürbt vom tage- und wochenlangen Am-Wind-Segeln. Weiterlesen

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